Almost Famous - Fast berühmt - Kritik

Almost Famous

US · 2000 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 12 · Drama, Musikfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 10

    Grenzgeniale Rock-Ballade über den Verlust der Unschuld und Seventies-Illusionen vom "Jerry Maguire"-Macher.

    • 7 .5
      Atalantia 21.05.2018, 04:53 Geändert 21.05.2018, 04:53

      Auf Road Tour mit Band. Almost Famous ist auch ein Road Movie. Gute Schauspieler, interessante Bilder und gute Musik zeichnen diesen Film aus. Obwohl, die meisten Rockmusiker die ich kennengelernt habe sind um einiges arroganter und exzentrischer.

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      • 10

        Fazit: "Almost Famous" ist erfrischend klischeefrei, warmherzig, authentisch, komisch und einfach sehr schön. Das Drehbuch ist wirklich sehr gut geschrieben, die Figurenzeichnung bestens und die Darsteller spielen allesamt sehr stark. Handwerklich wurde der Film sehr gelungen umgesetzt und die Atmosphäre ist unschlagbar gut. Dazu kommt ein sehr hoher Unterhaltungswert, denn die zwei Stunden Laufzeit vergehen wirklich kurzweilig. Abgerundet wird das Werk von einem bestens ausgewählten Soundtrack, denn Musik spielt hier eine große Rolle. Ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann. Wirklich ganz großes Kino!

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        • 6

          "Honey, you're too sweet for Rock 'n Roll"

          "Almost Famous", ein einstiger Favorit, möchte mehr sein als er ist. Das steht nach zwei Stunden Sichtung fest (immerhin diesmal nicht der bald 3 Stunden Director's Cut). William Miller ist ein frühreifer und überdurchschnittlich intelligenter Junge von gerade mal 15 Jahren. Angefixt von den Platten seiner älteren Schwester und trotz der überbeschützenden Mutter, begleitet er die Band Stillwater auf der Tour. Darum dreht sich "Almost Famous" praktisch über die gesamte Laufzeit. Ich muss Cameron Crowe's (Favorit "Elizabethtown", "Jerry Maguire", Vanilla Sky und "Wir kaufen einen Zoo" fand ich recht durchschnittlich) autobiographisches Werk zu gute Halten, dass es zumindest über eine Stunde lang ganz gut unterhaltsam ist und den Zuseher gut in die Welt der Band eintauchen lässt. Man ist dank dem unerfahrenen Charakter William sehr nahe dran am chaotischen Rockstar-Leben. Anfänglich war alles relativ neu und bot noch einen gewissen Unterhaltungswert, der für mich in der zweiten Stunde immer ein bisschen mehr abhanden kam. Weil sich die Dinge wiederholten und Überraschungen ausblieben. Weil klar wurde, dass die Band halt eine typische Band ist.

          Weil sich zeigte, dass diese hochgejubelten Stars in Wahrheit zwar auch Menschen wie du und ich sind, aber dazu gehörig einen an der Waffel haben bzw. durch den Fame, Applaus und Drogen glauben, sie wären irgendwer, der sie gar nicht sind und hätten vom Leben Ahnung, was sie eigentlich so überhaupt nicht haben, denn das wilde Musikerleben ist ziemlich das Gegenteil eines Normalbürgerlebens, welches nur den allerwenigsten Menschen zuteil wird. Weil es für mich keinen wirklichen Sympathieträger gab. Die Band schon mal von Haus aus nicht, Kate Hudson's Band Aid Mädel war mir nie geheuer und ging mir auch auf die Nerven, das typische Love Interest halt. William schon, aber dann war er auch nur ein Teenager. Stillwater stellte diese typische Band da, die jetzt binnen kürzester Zeit berühmt geworden war, damit nicht richtig klar kam, interne Bandstreits und der übliche Rock 'n Roll Lebensstil mit dem was dazugehört, halt nur in einem FSK12 Rahmen gehalten. Allerdings dürfte das was sich hinter den Kulissen so abspielte wohl kaum einen Zuseher überrascht haben, weil weitläufig bekannt. Wirklich mehr als das was William zu sehen kriegt, erfahren wir nicht über die Band/Mitglieder. So entspricht Crowe's Film dann auch nur der Verfilmung über eine mehr oder weniger x-beliebige, für den Moment ganz gut erfolgreichen Band, die genau das zeigt, was man von so einem Film erwartet. Für mich war "Almost Famous" ein locker wegschaubarer und unterhaltsamer Film, aber geht auch nie in die Tiefe. Immerhin war das Ende schön.

          "See you back in the real world."

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          • Camerimage 2017 - #9

            Eine Filmkopie! Und der perfekte Film nach dem beschissenen gestrigen Tag. Endlich mal wieder keine digitale Schärfe, keine Perfektion, sondern Dreck im Transportfenster, Kratzer, eingestanzte Überblendzeichen: das volle Programm. Das ist zwar zunehmend nur noch was für Nostalgiker, weil jemand der ohne aufgewachsen ist den Hype darum nicht nachvollziehen kann. Wie auch?

