Assassination Games - Kritik

Assassination Games / AT: Weapon

RO/US · 2011 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Thriller
Du
  • 6
    Ecto1 21.12.2017, 10:04 Geändert 21.12.2017, 10:14

    Astreiner Ostblock B-Movie und einer der besseren Vertreter mit Jean-Claude Van Damme der letzten Jahre.

    Man sollte einfach keine andauernden, modern inszenierte Fight-Szenen erwarten. Es geht hier oft überraschend ruhig - aber durchaus spannend - zu und her. Dafür bekommt man einen gut aufgelegten Scott Adkins, welcher mit den belgischen Muskeln in eine, für dieses Produktionsniveau, brauchbare Handlung verpackt wurde.

    Gerade weil der Film nicht eine reine "auf die Fresse" Sause geworden ist, hat er mich positiv überrascht. Man bekommt einige Einlagen geliefert, welche ich als wohl dosiert bezeichnen würde und daher einen grösseren Impact hatten. Ausserdem hat mir die Optik des Streifens zugesagt, für einen kleinen miesen Film, überraschend überzeugend!

    Dass der Plot nicht immer das gelbe vom Ei ist und man sich hier auf keinen Oscar-Anwärter oder kreatives Indie-Filmchen einlässt, liegt doch schon beim lesen des Titels auf der Hand.

    "Assassination Games" dürfte manchen, auf Daueraction gebürsteten Zuschauer verschrecken. Freunde brauchbarer B-Movies sollten aber dennoch mal einen Blick riskieren, da mich der Film durchaus überraschen konnte. Bin ich mir doch von den beiden Hauptdarstellern schon weitaus schlechtere Werke und Leistungen gewohnt.

    Ein Film der Erwartungen sowohl enttäuschen, als auch auf überraschende Weise für ein positives Erlebnis sorgen kann. Bei mir trifft ganz klar letzteres zu!

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    • 5

      Extrem mittelmäßiger Actionstreifen, dessen Höhepunkt eigentlich schon die astreine Besetzung mit Jean-Claude Van Damme und Scott Adkins ist. Besonders Van Damme zeigt in der eigentlich wenig komplexen Rolle immer wieder ein paar schöne Zwischentöne. Der Rest ist leider egal. Über jedes Bild kommt ein wirklich langweiliger Sepia-Farbfilter (oder was weiß ich, was das für 'ne öde Farbe ist), die Drehorte sind sowieso super langweilig (Van Damme's Appartment im Film mal ausgeschlossen, kleiner Höhepunkt) und die Action leider höchstens mittelmäßig. Immerhin gibt es handgemachte Einschusslöcher und sowas, aber der wenige Druck wird durch die unnötig melancholische Inszenierung sowie unspektakuläre Slow-Mo wieder genommen. Die beste Szene ist dann noch das Setpiece an der Straßenkreuzung. Wegen Van Damme guckbar, aber insgesamt schon eher egal leider.

      2
      • 2 .5

        Schmutz.

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        • 6 .5

          Ja da wird man buchstäblich verarscht, Van Damme und Scott Adkins in einem Film, die beiden sind Kämpfer und wenn man solche Darsteller im Film hat weiss man was man kriegen wird nein ganz im Gegenteil.

          Der Film ist kein harter Action mit Martial-Arts Szenen sondern ein Action-Thriller ohne grosse kämpfen.

          Van Damme ist eine lebende Action Legende, der einfach ein paar Filmchen noch macht so als Spass. Er gibt sich auch sichtlich Mühe mit seiner Rolle und das er auch als Schauspieler funktioniert hat er schon in einigen seiner Filme bewiesen.

          Scott Adkins mit ihm kann ich leider nichts anfangen er kann zwar kämpfen aber ansonsten kann er nix und in diesem Film kämpft er nur ganz kurz daher ist er eine Fehlbesetzung hier hätte ein Antonio Banderas oder Wesley Snipes Spass gemacht aber die wären wahrscheinlich zu teuer gewesen. Ich hätte ja nichts dagegen gehabt wen der Film ein harter Martial-Arts Actionfilm gewesen wäre das würde sogar Sinn machen mit diesen Schauspieler Duo. Der Film ansich ist gut und spannend aber nicht das was sein Publikum erwartet haben darum die schlechten Kritiken. Der Film ist auch deutlich schlechter als Van Damme nächster Film mit Ernie Barbarash "Six Bullets"

          Der Film ist gut aber leider mit Scott Adkins fehlbesetzt weil man dan ein anderen Film mit denen zwei sehen möchte und kein Action-Thriller.

