Broken City - Kritik

Broken City

US · 2013 · Laufzeit 109 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 6

    ziemlich solide,doch ohne große nennenswerten überraschungen. plätschert leider viel zu oft vor sich hin.

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    • 6
      RoosterCogburn 26.06.2018, 22:39 Geändert 26.06.2018, 22:39

      Schon Co-Darsteller wie Catherine Zeta-Jones und Jeffrey Wright machen mir den Cast schmackhaft. Da lasse ich mich gern auf einen Korruptions-Thriller ein, den hier eine Hälfte des Hughes Doppelpack alleine inszeniert hat. Russell Crowe gibt den New Yorker Bürgermeister mit Bravour. Mark Wahlberg zeigt routiniert den Ex-Cop mit Vergangenheit. Wahlberg ist bei seiner Darstellung überzeugend, jedoch ohne nennenswerte Höhepunkte.

      Das wirklich Dumme an "Broken City" ist, das die Charaktere durch eine Story gehetzt werden, die ihre anfängliche Klasse nicht beibehalten kann. Zu schnell versickert das Intrigenspiel in den erwartbaren Konventionen, weil die große Verschwörung noch einen und und noch einen und noch einen Nebenplot herbei zaubert. Das wirkt überladen. Das man es trotzdem schafft den großen Zusammenhang einigemaßen verständlich zu verknüpfen, ist schon bemerkenswert.

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      • 6 .5

        Broken City ist ein ambitionierter Film, bei dem es um Lügen und Verrat, um zerbrochene Seelen und falschen Freunden geht. All das wird dann umrahmt in eine Handlung, die von Selbstjustiz über Diskriminierung bis hin zu Machtmissbrauch wichtige Themen in der Politik aufreißt. Leider verliert sich der Film in dieser Fülle an Themen, sodass einige Handlungsstränge zu schnell oder gar nicht abgehandelt werden. Dabei kommen selbstverständlich auch einige Charaktere und deren Beziehungen zueinander viel zu kurz. Ungeachtet dessen, darf man nicht vergessen, dass Broken City ein Mark Wahlberg und Russell Crowe Film ist. Und beide machen ihren Job natürlich sehr gut – der eine als kaputter, aber irgendwie sympathischer Cop bzw. Privatdetektiv und der andere als zwielichtiger und undurchsichtiger Politiker. Also schauspielerisch nichts zu bemängeln. Auch handwerklich alles im grünen Bereich. Nur mit dem Makel behaftet, dass sich der Film zu viel vornimmt und daran scheitert alle Handlungen vernünftig zu Ende zu erzählen. Schlussendlich ist Broken City ein überdurchschnittlicher Film, der trotz der o.g. Mängel gut zu unterhalten weiß!

        • 6

          Für mich eine Form eines „Kino-Tatorts“. Was ich meine: so wie die erwähnte Krimiserie regelmäßig Sonntags einen soliden Spannungsfilm liefert der nett und unterhaltsam, aber nicht herausragend ausfällt gibt es auf der großen Leinwand immer wieder Filme die auch ganzer Linie auf der soliden Schiene bleiben und im Grunde ihres Herzens wie ein „Tatort“ sind, nur eben einige Kategorien größer. Heißt im vorliegenden Fall: der Schauplatz ist New York und natürlich wird die Stadt so gut es geht ab und mitgefilmt. Die Darsteller sind vorzüglich und Namhaft, insbesondere liefern sich hier Großkaliber wie Mark Wahlberg und Russel Crowe ein hartes Duell. Und die Story an sich ist solide Thrillerware, nicht wirklich irre, sondern eine einfache, handfeste Intrigenstory. Abgerundet mit einem moralischen Ende und hier und da einer kleinen Actioneinlage wird das filmische Rad zu keiner Zeit neu erfunden, aber man bekommt die kurzweilige Unterhaltung geboten die man will. Dafür muß man sicherlich nicht ins Kino, aber als netten Abendfilm im heimischen Umfeld wird er sicherlich mal taugen.

          Fazit: Rundherum solider, strammer Thriller, niemals irgendwie besonders, aber jederzeit straff auf gutem Niveau

          • 4 .5
            der cineast 18.08.2017, 01:30 Geändert 18.08.2017, 01:30

            Wie man sowas heutzutage noch schreiben kann: Abgenudelter kann Crime kaum sein. Immerhin fließt der behauptete Noir-Thriller guckbar an einem vorbei, ohne weh zu tun. Und dies ist fast schon ein Kompliment.

