Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück - Kritik

Bridget Jones' Diary

US/GB · 2001 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Renee Zellweger,Colin Firth und Hugh Grant gehen immer.Bei diesen Film ist es nicht anders!
    Top!

    • 7 .5

      Dies ist einer der seltenen Fälle, wo ich die Buchvorlage kenne und sagen kann, dass der Film in Punkto Werktreue ein absolutes Desaster ist: er nimmt einfach die Charaktere des Buches und dieselbe Grundsituation, hakt aber dann nur die besten Stellen des Buches ab und erfindet noch so einiges dazu (z.B. die große Schlägerei zwischen Hugh Grant und Colin Firth findet im Buch ebenso wenig statt wie das Happy End im Schnee), aber andererseits wäre die Buchvorlage auch viel zu sperrig, um in einen kompletten Film gepresst zu werden.Ich kann aber nicht objektiv darüber urteilen, ob dies ein reiner Mädchen- oder Frauenfilm ist – ich bin da unempfindlich. Es ist eine Komödie mit ein paar sehr netten Gags, alles in allem aber ohne große Überraschungen oder großer Story. Das reißen die Darsteller aber voll raus: ob Renee Zellweger hierfür gleich oscarnominiert werden musste, ist Ansichtssache, aber sie kriegt den Part der verkorksten Bridget wunderbar hin. Hugh Grant spielt als schleimiger Drecksack genau gegen sein Image und Colin Firth ist als herzensguter, steifer Brite einfach eine Wucht.Fazit: Nette kleine Komödie mit liebenswürdigen Figuren – nicht mehr oder weniger!

      • 8 .5

        Mein Fazit:

        Dies ist eine nette und charmante Komödie mit einer Chaotin aus Leib und Seele. Renée Zellweger wirkt dabei völlig sympathisch und auch glaubhaft. Wen ich dabei gar nicht so mag ist Hugh Grant. Aber ich mochte ihn noch nie so wirklich.

        Die Geschichte ist originell und der Humor bleibt dabei auch nicht zu kurz. Ein wunderbarer Familienspaß, der einen verzaubert. Leider nicht für sehr lange, aber es ist eine Abwechslung.

        Anmerkung: Die Rezension stammt vom 18.09.2007!

        • 8
          RoylesPika 23.08.2017, 15:25 Geändert 23.08.2017, 15:29

          Kurz gesagt, um diesen Film mögen zu können, muss man sich in die Protagonisten mit all ihren Ecken und Macken hineinversetzen können und wollen und man sollte keine Abneigung gegen englischen Humor haben.
          Ersteres fällt vor allem Männern schwer, die mit dem Bild einer etwas dusseligen und pummeligen Frau, die auch mal dumme Entscheidungen macht, nichts zu tun haben wollen.

          Sind ansonsten die Grundvoraussetzungen erfüllt erhält man eine charmant-witzige romantische Komödie. Ich kann mich hervorragend in Bridget hinein versetzen, weil sie eben nicht perfekt ist.

          Der Film ist auch sonst nicht perfekt, driftet wie fast alle Komödien in ein altbekanntes Muster ab und spart sich die Beschäftigung mit tiefgehenden Beziehungsproblemen, was der Film aber nun mal als einfache Komödie auch nicht nötig hat.

          1
          • 7 .5

            Charmant, witzig, voll Selbstironie, mit hinreißend spielender Renée Zellweger.

            1
            • 6 .5
              plattfuss69 28.11.2016, 09:46 Geändert 28.11.2016, 09:46

              Typische "Rom-Com" im englischen Stil. Sympathisch verpeilte, tolpatschige Hauptdarstellerin trifft auf emotional-gestörte - oder zumindest verschrobene - Männerwelt. Der Film hat keinen Tiefgang, aber ein paar gut sitzende Pointen.

