Alien: Covenant - Kritik

Alien: Covenant / AT: Prometheus 2; Alien: Paradise Lost

US · 2017 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
  • 6 .5

    So schlecht war er doch nicht. Ich meine klar kommt er nicht an die alten (besonders den ersten) Filme ran, aber da gab es doch schon schlimmeres. Die Story und Idee wie man gut an Prometheus anknüpfen kann, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem konnte der Film auch ab und zu gut überraschen. Trotzdem kann ich die Kritik nachvollziehen, denn der Film hatte auch schwächen, die mich auch sehr gestört haben. Als erstes hat es mich genervt, dass die Charaktere in bestimmten Situationen total dumm handeln, wie in einem schlechten Horrorfilm und dann kommt noch dazu, das der Film oft nicht anders spannung aufbauen kann als mit Slasher-Szenen. Deshalb kann ich die Kritik durchaus verstehen, aber finde ihn selber nicht total schlecht.

    • 5 .5

      Leider ziemlich enttäuschend, einer der schwächsten aller Alien-Filme für mich, da schließe ich sogar AvP ein. Entzaubert vieles um die Herkunft der Aliens, ist an vielen Stellen vorhersehbar und die meisten Charaktere verhalten sich wie in den schlimmsten B-Horrorfilmen. Da haben die Vorgängerfilme einfach einiges besser gemacht. Was man an Hintergrund in Prometheus aufgebaut hat, verpufft hier auf ganzer Linie. Schlussendlich versucht der Film dann mit Splatter zu übertünchen, was er an spannungsgeladenem Horror nicht hinbekommt. Die Leute sterben fleißig vor sich hin und erst im letzten Drittel erhält man schließlich eine Bezugsperson, die die Fußstapfen von Sigourney Weaver jedoch bei weitem nicht auszufüllen vermag. Trotz 2 h Laufzeit nimmt sich der Film nur wenig Raum, um tatsächlich Spannung aufzubauen. Hier hätte Ridley Scott seinen alten Alienfilm nochmal schauen sollen, anstatt das nur die Kulissenbauer machen zu lassen.

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      • 7

        Gott, bin ich erschrocken, als ich die teils niederschmetternden Kritiken überall las und tatsächlich dazu geneigt war, diesen Teil mehr oder weniger zu ignorieren. Aber man kann als Fan der alten Filme einfach nicht nein sagen, und es gab da für mich noch eine Enttäuschung zu relativieren...

        Prometheus war dann eine Story aus dem Nichts - wortwörtlich. Irgendein Hirngespinst aus dem Drehbuch wurde filmische Realität, und deswegen wirkte der etwaige Weg vom Virus zum Alien in gewisser Weise schwer nachvollziehbar. Genau deshalb war ich vom 2012 Prequel größtenteils enttäuscht, man war gewillt zu sagen: "Oha, da muss aber noch einiges mehr aufgefahren werden, um das einigermaßen glaubwürdig fortzuführen."

        Okay, da haben wir dann das schwarze Zeug, damit muss man jetzt leben. Alien: Covenant ist für mich hingegen der Weg, der das Hirngespinst in geordnete Bahnen lenkt. Die Evolution, die sich hier vollzieht, hat als Twist voll gepunktet, und Fassbender füllt die Androidenrolle(n) so dermaßen gut aus, dass er wild umhermordende Xenomorphe vollends in den Hintergrund rückt. Als Ash auf der Nostromo eher als Zerstörer letzter Hoffnungsschimmer fungierte, weiß man bei David und Walter nie, woran man ist. Und er ist schließlich der Garant für "Nee, oder???"-Momente, also die tragende Kraft in der Geschichte.

        Um so manche Kritik hier (und woanders) aufzugreifen: Ja, die Figuren sind platt; ja, die Effekte der Aliens sind teils grottig; ja, der Film ist berechenbar und arm an Höhepunkten sowie schwach geschriebenen Storyelementen. Aber es gibt auch Lichtblicke zu vermelden, und die sollte man nicht außer Acht lassen.

        Vielleicht bin ich als Fan ein wenig zu wohlwollend eingestellt, aber man hätte mich mit diesem Schocker auch böse enttäuschen können - hat er aber nicht. Ich kann dem Ganzen recht viel Gutes abgewinnen, deshalb die hohe Wertung.

