Bean - Der ultimative Katastrophenfilm - Kritik

Bean

GB · 1997 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
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    sam-antha 17.09.2018, 18:27 Geändert 17.09.2018, 18:29

    Kurz: Das ganze Ding lebt einzig von Atkinsons Mimikspiel.

    Etwas länger: Mr. Beans Stärke liegt am Ende dann doch in der Überspitzung der gemeinen, selbstsüchtigen, aber auch kindischen Stimme, die wir alle zuweilen im Kopf haben. Wenn wir in der Schlange auf die Omi vor uns warten, die ihre 8,37 € abzählt, obwohl wir genau gesehen haben, dass sie auch einen Zehner in ihrem Portemonnaie hat, wer würde da nicht am liebsten übertrieben auf die Uhr schauen und entnervt ausschnauben?! Aber weil das nicht nett ist bleiben wir artig stehen und warten bis Omi fertig ist. Und weil Mr. Bean diese ausgelebte Stimme in ihrer infatilen Reinform ist, passieren ihm immer wieder Missgeschicke und Malheure, die uns letztlich irgendwie daran erinnern, dass es doch ganz gut ist sich an bestimmte Umgangssitten zu halten.
    Im Film geht diese Grundebene flöten, da man eben der Meinung ist, so ein Film bräuchte ein Grundkonstrukt, welches dem Alltag entflieht. Dabei sind die besten Momente von Mr. Bean eben diese, die wir alle mal gefühlt aber nie ausgesprochen haben. Einschlafen in der Kirche, ein Bonbon essen wollen aber nicht rascheln dürfen, das falsche Weihnachtsgeschenk gekauft, sich nicht zu trauen vom 5 Meter Turm zu springen, aber auch nicht feige wieder runterklettern wollen usw.
    Seinerstatt wird ein recht bekanntes Storygerüst genommen, eben die klassische Verwechslungskomödie, wo der Verwechselte dem Verwechsler allerlei Sorgen und Probleme bereitet, bis der Verwechselte am Ende doch die Lage rettet, in dem er sich so benimmt wie der, mit dem er verwechselt wurde. Quasi zum verwechseln ähnlich... Gott, ist dieser Satz umständlich, schaut einfach die drei Amigos mit Martin, Short und Chase, die haben die selbe Story.
    Auf jeden Fall haut die Geschichte niemanden vom Hocker. Garniert wird das mit Beans lustigsten Momenten, nur ohne die alltägliche Einbettung und somit komödiantischen Fallhöhe. Damit verkommen die Gags zum blossen Best Of, ähnlich diesen Folgen der 90er Jahre Sitcoms, wo die vermeintlich besten Momente in einer Folge als Erzählung wieder gegeben wurden, die Witze losgelöst aus dem Folgenkontext aber auch nie über „ganz nett" und „kenn ich schon" hinauskamen.

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    • 1 .5

      Entweder bin ich zu alt oder das ist einfach nicht mein Humor. Habe nach 15 Minuten ausgemacht, weil der Film einfach nicht zum lachen ist. Eher zum weinen.

      Mehr kann ich dazu nicht sagen.

      • 5

        an einigen stellen kann man laut loslachen...bleibe aber lieber bei der serie

        • 7
          cycloo77 19.12.2017, 02:41 Geändert 19.12.2017, 04:04

          Der Bean bleibt Bean...
          Mr.Bean in seinem Element, gehören die Elemente.
          Leicht verdauchliche Humorkost, auch wenn nicht alles zündet, ist das einfach Bean Like.
          Da gibt es nur Daumen hoch oder Daumen runter.
          Mein Daum ist natürlich oben!

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          • 8
            Mystikf 25.09.2017, 14:12 Geändert 25.09.2017, 14:14

            Bean - Der ultimative Katastrophenfilm...Oh JA! Dieser Film ist absolut gelungen!
            Ich mochte Mr Bean schon immer und freute mich als endlich ein Film mit ihm gedreht wurde.
            Dieser Streifen macht so viel Spaß weil er eine wahnsinnig gute Story hat und wir natürlich einen Rowan Atkinson in Top Form zu sehen bekommen!

            Mr Bean macht Ferien fand ich um Weiten schlechter als dieser Film hier, wo war dort bitte die Story?

