28 Days Later - Kritik

28 Days Later

GB · 2002 · Laufzeit 112 Minuten · FSK 18 · Horrorfilm, Science Fiction-Film, Drama · Kinostart
Du
  • 10

    Der beste Zombiefilm den es je gegeben hat es gibt keinen besseren deswegen auch unbedingt anschauen

    • 10

      Sein wir ehrlich, wir suchen doch alle einen besten Vertreter eines Genres, 28 Days Later ist dieser besagte beste Zombie Film, ist aber nur meine Meinung...

      1
      • 4 .5

        Fand ich jetzt nicht so prickelnd diese 28 Days Later.

        3
        • 9

          Der beste Zombiefilm aller Zeiten. Hier stimmt einfach alles. Athmosphäre, Schauspieler, Spannung, Story, What the Fuck moments. Ich shcaue auch Walking Dead abe

          • 6

            „28 Days Later“ ist ein apokalyptischer Endzeit-Überlebensthriller mit Horrorfilmelemten, der nicht nur mit Momenten zum Schocken aufwartet, sondern auch versucht, die menschlichen Seiten und das Verhalten der menschlichen Spezies während einer solchen Apokalypse realitätsnah darzustellen.
            Der Film hatte was. Zwar finde ich ihn in seiner Laufzeit deutlich zu lang und man wird immer wieder mit langweiligen und langatmigen Szenen konfrontiert, aber mir gefällt der Handlungsstrang soweit, auch wenn man diesen aus etlichen anderen Endzeithorrorfilmen oder The Walking Dead haargenau so kennt. Das liegt aber viel weniger an der Geschichte selbst, sondern vielmehr an den Charakteren, die sich mit der Apokalypse konfrontiert sehen.
            Während man zunächst glaubt, dass die Rollen klar verteilt sind, ändert sich gegen Ende noch einmal alles und man lernt neue Seiten der Charaktere kennen. Angst, Mut und Entschlossenheit, den Überlebenskampf aufzunehmen und für sich zu entscheiden. Das man sich damit nicht nur mit den von einem Virus befallenen Kreaturen auseinandersetzen muss, sondern auch mit der eigenen Spezies, die unter Einfluss der Umstände gerade zu verrückt geworden sind, macht die Sache nur interessanter.
            Gerade der Anfang flasht. Man sieht eine leere und verwüstete Stadt, durch die lediglich ein Mensch irrt und offenbar nicht weiß, was passiert ist. Dabei trifft er schließlich im Eifer des Gefechts auf ein Duo, das ihn bei sich aufnimmt. Die Gruppe entwickelt sich weiter. Auch charaktertechnisch. Aber dazu möchte ich hier keine Spoiler verbreiten.
            Während man sich also schließlich durch etwaige langatmige Szenen kämpft, reißt das Ende noch einmal einiges heraus. Voller Action, Spaß und Spannung – besser als jedes Kinder-Überraschungsei. Am Ende wird wieder einmal klar: In einer solchen Situation heißt es entweder fressen oder gefressen werden. Demnach muss man Prioritäten setzen und für sich wissen, ob das Leben anderer mehr wert ist, als das eigene. Und immer wieder stellt man sich die Frage: Wie hätte man selbst in einer solchen Situation reagiert? Eine Frage, auf die man am Ende aber wohl doch keine Antwort findet.
            Die musikalische Untermalung gerade in den Actionszenen macht Spaß und geht aufs Ohr. Aber auch die nahezu poetischen Momente werden mit passender Musik unterlegt.
            Wer an „28 Days Later“ mit zu hoher Erwartung herangeht, wird enttäuscht werden. Der Film ist zwar keineswegs schlecht, aber weit entfernt von einer Sensation. Die Handlung ist im Prinzip nichts Neues, lediglich die unglaublich gute Entwicklung der Charaktere bleibt im Gedächtnis. Ansonsten ist der Film mehr als grundsolide und erfüllt seinen Zweck: Er unterhält und regt zum Nachdenken an. In Sachen Endzeitapokalypse wohl einer der besseren Filme.

