Alien: Covenant - Kritik

Alien: Covenant / AT: Prometheus 2; Alien: Paradise Lost

US · 2017 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
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    tabbi24 20.02.2018, 20:35 Geändert 20.02.2018, 20:35

    Es gibt halt schon Grenzen. Der Blödheit, die man Protagonisten in einem Film zugestehen kann. Statt dieser Truppe hätte man genauso gut Al Bundy und seine Tochter Dumpfbacke losschicken können, den Planeten zu erkunden.
    Null Vorsichtsmaßnahmen, null Hirn oder Plan, null Atemschutz für die Leute, als hätte man noch nie was von gefährlichen Mikroorganismen gehört, die selbst auf der Erde existieren.

    Und der Film sonst so?

    Ahja, die guten Szenen hat er aus dem ersten Alienfilm abgekupfert (unbekanntes Signal, außerordentliche Landung, Befall, Ausbruch des Xenomorphs), bis etwa zur Szene, in der David auftaucht. Danach wird das Ganze unerträglich schwachsinnig und langweilig. Hat so wenig Linie wie die Protagonisten vernünftige Motive für ihr Handeln. Die Auflösung des Alienursprungs ist fade und abturnend. Den Genschmarrn gab's schon bei Alien-Die Wiedergeburt (unausgegoren).

    Nach den ersten drei Teilen (denn ja, auch der dritte war irgendwo noch stringent und hat sich ernst genommen und war spannend) kam nix mehr. Keine Ahnung, was mit Scott da los war. Prometheus war ja auch schon ein riesiges Durcheinander mit haarsträubendem Blödsinn.
    Die 3 Punkte für die reminiszenten Szenen.

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    • 7

      Eine langwierige Mission in die unbekannten Tiefen des Alls? Check. Eine Crew, die sich weitestgehend nur in One-Linern unterhält? Check. Mysteriöse Funksignale? Check. Eine unbedarfte Erkundung eines fremden Planeten/ Raumschiffs und das Unheil nimmt seinen Lauf? Check…
      Zugegeben, der sechste Teil der Alien-Reihe gewinnt unter keinen Umständen einen Innovationspreis und es lässt sich darüber streiten, ob die Vertiefung des, in ,,Prometheus“ eingeführten, metareflexiven Philosophieunterbaus die Reihe wirklich in die richtige Richtung lenkt, aber: auf rein visueller Ebene ist ,,Covenant“ schlichtweg brillant, glänzt mit beeindruckenden Weltraumaufnahmen und einigen imposanten Set Pieces. Zudem darf der bereits im Vorgänger toll aufspielende Michael Fassbender wieder voll aufdrehen und liefert eine unterhaltsame Colonel Kurtz-Variante ab. Das Grauen! Das Grauen!

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      • 4 .5
        Centipede 12.02.2018, 13:21 Geändert 13.02.2018, 10:26

        Spoiler!!!

