Alien - Die Wiedergeburt - Kritik

Alien: Resurrection

US · 1997 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 7

    Diese Wiedergeburt trieft aus jeder Optischen und inszenatorischen Pore nach Jeunet filmischen Handschrift.

    Das wirkt auch mal befremdlich, aber er bleibt immer ein gewisser Reiz dranzubleiben.

    Das europäische hat hiermit einzug gehalten im Alien Reich, auch wenn das ganze Filmpaket sehr langsam in die Gänge kommt, bleibt am Ende gute Science Fiction Unterhaltung.

    8
    • 6 .5

      Auf keinen Fall die riesige Franchise-Katastrophe, für die Alien 4 oft gehalten wird.

      Dafür kommt hier einfach zu viel frischer Wind auf. Die durchtriebene Note Jean-Pierre Jeunets zieht sich konsequent durch. Das polare Gegenteil zu Teil 3, der möglichst hoffnungslos, symbolschwanger, aber meiner Erinnerung nach auch lahmarschig wirkt. Wir haben das Grundgerüst aus Alien 1+2 und darauf aufbauend einmal Drama und einmal Komödie. Schön, oder?

      Die Schwächen von Alien: Die Wiedergeburt liegen weniger in dem, was gemacht wird, sondern in dem, was nicht gemacht wird. Denn es fehlt Zeit für einige der Dinge, die gemacht werden.
      Das Grundkonzept ist nämlich spannend und der Film fühlt sich bis zu einem bestimmten Punkt sehr originell und "vollwertig" an (etwa bis zur ersten Begegnung von Call und Ripley). Ab da geht alles zu schnell und die Erwartung, dass auf bisherigen Konzepten was aufgebaut wird, erfüllt sich nicht wirklich.
      Generell ist die Balance zwischen Handlung und Action nicht gut. Sobald das Chaos einmal anfängt, wird kaum noch erzählt. Wie bei einem weniger guten Videospiel: Es wird sich handlungslos durchgeballert, und nur hin und wieder gibt es eine Unterbrechung durch eine narrative Cutscene.

      Anstelle von einer nötigen Ausarbeitung bisheriger Konzepte wird man dann in den letzten 10-15 Minuten von einem komplett neuen überrannt. Welches natürlich ebenso nicht mehr richtig erklärt werden kann.
      Das Ende ist insgesamt dem von Aliens ziemlich bzw. zu ähnlich, mit dem Unterschied, dass die weirdness-Regler hochgeschraubt werden. Ich weiß immer noch nicht, was in den letzten Minuten beim Zuschauer bewirkt werden soll. Wenn es Fassungslosigkeit ist, hat es bei mir wahrscheinlich funktioniert.

      • 5 .5

        Na ja. Story gut, aber hat mich nicht so begeistert.

        • 6 .5
          JW1 25.07.2018, 23:40 Geändert 27.07.2018, 15:17

          Nach dem ich nun alle Teile der Reihe gesehen habe (In diesem Fall spreche ich von Alien 1 - 4), ist meiner Meinung nach Alien - Die Wiedergeburt eindeutig der schlechteste Film der Vier.
          Diese schaurige Atmosphäre welche Ridley Scott erstmals erschuff, kommt hier gar nicht zustande.
          Der Film fühlt sich nicht dem Alien - Universum zugehörig. Hier wurde mehr auf Action wert gelegt.
          Trotzdem, ein paar unterhaltsame Szenen sind dabei.

          • 7

            Zweitsichtung! Wertung bleibt stabil.

            Oh, Junge! Ich hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, wie hart der Streifen teilweise ist!? Aber auch darüber hinaus ist der vierte Film ein visueller Hochgenuss. Okay, das CGI ist hier und da nicht gut gealtert, aber die handgemachten Schleim-Effekte sind immer noch State of the Art. Und was soll ich sagen? Ich mag Ripley 8 und den ganzen Klon-Hintergrund.

            8
            • 6 .5

              Auch mit dem vierten Teil geht die konstante Verschlechterung der Alien-Reihe weiter. (Die ersten drei Teile waren natürlich trotzdem sehr gut)

              Man hat zwar einen neuen Story-Zweig herausgebracht (genetische Kreuzungen), der will mir aber nicht so recht gefallen.

              Alles in allem ist aber auch der 4. Teil noch ein guter Film.

              5
              • 6

                Die Story kann kaum mit den Vorgängern mithalten. Der absolute Tiefpunkt ist und bleibt Winona Ryder...sie wird von Sigourney Weaver komplett an die Wand gespielt.

                • 7

                  Immer noch gut aber bei weitem kein Teil:3 mehr und von den anderen beiden müssen wir gar nicht reden.

