Anleitung zum Unglücklichsein - Kritik

Anleitung zum Unglücklichsein

DE · 2012 · Laufzeit 87 Minuten · FSK 6 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
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    DerKritiker123 10.03.2018, 02:18 Geändert 10.03.2018, 02:22

    Ein deutscher Film, der tatsächlich französisch sein möchte, aber einfach stinklangweilig ist. Überhaupt sind deutsche “Komödien” alle samt gleich; langweilig, unlustig und immer dieselben nervigen Schauspieler, die uns alle nur noch nerven.

    Übrigens fand ich Johanna Wokalek hier total fehlbesetzt, nervig, hässlich, nervig, untalentiert, nervig und noch mal nervig. Im Grunde ist sie eine richtig schlechte “Schauspielerin”.

    • Ein deutscher Film, der französisch sein möchte, aber einfach bleibt, was er ist.

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        Hab die letzten 5 Minuten nicht mehr geschaut, so belanglos und langweilig war es.

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          Anleitung zum Unglücklichsein: Schaut Euch diesen Film an.

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          • 5 .5

            Ist wie ne Art Amelie-light, nur mit einigen Längen...

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              Der war ja so unglaublich langweilig. Wokalek kann ich absolut nicht ab, der restliche Cast macht es auch nicht besser. Empfand dieses Machwerk als komplette Zeitverschwendung, sorry.

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                Die Liebeskomödie will romantisch und komisch sein, kommt mir dabei aber überschwänglich goldig vor und kann mit seiner Handlung nicht einen Moment lang überzeugen. Da helfen auch gute Darsteller wie David Kross und Richy Müller nicht. Die Hochs und Tiefs des Liebesleben wirken hier so klischeehaft und einfallslos, das es mich ankotzt.

                Der Marshal stöhnt: Anleitung zur gekonnten Langeweile.

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                  In der leicht überspannten Verfilmung von Paul Watzlawicks Lebenshilfebuch durchlebt die Deli-Wirtin Tiffany eine holprige Éducation sentimentale: Lauter hübsche Einfälle, die in der Summe jedoch enervierend wirken. [Anke Sterneborg]

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                    Dem deutschen Wesen geschuldet, ist es wissenschaftlich unmöglich, einen Film wie "Amelie" zu machen.
                    Otto von Bismarck

                    Johanna Wokalek als irgendwie frustrierter Single mit einem wunderschönen Bistro, Michael Gwisdek als Stammgast und Richie Müller als Klavierlehrer, der Probleme mit der Schwerkraft hat.
                    Perspektive, Setting und narrative Struktur haben natürlich unverkennbare Ähnlichkeit mit der süßen Geschichte aus Paris.
                    Aber die Vorzeichen sind eben umgekehrt. Es gibt keine Amelie, die überall das Gute herauszukehren versucht. Es gibt nur eine Tiffany, die sich mit niedrigen Erwartungen gegen Enttäuschungen zu wappnen gedenkt.

                    Klappt nicht so richtig gut. Besonders, wenn ständig Mutti stört. Die ist zwar schon ein Weilchen im angeblich besseren Jenseits (das ist irgendwo in der Nähe von Gotham City, laube ich), taucht aber zu allen möglichen und unmöglichen Momenten in den Gedanken der Protagonistin auf. Und das sehr lebendig. Diese Mutti ist ein toller Trumpf, denn Iris Berben, die sich zuletzt oft in irgendwelchem 0815 Fernsehquark verschenkt, merkt man hier vorbehaltlos den Spaß an der Rolle an. Tot, aber süffisant.

                    Überhaupt ist das Ensemble der größere Pluspunkt dieses Filmes und das nicht nur während eines herrlichen Tagtraums der Protagonistin. Schon die Besatzung ihres Bistros ist toll: Katharina Maria Schubert und Magarita Broich glänzen hier wirklich, David Kross ist als kreativer aber höllisch introvertierter Lebensmitteldekorateur ok, aber nicht so gut wie die Damen.
                    Dazu kreiselt eine tolle Charakterfülle durch dieses Lokal, dran vorbei oder drumherum.
                    Benjamin Sadlers Rolle als Cop ist hier besonders zu erwähnen, ein echter Brüller und seine beinahe Sexszene mit der Protagonistin "und" ihrer Mutter ist das unbestreitbare Highligt der Geschichte.