        Wer schickt bitte schön, solch eine Truppe ins All um einen neuen Planeten zu kolonisieren? Wieso besteht fast das ganze Bordpersonal aus Paaren? Wieso hängen die Kolonisten in ihren Tanks nur so von der Decke runter und werden nicht richtig festgemacht? Warum verzichtet das Forschungsteam beim betreten eines völlig neuen Planeten Sauerstoffmasken zu tragen? Warum verriegelt das eine Crewmitglied mit infizierten Blut auf dem Gesicht die Krankenstation und lässt ihre Kollegin ohne irgendwelche Anzeichen mit einem mutierendem Kollegen einfach so dort drin? Also wenn sie pflichtbewusst agieren wollte, dann hätte sie sich ja wohl mit eingesperrt. Aber keine Sorge, sie geht wieder rein, als die ganze Krankenstation voller Blut war. Logik? Dann rutscht sie wegen einer riesen Blutspur aus und jagt dem fremdartigen Wesen hinterher und ballert mal ebenso auf irgendwelche Gastanks und jagt sich, das "Alien" und das gesamte Landungsboot in die Luft. Weil ihr Freund der grade das Mutterschiff steuert Angst um seine Freundin hat, will er unbedingt nach unten auf den Planet. Was ja soweit nicht sooo schlimm ist, währe da nicht ein Sturm durch den er durchfliegen muss. Computer und zwei weitere Leute an Bord sagen Nein und dem Pilot ist das egal. Ist ja nicht so als würde davon die gesamte Mission abhängen und könnten dabei 1955 Kolonisten drauf gehen. Wie gesagt, wie kann man nur Paare auf so eine Mission schicken. Das wird ja am Anfang schon fragwürdig, wo die Reparatur des Schiffes warten muss, weil eine Allbestattung wichtiger ist. Logik? Die ganze Zeit hab ich mir solche Fragen gestellt. Vielleicht lag es auch daran, das ich im Vorfeld wusste, dass der Film nicht so prickelnd sein soll. Da achte ich mehr auf das Drumherum als wenn ich ihn gucke, ohne befangen zu sein. Mir kam es auch so vor, als hätte hier jemand (der eigentliche Drehbuchautor) eine nette Vision gehabt und als wäre eine anderer (Ridley Scott) nochmal drüber geflogen und hätte hier und da einige Stellen verschlimmbessert. Der Twist zum Schluss war auch keiner! Und was ich irgendwie nicht mehr leiden kann sind 2 Showdowns oder noch mehr. Außer es wird so eingebaut, dass man nicht weiß, was als nächstes passiert. Zum Schluss kommt es einen sogar so vor, als wäre es dem Piloten/McBride egal, dass seine Frau tot ist, denn es werden wieder coole One Liner gedropt und warum zwei Crewmitglieder kurze Zeit nachdem dort übelst der Punk abgegangen ist unter der Dusche Sex haben wollen, sollen wir wahrscheinlich auch einfach so hinnehmen, wie die ganzen anderen Unstimmigkeiten. Mir war die Besatzung auch vollkommen gleichgültig. Konnte zu keiner Zeit mit irgendwem mitfiebern und wer als nächstes gestorben ist, war mir auch egal. Wird echt Zeit, dass mal jemand anderes das Alien-Ruder in die Hand nimmt, denn so wird das nichts. Fand Covenant schlimmer als den eh schon belanglosen Prometheus. Hätte mir einen straighten Alien-Film gewünscht, aber das war hier ne komplette Bruchlandung. Wieso David die neue Ripley am leben gelassen hat, verstehe ich auch nicht. Oder warum die Raumschiff KI nicht den Unterschied zweier unterschiedlicher Androiden-Klassen mitbekommt. Bin kein Alien-Fan aber irgendwie habe ich nach den Trailern was anderes...was besseres erwartet. Dachte wirklich, dass Scott aus Prometheus gelernt hat. Dem war leider nicht so!

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        • 7 .5

          Hier und dort aus den vergangenen Teilen etwas geklaut, aber es war schon ganz ok.

          • 6 .5

            Der Film kann sich nicht recht entscheiden, was er sein will: Echter Alien-Horror wie "damals" - oder ein das große Ganze erklärendes Abenteuer. Ich hatte nach dem überraschend guten "Prometheus" eine andere Story erwartet, die Fokussierung auf den Schöpfer-Mythos um den Androiden erscheint mir "zu klein". Spannend war es trotzdem, tolle Bilder und Effekte gab es auch. Also: Ganz gut.

            • 7 .5

              Hat mir sehr gut gefallen, reiht sich blendent in die Reie seiner Vorgänger ein..

              Leider waren viele Sachen vorhersehbar.. und insgesamt war mir der Film zu dunkel... Nichtsdesto Trotz,, ich habe mich sehr gut unterhalten.. so kann es gerne weiter gehen .

              • 2 .5

                Da hat es die Weyland Yutani Corporation doch tatsächlich geschafft, eine noch dööfere Besatzung als die Dorftrottel von der "Prometheus" zu engagieren. Meine Güte, wo bekommen die eigentlich diese retardierten Vollidioten eigentlich her?

                Und der Alien-Mythos....entzaubert. Schade. Sehr schade.