                  • 7

                    Ich entsinne mich noch daran, dass ich diesen Film in einer Mitternachtspremiere sah und wir uns schlapp lachten über die Szene, in der es den Schiffscaptain hinterrücks erwischt – kein anderes Alien-Opfer hat je so absolut dämlich geguckt! Leider wars das auch schon an netten Erinnerungen an den Film.Der Film greift die Alienfigur sowie Lt. Ellen Ripley auf, hat aber sonst mit den drei Vorgängerfilmen nichts mehr gemein. Das ganze ist eine Zusammensetzung von heiklen Situationen, in denen sich das bunt gemischte Heldentrüppchen beweisen muss und die den Tricktechnikern Gelegenheit gibt, sich auszuleben – nicht mehr oder weniger! Spannendes Highlight: die Schmuggler tauchen durch ein überflutetes Deck und kämpfen unter Wasser mit den Monstern.Weaver hat wohl soviel Kohle für ihre Rolle bekommen, dass sie sich das dreckige Grinsen deswegen gar nicht groß aus dem Gesicht wischt, Winona Ryder sollte wohl als Sidekick fungieren, ist aber nichtssagend und bleich. Dafür können Leland Orser als todgeweihtes Opfer und Ron Pearlman als extra billiger Rambo-Verschnitt den ein oder anderen Punkt landen. Trauriger Tiefpunkt ist der Showdown: Ripley gegen ein Menschalien mit menschlichen Gesichtszügen – hier ist die Serie zum Ende hin zu einer simplen Monstermatsch-Orgie verkommen!Fazit: Aufwendiger Ballerfilm mit vertrauten Figuren und vielen Effekten – passable Action-Unterhaltung!

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                    • 5
                      tabbi24 20.02.2018, 12:25 Geändert 20.02.2018, 12:29

                      Naja, der große Nachteil dieser 'Folge': Die Mutierung eines Alienfilms vom Gruselschocker zum Spaßgruselschocker.
                      Das nimmt viel Spannung weg, wenn die Protagonisten "locker drauf" sind selbst im Angesicht des Aufgefressenwerdens, gelegentlich einen Witz auf den Lippen haben und angesichts der Gefahr doch ebenso entspannt und locker durch die Gänge laufen, als würden sie mal schnell zum Bäcker um die Ecke gehen, um Brötchen zu kaufen.
                      Ihr versteht, was ich meine?
                      In den ersten drei Teilen spielten die Darsteller noch überzeugend - ihre Angst war ansteckend. Doch wenn selbst die Protagonisten auf der Leinwand nicht sonderlich beunruhigt scheinen trotz diverser Toter - was bleibt dem Zuschauer?
                      Ah ja: Spezialeffekte bewundern.

                      Und Genwissenschaftler werden sich nach einer Zyankalikapsel sehnen, wenn sie dies schauen müssen: Dass die DNA eines Fremdkörpers im Bauch eines Menschen urplötzlich zu dessen Genom gehört. Da muss ich wohl aufpassen, wenn ich das nächste Mal Suppenhuhn esse!

                      • 7

                        Mir gefällt Alien die Wiedergeburt sehr gut.Für mich fast schon eine Art Komödie das Ganze.Aber eine sehr gute "Komödie".Gewalttätige Szenen mit einem Schuss Humor und guter Action,machen diesen Alienfilm zu einem unterhaltsamen Filmerlebnis!

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                        • 6

                          3 Teil war einfach belanglos.

                          Aber bei Teil 4 dachte ich mir alle 2 Minuten "What?", "Ernsthaft?" und "wie kommt man auf so ne Scheiße?"

                          Also es hat einen gewissen Trashcharme und im Gegensatz zu Teil 3 hab ich mich zumindest nicht gelangweilt

                          • 10

                            > einlegen und ab und zu mal richtig schön erschrecken ...
                            das gilt für alle Teile ...

                            • 7
                              RoboMaus 02.11.2017, 16:17 Geändert 03.11.2017, 12:07

                              Auch nach dem vierten oder fünften Mal kann 'Alien: Resurrection' (1997) noch unterhalten. Im Gegensatz zu 'Alien³' (1992) ist es nicht nur das Gerenne durch Korridore auf Laufgittern, unter denen das Alien lauert, sondern man hat sich wenigstens in der ersten Hälfte auch storymäßig etwas einfallen lassen.

                              Böse Wisssenschaftler haben sich schließlich des Aliens bemächtigt und züchten es, wobei Ripleys geklontes Erbgut mit Aliengenen versetzt wird, um eine Königin zu gebären. Dadurch hat Ripley auch einige Eigenschaften des Aliens......

