Act of Valor - Kritik

Act of Valor

US · 2012 · Laufzeit 111 Minuten · FSK 16 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 2 .5

    Das patriotische Pathos - und das Ballern ist den Produzenten am wichtigsten. Und das ist die wirklich unerträgliche Seite des Films

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    • 4

      Gesneaked.
      Eines vorweg: „Act of Valor“ ist ein Propagandafilm, nicht mehr und nicht weniger.
      Am Anfang ist es noch ganz interessant zuzusehen, wie die Navy Seals ihren Einsatz durchführen. Da kann man sogar zweitweise über so altbackene Sprüche wie „Einen Zweig kann man leicht zerbrechen, ein Bündel Zweige ist stark.“ hinwegsehen. Später kommt es einem allerdings so vor, als ob man jemandem fast zwei Stunden lang beim Zocken eines Ego-Shooters zugucken würde. Wer sich für die Waffen und Helikopter des amerikanischen Militärs interessiert, kann dem Film vielleicht mehr abgewinnen. Auch die Kameraführung ist recht sehenswert. Ansonsten ist die Handlung einfach zu dünn und schwarz/weiß-patriotisch.

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      • 1 .5

        Höllisch patriotischer Dünnschiss. Unerträglicher Werbefilm. Ein Film für den durchschnittlich dümmlichen Ami, der sich die "Freiheit" durch Waffengewalt erkämpfen möchte. Natürlich die Nummer Eins in deren Kinos. Trotz allem wirklich sehenswerte Kameraführung (teilweise aber extreme Probleme mit dem Fokus).

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        • 5 .5

          Gesneaked.
          Ladies and Gentlemen,

          hiermit präsentieren wir ihnen den neuesten Werbeclip für die Navy Seals!
          Er bietet all das, was der junge und patriotische Amerikaner in uns sieht und verdammt noch mal sehen soll.
          Wir sind Helden.
          Wir stürzen uns ins Gefecht, als ob es kein Morgen gäbe. Wir lassen sogar unsere Familie zurück um die Welt von Terroristen, Schmugglern und sonstigem Abschaum zu befreien.
          Dazu verfügen wir über die neueste Technik, die es uns ermöglicht, möglichst stylisch zu töten und vor der Kamera trotzdem gut auszusehen.
          Eigentlich ist Hollywood ja mit ihren Actionfilmen vom Leben des normalen Soldaten gar nicht weit entfernt.
          Das glaubt ihr uns nicht? Dann schaut unseren 90-minütigen Werbeclip.
          Das Gezeigte verdeutlicht wie wir vorgehen, wie wir uns selbstlos für euch in die Schusslinie stellen.
          Hauptsache, die Welt ist wieder einmal (durch uns) gerettet.
          Trotz des harten Jobs haben wir Seals noch Zeit Gedichte zu rezitieren, rührende Briefe zu schreiben und Freundschaften mit unseren Teamkollegen zu knüpfen.
          Wir haben vielleicht eine harte Schale, aber unser Kern ist weich.
          Das glaubt ihr uns nicht? Dann schaut unseren 90-minütigen Werbeclip.
          Computerspiele wie „Call of Duty“ sind, was viele gar nicht ahnen, sehr nah an der Realität. Die in diesen Spielen gezeigten Gefechte laufen wirklich so ab. Zur Veranschaulichung haben wir des Öfteren die Ego- Shooter- Perspektive miteingebaut. Damit alles für die heutige Jugend etwas realistischer wirkt, die Krieg nur vorm Monitor erlebt.
          Das glaubt ihr uns nicht? Dann schaut unseren 90-minütigen Werbeclip.

          Alles in allem ist Krieg also keine allzu große und gefährliche Sache. Immerhin tut man das ja für Glorie und Vaterland.
          Und noch einmal: Wir sind HELDEN!

          „Act of Valor“ ist genau das. Ein Werbefilm.
          Und sicherlich lassen sich damit ein paar amerikanische Jungs einsacken. Deshalb ist der Film ideologisch gesehen natürlich übler Mist. Die Story ist zum Wegwerfen, generell gehören alle ruhigen Szenen auf die Müllkippe.
          Dennoch ist die Action mehr als sauber inszeniert. Das macht Spaß, ist hin und wieder sogar einigermaßen kurzweilig und sorgt so für triviale Unterhaltung.
          Das mag nicht sonderlich viel sein, denn Längen hat der Film grundsätzlich dann, wenn die Waffen schweigen, aber es reicht aus.
          Als reiner Actionfilm annehmbar, der Gedanke dahinter ist allerdings mehr als bedenklich.

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          • 2

            Gesneaked.