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            • 8 .5

              sorry, aber ich fand das teil richtig gut. kommt wahrscheinlich auch immer auf die eigene tages- oder nachtform an, in meinem fall hab ich den film grad zwischen 2 und 4 uhr nachts gesehn... die beiden hauptdarsteller fand ich klasse und die story und weiteren charaktere ließen - für mich - sogar noch genug phantasie für mögliche plötzliche verschwörerische wendungen, so dass die spannung bis zum schluss aufrecht erhalten blieb.

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              • 7
                hallidalli 14.06.2017, 00:27 Geändert 14.06.2017, 00:45

                Kleingehaltener Krimithrill mit ruhiger Bestbesetzung. (:

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                • 5

                  Sehr Langweilig.
                  Eher einer der schlechten Filme von Russell Crowe und Mark Wahlberg.

                  • 6 .5

                    Ein guter Politthriller um Macht, Gier und Mord...Top Besetzung und einer Story die zwar immer einen angenehmen Spannungsbogen hat, aber doch arg konstruiert ist.
                    Ein gut fotografierten Thriller, der aber viel Potential liegen läßt.

                    7
                    • 5

                      Wenn Milliarden in einem Wahlkampf in ein Bauprojekt fließen, wird auf unterster Ebene der Dreck weggekarrt. Das dürfte durchaus Realität sein – auch in der Kommunalpolitik.

                      Regisseur Allen Hughes hat Weltstar Russel Crowe und Mark Wahlberg an Bord. Es sollte also nicht viel schief gehen können, denn beide taugen bereits allein für Erfolg. Doch sein Wahlkampfkrimi bleibt durchwachsen. Zu sehr ahnen wir die Wendungen voraus, zu oft hat man Vergleichbares gesehen. Dennoch machen die beiden ihre Sache gut.

                      Flankiert werden sie von Catherine Zeta-Jones, die schauspielerisch nicht allzu viel leisten muss, als mysteriös in ein Auto einzusteigen oder geheimnisvoll an einem nächtlichen Balkon zu stehen.

                      Auch Jeffrey Wright ist mit an Bord (als Felix Leiter in „James Bond – Casino Royale“ bekannt). Und Barry Pepper (aus „Der Soldat James Ryan“).

                      Doch trotz guter Besetzung gelingt kein wirklich neues Stück. Klar – wir werfen einen Blick in die Schlammschlacht hinter den politischen Kulissen, aber erfahren wir wirklich Neues über machtbesessene Politiker und Verstrickungen von Baulöwen ? Es werden ziemlich viele Drinks gekippt, und schöne Abgänge in den Gesprächen gezeigt. Macht sich immer gut, eine Location mit dem richtigen Spruch zu verlassen.

                      Fazit: Die Bilder sind top – keine Frage. Dennoch leider nicht mehr als mittelmäßige Thriller-Kost. Taugt nicht zum Behalten oder Empfehlen. Finanziell ist der Streifen zurecht an den Kassen gefloppt.

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                      • 7

                        Grundsolider Krimi mit zwei starken Hauptdarstellern, einer verworrenen Story, schönen Aufnahmen und einem ordentlichen Soundtrack. Ganz nett für zwischendurch.

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                        • 4 .5
                          RoboMaus 28.04.2017, 22:24 Geändert 28.04.2017, 22:47

                          "Es ist kompliziert", dachte ich mir auch zwischendurch. Ein lange undurchsichtiges Intriegenspiel am Vorabend der Wahl zum New Yorker Bürgermeister: der Amtsinhaber Russell Crowe lässt den abgesägten Cop und aktuellen Privatdetektiv Mark Wahlberg seine Frau Catherine Zeta-Jones beschatten. Doch die kocht ihr eigenes Süppchen, und Wahlberg gerät zwischen die Fronten....

                          Auch die Top-Besetzung kann nicht darüber hinweghelfen, dass in diesem Plot keine Spannung aufkommen will, obwohl alles so brisant wie Sprengstoff dargestellt wird. Nur, leider fehlt die Zündschnur. Es dreht sich letztlich nur darum, wer wem nachweisen kann, dass er Dreck am Stecken hat, doch einen eindreiviertel Stunden-Plot mit dialoglastigem, teils schwer nachvollziehbarem Hin und Her um einen Immobilien-Deal zu füllen, reicht nicht.

                          Zum Ende wird es auch noch unerwartet pathetisch (SPOILER): der edle Wahlberg opfert sich selbst (SPOILER ENDE).
                          Irgendeine Art von hartem Showdown, oder ein cleverer Twist wäre das Mindeste gewesen, aber ein Ausklang im Kitsch?