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        • 6 .5

          Erstsichtung: 22.10.2017
          Vorhersage: 6,5 --> Bewertung 6,5

          "Alien Covenant" ist ein typischer Alien-Survival-Weltraum-Horrorstreifen. Besonders nice ist dabei, das die Story lückenlos an den letzten Alien Film "Prometheus" anknüpft. Der Rest ist weitestgehend bekannter Standard, auf ansehnlichem Niveau.

          FAZIT: Alles in allem ganz nett. Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.

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          • 6 .5

            interessante geschichte die von den standard klischees des slasherfilms runtergezogen wird. wenn man die ignoriert hat man einen spannenden film.... aber das ist leichter gesagt als getan.

            • 1 .5
              roter.drache 05.11.2017, 21:24 Geändert 06.11.2017, 00:12

              ACHTUNG; TEILWEISE SPOILER ENTHALTEN
              Gut, seien wir objektiv; ausser dem anregenden Kuss der Androiden und dem inspirierenden Flötenspiel gab es noch weitere gelungene Szenen und Ideen, mit denen man es endlich und definitiv geschafft hat, das Alien zu vernichten und Rache am 'unheimllichen Wesen aus einer fremden Welt' (wobei es nun gar keine fremde Welt mehr ist, haha, ist doch eh alles wurst) nehmen konnte, indem man dieses als sabberndes CGI-Monster einen entwürdigenden Tod hat sterben lassen. Mich wundert's dass die Xenomorphs in Alien Covenant, die ja angeblich die Vorfahren der Wesen aus den richtigen Alien-Filmen sind, nicht wie ein perfekter Organismus auch furzen und rülpsen konnten, denn schliesslich waren diese ihren vermeintlichen Nachkommen biologisch voraus: in Alien Covenant benötigten diese ja nicht mehr einen ganzen Tag um sich aus dem Körper des Wirts zu fressen, sondern nur ein paar Minuten, und auch waren diese trotz fehlenden Augen in der Lage, gleich nach ihrer 'Geburt' Papi's Armbewegung abzuschauen und zu imitieren. Ich vermute daher, dass die Covenant-Aliens gar nicht verwandt sind mit den uns bekannten Wesen der ersten Filmen. Der senile Scott wollte doch ursprünglich weder eine Prometheus-Fortsetzung noch ein Alien-Prequel drehen (was ihm ja offensichtlich gelungen ist), sondern ein Soft-Porno, bei dem eine Alien-Art den Wirt rektal anstatt aus dem Brustkorb verlässt, da aber H.R.Giger schon länger unter der Erde liegt (wo er sich gerade dreht) fehlte es an einem Designer, weshalb man sich halt einfach für die Optik der Xenomorphs entschied, diese aber - um nicht ganz zu verwirren - in Neomorphs umbenannte, und diese auf Druck des Filmstudios den Rücken anstatt das Poloch bzw. anstatt der Brustgegend als Tor nach Valhalla hat flutschen lassen. Im weiteren wurden die homosexuellen Szenen zwischen David und Walter sowie die zoophilen Handlungen in der Duschszene wieder herausgeschnitten, und der fertige Scheisshaufen aus finanziellen Gründen als Alien-Film vermarktet. Das ziel der psychotischen Produzenten war, all den hanebüchenen Film-Käse der letzten Jahre in ihrer Schlechtheit zu überbieten. Im kommenden Alien Covenant 2 werden die Neo- und Xenomorphs sprechen können. Wir werden Dialoge zwischen den Aliens erleben dürfen wie »Hey alter, lass uns blöde Wissenschaftler fressen, ich hab Kohldampf« »Ja voll ey, aber wir müssen uns beeilen, weil diese Dummköpfe sich selber in die Luft sprengen«. Es sind also genügend Ideen vorhanden um den Weltraum mit weiterem Scottmist, ähm Bockmist, zu vermüllen.

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              • 2

                Das Drehbuch wurde von 6 betrunkenen Affen innerhalb eines Tages verfasst.

