Blade Runner 2049 - Kritik

Blade Runner 2049 / AT: Blade Runner 2

GB/US/CA · 2017 · Laufzeit 163 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 10

    "Einen Moment...wunderschön! Nicht wahr?"

    • 3

      163 Minuten Langeweile pur.
      Selten musste ich mich so zwingen einen Film zu Ende zu sehen wie hier und dann zieht sich dieser Schmarn auch noch so eeeeeeewig in die Länge.

      • 8

        Sehr guter Film auch wenn er sich zum ende hin etwas zieht
        Gosling und Ford sind ein tolles Duo!

        • 10

          In was für einer faszinierenden Zeit wir doch leben, in der wir die Möglichkeit haben solch zeitlose Meisterwerke wie Blade Runner 2049 bestaunen zu dürfen. Villeneuve fängt die einmalige Atmosphäre des Vorgängers ein und übertrifft ihn noch, es ist viel mehr als ein Tribut an den Klassiker - Er serviert uns überwältigende Optik und Ästhetik in einem dystopischen Noir-Cyberpunk Mix, kombiniert einen epischen Soundtrack mit ruhigen, philosophischen Schnitten. Ohne Zweifel schon jetzt ein "Timeless classic". Danke dafür!

          9
          • 2

            Schrecklich langweilig und schrecklich langatmig. Zudem diverse Logikfehler. Kein Vergleich zum Ur-Bladerunner und eine große Enttäuschung.
            Das waren 2.5 Stunden gestohlene Lebenszeit.

            • 4

              Vorab die Information, dass meine Erwartungen relativ hovh waren.
              Ich kenne den alten Bladerunner... obwohl ich meist die Neuverfilmungen besser finde trifft dies hier nicht zu.

              Allggemein:
              Dieser Film schläft mehr ein als er einem den Atem beraubt.
              Das soll heißen. Mit einer Länge von über 2,5 Stunden zeigt dieser Film viele Szenen, welche nicht zur Geschichte beitragen, alles in die Länge ziehen und die Qualität des Films deutlich reduzieren.

              Vergleich mit dem Original:
              Das Original spielt mehr auf die Psyche des Menschen, mit solch einer Form des intelligenten Lebens, ohne jegliche Emotionen umzugehen, was sehr spannend und empathisch dargestellt ist. Das Remake dagegen spielt mit Effekten und guten Schauspielern, welche erst garnicht die Möglichkeit bekommen eine gute Rolle darzustellen, weil die Charaktere zu monoton geschrieben sind (Ryan Gosling mal nebenab)

              Positiv:
              - Gute Effekte
              - Ende lange nicht vorhersehbar

              Negativ:
              - Ein Ausdauerwettbewerb, da extrem wenig relevante Handlung stattfindet
              - Die schönen Inszinierungen kommen nicht zur Geltung
              - 3D Effekte sind standard

              Dieser Film ist niemandem zu empfehlen, aufgrund der extremen Langatmigkeit. Wäre er um ca 1 Stunde grkürzt auf Normaldauer, wäre es ein würdiger Nachfolger gewesen.

              • 6

                Schöne Bilder, Schöne Musik, hat mich ein wenig an Stalker erinnert, eine leere Welt ohne Strom, ohne Emotionen, langsam wartend auf den Tot, doch irgendwo sollte es noch ein Kind geben, ein Kind das Hoffnung gibt. Es gibt leider keine Story die wirklich erzählt wird, die Dinge sind nun mal so. Man trifft eine distopische Version von Blade Runner an, doch was ist mit der Harrison Ford Blade Runner Welt passiert, wird leider nicht erzählt. Dafür bekommt man viele lange Bildsequenzen mit einem fliegenden Auto präsentiert, viele lange Beziehungssequenzen von Ana de Armas und viele lange Szenen von Jared Leto, aja nicht zu vergessen viele lange Erinnerungssequenzen. Irgendwie hatte ich das Gefühl der Film will mehr belehren als unterhalten, mehr reden als Taten sprechen lassen, mehr das Nichts zeigen in dem wir Leben, doch es gibt da ja noch ein Kind, aber es ist nicht Jesus.

