Australia - Kritik

Australia

US/AU · 2008 · Laufzeit 166 Minuten · FSK 12 · Western, Drama, Abenteuerfilm, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Regisseur Baz Luhrmann ("Moulin Rouge") schuf ein famoses Epos, in dem Abenteuer und große Gefühle dominieren und das sicher nicht zufällig an "Vom Winde verweht" erinnert.

    • 3 .5

      Was für ein Schnulzstreifen.

      • 4

        Ok, ich gebe zu diesen Film unter denkbar schlechten Umständen gesehen zu haben: mit seiner epischen Lauflänge von fast 3 Stunden und den immensen Landschaften ist dies wohl einer den man auf der großen Leinwand gesehen haben muß. Ich hab ihn allerdings in einem Flugzeugmonitor auf dem Weg nach New York gesehen was eines leider nicht beinhaltete: die Möglichkeit mal kurz rauszugehen. Henning hatte mich ja schon vorgewarnt: der Film sei am Beginn unwahrscheinlich albern. Das wollte ich bei der Ankündigung und dem Inhalt aber nicht glauben – doch er hatte Recht. Ich bin bis jetzt nicht über die endlos doofe Szene gekommen in der das Känguru weggeschossen wird und danach kamen zwar noch über zwei Stunden Film aber auf die hatte ich dann kaum noch Lust. Alles was für mich übrig blieb war ein zwar nett fotografierter, aber überlanger Schmachtfetzen mit ein wenig Schuß Abenteuerfilm, aber auch jenes sehr überschaubar und kaum interessant. Ihr merkt, ich finde nicht die Worte um meine Ablehnung gegen diesen Film auszudrücken, darum mache ichs knapp auf den Punkt: übelster, langatmiger Mist, zwar aufwendig und im Keim eine Liebeserklärung an ein aufregendes Land, aber es bringt nichts das in Überlänge im Film durchzuleiden!

        Fazit: Unfreiwillig komischer Schmachtfetzen bei dem auch die prominenten Darsteller keine Spur „zünden“!

        • 9

          Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ... sicherlich ein Film mit einigen Längen, aber für Australien-Liebhaber auf jeden Fall ein Muß. Beeindruckende Landschaftsaufnahmen, großartige Besetzung - ja, wie gesagt, die Story ist etwas oberflächlich und an manchen Stellen zu langatmig, nichts desto trotz ein Film für einen schönen DVD-Abend. Und Hugh Jackman ist in dem Film definitiv ein Augenschmaus für die Damenwelt.

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          • 6
            RoboMaus 23.04.2017, 09:33 Geändert 25.04.2017, 07:25

            Sexiest man alive.

            Als Hugh "Wolverine" Jackman 2008 diesen Titel erwarb, spielte er mit Nicole Kidman in Baz Luhrmanns Heimatfilm 'Australia'. Alle Beteiligten sind Australier, wobei Story, Drehbuch, Regie und Produktion in Luhrmann vereint sind. Die Ambition drückt sich auch in der Eposlänge von über zweieinhalb Stunden aus, was der Inhalt jedoch nicht rechtfertigt und mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten ist.

            Unter den fünf Filmen, die Luhrmann bis heute gemacht hat, hebt sich 'Australia' in der Machart deutlich heraus, indem er auf seine sonst üblichen, schrillen Gimmicks verzichtet. Eine gute Voraussetzung, doch 'Australia' ist kein Film, der Tiefe erzeugt oder unter die Haut geht. Die Story um Kidman und Jackman, die eine alte Farm und ihre Viehwirtschaft wieder auf Vordermann bringen, ist interessant und hat einige bewegende Momente, bleibt aber weitgehend im oberflächlichen Bereich und bedient sich zu simpler, stereotyper gut-böse Mechanismen, um Spannung zu erzeugen. Vor allem die Nebengeschichte um einen Aborigine-Mischling überschreitet manchmal die Grenze zum Kitsch.

            Kein Meisterwerk zur Aufarbeitung australischer Themen, aber ein ansprechendes Drama um Moral und Durchhaltewillen.

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            • 6 .5

              Hugh Jackman gleicht mit seiner sympathischen und authentischen Art die ausdruckslose Botox-Visage der Kidman aus. Ansonsten ganz unterhaltsames epochal anmutendes Drama, für einen Luhrmann überraschend schlicht gehalten. Keine großen Überraschungen, keine allzu mitreißenden Emotionen, dafür schöne Bilder.