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                • 4 .5

                  Eieiei, was hat er sich denn dabei nur gedacht? Da wurde mit Prometheus eine wirklich vielversprechende Grundlage geschaffen die unzählige Ansatzmöglichkeiten für eine epische Alien-Prequel-Reihe bot und dann schmeisst man kurzerhand einfach alles über Bord für so eine Billo-Geschichte vom Androiden mit Gottes-Komplex?

                  Die vielen ungerechtfertigten Verrisse zu Prometheus, hier wären sie angebracht.

                  Als Standalone-0815-SciFi-B-Movie wäre Covenant garnicht schlecht, da würde man auch über den völlig belang- und gesichtslosen Cast (ausser Fassbender) hinwegsehen und sich an den akzeptablen CGI erfreuen. Ein Alien-Abklatsch halt, wie es ihn Anfang der 90er im Dutzend in den Videotheken gab.

                  Aber hier agierte der Meister selbst und man muss zwangsläufig Parallelen zu George Lucas ziehen, bei dem auch mit jedem Film deutlicher wurde das sein initiales Meisterwerk doch auch ein Glückstreffer war, weil man einfach nicht in der Lage ist das eigene Universum vernünftig zu entwickeln.

                  Entsprechend wirkt Covenant völlig lieb- und inspirationslos zusammengeschustert. Als hätte man nach endlosen Versuchen die ursprüngliche Idee in die Tonne geschmissen und schließlich entnervt das simpelst-mögliche produziert weil einem Studio und Release-Termin im Nacken saßen.

                  Sehr, sehr bitter das alles und macht wenig Hoffnung für die weiteren Teile.

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                  • 3 .5
                    Daspaga 26.10.2017, 13:25 Geändert 26.10.2017, 13:25

                    Eine elendige Gurke von einem Film! Hirnrissige Aktionen, plumpe Story, unsympathische Charaktere und unfassbar miese CGI!
                    Die PC-Aliens sehen zum Fremdschämen peinlich aus und generieren keine Gänsehaut, sondern ungläubiges Kopfschütteln ob der miesen Effekte.
                    Großer Vorteil dieses Werks: Teil 3 & 4 des Franchise wurden dadurch vollständig rehabilitiert! Denn im direkten Vergleich sind diese beinahe Meisterwerke der Filmkunst...

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                    • 4 .5

                      Nein. Das war nichts. Der ärgerlichste Kinogang des Jahres. Prometheus hat mir damals trotz all den Kritikpunkten wirklich gut gefallen, eben weil er sich bewusst etwas aus dem Alienkosmos hinauslehnt und einen philosophischen Plot lostritt, der in meinen Augen eine schicke neue Reihe in friedlicher Koexistenz mit der Alien Saga hätte fundamentieren können. Alien: Covenant wirft all diese interessanten Ansätze in gefühlten Nanosekunden über den Haufen. Die Architektenstory wird beiläufig in einer grenzdebil-pathosbeladenen Rückblende abgefrühstückt, als wäre die im ersten Teil noch so hoch aufgehangene Schöpfungsgeschichte eigentlich total unwichtig. Stattdessen versucht der Streifen sich mit der CGI-Brechstange zurück in die Alienreihe zu metzeln und stützt sich auf Augenwischereien und jede Menge pseudointelligentes AI-Gebrabbel von einem flötespielenden (!) Michael Fassbinder, der zwar schauspielerisch einen guten Job abliefert, aber gnadenlos damit überfordert ist, den Film alleine zu tragen. Danny McBride darf dann noch ein paar uninspirierte OneLiner loslassen, die vermutlich so etwas wie einen 80s-Vibe kreieren sollen, keine Ahnung. Und überhaupt.. der Cast ist so gesichtslos, ich hab nicht mal gerafft wer da gerade wo stirbt. Bezeichnend auch, dass man den vielleicht interessantesten Darsteller schnell das Zeitliche segnen lässt, bevor der Film wirklich startet. Die Art und Weise in der Ridley Scott hier auf alles pfeift, was die Vorgänger interessant macht hat schon was provozierendes. Am Ende weiß man nicht, ob man jetzt einfach einen mittelmäßigen, überladenen SciFi-Horror-Film geguckt hat, oder ob das so etwas wie Scotts' persönlicher Revengeflick für Fans der Alienreihe ist. Ernsthaft, der Plot wirkt, als wär das Drehbuch auf dem Weg zum Set panisch auf einen Collegeblock gekritzelt worden. Logan und Harper haben ihre Hausaufgaben früher bestimmt immer im Schulbus abgeschrieben. Nun ja. Objektiv betrachtet mag der Film gar nicht soooo übel sein und vielleicht ist die Kritik auch ein bisschen unfair, aber DAS ist einfach viel zu wenig. Außerhalb des Alienfranchises wär das ggf. sogar ne 6.0, im Kontext empfinde ich diesen Film allerdings als eine große Frechheit.

