Auftrag Rache - Kritik

Edge of Darkness

US · 2010 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6

    Na ja, eine grundlegend interessante Story mit routinierten Schauspielern.

    • 7

      Grundsolider Action-Thriller mit einem routinierten Mel Gibson.

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      • 8

        Mel Gibson ist zurück auf der großen Leinwand – aber hatte ihn 2008 eigentlich jemand vermisst? Mittlerweile hatte er ja deutlich mehr Spaß am Regieführen als am Darstellen gefunden und war einige Male eher unangenehm aufgefallen – aber das kann man alles getrost vergessen. Wobei er sich für seine Rückkehr eine eher leichte Rolle ausgeguckt hat, zumindest eine die einen Darsteller von seinem Kaliber nicht restlos fordert. Aber immerhin gibt’s einige Stolpersteine die der Film nicht restlos umschifft, aber trotzdem in Stärken umwandelt: man nimmt Gibson den trauernden Vater nicht richtig ab, wenn er die meiste Zeit cool und nüchtern bleibt und nur hier und da mal Zwischendurch ein kleines bisschen in sich zusammensackt. Die minimale Übersinnliche Komponente in der Gibson beständig Visionen seiner toten Tochter hat ist auch nicht wirklich eine besondere Idee die manch einen abschrecken könnte. Und es ist ein eher actionarmer Film – aber das ist eigentlich gut so: hier und da bricht sie doch aus, die Gewalt, die Action, manchmal ganz unerwartet (der Film hat an einer Stelle einen solch krassen Schockeffekt den kaum ein Horrorfilm so gut hinbekommen könnte) und gemäß dem Motto weniger ist mehr sind die dann passierenden Killerszenen so unfassbar brutal daß es voll trifft wie ein Faustschlag. Das Ende ist etwas pathetisch, aber rundet das Werk sehr gut ab. Also Spannungskino für Leute die mehr als Action suchen und für Mel Gibson eine schöne Möglichkeit sich neu zu etablieren. Mehr davon, Mel!

        Fazit: Brutal und hart und doch was fürs Köpfchen: spannender und intelligenter Thriller mit grandioser Leinwandrücker von Mel Gibson!

        • 7
          999CINEASTOR666 30.07.2017, 19:55 Geändert 30.07.2017, 20:53

          Auftrag Rache (OT: Edge of Darkness) / US/GB / 2010

          >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

          AUFTRAG RACHE startet furios und nimmt dann immer wieder den Fuß vom Gaspedal. Zweifelsohne hat AUFTRAG RACHE ein paar Längen, doch wird nie langweilig. Das liegt mitunter daran, dass die bis in die Nebenrollen ausgezeichnete Besetzung über viel hinwegtäuschen kann. Allen voran MEL GIBSON ist überzeugend und spielt glaubwürdig. Die Handlung ist gut durchdacht, die Dramaturgie wirkt nicht zu aufgesetzt und der Sarkasmus ist an den richtigen Stellen platziert. Die Verschwörung setzt sich Stück für Stück zusammen, doch da das Zusammensetzen die Ruhe weg hat, kann man sich im Verlaufe dieses und jenes zusammenreimen. Dadurch fällt der Spannungsbogen gelegentlich in den Keller, um im nächsten Moment wieder in die Höhe zu schnellen, da sich die verzweifelte Suche nach Antworten immer mehr zur Odyssee eines Mannes, der nichts mehr zu verlieren hat, steigert. Mein Fazit ist also, dass AUFTRAG RACHE ein durchaus solider Rache- und Politthriller ist.

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          • 4 .5
            RoboMaus 11.06.2017, 16:11 Geändert 12.06.2017, 07:06

            Mel Gibsons Verschwörungs-Thriller ist schon nach dem Start vorhersehbar: er ist Polizist und hat seine erwachsene Tochter zu Besuch - die wird auf der Türschwelle neben ihm erschossen. Zunächst will der Plot in Richtung "Anschlag auf den Polizisten" lenken und vernachlässigt völlig die Möglichkeit, dass der Anschlag evtl. der Tochter galt.....

