Bob, der Streuner - Kritik

A Street Cat Named Bob

GB/US · 2016 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Ein guter Film über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier . Der Kater hat nicht vergessen was der Mensch für ihn getan hat und der drogensüchtige Hauptcharakter hat einen neuen Freund , der seinem Leben wieder einen Sinn gibt . Was für eine Win-Win Situation .Es gibt eigentlich auch technisch oder filmisch nichts zu beanstanden . Macht irgendwie Spaß zuzuschauen , und dabei zu Wissen , das es auf eine wahre Begebenheit beruht . Jeder Mensch sollte so einen Bob haben ( oder etwas Ähnliches ) und mit ihm/ihr seine schönsten Momente teilen .Ich persönlich danke meinen "Bob´s" für jeden gemeinsamen Augenblick .

    10
    • 7

      "You're a human interest story."

      Über manche Filme muss man erst stolpern, um sie zu bemerken. Ich schaue eher keine Filme, die "Bob, der Streuner" heißen. Komödien mit am besten noch sprechenden Tieren sind für meinen Geschmack zu albern und kitschig. Dann fand ich zufällig heraus, um was es geht und dass es sich um eine wahre, tragisch-schöne Geschichte handelt. Da bin ich doch gerne dabei.

      Hauptcharakter James ist eine ganz arme Socke: Obdachlos, muss aus einem Container essen, erspielt sich wenig Geld als durchschnittlicher Straßenmusiker, Drogen süchtig. Schlimmer geht's in so einer Situation kaum noch. Außer wenn er auch noch krank ist und gerade damit spielt, sein miserables Leben zu beenden. Ohne zumindest eine helfende Hand, die der Sozialhelferin Val, schafft es wohl niemand raus aus dem Teufelskreis. Und in diesem Fall war natürlich Bob, der Streuner, ein ganz wichtiger Faktor. Ich mag Katzen gerne. Damit hatte der Film zwei sympathische Darsteller, ein dynamisches Duo und geriet auf Kurs. Die Katze rettet James: Sie gibt ihm etwas zu tun, Ablenkung und generiert als Begleitung seiner Singeinlagen mehr Geld (auch wenn das auf gewisse Weise albern/blöd ist, aber einem Typen mit Katze gibt man halt automatisch mehr als irgendnem Sänger). Weil sich die Menschen mehr für eine Katze bzw. eine Katze mit Typ interessieren, als einen von tausenden anonymen Typen, herauszustechen ist wichtig.

      Abgesehen davon zeigt "A Street Cat Named Bob" über weite Strecken das Leben des Junkies James und seinem Katzer Bob, wie er es Stück für Stück aus dem Elend herausschafft. Was natürlich nicht ohne Rückschläge und Widerstände abläuft. Überragend war das nicht, besonders abwechslungsreich ebenso wenig, und die Spannungskurve war trotz aller Schwierigkeiten nur solide. Muss sie ja auch nicht. Ich denke, es wurde für die Zuschauerfreundlichkeit drauf verzichtet, zu harte Inhalte zu zeigen bzw. diese so zu präsentieren und der Optimismus des Katzenmanns James half sicher auch, einiges zu überspielen. Die Drogenthematik hätte wohl kaum ein Autor freiwillig reingeschrieben, wenn er nicht gemusst hätte. Der Film ist grundsätzlich trotz gewisser Wiederholungen unterhaltsam und bewegend genug für lockere 7 Punkte. Auf der Habenseite gab es eine grundsympathische, herzliche und hoffnungsvolle, im Kern wirkliche passierte Geschichte. Mit einem gut aufspielenden Luke Treadaway und einer noch besser spielenden Katze (der sich scheinbar weitgehend selber spielte). Mit einiges an Gefühl, wenn auch nicht unbedingt den großen emotionalen Momenten. Und das reicht für einen trotz Bedrückung schönen Feel-Gooder.

      "All that matters is you don't stop trying. Don't give up."

      5
      • 6 .5

        Feelgood-Movie mit einigen leicht dramatischen Akzenten, das einem insgesamt aber warm ums Herz werden lässt. Die Charaktere an sich sind mir zwar allesamt zuwider (langhaarige Alternative, ungepflegte Obdachlose, Straßenmusiker, nervige Tierrechtsdemonstrantinnen usw.), aber das Tier reißt es dann doch irgendwie wieder ein bisschen raus. Grundsätzlich fällt mir eigentlich nichts konkretes ein, was ich am Film loben kann - aber das Gesamtbild stimmt und darauf kommt es bei solchen Filmen an.

