8MM - Acht Millimeter - Kritik

8MM

US · 1999 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 18 · Thriller · Kinostart
Du
  • 7

    Eine alte, reiche Dame beauftragt einen Privatermittler (Nicolas Cage) die Echtheit eines Films zu überprüfen. Das Video zeigt einen brutalen Mord an einem jungen Mädchen und stellt ihn vor eine gefährliche Herausforderung. Hilfe bekommt er von einem Verkäufer (Joaquin Phoenix), welcher enge Kontakte zur illegalen Pornoindustrie vorzuweisen hat. Interessantes wie brisantes Themengebiet eines schon älteren, dennoch sehenswerten Thriller mit einem guten Cage und einen noch besseren Phoenix. Hat meine Erwartungen übertroffen.

    • 10

      derbe krank, aber da es leider sowas gibts auf der Welt, wahre Begebenheit

      • 8

        Auch nach mehrmaligem Sehen find ich "8mm" extrem nervenauftreiben, schockierend und spannend. Die Story bedient ein sehr brisantes Thema das vielen wahrscheinlich schon etwas zu derbe ist. Teilweise begibt sich der Film auch für mich schon fast an die Schwelle der moralischen Grenzen, aber das ist ein Hauptfaktor welcher den Film überhaupt erst ausmacht. Nicolas Cage ist fantastisch in seiner Hauptrolle und auch die anderen Darsteller liefern hier eine ganz starke Leistung ab.

        Die Inszenierung von Joel Schumacher ist sehr stimmungsvoll und gibt dem Film die richtige Atmosphäre. Die Regiearbeit hätte hier auch ganz leicht in die Hose gehen können, aber die packende Story bekam durch Schumacher genau die richtige Umsetzung.

        "8mm" ist wahrlich keine leichte Kost, er ist nervenauftreibender als die meisten Horrorfilme, aber wer diesem Film eine Chance gibt bekommt hier Thriller-Unterhaltung vom Feinsten geboten.

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        • 8 .5

          Kritiken über diesen Film gabs eigentlich nur in Extremen – extrem gut oder verdammt schlecht. Der Film konzentriert sich zwar weniger auf die Hauptfigur, sondern mehr auf die Geschichte (hätte also auch mit einem andern Hauptdarsteller funktionieren können), trotzdem liefert Cage eine durchweg solide und in der letzten halben Stunde geniale Leistung (da wird der vom Dreck der Unterwelt so langsam besinnungslose Detektiv zum brutalen Racheengel und startet eine persönliche Rachetour, deren eigentliches Opfer seine Seele ist). Auch sonst gibts darstellerisch keinerlei Grund zu meckern, Joaquin Phoenix gibt Cages Gehilfen ungemein sympathisch und daneben brillieren Darsteller wie Peter Stormare und James Gandolfini als perverse Gangster, wobei der Film den größten Schocker bereithält, wenn der bis zum Schluß nur unter einer Maske agierende Oberfiesling „Machine“ eben jene abnimmt und sein Gesicht zeigt.Die Story wird langsam und ruhig erzählt, ohne dass es langweilig wird, Cage entwirrt die Hintergrundgeschichte Stück für Stück für Stück, so dass niemand auf der Strecke bleibt, im Laufe der Handlung gibt es kleine Wendungen, die einen bei Laune halten. Eigentlich also nur ein Standardpsychothriller mit hartem Ende – aber einer, der dank des brisanten Themas und der atemlosen Hochspannung fasziniert.Fazit: Harter Psychotrip in eine abartige Welt mit einem überragenden Nicolas Cage, in dessen Gesicht sich alles Leid der Welt zu spiegeln scheint!

