Alien: Covenant - Kritik

Alien: Covenant / AT: Prometheus 2; Alien: Paradise Lost

US · 2017 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
  • 7

    Also ich fand er hat sich etwas gezogen und es war vorauszusehen wie es endet im großen und ganzen fand ich sein vorgänger prometheus besser

    • 5
      RoboMaus 17.10.2018, 13:54 Geändert 18.10.2018, 07:33

      Vielleicht hätte Ridley Scott nach 'Prometheus' (2012) aufhören sollen. Die abermalige Fortsetzung des 'Alien'-Zyklus 'Alien: Covenant' (2017) hat inzwischen nicht nur den Mythos, sondern auch jeglichen Reiz verloren.

      Bis kurz vor die Mitte ist es nur ein einfallsloses Aufkochen des Erstlings im leicht veränderten, modernen Gewand: man ist in den Weiten des Weltraums auf einer Mission, empfängt "zufällig" das Signal des havarierten Schiffes und landet auf einem Planeten mit notorisch schlechtem Wetter; zwei arme Teufel werden aus einer Kapsel mit Sporen infiziert und gebären - o Wunder - ein Alien, das im Schiff aus einem hervorbricht......... Sorry, aber bevor einem nichts mehr einfällt und man sich nur noch selbst kopiert, sollte man es lieber ganz bleiben lassen.

      Danach wird der Betrachter mit metaphysischem Gebrabbel und flötespielenden Androiden gelangweilt, während hin und wieder ein Alien zuschlägt. Lausiger Zynismus und hanebüchenes Androidengekloppe statt einer clever erdachten Story und Spannung. Dafür bekommt man Plotholes:
      (SPOILER) erst widerspricht die erste Offizierin heftig dem niedrigen Orbit von 80 km, weil man zu tief in den Ionensturm des Planeten kommt und die 2000 Kolonisten an Bord gefährdet, aber als es später auf 40 km gehen soll und sie es diesmal verhindern könnte, kommt die volle Zustimmung, und die Kolonisten sind ihr plötzlich egal.........
      (SPOILER ENDE).

      Als SF-Weltraumhorror wird es mit der üblichen Alien-Hatz im Raumschiff zum Ende noch akzeptabel, technisch über jeden Zweifel erhaben, aber auch das kann nicht über den Eindruck eines ausgemergelten Franchise hingweghelfen.

      26
      • 7 .5

        Am Cast gibt es nichts zu meckern, der machte seine Sache gut. Fand es nur schade das James Franco, gleich am Anfang stirbt ohne eine wirkliche Rolle gehabt zu haben und der Tot war auch noch ziemlich dämlich. Die Action war echt genial und gut ausbalanciert. Mich hat Alien: Covenant super unterhalten und das ist es worauf es ankommt!

        21
        • 7 .5

          Zum Gegensatz vieler Kritiker hier, konnte mich Alien Covenant insgesamt überzeugen.
          Vielleicht vergleichen viele dieses Alien-Sequal mit den ersten beiden der Reihe und das sollte man auf keinen Fall tun, denn für mich ist dieser Teil hier eher eine Fortsetzung von Prometheus.
          Dieser Teil ist sehr düster und dystopisch, aber ich finde ihn von Beginn an sehr spannend.
          Auch visuell finde ich ihn sehr anspruchsvoll, die CGI wurde sehr gut integriert, man merkt fast nichts davon. Manche hier kritisieren in diesem Fall die Aliens, ich persönlich sehe das aber anders.
          Auch den Soundtrack finde ich sehr stimmig und trägt zur Spannung bei.
          Etwas nervt mich, dass den Aliens mit herkömmlichen Waffen fast nicht beizukommen ist, immerhin tragen sie ja keine Schutzkleidungen etc.
          Michael Fassbender konnte mich von den Schauspielern am meisten überzeugen, die Doppelrolle als Androiden meistert er problemlos. Vor allem die Dialoge zwischen den Beiden fand ich interessant.
          Vor allem wird hier die Frage aufgestellt, wie weit kann sich die künstliche Intelligenz selbst weiter entwickeln und können sie menschliche Gefühle bekommen? Welche Rolle übernehmen eines Tages diese Androiden wirklich auf unserer Erde?
          Das Ende lässt auf jeden Fall eine sehr interessante Fortsetzung zu. Ich hoffe, dass diese noch kommt.

          2
          • 7

            [...] Lange Zeit habe ich mich ja gesträubt, "Alien: Covenant" überhaupt einen Blick zu widmen, nachdem mich "Prometheus" ja doch eher verärgert, denn unterhalten hat, doch wie das so ist mit einerseits Science-Fiction-Filmen im Allgemeinen und andererseits Michael-Fassbender-Filmen im Besonderen, konnte ich natürlich auch nicht ewig an mich halten und wagte dann doch den Ausflug auf das Kolonialschiff "Covenant", das wiederum alsbald auf LV-223 aufschlagen wird, wo sich ein gutes Jahrzehnt zuvor die Ereignisse aus dem vorangegangenen Origin-Film abgespielt haben. Der Cast wurde hierbei natürlich zu großen Teilen ausgetauscht und einzig Fassbender sowie immerhin Guy Pearce als Peter Weyland sind wieder mit an Bord, wobei Pearce‘ Rolle sich auch hier wieder über lediglich einige wenige Minuten erstreckt und das Intro zum eigentlichen Film bildet. Diesbezüglich wird für mich persönlich auch offenbar, inwieweit Regisseur Ridley Scott hier und schon im letzten Teil Möglichkeiten verschenkt hat, denn statt das Franchise mit wirklichem Hintergrund über die Weyland Corporation anzureichern, war es zuvor eine (für meinen Geschmack zu) philosophische Sinnsuche nach dem Ursprung der Menschheit, während er sich hier – der Kritik folgend – wieder vermehrt darauf verlegt, simpel gestrickten Horror zu vermitteln, was dem Film als Vertreter einer eben dafür bekannt gewordenen Reihe aber zumindest weitaus besser zu Gesicht steht. [...]

