Augenblicke: Gesichter einer Reise - Kritik

Visages, Villages / AT: Visages, visages; Faces Places

FR · 2017 · Laufzeit 89 Minuten · FSK 0 · Dokumentarfilm · Kinostart
Du
  • 9 .5

    (..) Und so entwickelt sich, ähnlich wie in Corinna Belz sehenswerter Künstlerdoku „Gerhard Richter Painting“ in der liebenswert offenen und unkomplizierten Art selbst große Kunst, die bis zum Ende der kurzweiligen 88 Minuten ganz einfach glücklich macht. Ein sehr berührendes Meisterwerk. Nicht verpassen!

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    • 6 .5

      "(...) Weitaus faszinierender als die Begegnung zwischen Agnès Varda und JR ist ohnehin die der beiden Künstler auf ihrer Reise mit der normalen Bevölkerung und deren Alltag (...) In diesen zwischenmenschlichen Momenten liegt die Stärke des Films, mit der Varda auf ihre eigene Weise die Schönheit des Augenblicks einfängt, während JR den Beteiligten eher mit seinen Bildplakaten ans Herz greift (...) Was all diese Segmente eint, ist ein Gefühl der Verlassenheit – sei es der zerstörte Bunker an einem Strand der Normandie, eine unvollendete Dorfsiedlung oder die Tochter des Minenarbeiters, die sich als einzige in ihrem Viertel weigert, für einen Neubau umzuziehen (...)"

      • 5

        Diese Idee ist so simpel wie einleuchtend, doch auf 90 Minuten geht sie leider nicht auf.

        • 7 .5

          Agnès Varda und JR [finden] einen einzigartigen Zugang, um Menschen und Lebendigkeit in den entlegensten Gegenden zu entdecken: Streetart.

          • 8

            Und so steckt in der liebenswert offenen und unkomplizierten Art auch große Kunst, die ganz einfach glücklich macht. [Günter H. Jekubzik]

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            • 7

              Gegenwärtiges trifft auf Vergangenes, Heiterkeit auf Melancholie. Das Gefühl, das dieser poetische Film vermittelt, liegt irgendwo dazwischen. [Christian Horn]

              • 7 .5

                Auch wenn Augenblicke: Gesichter einer Reise grundsätzlich von Leichtigkeit und mitunter sogar von einem leichten Schalk getragen wird, klingt immer wieder ein Gefühl der Melancholie an, und nicht zuletzt auch das Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit. [Esther Buss]

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                • 5 .5

                  „Augenblicke – Gesichter einer Reise“ lehrt, dass jeder Mensch eine Geschichte zu erzählen hat. Das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis, und so besticht die Dokumentation vor allem durch den Charme des ungleichen Paares. Leichtfüßig und selbstironisch bewegen sich Varda und JR durch ihr Experiment, das unter den Augen des Publikums Form annimmt. Die riesigen fotografischen Ergebnisse sind in der Tat schön anzusehen. [...]

                  • 9

                    Agnès Varda und der Streetartist JR begeben sich auf eine Reise durch Frankreich, erkunden Land und Leute und die Möglichkeiten der künstlerischen Zusammenarbeit. Glückbringender, gutgelaunter, liebevoller Film. [Alexandra Seitz]

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