Blade Runner 2049 - Kritik

Blade Runner 2049 / AT: Blade Runner 2

GB/US/CA · 2017 · Laufzeit 163 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 4 .5

    Schmerzhaft lang und langsam. Visuell nicht überzeugend genug. Musik nicht omnipräsent genug. Zu viel schlecht geschriebene Dialoge (das alles scheinen ja irgendwie typische Merkmale für Villeneuves Filme zu sein), woran auch die Schauspieler nichts mehr dran rütteln können, und generell einfach zu schlecht geschrieben. Gerade im letzten Drittel. Was frustrierend dämlich und langweilig war. Zum Großteil.
    Juri, Ford und Hoeks waren klasse.

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    • 1 .5
      MasterMMF 12.01.2018, 20:38 Geändert 12.01.2018, 20:42

      Ich bin ein riesiger Science-Fiction Fan und habe Werke sämtlicher Dekaden gesehen. Allein verstehe ich diesen Film weder in seiner ersten noch in seiner Prequel-Fassung.

      Ja, die Film-Noir bzw. "Technoir"-lastige Stimmung hat einen gewissen Reiz. Aber alles in allem zieht es sich wie Kaugummi. Diese simpel gestrickte Story auf knapp drei Stunden Filmzeit zu ziehen macht es nicht besser.

      Fazit: Nach einer Stunde und zehn Minuten abgebrochen.

      1
      • 5

        Auch der 2. Teil funktioniert bei mir nicht. Habe nur die Hälfte des Filmes ausgehalten. Die Figuren, die Gespräche sind mir alle so belanglos. Einzig Allein womit der Film wirbt, ist die Atmosphäre. Aber allein nur ein Film mit Atmosphäre zu füllen, funktioniert bei mir nicht. Und wieder einmal gefällt mir kein weiterer Film von Denis Villeneuve.

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        • 5 .5

          Es scheint alles gesagt. Der Film behandelt tiefgründig existenzielle Fragen, wozu er klanglich wie bildlich eine Atmosphäre schafft, die die Grenze zwischen Rausch und Langeweile verschwimmen lässt. Nichts für Leute mit Schlafdefizit. Oder vielleicht gerade doch.

          5
          • 10

            Keine einzige Nominierung bei den Globes? Skandal!
            Dieses ganze "Me too" und "Time is up" gehabe war auch völlig übertrieben.
            Schlechteste Golden Globes Show seit langem.

            • 9
              RoosterCogburn 08.01.2018, 11:48 Geändert 08.01.2018, 11:59

              Was mir beim lesen einiger Kommentare zum Film durch den Kopf ging:

              Meiner Ansicht nach, spricht es für sich selbst, wenn User hier auf MP ihre Kommentare schon damit einleiten, das sie die Begeisterung für einen Film nicht verstehen. Das sie es langweilig finden. Die beeindruckende Bildsprache ebenso wie die Metaphern werden bewusst oder unbewusst ignoriert. Eine Grundbereitschaft zum "Andersdenken" scheint gar nicht vorhanden. Gene Roddenberrys Traum rückt somit ferner denn je.

              Hard SF fordert den Konsumenten allgemeinhin zum mitdenken auf. Natürlich in der Annahme, das der SF Freund es als ansprechend empfindet, wenn die gebotene Science Fiction über profanes Entertainment hinaus geht. Wer darauf aus ist, das seine kognitive Fähigkeiten angeregt werden, ist bei Villeneuve und seiner bildschönen visionären Fortführung des BR Universums richtig.

              Wer Piuuh, Piuuh und Peng, Peng sucht nicht. Sinnbefreites finden diese bei Transformers, Resident Evil oder meinetwegen Jack Bauer.

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              • 4

                Ich kann die ganzen positiven kommentare nicht verstehen...

                habe mir zuerst den ersten teil rein gezogen den ich zuvor noch nie gesehen habe.

                man war das langweilig obwohl mir so zukunftssachen sowohl als film als auch serie eigentlich immer sehr gefallen.

                jetzt dachte ich das mit dem zweiten teil das ganze an fahrt aufnimmt und auch etwas an action zu bieten hat... leider fehlanzeige... ich habe mich fast die ca. 3 std gequält

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                • 8 .5

                  Ich war sehr skeptisch, ob Villeneuve es schafft an den alten Film anzuschließen, ohne es zu versauen. Bildgewaltiges Kino vom feinsten, so wie es sein soll.

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                  • 1 .5

                    Wir haben ihn zu viert angeschaut.
                    Fazit (einstimmig):
                    Langweilig
                    Unötig in die Länge gezogen.
                    War froh als er fertig war.

                    Muss man nicht schauen.