            Der Film selbst ist so charmant wie eh und je, ohne je Gefahr zu laufen seine Figuren durch platte Gags zu verraten. Und die Kamera von John Toll rockt das Haus. Bei mit waren es die späten 80er und frühen 90er, aber im Backstage ist ohnehin die Zeit stehen geblieben. Frische fuffzehn war ich auch nicht mehr, und trotzdem war es jedes Mal wieder ein Erlebnis, meinen Stars für ein paar Minuten schlechte Fragen in noch schlechterem Englisch zu stellen. Ein bisschen ist das für mich ja heute wieder so, nur eben mit Kameraleuten, und das der Lärm aus dem Kinosaal nebenan kommt, nicht vom Soundcheck oder der Vorband. Ein Wohlfühlfilm, der mich prompt wieder mit Frances McDormand versöhnt, nachdem ich das Billboard-Desaster überstehen musste.

            Einer der besten und schönsten Musik/Konzert/Tourfilme, die ich kenne.

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            • 8 .5

              Ein herzerwärmender Klassiker den ich nach über 10 Jahzren endlich mal wieder gesehen habe – einen Film der auf so vielen Ebenen funktioniert. Die klassische Geschichte des unverdorbenen Jungen der mit der sündigen Welt des Rock’nRolls kollidiert, ebenso das Portrait einer Band die nach außen recht locker tut und im inneren hat irgendwie jeder mit jedem was zu tun, eine Story über einen weiblichen Fan die in echt nur ein seelisches Wrack ist (Kate Hudson wurde mit diesem Film völlig zu Recht zum Star) und natürlich ein Musikfilm in dem tolle Musik gespielt wird. All das präsentiert von einer bis in die Nebenrollen perfekten Besetzung von denen einige 11 Jahre später durchaus zu größeren Ehren gekommen sind, locker und unverkrampft. Im Grunde kann man selber entscheiden wie viel man mitnimmt. Als launiges (fiktives) Road Movie alleine macht der Film schon sehr viel Spaß, wenn man aber mag kann man sich auch total emotional drauf einlassen und mit den Figuren mitleiden. Spaß machts so oder so weswegen ich mich immer freue wenn ich den Film im DVD Regal anderer Leute entdecke!

              Fazit: Bittersüßer Film, spaßig, traurig und bewegend mit grandiosen Darstellern – geht kaum besser!

              • 7 .5

                Schöner, menschlicher Film, schön geschrieben, schön gespielt und bewegend bis zum Schluss.
                Cameron Crowe hat hier gute Arbeit geleistet!

                • 6

                  Der Oscar für das Beste Drehbuch ist schon verdient. Die Geschichte hat auf jeden Fall was und das sage ich als jemand, der mit Musikfilmen für gewöhnlich nichts anfangen kann.

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                  • 3

                    Der hat ja mal überhaupt nicht gerockt!!

                    • 7

                      "Ich bin ein goldener Gott!"
                      Für mich war der Seventies-Rock immer schmutzig, hemmungslos und voller Sex und Drogen. Mein Bild ist natürlich ebenso nostalgisch verklärt wie das von Cameron Crowe, nur mit dem Unterschied das ich nicht behaupte dabei gewesen zu sein.
                      Für Crowe ist der Film eine persönliche Angelegenheit, die er so oder ähnlich erlebt hat. Herunter-gebrochen auf eine romantisch-verklärte Musik- bzw. Zeitstudie, die teilweise überraschend spießig wirkt. Sein Eintauchen in das damalige Jimmy Page-Universum ist für ihn eine sanft-pubertäre Rebellion gegenüber familiärer Überbehütung, ein jungfräulicher Liebesakt und die Bewundern vor den musikalischen Helden dieser Zeit.
                      Sein jugendlicher Protagonist erlebt das was sich jeder in seinen naiven Träumen aus Sex, Drugs and Rock’n’Roll nun mal vorstellt. Sexy Groupies, coole Hotels, beengtes Tour-Leben, gierige Manager, band-interne Hierarchie-Streitereien, ausgelassene Partys im Back-Stage-Bereich und so weiter und so fort. Die Dreiecks-Liebesgeschichte mit dem niedlichen aber auch irgendwie keimfreien Profi-Fan Penny Lane (Kate Hudson) ist der rote Faden an dem die Höhen und Tiefen, der voyeuristische Reiz, aber auch die oberflächliche Lügenhaftigkeit dieser Zeit abgearbeitet wird.
                      Sentimentalität und Verblendung als Coming of Age. Ebenso wie der begabter Schülerzeitungsjournalist nach und nach den wahren Wert von Liebe (und Freundschaft) erkennt, erkennt er auch die Schattenseiten des Musikerlebens, das aus einsamen Ruhm, Neid und falschem Geschäft besteht. Seine Reifung, seine Erkenntnisse werden dem Zuschauer sauber partitioniert dargereicht.
                      Manchmal wirkt der Film wie ein chic-gekleidetes Ausstellungsstück, dann gibt es sanft-ironische Kritik auf den geschäftlichen und oberflächlichen Hedonismus. Idyllisch beäugt der naiv-kluge Hobby-Journalist den sauberen 70er-Designer-Fummel um ihn herum, selbst die zerschnittenen Pulsadern-Abgründe des Rock-Zirkus wirken hübsch, wie eine Attitüde.
                      Und tatsächlich zaubert „Almost Famous“ dabei den Mythos des Rockstars herbei, ebenso wie er ihn nach und nach sanft entzaubert. So glatt der Streifen auch wirkt, er schafft es sentimental sowie desillusionierend zu sein. Und er ist letztlich, trotz Kritik an den Ausverkauf von Kunst, ein Liebessong an den Rock & Roll und an die Menschen die ihn gelebt haben. Nicht frei von Klischees und Manierismus des Musikfilms bringt Crowe immer wieder den Helden dieser Zeit uneingeschränkte Sympathie entgegen, sie erscheinen liebenswert. Auf echte Haken und Kanten verzichtet er dabei, seine Darsteller füllen diese Lücken begnadet gut aus.
                      „Almost Famous“ ist sicherlich nicht perfekt, wirkte auf mich etwas zu glatt in seinem märchenhaften Feel-Good-Modus, aber er hat viel Gefühl für die Adoleszenz und einen herrlich un-analytischen, bauchigen Ansatz die Verlogenheit des Musik-Business darzustellen.
                      7 gut sortierte Plattensammlungen.

