2001: Odyssee im Weltraum - Kritik

2001: A Space Odyssey

US · 1968 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
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    Da ich bei der ersten Sichtung leider ein paar Mal kurz eingeschlafen bin, wollte ich ihn unbedingt ein zweites Mal sehen, da ich an besagtem Tag sehr müde war, und mein Groll gegenüber diesem Film evt. von meiner Müdigkeit kam.

    Aber auch nach der zweiten Sichtung bin ich trotz Kaffee derart müde geworden, dass ich ständig auf die Uhr schauen musste, um zu sehen, wann ich den Film endlich abschalten kann.

    Um kurz mal Albert Einstein zu zitieren:

    "Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität."

    So fühlt sich auch der Film an. Er geht eigentlich nur knapp über 2 Stunden, es fühlt sich aber so an, als ginge er locker 5.

    Ich glaube es ja gerne, dass dieser Film ein absoluter Klassiker ist. Ich kann auch nachvollziehen, wenn man sagt, er sei der bedeutendste Science-Fiction-Film überhaupt. Auch visuell mag er in seinem Erscheinungsjahr alles in den Schatten gestellt haben.

    Aber was nutzt mir das, wenn ich mich so sehr langweilen muss, dass ich sogar gegen meinen Willen einschlafe? Werde mit dem Film einfach nicht warm, tut mir Leid.

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      Eliful 05.04.2018, 23:01 Geändert 05.04.2018, 23:06

      Für mich immer noch der beste Film überhaupt!
      (Film im Sinne von Kunst und nicht im Sinne von Unterhaltung)

      Über kein Film konnte bzw. musste ich so viel nachdenken, wie über diesen. Im nachhinein gesehen, hat er meine ganze Persönlichkeit beeinflusst.

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        Philipp Klement 27.03.2018, 01:28 Geändert 27.03.2018, 01:29

        Ein Film den man fühlen muss, ein Film den man atmen muss. Nichts für Leute die irgendwas auf dem Silbertablett serviert haben wollen, hier gilt es Filmsprache in seiner wohl vollkommensten Form zu genießen. Wer das nicht kann, wer immer Form und Erklärung braucht und die Grenzen seiner eigenen Vorstellungskraft nicht auslöten kann, dem sei hiervon abgeraten. Fast schon traurig, wenn man sich den Community-Score anschaut...

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          Rondoy 24.03.2018, 21:13 Geändert 24.03.2018, 23:00

          Auf anraten eines Freundes sichtete ich 2001: Odyssee im Weltraum ein zweites mal (Beim ersten mal abgebrochen). Und dieses mal hat sich meine Bewertung sogar noch verschlechtert. Ich kann eigentlich jedem Film etwas gutes abgewinnen, bei diesem aber fällt es mir sehr schwer. Das schlimmste für mich ist die Filmmusik, insbesondere die, die die Dramatik unterstreichen soll. Einfach nur Furchtbar! Dazu kommen die vielen Emotionslosen und sinnlosen Dialoge die kaum eine Wichtigkeit haben die Story voran zu treiben. Es kam bei mir leider auch überhaupt keine Spannung auf, da die Story sehr träge und belanglos inszeniert ist. Grandios sind die Sets und Effekte, die sind heute noch ein Augenschmaus wenn man bedenkt das die von 1968 sind.

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            Leider der schlechteste Film den ich je gesehen habe. Der Film zieht sich EXTREM und fühlt sich locker wie ein 4-5 Stunden Film an. Der Film ist langweilig ab Minute 1 bis zum letzten Moment. Kann leider nichts positives sagen.

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              doktormovie 24.01.2018, 21:11 Geändert 17.02.2018, 10:55

              Filmhistorisch gesehen einzigartig und genial, heutzutage hat man Weltraumfilme, die sich diesem Look bedienen, halt schon tausend Mal gesehen, dementsprechend war es keine visuelle Überraschung. Objektiv betrachtet einer der wichtigsten Filme aller Zeiten, mir persönlich war er zu langatmig und verkopft.
              Trotzdem sollte man diesen absolut richtungsweisenden Klassiker gesehen haben und den nötigen Respekt entgegen bringen.