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                        ScheichHabib 23.10.2017, 16:09 Geändert 23.10.2017, 16:10

                        Purer, unverdünnter Dreck, nur noch für die kompromisslosesten Filmhasser durchguckbar. Besteht im Wesentlich aus drei, für sich genommen jeweils super-misslungenen Einzel-Filmen:

                        1. Eine völlig bocklose Prompetheus-“Fortsetzung“, die nur existiert, um die Bullshit-Story um das „Black Goo“ und die „Engineers“ irgendwie abzuschließen. Wie das dann passiert, das ist so eine harte Unverschämtheit, das hat man selten gesehen. Also, selbst wenn man den Vorgänger verachtet: SO eine „Auflösung“ hat überhaupt kein Film verdient.

                        2. Scott goes Scifi-Arthouse. Zwei Androiden sitzen in einer Höhle und labern Shit – Sir Ridley hatte ja einst die Verschmelzung von BLADE RUNNER und ALIEN angedroht und tatsächlich könnte das hier eine besonders dröge Fortsetzung der Replikanten-Thematik sein. Das echte Blade-Runner-Sequel ist vermutlich deshalb ganz ordentlich geworden, weil der ganze Dreck hier abgeladen wurde. Alien jetzt also so ne Art Ideen-Müllhalde für Scott.

                        3. Ein (Kurzfilm-)Remake vom ersten ALIEN. Der Clou: Alles, was das Original so gut macht, hier in scheiße. Es wird einfach gnadenlos abgehakt. Billo-Raumschiff-Set, unglaubwürdige Figuren, albernes, mies getrickstes Trash-Monster inkl. POV-Shots, Mad-Scientist-Backstory für das Vieh, Selbstzweck-Splatter usw. Bei dem Dusch-Kill treibt es einem die Tränen in die Augen! Ich will nie mehr was gegen Jeunets RESURRECTION hören. Das war n ordentlicher Glibber-Splatter-Film mit geilen Monstern. ALIEN 3 jetzt eh Meisterwerk.

                        Selbst das Verquirlen dieses Absuds ist misslungen, so fühlt sich der ganze Alien-Part wie eine Post-Credits-Sequenz an. Mir fällt dazu jetzt auch nichts mehr ein. Spielt ALIEN: ISOLATION.

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                        • 5 .5

                          Schade. Hatte gehofft, dass der tolle Anfang von Prometheus weitergeführt wird. Stattdessen nix neues, nur altes noch mal...

                          • craax 21.10.2017, 16:53 Geändert 21.10.2017, 16:54

                            extra für moviepiloten (Auszug aus der Durchschnittskommentarschaft):

                            >"Wird ihnen schon noch gefallen"...<

                            Beethovens Remark zu Schindlers Bericht vom derzeitigen Publikumsdurchfall anläßlich letzter Quartette ... und dabei hat er schon vom Abstraktionismus seiner rein puristischen 4Streicher-Arithmie in Prometheus, zugunsten des Publikums (lamento) gelassen, und sich etwas allgemeinverständlichkompromißbemühter (lamento) ausgedrückt...

                            • 7 .5
                              jani.webermann 12.10.2017, 09:13 Geändert 12.10.2017, 11:02

                              Achtung Spoiler (danke avid)

                              Gestern endlich diesen Film gegönnt.
                              Eins vorweg: Man sollte sich den "Last Supper" Prologue gönnen, bevor man den Film schaut, sonst geht einem viel von der Crew-Dynamik später nicht auf.

