Bob, der Streuner - Kritik

A Street Cat Named Bob

GB/US · 2016 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Toller Film über Treue und Freundschaft.Mit Luke Treadaway als obdachloser James,der eine 2.Chance kriegt.
    ACHTUNG SPOILER!!!!!
    An seinen ersten Tag bekommt er Besuch von einen Kater und James gibt ihn den Namen Bob.Sie werden unzetrennliche Freunde.Er kriegt einen Job als Zeitungsverkäufer,aber eines Tages verletzt er eine Regel und er kriegt 1 Monat Verkaufsverbot,da wird das Geld knapp.Dann nach 1 Monat bekommt er seinen Job wieder und dann schreibt er sein Buch über ihn und Bob.Ende
    Toll!

    1
    • 8

      Bob, der Streuner

      James Bowen will seiner zerbrechlichen Welt entfliehen, bevor sich noch sein tränen überhäuftes Gesicht in den Regenfützen wieder spiegelt dort wo die Junkies sich täglich den goldenen Schuss setzten in der Hoffnung das Gott ihnen Ihre fehler vergeben kann. Doch wie soll das gehen, wenn man sich seit Jahren selbst nicht mehr vertraut und sich auf seinem Leidensweg verlaufen hat? Bob liegt viel auf seinem Herzen um James sein Leben zurück zu schenken. Welch wunderbare Schöpfung diese vier beiner doch sind und unglaublich emotional wie sich zwei in liebe gehüllte Seelen verbinden und die Herzen anfangen aufzublühen. Genau wie derer die von den beiden Wind bekommen und einen Roman veröffentlichen um Zukünftlich ganz Deutschland mitzuteilen das Katzen von ihren sieben Leben auch etwas abgeben können damit sich ihr Herrchen durchs leben beißt.

      der beste Film mit einer Katze !!

      Mindestens acht Punkte von allen meinen Freunden hier
      Ich schließe mich sehr gerne an ;-)

      8/10 Punkten

      12
      • 8 .5
        Sternenkind68 09.05.2018, 01:07 Geändert 09.05.2018, 01:20

        Nachdem ich die unangenehme erste Viertelstunde überstanden hatte, ging es für mich richtig los.
        Nämlich mit dem Zusammentreffen zwischen dem streunenden Kater Bob und dem Junkie namens James.
        Von wegen, der beste Freund des Menschen sei der Hund...

        Für mich war es Liebe auf den ersten Blick.
        Ich wollte schon vor Jahren einen rot gestromten Kater wie diesen Bob, aber mit meinen beiden Stubentigern bin ich auch glücklich.

        Sehr originell fand ich, das Geschehen teilweise aus der Perspektive des Katers zu filmen.
        So nimmt ein Tier also seine Umgebung wahr...

        Durch die Sorge um dieses Tier lernt James, Verantwortung zu übernehmen, auch für ein anderes Lebewesen.

        Der Film zeigt sehr anschaulich die Probleme eines Drogenabhängigen, vor allem im Finale.

        Leute, haltet vor allem Taschentücher bereit, das ist sehr notwendig hier !

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        • 8

          Bob, der Streuner (GB/US 2016)

          erzählt die Geschichte von James Bowen nach wahrer Begebenheit.

          Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bowen

          Es geht um einen jungen Mann, der heroinabhängig ist, auf der Strasse lebt und mit Gitarre spielen und betteln am Existenzminimum lebt. Er macht Entzug, nimmt aber Methadon. Seine "Entzugshelferin" schafft es ihm wenigstens eine Bruchbude bereit zu stellen, solange er sich an das Programm hält und nicht rückfällig wird.
          Die Drogenproblematik wird in dem Film ausführlich behandelt, wenn man sterbende Freunde sieht oder wie schwer ein Entzug ist. Und damit ist es ja noch nicht getan. Die Rückfallgefahr besteht immer und um zurück ins Leben zu finden bedarf es schon eine Menge Glück und das richtige Umfeld.

          In diesem Fall hat es funktioniert. Denn frisch und mit vollem Tatendrang in die Wohnung eingezogen, kommt auf einmal die Katze Bob zum Fenster hinein gepfuscht. James gibt ihr etwas zum essen, glaubt aber zunächst dass der Streuner einem anderen gehört und klappert die Gegend ab um die Besitzer zu finden. Schließlich entlässt er die Katze wieder im Garten. Doch Pustekuchen, Bob denkt gar nicht daran wieder zu verschwinden und als er sich auch noch verletzt, kratzt James sein letztes Geld zusammen und geht mit ihr zum Tierarzt.