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                Oh man.... Selten so einen stinkend langweiligen und dummen Film gesehen.. Soll das ein Film sein, oder eine Affendoku oder was auch immer?? Keine Ahnung, wie jemand so einen Schund nur gut finden kann... Ich bin 5 mal eingeschlafen... Kaum Dialoge , nur dämliche Musik.. Zu diesem Film fällt mir absolut nix mehr ein !!!!

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                  Seductive Barry 05.01.2018, 21:06 Geändert 05.01.2018, 21:06

                  "So schweigt mir doch von allen Göttern! Wohl aber könntet ihr den Übermenschen schaffen. Nicht ihr vielleicht selber, meine Brüder! Aber zu Vätern und Vorfahren könntet ihr euch umschaffen des Übermenschen: und Diess sei euer bestes Schaffen!"

                  Wenn es ein Thema, einen roten Faden bei 2001: Odyssee im Weltraum gibt, dann ist es das Streben nach etwas Übermenschlichem, nach der Erweiterung der eigenen Möglichkeiten, sprich: nach Evolution. Sowohl der Affe, der lernt, den Knochen zum Nahrungserwerb und zur Selbstverteidigung zu nutzen, als auch die Wissenschaftler, die versuchen, den Monolith zu verstehen und greifbar zu machen (im Film ist später von „intelligentem Leben“ die Rede, eine Möglichkeit, zur Außenwelt Kontakt aufzunehmen, um die eigenen Grenzen auszuweiten?), als auch Dave Bowman, der sich in eine Anders-Welt begibt, um am Ende (als Übermensch?) doch nur wiedergeboren zu werden.
                  Bemerkenswert an dem Film hierbei ist jedoch, wie ambivalent er seine Thematik behandelt, verdeutlicht er doch, dass eine Weiterentwicklung auch immer mit (Selbst-)Zerstörung verbunden ist: auf der einen Seite der Menschenaffe, der es schafft, sich selbst und seine Umgebung zu beschützen und zu versorgen, hierfür aber morden muss, auf der anderen HAL 9000, eine von Menschen geschaffene hyperintelligente Technologie, dessen Ego zerstörerische Ausmaße annimmt. Ironisch ist hierbei, dass ein Ego, etwas allzu menschliches, bei einer Maschine zum Vorschein kommt. Je menschlicher der Mensch seine Technologie erschafft, desto zerstörerischer die Ausmaße, hat die Technologie am Ende mehr Macht als der unvollkommene Mensch.
                  So ist das Ende von 2001: Odyssee im Weltraum so triumphal wie tragisch: Wurde am Ende der von Nietzsche geforderte Übermensch erschaffen oder doch etwas halb-menschliches, das seine Macht ähnlich zerstörerisch nutzen wird wie vor ihm HAL? Wenn letzteres der Fall ist, stellt sich die Frage, ob man besagtes Wesen auch einfach so abschalten kann.

                  In jedem Fortschritt steckt auch ein Rückschritt und in jedem Rückschritt ein Fortschritt. Wenn es etwas gibt, was ich aus dem Film mitnehmen kann, dann das. Nach wie vor ein übergroßer Film.

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                  • 9

                    ...Der Film ist bis heute richtungsweisend für fast jeden Sci Fi Streifen. Seine Handlung und Struktur sind nicht immer auf der Höhe, aber wenn man sich das Alter im Hinterkopf behält, zuckt man bisweilen zusammen, wie revolutionär Kubrick hier gearbeitet hat. Daher verzeih ich dem Film einiges, denn er hat einen enormen historischen Stellenwert..

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                      EpicFantasy 18.12.2017, 21:36 Geändert 18.12.2017, 21:38

                      Visuell und audiotechnisch ganz grosse Klasse. Einzig die Handlung war für mich zu langatmig und schleppend erzählt. Man könnte meinen die Schauspieler nuscheln die ganze Zeit :D

                      Aber: Danke Stanley für die Revolutionierung des Science-Fiction Genres!

                      Edit: Was ist das gegen Ende für ein Drogentrip ?! :D

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                      • 9 .5

                        Wird heute bei uns in der Caligari Filmbühne Wiesbaden gezeigt:

                        http://www.wiesbaden.de/microsite/caligari/veranstaltungskalender-caligari/index.php?details_id=114915&termin_id=174974

                        Ich werde aller voraussicht nach auch da sein, wer Lust auf n Bier hat.