            1
            • 7 .5

              Für Fans von Zombiefilmen ist der Film Pflicht aber auch für alle andere kann sich das Ansehen durchaus lohnen. Der Streifen überzeugt vor allem durch den brillianten Cillian Murphy, eine Story die für Genreverhältnisse überragend ist und einer klassen Spannung die sich durch den kompletten Film zieht.

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              • 7 .5
                T.M.O. 15.02.2015, 20:31 Geändert 15.02.2015, 20:54

                Neben Dawn of the Dead mit das Beste an Zombiemovie, das es so gibt. Bin grad wieder dabei, sie alle zu sichten... ;)

                1
                • 5

                  Habe mehr erwartet...wahr zu teil sehr langweilig.

                  • 7

                    Zombiefilme sind ja nicht so meins. Aber es sind hier ja auch nicht wirklich Zombies. Die Infizierten sterben ja nicht, sie sind lediglich nur mit purer Wut befallen und werden zu Massakertorsos. Und mit auch der gewissen ausgesuchten verfilmten Genreauswahl dreht sich Danny Boyle auch so ein bischen in meinen Favouritenkreis der Regisseure, der Themen anpackt die sich nicht, nach und nach ähneln, sondern immer gänzlich sich unterscheiden. Ob Trainspotting, Slumdog Millionaire oder Sunshine oder eben jener welcher hier, keiner dieser Filme ist im selben Genre angesiedelt. Und das finde ich so faszinierend an Boyle. Der nicht wie Shyamalan, ein Twistmystery nach dem anderen auf den Markt geworfen hat. Wobei ich Shyamalan so sehr gar nicht schlecht finde.
                    Aber nun zu den 28 Tagen später. Damals frisch im Kino gesehen, und war nicht so begeistert. Jetzt mit den Jahren, kommt der doch immer besser bei mir an. Weil es Handwerklich wieder super schön inszeniert wurde. Da muss ich Boyle einfach wieder loben, seine Bildsprache ist einfach fantastisch. Wie er gewisse Momente einfängt, das hat schon Stil. Die Geschichte im Film, ist für mich zwei verschiedene Stücke. Die erste Hälfte ist das Überleben in der Stadt, und die Flucht aus der Metropole raus, die andere Hälfte ist das Drama im Soldatenanwesen und deren eigener Terror. Und genau diese Zweiteilung mochte mir damals nicht gefallen, jetzt wie gesagt im nachhinein finde ich es eigentlich sehr stimmig. Denn die eine seperate Handlung schliesst die andere ja nicht aus. Die Darsteller sind soweit ganz okay, am besten gefiel mir aber noch Brendan Gleeson als Sorgevoller Vater, der nach der Flucht auch die Einfachheit des Lebens geniesst und für schön befindet, trotz der offensichtlichen Radierung der Englischen Bevölkerung.
                    Die Eröffnungssequenz, im Schwabenzoo Stuttgart gedreht ist ja eigentlich der Anfang vom Ende. Tierschützeraktivisten wollen Schimpansen befreien, die Gewaltfernsehen Beschallung erleiden mussten und mit purem Hass infiziert wurden. Alles im Grunde zu Forschungszwecken natürlich, um was auch immer heilen zu können. Kurios eigentlich, Tierschützer, die dann Käfige öffnen und dann merken wie diese Bestien funktionieren, dann doch ohne Tierschutzhirn auf die Tiere einhämmern und brüllen "Stirb du Mistviech". Na wenn das nicht vorbildliche Aktivisten sind... hip hip..... und ganz viel...... hurra!
                    Ansonsten ist die Handlung recht ordentlich, und Genretypisch angegliedert. Ausreichend blutig, nicht zu Tiefenmoralisch oder zu Übersensibel. Das wäre auch nicht wirklich Glaubhaft. Stückweise ist es doch leicht gekünstelt, gerade was die Soldaten betrifft, und wenn man "Zombies" sieht die im Tunnel bei einer Attacke kein Bock auf weiterrennen haben, und erst mal stoppen, können die so wütend ja gar nicht sein. Aber ganz perfekt kann ein Film wie solcher nie eigentlich sein. Doch Boyle hat es ganz gut umgesetzt.
                    28 days later.... erst wollte er mir nicht gefallen, aber dann doch. Und John Murphys Musikalische Begleitung ist auch recht wundervoll geworden. Passte sich jeden Moment immer gut an. Kleine nette Endzeitstimmung made in UK.