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                      • 9

                        [...] Musik ist ein stetiger Begleiter, eine Konstante in unserem Leben. So vielfältig und doch hören wir eine bestimmte Band, ein Album, einen Song immer wieder, weil sie uns an etwas erinnern, weil wir etwas mit ihnen verbinden. Viele Filmemacher sind daran gescheitert dieses komplexe Gefühlsspektrum auf die Leinwand zu bannen – Cameron Crowe (Vanilla Sky) ist es gelungen. Almost Famous glänzt dort, wo die meisten anderen Musikfilme versagen. In seiner fließenden Struktur erinnert der Film weniger an die klassische Dramaturgie herkömmlicher Produktionen, sondern entfaltet seine Wirkung ähnlich treibend und unstrukturiert wie ein Musikstück selbst. [...] Gleichsam nehmen wir die Rollen von Russell, Penny und William ein, erfahren eine Vielzahl ineinander verschlungener Blickwinkel und erhalten so einen fiktional verklärten Einblick, der stets zwischen Abgesang und Lobhudelei pendelt. Emotionen sind in Almost Famous zwar immer greifbar, aber nie klar zuzuordnen. Selten gibt es Momente, die sich in eine eindeutige Richtung bewegen. Stattdessen schwingt in den Augenblicken unbekümmerter Freiheit auch stets ein Funke Melancholie und Zukunftsangst mit, während in den tragischen Spitzen etwas zutiefst Menschliches und damit auch Erheiterndes schlummert. Die ausgelutschte Phrase Der Weg ist das Ziel scheint auf diese einmalige Mischung aus Musikfilm, Coming-of-Age Drama und Roadmovie tatsächlich zuzutreffen und vielleicht braucht es gelegentlich Filme, die uns an das erinnern, was wir zwar nicht vergessen haben, aber schon lange nicht mehr so aussprechen. [...]

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                        • 10
                          RoboMaus 25.11.2016, 13:54 Geändert 26.11.2016, 08:11

                          Eine wunderbare Hommage an die Rockmusik der siebziger Jahre, genauer gesagt, bis 1973, worin die Story angesiedelt ist. Voll der besten Musik, die diese Zeit zu bieten hat, und teils versteckten Zitaten der sie umgebenden Kultur.

                          Man achte zum Beispiel auf die Szene (nach 31 min), worin die Fensterscheibe im Auto hochfährt, und in deren Glas sich das Licht in seine Farben zu zerlegen scheint. Es ist tatsächlich das blass einkopierte Cover des epochalen Pink Floyd-Albums 'Dark Side of the Moon' (1973). Als Junge kaufte ich dieses Album von meinem angesparten Taschengeld - das erste von vielen, und ich habe es immer noch.

                          "Lege 'Tommy' auf, zünde eine Kerze an, und du wirst die Zukunft erkennen".
                          Die legendäre Rock-Oper von The Who (1969) wurde zum Eye-Opener für William, der fortan in die Kultur der Rockmusik eintaucht und Artikel darüber schreibt. Zum Leidwesen seiner Mutter (stark: Frances McDormand), die das für Teufelszeug hält. Doch William lässt sich nicht beirren, wird vom 'Rolling Stone' als Autor entdeckt und mit einer Rockband auf Tour geschickt, um über sie zu berichten. Alles geht telefonisch - so ahnen sie nicht, dass er erst 15 Jahre alt ist.....