              • 6 .5

                [...] Und es ist bisweilen wunderbar amüsant mitanzusehen, wie sich das, gerne der Gehässigkeit preisgebende, Narrativ an die Fersen der alleinstehenden Mitdreißigerin heftet und voller Esprit beschreibt, wie diese emanzipierte Dame ihrem Umfeld kontinuierlich beweisen muss, dass sie doch immer noch am besten weiß, was sie erfüllt und was nicht. Freunde und Verwandten möchten das Gespräch in ihrer Gegenwart gerne mal mahnend in die Richtung einer Sinnkrise verfrachten, was wohl zweifelsohne wunderbar zur Identifikation taugt, während Bridget Jones ins Fadenkreuz der um ihre Gunst buhlenden Streithähne Mark (Colin Firth) und Daniel (Hugh Grant) gerät. Amouröse Verrenkungen gehören zum Leben nun mal dazu; und Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück gilt heute vollkommen zu Recht als Klassiker des Genres, formuliert er größtenteils doch ebenfalls eine Geschichte, ganz und gar aus dem Leben gegriffen. [...]

                12
                • 5

                  Hat mich ein wenig enttäuscht oder ich habe den Humor nicht verstanden.

                  • 8
                    OrdellRobbie 02.02.2016, 23:05 Geändert 02.02.2016, 23:09

                    Immer wieder herrlich anzusehen, diese Zellweger!
                    Eine sehr amüsante Rom-Com, die dem Herzen wohltut. Beim ersten Schauen langweilig und kitschig, doch je öfter man ihn sieht, umso mehr liebt man Zellwegers bezaubernd - britischen Charme. Und der Soundtrack mit Diana Ross ist super! <3

                    • 9
                      Lydia Huxley 13.12.2015, 14:55 Geändert 13.12.2015, 15:15

                      ★ ☆ ✰ ✯ ✡ ✪ ✶ ✱ ✲ ✴ ✼ ✻ ✵ ❇ ❈ ❊ ❖ ❄ ❆ ❋ ❂ ⁂★ ☆ ✰✯ ✡ ✪ ✶ ✱
                      Dies ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der User-Wichtel-Aktion 2015
                      für meine bezaubernde Wichtel-Partnerin ElsaWaltz
                      ★ ☆ ✰ ✯ ✡ ✪ ✶ ✱ ✲ ✴ ✼ ✻ ✵ ❇ ❈ ❊ ❖ ❄ ❆ ❋ ❂ ⁂★ ☆ ✰✯ ✡ ✪ ✶ ✱

                      Was romantische Komödien angeht, bin ich eine wahrlich ausdauernde Kundschafterin. Während "RomCom" beinah zum Schimpfwort verkommen ist, stört man sich an ihren kitschigen und schnulzigen Daherkommen. Doch was sagte Iris alias Kate Winselt in "Liebe braucht keine Ferien"? - "Ich liebe Kitsch. Ich suche Kitsch in meinem Leben." - Dito, auch ich suche nach ihm, nicht nur in Filmen, und habe ihn schon einige Male gefunden. Und ich kann euch nur sagen, es war jedes Mal wieder eine wunderbare Erfahrung.

                      Zugegeben, in romantischen Komödien wie auch in einigen anderen Genren kann Kitsch ziemlich ranzig wirken. Das liegt dann aber nicht an ihm selbst, sondern an dem Grad seiner Klischeehaftigkeit und natürlich an der Art seiner emotionalen Inszenierung.
                      "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" ist ein gutes Beispiel für eine ausgewogene Mischung, sodass auch Zuschauer, die weniger empfänglich für Kitsch sind, ein bisschen Spaß daran haben können. Das liegt vor allem an seinem Humor, der ein Pot­pour­ri aus britischen, teilweise schon gehässigen, und herzlichen Elementen ist. Getragen wird er von einem namhaften Darstellerensemble, die in wirklich liebenswert gezeichneten Figuren schlüpfen. Das Ausmaß an Arschigkeit und Liebenswürdigkeit schwank zwar, ist jedoch bei jedem vorhanden und stellt damit nicht nur einen entscheidenden Unterschied zu Figuren anderer Genrevertreter dar, sondern bringt damit auch gewaltig Schwung in den Laden.