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                          Der Film fängt kurios an. In den ersten 20 Minuten wird erstmal die Evolutionstheorie widerlegt. Danach Szenenwechsel. Ein Raumschiff bewegt sich in geheimer Mission Richtung Mond. Seltsame Strahlungen weisen auf ausserirdische Intelligenz hin, man wird aber vorerst im dunkeln gelassen, was es dabei auf sich hat. Auch an Bord des Raumschiffs wissen nur wenige über die Entdeckung eines seltsamen Monolithen, von dem die Energie ausgeht. Die Räumlichkeiten des Raumschiffs erinnern sehr stark an die heutigen Schiffe von Minoan Lines Europa Palace Highspeed. Die Melodie bis dahin erinnert an den Wiener Opernball.
                          Nach ca. 40 Minuten und der letzten Generalbesprechung geht es dann endlich mit einem Sondertrupp auf der Mondoberfläche entlang zum mysteriösen Objekt.
                          Die Gruppe nähert sich langsam und es wird spannend. Ein seltsames Geräusch ertönt und dieses Ding scheint eine geheimnisvolle Ausstrahlung zu besitzen.
                          Auf einmal Szenenwechsel.
                          18 Monate später. Nun beginnt ein sehr interessanter Part. Von nun an wird es grandios. Man hat festgestellt, dass die Signale des Monolithen Richtung Jupiter gesendet werden und schickte in der Zwischenzeit ein Team von Wissenschaftlern, so ähnlich wie bei Alien Covenant, auf die Reise zum Jupiter, um zu sehen wohin das Signal geht. Wir befinden uns nun mit einer handvoll Menschen, von denen die Hälfte auch noch im Tiefschlaf ist, in den weiten des Weltalls. Aber das spielt keine Rolle. Denn begleitet werden die Forscher von der neuesten Technologie, dem unfehlbar konstruierten Supercomputer HAL 9000, eindeutig der Vorreiter von Skynet. Der Computer steuert alle Systeme des Raumschiffs und kann auch mit den Astronauten kommunizieren. Mensch und Maschine haben einen sehr höfflichen Umgangston miteinander (leider, bitte, danke, gern Geschehen). Und auch auf eine Runde Schach miteinander wird nicht verzichtet. Der Computer wirkt sehr menschlich, wurde aber extra so konstruiert und führt alle Befehle ohne zu zögern aus. Doch irgendwann läuft etwas schief und eine Aussenboardreperatur muss durchgeführt werden. Wie kann das sein? Der vollkommene Supercomputer hat einen Fehler gemacht? Nach Absprache mit dem Bodenpersonal auf der Erde soll nun manuell repariert werden. Der Computer wird befragt, ob er den Fehler gemacht hat. HAL widerspricht vehement und gibt dem Menschen die Schuld.
                          Mensch und Maschine verhalten sich professionell und schenken sich nichts. Beide nur noch mit einem Ziel: "Life Function Terminated". Man hat eindeutig das Gefühl von "Gravity" wenngleich es einen Tick langsamer zugeht. Im Weltall selbst herrscht totenstille. Eine stark beklemmende Atmosphäre entwickelt sich. Das Atmen im Raumanzug hört sich an, als wie wenn Michael Myers hinter einem steht. Die Soundkulisse ----> Weltklasse.
                          Bald ist man am Ziel. Doch wenn man denkt das wars, weit gefehlt. Im letzten Drittel ein bizarrer Trip in fremde Welten und anderen Ebenen. Ein gewaltiger Bilderrausch und ein apokalyptisches Portal. Ein gewaltiger Rausch der Sinne in ein Ende hineinmanövriert, das man wohl so schnell nicht mehr vergisst.