                          Der Plot taucht den Zuschauer in den Rock 'n' Roll-Circus: Auftritte, mitreißende Songs, Ruhm, Groupies, aber auch eine Gefühlswelt, die sich unter der rauhen Schale verbirgt.
                          William (entrüstet): "Die haben dich an Humble Pie verkauft, für 50 Mäuse und 'ne Kiste Bier"
                          Groupie: "Welche Marke?"

                          Neben dem starken Score, der guten Stimmung und der interessanten Handlung um die Erfahrungen mit der Band, die William zu einer Story verarbeiten muss, besticht vor allem der Humor. Erstklassig aus den Situationen heraus - trocken und unerwartet, weit entfernt von den aufgesetzten Albernheiten und Fäkalsprüchen, die zunehmend in "Komödien" verkauft werden.

                          Dies ist kein Film für Fans der Bee Gees oder von Schlagern dieser Zeit, doch in wessen Brust das Heart of Rock 'n' Roll schlägt, wird 'Almost Famous' lieben oder sich zumindest gut unterhalten fühlen.

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                          • 6

                            mMn ist der Film einfach zu "blass" gestaltet. Es ist ein richtiger Film zum gammeln und einschlafen. Genau so was würde ich beim Kiffen sehen wollen. Er nimmt einen nicht mit, man bleibt den ganzen Film auf der Position als außenstehender Beobachter. Aber insgesamt ist der Film Entspannung pur.

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                            • 8 .5

                              Eine schöne Hommage an die Musik der 70er. Zudem eine sehr herzergreifende Story mit hervorragenden Darsteller, die sehr authentisch spielen . Durch das sehr gelungene Setting, fühlt man sich sehr in die Zeit zurück versetzt. Der Film wird nie langweilig.

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                                alex023 27.03.2016, 13:53 Geändert 27.03.2016, 17:47

                                Weshalb Musik so großartig ist

                                In langen Sommernächten vertrieben wir uns die Zeit gerne auf den ohnehin nicht benutzten Straßen inmitten der Felder. Denn wenn man zwar tief im Westen, aber nicht direkt im Kohlestaub, aufwächst, schläft das Dorf erstaunlich früh ein. So kam es mir damals bei Reisen in größere Städte inklusive Übernachtungen immer so seltsam vor, die ganze Nacht über mit Lärm beschallt zu werden; aber man gewöhnt sich halt daran. Mit dem Rücken auf dem noch vom Tag warmen Asphalt liegend stießen wir mit lauwarmem, schlechtem Bier an und verfielen bald in lautes Singen (mehr: Grölen) von alten und neuen Kassenschlagern. Auf dem Land hört dich keiner schreien, aber auch nicht singen. Oft waren wir soweit vom nächsten Haus entfernt, dass es einfach niemand mitbekommen konnte. Deshalb drehten damals auch alle hin und wieder mal komplett durch und niemanden interessierte es. Unser Aufgebot an Recht und Ordnung bestand aus dem einen netten, dicklichen Herrn, der Donnerstagmittags immer über den Wochenmarkt schlenderte, mit dem ein oder anderen ein Plausch hielt und sich dann an seinem Fischbrötchen erfreute.

                                Wir waren auch stets bemüht, beim allerersten warmen Sonnenstrahl den alten, verrosteten Grill von Papa in Beschlag zu nehmen und Billigfleisch vom Discounter draufzuschmeißen (shame; aber man hat eben nicht so viel Geld als junge Wilde und selbst das Bier im Angebot muss immer noch bezahlt werden.) Irgendjemand sorgt dann immer für die Musik und letztlich bleibt es immer an mir hängen, diese zu steuern. Denn wenn da anfänglich David Guetta und Avici dudeln, muss man doch eingreifen und dem Elend ein Ende setzen. Manche Leute müssen eben zu ihrem Glück gezwungen werden und auch wenn es nicht alle zugeben wollen: sie werden froh sein darüber, dass wir an diesen Abenden zu The Kinks, Simon & Garfunkel, Led Zeppelin und Co. lachten, tranken und mitwippten. Gegen The Smiths haben sie sich immer gewehrt, aber das ist auch immer eher eine private Unternehmung. So intim, der Morrissey. Die untergehende Sonne und schreiende Poesie in den Stimmen der Rockmusik versüßten die jugendliche Freiheit im gelösten Ambiente. Das erfährt man noch besser in den Momenten, in denen man am Feuer singt und gemeinsam zu Phil Collins das Luftschlagzeug bedient oder zur Melancholie von The Shins den Blick zum Horizont streifen lässt, während man am xten Bier nippt.