                • 9

                  Ein Film wie aus einer anderen Epoche, als man sich im Kino noch Zeit für Geschichten nahm

                  6
                  • 9 .5

                    Wow. Was hat Villeneuve denn hier wieder geschaffen?! Für mich ist dieser Film sowohl seinem (für viele legendären) Vorgänger überlegen als auch sein bisher stärkster Film. Blade Runner 2049 ist wunderschön und fantastisch inszeniert, sodass man gern noch mehr Zeit in dieser Welt verbringen will, mit so viel Detailreichtum, dass man gerne mehr erfahren will. Villeneuve nimmt sich stark zurück und nimmt mit dem subtil, aber toll aufspielenden Ryan Gosling das Erzähltempo ordentlich raus, ohne dass der Film jemals langweilig wird. Ganz im Gegenteil, das Finale zum Ende hin ist abnorm spannend, die Einführung der Charaktere ist schon interessant und faszinierend: Mit der Polizei, mit Goslings Bot-Freundin, mit Jared Leto bietet der Film viele spannende Charaktere und Handlungsstränge, die zum Ende ein tolles Gesamtbild ergeben. Es ist auch schön, Deckard wiederzusehen, und der Film kommentiert auch die ewige Replikaten-Frage. Nach den tollen Kurzfilmen, die als "what happened in the meantime" Anreicherung dienen, baut der Film ein schönes Mysterium auf, das in einem guten Pacing über 2,5 Stunden aufgeklärt wird. Für mich der beste Film des Jahres 2017.

                    10
                    • 7 .5

                      Ich habe das Original, bewusst, erst NACH dem 2049er erneut geschaut, denke das war ganz klug.

                      Ich hatte den ersten zwar auf dem Schirm aber nur noch vage, was aber blieb, war die Erinnerung an eine echt düstere Atmo. Der Nachfolger greift diese erneut auf und konnte mich wirklich gut mitnehmen.
                      Die Story ist gut erdacht und schließt herrlich an, ohne unnötig übertrieben zu kollidieren, auch braucht man Teil 1. nicht kennen um folgen zu können (wie ich finde).

                      Der Streifen wird sich nicht zwingend in meine Top 10 von Filmen einreihen, ist aber sicher auch in 5-6 Jahren erneut ein Genuss.

                      Die Action passt in Balance zu den ruhigen Passagen und trotz der Gesamtlänge bleibt der Streifen unterhaltsam, mein Lob an Denis Villeneuve.

                      Mein Fazit: Hatte Schlimmeres erwartet und bin zufrieden mit dem Ergebnis.

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                      • 1
                        PaulThunder 06.08.2018, 09:29 Geändert 06.08.2018, 09:33

                        Wahrscheinlich bin ich ein Banause, aber ich fand den Film so dermaßen langweilig. Nach 30 Minuten haben wir, einer Meinung, abgeschaltet.

                        • 8

                          In Vorbereitung auf diesen Film habe ich mir nochmal den Klassiker von Ridley Scott angesehen. Nein, auch dieses Mal wollte der Funken nicht so ganz zünden. Auch deshalb waren meine Erwartungen an "Blade Runner 2049" trotz aller guten Kritiken nicht allzu hoch.
                          Zum Glück wurde ich positiv überrascht. Ok, die Story braucht ein paar Momente um in die Gänge zu kommen. Doch was Denis Villeneuve hier optisch auftischt ist großes Kino. Bilder die man so vorher noch nicht gesehen hat. So voller Schönheit und Einzigartigkeit das sie mich zum staunen gebracht haben. Dazu ist die Besetzung ohne Frage erstklassig. Nur mit Jared Leto hatte ich wie so oft in letzter Zeit meine Probleme.
                          Also, "Blade Runner 2049" ist ein Film der es wirklich in sich hat!

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                          • 6
                            hallidalli 02.07.2018, 23:35 Geändert 02.07.2018, 23:36

                            Ana de Armas,.. ein ganz heisses Eisen muss ich sagen und vorallem hat sie... ÄHMMM ... ... . Blade Runner, ja von Blade Runner 2049 ist hier die Rede. Ein Mammutfilm in ruhiger CGI Optik. Fand jetzt nichts revolutionäres daran. Villeneuve hat für mich eh noch nichts richtiges gerissen.