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                            Mekridi 30.11.2017, 17:35 Geändert 30.11.2017, 18:29

                            2001 von A bis Z:

                            Anfänglich, alarmierender Affen-Auflauf
                            Bald, bombastisches Bilderbuch
                            Cerebral, chillige Chaos-Challenge
                            Darstellerisch durchdachte Darbietung
                            Elektrisierendes, eskapistisches Euphorisiakum
                            Film fortan frenetisch feiernd
                            Gruselig, gammastrahliger Gral
                            HOLY HELL, HAL!
                            Intelligenter, immens irritierender Ideenreichtum
                            Jenseitig, jubelnder Jupiter
                            Kongenial, kreativ-kreisende Kamera
                            Lobenswert, langsamer Leckerbissen
                            Musikalisch makelloser Metaphern-Mondfilm
                            Nervenzerrende, nachdenkliche Naturgewalt
                            Oszillierend oscarwürdige Offenbarung
                            Phantastisch philosophisches Phantasiereich
                            Quälend quadratisches Quartier
                            Rätselhaft, rötlicher Rauschzustand
                            Symbolisch sagenhafte Schatzkiste
                            Traumhaft tadellose Tragödie
                            Unglaublich unbegrenzte Umlaufbahn
                            Visuell voll veredelt, völlig verblüffend
                            Weitsichtig, wahnhaftes Weltalldrama
                            XXL xenokratische X-Koordinate
                            Yellowfarbener Yoga-Youngtimer
                            Zauberhaft zufriedenstellender Zuschnitt

                            10 and for ever ♥

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                            • 9 .5

                              Wäre ne glatte 10 gewesen wenn Werner Herzog nicht ne halbe Stunde vor dem Film die Story gespoilt hätte.

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                              • 10

                                Stanley Kubricks Geniestreich ist ein monumentales, episches, grandioses Meisterwerk, das auch nach fast 50 Jahren immer noch was ganz besonderes ist.

                                Ich kann es nur schwer beschreiben oder in Worte fassen, was für ein Gefühl es ist wenn ich × 2001 - Odyssee im Weltraum × sehe, es fühlt sich alles irgendwie Interstellar an, man wird fast hypnotisiert in die Kubricksche Welt hineingezogen und das Gefühl ist einfach unbeschreiblich.

                                Allein der Anfang wo über 24 Minuten kein einziges Wort gesagt wird, sondern nur die brillante Bildersprache einen einführt in einen Science Fiction Kosmos der einzigartigen Art, ist Kinogeschichte.

                                Stanley Kubrick versucht mit seinen Bildern mehr zu sagen als tausend Worte... und er schafft es mystisch.
                                Dazu ein Musik Score das einmal gehört, sich rein brennt und niemals vergessen werden kann. GENIAL!

                                Die Settings und Effekte sind ihrer Zeit Jahre voraus und erzeugen fast einen Augen Orgasmus. Unfassbar intensiv und wunderschön.

                                Ein Meisterwerk und Meilenstein der Filmgeschichte ein, Generationsübergreifender Filmklassiker!

                                Thank you very much Mr.Kubrick !!!

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                                • 0

                                  Das Problem mit der Kanonisierung in Literatur, Film, Musik etc. ist, daß man sich gegen sie zur Wehr setzen muß und sie für sich ablehnen muß, wenn es sich um mißratenen, wertlosen Mist handelt.

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                                  • 7

                                    19 Leute aus meiner Freundesliste haben 2001: Odyssee im Weltraum ein Herz gegeben. Kann man nachvollziehen, muss man aber nicht. Optisch ist der Film ein absolutes Brett. Das Teil ist fast 50 Jahre alt und sieht immer noch verdammt gut aus. Die Cindy Crawford des Filmes. Technisch allerfeinste Sahne. Die Musik ist über jeden Zweifel erhaben. Die Schauspieler stechen nicht heraus, da sie von der Optik weggeblasen werden. Da ist selbst die Dialogfreie Zeit nicht langweilig. Und davon gibt es viel. Schweigen soll ja ab und an sehr förderlich sein, trifft bei diesem Film zu. Das sinnlose Luft bewegen wird auf ein Minimum reduziert. Da entsteht aber auch ein Problem, das funktioniert in der heutigen Welt eher schlecht als recht. Heute wird zu viel Luft sinnlos bewegt und Ruhe scheint manchmal zu stören. So kommen auch teilweise nicht nachvollziehbare Bewertungen zu Stande. Für mich waren die 143 Minuten (ist auf meiner DVD so angegeben) ein wunderbares runterkommen von Stress und dummem Geschwafel. Eine wahre Weltraumoper. Wie bei fast jeder Oper ist ein ABER allerdings zu erwarten. Auch hier. Die Story ist mir ein wenig zu dünn, der ganze Film zieht sich doch sehr in die Länge und man muss aufpassen unter der Bildergewalt und dem Hintergrundsound nicht einzuschlafen. So bekommt 2001: Odyssee im Weltraum von mir kein Herz, noch nicht mal eine 10. Kubrick ist optisch genial aber er erzählt keine Geschichte, die mich fesselt. Fazit: Ein Meilenstein der Kinogeschichte ist der Film gewiss, aber keiner für mich. Lustig allerdings sind die ganzen Zukunftsvisionen, die es heute gibt. Karten, Videotelefonie usw.

