Bad Moms 2 - Kritik

A Bad Mom's Christmas / AT: Bad Moms 2

US · 2017 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
  • 4

    Peinlich.. zum fremdschämen schlecht...

    3
    • 4 .5

      Hat leider nicht hingehauen. Christina Applegate als böse WIdersacherin fehlt hier sehr - zwar reiben sich die drei Mädels an ihren Müttern auf, allerdings entsteht hier zu keiner Zeit genügend Reibungshitze wie im ersten Teil (der mir wirklich viel Spaß gemacht hat). Ohne passende Antagonisten dümpelt der Film dann so vor sich hin und wird irgendwann völlig vorhersehbar.

      • Auch der zweite Teil hat mich extrem amüsiert. Habe sogar 3 mal laut gelacht und das schafft echt nicht jede Komödie. Für mich ein super Film, wie auch der erste.

        • 4

          Noch mehr Trash als im ersten Teil, noch mehr Schwachsinn und vor allem noch mehr Langeweile.
          Ich denke mal mit 2 Promille intus ist dieser Film aber sehr erträglich.....

          1
          • 4

            Wo der erste Teil noch als schlichte, sympatische Komödie durchging, ist der zweite Teil leider sehr langweilig geworden. Schade, konnte selbst Mila Kunis nicht retten.

            • [...] Ich habe damals “Bad Moms” gesehen und war positiv überrascht. Eine völlig neue Herangehensweise, ohne Tabus. Hat mir sehr gut gefallen.

              “Bad Moms 2” kann da leider nicht ganz anknüpfen. Es herrscht eine hohe Gag-Dichte, die auch alle ganz gut funktionieren. Aber das “Neue” ist einfach nicht mehr da. Der Überraschungseffekt ist verpufft. Allerdings muss ich beim Cast sagen, dass ich ihn wirklich stark fand. Vor allem Christine Baranski als “Ruth” und Peter Gallagher als “Hank” fand ich sehr überzeugend.

              Das Szenenbild konnte mich ebenfalls überzeugen. Ich bin ein großer Weihnachts-Fan und mir kann es gar nicht hell und ausufernd genug geschmückt sein. Es kam definitiv hier und da kurz der Weihnachts-Vibe durch.

              Wenn ich “Bad Moms 2” beispielsweise mit dem Genre-Konkurrenten “Daddy’s Home 2” vergleiche (beide weihnachtlich), dann gewinnt “Bad Moms 2” um Längen.

              Es wird nicht viel Neues geboten, aber die Witze funktionieren, der Cast ist stark und wer Weihnachten mag, sollte ihn sich ruhig anschauen. Der Film ist sehenswert, aber nicht so gut wie sein Vorgänger.

              • 4

                Ich fand Bad Moms Film jetzt nicht komplett schlecht. Es war halt diese typische Komödie, die soviel besser hätte sein können, wenn man sämtliche sexistischen, selbsterniedrigenden und platten Witze etwas subtiler gebracht hätte. Stattdessen gab es einen fast schon verzweifelten Versuch, an die Qualität von Hangover heranzukommen. Dennoch hat mich Bad Moms gut unterhalten und es waren einige nette Gags drin. Dass der Film jedoch eine Fortsetzung bekommen hat überrascht mich sehr. Bad Moms 2 hat eigentlich nur ein gewaltiges Problem : Es gibt keine Story. Stattdessen bekommen wir eine Aneinanderreihung von sexistischen Witzen und absoluten Standard-Dialogen.

                Die drei "Traummütter" sind wieder zurück. Amy, Kiki und Carla wollen es mal wieder richtig krachen lassen um den Weihnachtstrubel zu entkommen. Vor allem Amy beschließt, dass dieses Jahr das Weihnachtsfest anders werden soll. Doch für alle 3 gibt es eine böse Überraschung, auf die sie gerne verzichtet hätten : Ihre Mütter kommen zu Besuch. Amys Mutter ist diktatorisch und nimmt sofort die Zügel in die Hand. Kikis Mutter hat stalkerische Züge und wirkt viel zu aufdringlich und Carlas Mutter ist anscheinend nur an ihrem Geld interessiert. Eine Eskalation steht also nichts mehr im Weg.