                    9
                    • 8

                      Richtig guter Film!
                      Auch wenn meiner Meinung nach dss Potential dennoch nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

                      • 7

                        Spoiler

                        Der Anfang war wirklich fesselnd und gut inszeniert. Die Bilder der leeren und verwüsteten Stadt und der Soundtrack waren perfekte Begleiter der Story.
                        Meine Kritk würde ich deshalb hauptsächlich auf Teile des Schlusses beziehen, da das plötzliche Durchdrehen des Protagonisten die Spannung aufgrund der völlig überzogenen und unlogischen Art nahm. DIe Atmosphäre ließ nach und auch die Überzeugungskraft.
                        Man könnte jetzt natürlich viel in diese Wandlung hineininterpretieren, jedoch ist sie für mich ein Minuspunkt.

                        Trotz allem kann man sich den Film wirklich anschauen. Voll verdiente 7 Punkte

                        • 6

                          Der Film hatte so viel Potential und hätte so gut werden können. Das wurde auch mehrfach angedeutet, u.a. durch die geniale Darstellung der Infizierten. Die wurden perfekt in Szene gesetzt, allein schon diese Bewegungen waren genial, oder wie sie durch diesen Tunnel gerannt sind. Das war alles sehr stimmig und hat mir gut gefallen.
                          Vom Rest des Filmes kann ich das allerdings nicht behaupten, denn der fiel durch Logikfehler (z.B. die schlechtesten Soldaten, die ich jemals gesehen habe) unsinnigen Aktionen der Protagonisten (na klar, fahrt doch einfach durch den TUNNEL, aber labert vorher noch groß rum, man sollte die Dunkelheit meiden :D) auf. Sehr, sehr schade!

                          • 6

                            Mehr von mir auf: http://filmtastisch.blogspot.de/

                            Eine der größten Urängste der Menschheit: Du wachst auf, du weißt nicht wo du bist, alles ist verlassen und du kannst keine andere Menschenseele entdecken. Die Straßen sind verlassen und egal wie laut du rufst, deine Worte hallen immer nur einsam gegen Wände und kehren zu dir zurück. Genauso ergeht es Jim (Cilian Murphy), welcher, gerade frisch aus dem Koma erwacht, feststellen muss, dass er anscheinend die Apokalypse verschlafen hat und London inzwischen nicht mehr als ein karger und verlassener Haufen von Ruinen ist. Es dauert allerdings nicht lange, bis Jim merkt, dass er gar nicht so allein ist wie zuerst angenommen und während er nach Antworten sucht, bekommt er diese schneller als ihm lieb ist, als er von den ersten Infizierten angegriffen wird. Zum Glück stößt er auch auf die mysteriöse und kampferprobte Selina (Naomie Harris) und der Anfang einer Suche nach der Rettung aus dieser aussichtslosen Situation beginnt.

                            "28 Days Later" profitiert von seiner starken Besetzung. Ein sehr guter Cilian Murphy, welchen ich sowieso für einen weitestgehend unterschätzten Schauspieler halte, eine tolle Naomie Harris und auch die in kleineren Nebenrollen überzeugenden Brendan Gleeson und Christopher Ecclestone (Doctor Who-Fans werden ihn kennen) machen einen super Job und viel Spaß im Film. Auch die Optik ist gut gelungen und vor allem in der ersten Hälfte des Films noch weitestgehend ruhig und auf die Darstellung der Einsamkeit fokussiert, während gegen Ende des Streifens bis schließlich zum Finale immer mehr Hektik in die Bilder kommt und dem ganzen einen experimentelleren Horror-Charakter verleiht.

