Apocalypto - Kritik

Apocalypto

US · 2006 · Laufzeit 138 Minuten · FSK 18 · Abenteuerfilm, Historienfilm, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 9 .5

    Lieblingsfilm 2006

    Mit “Apocalypto” hat Mel Gibson sein Meisterwerk abgeliefert. Der Film ist eine Naturgewalt - eine Mischung aus Actionthriller, Historienepos und Dokumentarfilm.

    Der Einsatz von Digi-Cams und die Verwendung der Maya-Sprache geben dem Film eine Authentizität, welche die gigantischen Maya-Tempel-Sets umso beeindruckender und die Action umso brutaler wirken lassen. Von der ersten Minute an, zieht einen der Film in seinen Bann und lässt bis zum Finale nicht mehr locker. Die blutige Hetzjagd und der Kampf zwischen Mensch und Natur treiben den Puls des Zuschauers immer weiter in die Höhe.

    Historisch korrekt ist der Film vermutlich nicht und die Darstellung der Maya ist wohl ebenfalls sehr klischeebehaftet, doch die packende Inszenierung lässt einen darüber hinwegsehen. Um es mit South Park zu sagen: “Man kann über Mel Gibson sagen, was man will, aber mit Dramaturgie kennt er sich aus.”

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    • 10

      Regisseur Mel Gibson ("Braveheart"; "Die Passion Christi") schuf ein archaisch-wuchtiges, knallhartes Abenteuerepos um die Anfänge des Niedergangs einer Zivilisation, das bis zuletzt fasziniert!

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      • 9

        Bildgewaltig. Spannend. Unglaublich detaillierte und aufwendige Kulissen, Kostüme und Makeup. Starke und dynamische Action-Szenen mit handgemachten Gore- und Tiereffekten. Ein grandioses Heimkino-Erlebnis. Kann kaum nachvollziehen, dass grade bei diesem Film die Meinungen so stark auseinander gehen. Es ist keine Dokumentation über die Maya-Kultur. Und diesmal wird auch kein Jesus ans Kreuz genagelt. Der Film sollte eigentlich weder Leuten auf die Füße treten, noch sich in einer etwaigen politischen Aussage irgendwo besonders anbiedern. Es handelt sich um ein Abenteuer fürs Kino gemacht. Ein intensiver Survival-Trip in einem unverbrauchten und genremäßig ins Wahnsinnige stilisierten Szenario. Man benutze bizarre Gewalt als Stilmittel und Naturverbundenheit als gesellschaftlichen Seitenhieb in einem Film, der sich historischen Inhalten bedient und schon melden sich die Geschichtskenner zu Wort? Für mich einfach nur wahnsinnig gut umgesetzte Unterhaltung.

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        • 9 .5
          Chionati 26.08.2018, 18:02 Geändert 26.08.2018, 20:17

          Apocalypto (US - 2006)
          Ein Film von Mel Gibson
          Inhaltsspoiler

          In Apocalypto wird ein im Dschungel lebendes Indianervolk von einem anderen weit überlegeneren Volk überfallen. Dabei werden einige brutal umgebracht. Die Übrigen werden gefangen genommen und sollen in die Sklaverei verkauft bzw. dem Gott Kukulkan geopfert werden.

          Das ist die reine Apokalypse. Angekommen in der Heimat der Feinde werden sie zur Opferung vorbereitet. Nichts für schwache Nerven!
          Der Hohepriester weiss um die bald eintretende Sonnenfinsternis, und will dem Volk seine Macht demonstrieren.
          Um es kurz zu fassen, der Pranke des Jaguars gelingt die Flucht. Es entsteht ein Verfolgungskampf durch den Dschungel.

          Und weit am Horizont taucht die wahre Apokalypse auf.
          (Oder ist dies nur der Vorbote einer noch größeren Apokalypse). In Gedanken versunken wird ein beträchtlicher Schlusspunkt gesetzt.

          Äusserst brutal und mit einer gehörigen Portion Action entstand dieses apokalyptische Meisterwerk.

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          • 7 .5

            Ich hätte nicht gedacht das der Film so lustig ist. Ich lag unterm Tisch vor lachen, die ersten 20 Minuten...

            • 7

              Eins vorweg:
              "Apocalypto" ist schwere Kost, die sich aber lohnt.
              Wie auch bei "Die Passion Christi" lobe ich die Authentizität, da Mel Gibson diesen Film komplett auf Mayathan gedreht hat.
              Der Film ist visuell beeindruckend und durchzogen mit einem hohen Gewaltgrad, der eine Geschichte über's Überleben erzählt.
              Was mir nicht gefallen hat, war die Art, wie in den ersten 20 Minuten Humor eingebaut wurde.
              Ansonsten definitiv einen Blick wert!

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              • 10

                geniales meisterwerk!

