Adams Äpfel - Kritik

Adams æbler

DK/DE · 2006 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 10

    "Die Kugel hat den Tumor einfach weggeballert..."

    Humor darf alles. Irgendwie. Vor allem, wenn ein Meister wie Anders Thomas Jensen dahinter steht. Ein abgelegene Kirche und die hoffnungslosen Fälle darin. Ivan, ein gutmütiger und unrealistisch optimistischer Pfarrer mit einem unerschütterlichen Glauben an Gott. Einer, der nur das Gute filtert und das Böse ausblendet. Gunnar, ein übergewichtiger Alkoholiker, der gerne klaut, es mit den unbestreitbar wichtigen Grenzen hinsichtlich der Sexualität nicht zu genau nimmt. Der Tankstellenräuber Khalid und die schwangere, verbitterte Sarah, welche ein Kind erwartet, trinkt und trinkt. Das behinderte Kind von Pfarrer Ivan, der zynische Arzt, Dr. Kolberg, und der alte Poul. Ein Nazi in seinen letzten Zügen, vor dem Scheißen, auf dem Sterbebett. Regisseur und Autor Anders Thomas hat zig Drehbücher verfasst, ein paar mal Regie geführt. Man könnte so viel Content in seinem Werk Adams Äpfel auffassen, es bis in kleinste zerlegen und immer wieder zitieren. Es ist der Magnum Opus eines talentierten Autors, eines starken Spielleiters.

    Seine anderen Arbeiten sind alle mindestens sehenswert, durchweg stark besetzt und immer schlau genug, um über ihr eigens Antlitz zu schmunzeln. Doch Adams Äpfel ist Gott. Ein Film, der ab Minute eins alles richtig macht, Haken um Haken schlägt, Gegensätze würfelt, Vorurteile vermeintlich nur knapp bestätigt, sie immer wieder nachvollziehbar aushebelt und Herz wie Ohr zeigt. Das stärkste Wasser in dieser Schrift ist Adam, ein gewalttätiger und verurteilter Neonazi, welcher seine Resozialisierung in dieser Kirche fristet, sich als gefühlvoll ruppiger Fixpunkt kristallisiert, reift und mitgeht, Minute um Minute ein Autorengold nach dem anderen vorträgt, in der Regie, den geschrieben Gegensätzen aufgeht und sich schließlich wandelt. All diese grandiosen Darsteller - Thomsen und Mikkelsen brillieren -, die vielschichtigen Figuren und diese traurige, bisweilen schräge Musik, die stimmigen Schauplätze mit ihren großartigen Effekten, den Blitzen und den gemalten Wolken, den zerberstenden Bäumen. Adams Äpfel und diese vielen Details, die Schichten und religiösen Ebenen, das Gesicht und die Magie. Wie Jensen mit den Schablonen - der Anfang macht keinen Hehl aus dem Unwohlsein aller - umgeht, mit ihnen spielt, ihnen zuhört, vielen Momenten einige situative Spitzen verpasst und sie in den Arm nimmt, Katzen und Köpfe zerballert, nun, es ist ein scharzhumoriges Fest. Irgendwann, es dauert etwa eine, an filmischem Platin reiche Stunde, sieht man die Figuren nicht mehr in Schubladen verharren, am Rande dieser Sperren lachen. Adams Äpfel trägt und wiederholt, setzt sich selbst in Schichten fort und schließt in seinen 90 Minuten alles ab, lässt keine Frage offen und lädt wieder und wieder ein, setzt sich jedes mal neu zurück und langweilt nie. Sicht um Sicht, einer der besten Filme überhaupt. Am Ende ist es tatsächlich Adam und sein Ziel, der Apfelkuchen, der vermeintliche Neonazi, der geläuterte Mensch und diese wieder und wieder herab fallende Bibel.

    Es gibt nur wenige Filme, die ich bis in den letzen Fitzel zitieren kann und bis in den letzten Winkel erforscht habe. Adams Äpfel ist die filmische Feier, das letzte Wort zum schwarzen Humor, entblättert alles, schämt sich für nichts, bettet sich in den richtigen und herzlichen Gefühlen, sucht nach der Reue. Adams Äpfel geniert sich für gar nichts. Ein Film voller Kuriositäten.

