Auf Teufel komm raus

Auf Teufel komm raus

DE · 2010 · Laufzeit 85 Minuten · FSK 12 · Dokumentarfilm · Kinostart

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von Mareille Klein und Julie Kreuzer

Die kleine Ortschaft Heinsberg befindet sich in Aufruhr. Karl D., ein verurteilter Sexualstraftäter, ist bei der Familie seines Bruders eingezogen. Plakate an den Straßen und Schmierereien am Haus der Familie fordern, dass Karl D. Auf Teufel komm raus verschwinden soll. Regelmäßige Demos finden statt. Die Bewohner sehen ihre Kinder bedroht, Familie D. hat sich im Haus verschanzt, bekommt Begleitschutz, wenn sie es verlässt. Die Fronten sind verhärtet. Eine Gruppe von Demonstrantinnen erklärt sich dennoch bereit, die Sichtweise der gegnerischen Seite kennen zu lernen.

Die zum Teil absurden, auch komischen Ausmaße eines durchaus ernsten Demo-Kleinkriegs samt begleitender Medienschlacht schildern die HFF München-Studentinnen Mareille Klein und Julie Kreuzer in ihrer Doku, die bei den Hofer Filmtagen Premiere feierte. Sie lassen beide Parteien zu Wort kommen, befragen Karl D., der ein wenig gespenstisch als Biedermann erscheint, seinen Bruder ebenso wie die zersplitterten Demonstrantengruppen und machen die psychologische Belastungen auf beiden Seiten deutlich.

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Filmdetails Auf Teufel komm raus
Genre
Dokumentarfilm
Zeit
2011, Gegenwart
Ort
Deutschland, Dorfleben
Handlung
Bedrohung, Demonstration, Dorfleben, Eindringling, Landleben, Nachbar, Päderast, Sexueller Missbrauch, Verurteilt
Stimmung
Ernst, Spannend, Verstörend
Verleiher
Real Fiction
Produktionsfirma
Bayerischer Rundfunk , Kokon Film , Westdeutscher Rundfunk

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