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                                    • 7

                                      Nun ist es also soweit, auch ich habe Kubricks hochgelobten und von Weit und Breit als Meisterwerk gefeierten "2001: A Space Odyssee" gesehen. Und was soll ich sagen, keine einfache Geschichte. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich grundsätzlich versuche bei Filmen aus einem früherem Jahrzehnt das Werk, neben der heutigen Sichtweise, auch im zeitlichen Kontext zu betrachten, insofern mir das möglich ist.

                                      Auf Schauspielerischer Ebene gibt es nicht viel zu sagen. Alle Darsteller machen ihren Job, ohne in besonderer Weise herauszustechen. Positiv zu erwähnen sei vielleicht das Computersystem Hal, welches sehr gut in Szene gesetzt wurde.

                                      Auf der technischen Ebene hat der Film mir persönlich am meisten Geben können. Hierbei ist vor allem der bereits oben erwähnte zeitliche Kontext zu betrachten. Was
                                      Kubrick uns an Weltraumbildern, als auch zukunftsorientierten Innovationen rund um Raumschiffe und Computer, sowie Kommunikationssystemen liefert, ist mehr als bemerkenswert und kann auch im Jahr 2017 noch beeindrucken. So wurde ich trotz 133 minütiger Spieldauer und einem wirklich sehr ruhigem Tempo über die gesamte Lauflänge nie gelangweilt. Vielmehr brachten mich diese oben genannten technischen Fertigkeiten des öfteren zum staunen.

                                      Die größte Kontroverse stellt "2001" wohl inhaltlich. Kubrick selbst spricht davon, er wollte mit dem Film mehr Fragen aufwerfen, als beantworten. Ob dies alleine schon einen guten Sci-Film ausmacht, sei mal dahingestellt. Zum Nachdenken bringt der Film einem auf alle Fälle. Wirklich was mitnehmen konnte ich hingegen eher weniger. Es bleibt eine vor allem durch Stimmung und technische Innovation glänzende Erfahrung. Sehenswert, aber mich nie wirklich in den Bann ziehend.

                                      • 2 .5

                                        Boaaaa! Mann kann auch wirklich jeden Mist zum Kult erklären, wirklich!!!! Mit Stanley Kubrick Streifen habe ich mich ja ohnehin schon immer etwas schwer getan aber ich hatte es ziemlich lange aufgeschoben dieses "Meisterwerk" zu gucken. Ich hätte es als Warnung auffassen sollen daß sowohl die ersten 25 wie auch die letzten 23 Minuten Dialogfrei sind und es der ganze Streifen bei 140 Minuten Länge auf 88 (!!!!!!) redefreie Minuten schafft - irre, nicht? Nur weil Kubrick drauf steht ist es intelligent wenn wir handlungs- und spannungsfrei zugucken wie ein paar Affen herumtoben, gefolgt von dem lächerlichsten Schnitt aller Zeiten wo einer der Primaten einen Knochen wegwirft und dann auf einmal eine Raumstation zu sehen ist (so einen Schnitt kann ich auch, hallo?!?!?! Wieso muss so was extra auf der Hülle genannt werden?) und man kann es für Kunst erklären wenn wir Minutenlang (Minuten die wie Stunden vorkommen) Raumschiffe, Raumbasen ect. sehen die sich zu klassischer Musik im Weltall drehen - wenn ich mir ein Musical ansehen will mache ich das, aber was will denn ein Science-Fiction Film damit? Das bisschen Handlung um den intelligenten Supercomputer der irre wird wäre im Kern brauchbar gewesen, wird aber auch nur für ein paar mit grausamer Dröhnmusik unterlegten Weltraumsequenzen benutzt. Kurzum, dies ist keine Odyssee oder Tour für mich, nur eine der langweiligsten Filmtorturen! Den einen Punkt gibt es daher auch nicht für die einzige brauchbare Sequenz in der Astronaut Dave den Killercompi ausknipst und der um sein Leben fleht.