                                Märchen einer malerischen Jugend, mag man meinen, aber die Songs, die wir hörten und die wir sangen, glorifizieren diese Momente im Nachhinein immer und immer mehr und immer weiter. Manche haben ihre Probleme mit der fehlenden Möglichkeit zur Rückkehr in diese Zeit, doch befinde ich mich immer noch darin; diese Momente sind die einzigen, in denen wir so nah wie möglich dran sind, echt zu sein. Denn das fällt, vor allem mir, einfach unfassbar schwierig. Man hangelt sich von Klischee zu Klischee und erfüllt oder erfüllt nicht die eigenen Erwartungen an das Leben, aber immer sind es irgendwie Konstruktionen aus der Breite der Popkultur, von Du-Musst-Jetzt-Floskeln bis zu Du-Sollst-Aber-Nicht-Phrasen. Diese Musik aber versprüht für den einen Augenblick so etwas wie Echtheit, in the great search for real feelings.
                                Musik hat diese Fähigkeit. Sie gibt Halt, wo alles andere bricht und verschwindet. In den Tiefen der Nacht klammert man sich an gewohnte Töne und Melodien, weint ins Kissen voller Traurigkeit über alles und jeden, bis man sich zu den eingängigen Rhythmen wieder aufrappelt. Erwachsenwerden mit Musik ist auch Erinnerungenmachen und dem Niewiederentkommen.

                                Wir haben nicht nur auf dem all-dreijährigen Schützenfest über zwei Stunden lang Hey Jude gesungen, gegrölt, geschrien – es ist in Mark und Bein übergegangen und gelegentlich wird es von uns mal wieder entfesselt. Man mag das immer so phrasendrescherisch von sich weg schleudern und meinen, dass Musik doch v e r b i n d e – aber ja, dem ist halt irgendwie so und das mag noch so cheesy klingen. Cheesy sind doch auch die Momente, in denen man sich bescheuert zu prostet und erst, nachdem man mit jedem angestoßen hat, trinken darf. Trotzdem machen das die Leute, weil sie irgendwie nach Halt suchen und sich an solchen Ritualen ergötzen können.

                                Musik ist Lebensgefühl und jeder Song steht für eigene Strömungen und Erinnerungen und Momente und Tage und vergangene Jahre. Da passiert es auch gerne mal, dass man sich schwelgend an die schönen Tage im Sommer erinnert, die nicht wiederkommen; vielleicht nicht mal, weil man zu alt ist, was man nicht ist, sondern, weil man andere Wege eingeschlagen hat. Wenn der eine Freund, den man seit dem Kindergarten kannte, sich plötzlich nicht mehr meldete – und dann jahrelang von der Bildfläche verschwindet; man immer noch auf die Rückkehr wartet, vermutlich vergebens. Man verdrängt’s irgendwie. Da gibt’s auch die weniger harten Fälle, aber schon die neue Freundin kann die Freundschaft ruinieren – wenn er auf einmal sooft „keine Zeit“ mehr hat. Es passiert eben und man sollte nicht allzu lange in negativer Nostalgie schwelgen. Man kann sich auch erinnern an diesen einen Song, der alles besser macht; der die Träume verwirklicht für den Moment, selbst wenn er nicht zu hören ist. In meinem Kopf lief dieser alle Sehnsucht ausdrückende Song in der Nacht, als wir auf der Brücke saßen, mit dem billigen Dosenbier. Die Momentaufnahme, die nie verschwindet, auch wenn alles danach ganz und gar nicht rosig war, sondern immer mehr eher bedrückend und deine Gefühle schwindlig macht.

                                Es ist das sanfte Knacken der Schallplatte, weil man ein Staubkorn übersehen hat. Dieser Charme, der vom Analogen letztlich ausgeht. Da wünscht man sich selbst manchmal zurück in eine Zeit, die man nur aus Erzählungen kennt. Ohne Internet, ohne Computer, CDs, Smartphones und unablässige Beschleunigung. Man möchte in die Romantisierung einer analogen, haptischen Zeit einkehren und dort in warmen Sommern die Einfachheit der jugendlichen Welt genießen. Manchmal mach ich mir einfach vor, als wäre ich dort. Das geht aber immer nur so lange gut, bis der nächste wieder sein Handy rauskramen muss, um zu checken, was gegen halb eins auf Facebook los ist. Mega wichtig.