                            • 7 .5
                              Kill_Diether 30.06.2018, 12:03 Geändert 30.06.2018, 12:08

                              wenn ich ehrlich zu mir selbst bin muss ich zugeben, mir hat Blade Runner 1 seinerzeit zwar gefallen, aber mich nicht komplett vom Hocker gerissen. Das waren viel mehr Filme wie "Die Klapperschlange", "Das Ding aus einer anderen Welt" und natürlich "Alien 1". Ich bin ganz und gar kein Äktschn-Fan, mag ruhige Filme und vor allem gute Schauspieler incl. intelligenter Dialoge.
                              Blade Runner 1 und 2 hat grandiose Bilder, klasse dystopische Atmosphäre, gute Schauspieler incl. intelligenter Dialoge. Was beiden Teilen jedoch fehlt ist Thrill, Spannung, etwas packendes.
                              Dabei fängt Blade Runner 2 sehr spannend an, wird aber immer philosophischer und verliert sich im Laufe der Geschichte darin.

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                              • 4 .5

                                Start der Versuchsreihe Blade Runner 2049
                                Proband: Weiblich, 50 Kilo. Nüchtern und entspannt. Uhrzeit 20Uhr
                                Film läuft. Eingeschlafen nach 20 Minuten
                                Versuch 2: Sämtliche Parameter wie beim ersten Mal. Uhrzeit 15Uhr
                                Film läuft. Eingeschlafen nach 60 Minuten
                                Versuch 3: Parameter wurden auf ihre Tauglichkeit überprüft. Leichte Veränderungen vorgenommen. Uhrzeit 22 Uhr.
                                Film läuft. ZzzzzzZzzzzz

                                Wow!! Das gab es noch nie. Jedes Mal eingeschlafen. Analysiere, interpretiere, analysiere, interpretiere. Es muss an mir liegen. Eine seltene Blade Runner Narkolepsie Erkrankung vielleicht! Schwer zu sagen! Kann es am Film liegen? In weiten Teilen wird dieses Etwas doch ziemlich abgefeiert. Nicht das es sonderlich repräsentativ wäre, dieses mal regt es mich aber schon an, genauer hinzusehen. Normalerweise mag ich eine ruhige Erzählweise. Auch diese Traurigkeit die sämtliche Szenen begleitet, kann ich in der Regel etwas abgewinnen. Es muss etwas anderes sein.
                                Nächster Versuch. Eine riesige Kanne Kaffee war aufgestellt. 14Uhr
                                Film ab. Abbruch nach 45 Minuten. Nicht wegen dem Film. Aber den vielen Kaffee habe ich echt nicht vertragen.
                                5 Versuch. Letzte Chance. Letzte Hoffnung. Nicht das die Probandin noch Schaden davonträgt!
                                Langsam wird es mir klar, woran ich mich stoße. Dieser Film bietet nichts, dass es zu fühlen lohnt. Ausdruckslose Gesichter, blicken durch ausdruckslose Augen in eine ausdruckslose Welt, alles im Nebel. Nicht gerade schöne Dialoge, alles in einer unendlich monotonen Stimmlage, die zwar zum Rest passt, auf mich aber sehr ermüdend wirkt. In begleiten natürlich schöne Bilder, das Thema ist ja auch nicht schlecht, ich merke selber wie es mich in verschiedene Richtungen zieht. Dennoch, wenn ein Film auf mich die Wirkung hat, als hätte ich 2 Valium genommen, sagt das schon etwas. Eingeschlafen nach... Ach, wen interessiert's schon. Versuch auf unbestimmte Zeit verschoben!

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                                • 6
                                  Bob Loblaw 26.06.2018, 18:20 Geändert 26.06.2018, 20:31

                                  Da, wo der alte Blade Runner Film für mich voller Leben war (selbst der Regen dort war ein Symbol für Fruchtbarkeit), ist der neue Blade Runner 2049 völlig leblos (auch symbolisiert durch den Schnee und den Staub)

                                  Das war vielleicht das konsequenteste und beste, was Villeneuve in der Fortsetzung machen konnte... leider wurde die Fortsetzung dadurch auch überflüssig... wer will schon einen leblosen Film.
                                  Durch starke Inhalte hätte man das ganze noch retten können, aber es gibt nur noch langweilige Klischees (auch hier sind die Frauen immer noch gerne Prostituierte und die Männer gucken traurig, Replikanten wollen Aufstände machen, megalomanische Firmenbosse schwingen in Peter Zumthor Thermalbädern wichtigtuerische Reden usw. usw.)