            Unfassbar dummer, nationalistischer und von Propaganda durchseuchter Werbefilm der Navy Seals.
            Die Action ist gut, und die Kämpfe (soweit ich das beurteilen kann) relativ realistisch, dafür ist die Story so mies, dass das Wort "dünn" noch zu hohe Erwartungen schüren würde.
            Dazu gesellt sich noch eine Kameraführung, die mal einen auf Ego-Shooter-Perspektive (CoD MW3 - Der Film!) macht, aber die meiste Zeit wirkt, als hätte der Kameramann Parkinson und einen epileptischen Anfall gleichzeitig. Finger weg!

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            • 5 .5

              Act of Valor: Act of Boredom and Act of Action, jedem das seine. Die Meinungen gingen auseinander und hier ist meine, gesneaked übrigens:

              Größtenteils hat mich der Film durchaus gelangweilt, außer es gab das große Geballere. Sonst, die Gespräche die wohl lustig gemeint sein sollten, konnte man so gut wie vergessen und sich nicht zu einem müden Lächeln begeistern.
              Die Hauptdarsteller, sind ja Seals und sie haben ihre Sache doch eigentlich recht gut gemacht. Auf jeden Fall wirkten sie überzeugend.
              Die Story im Film ist völlig in Ordnung.

              Act of Valor bekommt von mir 5.5 Punkte für ein interessantes Projekt.

              • 5

                Es ist eine 0-8-15 Story, man bekommt das Gefühl wenn du Navy Seal wirst kann dich nichts mehr umbringen außer du opferst dich fuer deine Team Kameraden. Die Action Szenen waren ganz gut aber der Film an sich nicht spannend und eher ein Werbefilm für die US Army der nur von Patriotismus strotzt.

                • 2 .5

                  Die Handlung basiert auf wahren Begebenheiten und die dargestellten Militärmanöver entsprächen tatsächlichen Einsätzen der Navy Seals. Mit diesem Introtext kann Act of Valor erstmal ein wenig Interesse wecken. Leider ist der Film durchweg eine kleine Katastrophe. Die Idee, die Rollen der Navy Seals mit echten Navy Seals zu besetzten, klingt erstmal nicht schlecht. Leider merkt man sofort, dass sie eben keine Schauspieler sind und deswegen nicht ein einziger der gezeigten Soldaten in irgendeiner Weise Interesse oder Emotionen beim Zuschauer auslösen kann. Der Film beginnt extrem lahm und kommt nicht so richtig in die Gänge. Anstatt danach spannende und emotional aufwühlende, real wirkende Einsätze zu zeigen, bei denen der Zuschauer auch in irgendeiner Weise mitfiebern oder mitleiden kann, spult der Film munter jedes Klischee ab. Das typische Feindbild der USA wird entworfen und als Ziel gesetzt und ständig werden unterschwellig Propagandabotschaften gestreut. Die Amis sind natürlich durchwegs die toughen Kerle und dürfen zwischen ihren Einsätzen ein paar "coole" One - Liner abfeuern und selbst nach dem Tod werden sie natürlich als Helden des Landes geehrt. Dabei war mir gegen Ende des Films völlig egal, wer jetzt überlebt hat oder sein Leben lassen musste. Einzig die Actionszenen und die Inszenierung an sich ist recht aufwändig gemacht und kann ein wenig überzeugen. Durch Ego - Perspektiven, Einstellungen aus dem Visier der Waffe heraus oder durch Nachtsichtgerätaufnahmen entsteht ein wenig Mittendringefühl und für eine 16er Freigabe ist der Gewaltpegel ordentlich hoch. Trotzdem ist Act of Valor ein absolut unspektakulärer und nerviger Film, der sich in die bisherige Top 3 meiner schlechtesten Filme 2012 einreiht.

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                  • 1 .5

                    "Act of Valor" ist in erster Linie typisch amerikanischer Propagandamüll für Südstaaten-Halbaffen. Der Film verwendet die stereotypen Feindbilder der USA und verherrlicht und rechtfertigt deren Kriege . Die Botschaft des Filmes dient klar dazu den Menschen zu erziehen für sein Vaterland zu sterben und zu akzeptieren vom eigenen Land in den Tod geschickt zu werden ( unter dem Vorwand die Welt retten zu müssen) . Eine Charakterzeichnung wird deshalb auch nur geringfügig vorgenommen , damit sich jeder damit identifizieren kann . Was man dem Film zu Gute halten muss, sind seine gut inszenierten Actionsequenzen . Ein weiterer Kritikpunkt ist allerdings die fast nicht vorhandene Handlung : es geht schlicht und einfach erneut darum stereotype Feindbilder der USA niederzuschlagen . Dies wird oft sogar mit einer vom Gaming bekannten Ego-Shooter-Perspektive verstärkt - es wäre eigentlich eine interessante Idee , stände diese Methode nicht durch die oben erwähnten politischen Vorurteile in einem schlechten Licht da . Alles in Allem bleibt zu hoffen , dass möglichtst viele Zuschauer diesen manipulativen Bockmist durschauen und sich wenigstens ein bisschen an den gut inszenierten Actionszenen erfreuen können.