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                • 3

                  Ein wirklich furchtbarer Film. Leider kann ich es nicht anders sagen. Prometheus empfand ich als ganz unterhaltsam und ich hätte Naomi Rapace sehr gerne im zweiten Teil gesehen. Leider wurde ich hier auf ganzer Linie enttäuscht. Wie mit ihrer Figur umgegangen wurde war schon ziemlich frech. Stattdessen habe ich die reinzte David Show bekommen, mit einer, für mich, völlig bescheuerten Story. Ich muss auch gestehene das ich Michael Fassbender so rein gar nicht mehr ertragen kann. Er ist ein guter Schauspieler, für mich aber zu Omnipräsent.
                  Das Alien selbst rückt völlig in den Hintergrund, ebenso die anderen Darsteller die bei diesem Schrott mitgemacht haben. Einzig und allein David, Davin, David. Ich verstehe den Hype um diese Rolle gar nicht. Für mich hat das ganze auch rein gar nichts mehr mit Alien zu tun. Schön für die, die Spass am Film haben. Ich war nur gelangweilt und noch mehr genervt.

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                  • 6
                    BenAffenleck 14.01.2018, 21:02 Geändert 14.01.2018, 21:04

                    Einer der größten Bildästheten kann sein Baby nicht loslassen. Was mir bei Ridley Scotts visuell (ja, ich mochte ihn auch inhaltlich) alles in den Boden rockenden PROMETHEUS immer wieder ein Lächeln ins Gesicht meißelt, wirkt in ALIEN: COVENANT nur noch bemüht und Zugeständnisse machend, umherstolpernd ohne sich richtig entscheiden zu können. Zurück zur Landefähre und dem bewährten Sci-Fi-Horror, oder doch lieber die alten Ruinen einer untergegangenen Rasse erkunden.

                    Letzten Endes ganz gutes Sci-Fi-Entertainment. Brillant getrickst, derb gewürzt und nicht gerade langweilig. Aber das war LIFE auch nicht, den ich jetzt erst einmal aufwerte . . .

                    * * * * *

                    Hier geht's zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-ridley-scott-benaffenleck

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                    • 7

                      Nach dem eher enttäuschendem Prometheus, wieder mal ein guter Alien-Film.
                      Ich finde, dass das letzte Drittel zu kurz war. Dem Film würden weitere 10-15 Minuten auf dem Raumschiff gut tun. Vielleicht gibt es ja einen Directors Cut ...

                      • 5
                        fuporopu 10.01.2018, 16:01 Geändert 10.01.2018, 16:02

                        Also mir hat´s nicht gefallen.

                        • 8

                          Ich wurde bestens unterhalten. Der Film war zugegbenermaßen visuell nicht so beeindruckend wie Prometheus. Dafür empfand ich diese Fortsetzung ehrlicher, nämlich einfach einen Sci-Fi-Action-Film mit guten Darstellern und klasse Set abzuliefern. Die Twists waren voraussehbar und Stoff zum Philosophieren bot die Story ebenfalls nicht. Ich habe jedoch das bekommen, was ich wollte, so wie auf der Verpackung versprochen. Guter Deal. Gerne wieder.

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                          • 7

                            Ähnlich wie bei anderen Filmreihen hat man einfach gewisse Erwartungen. In diesem Fall ist es das "Alien - Franchise" welches Hoffnungen bei dem Zuschauer weckt. Nur wenn man "Prometheus" gesehen hat weiß man eigentlich das sich hier nicht mehr um einen reinen Horrorthriller handelt. Ridley Scott will anscheinend noch mehr erzählen.
                            Auch wenn ich am Anfang etwas skeptisch war hat mir "Alien: Convenant" gefallen. Ein optisch beeindruckend und mit guten Effekten geschmücktes Spektakel. Die Story war zwar nicht so meins und der Besetzung fehlt es bis auf Fassbender an großen Namen. Doch dafür waren einige Szenen schon ziemlich derbe und es bleibt bis zum Ende hin spannend.
                            Also mit dem Teil der Alienreihe hat Ridley Scott bewiesen das er es noch drauf hat. Auch wenn ihm hier nicht der erhoffte Knaller gelungen ist.

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                            • 7 .5

                              So richtig kann ich manche negativen Kritiken nicht nachvollziehen. Dass er an die ersten drei Teile, oder sagen wir mal die ersten zwei Teile nicht rankommen würde, damit hatte ich schon gerechnet. Mit jeder Fortsetzung wird so etwas ja auch schwerer. Dennoch fand ich ihn besser als Prometheus und was hier in Sachen guter Geschichte vernachlässigt wird, gleicht der Film mit Spannung und Effekten wieder aus.