            2
            • 7

              „Prometheus“ konnte zwar nicht an die Klasse von „Alien“ heranreichen, ich empfand ihn dennoch als sehenswert und wollte mir natürlich auch gerne „Alien: Covenant“ ansehen. Wer schon mit dem Vorgänger keine Probleme hatte, sollte hier eigentlich auch nicht enttäuscht sein, denn qualitativ bewegt sich das für mich auf einem ähnlichen Niveau.

              Die Crew eines Kolonieschiffs wird plötzlich aus dem Hyperschlaf geweckt, obwohl sie noch gar nicht am Ziel sind. Kurz darauf erhalten sie Signale von einem scheinbar bewohnbaren Planeten und reisen dort hin. Doch dies war ein schwerer Fehler, denn die Aliens dürfen sich ein weiteres Mal in ihre menschlichen Wirte einnisten. Eigentlich hat auch „Alien: Covenant“ nicht mehr zu erzählen, als seine Vorgänger, doch irgendwie gelingt es der Story doch immer wieder einigermaßen interessant zu sein. Die simple Grundidee von damals ist halt noch immer stark. Um für etwas Anspruch zu sorgen, gesellen sich noch ein paar philosophische Elemente mit hinzu. Da wäre die Frage um die Existenz, um die Schöpfung und was ein Wesen ausmacht. Keine uninteressanten Fragen, die man sogar leicht poetisch umgesetzt hat und so erhält das simple Drehbuch noch ein wenig Tiefgrund, welcher ganz angebracht ist. Außerdem versteht sich der Film als direkte Fortsetzung zu „Prometheus“, was anfangs noch nicht ersichtlich ist, hinterher aber dann doch Sinn ergibt.

              Ein Problem des Vorgängers war, dass er seine Star-Power nicht wirklich gut nutzen konnte. Auch in „Alien: Covenant“ kann nicht jeder Darsteller glänzen. Ausgenommen hiervon ist Michael Fassbender, der in einer Doppelrolle sehr facettenreich agieren darf und mir mit dieser Leistung hervorragend gefallen hat. Er ist auch der Einzige, der aus dem Vorgänger hier mitspielt. Katherine Waterston braucht ein wenig, um sich zu mausern, ist dann aber doch ganz gut und Billy Crudup fand ich auch nicht schlecht. Danny McBride scheint sich ein wenig von seinem derben Komödienimage freischwimmen zu wollen, was ihm meiner Meinung nach gelingt. Allerdings ist die Figurenzeichnung eine kleine Schwäche, denn so richtig interessant ist sie nicht ausgefallen. Lediglich David ist ein wirklich interessanter Charakter und somit ist zufälligerweise gar nicht mal eine menschliche Figur hier die reizvollste. Die anderen sind okay, ein bisschen sympathisch, doch so richtig konnte ich mit ihnen nicht mitfiebern.

              Ridley Scott führte, wie bereits beim Vorgänger, die Regie und bei diesem Namen denkt man sicher an große Taten, sollte man mittlerweile aber nicht mehr unbedingt tun. Ich finde nicht, dass „Alien: Covenant“ von der Inszenierung etwas wirklich Besonderes hat, aber handwerklich ist er dennoch ordentlich umgesetzt. Vielleicht hätten es nicht gleich ganze zwei Stunden Laufzeit sein müssen, denn im ersten Drittel lässt sich Scott schon fast zu viel Zeit. Das hätte man etwas straffen dürfen und im Finale wirkt das Ganze so langsam auch in die Länge gezogen. Dafür gibt es einen starken Mittelteil und immerhin ein sehr offenes, böses Ende. Sowieso ist der Film äußerst düster, kommt ohne Humor aus und wirkt bedrohlich. Ein paar kleine Abänderungen gegenüber den Vorgängern gibt es zusätzlich noch und so entsteht wenigstens etwas Abwechslung. Ich habe mich beim Schauen nicht gelangweilt, es kam auch mal Spannung auf, aber ein paar kleinere Längen hatte der Streifen für mich schon. Etwas Gewalt fehlt nicht und ich finde „Covenant“ eigentlich ganz schön brutal. Die Effekte sind gut, nur die Aliens sahen mir überwiegend viel zu computeranimiert aus. Sowas hätte es früher nicht gegeben und so verlieren die Viecher schon etwas von ihrem Reiz.