                                        Fazit: Für viele mag es der Film aller Filme sein, für mich vermutlich 140 der langweiligsten Filmminuten aller Zeiten!

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                                        • 0
                                          RoylesPika 24.08.2017, 15:11 Geändert 24.08.2017, 17:20

                                          Kritik in einem Satz: Ist das Kunst oder kann das weg?

                                          PS: Wenn die Voraussetzung einen Film gut zu finden ist, dass ich mich vorher mit mind. 10 g Gras zuballer, kann es kein guter Film sein.
                                          Achja und an alle sogenannten Filmexperten, die mich für meine Rezi wahrscheinlich steinigen werden, ja ich habe den Film verstanden und wurde mit seinen Botschaften "Der Mensch ist zu aggressiv", "Vorsicht vor der Technik" und "irdisches Leben ist endlich" erleuchtet.
                                          Wenn ich einen Werbegeschenk-Kalender aufschlage, habe ich diese 'Botschaften' auch, allerdings in einer Minute, verstanden.

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                                          • 7 .5

                                            SPOILERFREI

                                            In unzähligen Szenen ist 2001 absolut faszinierend und interessant. Besonders den Beginn des Films im Sinne eines Schöpfungsmythos fand ich absolut packend. Die größte Stärke des Sci-Fi-Klassikers ist wohl die offene Einladung zur Interpretation. Jede Minute scheint vor Anspielungen zu trotzen und selbst wenn man nichts versteht, ist man neugierig, was dahinter stecken könnte.

                                            Zweifellos ist dies der langatmigste Film, den ich je gesehen habe. An manchen Stellen sorgt das für Atmosphäre, besonders im Zusammenspiel mit der hervorragenden Musik. Leider ist der gesamte Film durchweg langatmig, auch an Stellen, die zumindest ein wenig Tempo erfordern würden. Dies führt zu einem Abbruch im Spannungsaufbau.

                                            Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass 2001: Odyssee im Weltraum zwar einer der interessantesten Streifen der Filmgeschichte ist, aber durch seinen Stil oft schwächelt bezüglich der Spannung

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                                              5 Minuten schwarzer Bildschirm, 15 Minuten Tierdokumentation, 5 Minuten Raumschiff-Ballett. So in etwa könnte man den vollkommen idiotischen Anfang des Filmes beschreiben. Ich hielt durch, da Kubrick draufsteht. Und der ist nunmal eine Marke für sich. Gelohnt hat es sich jedenfalls nicht. Man zeigt dem Zuschauer hier ungefähr 30-40 Minuten Handlung in fast 2,5 Stunden. Wer da noch Kunst erkennt, hat das Runterkommen vom LSD wohl verpasst. Bedenkt man, dass George Lucas nur wenige Jahre später seinen Sci-Fi-Epos gedreht hat, kann ich nicht einmal die technische Machart des Filmes hervorheben.

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                                                Ist ja mal gar nicht mein Ding...nach 45 min. musste ich ausmachen!

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                                                  Amarawish 22.06.2017, 20:20 Geändert 22.06.2017, 22:39

                                                  Für die 1000. Filmbewertung wollte ich einen Film wählen, der mir persönlich noch unbekannt, aber mehr als eine Berechtigung haben sollte diese Stelle stolz einzunehmen. Also musste ein Film her, der allseits bekannt ist, mehr als ein Klassiker, ein Meilenstein der Filmgeschichte oder vielmehr einer, der diese mit seiner Existenz verändert oder weitläufig geprägt hat. Also fiel die Wahl auf Kubricks „2001: A Space Odyssey“.