        4
        • 7

          Nicht so perfekt wie das Buch, aber trotzdem wirklich sehr sehenswert :)

          1
          • 8

            Wow! Also den Film konnte man wirklich mal gucken.
            Katzen sind toll!

            2
            • 8

              Hab ich eben bei Amazon Prime entdeckt. Echt toller Film, toller Kater!

              • 10

                Ich liebe alle Katzen.

                1
                • 6

                  1. Ganz schön erzähltes Drama, welches sich ab und zur einer Komödie mausert.
                  2. Mit viel Charme berührte mich die Katze, auch wenn sie nicht viel machen musste.
                  3. Leider war die Handlung doch sehr vorhersehbar, allerdings basierte der Film auf Fakten, daher braucht man keine riesen spannende Story.
                  4. Fand Anfangs die POV der Katze etwas merkwürdig!
                  5. Film macht Spaß und zeigt auf einer tollen Weise wie Mensch und Tier harmonieren können.

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                  • 8

                    +++++++++++ Bob <3 ++++++++++

                    Ich kenne das Buch nicht. Bin also unwissend und fast neutral in den Film. Okay ich hab auch einen roten Kater, bin deshalb auch davon überzeugt das rote Kater anders als andere Katzen sind.

                    Der Film macht nicht auf Hollywood, sondern kommt authentisch rüber. Von großer Traurigkeit bis hin zu wunderschönen Momente ist alles dabei. Die Schauspieler waren gut, aber nicht herausragend. Die Kamerafahrten aus der Perspektive von Bob haben den Film abgerundet, weil es einfach passend eingebaut wurde. Die Handlung ist sehr vorhersehbar und trotzdem unterhaltend, was nicht oft vor kommt.

                    Ich gebe diesem roten Knäuel 8 Katzenpfoten :)

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                    • 7 .5
                      RoboMaus 19.09.2017, 08:42 Geändert 19.09.2017, 20:04

                      Wer hätte das gedacht? Roger Spottiswoode hat nach 27 Jahren wieder ein Mensch-Tier-Beziehungsthema gewählt. Sein damaliges Werk mit diesem ekelhaft sabbernden Hund Hooch, der Tom Hanks zuschleimte, war nicht mein Fall, doch für 'Bob, der Streuner' (2016) fand er einen knuddeligen, rotbraunen Kater, der als Sympathieträger geradezu prädestiniert ist.

                      Wie so oft, schreibt das wahre Leben die besten Geschichten - Spottiswoode verfilmte das Buch von James Bowen, der als Heroinsüchtiger in London auf der Straße lebte und in ein Methadon-Programm ging. Der Kater, den er später Bob nannte, lief ihm zu, nachdem er eine kleine Wohnung bekommen hatte - so beginnt eine innige Freundschaft. Bob erweist sich beim Gitarrespielen oder Zeitungsverkauf in der belebten Innenstadt als Publikumsmagnet, was Bowen dabei hilft, letztendlich auch vom Methadon wegzukommen.....

                      Die geeignetste Genre-Bezeichnung dürfte wohl "Feelgood-Movie" sein. Spottiswoode bleibt fast durchgehend in der Komfortzone, etwa wie in Lasse Hallström-Filmen. Gerade, weil auch die Zeit mit Bob nicht frei von Rückschlägen war, hätte man dramaturgisch weiter ausholen und die Höhen und Tiefen der Story für den Zuschauer fühlbarer machen können. Die Stelle, an der es Spottiswoode versucht (Methadonentzug), erscheint jedoch unglaubwürdig. Das Buch kenne ich zwar nicht, aber es wäre sehr ungewöhnlich, wenn Bowen einen kalten, unbetreuten Entzug gemacht hätte, wie es im Film dargestellt ist. Normalerweise geschieht das nur unter Aufsicht mit allmählicher Verringerung der Dosis.

                      Dennoch, ein sehr schöner Film, mit einem umwerfend sympathischen, rotbraunen Hauptdarsteller ......und nicht zu vergessen: die entzückende Maus, die es immer gerade noch in ihr Loch schafft :)

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                      • 7 .5

                        Da ich alle drei Bücher mit Begeisterung gelesen habe und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, ist der Film authentisch und süß dargestellt.

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                        • 4 .5

                          mein bauchgefühl sagte das wird dir bestimmt nicht gefallen aber jetzt spontan auf prime gedrückt und ja ich fand ihn boring...bob ist aber ein hübscher

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                          • 10

                            Klasse Film und Bob geht einem sofort ins Herz.
                            Unbedingt schauen

                            • 8

                              Der Film hatte mich. Von Anfang bis Ende.
                              Zwischendurch hatte ich das ein oder andere Mal was im Auge.
                              Kitsch darf sein, wenn er so schnuckelig ist wie hier!
                              Wer solch einer schnieken herzerwärmenden Heulboje von Film eine 3/10 oder drunter gibt, der ist entweder Katzenhasser, oder kein Mensch.