            Jedenfalls geht es hier um eines der teuersten Gemälde und was Bean mit ihm anstellt, bringt mich jedes Mal zum lachen.
            ...
            Was ich nicht so gut fand die kurze Laufzeit des Filmes und Tricia Vessey in der Rolle als Jennifer. Ansonsten war vieles gut-sehr gut!

            • 7

              Immer noch ein toller, blöder Film vom Genius Rowan Atkinson. Da kann man auch hinwegsehen, dass der Film die wichtigste Bean-Regel bricht; Mr.Bean muss ab und zu sprechen und das war in der Serie sehr selten der Fall. Allerdings bricht das dem Film und dem Charakter an sich nicht. Im Gegensatz zur Fortsetzung Mr. Bean macht Ferien, funktioniert dieses Konzept nicht mehr.

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              • 5 .5
                plattfuss69 07.05.2017, 17:34 Geändert 07.05.2017, 17:37

                Ein Film, in dem ein Mr. Bean tut, was ein Mr. Bean tun muss, Grimassen schneiden und sich die Hose einnässen und sich zum Kasper machen. Da ich bei einigen Szenen grinsen musste (z.B. als der Puter in die Mikrowelle gestopft wurde), will ich mal nicht so sein. Vor 20 Jahren waren die Gags wohl der Kracher, inzwischen wirkt das alles überholt und passend zur Handlung: museal. Aber Mr. Bean bleibt nun mal einzigartig und hat seinen Platz in der Komiker-Ahnenreihe sicher.

                • 8

                  Gehört auf jeden Fall in meine Top 10 der "Kindheitsfilme".
                  Zugegeben, früher konnte ich mehr darüber lachen und hab mich an ein paar Stellen auch gefragt, warum ich das früher so lustig fand aber ey der Film macht trotzdem riesigen Spaß.
                  Nostalgie-Gründe hindern mich jedenfalls daran den Film schlechter zu bewerten :)

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                  • 6 .5

                    Gestern erstmals gemeinsam mit meinem 4jährigem gesehen. Wenn er ihn bewerten könnte, dann würde hier wohl jetzt eine 10/10 erscheinen :-D Er hat sich gar nicht wieder eingekriegt vor Lachen. Hat Mr. Bean jetzt wohl für sich entdeckt. Mir persönlich gefallen die Sketche in der Serie besser...

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                    • 7
                      RoboMaus 13.01.2017, 09:13 Geändert 13.01.2017, 09:26

                      Oh, Mann - geht es noch dämlicher? Wohl kaum, und darin liegt eine der Stärken von Rowan Atkinson und seinen Gag-Schreibern.

                      Es braucht allerdings etwas Geduld und eine knappe Viertelstunde, bis 'Bean' in Fahrt kommt, und in der man denkt: "wenn es so weitergeht, dann nicht mehr lang....", doch mit der Papiertüte im Flugzeug kommt der erste Slapstick-Abräumer. Der Auftakt zu einer Reihe starker Gags, die die Qualität bis zum Ende hochhalten. Als Schmankerl erscheint noch Burt Reynolds mit einem humorigen Auftritt als General.

                      Was vielleicht nicht ganz so gut ankommt, ist Atkinsons übertriebene Grimassen-Schneiderei. Vielleicht brauchen die Briten das, aber in dieser Form wirkt es manchmal als wäre er geistig komplett behindert. Damit schießt er für mein Empfinden über das Image des chaotischen, liebenswürdigen Tollpatsches hinaus.

                      Immer wieder gerne :)

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                      • 6 .5

                        Als Bean Fan kann ich hier nicht passen, aber finde den holiday Trip mit ihm dann doch schon besser und gegen die Serie kommt eh nix ran

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                        • 10

                          Einer der besten Filme, den ich je gesehen habe. Die Schauspielerei von Rowan Atkinson ist einfach genial.

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                          • 3 .5

                            Ein eher enttäuschendes Werk... und Mr Bean macht Ferien ist da um Längen besser und sympathischer.
                            Hier allerdings reicht es völlig, wenn man sich die erste Viertelstunde ansieht... danach kann man getrost ausschalten
                            Fazit: Schade... aber das war ja wohl nix

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                            • 2 .5

                              Es ist wirklich ein Katastrophenfilm.
                              Also wer die Serien geliebt hat wird die Filme hassen.

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                              • 7 .5

                                wer mr.bean lustig findet wird diesen film lieben.

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                                • 4 .5

                                  Alter Klassiker, damals aufjedenfall gut. Heutzutage leider nicht mehr so.