                    Ein süßes Märchen über Pessimismus, Glück und anderen Unsinn, die mitunter schon ganz arg zuckrig daherkommt, sich aber auf das ausgezeichnete Ensemble verlassen kann.

                    PS: Ob man nun für dieses durchaus nette Filmchen 2000000 Euronen an Fördergeldern rauslassen musste, lasse ich mal unkommentiert.
                    PPS: Meine Vorhersage waren 1,5 Punkte.

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                    • 8

                      Ein wunderbares Märchen, das von einer großartigen Johanna Wokalek getragen wird. Sie heißt Tiffany Blechschmid, hat ein Restaurant und kommt ein wenig wie Amelie daher. Der Titel ist etwas irreführend, denn Tiff will ja eigentlich glücklich sein. Doch gleich zu Beginn weist der Off Kommentar die Zuschauer in die richtige Richtung. Es gibt jede Menge Sinnsprüche in Bezug auf Glück wie ‘Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher‘ oder ‘Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist‘. Dafür ist Zulieferer und Küchengehilfe Benno (David Kross kreiert hier einen echten Typen) und Nachbar Paul (Michael Gwisdek) zuständig. Aus dem Promi-Ensemble ragt besonders Iris Berben als Tiffanys Mutter heraus. Eigentlich ist sie ja schon gestorben, liegt aber bisweilen im Bett neben ihrer Tochter, wenn diese gerade versucht Liebe zu machen. Beim zweiten Anlauf klappt es ja dann endlich mit dem Fotografen Thomas (Itay Tiran). Er hat einen Hund (Basset) und sie einen Vogel (Tukan). Richy Müller als Mutters Lover mit Suizidneigung bringt etwas Melodramatik ins Spiel.
                      Die eigenartige Komik kommt vom distanziert ironischen Kommentar, der wohl dem Original von Watzlawick nachempfunden ist und den märchenhaften Träumereien der Heldin. Indem das Unglücklichsein konterkariert wird, wird Tiffany am Ende notgedrungen glücklich. Dem Zuschauer ergeht es ebenso. Es wird ein leicht schwereloser Zustand erreicht, in dem es eigentlich keine fortlaufende Handlung gibt, nur einen Anleitung und eine Suche nach dem Glück, in das man dann ohne es zu wollen wie Tiffany hineinstolpert.

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                      • 5 .5

                        Zu Beginn der Geschichte war ich noch recht positiv überrascht über einen deutschen Film, der zwar stark ans französische Kino anlehnt aber doch eine recht hohe Kreativität und für deutsche Verhältnisse sogar so etwas wie Humor vorzuweisen hatte.
                        Mit fortschreitender Spieldauer machte sich aber Ernüchterung breit. Der Humor wich skurrilen unmotivierten Handlungen und der verzweifelte Versuch die Ideenlosigkeit durch ( wie in vielen deutschen "Komödien" üblich) unmotivierte sexuelle Einlagen zu retten, liessen mich etwas ratlos zurück.

                        Mein Fazit: Obwohl es gute Ansätze gibt und auch die schauspielerische Umsetzung recht ansprechen ist, fehlt dem Film einfach der Charme und die Leichtigkeit seiner französischen Vorbilder. So bleibt zum Schluss die Erkenntnis, nette Unterhaltung gesehen zu haben, die aber der genialen Sachbuch-Vorlage zu keiner Zeit gerecht werden konnte.

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                        • 7

                          och, es war eben seichte Unterhaltung, hab aber doch oft schmunzeln müssen, ist ganz gut gemacht, kann man sich ansehen

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                            Ich weiß bis jetzt noch nicht, um was es eigentlich ging...

                            • 3 .5

                              Johanna Wokalek hat wirklich Charme und müht sich redlich. Das Drehbuch und damit die Geschichte aber bleibt in einer Vielzahl gut gemeinter Ansätze stecken, bleibt zusammenhanglos, bleibt (auch visuell) künstlich und damit insgesamt zwar gut gemeint, was dies ist bekanntlich das Gegenteil von ...

                              Von Amelie - einem meiner Lieblingsfilme - Welten entfernt. Bei Tom Tywker und dessen Kameramann wäre dieses deutsche "Remake" in besseren Händen gewesen.