                              Ansonsten liefert Ridley Scott hier nach dem eher durchwachsenen Prometheus das nächste Alien-Prequel:
                              Eine solide Story mit netten Splattermomenten, schönen Retroklamotten (wir leben ja immernoch vor der Nostromo), ein wenig Fanpleasing (zumindest die Duschszene und der Kranmoment), gutes CGI, nettes Raumschiff und dann natürlich der Höhepunkt: Walter/David, der wahnwitzige Massenmörder. Wir erfahren leider nicht mehr über die Konstrukteure und warum eigentlich sie das Alien erschaffen haben, aber man braucht ja noch Stoff für weitere Filme.
                              Wir erleben hier keine neue Ripley, doch wer hätte gedacht, dass Danny McBride eine so ernsthafte Rolle spielen kann.
                              Der Androidenwechsel am Ende war leider vorhersehbar, bin aber gespannt wie es weitergeht.

                              • 6

                                6 Punkte sind ausreichend, das meiste wurde bereits geschrieben, die CGI Effekte waren völlig überzogen oder unangebracht....

                                Fazit: Wir nehmen eine ganz billige Pizza, mit ganz viel billigem Käse und hoffen darauf daß "doppelt Käse" das Ergebnis verbessert. Klappt halt nicht.

                                Der fällt unter "Du hättest nie geboren werden sollen - Zeitform: Präservativ defekt".

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                                • 6

                                  "Free climbing" heißt nicht Klettern ohne Seil! Kardinalsfehler.

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                                    SpiceWeasel 09.10.2017, 12:00 Geändert 09.10.2017, 14:07

                                    “You are such a disappointment to me.”

                                    Alien Covenant ist in etwa so als würdest du zuerst die Milch in die Schüssel kippen und danach die Cornflakes darauf, kommt am Ende zwar die selbe Pampe bei raus aber fühlt sich nicht richtig oder homogen an.

                                    Wer denkt hier geht es nach Prometheus mit Dr. Shaw auf Antwortsuche zu den Ingenieuren wird so enttäuscht sein wie viele nach dem 2. Teil als Newt und Ripley zu neuen Abenteuern aufbrechen.
                                    Ridley Scott wollte es hier beiden Fanlagern recht machen die statt Prometheus einen reinen Alienfilm sehen wollten und somit verkommt Covenant leider zu einem unausgewogenen Mischmasch mit halbgaren Antworten aus Prometheus und einem leidig grusligen Alienhorrorfilm.
                                    Was mich leider echt gestört hat war das unnötig schlechte CGI des Xenomorphs, come on das geht besser!

                                    Trotzdem mochte ich auch vieles, Optisch ein Leckerbissen und die Crew gefiel mir sehr gut, Katherine Waterston ersetzt Noomi Rapace und macht dabei einen echt guten Job und Michael Fassbender ist der Star des Films.
                                    Gerade die erste Szene direkt am Anfang war fantastisch und weist den Weg für den Rest der Geschichte des Films.
                                    Die Idee welche Rolle Fassbenders Android in der Story trägt hat enorm Potenzial auch wenn die riesen Logiklöcher ein faden Beigeschmack hinterlassen, aber mal sehen was im nächsten Teil noch kommt.

                                    Hatte echt schlimmeres Befürchtet aber dennoch ist der Raum für Verbesserungen beim nächsten Teil so grenzenlos wie der Weltraum selbst.

                                    P.S: Die entfallenen und erweiterten Szenen auf der Blu-ray sind teilweise echt aufschlussreich und ich kann nicht verstehen wieso man manches nicht implementiert hat in den fertigen Film.

                                    “Look on my works, ye Mighty, and despair.”

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                                      Durchaus ein guter Alien Film von Ridley Scott.

                                      Dennoch verfliegt die Spannung wie nichts und weiß in dem Punkt nur mässig zu punkten. Langatmigkeit kommt in Ridley Scotts neuesten Werk nicht vor, eher wird alles sehr schnell abgehandelt. Sicher hätte dem Film eine gesunde Mischung gut getan.

                                      Michael Fassbender ist einer dieser Neuzeit Schauspieler aus Hollywood die wirklich die Gefühle von Abstand und Distanz in mir zum Vorschein bringen. Nicht jedem Schauspieler sagt jedem Betrachter automatisch zu, selbst wenn sie gerade geHypte oder sonstiges in den Köpfen der meisten sind. Ansonsten war der restliche Cast vollkommen okay und machte einen guten Job.