                      Im Mittelpunkt des Geschehens und aller unumgänglichen Peinlichkeiten steht aber natürlich Bridget - einzigartig verkörpert von Renée Zellweger, die dieser Figur so viel Schliff gab, dass ich Helen Fieldings Roman mit ihr im Sinn noch viel besser fand. Oft sind Filmheldinnen perfekte Wesen mit einem einzigen Makel. Während des Films wird dieser Makel überwunden, oder zumindest akzeptiert, und schon befähigt die neugewonnene Perfektion die Heldin dazu, ihr wahres Glück zu finden. Bridget kommt da weitaus näher an die Natur einer realen Frau heran. Mit sich selbst hadert sie vor allem, weil sie 32 und ungewollter Dauersingle ist, zu viel raucht, zu häufig Alkohol trinkt und sich in ihrer Haut nicht so richtig wohl fühlt - ein Sammelsurium an Ärgernissen, von denen die meisten wohl wenigstens eines nachvollziehen können. Bridget entscheidet sich dazu, alles mit einem Schlag in den Angriff zu nehmen und ein Tagebuch darüber zu führen. Eine Entscheidung, die ihr sofort neues Selbstvertrauen schenkt und noch ehe sie überhaupt etwas an sich geändert hat, ihr Leben in erfolgversprechende Bahnen führt.

                      Und da komme ich nach drei Absätzen doch direkt zum zentralen Thema dieser einfachen aber umso irrwitziger arrangierten Geschichte: Selbstbewusstsein - ein imaginäres Gebilde aus Selbst- und Metabild, das wohl eines der sensibelsten Punkte der menschlichen Psyche darstellt. In Bridgets Fall bestimmt es im Sinusrhythmus ihre Gefühlswelt und schließlich auch ihr Handeln. Sie hört, wie jemand über sie lästert: Selbstbewusstsein unten. Der süße Chef bemerkt ihren frechen Minirock: Selbstbewusstsein oben. Sie wird betrogen: Selbstbewusstsein unten. Erfolg im neuen Job: Selbstbewusstsein oben. Die Eltern trennen sich: Selbstbewusstsein unten. Naja, und so weiter. Schon beinah schwindelerregend. Eigentlich traurig wie leicht wir unsere innere Stärke durch äußere Einflüsse beeinflussen lassen. Unser Selbstbild ist zerbrechlich und ein einziges Wort kann uns in Höhen wie auch in Tiefen stürzen. Vielleicht sollte man sich öfter darüber bewusst werden, dass der Selbstzweifel eine Sackgasse ist und mehr Dinge tun und sich öfter mit Menschen treffen, die das Selbstvertrauen pushen. Denn der Anfang jedes Happy Endings ist der Glaube an sich selbst.

                      Wer jetzt selbstbewusst genug ist, sich anzusehen wie dämlich eine Prügelei zwischen Männern ohne Hollywood-Filter aussieht und was über das Schlüpfer-Prinzip lernen will, dem kann ich diesen Film nur an Herz legen. Zudem eignet sich "Bridget Jones" durch sein weihnachtlich-winterlichen Anfang und Ende auch sehr gut als Weihnachtsfilm.

                      ★ ☆ ✰ ✯ ✡ ✪ ✶ ✱ ✲ ✴ ✼ ✻ ✵ ❇ ❈ ❊ ❖ ❄ ❆ ❋ ❂ ⁂★ ☆ ✰✯ ✡ ✪ ✶ ✱
                      Ich wünsche euch, und besonders dir, liebe Elsa, einen schönen dritten Advent und eine gute Portion Licht, Wärme und Kitsch ♥

                      10
                      • 3

                        Nach längerem Überlegen habe ich mir diesen Film doch noch angeschaut. Das erste, was mir dazu einfällt ist "a pain in the ass". Es war mir natürlich klar, dass es bei weitem nicht an das Original "Pride and Prejudice" von Jane Austen herankommt und auch nicht an die Verfilmung mit Colin Firth von 1995. Ich bin beinahe gänzlich ohne Erwartungen an diesen Film rangegangen und bin dennoch enttäuscht worden.
                        Hugh Grant spielt wie immer die gleiche Rolle wie in allen seinen anderen Filmen auch. Er hat sich nicht einmal Mühe gegeben, etwas mehr Leben in seinen Charakter reinzubringen. Renée Zellweger spielt zwar einigermaßen überzeugend, jedoch spiegelt ihre Rolle nicht mal annähernd das Bild einer typischen Single-Frau in ihren 30ern. Mal ehrlich, wer würde bitte mit einer Frau zusammen sein wollen, die sich selbst andauernd öffentlich blamiert? Über ihre Kleidung fang ich gar nicht erst an. So einen Menschen würde ich nicht meinen Eltern vorstellen wollen, soll sie noch so liebenswürdig sein.
                        Der Einzige, wegen dem ich den Film zuende geschaut habe, war Colin Firth. Er war der einzige Lichtblick im gesamten Film. Dennoch hatte seine Rolle leider keine Tiefe und daher war wohl sein Screentime vergleichsweise gering. So sehr ich Colin Firth auch mag, v.a. als Darcy in Pride and Prejudice, er hat hier eindeutig nicht seine Bestleistung abgeliefert.
                        Die Handlung wurde sehr sehr grob von Pride and Prejudice übernommen und an die heutige Zeit angepasst. Und das nicht einmal besonders gut. Es wurde in alle Fettnäpfchen reingetreten, in die man reintreten konnte. Ein gesunder Menschenverstand würde Bridget auf Dauer sicherlich helfen und ihr das Leben in fast allen Punkten erleichtern.
                        Und der Schluss.. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Mark Darcy mit Bridget auf Dauer glücklich werden könnte.