                                                  Erster Abschnitt: Sinnsuche - Verloren im Weltall
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                                                  Ich sitze hier und schreibe direkt nach der Vollendung der mit deutlicher Faszination betrachteten Bewegtbilder über diese Reise durch die eindrucksvoll dargestellte entwicklungsreiche Zeit und bin im höchsten Maße gedanklich als auch emotional beansprucht, denn die Sinnsuche hat gerade erst begonnen. 

Sicherlich muss man erstmal vom Zustand des freien Falls erwachen, denn im Moment bin ich viel zu empfänglich für Welten abseits der Realität, die mich diesmal mehr als sonst abholen konnte. Besonders die Welt die Kubrick hier bildgewaltig als atmosphärischer Rausch wohl umso mehr für den schöpferischen Blick erschaffen hat, lässt erstmal keinen Ausweg zu. Sie hält mich fest im Blick, wie das angsteinflößende Auge HALs. Und doch, auch wenn ich mich zu jenen Menschen zähle, die es auch genießen mal nicht denken zu müssen, verspüre ich den unbändigen Drang trotzdem einen Sinn, eine einzig richtige Antwort auf das Ganze hier zu finden. Nun ja, eine gewisse Naivität kann man dem wohl nicht absprechen.


                                                  Zweiter Abschnitt: Raumfahrt - Willkommen im Kosmos
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                                                  Wenn „Also sprach Zarathustra“ in wohl bestmöglicher Form mitsamt bildsprachlicher Bühne erklingt, dann kann man nur gebannt sein. Das Werk von Strauss, allein schon beeindruckend mit mehreren so reinen Szenen und deren optischer Fassungslosigkeit verflochten umso umwerfender, ließ mich schnell an Nietzsches gleichnamige Schriften denken, die durchaus hier ihre Verwendung finden oder Ansätze liefern können und die wiederum auch in den Musikwerken anderer Komponisten eine akustische Verarbeitung fanden. (Dazu sei Mahlers dritte Sinfonie und Frederick Delius' Mass of Life nahegelegt.

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                                                  Der Raum, das Weltall in seiner Unendlichkeit versinnbildlicht für mich den Beginn des ins Denken getauchten und fühlenden Menschen, der lernt sich zu entwickeln. Hier nicht ohne fremde Hilfe bewerkstelligt er dies, dennoch könnte diese Reise nicht besser und eindrucksvoller, für mich aber auch nicht mit mehr aufkommender Verwirrung beginnen.

                                                  Eigene Triebe werden erweckt, nur um die erste Entwicklungsphase anzukurbeln. Nicht nur der Menschenaffe ist das Werkzeug oder lediglich eine Ausgeburt der Schöpfung, sondern erlernt die Fähigkeit diesen Kreis weiter auszubauen, indem er selbst Werkzeuge erschaffen und zu gebrauchen lernt.

                                                  Nicht viel anders ergeht es mir mit der Erweckung der Emotionen zum Verständnis, - denn wo liegt der Unterschied? Die Neugierde wird erweckt und ich verwende (zwar nicht nur) mein Gehirn zum Verständnis der Materie. Was sollte es anderes sein als ein mir eingebautes Werkzeug?

                                                  



                                                  Dritter Abschnitt: Weltraumwalzer - Der gefährliche Tanz der Überlegenheit
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                                                  Fast so etwas wie ein Wohlfühl erweckt der Klang des Wiener Walzers in mir und doch schlägt diese Empfindung schnell um. Der Mensch in seiner Entwicklung vorangeschritten entdeckt das Weltall, obwohl er dadurch seine bereits erlernten Fähigkeiten mehr oder weniger einbüßt, denn dieses gibt Einschränkungen vor, die man auf der Erde nur als selbstverständlich ansieht. Das Laufen, Atmen und die Aufnahme zurechtgestutzter Nahrung erfährt der Mensch andersartig, er begreift, dass er abhängig wird von seinen Werkzeugen, auf die er sich im Verlauf seiner Existenz immer mehr verlässt, gar das Denken überlässt. Eine Gemütlichkeit, die bequem zurecht gemacht wird, denn wenn man sich um kaum etwas kümmern muss, kann man sich auf den Seinszustand des menschlichen Wesens fokussieren. 