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                • 9

                  Brilliant. Es geht auch ohne bekannte Gesichter.

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                  • 10

                    meisterwerk

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                    • 8 .5

                      Kaum ein Film, der einen näher an einen historischen Schauplatz versetzt wie dieser. Gleichzeitig aber auch ganz ganz dick aufgetragen, selbst wenn die scheinbare Einfachheit zuerst blendet. Für mich als spannender Film trotzdem wirklich sehenswert. Kann man aber problemlos auch ganz anders sehen.

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                      • 10

                        grandioses Meisterwerk - maskenbildnerisch das Beste was ich je gesehen habe

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                        • 9

                          Tolle Inszenierung und grandiose Bilder.
                          Wirklich was fürs Auge. Mehr kann ich da nicht sagen.

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                          • 3 .5

                            Meiner Auffassung nach setzt Gibson historische Akkuranz, also Quechua, das Besetzen indianisch-stämmiger Schauspieler und so fort, an den falschen Stellen ein. Ich habe den Film, nachdem ich weitere Filme Gibsons gesehen hatte, so eingeschätzt, als dass er diskreter vorgeht und somit die Untergangsdtimmung, ob sie nun politisch vertretbar ist oder nicht, diskreter vermittelt. Was den Reiz dieses Filmes ausmachen sollte, so dachte ich, wäre eher eine passive Kraft, aber diese wird nur durch die bedrückende und klagende Musik stellenweise erreicht. Wobei ich von den Gesichtern dieser Menschen höchst beeindruckt bin, kam mir der Anführer der bösen Horde sehr lächerlich vor, da ich bezweifle, dass es um 1500 möglich war, unabhängig vom Lebensraum, eine solche Wucht an Muskeln aufzubauen, außerdem halte ich es für unrealistisch, ihm menschliche Unterkiefer und dergleichen anzuziehen, wobei man die sonstigen Kostüme loben sollte. Des weiteren, wobei auch dieser Schauspieler indianischen Hintergrund hat, fällt sein Gesicht aus dem Rahmen. Ansonsten habe ich kein Problem mit der Brutalität, wobei mich das Essen von Tapirhoden etwas anwidert, und auch damit nicht, dass wir nur Zeuge einer Handlung sind, das bin ich von weit besseren Filmen eie "Stalker" z.B. gewohnt. Ansonsten erfüllt jedes Crewmitglied seinen Job, doch keiner wächst über die Erwartungen hinaus. Ich habe eben angedeutet, dass mich die Kohärenz der historischen Richtigkeit verblüffte, was mich spätestens ab dem Erreichen der Stätte, also ab der Hälfte des Films, daran hinderte, den Film zu begreifen. Hatten die Maya Fahnen? Wie viel Wald mussten sie abholzen, um diese Tempel zu errichten? Gab es tatsächlich derartige Masken? Wäre "Apocalypto" nicht unter dem Umstand entstanden, eon Hollywood-Film zu sein, so hätte er wahrscheinlich sein Potenzial ausgeschöpft.

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                              Also jetzt im Ernst,hätte nie geglaubt,dass es was übleres als Braveheart gibt.
                              Ja schwer getäuscht.Dieser hier schafft es doch glatt,noch miserabler zu sein.
                              Quentin Tarantino hat gesagt, es ist ein"Bildgewaltiges Meisterwerk".Das tut weh,das von Tarantino zu hören,weil ich ein großer Fan von ihm bin.Er macht es aber mit seinen Filmen,die für mich wirklich ein Meisterwerk sind wieder gut.Gerade Pulp Fiction und Inglorious Basterds,haben den Begriff Meisterwerk wirklich verdient.

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                                RobertTerwilliger 22.11.2017, 13:41 Geändert 22.11.2017, 13:46

                                Ein entsetzlicher Film. Gibson vereinigt hier all seinen Hass auf städtische Zivilisation, dem Fremden, unkeuschem Sexalakten, eine gute Portion von strukturellem Antisemitismus, die er als Kulturkritik adelt und malt ein sozialdarwinistisches Bild von Zivilisationen, die es verdient haben, wenn sie untergehen, denn diese müssen sich natürlich vorher selbst fast vernichtet haben.

                                Bei den Mayas waren das eigentlich schon zu dem Zeitpunkt gute 700 Jahre her. Was Gibson dagegen hält ist eine primitivste Verchristlichung von monotheistischem Animismus welches dem Götterpantheon der Mayas entgegengestellt wird, der Glorifizierung von Patriachat und dem einfachem Leben, sowie die üblichen fantatisierten Erlösungs Fantasien, welche bei Gibson von Braveheart bis Hacksaw Ridge Standart sind.