                        Alles in allem wären die 98 Minuten Filmzeit komplett verschwendet gewesen, wenn Colin Firth nicht ab und zu seinen Auftritt gehabt hätte. In Zukunft werde ich mir jedoch lieber andere Filme mit ihm anschauen (s. Pride and Prejudice, The King's Speech o. Dorian Gray).

                        • 2 .5

                          Der Film ist sehr vorhersehbar und schwierig zu unterscheiden zwischen lustig und peinlich. Ich habe mich für zweiteres entschieden.

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                          • ?

                            Rajeshs Lieblingsfilm :)....

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                            • 6 .5

                              "It is a truth universally acknowledged that when one part of your life starts going okay, another falls spectacularly
                              to pieces."

                              Bridget Jones's Diary.
                              1. COLIN FIRTH, ICH HABE ES NUR FÜR DICH GETAN!
                              2. Was soll das deutsche "Schokolade zum Frühstück"?
                              3. Also. Der Film:

                              "I choose Vodka."

                              Ich nehme das jetzt alles ganz bewusst mal nicht so ernst, sonst müsste ich mich aufregen. Trotzdem fand ich das ganze Unternehmen erstaunlicherweise gar nicht mal so übel. Romantische Komödien sind gar nicht mein Genre. In diesem
                              Falle, war ich aber recht gut unterhalten. Vorhersehbar, ja. Gelegentlich etwas viel des Guten von allem und jedem, ja. Aber immerhin keine Zahnschmerzen und manchmal sogar ein paar kleine Lacher.

                              Renée Zellweger schlägt sich wirklich gut. Obwohl ich mit Bridget als Charakter nicht viel anfangen kann mag ich ihr folgen und zu gucken, ihr komödiantisches Timing ist ziemlich gut. Außerdem ist ihrer Stimme schecklich süß! (Bis heute habe ich mich immer gewundert, warum die Menschheit Ähnlichkeiten zwischen Reneé Zellweger und Jennifer Lawrence gesehen hat. Jep. Jetzt sehe ich es auch.) Hugh Grant ist in seiner Hugh Grant-Paraderolle solide unterwegs. Liegt warscheinlich daran, dass seine Hauptaufgabe darin besteht gut auszusehen und chamant zu lächeln. Alle wissen, das hat er perfektioniert. Und dann ist da noch Colin Firth <3 als "Der Konkurent" und der ist groß und dunkel und sieht toll aus, spielt mal wieder den verschlossen, emotional unzugänglichen Mr. Perfect, der *ohmeinGott* perfekt ist, was ganz überraschend kommt. -Dezentes räuspern meinerseits- Ja Colin, abgedroschen. Ich liebe dich trotzdem. Und rumms, da kommt auch schon das HAPPY END und alle sind glücklich. Naja, fast alle. Ich aber.

                              "I thought you were in America."
                              - "Well I was... but I realized I had forgotten something here."
                              "Which was...?"
                              - "Well, I realized that I had forgotten to... kiss you goodbye, do you mind?"