              Fazit: „Alien: Covenant“ macht es für mich weder schlechter, noch besser als sein Vorgänger, nur etwas anders. Die anfangs sehr dünne Geschichte wird durch ein paar philosophische Fragen aufgewertet und das offene Ende deutet schon sehr eine Fortsetzung an. Bleibt es bei diesem Niveau, darf diese gerne kommen. Es gibt zwar kleinere Schwächen in der Figurenzeichnung, dem Unterhaltungswert und den Effekten, dafür sind aber die Darsteller gut, Fassbender sehr gut und teilweise ist das sehr effektiv gestaltet. Ich habe die Sichtung jedenfalls nicht bereut und empfinde „Covenant“ als gut gelungen!

              4
              • 0

                Ja wenn ich 10 wäre und das mein ersten Alien Film wäre, wär ich sicher beeindruckt. Aber so kann ich nur schreiben schnelles Geld, keine Liebe

                1
                • 1

                  Ist das noch das Alien-Franchise, oder schon SchleFaZ?!

                  Meine Fresse. Wie kann man nur die Magie des Meisterwerks und Urfilms "Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" mit diesem Schundfilm zerstören?!

                  Von der klaustrophobischen, beklemmenden Grundstimmung der ersten Teile ist nichts mehr übrig geblieben. Die Aliens selber könnten auch Ausserirdische aus jedem X-beliebigen B-Movie sein. Und die unsympathische Crew um den nervigen Androiden erinnert an die Kegeltruppe "Gut Holz Castrop-Rauxel" auf ihrem jährlichen Vereinsausflug nach Bielefeld.

                  Fazit: Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern richtig sauer, was mit Prometheus und Covenant aus dem Alien-Franchise gemacht wurde.

                  2
                  • 7

                    Eines vornweg: Es wimmelt hier von Anspielungen auf die großen Werke der Kunst, etwa den David von Michelangelo, Richard Wagner-Kompositionen und mehr. So ist die Aussenterrasse des Weltenschöpfers David dem Gemälde Arnold Böcklins „Die Toteninsel“ nachempfunden.

                    Ridley Scott katapultiert uns in ein Universum, in dem die Menschheit bereits mit Kolonialschiffen unterwegs ist auf der Suche nach neuen erdähnlichen Planeten. Den Bauch voller Embryonen zum Aufbau einer neuen Erde.
                    (Was der Unsinn mit der Blockhütte am See und Bauholz auf dem Schiff soll, hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Dahinter steckt sicher die Ur-Idee jeder Kolonisation, wir bauen Hütten und Getreide an und betreiben Viehzucht. Dennoch finde ich, das passt nicht und ist als eingebaute Sentimentalität nur kitschig.)

                    Scott ist ein Mainstream-Regisseur, so wundert es nicht, dass ein Funksignal von einem fremden Planeten eingeht mit dem Song „Take me home, country roads“ von John Denver. Und das sollen wir glauben, dass einer von der Crew im Jahr 2104 noch diesen Song auf dem Schirm hat ? Okay – Countryfans sind also unsterblich, ebenso wie dieser gottverdammte Cowboyhut von Pilot Tennessee (Danny McBride). Elvis lebt ja anscheinend auch noch.

                    Scott hat hier eindeutig die Humanoiden oder Androiden im Visier, die es wahrscheinlich genau so irgenwann einmal geben wird. Das ist absolut visionär und muss als genial bezeichnet werden.

                    Michael Fassbender als wohlbekannter Android bekommt diesmal eine noch gewichtigere Mehrfach-Rolle. Das muss sich gut anfühlen, bei so einem gigantischen Projekt andauernd in Großaufnahme auf der Leinwand zu sein. Doch er kann sie jederzeit glaubhaft ausfüllen. Respekt !

                    Katherine Waterston als Terraforming-Expertin Daniels spielt zwar tough, kommt aber in meinen Augen nicht mal ansatzweise an das Charisma einer Sigourney Weaver heran. Wie immer bei Scott sind uns die Charaktere eigentlich völlig egal, trotz grösster Bemühung, uns irgendwie emotional möglichst schnell mit den Helden zu verbinden, gelingt dies mal wieder nicht. Es ist uns wirklich schnuppe, wer gerade dezimiert wird, weil wir zu der Person eben noch keine Bindung aufgebaut haben. Und da reicht es eben nicht, mal eben ein Photo aus dem Staub zu holen und mit Streichern zu unterlegen. Das ist zu billig. Aber Scott kann das nicht besser. Seine Stärken liegen eindeutig im Visuellen.

                    In der Story schwächelt es ganz schön. So mutet es äußerst seltsam an, dass sich die Crew bei der Landung auf einem fremden Planeten wie ein Haufen Anfänger verhält. Obwohl sie es doch bestens wissen muss, wie gefährlich fremde Lebensformen sein können. Das wissen wir doch seit Raumschiff Enterprise.

                    Die Drehorte sind spektakulär und atemberaubend. Was Scott mit seinem gigantischen Setbauten und der Digitaltechnik daraus baut ist einfach phantastisch. So muss Kino sein: Visuell bombastisch !

                    Die teilweise etwas seltsam anmutenden Regie-Einfälle von Scott – etwa das Erlernen der Flöte unter Androiden – tragen nicht gerade zum Nägelkauen bei. Doch Scott kehrt auch zu seinen Wurzeln zurück und dem ersten Alienfilm. Dennoch finde ich, er ist da relativ einfallslos geblieben, denn eine Wiederholung der „Facehugger“ (Gesichtsspringer) und das durch den Bauch brechende Embryo-Alien wäre eigentlich so gar nicht nötig gewesen.