                                  ...und die "Geburt"... "...because you've never seen a miracle." ... COME ON!!!
                                  Reduktion von Leben auf seine Funktionsweise und nicht auf die "Seele"... meiner Meinung nach genau der falsche Ansatz , der sich aber durch den gesamten Film zieht.
                                  Während es in 2049 krampfhaft um (zu) "grosse" Dinge, wie das Erfüllen seiner Bestimmung geht, waren es im alten Blade Runner eher die kleinen "menschlichen" Dinge, die dem Film seine Stärke verliehen...
                                  ...naja... Abgesehen von der Abschlussrede des mega arischen Roy Batty... aber die hat in ihrer Theatralik wenigstens gepasst.

                                  trotzdem bewerte ich den Film einigermassen gut, weil ich die Darsteller mochte (verstehe jetzt endlich, was alle mit Ryan Goslings Augen haben.... und Sylvia Hoeks hat mich total an Famke Janssens Xenia Onatopp erinnert).
                                  Und "CELLS INTERLINKED..." hatte eine gewisse Poesie, da kann man nicht meckern... INTERLINKED...

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                                  • 8

                                    Optisch präsentiert sich der Nachfolger zwar wesentlich glatter und weit weniger düster und dreckig als der Vorgänger, jedoch ähneln sich beide hinsichtlich visueller Opulenz sowie Stil. Bei den Effekten wird ebenso auf das allerhöchste Niveau zurückgegriffen, um auf diese Weise viele einzigartige Momente zu erschaffen. Die männliche Seite der Darsteller mag zwar die größeren Namen haben und obwohl sie durchaus überzeugen können, liegt eine der Stärken von "Blade Runner 2049" bei den weiblichen Protagonisten. Die gesamte Bandbreite an unterschiedlichen Charakteren wird hier hochklassig abgedeckt. All dies findet ausreichend Platz in einem sehr langen Film, der trotz seines überwiegend ruhigen und bedächtigen Verlaufs nicht langatmig wirkt und einen die komplette Laufzeit über fesselt.

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                                    • 8

                                      Wow. Bildgewaltig wie kaum ein Film davor. Visuell einer der besten Filme die mir bis dahin untergekommen sind. Einzigartige Bilder, bei denen man wirklich mehr als 100 als "Perfect Shot" bezeichnen kann. Die Story wirkt sehr zäh, kann aber in diesem speziellen Fall hinten angestellt werden.

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                                      • 8
                                        JordanBelfort 12.06.2018, 17:30 Geändert 12.06.2018, 17:32

                                        Wie erwartet, keine leichte Kost, ein wirklich sperriges Monstrum von Film. Die visuellen Reize und atmosphärischen Synthesizer-Töne punkten weitaus mehr als die tempoarme Story, was nicht bedeutet, dass diese mit einem kurzen Einnicken unterbrochen werden könnte. Denn Blade Runner 2049 schafft etwas, was nur wenigen Sequels, die Jahrzehnte später kommen, gelingt: der ikonischen Welt aus Replikanten, dauernder Markenwerbung und tristen Wetter werden sinnvolle, aufschlussreiche und interessante Schichten hinzugefügt. Ein Film, der seinen Vorgänger weitererzählen will und nicht einfach Bekanntes in höherer Auflösung wiederholt. Ich gehöre nicht zu denen, die dem Blade Runner-Kult vollends verfallen sind. Trotzdem kann ich nicht guten Gewissens die beiden Filme unter dem Prädikat 'Ausgezeichnet' davon kommen lassen. Dafür ist der Sog in die düstere Zukunft zu stark, die Symbiotik mit der so freudig erwarteten Fortsetzung zu gut und das Gedankenspiel mit der künstlichen Intelligenz und menschlichen Emotionen zu eindringlich.
                                        Ein Sequel, das gleichermaßen Stärken und Schwächen des Erstlings mitnimmt, ohne zu kopieren und seine Einmaligkeit zu verlieren.

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                                        • Muss man den ersten Blade Runner gesehen haben, um Blade Runner 2049 zu verstehen?