          Von nun an begleitet Bob seinem ausgesuchten Besitzer auf Schritt und Tritt, sogar als er auf der Strasse Musik macht. James Leben verändert sich zum positiven und er lernt durch Bob sogar Betty kennen und versucht durch einen Job ins Leben zurück zu kommen.

          Eine sehr schöne vielfältige Inszenierung, denn es müssen auch Rückschläge in Kauf genommen werden und es läuft eben nicht alles so schemenhaft ab.
          "Magic-Bob" hat alles im Griff.
          Hier wird man oft zum Lachen gebracht, aber man hat auch schwer mit den Tränen zu kämpfen.
          Absolut sehenswert, besonders marv., du musst unbedingt mal einen Blick reinwerfen, Bob wird dich begeistern. ;-)

          Der Dank geht an @maulwurffrank, von dem ich den Tipp erhielt.
          Von 8 MP-Freunden, alle Wertungen zw. 6-9. Sogar RoboMaus mit 7,5!!!
          Das soll schon einiges heissen! :-)

          24
          • 8

            Ein guter Film über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier . Der Kater hat nicht vergessen was der Mensch für ihn getan hat und der drogensüchtige Hauptcharakter hat einen neuen Freund , der seinem Leben wieder einen Sinn gibt . Was für eine Win-Win Situation .Es gibt eigentlich auch technisch oder filmisch nichts zu beanstanden . Macht irgendwie Spaß zuzuschauen , und dabei zu Wissen , das es auf eine wahre Begebenheit beruht . Jeder Mensch sollte so einen Bob haben ( oder etwas Ähnliches ) und mit ihm/ihr seine schönsten Momente teilen .Ich persönlich danke meinen "Bob´s" für jeden gemeinsamen Augenblick .

            10
            • 7

              "You're a human interest story."

              Über manche Filme muss man erst stolpern, um sie zu bemerken. Ich schaue eher keine Filme, die "Bob, der Streuner" heißen. Komödien mit am besten noch sprechenden Tieren sind für meinen Geschmack zu albern und kitschig. Dann fand ich zufällig heraus, um was es geht und dass es sich um eine wahre, tragisch-schöne Geschichte handelt. Da bin ich doch gerne dabei.

              Hauptcharakter James ist eine ganz arme Socke: Obdachlos, muss aus einem Container essen, erspielt sich wenig Geld als durchschnittlicher Straßenmusiker, Drogen süchtig. Schlimmer geht's in so einer Situation kaum noch. Außer wenn er auch noch krank ist und gerade damit spielt, sein miserables Leben zu beenden. Ohne zumindest eine helfende Hand, die der Sozialhelferin Val, schafft es wohl niemand raus aus dem Teufelskreis. Und in diesem Fall war natürlich Bob, der Streuner, ein ganz wichtiger Faktor. Ich mag Katzen gerne. Damit hatte der Film zwei sympathische Darsteller, ein dynamisches Duo und geriet auf Kurs. Die Katze rettet James: Sie gibt ihm etwas zu tun, Ablenkung und generiert als Begleitung seiner Singeinlagen mehr Geld (auch wenn das auf gewisse Weise albern/blöd ist, aber einem Typen mit Katze gibt man halt automatisch mehr als irgendnem Sänger). Weil sich die Menschen mehr für eine Katze bzw. eine Katze mit Typ interessieren, als einen von tausenden anonymen Typen, herauszustechen ist wichtig.

              Abgesehen davon zeigt "A Street Cat Named Bob" über weite Strecken das Leben des Junkies James und seinem Katzer Bob, wie er es Stück für Stück aus dem Elend herausschafft. Was natürlich nicht ohne Rückschläge und Widerstände abläuft. Überragend war das nicht, besonders abwechslungsreich ebenso wenig, und die Spannungskurve war trotz aller Schwierigkeiten nur solide. Muss sie ja auch nicht. Ich denke, es wurde für die Zuschauerfreundlichkeit drauf verzichtet, zu harte Inhalte zu zeigen bzw. diese so zu präsentieren und der Optimismus des Katzenmanns James half sicher auch, einiges zu überspielen. Die Drogenthematik hätte wohl kaum ein Autor freiwillig reingeschrieben, wenn er nicht gemusst hätte. Der Film ist grundsätzlich trotz gewisser Wiederholungen unterhaltsam und bewegend genug für lockere 7 Punkte. Auf der Habenseite gab es eine grundsympathische, herzliche und hoffnungsvolle, im Kern wirkliche passierte Geschichte. Mit einem gut aufspielenden Luke Treadaway und einer noch besser spielenden Katze (der sich scheinbar weitgehend selber spielte). Mit einiges an Gefühl, wenn auch nicht unbedingt den großen emotionalen Momenten. Und das reicht für einen trotz Bedrückung schönen Feel-Gooder.