    So schreibt man Geschichten. Doch auch das bittere Schubladendenken so mancher Mitmenschen verblasst, der Schmerz und die Endlichkeit, der Verlust. Anders Thomas Jensen hat all dies verstanden, es gefiltert, seinen bitterbösen Schalk und dem tänzelnden Herzen freien Lauf gelassen, denkwürdige Momente in die Ewigkeit gebrannt. Der vermeintliche Neonazi, der verrückte Pfarrer und dessen Gabe, den Ernst der Lage nicht zu erkennen und all die anderen Facetten des Lebens. Am Ende stehen sie Seite an Seite, der Apfelkuchen als Kür. Wahrlich ein Meisterwerk der aus-, an- und aufgespielten Gegensätze. Humor darf alles und hier geht so viel Herz, Nähe und schlauer Spaß mit ein - hach! - kaum einer vermag es so gekonnt, gedichtet und gelenkt, wie Anders Thomas Jensen.

    5
    • 4 .5

      Na,das ging aber voll in die Hose. Als Komödie nicht lustig genug, als Tragödie zu überzogen und unglaubwürdig. Voller Klischees, als ob das für' s ZDF geschrieben worden wäre.

      1
      • 7

        Mads Mikkelsen spielt einen Pfarrer voller Lebensoptimismus und bedingungsloser Nächstenliebe names Ivan, der auf seinem Kirchengelände Straftätern auf Bewährung zur Resozialisation verhilft. Dort trifft der aggressive Neonazi Adam auf den kleptomanischen Alkoholiker Gunnar, die depressive Schwangere Sarah und den arabischen Tankstellenräuber Khalid.

        "Adams Äpfel" ist ein schwarz-humoriger Film mit ehrlichem Interesse an seinen Charakteren. Intelligent, zutiefst menschlich, zuweilen herzerwärmend und teilweise zum Brüllen komisch. Insgesamt traf der Humor zum Großteil jedoch überhaupt nicht meinen Geschmack und daher übte sich der Film leider allzu oft in gepflegter Langeweile. Für mich selbst fällt "Adams Äpfel" also eher mittelmäßig aus, nichtsdestotrotz zählt der Film ohne Frage zu den untypischsten und qualitativ hochwertigsten Komödien des neuen Jahrtausends. Daher stelle ich jetzt meine persönliche Wertung hinten an und vergebe 7/10 Punkten. Sehenswert, schaut Euch das Ding unbedingt an!

        5
        • 8 .5

          Es gibt Filme bei deinen man schlicht und ergreifend nicht das bekommt was man vielleicht erwartet - dies ist so einer. Hier kommt am Anfang der Skinhead beim Pfarrer an und man rechnet mit einem seichten, sanften Drama an dessen Ende der Skinhead beseelt ist und nur gut - man liegt aber falsch. Die Läuterung die so eigentlich keine ist führt durch 90 völlig verdrehte Filmminuten in der ein Pfarrer durchaus mal erlaubt ein paar Vögel vom Baum zu schießen, seinen behinderten Sohn vorführt und dessen Lähmung einfach ignoriert oder auch sonst ne Menge abartiger Überraschungen parat hat. Dies ist ein Film der manchmal an "In China essen Sie Hunde" erinnert - überraschend gewalttätig, grundböse aber doch auf eine eigenartige Weise interessant und faszinierend. Ich meine, es wird sich keiner jemals diesen Film ansehen aber sollte es doch passieren ist man sehr überrascht.

          Fazit: Hier kommen viele Filme zusammen und ergeben einen eigenartigen Mix der aber bewegt und fasziniert!

          • 8

            Ich mag einfach das skandinavische Kino da kann Hollywood einfach einpacken.
            Für meinen Geschmack war der Film einfach perfekt inszeniert worden.

            Ivan ist Pfarrer irgendwo auf dem Land in Dänemark, betreut eine winzige Gemeinde und kümmert sich um die Rehabilitation von Straftätern. Er sieht das Positive im Menschen - bis zum Realitätsverlust. Neo-Nazi Adam ist sein neuster Schützling - voller Hass - und doch rüttelt er das Leben dieser Selbsthilfegemeinschaft kräftig auf.
            Adams Äpfel ist eine unheimlich gut geschriebene und inszenierte rabenschwarze Komödie, die mit Kuriosität, irrem Witz und überraschenden Wendungen glänzt.