          Aber Van Damme Fans werden an diesem Film nicht vorbei kommen.

          5
          • 5 .5

            Naja, das war leider ein ordentlicher Griff in die Toilette. Da engagiert man zwei Martial Arts Virtuosen für die beiden Hauptrollen und verabsäumt es leider, deren Fähigkeiten ordentlich in Szene zu setzen. Action gibt's kaum zu genießen und die rar gesäten Gewaltspitzen reißen diesen lahmarschingen Thriller auch nicht mehr aus dem B movie Einheitsbrei heraus.

            Selbst als Fan der beiden Actiondarsteller, und das bin ich auf jeden Fall, bietet Assassination Games alles andere als rasante Actionkost wie es der Cast vielleicht vermuten lässt.

            Fazit: Muss man nicht gesehen haben :)

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            • 4

              Zwei Auftragskiller verderben den Auftragsmord. Der Film könnte schon nach 15 Minuten wieder vorbei sein, wenn sich die beiden Auftragskiller nicht gegenseitig ins Handwerk pfuschen und hintergehen würden. Ehrlich währt am längsten.

              • Er sieht aus wie Karl-Heinz! Die Nase krumm, die Beine grad, am Buggedt mal wieder ordentlich gspart. Schau ihn dir an, den Claud den Vandame.

                • 7 .5

                  Gibt aus meiner Sicht deutlich schlechtere Filme von "unseren" alternten Stars aus den 80igern und frühen 90zigern.
                  Wer hier aber nen Action-Film erwartet wird enttäuscht sein.
                  Einige Szenen sind relativ hart(Ohr usw....)

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                  • 6 .5

                    Ich frage mich gerade, ob Stallone und Van Damme den gleichen Schönheitschirurgen besuchen - sozusagen regelmäßig die "Änderungsfleischerei" aufsuchen. Schon erschreckend, wie sich die beiden gemacht haben.
                    Adkins, in meinen Augen einer der momentan fähigsten US-Kampfsportler auf der Leinwand, trifft auf den mittlerweile arg eingerosteten Jean-Claude. Heraus kommt ein durchaus spannender Thriller mit einigen Fight-Einlagen....gerade so vielen (oder so wenigen), dass es nicht in einen sinnlosen Hau-Druff-Film ohne Anspruch entartet. Auch der Bodycount durch Herumballerei bewegt sich weit unter den "Expendables". Spricht erst einmal dafür, dass man Wert auf die Story gelegt hat. Das funktioniert, wenn jedoch dafür hier und da die straffe Action ein wenig hintenan bleibt. Das führt zu Längen, die nicht unbedingt etwas für den eingefleischten Actionfan sind. Eher kommen hier die Storyfanatiker auf ihre Kosten.
                    Allgemein ist "Assassination Games" ein Film, den ich durchaus weiterempfehlen kann.

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                    • 6 .5

                      Ein echt guter direct to DVD Film !

                      • 3 .5

                        Ziemlich lahmer Action Film mit ein paar Martial Arts Einlagen. Langeweile von der ersten Minute an. Ein grauenhafter Goldfilter unterstützt das Schlaftablettenpotential. Die Story kann entspannt ausgeblendet werden. Die Actionszenen sind zwar hart aber nicht unbedingt sehenswert. Schade um Scott Adkins.

                        • 7

                          Wirklich überraschend gut, habe ich vorher so nicht mit gerechnet. Gut die klasischen Kampfszenen sind nicht mehr so gegeben. An der Action leidet dies aber dennoch keines Falls.

                          • 3

                            Das ist nicht einfach nur ein Van Damme-Film, nein, das ist ein Van Damme-Film der mit einem Zitat von Nietzsche beginnt.

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                            • 6

                              Jean Claude hats immer noch drauf. Das steht ausser Frage.
                              Allerdings kommt das hier nicht zur Vollendung rüber.
                              Alles in allem bekommt man hier sehr durchschnittliche B-Action serviert, die aber keine Begeisterungsstürme auslösen wird.

                              FAZIT: Einmal sehen reicht! Dafür aber nette genretypische Unterhaltung.

                              • 4

                                Muss der Film so einen nervigen Gelbstich habe, oder liegt das an meinem PC-Monitor, meinem Fernseher und meinem Laptop?