                    Der Sound von Jed Kurzel ist bedrohlich und gut. Dennoch sagte mir der Name nichts, was ja nichts heißen muss. Er tritt jedenfalls gekonnt in die Fusstapfen eines Jerry Goldsmith oder James Horner. Das sind zwar Dinosaurier gegen Kurzel, aber man muss der jungen Generation auch eine Chance geben. Das muss man Ridley hoch anrechnen.

                    Fazit: Nach wie vor ist „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ von 1979 für mich der absolute Burner von Scott. Unerreicht – visionär und sauspannend. Wenn Scott heute versucht, den großen Fragen der Menschheit nachzugehen, und das mit seiner Alien-Saga verknüpft, ist das sicher auch seinem Alter geschuldet. Wir haben uns damals im Kino in die Sessel gedrückt vor Angst. Sowas Spannendes gabs einfach vorher noch nicht. Scott hat damals mit einfachsten Mitteln höchste Wirkung erzielt. Und absolut stringent seine Spannungsschraube verfolgt. Heute erleben wir durch die unglaublichen Digitaleffekte nicht selten ein Verlassen des Spannungsbogens um der Effekte willen. Das ist zu bedauern. Dennoch hohe Punktzahl.

                    3
                    • 0 .5
                      Filmkaiser 18.08.2018, 01:05 Geändert 18.08.2018, 01:32

                      Es wird ja immer wieder behauptet,dass die älteren Filme mit heutigen Filmen nicht mehr mithalten können.Da kann ich nur sagen,es ist in Wahrheit genau umgekehrt und die Alien-Reihe ein Paradebeispiel dafür (die Terminator-Reihe zeigt dies ebenfalls klar und deutlich).Die ersten beiden Filme sind mit großem Abstand die besten der Reihe, je neuer die Filme werden,desto lausiger werden sie."Alien:Covenat"ist so ein lausiger Film.Nur noch CGI,keine handgemachte Action mehr,uninteressante Charaktere,keine Atmosphäre,einfach ein sauschwacher Film.

                      3
                      • 7 .5

                        Ich muss zu meiner Schande gesehen, dass ich keinen der ersten Alien Filme gesehen habe.
                        Covenant hat mir gut gefallen, wobei ich diesen und Prometheus sehr ähnlich finde. Mir ist klar, dass diese Filme im Zusammenhang stehen, aber man kann doch sagen, wenn einem Prometheus gefallen hat, kann man Covenant nicht so viel schlechter finden.

                        Michael Fassbender war schon immer genial, so auch in diesen Rollen.

                        Mag sein, dass mein Urteil anders ausfallen würde, hätte ich die Alien Filme gesehen, aber dies werde ich nachholen.

                        • 6

                          Ich finde die Aliens sehen nicht so gut aus wie die alten Alien filme, was mich nicht aber gestört hat. Die Story hat mir aber gefallen.

                          • 6 .5
                            Jelli 09.06.2018, 21:49 Geändert 09.06.2018, 22:14

                            Prometheus hatte mich bitter enttäuscht. Daher brauchte ich einige Zeit, bis ich Willens war, Covenant anzuschauen. Tatsächlich war ich diesmal angenehm überrascht. Schon die Konversation zu Beginn des Films zwischen David und seinem Schöpfer empfand ich als sehr gelungen, ja fast inspirierend. Herausragend ist natürlich Michael Fassbender als hinterfotziger, größenwahnsinniger Android David. Ansonsten ist der Film recht spannend inszeniert, auch wenn man die Verfolgungsjagden durch dunkle Gänge und Schächte schon tausendmal gesehen hat und eigentlich schon früh ahnt, wie das Ganze enden wird. Denn letztendlich ist Covenant auch nichts anderes als eine weitere, an den Haaren herbeigezogene Variante des ersten Teils. Trotzdem: Ich fühlte mich gut unterhalten.

                            • 5 .5
                              icumtomorrow 31.05.2018, 20:09 Geändert 31.05.2018, 20:12

                              Nachdem ich das erste mal Prometheus gesehen hab (gestern) habe ich mich auf Covenant gefreut, den ich dann (heute) angeschaut hab. Denn Prometheus wurde für mich am Ende doch tiefgründiger das mir auch gefiel und konnte es deswegen nicht abwarten die Reise von Mrs, Shawn und David anzuschauen.
                              -
                              "Aber Scheissdrauf". War ja anscheinend scotts Divise.
                              WAS MIR FÜR EINE MISERABLE FORTSETZUNG ANGESCHAUT HABe - Katastrophe!