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          • 5
            JanCoccotti 19.12.2017, 20:28 Geändert 19.12.2017, 20:31

            Es hätte dem Film wohl gut getan anstatt Schlag auf Schlag zu erzählen, etwas mehr Spannung aufzubauen. Jedenfalls ist Cage genial und kann die teils grotesk formalen Dialoge gekonnt spielen, ebenfalls top inszeniert der Kameramann.
            Das einzige was nicht passt ist der Anfang, der zwar eine gute Exposition darstellt, aber absolut im Kontrast zum restlichen Film steht. Okok, der Verfolger wird zum Verfolgten, aber das hätte man nicht in Miami darstellen müssen.
            Dass Andrew Kevin Walker diese 08/15 nervige Frau einbaut, mit der man sich dann etwas identifizieren kann, bis sie besonders hart stört, ist schon ernüchternd.

            Ich bin so wütend. Ein durchaus solider Film mit interessantem Weg, den der Protagonist durchschreitet, entwickelt kurz vor Schluss doch noch eine spannende Szene. Nur, um sofort darauf den Höhepunkt eines trivialen Bekenntnisses zu liefern und das alles (wohl) dadurch gerechtfertigt, dass Cage nun die Antwort auf sein "why" bekommt. Darauf dann noch dieser Kitschbrief, ich glaube ich sehe nicht richtig. Der Film schien tatsächlich noch etwas zu bieten, als Cage sich aufgeilt mit dem Anruf bei der liebenden Mutter. Alle Chancen vertan, was eine Schande.

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            • 8

              "Weisst Du was das schönste ist, wenn man jemanden tötet ? Der Ausdruck in ihrem Gesicht! Es ist dieser Ausdruck... Nicht, wenn Du sie bedrohst... Nicht, wenn Du ihnen weh tust... Nicht einmal, wenn sie das Messer sehen, sondern wenn sie spüren, wenn das Messer in sie eindringt"

              Ein düsterer,beklemmender Film voller perversitäten und Abgründe.
              Wenn bei 8mm Buchstäblich die Maske fällt.Dann siehst Du,dass es Monster wirklich gibt.Sie sehen aus wie Du und ich.Und machen Dinge die unvorstellbar Grausam sind.Und Dir selbst Albträume bringen werden,wenn Du darüber nachdenkst.Und das wirst Du.Noch lange nach dem dieser Film vorüber ist.

              "Mein Name ist George.Aber wahrscheinlich weißt Du das schon.Ist wohl eine Nummer zu hoch für Dich hm?Da gibt es nicht viel zu erklären.Nichts was ich sage würde Dir deine Albträume vertreiben.Ich bin nicht geschlagen worden und nicht mißbraucht.Mami hat mich nicht verführt.Daddy hat mich nicht Vergewaltigt.Ich bin nur was ich bin.Und das ist auch schon alles.Es gibt kein Geheimnis.Die Dinge die ich tuhe,tuhe ich weil es mir Spaß macht.Weil ich sie tuhen will"

              Machine

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              • 9

                Düsterer, spannender, anklagender Thriller, volle zwei Stunden lang!

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                • 5

                  top story aber ich kann mit der umsetzung nichts anfangen...

                  • 8

                    Ein harter, rauer und sehr düsterer Thriller mit Nicolas Cage, mit leichtem David Fincher Touch? Das konnte eigentlich nur gut gehen. Erstaunlicherweise ist 8MM keineswegs gut bei den Kritikern weg gekommen damals. Der Film hat vernichtende Bewertungen erhalten, doch das Kinopublikum hat den Film besser aufgenommen. Aus heutiger Sicht, als Reviewer, muss ich sagen : 8MM ist ein unfassbar gut inszenierter und schockierender Thriller, der etwas plakativ ist und Selbstjustiz ein wenig glorifiziert. Aber allein die authentische Inszenierung und die brillante Schauspielkunst machen diesen brutalen Thriller zu einem Hit.