                Man kann ja gerne eine Komödie drehen, die etwas einfach gestrickt ist, aber man sollte dann wenigstens drauf achten, dass die Komödie auch witzig ist. In Bad Mons 2 habe ich tatsächlich kein einziges mal gelacht. Der Film hat keinen Hauptplot, keine Charakterentwicklung und überhaupt keine sinnvollen Szenen. Im Grunde hätte man den Film in 10 Minuten erzählen können, da der Rest nur aus infantilen, sexistischen und fast schon erniedrigenden Szenen besteht. Ist es wirklich so witzig mit anzusehen, wenn eine Frau mit einem Mann flirtet, während ihm der Intimbereich gewachst wird? Erstaunlicherweise sind es die kleinen emotionalen Momente, die ein bisschen überzeugen können.

                Manch eine Schauspielerin rettet ein wenig was. Viele enttäuschen dafür auch wieder. Mila Kunis ist da schon mit die größte Enttäuschung. Ich weiß einfach nicht was mit ihr los ist, aber sie macht schon seit Jahren sehr schlechte Filme. Seit Black Swan habe ich keine gute Leistung mehr von ihr gesehen. Auch wenn ihr Charakter schlecht geschrieben ist, so gibt es dennoch Schauspielerinnen, die das Beste aus einer schlechten Rolle heraus holen können. Kristen Bell ist da ebenfalls nicht für gemacht. Von ihr habe ich sogar noch nie eine gute Leistung gesehen. Kristen Bell spielt halt einfach Kristen Bell. Ohne Tiefgang und Entwicklung. Kathryn Hahn ist die primitivste im Bunde und außer sexistischen Sprüchen kommt von ihr nichts. Christine Baranski spielt im Grunde die gleiche Rolle wie in The Big Bang Theory, auch wenn sie schauspielerisch gut auftritt, und Cheryl Hines nervt mit ihrer penetranten Art. Susan Sarandon war noch der beste Aspekt vom Film. Die Frau sieht einfach verdammt gut aus (sie ist 71!) und hat immer, selbst in schlechten Rollen, eine überragende Ausstrahlung.

                Fazit : Sexistisch, primitiv und unlustig. Während Bad Moms 1 noch ein paar nette und witzige Momente hatte, geht Teil 2 komplett baden. Die Witze sind platt ohne Ende, unsere drei Hauptdarstellerinnen spielen ziemlich schlecht und der Film hat überhaupt keine Story. Für mich ist der Film sogar eine Art Selbsterniedrigung für die Schauspielerinnen. Einzig Susan Sarandon und die wenigen, emotionalen Parts, konnten überzeugen. Wer jedoch genau so einen sexistischen und platten Humor mag, darf hier ruhig zugreifen.

                4/10

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                • 6

                  Bad Moms 2 (OT: A Bad Moms Christmas) / US/CN / 2017

                  >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                  BAD MOMS 2 gefällt mir überraschenderweise eine ganzes Stück besser als der erste Teil. Das liegt aber nicht an den Bad Moms, sondern an den Bad Grandmoms.
                  Am ersten Teil bemängelte ich, dass mir das zu unoriginell ist, seicht und vor allem zu gewollt. Dass die Charaktere entweder völlig überzogen oder total flach sind. Dass die nicht besonders tiefgehenden Geschehnisse trivial, schwachsinnig und unglaubwürdig sind, sowie dass der Humor simpel ist und die Zoten fehl am Platz wirken.
                  Okay, die Geschehnisse jetzt gewinnen zwar auch keinen Blumentopf für ihre Originalität, aber es ist zumindest ein roter Faden zu erkennen.
                  Die Szenen mit den Bad Grandmoms sind einfach irrsinnig witzig, insbesondere die Szenen der drei untereinander. Da die drei auch keine unbeschriebenen Blätter sind, nimmt man ihnen ihre Rollen auch absolut ab.
                  Hinten heraus wird es auch noch furchtbar emotional, sodass mir fast ein Tränchen über die Wange rollen wollte.
                  Zum Schluss folgt das obligatorische versöhnliche Happyend und alles wird gut.

                  20
                  • 5 .5

                    Naja, nicht mehr ganz so gut wie der erste Teil. Anschauen ging wohl noch in Ordnung, der eine oder andere Lacher war noch dabei.
                    "Und wie habt ihr euch beide kennengelernt?"
                    -"Ich hab seine Eier gewachst."
                    -"Das ist ja soo romantisch."
                    -"Du lernst ne Menge über nen Mann wenn du ihm die Eier wachst."
                    Beste war für mich die Truckerlady Susan Sarandon.