                                ALMOST FAMOUS ist ein Film, der die Fähigkeit besitzt, ähnlich wie die Musik, von der eher handelt, den Zuschauer in eine bestimmte Gefühlslage zu versetzen. Der Durst nach Freiheit, nach Jugendlichkeit, nach Sommer, nach Arme ausbreiten im milden Wind und das lautstarke Mitsingen der Lieblingssongs. Die Liebe zur Musik wird hier auf Zelluloid gebrannt. So, wie es selten ein Film schafft. Er ist selbst für sich das bestimmte Lebensgefühl, nachdem ich suche. Über all die Qualitäten, die schon mehrfach besprochen wurden, ist er imstande, die Unschuld und Freude einer Zeit zu zeigen, die nie wiederkommt. Fun Fact: ich hab den Film damals einfach mal angemacht gehabt, durch vermehrte Lobeshymnen angeregt, und war durch diesen Effekt des Films so gefangen, dass ich gar nicht realisiert habe, wie lang der doch eigentlich geht. Bis zu diesem Mal, als ich die Laufzeit auf der Hülle entdeckte. Und er hätte für mich auch noch viel länger gehen können.

                                What d'you like 'bout music? - First of all: everything.

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                                  RoosterCogburn 02.02.2016, 15:12 Geändert 02.02.2016, 15:24

                                  Zuvor hatte Cameron Crowe seine Eindrücke und Erlebnisse aus dem College bereits niedergeschrieben und publiziert (wurde als "Ich glaub’, ich steh’ im Wald" verfilmt). Sein Regie- und Autorenkönnen hat er bei "Jerry Maguire" unter Beweis stellen können. Ob autobiographisch oder nicht, auch mit "Almost Famous" ist ein ganz wunderbarer Film entstanden.
                                  Was auf den ersten Blick als Musikfilm erscheint, ist die Momentaufnahme einer Zeit, die bereits '73 (der Handlungszeit) dem Untergang geweiht war. Die stetige Wachstumsphase der Musikindustrie ging langsam aber sicher dem Ende zu. Vor allem Ende der 70er stagniert das Biz. Ein sehr schöner Satz im Film von einem Bandmitglied auf LSD: "Ey wow Mann, in elf Jahren haben wir 1984!" Da beginnt für die Branche das digitale Zeitalter in Form der CD (und erblüht wirtschaftlich neu).
                                  Doch für mich wirklich besonders ist, das "Almost Famous" es schafft, die jugendliche Sicht des Heranwachsenden Will zu transportieren. Der Film sieht die Zeit nicht irgendwie abgeklärt, sondern aus den Augen eines 15jährigen, der seine Rockband begleitet. So wie es Cameron Crowe mit den Allman Brothers tat, macht es hier der junge Will mit der fiktiven Band Stillwater - eine Bandzusammenstellung voll diverser Klischees. Dabei enstand ein persönliches Crosserover zwischen Coming-of-Age Movie und Märchenfilm.
                                  Für mich sind zwei Aspekte hervorzuheben. Zum einen die abgefuckt guten Bühnenauftritte. Und zum anderen, die Augenblicke in denen Will die dunkle Seite des Ruhmes kennen lernt. Wenn z.B. Billy auf LSD ist und ihm gegenüber handgreiflich wird. Wenn die von ihm einst angehimmelten Musikstars untereinander Poker spielen und er erkennt, welchen Wert für sie ein Groupie hat. Wenn er erkennt, das er "nur" so etwas wie ein Glücksbringer ist.

                                  Neben Kate Hudson, Frances McDormand und Jason Lee, bietet der Film in weiteren Nebenrollen heute bekannte Gesichter wie Zooey Deschanel, Anna Paquin, den zu früh verstorbenen Philip Seymour Hoffman (als Journalisten-Legende Lester Bangs) und Late Night Talker Jimmy Fallon.

                                  Crowe gewann 2001 einen Oscar für das beste Drehbuch. Weiter Nominierungen für Schnitt und Beste Nebendarstellerin (in dieser Kategorie traten Kate Hudson und Frances McDormand gegeneinander an).
                                  http://www.moviepilot.de/liste/oscar-nominations-and-winners-roostercogburn

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                                    Diese Musik. DIESE MUSIK! Warum legt keiner unter mein Bett eine Vielzahl von Platten voll mit guter Mucke?! Musik erklärt, Musik verbindet und Musik berührt. Und was gibt Musik mit einer Story inklusiven genialen, greifbaren und verzaubernden Charakteren? ... Einen großartigen Film, genau!
                                    Kurz gesagt geht es in ALMOST FAMOUS um einen Jungen der schon in jungen Jahren eine Leidenschaft zu schönen Klängen entwickelt und mit 15 Jahren dann als Journalist über die Musik schreibt. Eines Tages bekommt er die Gelegenheit mit einer Band auf Tour zu gehen. Voilà, die Grundlage für einen Feel good-Coming-of-age-Roadmovie, bei dem man Lachen und Heulen zugleich könnte. Ein Film um Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen, Liebe, Verrat, Streit, Versöhnung.
                                    Verzaubert bin ich nicht nur von dem Film, sondern auch von Penny Lane. Sie ist einfach magisch und dennoch ist die Motivation ihrer Figur so verständlich. Sie gibt weise Ratschläge von sich, die sie selbst nicht befolgen kann. Sagt uns das, dass wir manchmal etwa wohlwissend ins Feuer treten, obwohl uns bewusst ist dass es brennt?