            Mads Mikkelsen (Casino Royale) ist einfach ein genialer Schauspieler.Der Däne kann einfach so vieles spielen seine Leistungen in seiner Filme sind immer ganz gut. In "Adams Äpfel" spielt er Ivan der Pfarrer, seine Leistung:Einfach hervorragend. Aber auch Ulrich Thomsen spielt sensationell.

            Empfehlenswert

            8
            • 6

              Ein Film , den man sich schonmal reinziehen kann. Jetzt nichts sonderbar außergewöhnliches , aber dennoch als Unterhaltung ganz gut zu gebrauchen.

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              • 10

                Einer meiner Liebsten!!! Changiert noch vor:"in China essen sie Hunde". Wunderbar schwarzer Humor mit einer Botschaft die ich wirklich mag. Der unverbesserliche Gutmensch und Optimist (hier natürlich noch stark überzeichnet), trifft auf einen rechtsradikalen Exknacki (vermutlich nicht überzeichnet)

                • 9
                  Captain_Haddock 03.06.2017, 03:58 Geändert 03.06.2017, 04:24

                  Herrlich hinterfotziges kleines Kinojuwel. Stellt alles auf den Kopf, was man so an Genrekonventionen gewohnt ist. Beginnt als bitterböse, zynische, menschenverachtende schwarzen Komödie, die immer mehr durchsetzt ist mit erschütternden, verstörenden, tieftragischen Drama-Elementen, um am Schluss mit einer herzerwärmenden, tröstlichen, menschenfreundlichen, geradezu christlichen Botschaft aufzuwarten, die dank der eigenwilligen Machart aber nie in rührseligen Heile-Welt-Kitsch ausartet, dafür war der Film in großen Teilen viel zu abgrundtief bösartig. Dabei durchgehend so grotesk, als hätte Kafka ein Drehbuch für die Monty Pythons geschrieben, und dabei doch so tiefgründig, als hätte Albert Camus die Hiob-Geschichte neu interpretiert. So was hab ich nie gesehen, das ist einzigartig .

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                  • 9

                    Großartig. Die beste schwarze Komödie die ich je gesehen hab. Fantastisch gespielt, gute Musik und die perfekte Stimmung. Ein einzigartiger Film.

                    • 10
                      Pennywise 21.05.2017, 11:30 Geändert 21.05.2017, 11:30

                      Auf diesen Film trifft nur eine einzige Beschreibung zu: GENIAL!

                      Handlung: ★★★★★
                      Spannung: ★★★★★
                      Humor: ★★★★★
                      Darsteller: ★★★★★

                      Ergibt ne glatte 10

                      Allein die Dialoge hier, verdienen eine 10!

                      Mads Mikkelsen übertrifft sich wie immer selbst.

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                      • 7

                        2.Sichtung

                        Hat mir etwas besser als beim 1.Mal gefallen. Der ganze Film ist so abgedreht, dass man die ganze Zeit mit offener Kinnlade vorm Bildschirm hockt. Allerdings schafft er es nicht mich zu überraschen. Es wird strikt vom Anfang bis zum Ende ein Tempo gehalten und von diesem wird nicht abgewichen. So versetzt der Film einen ein wenig in Trance und man schüttelt die ganze Zeit mit dem Kopf, weil die Charaktere einfach so fertig und abgedreht sind. Aber genau dafür liebe ich die Dänen bzw. die Skandinavier. Die machen soooo geile Filme mit einem soooo kleinen Budget. Warum schaffen wir in Deutschland das so selten :-/

                        • 10

                          Alles was ein Film braucht! Tragisch, humorvoll, bewegend.
                          Überragende Handlung, überragend gespielt!
                          ...einfach Perfekt!