                              • 8 .5

                                der film schafft alien-characteristische gefühlswelten!
                                Ein spektakel!
                                Sigourney Weaver muss im nächsten teil wida eine rolle spielen, das würd mega passen

                                • 5

                                  Eines muss man dem Film lassen: Er erzeugt ein massives Unbehagen. Leider ist die Geschichte sehr linear und erzeugt wenig Spannung. Auch die Besetzung ist eher langweilig (ein Cowboy als 1. Offizier?) Die Produzenten scheinen das Augenmerk eher auf die Kulissen gerichtet zu haben und weniger auf das Drehbuch. Nicht familientauglich und für echte Sci-Fi Fans doch eher zu flach.

                                  • 8

                                    Liebe Moviepiloten. 8 von 10 Punkten

                                    *****Meine Kritik enthält Spoiler*****

                                    Was für ein Film! Was mich an Prometheus schon so fasziniert hat, wird hier weitergeführt. Es wird eine fremde Welt erkundet die einst von einer Hochkultur bevölkert wurde. Es ist für mich extrem faszinierend, dass die Menschen, die bis dato nichts von anderem Leben wissen, wie einst die Prometheus auf eine andere Zivilisation treffen. Dabei glaube ich aber nicht, dass es sich diesmal um die Ingenieure handelt sondern wie der Mensch um eine Schöpfung der Ingenieure da sie das Raumschiff von David wie die Ankunft von Göttern zelebrieren.
                                    Ein anderer faszinierender Gedanke ist es, dass Die Ingenieure die Menschen erschaffen haben, die Mensch David erschaffen haben, David die Xenomorph und Neomorph erschaffen hat aber auch eine Zivilisation abgelöscht hat. Die Xenomorph sind quasi die Schöpfung der Schöpfung der Schöpfung der Schöpfung wobei die Kette einmal von biologisch hergestellt zu Synthetisch (David) unterbrochen wird. Wahnsinniger Gedankengang der einen nicht mehr loslässt. Auch die Idee mit den 2000 Kolonisten und David der alle am Schluss unter Kontrolle hat und im Besitz von zwei Facehuggern ist ist einfach unglaublich gut. Wenn man sich auf diese Punkte einlässt und über ein paar Logikfehler hinwegsieht, ist der Film unglaublich gut. Die Schöpfung stellt sich gegen den Schöpfer in einem noch nie dagewesenen Ausmass!

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                                    • 7 .5

                                      Kann die vielen schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen. Der Film lässt sich am besten damit beschreiben dass man sich einen gewohnten Alien -Teil hernimmt, die Gewalt um den Faktor 3 und die Spannung um den Faktor 5 steigert. Eine echte Belastungsprobe fürs Nervenkostüm. Schnell merkt man dass man sich in die Polster des Fernsehsessels festgekrallt hat. Michael Fassbender in der emotionslosen androiden Doppelrolle. Wobei man sich schwer tut einen Unterschied zu seinen anderen Rollen zu erkennen. Klar sehr viel CGI, dennoch auch genug klassisches Filmblut was bei heutigen Filmen keine Selbstverständlichkeit ist. Die Charaktere sind insgesamt jedoch sehr unscheinbar bzw austauschbar. Man vergisst sie sobald der Abspann gelaufen ist. Nicht jedoch den Film und seine Schockmomente

                                      • 5 .5

                                        SPOILER :

                                        Ein Android mit Gottes-Komplexen schade der Film hatte viel mehr Potenzial.

                                        • 7

                                          Remake oder Sequel? Letztlich egal.

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                                          • 6 .5

                                            So schlecht war er doch nicht. Ich meine klar kommt er nicht an die alten (besonders den ersten) Filme ran, aber da gab es doch schon schlimmeres. Die Story und Idee wie man gut an Prometheus anknüpfen kann, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem konnte der Film auch ab und zu gut überraschen. Trotzdem kann ich die Kritik nachvollziehen, denn der Film hatte auch schwächen, die mich auch sehr gestört haben. Als erstes hat es mich genervt, dass die Charaktere in bestimmten Situationen total dumm handeln, wie in einem schlechten Horrorfilm und dann kommt noch dazu, das der Film oft nicht anders spannung aufbauen kann als mit Slasher-Szenen. Deshalb kann ich die Kritik durchaus verstehen, aber finde ihn selber nicht total schlecht.