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                    • 9 .5

                      Blade Runner 2049

                      +++ Ohne Spoiler +++

                      Hätte echt nicht gedacht des es ein würdigen Nachfolger geben könnte,
                      Handlung und Atmosphäre zum ersten Film (1982) passen. Selbst der
                      Score über weite Strecken fügt sich gut ein, der Grundtenor eines
                      Vangelis war erkennbar. Die vorsichtige Einpflege mit den vielen
                      Referenzen zum ersten Film rechne ich dem Regisseur Denis Villeneuve
                      hoch an.

                      Einige Szenen in dieser Verfilmung hatten zwar so manche Längen aber
                      im Gesamtkontext dieser weiterführenden Dystopie für mich völlig in
                      Ordnung.

                      Das Finale:
                      Aus meiner Sicht ein gekonnter und auch trauriger Abschluss ohne den
                      Anspruch des Regisseurs das Original zu übertrumpfen. Respekt.

                      Fazit:
                      Für Cineasten die Blade Runner aus dem Jahre 1982 mögen ein muss,
                      und ich persönlich kann diesen Film nur weiterempfehlen. Für Quer-
                      einsteiger nur bedingt tauglich, aber in der Hoffnung das dieser
                      Film auch Interesse weckt für das Original aus dem Jahre '82 von
                      Ridley Scott (u.a. bekannt durch Alien von 1979).

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                      • 10
                        Der Siegemund 04.01.2018, 16:13 Geändert 04.01.2018, 16:40

                        Es gibt einfach Filme, die sind ewige Monumente der Filmgeschichte, dazu gehören u.a. "2001 Odysee im Weltraum", "Das Fenster zum Hof", "Clockwork Orange", "Der große Diktator" oder auch "Ghost in the Shell", so dass eine Fortsetzung dem Original - niemals - gerecht werden kann.

                        Als "Blade Runner 2049" an den Kinokassen floppte, vermied ich es hinzugehen, doch ohne mich daran zu erinnern, dass auch "Blade Runner 1982" floppte und trotzdem zur Legende wurde.

                        Es ist eines, das Erbe einer großen Monuments, wie "Blade Runner" zu bewahren, indem man den audiovisuellen Spirit und die kontemplative Atmosphäre treu in ein neues Jahrtausend überführt, aber es ist etwas ganz anderes, die Story nicht nur nahtlos weiterzuführen, sondern ihr auch noch so liebevoll Emotionalität und philosophische Tiefe zu verleihen. So passiert das, was ich niemals für möglich gehalten habe: Die Fortsetzung"Blade Runner 2049" stößt das Original eigentlich vom Thron und doch ist der Vorgang von so großer Pietät gezeichnet, dass es keinen Schaden nimmt, sondern das Original um seine Fehler heilt.

                        Beide stehen für mich auf gleicher Ebene, aber das Unerhörte daran ist, dass "Blade Runner 2049" größer ist.

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                        • 7
                          luis345 03.01.2018, 23:38 Geändert 03.01.2018, 23:41

                          „Blade Runner 2049“ ist die perfekte Fortsetzung zum Vorgänger. Die Atmosphäre ist dieselbe. Die Stimmung, Bildsprache und Thematik ebenfalls. Das Ganze ist nun natürlich in einem modernen Gewand. Die visuellen Effekte sind großartig und die Optik über weite Strecken ebenso. Dabei wird die Geschichte sehr interessant fortgesetzt und um neue, wichtige Elemente erweitert. Wie in der Tradition des Vorgängers ist auch dieser Film langatmig und bietet nur wenige Actionmomente. Das trägt sich allerdings über 160 Minuten sehr ordentlich, was vor allem daran liegt, dass es der Film schafft die gesamte Zeit eine gewisse Grundspannung aufrecht zu erhalten. „Blade Runner 2049“ spielt mit den erwarteten Wendungen/Enthüllungen, ist dabei aber auch nicht leichtsinnig und räumt rasch mit offensichtlichen Twists auf.

                          Trotzdem bleiben die Schwächen des Vorgängers. In die Welt kann sich nie richtig hineingefühlt werden. Anfangs wirkt das Konzept, gepaart mit den schönen Bildern, grandios, verfällt allerdings schnell in eine unvorhergesehene Eintönigkeit. In diesem Film wirkt die Umgebung zudem besonders leer und einsam. Auch wenn man sich wie auf einem Stadtplaneten vorkommt, fehlen die entsprechenden Einstellungen, um diesen mit Leben zu füllen.

                          Am Ende bleibt von „Blade Runner 2049“ die gut erdachte Geschichte, verbunden mit schönen Bildern. Insgesamt kann die Fortsetzung kaum mehr leisten als der Vorgänger. Auch wenn die Geschichte gut weiter gesponnen wurde, bleibt die Aussage und Intention am Ende dieselbe. „Blade Runner 2049“ ist ein guter Science-Fiction Film, der sich zu stark am mittelmäßigen Original klammert.