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                              • 2

                                Unsicher, materialistisch, total unselbstständig und abhängig von einer romantischen Beziehung anstatt mal über Alternative zum "nicht-alleine-Leben" nachzudenken - ein schlimmeres role model für Frauen könnte ich mir nicht ausdenken

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                                • 7 .5

                                  hab mich super amüsiert

                                  • 6

                                    Amüsant und sympathisch gespielt, aber für mehr als ein Schmunzeln hat es dann doch nicht gereicht.

                                    • 8

                                      Zwar beinahe sinnlos, weil es einfach ein öder Liebesfilm ist. Aber die Rolle, der Bridget Jones, ähnelt mir. Und deshalb fühle ich mich ihr hingezogen bzw dessen Film. Schon schade, des dieser Film ein zweiten Teil besitzt.

                                      • 6

                                        Kann man mal sehen. Hat einige sehr witzige Szenen und einige zum fremdschämen ... gut find ich die Besetzung mit Renee Zellweger, Colin Firth und Hugh Grant.

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                                        • 9

                                          Echt witzige Liebeskomödie mit toller Musik.

                                          • 7 .5

                                            Erstens: dies ist kein "Nur-für-Frauen"-Film!!!
                                            Zweitens: der Film ist oberköstlich!
                                            Habe ich den Film nun schon seit ca. einem Jahrzehnt im Videoregal meiner Mutter gesehen und mich gefragt, was das wohl für ein Film ist! Gestern war es dann an der Zeit, das heraus zu finden! Und ich war begeistert! Dieser Film hat sich mit seinem Charme, seiner Realitätsnähe und seinen wirklich exquisiten Fremdschämszenen sofort in mein Herz gelegt, zu der Rubrik meiner liebsten RomComs! Achja, werde mir deshalb demnächst auch mal den Zweiten gönnen, meine Mutter meinte, der wäre genauso gut wie der Erste!

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                                            • 2

                                              Ich bin nicht hässlich, ich bin nicht verzweifelt, ich bin nicht fett, ich bin nicht weiblich. Warum schau ich mir den Scheiß eigentlich an? (Ist das wirklich so schwer, mal ein paar Kalorien weniger zu essen?) Eine moralisch hier und da anwidernde sogenannte romantische sogenannte Komödie um 3 unangenehme Zeitgenossen als Hauptfiguren, ordentlich geschauspielert (Colin Firth! Hugh Grant), ordentlich gefilmt und mit ein paar angenehm hörbaren Songs (Respect, Out Of Reach, It's Raining Men etc) unterlegt. Wer sich Bridget Jones antun will, ist selbst Schuld. Ich brauche manchmal solche Erfahrungen, um gute Filme schätzen zu können. Man könnte es "Wer dem Tod ins Auge gesehen hat, weiß das Leben zu schätzen" nennen. Ganz so schlimm war der Film dann doch nicht. Die Hauptdarsteller sind sympathisch, Musik und Inszenierung gehen in Ordnung. Story und Figuren sind das Problem.

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                                              • 6 .5

                                                Ich glaube dieser Film ist eher für Frauen bestimmt. Kann mir gut vorstellen, dass viele Frauen diesen Film sehr gut finden.
                                                Schlecht fand ich den Film nicht, aber es war kein ausgezeichneter Film.

                                                Rene Zellweger spiel ausgezeichnet. Grundsätzlich habe ich mich gut amüsiert

                                                • 9

                                                  Liebes Tagebuch,
                                                  Ich habe heute diesen Film gesehen, und wollte nochmal meine Gedanken festhalten.
                                                  Eine romantische Komödie, schon so eine Art moderner Klassiker dieses Genres.
                                                  Ja ja, Tagebuch, ich weiß, ich steh auf sowas.
                                                  Also hör gut zu, es geht um "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück"!
                                                  ...

                                                  6.0 Vorhersage?
                                                  Echt jetzt?
                                                  Man sollte meinen, dass mich Moviepilot jetzt schon besser kennt.
                                                  Dass schon verstanden wurde, dass ich auf sowas voll stehe.