                    1
                    • 4

                      Menschenskinder, wer war hier wieder am Werk...
                      Nach einem ganz passablen Erstling haben hier eine große Gruppe hervorragender Schauspieler eine höchst erzwungen wirkende Fortsetzung fabriziert, die gleichzeitig noch ein Weihnachtsspecial ist und somit neben ihrer ohnehin schon fragwürdigen Eigenschaft als Sequel nicht einmal das Zeug hat, außerhalb der Adventszeit für Spaß sorgen zu können.

                      Kunis, Bell und Hahn spielen ihre Rollen aus Teil 1 auf oberflächlicherem Niveau weiter und bekommen dieses mal Unterstützung beziehungsweise Gegenwehr in Form ihrer nicht ganz normalen Mütter:
                      Christine Baranski hat dabei ausreichend Erfahrung in ihrer Rolle - diese unterscheidet sich nämlich quasi kein µ von ihrer Big Bang Theory-Rolle als Beverly Hofstadter. Cheryl Hines hebt die "Awkwardness" (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein, Schande über mich) ihrer Filmtochter auf ein neues Level und Susan Sarandon (die mich nebenbei am ehesten von den Müttern überzeugt hat) schwankt zwischen überalterterter, peinlicher Rockerbraut und ihrem Scheitern bewusster Rabenmutter - die eigentlich weiß, was gut ist, es aber nicht umsetzen kann. Kleine Lichtblicke am Rande sind Jay Hernandez und Peter Gallagher.

                      Der ursprüngliche Gedanke von "Bad Moms", nämlich dass drei stressgeplagte Muttis mal auf die gesellschaftlichen Konventionen des Muttertums pfeifen und auf den Putz hauen, wird einfach mal kurz neu aufgelegt, auf Weihnachtszeit getrimmt, in einer gefühlt dreiminütigen Eskalationsszene, die aber mehr mit fremdschamfördernden Szenen wie Weihnachtsmann-Twerking statt mit lustigen Einfällen aufwartet.

                      Daneben komm ich nicht drumherum zu erwähnen, dass "Bad Moms 2" von spätestens Minute 5 an komplett vorhersehbar und ausnahmslos nach Schema Eff angelegt ist.
                      Nun ja. Mila Kunis ist trotzdem süß und sexy, Kristen Bell macht einem auf sympathische Art und Weise eine Heidenangst und Kathryn Hahn ist... gewöhnungsbedürftig und wechselhaft.
                      Wer schlicht und einfach Unterhaltung auf dem Niveau von "2 Broke Girls" sucht, dem sei eine Sichtung angeraten. Liebhabern von Teil 1 halten sich der schönen Illusion zu Liebe bitte von diesem hier fern. Kenny G.-Fans kommen leider nicht um den Film herum.

                      7
                      • 3 .5

                        Deutlich schwächer als der überraschend lustige erste Teil.

                        • 4

                          Etwas mehr Akzent auf "Nachdenklichkeit" und "Familie" gelegt.
                          Unterm Strich eher ein Familienfilm...

                          • 6 .5

                            Funktioniert als rührselige Mütter-Töchter-Dramödie ausgezeichnet. Wer eine reine Fortsetzung der Bad-Taste-Stories um die Bad Moms erwartet, wird enttäuscht werden. Wer aber (trotzdem) mit guter Standard-Weihnachts-Duselei mit dem echt gut aufspielenden Bad Moms und ihren noch stärkeren Müttern leben kann, wird mit viel guter Laune und ein paar Tränchen belohnt. Gute Unterhaltung

                            • 6

                              Zumindest hatte er einige lustige Stellen, allerdings war er mir im letzten Drittel viel zu sentimental gemacht, das war schon schade. Außerdem sagt mir dieser übertriebene Fäkalamigossenhumor überhaupt nicht zu. Das kommt bei denen immer so rüber wie ein Elefant im Porzellanladen. Mit feinem, ironischen Witz können die einfach nix anfangen. Deswegen ist auch Bad Moms 2 alles andere als eine Komödie für die ganze Familie geworden, mit 6 Punkten lässt er sich aber gut aushalten.