            Nachdem die erste halbe Stunde mit Rätselraten in der Sackgasse verbracht wird, und Gibsons trauriges Los mit Video-Flashbacks zu seiner fünfjährigen Tochter vertieft wurde, kommt er darauf, dass sie für die Nuklearindustrie arbeitete, die auch für ihren Tod verantwortlich sein muss. Er bringt die Wahrheit über eine mutmaßliche Verschwörung häppchenweise ans Licht, wobei zwar nicht klar ist, was genau seine Tochter gemacht hat, aber die Bösen schnell für den Zuschauer identifiziert sind.....

            Leider ist die Inszenierung langatmig, dialoglastig und lässt überhaupt keine Spannung aufkommen. Man kann sich früh zusammenreimen, was hier gespielt wird und wie das ausgeht, so dass das Interesse in der zweiten Hälfte verloren geht. Zum Ende gibt es noch den Klassiker der Einfallslosigkeit (SPOILER): die Bösen schnappen Gibson und fesseln ihn an ein Bett, wovon er sich nach dem Aufwachen in zehn Sekunden(!) befreit und die üblen Typen im Anschluss fertigmacht (SPOILER ENDE).
            Immer dasselbe mit den Psychos.....

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            • 6 .5
              Gerry1974 21.03.2017, 00:17 Geändert 21.03.2017, 00:19

              Guter Rache-Thriller, der einige geschliffene Dialoge zum besten gibt. Persönlich finde ich aber Mel Gibson hinter der Kamera besser, als vor der Kamera.

              • 8 .5

                immer wieder gerne...

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                • 4 .5

                  Nee sorry echt nicht - schwach, uninteressant, langatmig.

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                  • 7 .5

                    Spannender Thriller von Anfang bis Ende.

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                    • 7 .5

                      Mel Gibson ganz nach meinem persönlichen und Privaten geschmack,wenn mir das passiert,gibt es für mich auch nur noch ein Ziel im Leben.
                      RACHE!

                      Top Film, der atmosphärisch dicht und richtig gut ist!

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                      • 6

                        Ein Cop fahndet nach dem Mörder seiner Tochter und kommt einer politischen Verschwörung auf die Spur. Angenehm altmodischer, nicht immer schlüssiger Thriller, der nicht zuletzt von seinem großartigen Darstellerensemble lebt, allen voran ein sichtlich gealterter Mel Gibson. [Kai Mihm]

                        • 7 .5
                          Malik 11.06.2016, 07:31 Geändert 11.06.2016, 08:52

                          Ganz im harten Stil seines düsteren, britischen Mehrteilers "Die Plutonium Affäre" (1985) kreierte M. Campbell im Jahr 2010 das US - Remake seines eigenen Stoffes.

                          Diesmal übernahm Altstar Mel Gibson die Rolle des auf Rache sinnenden Polizeiveteranen Thomas Craven, dessen Tochter scheinbar versehentlich einem tödlichen Attentatsversuch zum Opfer fällt, welcher vorgeblich Craven gelten sollte.

                          Im Rahmen seiner Nachforschungen gerät Thomas bald auf die Spur eines ungeheuren Skandals, dessen Verursacher auf höchster politischer und wirtschaftlicher Ebene operieren.

                          Campbell inszenierte die Neuverfilmung seines nunmehr 30 Jahre alten Politthrillers als knallharte, tragische Rachestory und geizt in diesem Rahmen auch nicht mit vereinzelt expliziter Gewaltdarstellung.

                          FAZIT: "Auftrag Rache" besticht vor Allem durch seinen in gewohnter Manier fesselnd agierenden Hauptdarsteller Mel Gibson, der als Thomas Craven die liebenswerte Tappsigkeit des alleinerziehenden Vaters mit der kompromisslosen Härte eines vigilanten Cops verbindet.

                          "Auftrag Rache" ist brillant inszenierte, spannende Thriller - Unterhaltung und erinnert in seiner desolaten Ausgangslage und menschenverachtenden Methodik des dargestellten Komplotts im besten Sinne an die düsteren Paranoia - Thriller der 70er Jahre; Filme wie "Teufelskreis Alpha" oder "Das China Syndrom".