                                      Derweil habe ich mir Covenant auf einer 4K Blu-Ray angeschaut was natürlich das High Defeniton Erlebniss extrem nach oben gekurblet hat und einfach nur noch ein Traum von der Darstellung einzelner Partikel und Feinen Bild Mustern gewesen ist :-)

                                      Sehenswerter Alien Film
                                      Eine Vergleich zu älteren Ablegern fällt derweil noch nicht und werden zukünftlich noch von mir nachgeholt ;-)

                                      Hat mir gut gefallen.

                                      7/10 Punkten

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                                        Vorsicht Albtraumgefahr!
                                        Wer öfter Albträume hat sollte diesen Film wirklich meiden. Es besteht die unmittelbare Gefahr, nach diesem Film von schlechten Plottwists, Androiden die sich selbst Frisieren und fehlender Charakterentwicklung zu träumen.

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                                          Leinzi 05.10.2017, 01:41 Geändert 09.10.2017, 15:42

                                          #Schocktober '17 - Nr. 01 von 13:
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                                          Ich hätte nie gedacht, dass mir in einem Film mit dem Wort "Alien" im Titel die Alien-Szenen am wenigsten gefallen. Die Viecher sahen im Gegensatz zum Rest des Films irgendwie schlecht aus. Dabei habe ich nichts gegen CG-Effekte, im Gegenteil, wenn diese gut gemacht sind, finde ich sie super.

                                          Den Rest fand ich nicht übel, gerade den Anfang bis zur ersten - ich nenne es mal - atomblöden Handlung von Ms. Ich-bleib-beim-Schiff. Naja, im Vorgänger PROMETHEUS gab es auch einige dumme Aktionen, die mich nicht gestört haben. Diese hier war mindestens genauso blöd.

                                          Davon abgesehen wertet Michael Fassbender den Film durch seine bloße Anwesenheit auf. Mir kam der Gedanke, dass ich ihn gerne in STAR WARS sehen möchte, als Jedi oder Sith-Lord. Der Kapuzenumhang passt einfach so gut zu ihm. Er ist es auch, der einen Bezug zum Vorgänger herstellt. Leider (für Leute wie mich, die diesen mochten) wurden dessen Ansätze und Fragen mal schnell über den Haufen geworfen.

                                          Dass es lange Zeit keine wirkliche Hauptfigur gibt, finde ich nicht schlecht. So verteilt sich die Last über mehrere Crew-Mitglieder. In dieser Art von Film sind die meisten eh nur Kanonenfutter, so bleibt die Todesreihenfolge spannender. ;-)

                                          Im Großen und Ganzen bleibt ein ansehbarer Film, sofern ein paar Abstriche gemacht werden. Mir gefiel er besser als ALIEN³ und ungefähr so gut wie Teil 4. Diejenigen, in deren Welt es nur zwei ALIEN-Filme gibt, dürfen aber einen weiten Bogen um diesen machen, sonst schreiben die wieder von "Entmystifizierung". ;-)

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                                          Link zur Liste: https://www.moviepilot.de/liste/kommentarreihe-der-schrecktakulare-horrorctober-17-leinzi
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                                          Bewertung: 70% [01.10.2017]

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                                            Das PROMETHEUS damals so zwiegespalten aufgenommen und teilweise (zu Unrecht) total verrissen wurde übt sich nun überdeutlich auf den unehelichen Bastard aus, der sich Alien: Covenant schimpfen muss und offenbar gar nicht weiß, zu wem er nun Mama sagen darf. Auch der eindeutige Papa Ridley wirkt verunsichert, will es allen recht machen (nicht das hinterher wieder einer weint) und tut sich wie seinem Baby damit keinen richtigen Gefallen. Deutlich mehr ein „echter“, aus Protest erzwungen wirkender ALIEN-Film kann und will er nicht seinen PROMETHEUS-Grundgedanken so einfach zu Grabe tragen, heraus kommt eine gelegentlich unvorteilhafte Mischpoke, die aber – und das ist jetzt mal ganz wichtig – dafür trotzdem noch erstaunlich ordentlich erscheint. Auch weil es ihm dennoch gelingt, die wohl sonst noch behutsamer nebeneinander, sich langsamer aufeinander zu bewegenden Parallel-Ebenen trotz des Hauruck-Verfahrens noch zu einem sehr ansehnlichen, wenn natürlich nicht mehr sonderlich geschickt auftretenden, mal überambitionierten wie gleichzeitig auch platten Monster-Parabel-Splatter-Krams auszuwerten. Das passt eigentlich gar nicht so richtig zusammen, wie abgestandener Schampus zu scharf frittierter, etwas angebrannter Curry-Wurst, aber im Scott-5-Sterne-Schuppen astrein angerichtet. Der ist nicht uneingeschränkt gut, gar keine Frage. Aber selbst dann noch wesentlich besser als Vieles und erst recht nicht so schlimm, wie allgemein (warum auch immer) berichtet wird.