                    Ein Privatdetektiv namens Tom Welles wird zu einer alten Witwe gerufen. Sie hat ein seltsames Video von ihrem verstorbenen Ehemann gefunden. Als sich Welles das Video anschaut, muss er sich sehr bemühen, nicht zu erbrechen. Auf dem Video ist ein junges Mädchen zu sehen, die von einem Mann mit Ledermaske brutal geschändet und abgeschlachtet wird. Tom Welles soll nun herausfinden, ob das Video echt ist oder nicht. Dazu muss er sich in die tiefsten Abgründe der Untergrund-Porno Szene begeben.

                    Ich kenne nicht allzu viele Thriller, die sich mit dem Thema Snuff Film und Kinderpornografie beschäftigen. 8MM zeigt dabei die gruseligsten Abgründe der Porno-Szene und allein der Gedanke, dass es so etwas wirklich gibt, bereitet mir wahre Alpträume. Die meiste Zeit ist der Film ein spannender Krimi, mit schockierenden Bildern und einer unglaublich dichten Atmosphäre. Leider wechselt der Film in den letzten 30 Minuten sein Genre und wandelt sich vom Krimi plötzlich zu einem etwas stumpfen Selbstjustiz-Film. Spannend und intensiv bleibt das Ganze dennoch.

                    Immer wenn ich ältere Filme mit Nicolas Cage sehe, zerbricht mir innerlich das Herz. Der Typ ist so ein brillanter Schauspieler und zurecht ein Oscarpreisträger und dass er inzwischen so schlechte Filme wie Steven Seagal macht, tut einfach nur weh. Auch in 8MM spielt er großartig auf. Obwohl sein Verhalten im Schlussakt nicht viel Sinn ergibt, füllt er seine Rolle sehr gut aus und überzeugt total als Privatdetektiv, der an seine nervlichen Grenzen stößt. Joaquin Phönix, der eigentlich in jedem Film brillant ist, spielt als junger Sexshop Verkäufer eine ungewöhnliche Rolle, die er aber mit Bravour meistert. Phönix ist so ein Schauspieler, der sich selbst komplett in seinen Rollen verliert. Peter Stormare als Porno Produzent ist extrem schaurig, aber genau solche Rollen sind für Stormare perfekt. Auch James Gandolfini und Chris Bauer (True Blood) verkörpern wirklich unheimliche Gestalten, die einen wirklich Angst machen.

                    Fazit : Hart, schonungslos und gut gespielt. 8MM hat eigentlich nur im dritten Akt ein paar Probleme. Alle Schauspieler spielen unglaublich gut und erschreckend echt. Ja, der Film beschäftigt sich mit einem sehr harten Thema und hat wirklich heftige Szenen auf Lager, aber er reduziert sich nicht auf gewalttätige Bilder. Schade nur, dass 8MM manchmal etwas zu plakativ ist und in den letzten Minuten etwas stumpfsinnig wird. Trotzdem bleibt Joel Schumachers beinharter Thriller erstklassig inszeniert und hat eine sehr bedrohliche Atmosphäre.

                    8/10

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                    • 9 .5
                      commanderbusch 13.08.2017, 17:21 Geändert 13.08.2017, 17:29

                      Verstörend, unmenschlich, widerlich.
                      Dieser abgründige Psycho-Trip verfolgt einen noch sehr lange.
                      Nicolas Cage in seiner besten und James Gandolfini (ruhe in Frieden) in seiner fiesesten Rolle.

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                      • 10

                        Klasse Film über die Abgründe der pornoindustrie ! Nicolas cage spielt brilliant !

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                        • 7 .5

                          Ewig nicht gesehen und gestern mal die DVD eingelegt. Spannend von Anfang bis Ende. Ein Klasse-Thriller

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                          • 8
                            Zardyrha 25.04.2017, 21:58 Geändert 25.04.2017, 22:00

                            Der Film ist markant und gelungen. Zwar ist es etwas hirnrissig, dass man, weil man an ner Kasse von nem Sex Shop arbeitet, automatisch Beziehungen und Kenntnisse zur Unterwelt hat... Das kann ich mal absolut als nonsens abwinken... aber ansonsten ist der Film richtig gut.

