Beach Rats - Kritik

Beach Rats

US · 2017 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Ein junger Mann sucht die Nähe von älteren Männern, geht gleichzeitig aber eine Beziehung mit einer Jugendlichen ein. „Beach Rats“ zeigt auch dank eines talentierten Hauptdarstellers die Unsicherheit beim Aufwachsen und der Suche nach einer Identität. Dass auch die anderen Figuren ohne Kontur bleiben, ist bedauerlich, dafür überzeugt das Drama durch seine sinnliche Qualität.

    • 8

      In ihrem zweiten Spielfilm erzählt die Independent-Regisseurin Eliza Hittman vom heimlichen homosexuellen Erwachen eines Jugendlichen. Eine packende Coming-of-Age-Geschichte der anderen Art, brutal und poetisch zugleich. [Jens Balkenborg]

      • 7

        Eine ziemlich entschleunigte, lässig entspannte Generationsstudie im Stil von Gus van Sant. [Dieter Oßwald]

        • 7 .5

          "Nach ihrem tollen Debütfilm "It Felt Like Love" erhält sich Eliza Hittman ihren intimen Blick auf männliche Körper, verschiebt ihr Interesse aber auf ein Begehren, das sich verstecken muss. Das hat dramat(urg)ische Folgen für ihr Kino des Unsouveränen." [Till Kadritzke]

          • 8
            VillageVoice 25.08.2017, 10:46 Geändert 25.08.2017, 10:47

            Hittmans Darstellung von Sexualität, emotionaler Krise und Eltern-Teenager-Beziehungen geschieht hier ohne Sentimentalität - und mit der brennenden Dringlichkeit einer Dynamitstange, deren Lunte schon brennt. [April Wolfe]

            • 7 .5
              NewYorkTimes 25.08.2017, 10:29 Geändert 25.08.2017, 15:40

              Erfrischend an Eliza Hittmans [Beach Rats] ist, dass die Unsicherheit der Hauptfigur nicht auf das Coming Out beschränkt ist. [Ben Kenigsberg]

              • 7 .5

                Hittman verbindet die sommerlichen Bilder, elektronischen Klänge und fließend rhythmischen Schnitten zu einem rohen und empirischen Portrait, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. [David Rooney]

                • 8

                  Beach Rats versteht es, wie sich unbequeme Gefühle in offenem Tageslicht verstecken können und [...] erkennt die gefährlich dünne Linie zwischen aufgespieltem Machismo und unterdrücktem Verlangen an. [Justin Chang]