                              2
                              • 7
                                expendable87 31.05.2018, 16:29 Geändert 31.05.2018, 16:34

                                Durch einen mysteriösen Funkspruch wird die Besatzung des Raumschiffes COVENANT auf ihrer galaktischen Kolonisierungs-Mission auf einen der Erde ähnelnden, unerforschten Planeten gelockt, der gefährlicher ist, als er anfangs scheint und ein todbringendes, finsteres Geheimnis birgt!
                                ...
                                Das ebenso bildgewaltige und klangwuchtige Sequel dockt nicht direkt an seinen Vorgänger an, was als Erstes zu der Frage führt, welche Verbindung zwischen den beiden Teilen besteht!
                                Allein dieser Aspekt, der im Verlauf noch für die eine oder andere Überraschung sorgt, lässt gleich von Beginn an genügend Spannung aufkommen!
                                ...
                                Die Story wird meinem Befinden nach ansprechend, wenngleich völlig anders als eigentlich angenommen, weitergesponnen, und bringt zudem bezüglich unbeantworteter Fragen der Prometheus-Handlung ein klein wenig Licht ins Dunkle...wobei es jedoch wünschenswert gewesen wäre, die sog. 'Konstrukteure' mehr mit in die fortgeführte Geschichte einzubeziehen, da gerade Dies ein fundamentalen und attraktiven Punkt des ersten Teils darstellt!
                                Wie schon 'Prometheus' weiß auch die kostspielige Fortsetzung mit einer persistenten Atmosphäre, einigen blutig-derben Action-Szenen, wie auch einem unverzichtbaren Michael Fassbender-Androiden einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen!
                                Das gallige Ende verpasst Scotts neustem 'Alien' das i-Tüpfelchen und lässt Einen frohen Mutes auf den nächsten, sich bereits in Planung befindenden, Weltraum-Spaziergang warten!
                                ...
                                -Beim holprigen Eintritt in die Exosphäre-
                                'Ich hasse das Weltall!!!'
                                'Genau deshalb solltest du Yoga machen!' :D
                                ...
                                7 / 10 Weltall-Bestattungen

                                26
                                • 8

                                  Da ich den Film nach dem Kinobesuch damals selber zerrissen hatte kann ich die schlechten Bewertungen zum Teil nachvollziehen, nach weiteren Heimkinosichtungen in 4K HDR hat sich meine Meinung zum Film aber drastisch geändert, die Atmosphäre und die Optik des Films ist einfach überragend, die Entwicklung der Story ist sicher nicht so wie es sich viele erwartet hatten, die Androiden in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen ist auf den zweiten Blick aber keine schlechte Wahl.
                                  Ich hoffe jedenfalls auf eine direkte Fortsetzung, auch wenn die momentan wohl nicht sehr wahrscheinlich erscheint.

                                  3
                                  • 6 .5

                                    Wenn man den Film nicht zu sehr mit den unerreichten Alien Teilen 1-3 vergleicht, dann ist dieser Film zumindest unterhaltsame Science-Fiction Kost. Der Look ist extrem hochwertig. Auch die leicht philosophischen Ansätze waren gut in die Handlung eingebunden. Der gesamte Cast verhält sich leider wie im typischen Horrorfilm sehr dumm und irrational.
                                    Vielen Liebhabern dürfte die Tatsache nicht gefallen, dass dieser Teil der Alien Reihe die Existenz des "Aliens" komplett entmystifiziert. Bestand doch der Reiz in der ersten Teilen des Franchise immer darin, dass Fragen offen blieben und so Raum für eigene Interpretationen blieb. Der Plotttwist im letzten drittel des Filmes ist absolut vorhersehbar.
                                    Trotz der ganzen teils berechtigten Kritik hat mich der Film gut unterhalten. Man darf an die neuen Alien Filmen eben nicht Maßstäbe ansetzen, mit der man die Ur-Triologie misst. Für eine neue Generation von Kinogängern muss das Filmerlebnis an die heutige Zeit angepasst werden. Auch wenn einen das persönlich nicht gefallen muss.
                                    Im Science-Fiction / Horror Bereich ist dieser Film sicher eine der besseren Produktionen der letzten Jahre. Für einen gemütlichen Filmabend taugt der Film allemal, wenn man seine Ansprüche an das Alien Franchise etwas runterschraubt.

                                    • 4

                                      das gleiche problem wie beim vorgänger, mit einem bruchteil des budgets hätte es ein schöner b movie werden können. das es besser ist die alien filme zu ignorieren versteht sich von selber. bei all den alternativen zeitlinien und reboots im kino ist das mitlerweile eh zur normalität geworden.

                                      1
                                      • 4
                                        Thorwalez 25.04.2018, 11:40 Geändert 25.04.2018, 11:44