                              • 6 .5

                                Ich war mir beim Anschauen des Trailers nie sicher, was ich von der "Anleitung zum Unglücklichsein" erwarten soll. Im Grunde genommen hat es mich immer ein wenig an Amélie erinnert, die irgendwie in ihrer eigenen Welt lebt. Die Protagonistin hier ist aber genau das Gegenteil von Amélie. Ihr Tag ist durchgeplant, wenig spontan und weitestgehend frei von den kleinen Details, die dem Menschen Freude machen. Das positivste des Films ist seine Hauptdarstellerin - Johanna Wokalek - die wunderbar in dieser Rolle aufgeht und dem Zuschauer mit ihrer irgendwie sozial-tollpatischen Art viel Vergnügen bereitet. Der Rest der Geschichte ist kaum der Rede wert und dürfte wahrscheinlich nur in der Literaturvorlage richtig aufblühen. 6,5 Punkte für Frau Wokalek.

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                                • 3 .5

                                  Nein, seeehr nah an Jeunets „Die fabelhafte Welt der Amelie“ hat Regisseurin Sherry Hormann mit ihrer freien Interpretation des erfolgreichen Ratgebers alle Fehler gemacht, die einer erfahrenen Regisseurin mit nunmehr fast 20 Filmen (“Wüstenblume”, “Frauen sind was Wunderbares”) nicht passieren dürfen, inkl. Dialoge zum Fremdschämen, einem wenig glaubhaften Mutterkomplex – inszeniert als Lachnummer, überflüssigen Rückblenden in die Kindheit, Running-Gags zum Kopfschütteln und einer Hauptfigur, die einen von Beginn an bis zum Ende schlichtweg kalt lässt. Schnell vergessen!

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                                  • 4

                                    Dieser Film ist leider die Anleitung zum Unglücklichsein.

                                    Leider konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen und so langweilte ich mich den Film über, wobei es doch gute Szenen gab. Schauspielerisch konnte mich der Film eigentlich überzeugen.
                                    Nur irgendwie war der Film ziemlich plastisch in seiner Szenenführung und in der Handlung.

                                    4.0 Punkte und Unglücklichsein.

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                                    • 7

                                      Also ich habe den Film gesehen und nicht nur den Trailer. Ich fand ihn wirklich nicht schlecht. Er war humorvoll und die neurotische Hauptrolle war symphatisch und wirklich niedlich gespielt. Es geht um Beziehungen, Liebe, Missverständnise und Glück. Ich kenne das Buch nicht und weiß nicht inwieweit dieses umgesetzt wurden. Dennoch ist der Film gelungen und für einen gemütlichen Abend genau das richtige. Würde ich definitiv wieder schauen, auch wenn nicht gleich!

                                      • 3

                                        Wesentlich glücklicher als zuvor dürfte [...] nach Betrachten dieses Films wohl kaum jemand das Kino verlassen.

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                                        • 7

                                          Schöne Frau mit mieser Laune: Zwar machen die servierten Komödien-Weisheiten nicht unbedingt klüger, man kommt aber zumindest gut gelaunt aus dem Kino.

                                          • 3

                                            Tiffanys Vermieter [...] warnt zwar am Anfang des Films: "Dies ist keine Komödie." Als Entschuldigung kann das aber nicht gelten.

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                                              • Ich habe nur den trailer gesehen und hatte dabei ständig brechreiz. früher haben die deutschen "filmemacher" sich so bemüht in die wirklich talentierten amerikanischen fußstapfen zu treten, und man musste sich einfach nur fremdschämen. heute setzen sie die messlatte klügerweise ein wenig herunter und bemühen sich in die französischen fußstapfen zu treten...oh herrje... wieso tun menschen nicht einfach dinge, die sie können, anstatt dinge zu tun, die sie nicht können??!!
                                                das schlimmste dabei ist auch noch diese fehlende attraktivität, die vielleicht nötig wäre, um wenigstens von ihrer UNBEGABTHEIT abzulenken.
                                                nicht besonders schön und unbegabt, ganz toll.
                                                in anderen ländern gibt es gute schauspieler wie sand am meer und hier ist man froh, wenn sie mal nicht allzu grottenschlecht sind.