                            Dabei stehen im Film weniger die sowieso nur in wirklich geringen Zahlen auftauchenden Infizierten (welche man hier wohl eigentlich nicht als Zombies bezeichnen dürfte, da sie nicht untot sind) im Mittelpunkt, sondern mehr die menschlichen Beziehungen zwischen den Charakteren und auch gewisse ethische Fragen nach dem Sinn der Menschlichkeit und des Überlebenstriebes. Leider schafft es Boyle aber hier nie wirklich mehr in die Thematik einzusteigen, sondern bleibt oberflächlich und relativ banal. Hier hätte ich mir an manchen Stellen schon mehr Dialoge gewünscht, die sich mit der Gesamtsituation der Charaktere befassen.

                            Nichtsdestotrotz bleibt "28 Days Later" über 112 Minuten Laufzeit spannend und vergeht sehr schnell ohne einen Hauch von Langeweile. Das Setting ist interessant gewählt, wenn auch nicht zu hundert Prozent neu, und die Charaktere allesamt interessant gestaltet. Insgesamt sehe ich einen kleinen Abfall im Film gegen Ende, wenn er versucht, uns die Abgründe des menschlichen Überlebenstriebes darzustellen und auch sozialkritisch sein will, so hätte ich mir mehr von den anfänglichen Szenen gewünscht, in denen unsere Protagonisten noch durch verlassen Gebäudeblöcke spazieren und die Welt entdecken, da diese Roadtrips durchs leere England einfach super aussehen. So entwickelt sich zwar ein actiongeladenes und spannendes Finale, jedoch auch eines, dass dann doch irgendwie ziemlich deplatziert daherkommt und auch mit einem etwas zu plötzlichen Umschwung des Hauptcharakters agiert.

                            "28 Days Later" bleibt auf jeden Fall ein relativ starker Zombie-Film und für Fans des Genres wirklich empfehlenswert, doch schafft er es nicht ganz mehr aus dem starken Konzept zu machen. Viele Ansätze sind gut und wirken auch durchdacht, allerdings einfach nicht vollends ausgeführt und das Ende kommt dann leider doch einfach zu flott und actionreich, als dass es wirklich zum Rest des Films passen möchte, der eben vor allem an seinen ruhigeren Stellen eine tolle Atmosphäre erzeugt. Trotzdem ist "28 Days Later" ein sehr interessanter Film, den man keineswegs als 08/15-Horrorstreifen abklatschen kann, sondern der kreativ aus der Masse hervorsticht.

                            • 8 .5

                              Spannender und intressanter Infizierten-Film, mit tollen Cast.

                              • 6 .5

                                hab mit weeks angefangen und fand days erst doof....aber jetzt rockt er schon gut

                                • 6 .5

                                  Der Film startet mit viel Potenzial und beweist in den ersten 60 Minuten, dass er aus der Masse der dystopischen Werke hervorsticht. Die Hinrichtung der Infizierten wird in bester Walking-Dead-Manier inszeniert, die Charaktere sind interessant und die Spannung während des Höllentrips durch das evakuierte London ist erstklassig. Auch der Trip nach Manchester, an dessen Ziel die Protagonisten sich Rettung erhoffen, hält das hohe Niveau des Films, doch am Ziel angekommen entlädt sich die Spannung in einem langwierigen und unrealistischen Showdown. Die zweite Stunde hat mir - bis auf die kurze Schlusssequenz - wirklich überhaupt nicht gefallen. Ich hätte mir gewünscht, Danny Boyle hätte am Road Movie-Charakter festgehalten, gern hätte ich mehr von der apokalyptischen Welt gesehen, als dass die Story nur an einem Ort "stecken bleibt".