                                Ansonsten ist "Assassination Games" ein eher mieser Film mit einer Story die es schon drölfzich mal gab. Aber einen Bonuspunkt für die Schildkröte.

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                                • 5 .5

                                  Van Damme, vieler Leute Lieblings-Haudrauf, steckt heutzutage in einem mittelgrossen Dilemma:
                                  Nicht mehr der Jüngste, hat er eigentlich auf Martial-Arts-Filme gar keinen Bock mehr (zumal er viel Kritikerlob für seine Charakterdarstellung im Semi-Biopic "JCVD" geerntet hat - was ihn wohl auch zur grössenwahnsinningen Entscheidung trieb, Stallone's "Expendables" abzulehnen..), doch da ihm Scorsese und co. auch nicht grade die Bude einrennen und die Alimente bezahlt sein wollen, muss er seine Schund-Massenware fürs Videotheken-Regal halt trotzdem weiterdrehen ...

                                  ... Schund wie diesen hier, über zwei Berufskiller mit dem Herzen am rechten Fleck, die sich erst spinnefeind sind, sich dann aber der gemeinsamen Sache willen zusammenraufen, heruntergekurbelt natürlich wie üblich in einem Low-Budget-Osteuropa-Setting ...

                                  Wunderbar albern, wie sich Killer Nr. 1, ein (trotz Augen-Make-Up (!)) sichtlich gealterter van Damme, zielgruppengerecht holzschnittartig, als einsamen alten Wolf, gleichermassen kultiviert wie professionell, stilisiert, als Schach- und Geigenspieler (!) sowie Schildkrötenhalter (!!), wobei er sich dafür in Martial-Arts-Einlagen deutlich zurückhält (lange vorbei sind die Zeiten von Spagat und Roundkick..)
                                  Nur: Er kann sich das durchaus erlauben, denn der Kerl hat mit den Jahren wirklich an Reife und Ausstrahlung dazugewonnen, und man sieht ihm auch ohne Herumgezappel gerne zu.
                                  Killer Nr. 2, und das ist erfreulich, wird gespielt von seinem wohl legitimen Nachfolger als bester nichtasiatischer Film-Kampfsportler, dem Engländer Scott Adkins (nach "The Shepherd" die 2. Zusammenarbeit mit JCVD; "Expendables 2" hat sie auf ungleich grösserer Bühne wieder vereint).
                                  Adkins kann hier zwar nicht die Akrobaten-Sau rauslassen wie in seiner Paraderolle als russischer Knastchampion Boyka ("Undisputed 2 & 3") und hat auch mit van Damme nur einen halbgaren Fight (vor dem Zusammenschluss), zeigt aber einmal mehr sein Potential als charismatischen B-Darsteller, der den Sprung als brauchbarer Physis-Mime für Nebenrollen in die A-Liga schaffen kann ...
                                  Von den beiden Martial-Arts-Ikonen abgesehen, ist das aber in jeder Hinsicht (Plot, Setting, Kampfszenen, Alibi-"Chick", Heldenmotive und -dämonen,..) derartige B-Dutzendware - habe den Film vor einigen Tagen gesehen und das meiste schon wieder vergessen -, das sich jeder weitere Kommentar erübrigt (eins ist mir aber geblieben: Das erst unerwünschte Weibsbild erwirkt sich JCs Zuneigung, indem sie sein offensichtlich wählerisches Schildkröten-Vieh dazu bringt, seinen Kopp ausm Panzer zu strecken ..!!)
                                  Aber eben: Wenn schon DVD-Action-Schund, dann doch bitte mit DEN beiden ...

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                                  • 7 .5

                                    Auch zu mir ist in den letzten Tagen durchgedrungen, dass van Damme mittlerweile Schauspieler geworden sein soll. Selbstverständlich musste ich das sofort testen. Deswegen hab ich mir gleich mal den am trashig klingensten Titel "Assassination Games" rausgesucht. Aber siehe da, an dem Film hat mir richtig viel gefallen. Das Farbsetting, die Stimmung in den ruhigen Momenten und die Locations passen mMn wunderbar zusammen und irgendwie passt sogar van Damme da rein.
                                    Mit Adkins wurde sogar ein passabler Schauspielkollege gefunden der sympathisch und keine komplette Hohlbirne ist, wie das van Damme früher war. Auch der Rest der Crew arbeitet im guten Durchschnitt und heraus kommt schließlich einer der besseren B-Movies.
                                    Habe erst nach der Sichtung des Films die Kommentare gelesen und bin ein bisschen entsetzt dass van Damme vor seiner schleichenden Wandlung zum "Schauspieler" auch schon Fans hatte. Das schien mir gar nicht möglich. Aber naja. Für alle die VD scheiße fanden ist dieser Film vielleicht ein Schritt in die andere Richtung...