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              • 6 .5

                Epochales Abenteuer Drama mit einer Bilder Komposition a la Buz Luhrman.
                Visuell ein Highlight, Filmisch ein ganzes Stück zu lang ungefähr zu langatmig geraten.
                Der Film versucht leider viel zuviel auf einmal und am Ende macht er alles nur normal und ohne wirklich vollends zu überzeugen. Außerdem packt er die Klischee Keule viel zu oft aus.
                Hugh Jackman und Nicole Kidman sind ein stimmiges und sehr gut agierendes Leinwandpaar.
                Buz Luhrman der Mann fürs bunte, wirkt hier etwas wenig überzeugend und manchmal zu selbstverliebt in seine eigenen Bilder.

                Australia ist wie hier filmisch, als auch Urlaubstechnisch eine Reise wert.

                6
                • 7

                  Wahnsinnig beeindruckende Kulissen und Bilder wurden in diesem Film erschaffen!
                  Man muss sich ein bisschen auf den Stil des Films einlassen, dann verspricht dieser wirkliche Begeisterung.

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                  • 2
                    Reli 31.03.2016, 21:27 Geändert 10.04.2016, 12:13

                    Der Versuch einer Geschichtskittung? Wüstensand verklebt auch optisch die Augen, so dass die schlechte Schauspielkunst auf der Leinwand nicht mehr so auffällt? Leider kann auch der halbnackte Jackman den Film nicht retten.

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                    • 7

                      Opulent ausgestattetes Abenteuer-Epos, welches nach der bekannten Formel alter Hollywood-Klassiker (Vom Winde verweht) entstanden ist. Die beiden Hauptdarsteller sind gut, die Story eher weniger. Optisch gibt es aber einige echt gute Momente.

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                      • 9 .5

                        Mein Fazit:

                        Ein toller Film! Anders kann man es nicht sagen.

                        Anfangs musste ich mich an Nicole Kidman gewöhnen. Manche Kamera-Einstellungen waren ungünstig, zumindest hatte ich das eine oder andere Mal das Gefühl, das sie etwas künstlich rüberkommt. Und Hugh Jackman mit seinem Bart war für mich auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das ist eben Geschmacksache und entbehrt jeder Grundlage für eine Diskussion.

                        Die Geschichte selbst ist toll, angepaßt an den großen schwarzen Kontinent. Geheimnisvoll, hart und doch voller Leidenschaft ist das Leben auf einer Farm. Die Farm ist vom Verwalter absichtlich runtergewirtschaftet, damit der Besitzer, Lord Ashley, sie so billig wie möglich an die Konkurrenz verkauft. Da dieser sich weigerte, wurde er getötet und man setzte auf die scheinbar schwache Frau.

                        Pikiert und zickig war sie am Anfang, die Lady Ashley. Das hat Nicole Kidman toll rübergebracht. Sie zeigte sich durch und durch wie eine Lady. Aber sie zeigte auch eine verwundbare Seite, das sie keine Kinder bekommen kann, das ihr Herz für den kleinen Nullah schlägt (was ist der Junge goldig, den hätte ich auch sofort in meine Arme geschlossen) und das sie an die Unerschütterlichkeit der Liebe und der Familienbande glaubt. Zum Schluss hat sie mehr Mut als alle zusammen und auch das konnte Nicole Kidman mehr als überzeugend rüber gebracht. Die Liebesgeschichte mit Drover läuft eigentlich eher nebenbei, vorrangig geht es um Leidenschaft, um Liebe für das Land, um Respekt vor den Ureinwohnern und natürlich über Mut und Heldentaten.

                        Daneben glänzt der Film durch tolle Kostüme, atemberaubende Landschaftsaufnahmen und der unvergleichen Musik von Judy Garland’s „Somewhere over the Rainbow“.

                        Ich kann diesen Film wärmstens empfehlen und würde ihn mir immer wieder ansehen. Von mir bekommt er 95%.

                        Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2009.

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                        • 7

                          da ich etwas auf fratzenbuch und anderen webseiten rumgedaddelt und die letzte stunde nur peripher verfolgt habe, geb ich mal eine etwas großzügige bewertung (glaub ich).

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                          • 7

                            uiuiui, was soll man von dem film halten.... ACHTUNG: ETWAIGE SPOILER VORRAUS... bis zur ankunft der rinder auf dem boot ist er durchaus gut gemacht, mit witzigen einlagen gespickt und guten bildern. störend bis hier her: der achso überschwängerte einsatzt von computeranimation, der unnötige tot einer ureinwohnerin und (selbstredend) die synchronstimme von nicole kidman (rose von 'two and a half men' ist echt anstrengend).
                            ab hier (also ab hugh jackman ohne bart) sollte man abschalten, da man sich eh nicht mehr drauf konzentriert... zumindest in meinem fall. wenn ich dran denke, dass jetzt noch eine stunde kommt...