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                                            • 6 .5

                                              Vorhersage: 6.5
                                              Bewertung: 6.5

                                              Von 'Alien: Covenant' habe ich nie viel erwartet, auch weil mich die Trailer im Vorfeld jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen haben. Deshalb hab ich schon gedacht, dass mir der vielleicht nicht so gefällt und darum auch mit der Sichtung noch gewartet. Nun habe ich mich aber ran getraut, da ich doch neugierig geworden bin. ;)

                                              Joa, er ist nicht schlecht, aber auch nicht mega toll. ;) Es hätte durchaus schlimmer kommen können, hat mir eher noch besser gefallen als gedacht. ;) Zum Teil leider schon ziemlich langweilig zwischendurch. Die Szenen mit den Aliens gefallen mir jedoch echt gut und gegen Ende hat mir auch der Film besser gefallen als zuvor. Es ist nochmal ein bisschen Action aufgekommen. ;) Joa, gibt schon noch ein paar coole Alien-Szenen (die haben mir mit zunehmender Laufzeit des Filmes auch immer mehr gefallen), deshalb noch 6.5 Punkte. :)

                                              'Prometheus' hab ich übrigens schlechter in Erinnerung.

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                                              • 3
                                                TheMechanix 03.10.2017, 16:04 Geändert 03.10.2017, 16:08

                                                Die Dreharbeiten liefen folgendermaßen ab: Ridley Scott zum Team:"wir drehen n Film mit Aliens ,ich leg euch Gras,Meth,Koks auf den Tisch,ihr zieht es euch rein und wir schauen mal was ihr für Ideen habt und was wir uberhaupt zusammendrehen."Das team:"das soll klappen?Scott:"hat doch bei prometheus auch geklappt,man war ich bekifft,zum glück konnte ich noch was Zusammenschneiden"Das Team:"Oh ja Klasse" nachdem alles weggekokst wurde sagte einer "warum lassen wir die Androiden nicht ne Stunde Flöte spielen?" Scott:" Gebongt,.." ein anderer :"wie wäre es wenn alles was in den vorherigen Alien filmen auf einmal völlig egal wäre?" Scott,:"genial"..Eine zugerauchte Praktikantin:"Herr Scott,wir könnten die beiden Fassbenders rumknutschen lassen,ich bin schon ganz feucht im schlüpper wenn ich dran denke"...Stille...auf einmal fängt Scott an zu klatschen..ein anderer macht mit worauf alle mit einstimmen die US Hymne gespielt wird und sich alle in den armen liegen,danach legte Scott nochmal Harten Stoff auf den Tisch zogen durch und machten sich ans Werk,"vergessen wir nicht das Alien wie ne Puppe tanzen zu lassen nach dem schlüpfen ,rief noch der Klempner der unter der Spüle lag um diese zu reparieren hinterher..aber Scott hatte ihn gehört

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                                                • 4

                                                  Will man unbedingt wissen wo das Alien her kommt? Ich für meinen Teil fand das Alien deswegen so spannend, weil es eben Mysteriös war. Den Twist mit der Herkunft des Aliens hätte Scott sich sparen können. Schade.

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                                                  • 8 .5

                                                    Prometheus fand ich okay bis gut, aber „The Covenant“ hat es geschafft das (zugegebenermaßen leicht zu entfachende) Alien-Fieber in mir wieder zu entfachen. Spitzen Fortsetzung der Reihe. Kann die schlechten Bewertungen beim besten Willen nicht nachvollziehen.