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                                            • 5 .5

                                              Leider ziemlich enttäuschend, einer der schwächsten aller Alien-Filme für mich, da schließe ich sogar AvP ein. Entzaubert vieles um die Herkunft der Aliens, ist an vielen Stellen vorhersehbar und die meisten Charaktere verhalten sich wie in den schlimmsten B-Horrorfilmen. Da haben die Vorgängerfilme einfach einiges besser gemacht. Was man an Hintergrund in Prometheus aufgebaut hat, verpufft hier auf ganzer Linie. Schlussendlich versucht der Film dann mit Splatter zu übertünchen, was er an spannungsgeladenem Horror nicht hinbekommt. Die Leute sterben fleißig vor sich hin und erst im letzten Drittel erhält man schließlich eine Bezugsperson, die die Fußstapfen von Sigourney Weaver jedoch bei weitem nicht auszufüllen vermag. Trotz 2 h Laufzeit nimmt sich der Film nur wenig Raum, um tatsächlich Spannung aufzubauen. Hier hätte Ridley Scott seinen alten Alienfilm nochmal schauen sollen, anstatt das nur die Kulissenbauer machen zu lassen.

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                                              • 7

                                                Gott, bin ich erschrocken, als ich die teils niederschmetternden Kritiken überall las und tatsächlich dazu geneigt war, diesen Teil mehr oder weniger zu ignorieren. Aber man kann als Fan der alten Filme einfach nicht nein sagen, und es gab da für mich noch eine Enttäuschung zu relativieren...

                                                Prometheus war dann eine Story aus dem Nichts - wortwörtlich. Irgendein Hirngespinst aus dem Drehbuch wurde filmische Realität, und deswegen wirkte der etwaige Weg vom Virus zum Alien in gewisser Weise schwer nachvollziehbar. Genau deshalb war ich vom 2012 Prequel größtenteils enttäuscht, man war gewillt zu sagen: "Oha, da muss aber noch einiges mehr aufgefahren werden, um das einigermaßen glaubwürdig fortzuführen."

                                                Okay, da haben wir dann das schwarze Zeug, damit muss man jetzt leben. Alien: Covenant ist für mich hingegen der Weg, der das Hirngespinst in geordnete Bahnen lenkt. Die Evolution, die sich hier vollzieht, hat als Twist voll gepunktet, und Fassbender füllt die Androidenrolle(n) so dermaßen gut aus, dass er wild umhermordende Xenomorphe vollends in den Hintergrund rückt. Als Ash auf der Nostromo eher als Zerstörer letzter Hoffnungsschimmer fungierte, weiß man bei David und Walter nie, woran man ist. Und er ist schließlich der Garant für "Nee, oder???"-Momente, also die tragende Kraft in der Geschichte.

                                                Um so manche Kritik hier (und woanders) aufzugreifen: Ja, die Figuren sind platt; ja, die Effekte der Aliens sind teils grottig; ja, der Film ist berechenbar und arm an Höhepunkten sowie schwach geschriebenen Storyelementen. Aber es gibt auch Lichtblicke zu vermelden, und die sollte man nicht außer Acht lassen.

                                                Vielleicht bin ich als Fan ein wenig zu wohlwollend eingestellt, aber man hätte mich mit diesem Schocker auch böse enttäuschen können - hat er aber nicht. Ich kann dem Ganzen recht viel Gutes abgewinnen, deshalb die hohe Wertung.

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                                                • 6 .5

                                                  Erstsichtung: 22.10.2017
                                                  Vorhersage: 6,5 --> Bewertung 6,5

                                                  "Alien Covenant" ist ein typischer Alien-Survival-Weltraum-Horrorstreifen. Besonders nice ist dabei, das die Story lückenlos an den letzten Alien Film "Prometheus" anknüpft. Der Rest ist weitestgehend bekannter Standard, auf ansehnlichem Niveau.

                                                  FAZIT: Alles in allem ganz nett. Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.

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                                                  • 6 .5

                                                    interessante geschichte die von den standard klischees des slasherfilms runtergezogen wird. wenn man die ignoriert hat man einen spannenden film.... aber das ist leichter gesagt als getan.