                            Den einzigen wirklichen Logikfehler den ich irgendwie in der Geschichte ausmache ist die Tatsache wenn man sich vorstellt der Anwalt und die Witwe haben den Tresor gemeinsam geöffnet und den betreffenden 8mm Film gefunden Punkt soll man sich nun wirklich überlegen dass die Witwe ihn selber geschaut hat, wäre es nicht wesentlich realistischer hätte sie dem Anwalt gesagt schauen Sie mal was da drauf ist. Und er hätte dann einfach gesagt da sei nichts Besonderes drauf, dann wäre die ganze Handlung des Films nämlich nicht zustande gekommen. Ich finde es unwahrscheinlich dass die Witwe ihn mit ihm zusammen gesehen hat. Zumal ich nicht wüsste ob im Jahr 1999 ein 8mm Projektor im Haus seiner so reichen Frau zur Verfügung gestanden hätte.

                            • 9

                              Spannend und düster, einer meiner Lieblings-Thriller.

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                              • 7 .5

                                Schockierender und düstere Thriller mit Cage in Hochform.
                                Es gibt einige Szenen die einem nur kopfschüttelnd zurücklassen.

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                                • 8

                                  Extrem spannender und teils sehr kontrovers. Mit einem großartigen Nicolas Cage und sehr starken Nebendarstellern. Vor allem Joaquin Phoenix fand ich klasse.

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                                  • 6 .5

                                    8mm ist einer dieser Thriller, welche zwar oft die Logik vermissen lassen, aber am Ende dennoch verdammt unterhaltsam sind. Nicolas Cage als anti-Bryan-Mills, lässt hier nicht die Fäuste sondern seinen Spürsinn sprechen. So muss er sich tief in den tiefsten Sumpf der amerikanischen Porno-Industrie bewegen, welche natürlich ausschliesslich düster, dreckig und völlig verdorben dargestellt wird - ohne dabei zu viel nackte Haut zu zeigen.

                                    Und auch wenn Tom Welles Ermittlungen oft den selben Impact wie eine kleine Armee haben, er sich dabei unverständlicherweise als Einzelkämpfer durchschlägt, abgefuckte extreme-hardcore-Porno Könige wie ein Penner in einem alten Sexshop wohnen und der Mitarbeiter eines Erotik Shops an der Westküste alle Informationen hat die man über die Porno-Industrie in den USA benötigt, kann man dem Film über diesen Berg an Klischees nicht mal böse sein.

                                    Atmosphärisch ist "8mm" nämlich ziemlich dicht, im Gegensatz zum Drehbuch und einigen Nebenrollen. Ersteres war mir schlicht zu wenig intelligent und letzteres oft etwas "ene-mene-mu-mässig" besetzt worden. Cage passt aber, mit Phoenix gibt es eine überraschend tolle Harmonie und Gandolfini ist charismatisch aber auch irgendwie verschenkt. Den Twist am Ende sieht man schon kommen wenn man die Disc in den Player packt, aber auch diesen Quatsch - welcher danach Fragen so gross wie XXL Silikon-Brüste aufwirft - kann man verzeihen, zumindest wenn man grosszügig ist und sich einfach von der durchaus vorhandenen Spannung anstecken lässt.

                                    Die Verbindung zu Welles Familie hätte man gerne noch stärker in die Geschichte einbauen dürfen und man nimmt ihm die Verbissenheit dank seiner emotionslosen Fresse irgendwie nie richtig ab. Hier zeigt sich aber wieder die Handschrift von Andrew Kevin Walker, welcher ein ambitioniertes Script mit einigen Schwächen geschrieben hat. Joel Schumacher inszeniert nach seinen Möglichkeiten routiniert....und so hat man am Ende einen spannenden Thriller, der irgendwie aber auch extrem doof ist.