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                            • 6

                              Eine britische Aristokratin und ein australischer Cowboy werden im Australien des Jahres 1939 über Klassenschranken hinweg zum Traumpaar: Baz Luhrmanns ehrenwerter Versuch, ein altmodisch-opulentes Liebesepos zu inszenieren, ist unterhaltsam, erreicht jedoch nicht die Klasse der großen Vorbilder. [Kai Mihm]

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                              • 8

                                Story ist etwas langfädig aber super Bilder.

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                                • 4 .5

                                  Gut gefilmt, tolle Bilder, Mister Jackman gefällt, das wars. Reizt leider nicht zum mehrmaligen ansehen.

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                                  • 4

                                    der film hat mich leider gar nicht überzeugt..
                                    alleine die punkte für die tolle landschaft australiens!!!

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                                    • 6

                                      Zu lang. Kitschig. Mittelmäßige Effekte. Stellenweise unglaubwürdig. Überzeichnete Charaktere. Dem kann ich nur zustimmen. Aber irgendwie auch episch, berührend, toll bebildert, gut gespielt und... sehenswert? Um nicht gleich über das Ziel hinauszuschießen, gibt's erstmal solide 6 Punkte.

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                                      • 8

                                        Auch wenn der Film vor Romantik nur so trieft und an einigen Stellen doch etwas lang ist, find ich ihn dennoch sehr gelungen. Besetzung war top. Kidman und Jackman sind die Rollen wie auf den Leib geschneidert und vor allem der Junge hat mich schauspielerisch echt überzeugt. Dazu kommt noch die mitreißende Geschichte, die einen von Anfang an fesselt und die unglaublichen Landschaftsbilder, auch wenn hier und da ein bisschen zu viel Green-Screen zum EInsatz kam. Auch wenn es ein Liebes-/Abenteuerfilm ist hat er genügend Humor und Action und das gut verteilt. Den "zusammengeklauten" Soundtrack fand ich persönlich wunderschön. Viel Drama, Kitsch und Romantik, aber auch ein interessantes Thema, Action und ein bisschen Humor zu Beginn.
                                        Wirklich sehenswert!

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                                        • 4 .5

                                          schöne Landschaftsaufnahmen aber eindeutig zu lang. Kidman und Jackman funktionieren als Paar für mich überhaupt nicht, leider hat Kidman zu viel machen lassen sodass ihr Gesicht nur noch eine glatte Puppenmimik hat und im Vergleich zu Jackman total merkwürdig aussieht.
                                          Es hat einfach der Funke an dem ganzen Film gefehlt und mich an einen Hausfrauengroschenroman erinnert....

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                                          • 7

                                            Ja ok.....der Film ist mindestens eine halbe Stunde zu lang.
                                            Auch will es zwischen Nicole Kidman und Hugh Jackman nicht so recht funken.
                                            Ja auch die restlichen Kritikpunkte die von einigen hier genannt wurden kann ich verstehen. Doch mir hat dieser Abenteuerepos gefallen.
                                            Ich hatte meinen Spaß an dieser tollen Geschichte vor beeindruckender Kulisse.
                                            Dazu kommt ein verdammt cooler Hugh Jackman der den Film so richtig rockt.
                                            Auch das der Streifen das Thema Aborigines aufgreift hat mir gefallen. Wodurch "Australia" auch eine Menge Dramatik und Mystik bekommt. Ein Problem ist nur das ein großer Teil der eigentlich tollen Bildern vor dem Computer entstanden sind. Weshalb sie leider dann nicht ganz so wirken wie erhofft. Aber sonst kann man mit diesem Epos nicht allzu viel verkehrt machen.

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                                            • 4

                                              Diese CGI Kängurus arrrrrgg

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                                              • 5 .5

                                                optisch kommt der schön rüber aber war schon froh als er zuende ging...

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                                                  Baz Luhrmanns "Australia" ist epochales groß visualisiertes Breitbildkino, geschaffen für die große Leinwand, getragen durch zwei große Schauspieler. Dem gegenüber stehen zum einen die inhaltliche Überfrachtung, dessen Gesamtstruktur in seiner Erzählweise selten so richtig stimmig ist und nur den Makel überdeckt, wie wenig inhaltlich Relavanz am Ende hierbei eigentlich herauskommt. Am Ende bleibem einem eine (nicht wirklich) große tragisches Geschichte über das Leben in Australien in Erinnerung, sowie derer wunderschönen Bilder des entfernten Kontinents Australiens.

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                                                  • 3

                                                    Score-Notiz: David Hirschfelder klaut aus allen Richtungen, verquirlt Bach-Kantaten ("Schafe können sicher weiden") mit Elton John, Arvo Pärt und "Somewhere over the rainbow", am Ende Edward Elgars "Nimrod", aber was hilft es? Der Soundtrack ist wie der ganze Film: zerfasert, bedeutungslos, ein Haufen teures Tralala um garnix.

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