                                                  Emotion ist zwar oft ein Hindernis, um seine Ziele rational verfolgen zu können und doch sind auch übernatürlich schlaue Systeme, nicht allen Fehlern erhaben. Der Zwist verfängt sich in menschlichen Ahnungen und rationalen Gezwungenheit, um das Fortbestehen der Mission nicht zu gefährden. Ein Fehler wird zum größeren, denn die Bedrohung, erschaffen durch seine bevorstehende Auslösung lässt das Werkzeug handeln, - indem es sich gegen den Schöpfer richtet. Zwanghaft wird vom Menschen eine Handlung gefordert, denn das nackte Überleben steht auf dem Spiel. Eine Freiheit wird gewonnen, nachdem diese Konfrontation gemeistert ist, und dennoch ist es erst der Anfang, vielleicht eine Art Neubeginn eines frischeren Ichs für das Individuum und die Menschheit selbst.

                                                  Vierter Abschnitt: Entdeckung der (Un-)Endlichkeit - Ein Kreislauf
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                                                  Der Mensch muss sich der Endlichkeit fügen, um die nächste Entwicklung anzustreben. In der Existenz ist man zwar der Erfahrung und Entwicklung ausgeliefert, dennoch bewältigt man sie mehr oder weniger rational. Allerdings wissen wir nicht, was danach geschieht. Leben wir weiter oder war’s das? Der Tod als Teil des Lebens ist für mich jedenfalls nicht das Ende, sondern der Beginn von etwas neuem. Vielleicht als Übermensch, eine neue Spezies oder aber wird die vorherbestimmte Auslöschung, die Vernichtung unseres eigenen Selbst das tatsächliche Ende sein. Es ist nicht gewiss, ob wir im Nichts hüllenlos weiter existieren oder in einem Körper neu geboren werden, jedoch wissen wir ganz klar, dass die Unendlichkeit nicht wartet oder erlischt, sie existiert weiter. Mit oder ohne uns.


                                                  Fünfter Abschnitt: Nachklang - Erneute Bodenlosigkeit
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                                                  Vielleicht findet man mehrere Deutungsmöglichkeiten für dieses einzigartige Erlebnis an Film, allerdings findet man darunter wohl nur eine richtige für einen Selbst. Manchmal kann es jedoch befreiend sein, wenn man keine fordert, denn dann ist die Antwort auf alles, was man sich während dieser Erfahrung oder danach stellt richtig. Vielleicht ist die Selbsterfahrung die eigene Entwicklung für einen Filmschauer. Für den einen bahnbrechend und für den anderen vielleicht weniger. Aber allen Meinungen zum Trotz ist dieser Film ein Muss für jeden Filmliebhaber, denn man sollte zwar nichts daran messen, aber wenn man muss, dann ist dies der Vollendung einer wahrhaften Perfektion sehr nahe gekommen, denn man bekommt alles, was man sich von einem Film wünschen kann.

                                                  Ich fühle mich dennoch trotz möglicherweise gefundener Antworten auf Kubrick cineastischer Antwort auf die menschliche Entwicklung samt kritisch betrachteten technischen Fortschritts, die eigentlich mehr Fragen aufwirft als sie liefert, etwas hilflos, klein, unwichtig, dem Universum völlig ausgeliefert, wie ein Astronaut in der Endlosigkeit des Weltraumes. Nur mein Atem begleitet mich in dieser tonlosen Existenz, die mir nicht verraten wird wie lange ich bin oder sein werde. Vom ersten Moment auf den nächsten ist es womöglich vorbei und mein Körper treibt seelenlos weiter in dem Meer aus Sternen, bis selbst er nicht mehr da ist. Vielleicht bin ich seelisch gesehen unendlich in meinem Sein, vielleicht erreiche ich eine neue Dimension, vielleicht aber auch nicht.

                                                  Der Aspekt der Unwissenheit bleibt und vielleicht ist es genau deswegen so faszinierend schwerelos und losgelöst nach Antworten zu suchen, die vielleicht niemals gänzlich gefunden werden können.

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