              "All that matters is you don't stop trying. Don't give up."

              5
              • 6 .5

                Feelgood-Movie mit einigen leicht dramatischen Akzenten, das einem insgesamt aber warm ums Herz werden lässt. Die Charaktere an sich sind mir zwar allesamt zuwider (langhaarige Alternative, ungepflegte Obdachlose, Straßenmusiker, nervige Tierrechtsdemonstrantinnen usw.), aber das Tier reißt es dann doch irgendwie wieder ein bisschen raus. Grundsätzlich fällt mir eigentlich nichts konkretes ein, was ich am Film loben kann - aber das Gesamtbild stimmt und darauf kommt es bei solchen Filmen an.

                4
                • 7

                  Nicht so perfekt wie das Buch, aber trotzdem wirklich sehr sehenswert :)

                  1
                  • 8

                    Wow! Also den Film konnte man wirklich mal gucken.
                    Katzen sind toll!

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                    • 8

                      Hab ich eben bei Amazon Prime entdeckt. Echt toller Film, toller Kater!

                      • 10

                        Ich liebe alle Katzen.

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                        • 6

                          1. Ganz schön erzähltes Drama, welches sich ab und zur einer Komödie mausert.
                          2. Mit viel Charme berührte mich die Katze, auch wenn sie nicht viel machen musste.
                          3. Leider war die Handlung doch sehr vorhersehbar, allerdings basierte der Film auf Fakten, daher braucht man keine riesen spannende Story.
                          4. Fand Anfangs die POV der Katze etwas merkwürdig!
                          5. Film macht Spaß und zeigt auf einer tollen Weise wie Mensch und Tier harmonieren können.

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                          • 8

                            +++++++++++ Bob <3 ++++++++++

                            Ich kenne das Buch nicht. Bin also unwissend und fast neutral in den Film. Okay ich hab auch einen roten Kater, bin deshalb auch davon überzeugt das rote Kater anders als andere Katzen sind.

                            Der Film macht nicht auf Hollywood, sondern kommt authentisch rüber. Von großer Traurigkeit bis hin zu wunderschönen Momente ist alles dabei. Die Schauspieler waren gut, aber nicht herausragend. Die Kamerafahrten aus der Perspektive von Bob haben den Film abgerundet, weil es einfach passend eingebaut wurde. Die Handlung ist sehr vorhersehbar und trotzdem unterhaltend, was nicht oft vor kommt.

                            Ich gebe diesem roten Knäuel 8 Katzenpfoten :)

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                            • 7 .5
                              RoboMaus 19.09.2017, 08:42 Geändert 19.09.2017, 20:04

                              Wer hätte das gedacht? Roger Spottiswoode hat nach 27 Jahren wieder ein Mensch-Tier-Beziehungsthema gewählt. Sein damaliges Werk mit diesem ekelhaft sabbernden Hund Hooch, der Tom Hanks zuschleimte, war nicht mein Fall, doch für 'Bob, der Streuner' (2016) fand er einen knuddeligen, rotbraunen Kater, der als Sympathieträger geradezu prädestiniert ist.

                              Wie so oft, schreibt das wahre Leben die besten Geschichten - Spottiswoode verfilmte das Buch von James Bowen, der als Heroinsüchtiger in London auf der Straße lebte und in ein Methadon-Programm ging. Der Kater, den er später Bob nannte, lief ihm zu, nachdem er eine kleine Wohnung bekommen hatte - so beginnt eine innige Freundschaft. Bob erweist sich beim Gitarrespielen oder Zeitungsverkauf in der belebten Innenstadt als Publikumsmagnet, was Bowen dabei hilft, letztendlich auch vom Methadon wegzukommen.....

                              Die geeignetste Genre-Bezeichnung dürfte wohl "Feelgood-Movie" sein. Spottiswoode bleibt fast durchgehend in der Komfortzone, etwa wie in Lasse Hallström-Filmen. Gerade, weil auch die Zeit mit Bob nicht frei von Rückschlägen war, hätte man dramaturgisch weiter ausholen und die Höhen und Tiefen der Story für den Zuschauer fühlbarer machen können. Die Stelle, an der es Spottiswoode versucht (Methadonentzug), erscheint jedoch unglaubwürdig. Das Buch kenne ich zwar nicht, aber es wäre sehr ungewöhnlich, wenn Bowen einen kalten, unbetreuten Entzug gemacht hätte, wie es im Film dargestellt ist. Normalerweise geschieht das nur unter Aufsicht mit allmählicher Verringerung der Dosis.