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                          • 10

                            "Adam... .... eins solltest du wissen.... Christopher hat grade eine Grippe hinter sich, die war... jaaa... langwierig... und daher gebe ich gerne zu das er in dieser Woche nicht richtig auf Zack ist...." tjaaaa was soll ich sagen? Meine Bewertung spricht für sich :)

                            • 10
                              nofuture 12.01.2017, 16:57 Geändert 12.01.2017, 23:44

                              Diesen Film begleitet eine unglaubliche schizophrene Ausstrahlung. Zum einen, die exorbitante dramatische Entwicklung der Protagonisten. Zum anderen, die gleichzeitig skuril, humoristische Untermalung, welche zwar nicht tongebend ist, jedoch das bezeichnende Element der pechschwarzen skandinavischen Filme darstellt. Ein sich zuspitzender Horror, gepaart mit einer eigenwilligen, subtilen Leichtigkeit. Ein anstrengender Film, mit originellem Witz, den man, wie ich finde, umbedingt mal gesehen haben muss!!

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                              • 7 .5

                                Dänischer Humor im Mantel eines überaus interessanten Dramas. Auch wenn der Film größtenteils sehr ruhig verläuft, hat er mich über die volle Laufzeit gefangen genommen.
                                Absolute Empfehlung. Nochmal würde ich ihn allerdings nicht anschauen, dazu ist er wie erwähnt zu spannungsarm.

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                                • 9
                                  (VincentVega) 22.11.2016, 13:04 Geändert 22.11.2016, 16:57

                                  Dieser Text entstand im Zuge der Textgeschenke zum Geburtstag-Aktion.
                                  Dieses Mal beglückwünschen wir den wunderbaren Mads Mikkelsen.

                                  Adams Äpfel versteht es bei mir ein tolles Wechselbad der Gefühle auszulösen. In dieser absurd, komischen Tragikomödie stehen sich die beiden Protagonisten Ivan und Adam gegenüber. Ivan, ein äußerst optimistischer und gutmütiger Pfarrer und Adam, ein misanthropischer Neonazi der auf Bewährung ist.

                                  Mads Mikkelsen spielt den vom Leid gebeutelten Pfarrer, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat Straftäter zu resozialisieren, unfassbar gut und ist mit seinem übermäßigen Optimismus ein perfekter Gegenpart zum grummeligen Menschenhasser Adam.
                                  Dieser versucht im Laufe dieses ultra-schwarzhumorigen Streifens immer wieder Ivan zu brechen und ihn von seinem Glauben abzubringen.
                                  Ivan jedoch sieht das Gute in allen Menschen, auch wenn sie wenig gute Taten bisher vollbracht haben und versucht trotz seines gebeutelten Lebens, die Menschen mit seinem Frohsinn anzustecken und somit das Gute aus ihnen hervorzulocken.
                                  Die Gratwanderung zwischen der skurrilen, schwarzhumorig pointierten Komödie und der mit biblischen Motiven verzierten Tragödie, verliert sich zu keiner Zeit und hat seinen Ruhepol ganz klar bei Mads Mikkelsen, der hier nicht nur starkes Schauspiel auffährt sondern auch sein ganzes komödiantisches Talent ausspielt.

                                  Drehbuch-Mastermind Anders Thomas Jensen hat hiermit einen einzigartigen Film geschaffen.
                                  Der es ebenso schafft eine frische, gelungene Parabel über Erlösung und Vergebung, Vielfalt und Menschlichkeit zu erzählen so wie einer der bissigsten und schlicht humorvollsten Filme überhaupt zu sein.

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                                  • 7

                                    Notiz an mich: 02.11/16/VoD/amüsant und schwarzhumorig komisch; tolle Szene im Regen und viele Wahrheiten; Anprangerung von Rollenbildern; teilweise nicht ganz glaubhafte Charakterentwicklungen

                                    • 6

                                      "Adams Äpfel". Schon allein der Titel klang für mich uncool. Der Film war schon Sehenswert, aber keiner den man sich mehrmals anschauen kann.

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                                      • 8

                                        Bewertungen bei MP absolut passend.