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                                    • 7

                                      Nicolas Cage im Kampf gegen Snuffvideo-Produzenten. Als Privatdetektiv wird er von einer sehr reichen, alten Frau beauftragt, die ein Snuffvideo in Super 8-Format (daher der Titel) in ihrem Haus findet und wissen will was es damit auf sich hat...

                                      Es folgt ein Trip in die Welt des Perversen, in der Cage nach Spuren des mutmaßlich im Video getöteten Mädchens sucht. Dabei gerät er immer tiefer in einen Sumpf aus Abartigkeit und widerwärtigen Typen, die alles andere als begeistert von seinen Nachforschungen sind.....

                                      Der durchgängig interessante und spannende Plot ist gleichermaßen ein Trip durch eine abstoßende Welt, wie auch ein Thriller, in dem Cage allmählich zu den Wurzeln des Übels vordringt. Es ist der wahre Horror, dem man sich nicht leicht entziehen kann.

                                      Ein sehenswerter Cage, der den Zuschauer mit einem verdammt unangenehmen Gefühl entlässt.

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                                      • 8
                                        smartbo 08.10.2016, 22:12 Geändert 08.10.2016, 22:31

                                        Der Thriller hat eine fesselnde Atmosphäre und Spannung pur von Anfang bis zum Ende zu bieten. Trotz einiger Holprigkeiten in der Inszenierung und dem Fakt, dass bis auf den herausragenden Nicolas Cage und Joaquin Phoenix die übrigen Schauspieler eher schlecht sind, hat der düstere Streifen die 8 als Bewertung mehr als verdient. Absolut sehens- und empfehlenswert.

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                                        • 7

                                          Ich bin ja alles andere als ein Joel Schumacher Fan und seine Batman Filme (vor allem "Batman Forever" ) in den 90igern waren eine echte Frechheit für jeden Fan, mit "8 Millimeter" jedoch hat er einen packenden, recht düsteren Thriller hingelegt, der durchaus zu überzeugen weiß und mit einer überzeugenden Riege an Nebendarstellern (Peter Stormare; James Gandolfini; Joaquin Phoenix) ausgestattet ist. Auch Nic Cage ist hier noch relativ zurückhaltend und bis auf ein paar Szenen weit weg von seinem krassen Overacting Hat sich gelohnt, dem nochmal eine Chance zu geben.

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                                          • 8

                                            Der Kriminalfall um das Teeniemädchen, das nach Hollywood ausreisst um ein Star zu werden, wirkt rückblickend vielleicht etwas klischeehaft und die Thematisierung von Snuffpornos hätte vielleicht noch etwas brisanter ausfallen können. Aber thrillertechnisch ist der Film großartige Unterhaltung. Nicolas Cage zerschlägt einen kriminellen Pornoring. Das sieht auf Film genauso gut aus wie sich der Satz liest. Spannend umgesetzt!
                                            Und auch schockierend, zumindest bei der ersten Sichtung, als ich ca. 16 Jahre alt war. Heutzutage (leider) etwas abgehärtet, was Medien angeht. Ich meine, Snuffvideos?Kann man doch heute bei Facebook teilen, oder?

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                                            • 8 .5

                                              Knallharter Thriller mit einem hässlichen Thema. Super umgesetzt und ein klasse Cage! Anschauen!!

                                              • 7 .5

                                                Erstsichtung: 26.01.2016
                                                Vorhersage 7 --> Bewertung 7,5

                                                Fast wie der Film "Tattoo" entführt 8mm den Zuschauer in eine dubiose Untergrund-Szene. Dabei weis, bzw. ahnt man zwar wie die Story sich entwickelt, trotzdem ist Tom Wells Suche so verpackt, das richtig Spannung aufkommt. Die Hauptrolle ist dabei mit Nicholas Cage hervorragend besetzt. Auch die Settings sind sehr ansprechend, wodurch ordentlich Atmo aufkommt.