                              2
                              • 7

                                Die Idee, daß sich die drei Mütter mit den Eigenarten ihrer eigenen Mütter auseinander zu setzen haben, finde ich durchaus gelungen; die Auswahl und das Spiel auch dieser drei finde ich gelungen, wobei die damit verbundenen Aspekte doch etwas psychologisch überladen wurden. Die Typen in dem Streifen sind auch recht ansehnlich, und zum Glück ist kein Seth Rogen dabei. Klar ist die Story nicht gerade tiefgründig, aber es so eine vorweihnachtliche und emanzipierte Komödie, wie ich sie erwartet hatte.

                                • 7

                                  "Bad Moms 2" ist die Fortsetzung des ersten Teils von 2016, diesmal sind die drei Freundinnen im Weihnachtsstress und müssen sich mit ihren Familien auseinandersetzen. Gleiche Besetzung, die einiges an lustigen Dialogen zu bieten haben, doch von der handlung her kaum unterhaltsam. Fängt ganz gut an, wird aber dann eher zu einem Familien-Film, in dem es meist um Mütter und ihre Töchter geht. Einige Szenen sind lustig und gelungen, Beispiel eines der Highlights des Films ist der Besuch im Einkaufszentrum und Szenen in einem Beauty-Salon. Insgesamt weniger gut als der Vorgänger, aber für Fans des ersten Teils noch eine Sichtung wert!

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                                  • 4

                                    das die mütter zu besuch kamen war noch am witzigsten...die brachten etwas schwung

                                    • 7

                                      Guter Film zum Lachen und zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Humor hier deutlich tiefer. Für mich etwas zu viel, deswegen gibt's einen Punkt Abzug. Ansonsten machen die drei "Bad Moms" ihre Sache ziemlich gut und zum Schluss wird's natürlich ein wenig rührselig. Halt ein Frauenfilm ;)

                                      • 2 .5

                                        Herr Gott was für ein Mist. Plumper Humor für den Pöbel. Mehr nicht!!!

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                                        • 7 .5

                                          Nur etwas über ein Jahr verging, bis auf den Überraschungshit "Bad Moms", der das sechsfache seines Budgets wieder einspielen konnte, "A Bad Moms Christmas" folgt. Tatsächlich hat die 'Eile' dem Drehbuch des Regie-Duos Jon Lucas & Scott Moore ("Hangover 1-3") keinen Abbruch getan.

                                          Die sich im ersten Teil aus einer klassischen Mutterrolle heraus emanzipierenden Amy, Kiki und Clara treffen nun in der Weihnachtszeit auf ihre eigenen Mütter. Und Omas haben ja bekanntlich noch mehr Recht...

                                          Alle sind wieder an Bord, aber wie schon in Teil 1 ist Kathryn Hahn ("Liebe braucht keine Ferien") die heimliche Heldin, nun auch noch mit Superstar Susan Sarandon (im fünften Anlauf Oscar-Gewinnerin für "Dead Man Walking") an ihrer Seite.

                                          Ein Film, der viel Spaß macht, die Balance zwischen Tannenbaum und Eierwachsen, derbem Humor und familiären Gefühlen hält.

                                          Also ich bin ab jetzt offiziell in Festtagsvorfreude!

                                          • 2
                                            Framolf 11.11.2017, 04:28 Geändert 11.11.2017, 05:01

                                            ++ Enthält SPOILER ++
                                            (was bei diesem Machwerk aber auch egal sein dürfte...)

                                            Ganz schwache Fortsetzung, der man stark anmerkt, dass sie binnen kürzester Zeit mit heißer Nadel gestrickt wurde. Fast alle Gags hat man so ähnlich (und vor allem besser) wo anders schon mal gesehen. Viele davon sind völlig missraten und deutlich jenseits der Fremdschämgrenze. Dass viele Witze schlichtweg darauf basieren, dass jemand "Pimmel" oder "Muschi" sagt, ist man ja aus so manchen US-Komödien leidlich gewohnt, aber wenn die entsprechenden Sätze nicht mehr Mittel zum Zweck sind (wie zumindest noch einigermaßen in Teil eins), sondern zum reinen Selbstzweck verkommen, ist das nicht mehr wirklich unterhaltsam. Beispiel gefällig? Carla backt einen Lebkuchen in Penisform und tut so, als würde sie daran lecken. Dabei geht der Lebkuchen kaputt. Carla: "Ich habe den Schwanz abgebrochen." Witz Ende. Aha. Findet das echt jemand lustig? Wer vollkommen prüde ist, wird hier entsetzt die Augen verdrehen und wer nicht prüde ist, wird wohl mit den Achseln zucken und sagen: "Ja, und?" - Wirklich Spaß haben können mit solchen Scherzen doch nur Leute, die sich selbst nichts anzügliches zu sagen trauen, aber es total witzig finden, wenn es jemand anders tut.