                          • 3

                            Also entweder muss man den alten Bladerunner gesehen haben, ich hab was nicht mit bekommen, oder war einfach zu blöd, um die Welt, in der dieser Film spielt zu verstehen.

                            Ryan Gosling mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck, in einer düsteren Welt, die sich mir nicht erschließt und das viiiel zu lang.

                            Er hat die Stimme von Daryl und der Schauspieler, der Morgan in the Walking Dead spielt, war dabei.
                            Das war das Einzige, dass ich gut fand an diesem Film.

                            Wieso diese Suche nach dem Kind, was war da jetzt so schlimm dran, dass es eins gibt?

                            Für die, die den alten Bladerunner gesehen haben vllt logisch und sicher schön, dass Harrison Ford wieder dabei war. Aber wie kann der in einem Atomverseuchten Gebiet leben und Gosling ihn da ohne Strahlenschutz etc besuchen?
                            Was hat es mit seiner künstlichen Freundin auf sich?
                            Wurde das irgendwo erklärt, als ich kurz davor war weg zu nicken?
                            Wenn ja, dann nehm ich alles zurück!
                            Ansonsten nicht logisch, nicht unterhaltsam und damit nicht empfehlenswert.

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                            • 5

                              Auch wenn ich da jetzt etwas gegen den Mainstream schwimme, fand ich den Streifen echt lähmend.
                              Ja, tolles Setting, super Cast und gute schauspielerische Leistung. Auch die paar Actionszenen waren in Ordnung. Dennoch war mir die ganze Geschichte einfach zu langatmig und bin währenddessen auch 2x kurz weg genickt. Ich weiß auch deshalb, dass es nur kurz gewesen sein kann, da mich meine Freundin wegen meines lautstarken Schnarchens, jedes Mal schmerzhaft mit dem Ellbogen wieder geweckt hatte und die betreffenden Szenen dann immer noch nicht zu Ende waren. Kann mich nicht erinnern, dass mir das schon mal passiert wäre.
                              Was ich stattdessen (außerhalb des Kinos) in den 2 1/2 Stunden mit meiner Freundin hätte erleben können, mag ich mir gar nicht ausmalen, sonst würde ich mich noch mehr über das bezahlte Eintrittsgeld ärgern.
                              Aus meiner bescheidenen-, subjektiven Sicht, in aller Kürze:
                              Künstlerisch Top - Unterhaltungswert (Spannungsbogen) Flop!

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                              • 8 .5

                                Trotz der fast dreistündigen Laufzeit war "Blade Runner 2049" nie langweilig, obwohl man, ohne dem Film zu schaden, durchaus einiges hätte weglassen können. Aber dem Regisseur gelingt es, unterstützt von der tollen Musik, die sich anhört, als stamme sie direkt aus dem ersten Teil, eine fast schon kontemplative Atmosphäre zu schaffen. Das Ende hält dann aber vielleicht nicht ganz, was der Film verspricht. Trotzdem sehenswert.

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                                • 3 .5

                                  Ein würdiger Nachfolger!!!

                                  Mindestens genau so langweilig wie das Original ;)

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                                  • 5
                                    Peppi_Pepp 01.01.2018, 20:28 Geändert 05.01.2018, 00:47

                                    Beim ersten Mal bin ich im Kino, nach ca. 30 Minuten, eingepennt.
                                    Ich spreche von richtigen Schlaf, so mit ein bisschen Sabber aus den Mund.

                                    Beim zweiten Mal im Kino war ich dann, aber so was von verstört.

                                    Ich habe dem Film von 1982 hier 9,5 von 10 gegeben.
                                    Und dann so eine Enttäuschung.

                                    Können wir hier, bitte mal, die Nerven behalten.
                                    Der Film ist eine große Enttäuschung. (Punkt)

                                    Wie kreativ der hier auch hochgejubelt wird, die Einspielergebnisse zeigen ein ganz anderes Bild.

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                                    • 9

                                      Ich habe herausgefunden, wie man 326 Minuten in Trance verbringen kann:
                                      Man sieht sich diesen Film zweimal hintereinander an.

