Battle of the Sexes - Kritik

Battle of the Sexes / AT: Battle of the Sexes - Gegen jede Regel

US/GB · 2017 · Laufzeit 124 Minuten · FSK 0 · Komödie, Sportfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 9

    "Battle of the Sexes" ist die wahre Geschichte der Tennisspielerin Billie Jean King und ihrem Gegner Bobby Riggs, die 1973 in einem Match gegeneinander antraten, das in die Geschichte einging. Stark gespielt von Emma Stone als Billie und Steve Carell als Bobby. Sehr interessant inszeniert, obwohl das Tennisspiel im Vordergrund steht, wird auch die Beziehung Billies zu ihrer Partnerin erzählt, die gegen Gleichberechtigung kämpft. Die Kulissen erinnern sehr an die 70er Jahre und die Musik passt sehr gut zu der damaligen Zeit. Nicht nur ein reiner Sportfilm, sondern auch eine Komödie mit lustigen Momenten. Insgesamt überraschend gut gelungen!

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    • 7 .5

      Habe mich bestens unterhalten.
      Emma Stone und Steve Carell spielen großartig, haben offensichtlich Spaß an ihren Rollen.
      Wer sich für Sport interessiert, ist in diesem Film gut aufgehoben.

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      • 9

        Im Trailer sieht es so aus, als ginge es um einen Schaukampf im Tennis, Männlein gegen Weiblein, alternder Chauvi gegen aufstrebende Feministin. Doch die "Battle of the Sexes" ist so viel mehr. Natürlich geht es im Wesentlichen um dieses berühmte Match aus dem Jahr 1973, doch gelang der damaligen Nr. 1 der Tennisweltrangliste Billy Jean King zu dieser Zeit, erfolgreich für gleiche Preisgelder für Frauen und Männer zu streiten und gründete nebenbei aus der Not heraus die heute weltberühmte Women’s Tennis Association, kurz WTA.

        Eine große Geschichte, dargeboten von einem großartigen Cast, unter der Leitung des Regie-Pärchens Valerie Faris & Jonathan Dayton ("Ruby Sparks"), produziert von Danny Boyle (Oscar für "Slumdog Millionaire").

        • 7

          Dass Battle of the Sexes in erster Linie als Message-Movie funktionieren und als solches auch verstanden werden soll, daran hält das Regieduo [...] von der ersten bis zur letzten Minute fest. Kings Kampf für Gleichberechtigung gleicht allerdings einem dramaturgischen Malen nach Zahlen [...]. [Michael Pekler]

          • 7

            Spiel, Satz, Sieg: ein charmanter Feelgood-Film über ein epochemachendes Sportereignis. [Birgit Roschy]

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            • 8 .5

              [...] Battle of the Sexes ist so ein großartiger Film, weil nicht nur Sexismus und Machismo in finanziellen, albernen, ekligen und erschreckenden Formen vorgeführt werden. [Günter H. Jekubzik]

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              • Emma Stone. Steve Carell. Eine Geschichte über einen viel zu lauten Frauenfeind, der medienwirksam die beste Tennisspielerin seiner Zeit zu einem Match herausfordert. Der in Kostümen trainiert, immer einen Spruch auf den Lippen hart und trockene Reaktionen von seiner Kontrahentin erhält.

                Wer denkt da nicht sofort an lockerleichte Komödienunterhaltung. So erging es mir zumindest. Falsch gedacht.

                Ja, der Film weiß um die Medieninszenierung des Tennis-Matches als Kampf der Geschlechter zu unterhalten. Das ist aber nur die oberflächliche Ebene. Das Herz des Filmes besteht aus einer tragischen, leisen, manchmal zerbrechlichen Protagonistin. Die eben nicht im Alleingang den Sexismus abschafft, sondern Stück für Stück gegen eine ungerechte Welt ankämpft. Sich dabei verliebt, findet, scheitert, hinfällt, gewinnt und irgendwie auch verliert. Daneben ihr Kontrahent, der nicht einfach nur als Frauenhasser durch die Welt wandert. Sondern ebenfalls Sehnsüchte hat, scheitert, hinfällt und vielleicht auch irgendwie zum Ziel gelangt.

                Komplexer, tiefer, vielschichtiger als die Trailer es vermuten lassen.