                                        Man liest ja ständig, dass dem Film vor allem vorgeworfen wird, dass dieser die Aliens entmystifizieren würde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Eigentlich ist das zwar tatsächlich so, dass die Aliens auf plumpste Weise ihrer rätselhaften Aura beraubt und zu einem simplen, aus Spaß an der Freud geschaffenen Geschöpf degradiert werden. Das wird einen aber nur stören, wenn man diesen Blödsinn irgendwie ernst nimmt. Denn wie schon ansatzweise bei "Prometheus" hat man sich hier das arglose Alien-Universum genommen, einen riesigen Haufen reingeschissen und diesen dann zu einer Mischung aus prätentiösen Androiden-Gelaber voller Kulturschaffenden-Namedropping und hingerotzten Sci-Fi-Horror verquirlt. Und man hat es hier sogar geschafft, das eigentlich in Horrorfilmen obligatorische blöde Verhalten von Figuren nochmals auf die Spitze zu treiben. Sei es die Tatsache, dass man einfach so ohne jeglichen Schutz auf einem fremden Planeten herumspaziert (was sich ja auch rächt) oder dass man sich nach einem Angriff von gruseligen Killerviechern noch eben frisch machen will, und zwar so weit von allen anderen entfernt, dass diese weder Schreie noch Schüsse hören können. Und am aller Schlimmsten: wieso zum Geier sind die überhaupt da? Weil eine vermutlich jahrelange und milliardenschwere Planung mal eben über den Haufen geworfen wurde, weil ein Planet nach einem 10-Sekunden-Scan ganz gut aussahe und einer aus der Crew „Country Roads“ aus einem Signal rausgehört hat? Meine Herren... wer schreibt denn solche Drehbücher? Und schlimmer noch; auch selbst aufgestellte Tatsachen werden komplett ignoriert. Hat es im Original-Alien vom Facehugger-Befall bis zum Schlüpfvorgang viele Stunden gedauert und dann wiederrum einige Stunden bis das Alien volle Größe erreicht hatte, so scheint der gesamte Vorgang hier nur noch wenige Minuten zu dauern. Aber diese Denke wird schon bei dem Anfangsschriftzug deutlich. Im Original wurde der ikonische Schriftzug über mehrere Minuten langsam zusammengesetzt. Hier ist der Stil derselbe, die Zusammensetzung erfolgt aber in einem Zehntel der Zeit. Offenbar traut man heutigen Zuschauern überhaupt nichts mehr zu. Unfassbare Scheiße dieser Film.
                                        Aber um nicht nur zu motzen... die Optik und die Ausstattung waren wie bei jedem Scott-Film mal wieder super. Und auch wenn das Tech-Level (spielt immerhin vor Teil 1) eigentlich keinen Sinn ergibt so ist dieses doch formvollendet entworfen. Sehr überrascht war ich übrigens von Danny McBride, den man ja vor allem als eher groben Komiker kennt. Hier spielt er mit betonter Ernsthaftigkeit und man kauft ihm seine Sorge und seine (Un-)Entschlossenheit komplett ab. Auch das böse Ende hat mir ganz gut gefallen, auch wenn man den Twist spätestens dann bemerkt hat, als Fassbender die Pyramide verlässt. Wen da das Ende überrascht hat, der ist auch überrascht, wenn bei der Betätigung des Lichtschalters das Licht angeht.
                                        Als Fazit kann ich nur sagen, dass auch wenn das Alien-Franchise durch Prometheus bereits gelitten hat, dieses nun endgültig in die Tonne kann. Sollte noch eine Fortsetzung kommen dann werde ich sie mir nur ansehen, um hinterher darüber zu meckern. Ich erwarte nichts mehr.

                                        15
                                        • Ganz ehrlich??? F..k you Ridley Scott
                                          Wie kann man sein eigenes Werk, welches wunderbar war, so zerstören und dann noch drauf pissen? Prometheus war ja schon Übel.....Aber das hier schlägt doch jedem Zuschauer den Mittelfinger von Scott in die Fresse.

                                          - Ein dummer Ersatzcaptain, der jahrelange Planung für eine kolonisierung eines Planeten über Bord wirft, weil er mit einer oberflächlichen Analyse des neuen Planeten FAKTEN gesammelt hat??? Welche Fakten du hirnloser Depp? Etwa ein Signal, dass nach John Denver's country roads sich anhört? Meine Fresse.

                                          - Warum soll man auch Schutzanzüge tragen?? Ist ja nur ein fremder Planet, wo ja alles mögliche sein könnte.Aber Hey....Da ist Sauerstoff. Keine Helme, nichts und los gehts.Die Mützen reichen schon. Vor allem trennen wir uns ja auch und schnuppern an fremde Pflanzen und mit den Sporen spielen wir,oder ziehen ein kräftigen Zug ein....

                                          - Ab ins Raumschiff rein.Heyy Shawn hat ihr Bildchen mitgenommen und liegen gelassen.Wann war das nochmal bei Prometheus? Als sie sich das Alien raus operierte?Zum Alien mit ging und sich da das Bild in den Po stopfte einfach so? Oder nach der Flucht vor dem Alien und dem übergroßen Titenfisch? Ohh auch toll, dass bei der Berührung der Steuerkonsole sofort ein Hologramm von Shaw auftaucht.Was sind das eigentlich für Befehle, die die Schöpfer in so ein Raumschiff einbauen?

                                          - Nun zu einer der lächerlichsten Szenen überhaupt.Die dumme Kuh von dem noch dümmeren Arschloch, welcher oben auf Cowboy im Raumschiff machte, sperrt die eine Wissenschaftlerin mit dem Zappelphillip ein, weil sie Blut an sich hatte, aber läuft mit Blut in der Fresse durchs Raumschiff herum? Miststück.
                                          Nachdem man also nicht rauskommt und der Typ sich immer weiter in den Tod zappelt, umarmt man ihn?? Ohh klar und dann kommt, welch geile Überraschung, dieses komische CGI-Ding von hinten diesmal herausgeschossen und fetzt ein wenig herum. Das Miststück kommt zurück, rutscht über die Blutlache aus, höhö hat die eine Wissenschaftlerin auch schon, und läuft raus und schießt NATÜRLICH auf irgendeinen Tank, welches das gesamte Schiff am Boden zerstört.....So viel Dummheit in einer Szene...Uff

                                          - David rettet die Deppen mit einer Signalleuchte...Jooo Aliens haben Angst vor Licht.Kugeln in deren Körpern tut nicht so weh.Schnell weg.