                                        Als mir der Film zum ersten Mal empfohlen wurde, war ich sehr skeptisch. Als ich dann noch etwas über die Story laß wuchs meine Skepsis weiter. Ich gab dem Film eine Chance und muss nun sagen, dass ich es keines Wegs bereue. Die Stärke des Films ist sein schwarzer Humor, der einen urplötzlich wie ein Fausthieb ins Gesicht trifft. Dazu ein starker Mikkelsen.
                                        Inhaltlich passiert nicht viel im Film, daher sollte man keine "dänische Action" erwarten. Die geschichte spielt auf dem Land und kommt mit wenigen Charakteren aus. Dieser Film lebt eigentlich durch seine unerwarteten Momente/Situationen.

                                        Mein Fazit: Gibt dem Film eine Chance !

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                                        • Normalerweise bin ich für schwarzen Humor immer zu haben, aber der Film war mir zu heftig.
                                          Am Anfang war es noch witzig, weil hier auch mit Situationen gespielt wurde in denen ganz anderes reagiert wird, als normalerweise übrig (ich sag nur Adam und die Waffe).
                                          Aber als der Hintergrund geklärt wurde, warum Ivan so ist wie er nun ist hat mich das zutiefst deprimiert. Beim weiteren Verlauf des Filmes hätte ich fast durchheulen können, aber ich bin auch ein Mensch der sich beim sehen eines Filmes immer versucht in die Personen hineinzuversetzen.
                                          Für mich hat dieser Film die Grenze vom Schwarzem Humor überschritten (allein schon durch die psychische Gewalt mit der Adam auf Ivan einwirken will), aber anderen scheint es ja zu gefallen wie ich hier schon las.

                                          • 10

                                            Hat ein Ehrenplatz in meiner DVD Samlung. Unscheinbar, subtil und bitter bööööööööses Stück Komödie.

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                                            • 5

                                              Manchmal kann man sich auch bei moviepilot, selbst bei der großen Community, ziemlich einsam fühlen.
                                              Zum Beispiel, wenn einem ein dänischer schwarzhumoriger Film nicht mal ein müdes Lächeln abringen kann. Dann schaut man auf die mp-Seite, sieht die Bewertungen der Buddies. Scrollt dann runter, und noch weiter runter...
                                              nur satt-orange bis knallrote Zahlen.

                                              Mads Mikkelsens Pfarrer ist schon 'ne Marke und hat mir auch mit Abstand am besten an dem Film gefallen. Allerdings konnte ich auch nicht viel mehr finden, was ADAMS ÄPFEL ausgemacht hat.
                                              Alles dreht sich um den unerschütterlichen Optimismus Ivans, den Adam zu erschüttern versucht.
                                              Das ist nicht mal eine schlechte Grundidee für einen Film und hätte mir sicher auch mehr Spaß bereitet, wenn Adam dies auf eine besonders clevere Art und Weise gemacht hätte. Dies beschränkt sich hier allerdings nur auf Gespräche, die sich zudem immer nur im Kreis drehen. Und auch sonst passiert hier, obwohl immer irgendetwas passiert, herzlich wenig. Auch die Nebengeschichte mit den Neonazis gab wenig für mich her und wirkte eher fehl am Platz.

                                              Die ersten paar Minuten bis zum Anfangsgespräch zwischen Ivan und Adam fand ich sehr amüsant, danach kam nichts mehr und ich fing schnell an mich zu langweilen.
                                              Sicher fanden viele diese Skurilität zum Schießen. Mein Ding war es leider nicht.
                                              In meinem Kopf hieß es: "Aha, ja, das ist eine komische Situation und ja, dieser Dialog gerade ist ziemlich absurd. Skurril, grotesk, düster, ...verstehe..."
                                              Dieser Impuls schaffte es leider nicht die kurze Strecke hinunter zu meinen Lachmuskeln, schade.

                                              Ich fand ADAMS ÄPFEL aber immernoch etwas unterhaltsamer als AM SONNTAG BIST DU TOT, der mich ein bisschen an den erinnert.

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                                              • 8 .5

                                                Was für ein grandioses Stück schwarzhumoriger Filmgeschichte. Da gibt es Momente im Film da muss man erst mal wieder zurück spulen weil man nicht mehr aus dem Lachen kam.

                                                • 7 .5

                                                  Um den Film mit einem Wort zu kommentieren, benutze ich das Wort skurril!

                                                  Und das ist er auch! Einfach nur skurril

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                                                  • 9

                                                    Bitterböse und pechschwarze Filmperle.

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