                                  • 7

                                    Ein gut gemachter, mehr oder weniger, Zombiefilm, im Herzen von London! Sicher verspricht die Story nichts Neues. Denn das hatten wir früher schon einmal. Aber das man die Leute in rasende Bestien verwandelt, ist schon auch Horror pur. Danny Boyle ist dabei sehr Gesellschaftskritisch, wie sein Vorbild George A. Romero. Guter Film, aber leider nur kopiert und ins Europa verlagert.

                                    • 9

                                      "28 Days Later" ist für mich so etwas wie eine perfekte Inszenierung seines Bereiches. Alles, was dieses Thema aussagen, zeigen und fühlen kann, wird auf aller höchstem Niveau gemeistert und genial umgesetzt. Im Vergleich zu anderen Zombiefilmen ist dieser es nur in der ersten Hälfte richtig und ersetzt die 'Wut' der Infizierten, wie es in diesem Film so clever bezeichnet wurde, immer mehr mit der des Menschen selbst. Erschreckend dabei ist nicht die Inszenierung der Gewalt, sondern viel mehr die schnelle Verwechslung zwischen Mensch und Zombie. Und DAS bekommt Danny Boyle so glaubwürdig und unfassbar spannend vor die Linse, dass man zwischen Beängstigung und Faszination gar nicht mehr wegschauen kann.

                                      Dieser abgefranste Look des Bildes stellt perfekt die eklige, unangenehme Atmosphäre der Post-Apokalyptischen Welt dar. John Murphy's Soundtrack ist natürlich auch hier wieder eine große Kunst für sich, wenn man die Einstimmigkeit der Musik mit den Bildern vergleicht. Vom Schauspielerischen her zeigt erneut Cillian Murphy sein großes Talent und gibt mit Brendan Gleeson zusammen die beste Leistung ab.

                                      Weitaus mehr als ein Zombiefilm. Schließlich handelt es sich bei dem Regisseur um Danny Boyle! Die starke Gesellschaftskritik in dem Film ist deutlich zu erkennen und macht ihn zu dem besten seines Genres. Sowohl visuell als auch inhaltlich und musikalisch ein einziger Geniestreich!

                                      6
                                      • 9 .5

                                        HALLO? Keiner da, der mich hört. Ein Krankenhaus wie ausgestorben. Keine Ärzte, keine Krankenschwester ja nicht mal ein Patient ist da der mich hören könnte. Wo sind die alle hin? Warum bin Ich noch da? Mein Hals ist trocken, Durst macht sich breit. Die Pepsi Dosen liegen einfach so neben dem Automaten. Wieso hat die keiner aufgesammelt? Unheimlich aber draußen werde ich jemanden finden der mir die ganze Scheiße erklären kann. Doch beim Marsch über die Tower Bridge, nach einem lauten Hallo und einem verzweifelten HAAALLOOO merke ich, Ich bin alleine. Ein Szenario das mich von Anfang an in seinen Ban gezogen hat. Mit frischem Wind lässt Danny Boyle Wut Infizierte auf uns los und die mache mächtig angst. Nur die Vorstellung dass mich ein brennender mit Wut infizierter Engländer durch die Strassen von London jagt, löst bei mir gröbere Adrenalin Schübe aus. Eine unglaubliche Atmosphäre herrscht den ganzen Film über. Die Angst die von den Infizierten aus geht, die Angst sich selber zu infizieren, ist ganz grosses Horrorkino. Die Wut, die haben wir alle in uns auch die Tiere ja sogar die Natur ( wenn wir The Happening glauben schenken ). Wenn man diese Wut dann ins Unermessliche steigert ist das einfach nur sehr beängstigend. Der Mittelteil ist etwas ruhiger aber nie langweilig. Tolle Szenen hält auch der ruhigere Mittelteil bereit ich sage nur " freies Einkaufen " oder " blutiger Rabe ". Eine geniale Vorbereitung für ein brutales und befreiendes Finale.