                                          • 8 .5

                                            Visuell: mehr als ein Meisterwerk, der Soundtrack war vor allem audiovisuell sehr bombastisch.

                                            Zum Film und der Story: Echt spannend vor allem zu Beginn. Dann verläuft sich die ganze Storyline etwas kaugummiartig in die Länge.

                                            Fazit: Ein atmosphärisches Meisterwerk (Für mich der schönste Sci-Fi Film aller Zeiten) mit einer etwas zähen Story aber interessanten Charakteren (Gosling war echt gut, Harrison Ford ok... :D)

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                                            • 6 .5
                                              gordocooper 05.06.2018, 10:41 Geändert 07.06.2018, 19:17

                                              Wie sagte Jimmy schon in Brügge, sehen und sterben: ".. ein unglaublich bescheuerter Haufen europäischer Pseudomist". OK, Villeneuve ist Frankokanadier, aber BR2049 feiert europäische Ausschweifungen wie im Lehrbuch.
                                              Und ja, bescheuert ist übertrieben, aber der Wiederschauwert bleibt gering.
                                              Und das gabs beim Vorgänger nun wirklich nicht. Man muß sich zwingen.
                                              Es gibt Dinge, die mir die Lust auf eine erneute Sichtung verhageln.
                                              Zum einen sind das die 2 Deckard-Dialoge (1x mit K,1x mit Wallace), die leider langatmige Tiefpunkte darstellen und dadurch den bleibenden Eindruck stark schmälern.
                                              Hier hat man es versäumt, Stimmung und Emotion zu erzeugen. Stattdessen Müdigkeit durch wenig Inhalt und Informationen. Und das ist für diese Schlüsselszenen und bei der Länge des Films essentiell wichtig.
                                              Akustisch ist der Film einfach nur anstrengend. Man weiß, was ich meine(?)
                                              Desweiteren wird die finale Actionszene dem epischen Anspruch nicht gerecht. Hier ist deutlich ein "relativ" kostengünstiges Wasserbassin-Set in tiefschwarzer Nacht gewählt worden. Das ist optisch nicht eindrucksvoll genug, zu offensichtlich knapp budgetiert und vor allem ALTBACKEN !
                                              Trotzdem bewundere ich den Mut zu diesem Drehbuch und dass es dadurch nicht zu einem Remake der Marke Rollerball oder Total Recall wurde.
                                              Es gibt inzwischen gute Fanedits (nur englisch) dieses Films, geschickt gekürzt, ohne dem Film die wunderbare Stimmung zu nehmen.

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                                              • 7 .5
                                                AllesSchrott 03.06.2018, 17:12 Geändert 03.06.2018, 17:30

                                                Ich habe mich gerade an seinem "Tempo" erfeut. Die Charaktere wirken nicht wie diese Duracell-Häschen (nur die bösen sind hier so) aus vergleichbaren Filmen, made in USA und jetzt überall.
                                                Ich finde schon, dass "Blad Runner 2049" einige Themen ankratzt, die aktueller denn je sind.
                                                Man widerstand auch relativ gut der Versuchung das Original visuell in den Schatten zu stellen.
                                                Nee, mir hat der Film gefallen.

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                                                • 9 .5

                                                  Ich habe mir über meine Punktzahl lange Gedanken gemacht, denn die erste Hälfte des Films ist nur eine äusserst wohlwollende 3. Doch ab dem Moment, in dem K auf Deckard trifft, nimmt der Film Fahrt auf und wird dramatischer als sein Vorgänger. Und so wie auch das Original am Ende mit einem recht überraschenden Twist aufwarten konnte, so tut es dieser hier auch. Auch eine schöne Parallelität, dass Deckard hier schon wieder von einem Replikanten das Leben gerettet bekommt. Der dann diesmal im Schneetreiben stirbt.

                                                  Die erste Hälfte ist bestenfalls ein optischer Genuss, denn die Handlung kommt äusserst träge voran. Und was mich trieb, den Film weiter zu schauen, hatte nichts mit Spannung zu tun, sondern bestenfalls mit Neugierde. Und auch ab Las Vegas wurde es dann wenigstens mal turbulenter und actionreicher aber halt auch sehr vorhersehbar.