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                                      Dies ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der User-Wichtel-Aktion-2015 für Mackey.

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                                      Es gibt viele gelungene Musikfilme, aber an die Genialität von „Almost Famous“ reicht keiner heran. Das liegt auch daran, dass sich der Film bei den unterschiedlichsten Elementen bedient und diese gekonnt zusammenfügt. Das sind neben offensichtlichen Einflüssen des Coming of Age Genres und des Roadmovies auch Anleihen des biografischen Dramas, des klassischen Feelgood Movies und der Tragikomödie. Kernstück der Handlung ist dabei William, der als optimale Proxy für den Zuschauer fungiert und stets der große Sympathieträger der Geschichte bleibt. Es ist vor allem seine Reise und seine Beziehung zur Musik, die im Vordergrund steht. Zwischen Leidenschaft und Profession hin und hergerissen gibt uns der Film damit einen einzigartigen Einblick in eine völlig andere Welt, weit entfernt von unserem Alltag, aber dennoch stets greifbar. Diese Welt ist bestückt mit kuriosen Geschichten und eigensinnigen Charakteren. Natürlich ist das Gezeigte überzeichnet dargestellt, in seinem Kern verkörpert der Film aber das echte Leben, stets schwankend zwischen bedrückender Melancholie und purer Lebensfreude. „Almost Famous“ ist ein vielschichtiger und komplexer Film, allein schon deshalb weil er es schafft die unterschiedlichsten Emotionen zu erzeugen. Ein magischer Film, der seine Zuschauer tief im Herzen trifft.

                                      „Almost Famous“ nutzt die Musik als Sprache. Das wird bereits zu Beginn deutlich, als Zooey Deschanel nämlich das Haus ihrer Mutter verlässt liefert sie die Erklärung dazu in Form eines Songs. Kein Brief, kein Gespräch, keine Nachricht...einfach nur eine Schallplatte. Crowe macht damit etwas deutlich, was viele Menschen schlichtweg übersehen. Musik kann Ausdruck unseres Wesens sein, unserer Hoffnungen und Ängste. Eine vereinfachte, aber doch sehr treffende Beschreibung unserer Gefühlslage, weil Musik oftmals genau dann gebraucht wird, wenn Worte und Gesten versagen. Genau das macht „Almost Famous“ so einzigartig, dieses Verständnis von Musik und der damit verbundene Einsatz. Natürlich ergeben die einzelnen Songs für sich genommen schon ein großartiger Mix, die Art und Weise wie sie die Szenen untermalen ist jedoch die Krönung. Crowe weiß wie er durch passende Musik die Aussage und Wirkung einzelner Szenen erhöhen und den Zuschauer dadurch auf eine unterbewusste und unnachahmliche Art erreichen kann. Eine Liebeserklärung an die Musik und an ihren Einfluss in unserem Leben.

                                      Man könnte noch so viel mehr über „Almost Famous“ schreiben, über Penny Lane und Russel Hammond, über Philip Seymour Hoffman und darüber, dass der Film gleichzeitig Loblied und Abgesang auf die Musikindustrie ist. Ein Film, den man sich stundenlang ansehen könnte, der dabei nie langweilig wird und über den man danach noch stundenlang nachdenken kann. Doch genau so wie man Musik am Besten einfach nur hören sollte, ist „Almost Famous“ ein Film, den man in erster Linie selbst erlebt haben muss.

                                      „I have to go home.“
                                      „You are home.“

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                                        Frightened_Inm8_No.2 15.07.2015, 22:27 Geändert 25.07.2015, 10:03

                                        Ich habe wohl die Extended Version erwischt, die 2 Stunden und 40 Minuten lang geht, was mir etwas zu heftig war. Denn der Film hat keine richtigen Höhepunkte, sondern bleibt die ganze Zeit immer auf dem selben Niveau. Deshalb kann ich nicht sagen, dass er sich gezogen hätte (es passiert ja ständig etwas), aber der Unterhaltungswert war eher mittelmäßig.
                                        Trotzdem hat Almost Famous einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann, zwischenzeitlich war ich während des Guckens deutlich besser gelaunt. Die Charaktere sind tiefgründig genug, um in die Geschichte hineingezogen zu werden und die Musik ist natürlich absolut klasse.

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                                          DonChris 05.07.2015, 23:47 Geändert 06.07.2015, 00:18

                                          Ich habe mich lange davor gedrückt "Almost Famous" zu sichten, der Grund ist recht einfach, ich hielt ihn für ein oberflächliches belangloses Klischeewerk. Das Cover bestätigte mich in meiner Annahme. Dabei hat der Film richtig starke Elemente, die man gerne hätte im Trailer und im Cover hervorheben können.