                                            So gesehen zementiert 'Bad Moms 2" eher die bestehende Ordnung, statt sie frech zu persiflieren. Während der Vorgänger durch seine anarchischen Exzesse noch zu überzeugen wusste, findet man hier ein wildes Hin und Her, wie man es sonst nur von der SPD kennt... Während Amys Mutter ein perfektes und exorbitant überdimensioniertes Weihnachtsfest feiern will, wird es Amy selbst zu viel und sie lässt mit ihren Freundinnen im Einkaufszentrum die Sau raus (was deutlich stärker peinlich als lustig wirkt). Nach einigem Hin und Her und einem großen Knall in der Familie (auf wundersame Weise geraten sich zum gleichen Zeitpunkt auch Kiki und Carla mit ihren Müttern, die ebenfalls zu Besuch sind, in die Haare), lautet die Lösung: Weihnachten wird mit einem gemeinsamen Essen zu Hause gefeiert. Echt jetzt!? Ist das wirklich euer Ernst? Man lässt zwei komplette Extreme aufeinanderprallen (Exzesse in der Mall vs. bizarr große und teuere, aber stocksteife Feier) und kommt dann auf die geniale Lösung, Weihnachten so zu feiern, wie alle anderen Leute auch? Grandios!

                                            Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, aber die Fortsetzung ist einfach nur noch eine Mischung aus Flickschusterei, Inkosistenz (so fällt zum Beispiel Gwendolyn im Vergleich zu Teil eins völlig aus ihrer Rolle), Einfallslosigkeit, zusammengeklauten Witzen und gefühlten tausend Sätzen, die alleine deshalb lustig sein sollen, weil jemand "Muschi" sagt. Letzteres wäre nicht weiter schlimm, wenn der gesamte Film ansonsten nicht so kreuzbieder daherkommen würde. Wenn man schon den ganzen Film über mit sexuellen Ausschweifungen, Alkohol- und Drogenexzessen und Grenzüberschreitungen kokettiert, sollte man auch richtig aufdrehen und den Worten Taten folgen lassen. jm2c

                                            PS: Wer auf den Pimmelbär-Spruch oder auf die Dialogzeile mit dem Schiffe versenken wartet (beide aus dem Trailer), wird enttäuscht werden. Kommt beides im Film nicht mehr vor...

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                                            • 7

                                              Gegen Weihnachtstress und Perfektionsterror hilft auch in der Fortsetzung von Bad Moms nur eins: sich richtig daneben zu benehmen. Mit sechs hervorragenden Komödiantinnen wird das zu einem Fest der Entgrenzung. [Lukas Stern]

                                              • 4

                                                Die Fortsetzung der Komödie Bad Moms (2016) um drei Freundinnen, die gegen weibliche Perfektionsideale mobilmachen, gibt sich stellenweise laut und lustig, doch nimmt der Humor weniger Raum ein als im Original; stattdessen werden allzu didaktisch klassische Erziehungsprobleme durchgekaut. [Doris Kuhn]

                                                • 4

                                                  Doch Bad Moms 2 ist leider hauptsächlich Küchen-Psychologie. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da wird um zu wenige Wut- und sonstige Ausbrüche herum das Mutter-Tochter-Verhältnis aufgearbeitet. [Günter H. Jekubzik]

                                                  • 3 .5
                                                    RadioKoeln 09.11.2017, 08:51 Geändert 09.11.2017, 08:51

                                                    Formelhaft und arg küchenpsychologisch arbeitet der Film hier die unterschiedlichen Scharmützel ab, ohne dass sich die aufgerufenen Emotionen wahrhaftig anfühlen würden. In vielen Momenten scheinen deutlich die Drehbuchkonventionen durch, die den Schwenk ins Friedlich-Versöhnliche ermöglichen. [Christopher Diekhaus]