                              All Hail the Cat!
                              Jetzt muss ich Matschi nur noch das High 5 beibringen.

                              8
                              • 7

                                Ein toller gefühlvoller Film mit einem flauschigen Hauptdarsteller der allen die Show stiehlt. Hier sieht man das das Leben immer noch tolle Geschichten schreibt.
                                Alle Katzenliebhaber sollten sich unbedingt diesen Film angucken.

                                • 6

                                  "Bob, der Streuner" fordert sein Publikum nicht groß heraus, bietet aber dennoch ordentliche Feel-Good-Unterhaltung, die im Gegensatz zu anderen Vertretern nicht total verlogen und abgeschmackt wirkt.

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                                  • 7 .5
                                    Hunterz89 28.05.2017, 21:56 Geändert 28.05.2017, 22:15

                                    Einfach ein Toller Herzhafter Film.
                                    Und Kater Bob ist so süß und so schlau..was es damit wieder lustig macht...
                                    Hat einfach richtig spass gemacht, kannte zwar das Buch auch schon, aber Filme sind ja eher mein ding. Und daher ist es ja wohl schöner wenn man sich die wahre Geschichte lieber anschauen kann...anstatt sie lesen zu müssen ^^ War bis zum Ende hin gut Unterhalten, und so in dem Film drin, das man alles so schön mitfühlen konnte.
                                    Richtig Schön war er! Sehr Empfehlenswert für Tier, und vorallem Katzenliebhaber.

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                                    • 9

                                      Starker Film und sehr authentisch!

                                      • 7

                                        Der sonderbare Katzenbesitzer in mir würde den Film sofort mit 10/10 bewerten, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Auch wenn Bob verblüffende Ähnlichkeit mit dem Exemplar hat, welches bei mir zu Hause
                                        sein Unwesen treibt :-D Handwerklich ist der Film gut gemacht. "Bob, der Streuner" ist eine grundsolide Angelegenheit. 7/10 geht schon klar.

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                                        • 6 .5

                                          Ein eigentlich durchschnittlicher Film, der mich aber trotzdem beeindruckt hat. Man hat gut gemerkt, wie nah es am Buch ist, das ja schließlich aus erster Hand von der handelnden Person kommt.

                                          • 8

                                            Ok geb es ja zu, ein kleiner Zusatzpunkt, weil bei uns Zuhause auch zwei fast gleichfarbige Exemplare rumturnen, nur auf der Schulter wollen sie nicht lange bleiben wie Bob, leider.
                                            War sehr kurzweilig und fühlte sich echt an, nicht nur wegen Bob, sondern auch die Junkie Laufbahn hat sehr nachdenklich gemacht und werde im Alltag ein bisschen anders mit Obdachlosen umgehen hoffe ich.
                                            *Mini-Spoiler*
                                            Der Satz: "Es kam mir vor, als wäre ich selbst dabei gewesen" war auch nicht schlecht.

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                                            • 10

                                              Einfach wunderschön, richtig kitschig. Bob ist so süß und James auch, irgendwie.

                                              • 7 .5

                                                Mein bester Kinofilm 2017 bisher. Bob hat das Herz am rechten Fleck! Wer könnte diese tolle, biografische Geschichte um Ex-Junkie Bowen nicht mögen?

                                                Sehr positiv fand ich, wie "echt" der Film daherkommt. James Entzugsphase wird z.B. für einen Familienfilm doch schon recht offensichtlich dargestellt. Auch die seichte Love-Story endet wie im normalen Leben manchmal: positiv und offen. Keine Hochzeit, keine Kutsche, keine Babys. Hat mir echt gut gefallen! Eine Geschichte, die das Leben schreibt.

                                                Ein echter Feelgood-Film! Heimlicher Star ist Kater Bob, der sich selbst spielt, und wohl entprechnend trainiert wurde. Der "echte" James hat am Ende auch einen coolen Gastauftritt ;).

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                                                • 7 .5

                                                  Ich bin definitiv kein Katzen Fan, aber Bob hat selbst mich überzeugt.
                                                  Richtig schöner und gemütlicher Film.
                                                  Den kann man abends anmachen, bisschen lachen, bisschen weinen und dann mit einem guten Gefühl ins Bett gehen.

                                                  • Schöner Film! Wer Katzen mag sollte ihn sich ansehen. Wer keine Tiere mag besser zuhause bleiben.