                              Sigourney Weaver spielt dieses Mischwesen hervorragend, wirklich glaubhaft, ebenso, wie sie den narbigen Haudegen Ron Perlman mit ihren überlegenen Fähigkeiten einschüchtert. Sogar der Humor passt in dieser Phase. Auch wie die Wissenschaftler von den Aliens mit ihrem Ausbruch überrumpelt werden, finde ich von Idee & Umsetzung her sehr stark (wohl kaum gespoilert: das ist sowieso von Anfang an klar).

                              Das erste Drittel bietet somit einwandfreie, ideenreiche SF-Unterhaltung, die mir bis dahin 8,5 Punkte wert ist, doch dann verfällt man wieder in das Altbekannte aus den anderen Alien-Filmen: Aliens, die unter Gittern lauern, mit Säure Eisenstäbe auflösen, Eier legen, Menschen für ihre Brut fangen, und schließlich rettet sich Ripley mit dem Raumgleiter. Geht es noch einfallsloser? Dabei sind zwar ein paar gute Ideen, aber worin liegt der Reiz, im Wesentlichen die Inhalte der älteren Filme zu kopieren?

                              Insgesamt immer noch sehenswert, aber es war wohl jedem klar, dass es nicht so weitergehen konnte. 'Alien: Resurrection' war zwar noch kein Flop an den Kassen, doch man besann sich klugerweise darauf, das Franchise vorerst auf Eis zu legen, bevor es runderneuert mit 'Prometheus' (2012) sehr erfolgreich wiederbelebt wurde.

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                              • 6
                                Davki90 31.10.2017, 19:11 Geändert 17.07.2018, 19:00

                                Mal ist aber auch Schluss. Wieso müssen alle 3 oder 4 Nachfolger bekommen? Ich verstehe das nicht. die ersten beiden Filme waren grosse Klasse. der 3. Film war noch recht ansehnlich auch dank den Effekten. Aber dieser hier ist wirklich zu viel des guten. Er ist langweilig und hat kaum mehr Schockmomente. es ist auch wieder ein anderer Regisseur am Werk. Wie es halt leider so ist: Wenn ein Film Erfolg hat, dann wird er halt Fortgesetzt. Egal wie gut die Qualität dann ist. Aber 4 Filme sind echt schon zu viel für meinen Geschmack.

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                                • 6

                                  Ganz okay, auch wenn ich die Story mit dem Hybriden am Ende ziemlich albern fand. Fügt sich aber ganz gut in die Reihe ein und schließt sie auch gut ab.

                                  • 5 .5
                                    RedMoon-1973 18.06.2017, 20:33 Geändert 18.06.2017, 20:44

                                    Auch hier gilt das gleiche wie beim dritten Teil: Als eigenständiger Film ohne Alien Bezug, echt gutes Sci-Fi. Aber als Fortführung der Alien-Saga nicht gut genug.

                                    Zumindest ist er besser als der dritte Teil, aber um Welten schlechter als der erste und der zweite Teil.

                                    Zugute halten muss man ihm, dass hier versucht wurde eine Kombination der ersten beiden Teile zu generieren. Das funktioniert sogar manchmal ganz gut, aber dann urplötzlich gibt es Entscheidungen der Darsteller, die man nicht nachvollziehen kann. Oder warum nimmt man unbedingt den Infizierten bis ins Raumschiff mit, obwohl man weiß, dass er ein Alien in sich trägt? Wieso schleicht einer aus der Gruppe um nach Waffen zu suchen und geht dabei drauf, obwohl er schon zwei Waffen bei sich trägt? Solche idiotischen Handlungen gibt es einige.

                                    Dann der Versuch Ripley unbedingt wieder ins Geschehen zu bringen, indem man sie klont. Wieso? Man hat doch die Eier. Wieso braucht man Ripley? Wieso braucht man eine Königin? Man kann doch aus den Eiern die DNA extrahieren und daraus Xenomorphs als Waffen züchten usw. Also Ripley, die hier sowieso charakterlich verändert wurde, hätte es nicht gebraucht.

                                    Dann die Todesszene des "Baby-Alien". Wollte man hier ein Gefühl von Ekel, Leid, Schmerz und Trauer zur gleichen Zeit erzeugen, dann hat das gut geklappt. Aber wieso? Sollen wir nun Mitleid mit den Aliens haben? Sie sind ja auch nur Lebewesen und wollen nur überleben? Weiß nicht was ich von dieser Szene halten soll.

                                    Bei diesem letzten Teil stehe ich mit gemischten Gefühlen da.
                                    Anschauen: OK, aber lieben: nein.

                                    • 6 .5

                                      Leider wirkt das Geschehen hier oftmals sehr konstruiert. Zum einen das Klonen von Ripley, aber auch das "neue" Alien am Schluss. Leider nicht mehr ganz überzeugend. Trotzdem sehenswerter Film, der vor allem einen interessanten Anfang und gute Darsteller hatte.