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                          • 6

                            Thriller mit guter Einleitung, die jedoch sehr schluderhaft und ideenlos fortgesetzt wurde.
                            "Auftrag Rache" ist arg vorhersehbar und zu grossen Teilen auch wenig glaubwürdig.
                            Die Anfangs aufgebaute Dramaturgie wird wird leichtfertig verschenkt
                            Der Film hat viele gute Ansätze die leider im Keim ersticken. Und was der Film noch hat, ist ein gewohnt cooler und abgekochter Mel Gibson. Er allein kristalisiert sich hier als wirklich sehenswerter Schauwert heraus und hievt diesen Streifen zumindest ins solide Mittelmass. Gesehen haben muss man das aber nicht wirklich.
                            Fazit: Schade, hier wird eine gute Ausgangssituation sehr leichtfertig verschenkt und sich zu sehr auf Gibson verlassen. Er macht das beste draus, kann aber über die vielen Mängel nicht hinweg täuschen.

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                            • 6 .5

                              Ordentlicher Rache-Thriller. Zum ganz großen Kino langt es allerdings auch nicht.
                              Mel wertet diesen Film ganz klar auf. Anschauen, kann man Ihn auf jeden Fall mal.

                              • 7 .5

                                Mit "Auftrag Rache" kommt Mel Gibson nach einer längeren Pause auf die Kinoleinwand zurück.
                                Die Rolle ist den guten Mel wie auf den Leib geschrieben und man nimmt ihm seine Gefühle die durch den Mord an seiner Tochter entstanden sind auch ab.

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                                • 1

                                  Unrealistischer Popcorn Schrott

                                  • 6

                                    Mel Gibson mimt den Polizisten Thomas Craven, dessen Tochter gleich zu Beginn des Films erschossen wird, worauf dieser die "Mir-alles-egal-Brille" aufsetzt und beginnt, auf eigen Faust die Umstände des Geschehenen zu ermitteln.
                                    Unter dieser durchaus simplen Prämisse könnte ein rasanter und spannender Rache-Thriller erwartet werden, tatsächlich ist "Auftrag Rache" aber ziemlich vorhersehbar und voller Leerläufe. Der Sachverhalt ist schnell klar, sobald eine Figur auftritt, weiß der Zuschauer, ob sie Dreck am Stecken hat oder eben nicht. Da auf Überraschungen weitestgehend verzichtet wird, könnte der Protagonist doch eigentlich zügig mit den selbstjustiziellen Aufräumarbeiten beginnen, doch auch diese sind rar gesät, wodurch dem Film einigens an Tempo genommen wurde.
                                    Trotzdem macht Mel Gibson seine Sache recht gut und die Geschichte wird glaubwürdig erzählt, weshalb zu wenig Action und ein durchschnittliches Spannungsniveau hier noch keinen totalen Reinfall von Film bedeuten, aber mehr als gut gemeinte 6,0 Punkte sind dann auch nicht drin.

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                                    • 6
                                      totox 10.07.2015, 22:59 Geändert 21.07.2015, 00:13

                                      Eine potentiell starke Verschwörungs- und Rachestory mit einem Mel Gibson, der wie schon in Ransom und Conspiracy Theory auch in diesem Film zeigt, dass er für solche Rollen hervorragend geeignet ist - was kann da schiefgehen?

                                      Die Umsetzung. Viele Szenen sind unlogisch oder wirken überflüssig. Der Rest ist eine fantasielose, sich wiederholende Abarbeitung des "Rächer setzt Mitwissern Pistole an den Kopf, bis sie die Hintermänner verraten, verfolgt letztere und bringt sie um"-Themas.