                • 6 .5

                  Dabei ist der Film absolut unterhaltsam und kurzweilig. Die Schauspieler sind großartig ausgewählt [...]. [Heidi Reutter]

                  • 7 .5

                    Ob Emma Stine manchmal Sorgen hat daß eine Oscar Party ohne sie steigen könnte? Womöglich, daher sorgt sie lieber vor und reicht einen Film ein der ihr zumindest die Chance auf einen Goldjungen einräumt. Allerdings: einen Guten. Wobei der Film mehrere Bereiche abdeckt: er lädt der sympathischen Hauptfigur drei Problembereiche auf in denen sie sich bewähren muß: das Duell gegen einen Machogegner, die Sorgen und Nöte eine eigene Tennisliga zu gründen und in Fahrt zu halten sowie die privaten Probleme bei denen sie lesbische Ambitionen an sich endteckt und diese mit ihr und ihrem Umfeld vereinen muß. Dabei passiert in der ersten Stunde relativ wenig außer eben daß diese drei Bereiche wechselhaft auftreten, im letzten Drittel gehts dann auf den Platz zur großen Tennisschlacht. Hier ist es allerdings PEch daß der Film so kurz nach "Borg McEnroe" herauskommt - gegen dessen Psychothriller Spiel kommt das Duell zwischen Stone und Carrell nicht an. Aber er punktet auf vielen Ebenen: mit einer angenehmen Hauptfigur, ruhiger Erzählweise und einer durchweg glaubhaften Nachstellung der 70er Jahre. Das reicht definitiv für einen entsprechenden Blick - obs für einen Oscar reicht weiß ich nicht.

                    Fazit: Vielschichtiger und ruhiger Film, von Emma Stone grandios getragen!

                    Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=6z2W2rsCvz0

                    2
                    • 6 .5

                      Erstaunlich kurzweiliges und unterhaltsames Vergnügen über ein Show-Match, dessen sportlicher Wert zwar gen Null tendiert, dessen Bedeutung aber komplett überfrachtet und letztlich auch satirisch aufgeladen wurde - und das nicht zuletzt auf genau diese Weise die Öffentlichkeit für eine Problematik sensibilisieren konnte, wie es auf andere Weise vielleicht gar nicht anders möglich gewesen wäre. Steve Carell alias Bobby Riggs heizt im Vorfeld des Matches durch diverse Clownerien die Bedeutung des Spiels enorm an und schafft damit vielleicht genau den Rahmen, den dieses Ereignis braucht. Wie Billie Jean King (Emma Stone) im Film schon sagt: Nicht Riggs ist das Problem, er spielt nur seine Rolle. Die wahren Verursacher der Ungleichbehandlung sind Leute wie Jack Kramer (Bill Pullman) und deren Lakaien, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen, die Richtung vorgeben und kein µ vom status quo abweichen wollen.

                      Bemerkenswert vergnüglich wird hier die Geschichte eines Etappensteins im Ringen um Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung erzählt. [SPOILER: Im ersten Fall gelingt ein wichtiger Teilerfolg, für das zweite Anliegen scheint die Zeit noch nicht reif zu sein, wie gegen Ende des Filmes gesagt wird. SPOILER ENDE]. Dem Tennismatch an sich merkt man natürlich schwer an, dass da alles ein wenig langsamer vonstatten geht als im "richtigen" Profizirkus, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

                      Genauso wie das Match selbst, präsentiert auch der dazugehörige Film eine ernste Thematik auf heitere Art und macht sie so den Massen zugänglich. Stilistisch schmiegt sich 'Battle of the Sexes' übrigens sehr eng an die Ästehtik der 70er an, was enorm gut gelungen ist.

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                      • 6 .5

                        Ein netter Crowdpleaser der Macher von Little Miss Sunshine, der jedoch nicht sein ganzes emotionales Potenzial nutzt. [Christoph Schelb]

                        • 6

                          Die Rekapitulation des legendären Geschlechterwettkampfs auf dem Tennisplatz lebt von der Mischung aus schrägem Humor, liebevoller Milieuzeichnung und feinem Gespür für die Absurdität zwischenmenschlicher Beziehungen. [Anke Sterneborg]

                          • 10
                            C.nui 12.10.2017, 07:14 Geändert 12.10.2017, 07:55

                            'Battle of the Sexes' ist ein Film über eine Freiheit, die es vielerorts zurückzuerobern gilt. In unserer heutigen - im digitalen Modus und Nano-Sekunden-Takt zerstückelten - 2017er-sogenannten-Wissenswelt ist dieser Film eine Wohltat sondergleichen. Lange nicht mehr so leicht gedacht, gelacht, geweint und mitgefühlt.
                            ...ooops ... - sagte ich 'fühlen' ... - Ja! Das ist es: 'Leben' heißt nicht alles allwissentlich strategisch, taktisch, oder geplant kühl durchzuziehen. - In dem Film wird gezeigt, das Leben anders ging, geht und gehen kann - mit Leichtigkeit. Grandios erorbert und hart umkämpft. Spiel, Satz - Sieg!