                                Vllt sollte man auch mal über den Titel des Films nachdenken. Übel ist auch das vorgekaukelte Bild des Realismus aufgrund der Originalsprache Mayathan, nunja manch einer glaubt ja auch von Alaska bis Feuerland wären das alles nur Indianer. Gelockt wurde ja auch damit, dass man eine antike Zivilisation bewundern darf, nur leider sieht man von ihr nur recht wenig im Mittelteil (Der Film ist aber zugegeben handwerklich perfekt) und da auch nur das übliche Klischeebild, welches uns von den spanischen Eroberern übermittelt wurde.

                                Das Ende könnte nicht reaktionärer sein, ich würde bei jedem anderen Regisseur was anderes denken, bei Gibson aber nicht und obendrauf gibt es dann noch eine schweindedämliche Zurück zur Natur Botschaft.

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                                  Mel Gibson legt nach: ähnlich wie bei der "Passion Christi" inszeniert er seinen Film in Originalsprache mit Untertiteln - und liefert ein unbeschreiblich zwiespältiges Werk ab das insbesondere in 2 Punkten den Zuschauer spaltet: in Faszination und puren Ekel. Kann man kaum anders sagen, aber handwerklich ist der Film ein pures Meisterwerk: sehr authentisch, sehr lebensnah gefilmt und mit gewaltigem Aufwand in Szene gesetzt, es wirkt in der Tat so als habe man eine Kamera in die Vergangenheit gefilmt und würde das damalige Live mitgucken. Auch die mit Spannungsmomenten versetzte Story um einen Mann de rum seine Familie kämpft ist emotional und bewegend sowie hochspannend gefilmt. Die Kehrseite der Medaille ist aber eindeutig der Ekel, genau genommen der Gewaltfaktor: mit Murks und Splatterszenen die den jüngsten Horrorfilmen Ehre machen würden inszeniert Gibson (nach der Passion und Braveheart weiß man ja dass er bei Gewalt im Film nicht zimperlich ist) hier ein episches Schlachtfest dass mit blutigem Aufschlitzen, Enthauptungen und Metzelszenen aller Art aufwartet. Schade eigentlich - aber das muss jeder für sich entscheiden.

                                  Fazit: Grausame Gewaltorgie mit passabler Handlung und atemberaubender Inszenierung

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                                  • 4

                                    Mel Gibsons "Apocalypto" ist stark inszeniert. Sogar noch stärker als seine vorangegangene Highlands-Messias-Parabel und sein Christus-Blutspende-Werbespot.
                                    Der Film tarnt sich als Zivilisationskritik, wird aber stark von der christlich-fundamentalistischen Ideologie seines Regisseurs unterwandert.

                                    Der Untergang der Maya ist zwar tragisch, allerdings nur die Konsequenz einer Gesellschaft, die von innen so zerfressen ist, wie eine McDonald's-Filliale nach einer Jumbo Schreiner-Invasion.
                                    Zumindest behauptet das Gibson, vermutlich wenig fundiert.
                                    Die zum Selbstzweck verkommenen Gewaltszenen und die Katharsis, die dem Ganzen innewohnt, sind beim Australier eher nur obligatorischer Natur und überraschen vermutlich nur noch die Wenigsten. Immer mitten in die Fresse rein.

                                    Fazit:
                                    "Beindruckend aber ärgerlich".
                                    Worte, die sich durch Gibsons Vita als Regisseur, wie ein roter Faden ziehen.
                                    Vermutlich, aber trotzdem noch seine beste Regiearbeit.

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                                      Echt genialer FIlm! Was für ein toller Film! Witzig, spannend, brutal, fesselnd, Glaubwürdig etc. Ich fand den Film herausragend.

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                                      • Minute 61: Ich wette, da kommen noch Conquistadoren.

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                                        • 8 .5

                                          "Der Mensch ist gegen sich selber das grausamste Tier."

                                          "Apocalypto" ist packend, bildgewaltig, authentisch und nicht zuletzt sehr bedrückend. Ein Film, den ich so schnell nicht vergessen werde.

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                                          • 9 .5