                    3
                    • 3

                      könnte ein werbefilm für die us navy sein. mir hat er nicht gefallen. der film zeigt die ganze zeit, wie toll die usa ist,was für superheldensoltaten da rumlaufen und wie diese tagtäglich die weltretten.

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                      • 1 .5

                        lächerlicher film. dürft ihr alle einen bogen drum machen. die wenigen stattfindenden dialoge sind wohl dazu da, die charaktere zu vertiefen. doch diese wirken einfach sowas von lächerlich, weil nur belangloses geredet wird. typisch amerikanischer film. patriotismus pur, der offensichtliche feind und ein "heroischer" hauptdarsteller. schlechtester film der sneak aller zeiten

                        • 0

                          Patriotistischer amerikanischer Mist auf ganz hohem Niveau, mit dem klassischen Klischee Feind Nr.1.
                          Wer dem Film glauben schenkt, lebt irgendwo, aber nicht auf unserer Erde.
                          Einfach nur widerliche Propaganda, für die Geilheit der USA!
                          Fast schon kriminell...

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                          • 8

                            Habe den Film gerade in den USA sehen dürfen! Eine Sache vorweg: er ist polarisierend! Entweder man wird ihn lieben, oder man wird ihn hassen! Dazwischen gibt's nichts!

                            Es handelt sich um einen 1A-Propagandafilm! Er ist extrem heroisch und patriotisch gemacht. Es kommt ganz klar raus, dass die Pflichterfüllung, der Dienst für ihr Land und die Kameradschaft bei den Soldaten noch vor ihren eigenen Familien kommt.

                            Die schauspielerische Leistung ist - wohl auch durch die "Laiendarsteller" (angeblich echte US Navy SEALs) bedingt - nur dürftig, aber dafür ist allerdings Authentizität gewährleistet.

                            Das es sich hierbei um einen massiv durchs US Militär unterstützten Film handelt sieht man auch am Equipment. Die SEALs zeigen sich von ihrer besten Seite: HALO Fallschirmsprünge, SDV Mini-U-Boote, Mark V Schnellboote, Minidrohnen, Feuerunterstützung durch die SBS, Fast-Roping bei Boarding-Einsätzen und Exfiltrationen mit U-Booten.

                            Technisch gesehen ist der Film gut gemacht, die Story ist etwas platt und vorhersehbar. Auf Dialoge wird größtenteils verzichtet. Dafür gibt's Action pur!

                            Wie eingangs erwähnt ist der Film polarisierend! Ich fand ihn gut! Das ist allerdings auch durch den Mangel an Alternativen in der letzten Zeit bedingt! An Klassiker wie Black Hawk Down kommt er allerdings nicht heran!

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                              Die US-Navy hat die nordamerikanischen Kinokassen erobert. Rekrutenwerbung an vorderster Front der US-Kinocharts!
                              Das machte mich neugierig. Ich habe mich also ein wenig über diesen Film informiert. Über soviel Erfolg dürfte sich auch das US-Militär freuen, denn das Filmprojekt wurde vom Pentagon angeschoben, wie die "Huffington Post" berichtete. [http://www.huffingtonpost.com/2012/02/17/act-of-valor-military-hollywood_n_1284338.html]
                              Laut Box Office Mojo, war das Publikum des Films zu 71 % männlich. Da hat die massive Werbung im Umfeld des Super Bowl doch Früchte getragen.
                              Da ich nichts für Militärpropaganda über habe, ist das wieder mal ein Film, der mich in keinster Weise reizt.

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                              • 2

                                Act of Valor ist vergleichbar mit den Betrachten von Wrestlern, die in Dramen, produziert von der WWE, spielen: Sie sind großartig, in dem, was sie tun, aber vor der Kamera überzeugend zu schauspielern, gehört nicht dazu.

                                • 6

                                  Act of Valor ist in einem Geschenkpapier aus Patriotismus eingewickelt. Einst war der Film als Rekrutierungsfilm gedacht, und genauso kommt er rüber.

                                  • 5 .5

                                    Act of Valor wird wahrscheinlich hohe Anerkennung bei Kriegsveteranen finden [...], Zivilisten hingegen, Filmkritiker und selbstredend Pazifisten werden nicht im Geringsten beeindruckt sein.

                                    • 6

                                      Das Beste, was ich über Act of Valor sagen kann, ist, dass ich mich zu keiner Zeit gelangweilt habe, obwohl ich andererseits auch nie überwältigt war. Es gibt genug kleine Dinge, die das Interesse aufrecht erhalten, auch wenn viele der großen Dinge misslingen.

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                                        Für das, was es ist, ist Act of Valor gut gemacht: gut gefilmt, gut ausgestattet mit militärischem Material und, nun, auch spannend. Doch in Bezug auf das Drehbuch, die Charaktere und die Handlung bietet Act of Valor nur das Nötigste.