                              Dennoch, ein sehr schöner Film, mit einem umwerfend sympathischen, rotbraunen Hauptdarsteller ......und nicht zu vergessen: die entzückende Maus, die es immer gerade noch in ihr Loch schafft :)

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                              • 7 .5

                                Da ich alle drei Bücher mit Begeisterung gelesen habe und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, ist der Film authentisch und süß dargestellt.

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                                • 4 .5

                                  mein bauchgefühl sagte das wird dir bestimmt nicht gefallen aber jetzt spontan auf prime gedrückt und ja ich fand ihn boring...bob ist aber ein hübscher

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                                  • 10

                                    Klasse Film und Bob geht einem sofort ins Herz.
                                    Unbedingt schauen

                                    • 8

                                      Der Film hatte mich. Von Anfang bis Ende.
                                      Zwischendurch hatte ich das ein oder andere Mal was im Auge.
                                      Kitsch darf sein, wenn er so schnuckelig ist wie hier!
                                      Wer solch einer schnieken herzerwärmenden Heulboje von Film eine 3/10 oder drunter gibt, der ist entweder Katzenhasser, oder kein Mensch.

                                      All Hail the Cat!
                                      Jetzt muss ich Matschi nur noch das High 5 beibringen.

                                      8
                                      • 7

                                        Ein toller gefühlvoller Film mit einem flauschigen Hauptdarsteller der allen die Show stiehlt. Hier sieht man das das Leben immer noch tolle Geschichten schreibt.
                                        Alle Katzenliebhaber sollten sich unbedingt diesen Film angucken.

                                        • 6

                                          "Bob, der Streuner" fordert sein Publikum nicht groß heraus, bietet aber dennoch ordentliche Feel-Good-Unterhaltung, die im Gegensatz zu anderen Vertretern nicht total verlogen und abgeschmackt wirkt.

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                                          • 7 .5
                                            Hunterz89 28.05.2017, 21:56 Geändert 28.05.2017, 22:15

                                            Einfach ein Toller Herzhafter Film.
                                            Und Kater Bob ist so süß und so schlau..was es damit wieder lustig macht...
                                            Hat einfach richtig spass gemacht, kannte zwar das Buch auch schon, aber Filme sind ja eher mein ding. Und daher ist es ja wohl schöner wenn man sich die wahre Geschichte lieber anschauen kann...anstatt sie lesen zu müssen ^^ War bis zum Ende hin gut Unterhalten, und so in dem Film drin, das man alles so schön mitfühlen konnte.
                                            Richtig Schön war er! Sehr Empfehlenswert für Tier, und vorallem Katzenliebhaber.

                                            8
                                            • 9

                                              Starker Film und sehr authentisch!

                                              • 7

                                                Der sonderbare Katzenbesitzer in mir würde den Film sofort mit 10/10 bewerten, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Auch wenn Bob verblüffende Ähnlichkeit mit dem Exemplar hat, welches bei mir zu Hause
                                                sein Unwesen treibt :-D Handwerklich ist der Film gut gemacht. "Bob, der Streuner" ist eine grundsolide Angelegenheit. 7/10 geht schon klar.

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                                                • 6 .5

                                                  Ein eigentlich durchschnittlicher Film, der mich aber trotzdem beeindruckt hat. Man hat gut gemerkt, wie nah es am Buch ist, das ja schließlich aus erster Hand von der handelnden Person kommt.

                                                  • 8

                                                    Ok geb es ja zu, ein kleiner Zusatzpunkt, weil bei uns Zuhause auch zwei fast gleichfarbige Exemplare rumturnen, nur auf der Schulter wollen sie nicht lange bleiben wie Bob, leider.
                                                    War sehr kurzweilig und fühlte sich echt an, nicht nur wegen Bob, sondern auch die Junkie Laufbahn hat sehr nachdenklich gemacht und werde im Alltag ein bisschen anders mit Obdachlosen umgehen hoffe ich.
                                                    *Mini-Spoiler*
                                                    Der Satz: "Es kam mir vor, als wäre ich selbst dabei gewesen" war auch nicht schlecht.

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