                                          Inhaltlich geht es um einen naiven, schüchternen Jüngling, der Knall auf Fall für das Rolling Stone Magazin schreiben soll und ebenso unerwartet auf Grund dessen mit einer Rockband tourt. In Folge dessen ist er ganz nah dran am lässigen Rock`n Roll Leben, ohne allerdings wirklich mitzuziehen.

                                          Durch die super angepasste Mischung aus Look, Sound, Kostüme und Setting wird man auch tatsächlich mit dem Gefühl der 70`er überflutet, dabei verfolgt der Film fast schon einen autobiografischen Stil. Klar ist der ein oder andere Dialog ein wenig platt, doch im großen und ganzen spürt man, dass der Film eine Herzensangelegenheit von Regisseur Cameron Crowe war, denn der Bengel und seine Erlebnisse beruhen auf ihm und seinen journalistischen Anfängen.

                                          Klasse fand ich auch Kate Hudson, die mit einer Leichtigkeit ihre Rolle verkörpert, die ich bei ihr so leider selten gesehen habe. Aber auch Philip Seymour Hoffman, der eine Art Mentor des Jungen darstellt.

                                          Durchaus ein sehenswerter Streifen mit Love, Drugs, Rock`n Roll, einem kleinen Einblick in das harte Business und dem Wert der Freundschaft.

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                                            alex023 23.01.2015, 12:49 Geändert 23.01.2015, 12:50

                                            Einer dieser Filme, die man sich stundenlang anschauen könnte, ohne dass es langweilig würde, es aber auch keine schlimme Sache ist, wenn er dann auf einmal endet. Mir ist dieser Gedanke vermehrt gekommen, während die Handlung so vor sich hin plätscherte. Grundlegend gibt es zwar eine gewisse Dramaturgie (quasi eine Struktur: William entdeckt die Musik und entflieht seiner Mutter - begibt sich auf das Abenteuer - kehrt zurück nach Hause). Aber vielmehr gibt es dann dort auch nicht. Es sind diese aneinandergereihten Momente, die ein wenig (quasi-authentisches) Leben zeigen. Einfach mal so: Traurigkeit vermischt mit Freude, Liebe, Unglück, Erfolg, Spaß, Leidenschaft, Träume und ganz viel Musik. Und letztlich die Hoffnung auf das Gute, die Freundschaft(en), die entsteht(/en).
                                            Ich müsste mal überlegen, auf welche Filme das in der Art auch noch zutrifft. (Dann würde ich dazu auch eine Liste machen: quasi Filme, die man echt gerne schaut, die aber jetzt nicht die größten Meisterwerke sind. Spontan fiele mir da sowas wie "The Girl Next Door" ein...). Denn ALMOST FAMOUS ist jetzt kein Riesenwurf - er bleibt letztlich ja auch den Prinzipien eines Feel-Good-Movies treu, biegt sich hollywood'isch alles so zurecht, wie er es mag; aber das spielt gar keine so große Rolle, es ist mehr oder weniger egal. Denn es gefällt in dem Moment eben, zuzusehen - ist mir immer noch lieber, als ein stupider, durchgeplanter Kracher (mit reichlich Bumm-Bumm), der mich dann nicht mal unterhält. (Das ist auch so eine Sache: mir fällt vermehrt auf, dass mich Actonfilme gar nicht mehr unterhalten können...schade eigentlich). Da hab ich lieber sowas, denn das hat wenigstens so etwas wie eine Seele. Es muss ja auch nicht immer alles zu 100 % realistisch von statten gehen, manchmal reicht auch ein wenig Träumerei. Man erhält ein bisschen Romantik, ein bisschen Kitsch, aber insgesamt einfach gute Gefühle, die ja auch mal drin sein dürfen.

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                                              oliver.roth.5059 21.12.2014, 02:40 Geändert 21.12.2014, 02:42

                                              Ein einfaches aber schönes Feel-good Movie mit überzeugenden Darstellern. Kein großer Musikfilm aber " Almoust Famous" bietet auf jeden Fall gute Unterhaltung und viel Spaß.

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                                                Ein unglaublich schöner, trauriger und vor allem stimmiger Streifen welche die andere Seite des Musikgeschäftes beleuchtet und zugleich die Liebe zur Rock Musik zelebriert. Wo alle zusammen im Tour Bus Tiny Dancer singen, da hab ich wirklich Gänsehaut bekommen und wollte auch einfach nur mit den Jungs und Mädels durch das Land ziehen. Doch auch die negativen Seiten werden sehr gut dargestellt.Der Film gehört schauspielerisch eindeutig Kate Hudson. Sehr überzeugend! Billy Crudup kann und muss man ebenfalls loben. Super Film wo vieles einfach stimmt und dazu gehört vor allem die Musik!

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                                                    Hier und da ganz nett. Aber im großen und ganzen war der Film, für mein Empfinden, einfach zu zäh, zu lang und zog sich sehr in die Länge. Sorry

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