                                          - Kommen in eine fucking Stadt, wo menschenähnliche Leichen herumliegen und niemanden Interessierts.Kein staunen oder bewundern.Fremde Zivilisation und so, aber Wayne.Wollen lieber dumme Sachen machen.

                                          - David will am liebsten sich selbst ficken......Geil!

                                          - Ein Alien hackt einer Dame meiner Crew den Kopf ab.Ich kille ihn, folge dem komischen Androiden und schaue später mal in ein Alienei rein. Vergessen mal den ganzen Scheiß, was er vorher von sich gab.

                                          - Nun kommt das Alien schon nach paar minuten und das auch noch fertig Entwickelt.Halt nur in CGI-Miniatur, welches peinliche Bewegungen nachmacht. Danke Scott.

                                          - David lässt auch einfach mal Shawn da rumliegen.Wird schon nichts passieren.

                                          - Das dumme Arschloch, was oben im Raumschiff zurück blieb, möchte nun alle opfern, weil seine dumme Ishe da unten ist.Keiner entzieht ihm das Kommando, oder so.Nööö.Er kennt ja das Risiko..... Ach und über ihren Tod kommt er peinlicherweise auch schnell hinweg.

                                          - Ohhhhhh Supriseeeee.David,der sich ja mega schnell die Klamotten vom anderen Androiden anziehen, die Hand anhacken konnte usw. ist an Bord.Man das habe ich ja gar nicht erwartet.

                                          - Über die Szene mit dem Alien und dem Monsterbagger sage ich nichts.....Spannung?Horror?Ach was..Keine Zeit.

                                          - Sex in der Dusche nach all dem Scheiß??? Aber klar doch.

                                          - Raumschiff erkennt fremde Lebensform, aber die alte Davidversion nicht?? Ohhh

                                          - David packt natürlich ein paar Eier ein.Er wusste ja was passieren wird alles.Man kann der sich gut vorbereiten....

                                          F..k you Scott

                                          7
                                          • 5
                                            Knach 23.04.2018, 08:41 Geändert 23.04.2018, 08:42

                                            Ich hatte es nicht geschafft den Film im Kino zu sichten. Im Nachhinein betrachtet war es wohl auch gut so. Ich bin doch recht enttäuscht von dem neusten Ableger des Alien-Franchise.
                                            Fangen wir mit dem Guten an. Die Bilder sind großartig. Scott ist ein visueller Regisseur und das beweist er auch mit Convenant ein weiteres Mal. Auch das Design (sei es der Raumschiffe als auch der anderen Schauplätze) kann sich sehen lassen.
                                            Wäre in Drehbuch und Charaktere auch nur im Ansatz so viel Mühe eingeflossen wie in diesen Punkten hätte der Film auch ein guter Alien-Ableger werden können. Stattdessen begleiten wir eine strunzdoofe Crew, von der wir nicht einen einzigen Charakter näherkennenlernen, auf eine strunzdoofe Mission. Dabei folgt eine dämliche Entscheidung der nächsten.

                                            Ab hier sind SPOILER enthalten:

                                            10 Jahre wurde die Mission zur Kolonisierung eines Planeten geplant. Aufgrund eines zufällig aufgeschnappten Funkspruches wird diese aufwändig geplante Mission aber aufgegeben und einfach ein anderer Planet zur Kolonisierung ausgewählt.

                                            Bei dem ersten Besuch auf dem Planeten trägt man natürlich keine Schutzkleidung. Warum auch? Seit Orsen Wells wissen wir, dass Viren und Bakterien keine Gefahr auf fremden Planeten bedeuten. Ein Fehler den schon die Prometheus-Crew gemacht hat. Ernsthaft?

                                            Oh da stehen ja Pilze, dann lass uns mal einen ordentlichen Zug Sporen einatmen, vielleicht werden wir ja High davon!

                                            Oh da stehen ja eklig aussehende Eier und ein bereits als verrückt erkannter Androide fordert mich auf näher heran zu treten und hinein zu schauen. Da mache ich das natürlich auch.

                                            Ich habe hier ein Riesenschiff voll mit hunderten schlafenden Kolonisten, natürlich setze ich all deren Leben aufs Spiel um die drei noch lebenden Volldeppen auf dem Planeten zu retten.

                                            Der finale „Twist“ war so vorhersehbar, dass meine Gäste des Filmabends ihn allesamt schon vorhersagen konnten… die Protagonisten des Films aber natürlich nicht.