                                        7
                                        • 8 .5

                                          Ich bin kein Fan von "Zombie" Filmen, aber der Streifen hat es mir total angetan und wird gerne vorbehaltslos von mir empfohlen, wenn jemand nach einem Filmtipp in der Richtung fragt.
                                          Ein schön düster gehaltener Endzeitfilm dank dem ich auf Cillian Murphy aufmerksam geworden bin.
                                          Nicht die ganze Zeit Blut, Schockeffekte und Gerenne, sondern auch ein wenig Drama und ruhige Momente.
                                          Bemerkenswert ist ebenso der rockige Soundtrack von John Murphy mit dem Ohrwurm "In the house - In a heartbeat". Unbedingt mal reinhören <:

                                          • 10

                                            Grandioses Zombie-Drama, mir genialem Soundtrack und einem Unglaublichen Maß an Spannung.
                                            Einfach nur Top.

                                            2
                                            • 8

                                              Die Mehrheit wird den Regisseur Danny Boyle wohl von TRAINSPOTTING oder SLUMDOG MILLIONAIRE kennen, aber was der Herr im Jahre 2002 ablieferte, kann sich auch sehen lassen.

                                              28 DAYS LATER ist ein handwerklich astreiner Endzeitfilm, der es schafft Spannung durch die Inszenierung aufzubauen und deshalb weitestgehend auf lautes Gedröhne vom Komponisten verzichten kann. Der Sountrack besteht eher aus rockigen Melodien, die zielgenau und hypnotisch eingesetzt werden. Der Grund für die Epidemie wird direkt am Anfang gezeigt, was ich gegenüber so manchem Zombiefilm vorziehe, bei dem die Aufklärung kurz vor Schluss gezeigt wird. Da bricht der Spannungsbogen ein, meistens wird es langweilig. Hier jedoch nicht, alles richtig gemacht, Mr. Boyle.
                                              Eine ebenso richtige Entscheidung war es meiner Meinung nach, Chris Gill mit dem Schnitt zu beauftragen. Vor allem die Szenen mit den Infizierten sind herausragend, da sie zwar schnell aber nahezu chirurgisch genau und scharf geschnitten wird. Beeindruckend.

                                              Der Endzeitfilm setzt sich zudem mit gesellschaftlichen Fragen auseinander, was durchaus logisch ist, so eignet sich eine Welt ohne Regel und Moral(?) doch als Ausgangspunkt für kritische Vergleiche zur realen Welt.
                                              Was macht das Leben der Menschheit aus? Reicht es, zu überleben, oder heißt das Ziel "leben"? Und nicht zu guter Letzt: Wie weit reicht Solidarität für ein gemeinsames Ziel? Darf man sich selbst über das Wohl der Gemeinschaft stellen? Muss man das sogar?
                                              Solch existenzielle Fragen werden, so finde ich, in den meisten Filmen des Genres (wenn überhaupt) nur flüchtig touchiert.

                                              28 DAYS LATER ist sehr empfehlenswert und steht in der Riege der Endzeitfilme meiner Meinung nach weiter oben. Das liegt nicht nur an der grandiosen, zielgerichteten und absolut furchteinflößenden Inszenierung, sondern auch an dem klugen Inhalt.

                                              _Smooli

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                                              • 10

                                                Der Beste Film seines Zombie Genres überhaupt, selbst wenn nicht direkt von Zombies die Rede ist. Der Film ist von vorne bis hinten einwandfrei, er ist so gut inszeniert und die Story, super <3: Das Ende war sehr spannend und man fühlt richtig mit, und die Musik, einfach nur krass :D, dass muss man einfach mal so sagen, die Musik ist überragend platziert, und die Nacht symbolisiert zusammen mit dem Regen eine herrliche Atmosphäre, hieran kann sich jeder eine Scheibe abschneiden
                                                "Sie haben all meine Männer getötet" *Schuss*
                                                Wahnsinnig überraschend!!!!
                                                KLASSIK, und exzellent!!!

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                                                • 7

                                                  Cooler Horrorfilm, unterliegt jedoch klar dem eigenen Nachfolger. Gute Reihe!

                                                  • 8 .5

                                                    Super Film, zurecht ein Klassiker! Super Setting, überzeugende Charaktere und tolle Atmosphäre.