                                                  Trotzdem verdient er für mich 9,5 Punkte, weil er eben von der Machart her herausragend ist. Ja, wer Action, Klamauk oder schlicht rasante Unterhaltung sucht, der sollte sich diesen Film auf keinen Fall antun, sondern besser die 3. Staffel Into the Badlands ansehen. Dies ist ein Film für Geniesser und Cineasten, nicht für das junge ADHS Publikum von Heute.

                                                  Erfreuliche Entdeckung: Ana de Armas als Joi! Sie ist Eye Candy pur. Und Robin Wright spielt die kaltschnäuzige Polizistenchefin sehr überzeugend mit einem Hauch menschlicher Wärme. Aber wirklich nur einem Hauch, oder besser, der Anzahlung auf Menschlichkeit.

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                                                    RoboMaus 02.06.2018, 12:23 Geändert 06.06.2018, 07:07

                                                    "Ist 'was passiert?" fragte meine Mitseherin, nachdem sie von ihrem kurzen Besuch des Wasser-Closetts zurückkam. Diese Frage konnte eigentlich nur rhetorisch sein, denn Handlungsfortschritt und Tempo von 'Blade Runner 2049' (2017) sind derart träge, dass selbst eine längere Sitzung an besagtem Ort kaum zu einer substantiellen Gefährdung des Verständnisses führen kann.

                                                    Das kam nicht unerwartet, nach allem was zu diesem Film zu lesen und zu hören war. Im Grunde hatte ich keine Erwartungen an diese Pflichtübung für einen SF-Fan, der mitreden will, außer dass sich das formell nicht wesentlich vom Vorgänger von 1982 unterscheiden wird. Genauso ist es auch: nach interessantem Beginn, der tatsächlich eine düstere SF-Story mit Potential eröffnet und Appetit auf mehr macht, dünnt die Handlung immer mehr aus und verliert sich im Cyberpunk-Geflimmer von Hologrammen und Neonbeleuchtung, natürlich standesgemäß im Regen, aber auch (wer hätte das gedacht?) im Schneegestöber.

                                                    Dabei ist die Story nicht schlecht, erfreulicherweise inhaltlich vielfältiger als im Vorgänger, schreitet aber ebenso unerträglich zäh voran und kommt phasenweise ganz zum Stillstand. Dafür wird der geneigte Zuschauer mit Nebenschauplätzen bedient, zuvorderst einer K.I.-Hologrammpartnerin von Ryan Gosling, die sich durch ein Upgrade sogar materialisieren kann. Da steht einer erfüllten Beziehung nichts mehr im Wege, außer zu wenig Screentime, denn zweidreiviertel Stunden sind dafür doch hinten und vorne nicht ausreichend...... *Ironie off*.

                                                    Natürlich darf in solch einer Atmosphäre auch das durchweg langsame Reden mit gedämpfter Stimme nicht fehlen, ungefähr so, als ob die Beteiligten jeden Tag mit einem Wahnsinns-Kater aufstehen, noch mieser drauf sind als im Normalzustand und seit zwei Wochen ihren Psychiater nicht mehr gesehen haben. Ein wahrlich verheerendes Stilmittel, denn es unterhöhlte meinen Vorsatz nicht einzuschlafen. Leider ist es dann kurz vor der Mitte doch passiert, so dass ich den Rest am nächsten Morgen nachholte - zum Glück ist Wochenende.....

                                                    Auf seine Art ist 'Blade Runner 2049' stark gemacht, sozusagen die Quintessenz des Cyberpunk, optisch herausragend. Doch weshalb muss die durchaus interessante Handlung so derart zäh, durchgehend quasi wie in Zeitlupe ablaufen, wobei das unnötigerweise auch noch auf massive Überlänge gezogen wird? Eine Stunde weniger, vor allem von diesem K.I.-Beziehungsgeblubber, und weniger Schlaftabletten-Dialoge hätten auch für Filmfans ohne die nötige Elefantenhaut, wie mich, aus diesem Streifen ein sehenswertes Filmerlebnis machen können. Oder sind eindreiviertel Stunden zu kurz für einen ansprechenden SF-Film?

                                                    So überwiegt leider der Eindruck von verschenktem Potential und auf weite Strecken unangenehmer Langatmigkeit, was 'Blade Runner 2049' trotz unbestreitbarer Qualitäten auf ein "geht gerade so" herabsenkt.

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