                                            Das soll jetzt nicht zu hart klingen, diese Fehler würden in einem gradlinigen Action-Streifen nicht sehr zu Gewicht fallen. Auch in einem Horror-Film sind solche Tropes üblich. Aber Scott will Convenant zu mehr machen, will krampfhaft Schöpfungsgeschichte philosophieren und erklären und Anspruch erzeugen. Und wenn man so anspruchsvoll sein will, dann fallen diese Fehler umso mehr auf. Das schlimmste ist, dass er dabei das Xenomorph komplett entmystiphiziert.
                                            Wie andere schon erwähnt haben, fokussiert sich Scott dabei viel zu sehr auf die Androiden, allen voran David, die zwar von Fassbender absolut hervorragend dargestellt werden, jedoch keine Sympathien in sich tragen. Dabei tritt er sein selbst entwickeltes Franchise mit Füssen und ignoriert selbst aufgestellte Regeln. Wie sonst ist es zu erklären, dass nur wenige Minuten nach Facehugger-Einpflanzung ein fertiger Alien „schlüpft“, dauerte das nicht vorher Stunden oder Tage?

                                            Scott, lass das Alien in Ruhe, oder lass andere Regisseure ran, die einen anderen Blick auf die Dinge haben. Mit Convenant hast du ziemlich viel kaputt gemacht.
                                            Als Sci-Fi-Schocker schafft der Film aufgrund der tollen Effekte und des Stils 5 Punkte … als reiner Alien-Film ist er mit Abstand der schlechteste von allen Filmen die bisher den Xenomorph zeigen. Sehr, sehr schade!

                                            1
                                            • 6

                                              Man hätte den Film auch ganz einfach David: Alien nennen können. Dachte echt man haut nochmal eine Schippe drauf nach Prometheus, aber nee da haben mich noch die Alien vs. Predator Filme mehr unterhalten als Prometheus und Covenant.
                                              Da hätte man echt mal Neill Blomkamp die Alien-Saga übergeben sollen. Ripley in Alien 5 ein letztes mal zu sehen, dass wäre es gewesen. Ende aus.

                                              2
                                              • 6
                                                EudoraFletcher68 22.04.2018, 07:15 Geändert 23.04.2018, 08:13

                                                #20 meiner Ridley Scott-Sichtung. Nachdem mich schon „Prometheus“ nicht überzeugt hat, habe ich von „Alien Covenant“ nicht viel erwartet. Wenn dieser Film für sich selbst und ohne Bezug zu Alien stünde (dann hätte er natürlich auch andere Monster gebraucht), wäre ich wahrscheinlich zufrieden und hätte ihn einfach als einen von vielen Science Fiction die ich gesehen habe, betrachtet und dafür passt er auch, aber als Vorläufer für Alien passt er für mich nicht. Schon allein deshalb, weil Ridley offenbar dramaturgisch nichts mehr einfällt. Der Film ist nach exakt demselben Strickmuster aufgebaut, wie seine anderen beiden Alien-Filme. Zum 3. Mal sind Sicherheitsvorkehrungen gegen fremde Viren, Bakterien oder sonstige Krankheitserreger kein Thema. Bei so viel Blödheit müsste die gesamte Menschheit eigentlich schon lange ausgestorben sein. Wenigstens die Idee wie das mit der Infektion passiert, hat mir gefallen und auch die Bilder der Aliens fand ich gut - CGI hin oder her. Im Vergleich zu Prometheus ging es wenigstens nicht andauernd um Religion und Gott. Ridley Scott scheinen auf seine alten Tage Fragen nach Gott und dem Sinn des Lebens zu beschäftigen, vermutlich im Hinblick auf den näher rückenden eigenen Tod? Da ich noch etwas jünger bin, nervt mich jedenfalls diese Weiterung mit den Schöpfern. Trotz der vielen Wiederholungen konnte ich mit „Alien: Covenant“ etwas mehr anfangen, als mit „Prometheus“.

                                                14
                                                • 5
                                                  Mr.G 18.04.2018, 10:43 Geändert 18.04.2018, 10:49

                                                  Ridley Scott probiert sich seit einger Zeit neu zu erfinden, dabei sollte man ein funktionierendes Rad so lassen wie es ist.

                                                  Alien 1 und 2 waren Meisterwerke , 3 ein guter Abschluss, 4 solide Popcorn Unterhaltung.Prometheus guter Ansatz, verliert sich jedoch selbst , wie Aliencouvenant in seiner Struktur zum Kernpunkt des Alien Wesen.Das ganze begleitet von schwachen Figuren, mit Klischee haften Leitfaden der Geschichte.

                                                  Hätte Scott sein Konzept der Vorgänger beibehalten (Alien 1979), bezogen zur Atmosphäre verbunden mit der Neugier tiefer in die Welt von Alien ,der Konstrukteure einzudringen, hätte Alien Couvenant durchaus Potential gehabt.

                                                  2
                                                  • 5 .5
                                                    cycloo77 16.04.2018, 00:02 Geändert 16.04.2018, 14:29

                                                    Bis auf das erscheinen des Filmtitels hat dieser Alien Aufguß nichts mit dem Klassiker von 1979 gemein.
                                                    Durch das ganze CGI Powerpack, geht dem Film die Faszination und Stärke verloren.
                                                    Es fehlt dem Film ďie unvollkommenheit des Erstling, es ist durch CGI Wahnsinn ein keimfreier perfekt gestylter Science Fictioner geworden.
                                                    Für mich der die Alien Film mag ,ist Covenant eine Enttäuschung.
                                                    Regisseur Ridley Scott hat es hier nicht fertiggebracht Alien Covenant passend zu den Vorgänger zu inszenieren.

                                                    11