Alles ist gut - Kritik

Alles ist gut / AT: Alles gut, All Good

DE · 2018 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    [...] Einfühlsam und intelligent, mitunter brutal [an der] Grenze zum Nihilismus.

    • 7 .5

      [...] Eindringliches, lange nachhallendes Psychogramm.

      • 7

        Aus Spaß wird Ernst, aus einem harmlosen Flirt eine Vergewaltigung. „Alles ist gut“ macht daraus aber bewusst kein Event, sondern zeigt, welche Folgen ein solcher Vorfall für Opfer und Täter hat – vor allem wenn er nicht aufbereitet wird. Die Situation wird an manchen Stellen unnötig verkompliziert, insgesamt ist das Drama aber ein sehenswerter Beitrag zu einem schwierigen wie aktuellen Thema.

        • 8

          Aenne Schwarz als eine Frau Mitte 30, die ihr Leben mittels fortwährender Beschwichtigungstaktik absolviert – bis sie implodiert. Regisseurin Trobisch inszeniert das als stille Eskalation. Ein ungewöhnlicher Film mit ­einer herausragenden Darstellerin. [Anke Westphal]

          • 8

            Alles ist gut könnte [...] von einem platten Themenfilm kaum weiter entfernt sein: Ohne seelische Narben kommt hier keiner davon.

            • 4

              Alles, was passiert, ist freundlich und oberflächlich, zwei Begriffe, die nicht angemessen sind.

              • 8

                In jedem Fall ist Alles ist gut modernes, großes Kino, auch wenn er scheinbar unauffällig daherkommt.

                • 7 .5

                  Ein starker, deutscher Film, der mit Realismus und den kleinen, feinen Szenen punktet. Kenne Schwarz spielt großartig und verkörpert ihrer Rolle jederzeit glaubhaft und intensiv. "Alles ist gut" hat verdient einige Preise beim Filmfest München abgeräumt. Klein, fein und glaubhaft!

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