                                                  "Bridget Jones" ist genau so ein Film, der mir eine Menge Spaß macht, und bei dem mir wieder klar ist, dass ich gegen Guilty Pleasure immun bin. Ich gebe offen zu, dass ich ein richtiger Fan honigsüßer Kitschgeschichten bin, und gerade ein derartig feminines Exemplar macht mir da eine Menge Vergnügen.
                                                  Das ist so ein Film, bei dem ich total Bock bekomme, mir nachher auf dem Handy eine Playlist zu erstellen, sie mit allerlei Songs wie "I Will Survive", "It's Raining Men" etc. vollzustopfen, oder einfach meine Kylie Minogue-Best of wieder rauszuholen, und sie durchzuhören, was ich im Übrigen gerade gemacht hab, und sie höre, während ich das hier schreibe.

                                                  Es ist einer dieser Filme wie Pretty Woman oder Notting Hill, die aufheitern und auch die Hoffnung weckem, dass Märchen auch im wahren Leben funktionieren :3
                                                  Der Film gibt Power, und hat Pepp.

                                                  Bridget Jones, die ewige Loserin, will was in ihrem Leben ändern und mit obwohl sie mit über 30 immer noch single ist, und von einem Fettnäpchen ins Nächste robbt, gelingt es ihr dann irgendwie doch, mal was anständiges hinzukriegen. Oder?
                                                  Nun ja, auf dem Weg gibt es einige Hürden. Und da ist da noch dieses widerwertige, aber verdammt gutaussehende Ekelpaket, dass ihr immer wieder in die Quere kommt... Da hilft nur die geballte Ladung Frauenpower!

                                                  Ach, wie ich solche Filme liebe.
                                                  Die sind immer total schnuckelig.
                                                  Und dann haben die's auch noch faustdick hinter den mit goldenen Ohrringen besetzten... Ohren.
                                                  Holen zum Schlag aus, wenn es sein muss, und sind dann noch süß wie ein großer Eisbecher mit Erdbeer-Vanille-Kugeln, etwas Schokosauce, Sahne und einer Kirsche obendrauf. Wahlweise auch mit leckeren, frischen Früchten garniert.

                                                  Warte mal kurz, ich muss auf Replay drücken. Am Besten die Endlosfunktion einschalten.
                                                  Ich LIEBE diesen Song!
                                                  *singt mit*
                                                  "Desperately seeking someone, willing to travel...
                                                  ...You're lost in conversation and useless at Scrabble"

                                                  Naja, egal.
                                                  "Bridget Jones" hat noch einen fantastischen Punkt: die Hauptdarstellerin.
                                                  Renée Zellweger IST Bridget Jones.
                                                  Diese weinerliche, immer Pech habende Göre, die aber doch total sympathisch ist, die es in jedem Leben gibt, die eine super beste Freundin ist, aber halt nie den Richtigen findet...
                                                  SMH, what shall I do about it?
                                                  Sowohl der Charakter als auch die Umsetzung desselben ist wirklich große Klasse.
                                                  Ich glaube, es gibt kaum ein anderes Genre als die romantische Komödie, wo es so wichtig ist, dass die Protagonisten sympathisch sind.

                                                  Apropos Besetzung: bei Romcoms ist bezüglich der Wahl des männlichen Parts ja schon so ein gewisser Herr vorgebucht.
                                                  Die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn gleich zwei männl. Hauptrollen zu vergeben sind.
                                                  Und ja, auch hier gibt sich Hugh Grant mal wieder die Ehre.
                                                  Und ehrlich: hast du DEN Haarschnitt gesehen???
                                                  Ach, ich liebe es, wenn sich Kerle nicht scheuen, mit ihren Haaren eine ausgefallene Frisur zu zaubern.

                                                  Und natürlich darf Colin Firth nicht fehlen...
                                                  ...der ist der total miese Kerl und sie streubt sich, aber natürlich merkt jeder sofort, dass da was knistert wenn du verstehst, was ich meine...

                                                  Aber für wen wird sie sich nun entscheiden???
                                                  Ach, liebes Tagebuch, das verrat ich nicht! Musst du selber gucken!
                                                  Aber Taschentücher bereithalten...

                                                  Naja, war doch ein recht unterhaltsamer Abend und da kommt man sich auch gleich selbst nicht mehr so verloren vor, und sieht, dass man auch was schaffen kann.
                                                  Und lachen kann man auch!
                                                  Hach...

                                                  So, Tagebuch, ich lass dich dann auch wieder in Ruh.
                                                  Sollst ja auch noch was vom Film haben.

                                                  xoxo
                                                  Martin

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