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                                      • 9

                                        Ich muss zugeben, dass ich den originalen "Blade Runner" nie so gefeiert habe, wie die meisten Filmfans. Ja, er hat irgendwie Kultstatus und ja, Ich sehe ihn mir gern an, aber zum vollkommenen Meisterwerk fehlt mir gerade was Story und Figuren angeht das gewisse Etwas.
                                        Bei der Fortsetzung "Blade Runner 2049" sieht die Sache schon anders aus. Hier wurde ich für 165 Minuten in eine optisch und akustisch atemberaubende Welt mit tiefgründigen Charakteren und spannender Story gezogen. Die Geschichte des Films ist sehr philosophisch und darf noch öfters interpretiert werden. Die Ausstattung ist meisterhaft und liefert ein für mich ungeheuer glaubwürdiges Setting. Natürlich gibt es ab und an ein paar Längen, aber diese eher ruhigen Szenen werden sofort mit Momenten knallharter Action ausgeglichen.
                                        Man mag ich steinigen, aber ich finde "Blade Runner 2049" weitaus besser als das Original.

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                                        • 9 .5
                                          Neotrexx 30.12.2017, 16:04 Geändert 30.12.2017, 16:08

                                          Denis Villeneuve gehört für mich zu einer der besten Regisseure
                                          seiner Zeit. Was er manchmal auf die Leinwand Zaubert ist einfach
                                          Atemberaubend.

                                          Schön das Blade Runner: 2049 kein Reinfall war und
                                          sich nicht in die Liste der Unnötigen Fortsetzungen einreiht. :)
                                          #HAPPY

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                                          • 8

                                            Kann ja immer mal sein, dass man sich an irgendwas am Inhalt stört, die Farben zu grell findet oder dass der Film einfach irgendwie nich für ein' gemacht is. Wer aber sagt, das hier sei n Scheißfilm, ist nicht objektiv. Bladerunner 2049 is n, in meinen Augen, ziemlich cooler Sci-Fi-Film vor visuell hammermäßiger Kulisse mit vielen Anspielungen auf Fragen und Missstände unserer vorherigen Zeit. Der Plot is jetzt nich superkomplex und man darf auch nicht erwarten, dass man alle Fragen beantwortet bekommt, aber is gut erzählt und definitiv kein Bullshitspam. Hab überhaupt den Eindruck, dass die sich bei vielen Details durchaus was gedacht haben. Super Film. Garnich gemerkt, wie tierisch lang der is.

                                            ( meine Fresse, wer schreibt denn hier die Tags in die Filmdetails!? )

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                                            • 9

                                              Ich bin da wahrscheinlich ziemlich alleine aber ich fand den Film noch besser als den ersten Blade Runner !

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                                              • 6

                                                Teils gute Bilder, ein wirkungsvoller Soundtrack, ganz ordentlich besetzt (Ryan Gosling, Ana de Armas, Robin Wright, Sylvia Hoeks auch) und auch nicht völlig runtergedooft. Drei Stunden Laufzeit für den Plot (und den EINEN Twist) find ich aber schon etwas übertrieben. Und um soviel geht es ja dann auch garnicht. Umso schöner darum die Zwischentöne zwischen Gosling und de Armas. Hat Herz. Von der eigentlichen Story hatte ich mir aber mehr erhofft und ähnlich wie bei (wenn auch lange nicht so schlimmen) 'Arrival' herrscht immer dieser Erklärungszwang, jeder Twist, jede Plot-Idee muss dann doch nochmal ausbuchstabiert werden, falls einer nicht mitgezogen hat von den Zuschauern. Da der Film auch noch mehrere konkrete Brücken zum Vorgänger schlägt, muss sich 'Blade Runner 2049' auch den Vergleich damit gefallen lassen. Den verliert er natürlich. Und zwar haushoch. Trotzdem ein okayes Sci-Fi-Drama mit einigen netten Momenten.

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                                                  Tja, bei Blade Runner scheiden sich die Geister. Die einen sehen darin einen göttlichen Film, andere wiederum können nix damit anfangen. Ich gehöre zur Kategorie 2. Teil 1 fand ich schon langweilig und überflüssig. Teil 2 macht für mich genau da weiter. Der Film gibt einfach nix her.
                                                  Dazu kommen absolut katastrophale Regie bzw. Ton Einstellungen. Es gibt Szenen da hat man so viel Hall eingebaut, dass man die Dialoge nicht mehr versteht. Vermutlich wollte man einen neuen Meilenstein hinsichtlich Tonklang kreieren, was aber total daneben gegangen ist.

                                                  Geht ungefähr in die selbe Richtung wie die Borne Filme wo ein Epileptiker jede Sekunde einen Szenenschnitt verursacht hat. Die ganzen 90 Minuten über.

                                                  2 oder 3 Szenen war ganz okay, der Rest zäh wie Kaugummi.

                                                  Fazit : Teil 2 ist so wie Teil 1. Wer mit dem ersten nix anfangen kann, wird auch hier nicht glücklich.

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                                                    ziemlich öde..mehr drama als action. hatte ich mir wesentlich mehr von versprochen

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