                                            Voll der Knaller! Cineastisches Meisterwerk! Ein Meilenstein der Filmgeschichte! Wahrscheinlich das Beste, was Mel Gibson je gemacht hat und machen wird! Sein Verdienst: Er hat es mit diesem sehr anspruchsvollen und herausfordernden Film geschafft, breite Bevölkerungsschichten ins Kino zu holen, obwohl sie noch nicht einmal die gesprochene Sprache darin verstehen! Da muss man zuerst mal hinschauen, bevor man sich Fragen zur Authentizität stellt und den Film aus fadenscheinigen Gründen in der Luft zerreißt - ist nämlich heiße Luft: Der Radikalkatholik Gibson fasst mit dieser Thematik bis zur Schulter nicht nur in den Gulli amerikanischer Vorurteile sondern stellt auch die Frage nach der Berechtigung zur Eroberung und Missionierung der neuen Welt auf überzeugende Weise neu dar: Wann ist es gerechtfertigt, Menschen vor sich selber zu schützen? Wenn sie Opfer Ihrer eigenen Kulte werden? Gibson zeigt nur etwas, er gibt selbst keine Antwort auf ungestellte Fragen. Damit geht er über den Film "Mission" aus den 90ern hinaus, welcher genau diese Diskussion zum Thema hat. Sein Focus ist das Leben der alten Kulturvölker selbst, wobei sich zeigt, dass es schon immer Jäger und Sammler, Eroberer und Flüchtige gegeben hat. Atemlos wird die Geschichte des jungen Kriegers erzählt, der von Eroberern zuerst gefasst, dann begnadigt und danach verfolgt wird. Seine uns völlig fremde Welt wird zum Greifen nah, wo es um den Willen zu überleben gilt. Das betrifft auch den Schutz der eigenen Familie und den Aufbruch in eine neues Land und eine neue Zukunft - wie aktuell ist das heute? Fazit: Spannender, bildgewaltiger, interessanter und gleichsam lehrreicher Ethno-Streifen mit reichlich Action vor kulturhistorischem und weltpolitischem Hintergrund. Kino, wie es sein sollte! Allein, das trotz zahlreicher Nominierungen nur wenige Filmpreise vergeben wurden, sollte den Film noch sehenswerter machen.

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                                              movieox 19.04.2017, 19:28 Geändert 19.04.2017, 19:29

                                              Ein durch und durch kühner Film, der so seine Momente hat. Das Wuchtigste an ihm ist sein Schlussbild. Bis dahin muss man es aber auch wirklich schaffen wollen. Sonst wirkt es nicht.

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                                                Herausragend, spannend und mitreißend. Ganz toller Film.
                                                Die Umsetzung im Maya-Dialekt trägt auf jeden Fall zum Meisterwerk bei.

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                                                  Was ist der Unterschied zwischen Emmerichs „10.000 B.C.“ und Mel Gibsons „Apocalypto“ ?

                                                  10.000 B.C. wurde zwei Jahre nach Apocalypto gedreht und ist reines Kitschkino. Hübsche Krieger retten sich gegenseitig. In Gibsons Maya-Kultur jedoch treffen wir auf archaisches, naturalistisches Kino. Extrem brutal, echt, ohne Gnade. So wie man sich Naturvölker vorzustellen hat, die über andere herrschen. Bereits zwei Jahre zuvor (2004) hat Gibson in der „Passion Christi“ seinem Publikum mittels expliziter Gewaltdarstellung mächtig was abverlangt.

                                                  Gibson zeigt nicht nur eine schier unglaubliche Urwald-Hatz, er spricht auch das Thema Machtausübung mittels Naturgewalten an. So nutzen hier z.B. die Hohepriester geschickt eine Sonnenfinsternis, um ihre göttliche Macht zu demonstrieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ähnliche Riten und Tricks tatsächlich bei den Mayas stattgefunden haben könnten. Und das einfache Volk hatte von Sternenbeobachtung keine Ahnung, dies war den höheren Rängen vorbehalten. Wissen ist nun mal Macht. Und war es schon immer.

                                                  Was Gibson schlichtweg grandios gelingt, ist die Zeichnung einer Welt, wie sie tatsächlich gewesen sein könnte. Dabei bedient er sich toller Schauspieler, die natürlich bis dahin niemand kannte. Man kann solche Rollen nicht glaubhaft mit westlichen Stars besetzen, das wäre lächerlich. Und würde an die unsäglichen Indianerperücken aus den Winnetou-Filmen der 60er erinnern.

                                                  Gibson untertitelt die Maya-Sprache der Schauspieler, was der Authentizität äusserst gut tut.

                                                  Der Score kommt vom viel zu früh verstorbenen großartigen James Horner.

                                                  Fazit: Während Emmerichs Märchenonkel-Geschichte von Mammuts und Säbelzahntigern Sieben- bis Zehnjährige erfreuen dürfte, ist Gibsons Urwaldstory nur für Erwachsene. Gibson hat sich durch extrem harten Realismus als Regisseur einen Namen gemacht. Er schont uns nicht, zwingt uns hinzusehen. Und man kann nur von Glück sagen, dass wir inzwischen in einer Zivilisation mit ethisch-moralischen Werten leben, und uns nicht mehr mit einem Prügel gegenseitig den Schädel einschlagen. Volle Punktzahl.

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                                                    Der Film ist wirklich gut gemacht. Apocalypto in der Sprache Mayathan mit Untertiteln zu zeigen, verleiht ihm diese gewisse Prise Authentizität. Ein wenig langatmig ist er dennoch. Die Längen hätte man zum Teil etwas spannender gestalten oder sie einfach kürzen können. Bildgewaltig zeigt Mel Gibson hier wieder einmal, wie man Filme vom Mainstream abheben kann.