                                      Die Verschwörer sind im Film leichte Beute und seltsam passiv. Der Hauptheld bricht ständig offen Gesetze und jagt einflussreiche Personen, bekommt aber keinen Ärger mit seinen Vorgesetzten. Ein Regierungsagent, der ihn stoppen soll, lässt ihn gewähren. Das und vieles andere macht keinen Sinn.
                                      Im wirklichen Leben wäre so ein kleiner Cop, der eine von der Regierung sanktionierte "Black-Ops"-Aktion aufdecken will, ganz schnell seinen Job und ggf. sein Leben los und kein Hahn würde es wagen, nach ihm zu krähen.

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                                      • 6 .5

                                        Nix völlig Aussergewöhnliches – einer der Filme, den ich schon längst wieder vergessen habe und bei dem ich mir erst nach der Sichtung des gesamten Trailers sicher gewesen bin, dass ich ihn schon mal gesehen habe … ;-) Aber man muss schon sagen, wenn der Mel will, kann er eine richtig coole Sau sein. Für Rache-Thriller ist er die perfekte Besetzung, finde ich. Wer darauf steht, sollte sich diesen Film bei Gelegenheit mal reinziehen. Vergessen kann man ihn später dann ja immer noch. :-D

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                                        • 7 .5
                                          drahdinedum 07.05.2015, 10:13 Geändert 07.05.2015, 10:16

                                          Der Film hat Schwächen klar!

                                          Aber gerade nach dem WTF-Moment zu Beginn! Hatte der Film bei Mir eigentlich schon gewonnen!

                                          Und als Vater kann man den Hauptakteur sehr gut verstehen!

                                          Apropos Hauptakteur:

                                          Mel Gibson
                                          + Rachefilm

                                          = Perfekte Symbiose

                                          Habe Fertig!

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                                          • 7

                                            Sehr düsterer, hochkarätig besetzter Rache-Thriller, der den Blickwinkel auf das Zusammenwirken von Politik und Industrie richtet. Eine solide Story und ein glaubwürdiger Mel Gibson machen den Film sehenswert.

                                            • 6 .5

                                              Ich hätte mir ein bisschen mehr Rache gewünscht, sprich Blut und Leichen, Action gibts kaum, dafür aber einen super Hauptdarsteller. Ganz netter Film, einfache story nen tick zu lange aber immerhin packend und teilweise ganz spannend inszeniert. Für zwischendurch auf jeden Fall nicht verkehrt. ! ;)

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                                              • 6 .5

                                                Ein durchaus sehenswerter Thriller mit einigen spannenden Momenten. Gerade das "Einer-gegen-Alle"-Prinzip zieht hier mächtig und gibt den Film noch einmal Rückenwind. Andererseits ist das Szenario alles andere als neu und gerade der Umstand, dass der Film im Endeffekt nur die Kurzfassung einer mehrstündigen Mini-Serie ist, führt dazu, dass sich die Geschehnisse teils überschlagen und einige Figuren unterentwickelt bleiben. Gerade die Szenen um Ray Winstone machen immens viel Spaß, handelt es sich bei ihm doch um eine der interessantesten Figuren des Filmes; doch sind es gerade mal zwei bis drei Szenen, die ihm vergönnt waren. Danny Huston mimt den typischen Bösewicht ohne Vorbehalte und letztlich macht es den konsequenten Schluss (also nicht die kitschige Szene direkt vor dem Abspann!) schlichtweg glaubwürdiger. Mel Gibson darf süffisante Sprüche von sich geben, mimt den gefallenen Helden aber sehr glaubwürdig. Auch hinter der Kamera wurde alles richtig gemacht, sodass sich ein handwerklich grundsolider Thriller mit vielen kleinen Schwächen im Detail ergibt.

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                                                • 3 .5

                                                  Schwach Story sehr Schwach erzählt und die Charakterzeichnungen sind auch schwach. Dazu keine Spannung. Der Film ging komplett an mir vorbei.

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                                                  • 5

                                                    Der Anfang ist klasse, konsequent und brutal! Gemessen daran hätte "Edge of Darkness" wirklich gut werden können. Leider säuft der vermeintliche Rachefeldzug viel zu schnell in dem langatmigen Sumpf aus Verschwörungen ab...