                            • 5 .5

                              So bleibt der Eindruck eines Films, der sich nicht so richtig traut das zu sein, was er eigentlich ist, und sich lieber als ein leicht verklärtes period piece gibt, mit einem ironisch-humorvollen Anstrich, der nie so richtig zündet. [Frank-Michael Helmke]

                              • 5 .5
                                VillageVoice 22.09.2017, 11:46 Geändert 22.09.2017, 14:06

                                [Battle of the Sexes] sollte eine sichere Nummer sein, oder? Nicht ganz. Stone und Carell verkörpern vollblütig ihre Rollen [...], aber wenn Billie und Bobby mit irgendjemand anderem in dieser Geschichte interagieren, verhaut Battle of the Sexes gewaltig den Aufschlag. [April Wolfe]

                                • 7 .5
                                  LATimes 22.09.2017, 10:30 Geändert 22.09.2017, 14:00

                                  Battle of the Sexes ist angenehm und unterhaltsam. [Kenneth Turan]

                                  • 7 .5
                                    NewYorkTimes 22.09.2017, 09:20 Geändert 22.09.2017, 14:11

                                    Battle of the Sexes ist eine schlagfertige und unterhaltsame Fiktionalisierung des 1973er Tennisspiels zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs. [Manohla Dargis]

                                    • 8

                                      Gibt es Menschen, die Emma Stone oder Steve Carell nicht mögen ? Wenn ja, möchte ich nichts mit denen zu tun haben!
                                      In “Battle of the Sexes“ beweisen beide mal wieder, warum sie zurzeit zu den besten Schauspielern auf diesem Planeten gehören. Stone ist bezaubernd wie immer, Carell wird gefühlt immer besser. Beide liefern hier eine grandiose Performance ab, glaubwürdig und mit viel Charme. “Battle of the Sexes“ ist ein wunderbarer Feel-Good Movie, mit interessanten Charakteren, sehr viel Charme und einer wichtigen Botschaft. Toll inszeniert und sehr atmosphärisch. Auch die Nebendarsteller können überzeugen, der Soundtrack ist super und das Feeling der 70er Jahre wird schön porträtiert.
                                      Am Ende des Tages ist “Battle of the Sexes“ zwar kein Meisterwerk, anschauen sollte man ihn sich aber auf jeden Fall. Man hat für zwei Stunden eine gute Zeit und allein für die fantastischen Leistungen von Stone und Carell lohnt sich der Kinobesuch!

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                                      • 6 .5

                                        Womit sich auch diese Episode dem Gesamteindruck eines Films anpasst, der sich weitestgehend darin genügt, in Ausstattung und Kostümen die frühen 70er Jahre wiederzugeben, [...] eine ferne Zeit evoziert, als ernstzunehmender Blick auf einen wichtigen Moment im Kampf gegen Sexismus jedoch etwas dünn bleibt. [Michael Meyns]

                                        • 7 .5

                                          [...] „I’m a tennis player who happens to be a woman“, sagt Billie Jean schließlich, erschöpft vom ewigen Wetteifern, während ihr Gegenüber unerbittlich weiterplappert, ohne jemals auf einen (sinnvollen) Punkt zu kommen. Erst zum Schluss verschlägt es ihm die Sprache, wenn er sich alleine ohne klatschendes Publikum auf einer Rolltreppe in den Abgrund begibt und somit sein eigenes Schicksal besiegelt. Trotz dieses bildlichen Niedergangs wählt Battle of the Sexes ein gewissermaßen versöhnliches Ende, das hinsichtlich der zentralen Thematik eine klare Stellung bezieht, seine Figuren dieser allerdings nicht unterwirft, sondern ihnen im strahlenden Licht der Scheinwerfer auf dem Spielfeld und im stillen Schein der Lampen in der Umkleidekabine finden lässt.

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                                            Trailer gefällt mir richtig gut und ich bin nun richtig gespannt auf diesen Film. Emma Stone, die frisch den Oscar gewonnen hat, kann ich immer wieder sehen, und dann noch zusammen mit Steve Carell... Super Cast !
                                            Grundstory spricht mich auch sehr an. Bin einfach gespannt wie das Battle ausgehen wird :D

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                                              Battle of the Sexes ein hoch unterhaltsamer Blick auf das 1973er Tennisspiel zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs, das sich ebenso geschickt mit den zahlreichen sozialen Problemen befasst, die der Karneval-ähnliche Wettbewerb mit sich brachte. [Todd McCarthy]

                                              • 7 .5

                                                Battle of the Sexes ist ein perfekt besetzter Crowd-Pleaser, [...] der genau ins aktuelle Klima passt, wenn Billie Jean King 1973 für ihr Geschlecht eintritt und ihre Sexualität erforscht. [Peter Debruge]

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                                                  Der Trailer ist vielversprechend. Bei DEM Cast kein Wunder.....