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                                    • 6 .5

                                      Ey wenn ich Adkins und Vann Damme in einem film habe ...dann lass ich doch die Fäuste knallen und das ganze mit ner ordentlichen Kameraführung festhalten...die Kampfszenen haben mich entäucht...ansonsten ein solider Rachefilm mir einigen Anlaufschwierigkeiten vielen Ungereimtheiten blödsinnigen Dialogen...nix zum Nachdenken halt aber viel Ultrabrutales

                                      • 6

                                        Solide Action. Kann man anschauen, wenn man nichts besseres zu tun hat.

                                        • 4

                                          Ich glaube, der letzte Film, der auf dem Balkan spielte, und nicht allein durch die Location schon runtergezogen wurde, war Van Helsing ;-)
                                          (Ich darf das sagen, ich fliege nächste Woche nach Bulgarien)
                                          Hier kommt noch die furchtbare Optik hinzu.

                                          • 8

                                            Die ewig das Gleiche fordernde Fanschar ist immer noch tieftraurig weil Van Damme keinen Spagat mehr macht, Actionliebhaber mit weiterem Horizont freuen sich. Kein 80er-Jahre-Haudegen hat in den letzten Jahren eine dermaßen spannende Entwicklung durchgemacht wie die ehemals dauerzugedröhnte Kampffritte. Auch ASSASSINATION GAMES erfreut das Herz: Zusammen mit dem derzeit heißesten Fighter-Nachwuchs Scott Adkins empfiehlt sich Jean-Claude in einem packenden Thriller im besten 70er-Jahre-Stil als legitimer Charles-Bronson-Nachfolger, der auch in leisen Szenen mühelos überzeugt. Bitte, bitte, weiter so!

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                                            • 7 .5

                                              Bin positiv überrascht von diesem Film.

                                              Dachte, dass es eher fad zugehen wird...Finde, dass es recht gut gemacht ist und Van Damme eine sehr gute Rolle spielt. Ja, er wirkt schon alt, aber ist noch gut in seinem Element.

                                              Kann man sich definitiv anschauen.

                                              Keine Ahnung warum manche Vorschreiber so negativ beurteilt haben, vielleicht weil sie zu viel erwartet haben?

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                                              • 3

                                                Oh, was für eine vorhersehbare Schlaftablette. Im billigen braun-/gelblichen Ton gehaltener, mit peinlich-kitschigen Score unterlegter, phrasendreschender Actioner ohne Action und Möchtegern-Drama ohne glaubwürdigen Figuren. Van Dammes Leistung geht in Ordnung aber Adkins ist eine kaum zu ertragene schauspielerische Null-Nummer. Ich mag B-Movie-Klopper, egal wo sie produziert wurden und wie dümmlich die Story ist. Aber das hier ist nur ein uninspirierender Zeitfresser...

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                                                • 7 .5

                                                  Jean-Claude Van Damme ist ein Geschenk. Wohl kein anderer Actionstar von einst hat eine derartige Wandlung durchgemacht oder sich auch nur den Versuch zugetraut. Dolph versucht es mit Selbstironie, Seagal mit Irrsinn und Chuck Norris ist in die Kirche gegangen. Van Damme will mehr. Das zugekokste Grinseäffchen von einst, daß sich mit gruseligen Grimassen durch seinen eitlen Trash schlug, ist lange weg. Van Dammes Fresse hat Charakter. In seinen Rollen ist er abgekämpft, müde, melancholisch, verbittert. Manchmal gibt es noch Hoffnung, meistens nicht. Auch wenn er im richtigen Moment die alten Moves rausholt: JCVD ist Schauspieler geworden.
                                                  ASSASSINATION GAMES, einer der schönsten Filme dieses Jahres, ist ein weiteres Beispiel.

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                                                  • 7

                                                    Van Damme und Scott Adkins in einem Film, das kann doch nur gut werden oder? Das Ergebnis ist für einen B-Movie recht gut gelungen und Van Damme und Adkins agieren hiermal wieder recht sympatisch in diesem recht harten Rache Actioner. Die Story ist bekannt, doch die Actionszenen lassen sich wirklich gut ansehen. Ein Film für einen netten Abend!

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