                                      • 5

                                        Ripley kehrt durch Klonen von den Toten zurück und schmust nun dank Alien DNA mit den Viechern rum als wäre dies ein japanischer Tentakel-Porno. Dieser Umstand alleine genügt mir schon um mich von diesem Werk zu distanzieren, denn nach meiner Meinung sollten Held(innen) auch tot bleiben.

                                        Man hatte wohl nicht den Mut diese Fortsetzung einer komplett frischen Crew zu übergeben und brauchte den Aufhänger einer Sigourney Weaver um Fans ins Kino zu locken. Einige spannende Aspekte kann "Alien - Die Wiedergeburt" durchaus aufweisen, aber es sind am Ende eben einfach nur Dummheiten welche die Story antreiben.

                                        Visuell kann man dem Film jedoch nicht viel vorwerfen und wenn man die Produktion unabhängig der Alien-Franchise betrachtet, dann funktioniert er auf einer oberflächlichen Ebene auch ganz gut was die Unterhaltung betrifft. Da aber gemäss Drehbuchautor Joss Whedon der Unterschied zu seinem und dem finalen Werk beträchtlich zu sein scheint, gehe ich davon aus dass hier wieder mal kaputt-produziert worden ist.

                                        "Alien 4" bietet weder eine echte bedrohlich-dichte Atmosphäre, noch erstklassige Action und distanziert sich damit wieder ein ganzes Stück mehr von seinen Vorgängern. Winona Ryder und co. sind hier nur Requisiten in einer Super-Ripley Show, welche als Alien-Film enttäuschend ist, aber ansonsten durchaus kurzfristig Spass machen kann.

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                                        • 0

                                          Dieser Film war der reinste Schund. Ich verstehe nicht was man daran gut finden kann. Widerlich, belanglos und langweilig; so lässt sich der Film zusammenfassen. Ich schreibe das nur, weil ich zufällig die Kommentare zu diesem Film durchgeschaut habe und merkte, dass ihn keiner so schlecht findet wie ich. Ich würde daher gerne erfahren, was man ansatzweise an diesem Film gut finden kann, denn meiner Ansicht nach gibt es kaum einen Film ein der schlechter ist. Die einzigen, die mir da einfallen sind Postal und Daniel - der Zauberer.

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                                          • 7

                                            Der Film überzeugt durch die bilder und farben...sowie durch die neuen fähigkeiten der Aliens. auch die genetischen möglichkeiten werden interessant dargestellt. besonders mag ich die schauspieler....da sind gute dabei. der film bietet einfach mal was neues und ist net nur eine kleine fortsetzung wie teil 3.
                                            Fazit: gutes Popcorn-Kino!

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                                            • 6

                                              Das war leider nicht mehr so gut.. eigentlich eine unnötige Fortsetzung die hätte es nicht gebraucht. Die Handlung ist an den Haaren vorbei gezogen und Weaver Leistung ist auch nicht mehr so gut. Es wäre bei "Alien:3" das richtige Ende der Saga gewesen.was soll das?..Eine Fortsetzung zu machen nur wegen der Kohle.. Handlung und das Drehbuch scheinen unwichtig zu sein.
                                              Die Specia-Effekten ist sehr gut, Ron Perlmans Sprüche sind auch köstlich und manche Actionszenen können sich sehen lassen aber das wars.

                                              Eher schlecht als recht aber für kurzweilige Unterhaltung sorgt der Film noch.

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                                              • 6

                                                Leider ist Alien 4 der deutlich schwächste Teil. Lediglich der Cast randvoll mit klutigen Sarstellern rettet den Streifen ganz leicht über den Durchschnitt

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                                                  necrotorian 06.03.2017, 07:06 Geändert 06.03.2017, 07:15

                                                  Teil 4 kann leider nicht mehr an die klasse der ersten Teile anknüpfen, aber er hat dennoch ein paar Stärken. Ein Highlight war für mich Ron Perlman, der ständig seine coolen Sprüche raushaut. Und Winona Ryder hat mir als Cyborg auch ganz gut gefallen.

                                                  Schlecht an "Alien - Die Wiedergeburt" ist eindeutig die Story die nur noch einfallslos ist und vor Logiklöchern nur so strotzt (z.B. Ein Typ bekommt Alien Schleim aufs Ohr und trägt nichtmal eine Verletzung davon, das Zeug dringt normal durch die dicksten Stahlwände)

                                                  Man hätte eigentlich auch einen fünften Teil drehen können, aber der kam nie. Was wirklich schade ist. So bleibt der vierte Alien Film ein schwaches Ende der orginalen Filme die teilweise großartig sind und zum Besten gehört was man im SciFi-Action-Horror Bereich schauen kann.

                                                  • Der Film ist so schlecht, dass er schon wieder gut ist.