                                  • 7

                                    Mr. Beans erster Kinoausflug ist auf jeden Fall immer wieder für ein paar Lacher gut.
                                    Kann mich immer noch gut an das Ende Erinnern mit dem Bild Whistlers Mutter kann ich immer wieder drüber lachen.

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                                    • 7
                                      aberaber 14.12.2014, 17:08 Geändert 17.12.2014, 15:57

                                      Whistlers Mutter war schon ok, aber Whistlers Schwester hat mir besser gefallen.;-)
                                      Rowan Atkinson ist Mr. Bean. Damit ist der Film eigentlich schon umfassend beschrieben. Alle anderen Darsteller sind nur Staffage. Allein der großartige Peter MacNichol kann ansatzweise mithalten. Und tatsächlich sind die Szenen, in denen die beiden zusammenspielen, die besten.
                                      Wie "Dr." Bean das Gemälde ruiniert und letztendlich doch den Tag rettet, ist das Kernstück des Films und auch sein witziger Höhepunkt.
                                      Für Mr. Bean-Fans sehenswert.

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                                      • 7 .5

                                        Auch wenn die Handlung reichlich simpel ist, bietet der Film doch genug Möglichkeiten zum Lachen.
                                        Typischer Bean-Film ;)

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                                        • 7

                                          Ich war als Kind, ähnlich wie bei Bud Spencer & Terrence Hill oder Asterix und Obelix, großer Fan von Mr. Bean und kannte irgendwann alle Sketche auswendig. 1997 kam der erste Kinofilm raus, also vor fast 20 Jahren und seit 1997 habe ich diesen Film nicht mehr gesehen, doch als Kind fand ich ihn unfassbar witzig. Ist das einer dieser Filme, die man nur als Kind mag? Nein! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich bei vielen Szenen totgelacht habe. Mr. Bean fliegt nach Amerika und soll dort ein Million schweres Gemälde präsentieren. Dass dabei natürlich einiges schief geht sollte klar sein. Rowan Atkinson macht auch hier als Mr. Bean einen guten Job. Er IST Mr. Bean und so sehr ein Schauspieler das hasst : Er wird es immer ein stückweit für mich sein, egal in welcher Rolle. Er schafft es einfach ohne viele Worte, vieles auf den Punkt zu spielen. Und er ist dabei stets witzig und unterhaltsam. Kleines Problem was dieser Film hat ist, dass viele Gags einfach aus der alten Serie übernommen wurden. Das find ich irgendwie unnötig, zumal es so wirkt als würde Bean seine bekannten Momente zum ersten mal erleben, wodurch vieles unglaubwürdig ist. Und ein weiteres Problem ist, dass Bean für seine Verhältnisse zu viel spricht und das nimmt ihm ein wenig die Authentizität. Ansonsten bin ich auch heute noch sehr amüsiert über diesen Film. Viele Gags sitzen, manche wenige nicht.

                                          Fazit : Der erste Kinofilm mit Mr. Bean ist für mich solide Komödien-Unterhaltung die keinem wehtut und wesentlich witziger ist als der lahme zweite Kinofilm. Man muss allerdings Bean und seine gesamten Abenteuer mögen, um mit diesem Film etwas anfangen zu können.

                                          7/10

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                                          • 8

                                            Ich hab diesen Film damals so oft auf Videokassette gesehen und jetzt entdecke ich ihn auf sky und es kommt mir vor als hätte ich den Film erst gestern gesehen.

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                                            • 7 .5

                                              Super Gags, die durchweg zünden. Neue Witze und alte Klassiker aus der Serie. Leider redet Bean zu viel im Film. Trotzdem super Komödie.

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                                                Alles an diesem Typ ist einfach nur wahnsinnig nervig!

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                                                  Super-Movie!!!! Einer dieser Filme, die man sich oft hintereinander anschauen kann und die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch empfehlenswert sind.
                                                  LG, Eclair

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                                                  • 7 .5

                                                    Über die Serie von Mr. Bean könnte ich mich immer wieder totlachen. Der Film kann da nicht ganz mithalten, aber er hat doch jede menge ulkige Gags und Rowan Atkinsons Mimik ist einfach unschlagbar. Zudem fand ich ihn im Zusammenspiel mit Peter MacNicol, den er mit seinen Streichen zur Verzweiflung treibt, einfach genial. Kein Riesenbrüller, aber für eine leichte Unterhaltung gut geeignet.

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