                                                FAZIT: 8mm ist ein mit Nicholas Cage top besetzter Thriller.

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                                                • 8
                                                  sachsenkrieger 18.11.2015, 22:25 Geändert 18.11.2015, 22:26


                                                  Ein wirklich starker Film zu einem nicht allzu häufig in Hollywood verfilmten Thema. 8MM gehört auf jeden Fall zu den Top-Filmen von Joel Schumacher und glänzt mit ganzheitlicher Meisterarbeit. Hier passt einfach fast alles. Sound, Kameraarbeit, Schnitt und das hervorragende Schauspielerensemble, bestehend unter anderem aus Nicolas Cage, James Gandolfini, Richard Stormare, Catherine Keener und Joaquin Phoenix. Witzigerweise habe ich mir im Laufe des Film etwas mehr Düsternis und Kälte like SEVEN gewünscht. Das Drehbuch ist nämlich vom selben Autoren und Fincher war anfangs auch als Regisseur eingeplant. Zum Film selbst kann ich im Moment gar nicht allzu viel sagen ... ein Sog des Grauens. Da sind alle, die ihn noch nicht gesehen haben, in der unvermeidlichen und Heiligen Pflicht...

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                                                  • 8 .5

                                                    Snuff Filme, sie sind eigentlich nur ein Mythos, oder vielleicht doch nicht? Sie werden öffentlich totgeschwiegen, da sie ein absolutes Tabu Thema sind. Dort werden Menschen gefoltert und umgebracht, doch das schlimmste ist, dass es echt ist. Mit diesem Thema sieht sich auch Privatdetektiv Tom Welles konfrontiert, als er einen Fall für eine alte Witwe aufklären muss. Doch allzu viel möchte ich da jetzt auch gar nicht drauf eingehen.

                                                    Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich Snuff Filme wirklich verabscheue und Menschen, die sich an so etwas dann noch aufgeilen finde ich mehr als abstoßend. Deshlab sind sie auch zu Recht in sehr vielen Ländern verboten, was ich nur unterstützen kann. Natürlich kann man bei Tiersnuff in Filmen sich drüber streiten, doch das ist dann schon wieder eine etwas andere Perspektive, es kommt halt auf den Film drauf an.

                                                    Aber nun endlich zum Film. Joel Schumacher entwickelt hier eine durchgängig düstere und bedrückende Grundstimmung, sodass einem nicht immer ganz wohl bei der Sache ist. Dazu kommt dann auch noch dieses sehr heikle und unangenehme Thema, welches einen auch nicht gerade wohlfühlen lässt. Der Herr Schumacher scheut sich natürlich auch nicht so manche Szenen aus diesen Filmen zu ziegen, welche natürlich nicht wirklich echt, sondern nur im Film echt sind. Da musste ich auch schon einige Male wegschauen, obwohl ich mich eigentlich zu den Leuten zähle, die doch recht viel gewohnt sind. Da dies aber nur 2-3 mal der Fall war hält sich das noch im Rahmen. Der Film kann seine Spannung fast durchgängig halten und man hat nie Langeweile, obwohl nicht wirklich viel passiert. Wie in den meisten Krimithrillern, oder wie auch immer man die nennt halt. Die 18er Freigabe ist dementsprechend natürlich verdient, da so ein Thema doch eher ungeeignet für jüngere Leute ist. Wir bekommen hier einen sehr gut schauspielernden Nicolas Cage zu sehen und ich muss sagen, dass ich solche guten Leistungen wie hier hätte ich nicht von ihm erwartet. Auch der Rest des Casts spielt sehr gut, bis auf Catherine Keener, welche mich als Frau von Tom Welles (Nic. Cage) doch schon genervt hat.

                                                    Doch alles in allem ist ''8MM'' ein sehr spannender und hochwertig gemachter Krimi/Thriller, der die Spannung konstant halten kann und nie langweilig wird.

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