                          Zu viel schmutzige Wäsche, zu wenig Durchblick.
                          Zu viel Gerede, zu wenig Handlung.

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                          • 3

                            Degeto made in USA.

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                            • 5 .5

                              Ein paar gute New York-Bilder, ein netter Soundtrack, ein Haufen guter Darsteller (von denen aber allesamt auf Sparflamme) - der Rest ist leider ein handelsüblicher Thriller, der bis auf ein paar routinierte Twists und wenig interessante Action nichts auf Lager hat. Solide, verschwindet aber in der Masse und ist schnell vergessen. Leider.

                              • 5 .5

                                da zeigt es wieder ne 2t sichtung sollte ich immer mal starten gebe jetzt 1.5 punkte mehr war schon ne spannung vorhanden

                                • 8

                                  Spannender Thriller mit tollem cast und einigen Twists.

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                                  • 4

                                    Broken City ist ein 08/15 Politthriller der es dem Puplikum nicht immer leicht macht über die gesamte Laufzeit bei der Stange zu bleiben.
                                    Der Anfang ist nicht schlecht und für das Genre völlig ok.
                                    Aber irgendwann verliert man etwas das Interesse und folgt dem ganzen nicht mehr mit der vollen Aufmerksamkeit.
                                    So richtig erklären kann ich es garnicht, aber irgendwie will der Funke nicht so richtig überspringen.
                                    Teilweise machen es einem die Schauspieler auch nicht sonderlich leicht.
                                    Wahlberg und Crowe spielen hier nämlich komplett auf Autopilot ohne großartige Höhepunkte.
                                    Andere Darsteller wie Pepper oder Jones bekommen garnicht erst die Möglichkeit zu punkten.
                                    Was widerum Allen Hughes Schuld ist, der den ganzen Kasten irgendwie nicht im stande ist zusammen zu halten.
                                    Ja, die Ansätze sind da (ist doch auch alles wie immer und schon X mal besser gesehen), die Starpower stimmt auch (auf dem Papier auf jeden Fall) und der Inzenierung kann man soweit auch nichts vorwerfen,
                                    aber irgendwie funktioniert es einfach nicht.

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                                    • 6 .5

                                      Ein durchaus spannender Politthriller der nach wirklich starkem Anfang etwas nachlässt. Die Handlung wartet mit einigen Wendungen auf wodurch die Handlung eine Grundspannung behält. Schauspielerisch sind die Leistungen solide bis gut. Wer auf Polit und Korruptionsthriller steht und nicht viel Action erwartet ist bei dem Film nicht verkehrt.

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                                      • 5

                                        Diese Geschichten wie „Broken City“, sind sicher populär und auch realistisch beschrieben. Das irgendein korrupter Politiker, abgehalfterte Polizisten anheuern, dass sie die Drecksarbeit erledigen. Eine Grauzone zwischen Macht und Gerechtigkeitssinn.
                                        Doch leider wirkt diese Story ein klein wenig ausgeleiert. Zu Fadenscheinig kommt es daher. Die Figuren sind im Allgemeinen unsympathisch und sind völlig emotionslos. Sogar der Held ist ein emotionsloses Wrack.
                                        Das finde ich ein bisschen Schade: Denn wenn man bekannte Schauspieler, schon gegeneinander aufhetzt, sollte man schon mehr verlangen, als nur oberflächliches Gerede. Wenn schon zwei Oscarpreisträger wie Russell Crowe und Catherine Zeta-Jones als Ehepaar hat, denkt man auch, es kommt zu einem Psycho- und Rededuell. Leider bleibt alles blass und ereignislos.
                                        Visuell kann man dem Film nichts vorschreiben. Die Bilder haben Qualität und ist flüssig verfilmt worden. Vielleicht ist es aber auch, dass Allen Hughes ein eigenes Regieobjekt hatte.
                                        Allen und Albert Hughes haben beide schon gute Filme abgeliefert. Sei es „From Hell“, mit Johnny Depp, oder „The Book of Eli“, mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Da waren die Filme visuell düster, dreckig und trotzdem verspielt.
                                        Das fehlt leider im „Broken City“. Ein bisschen noch die Verspieltheit. Eine tiefgründigere Figurenzeichnung wäre wirklich besser gewesen. Sicherlich sieht man den Figuren an, dass sie etwas zu verbergen haben und dass sie kaputte Charakteren sind. Aber irgendetwas fehlt trotzdem.
                                        Fazit: Realistisches Thema nur leider schwach umgesetzt. Die Besetzung kann sich sehen lassen nur leider grübeln sie nur an der Oberfläche, der jeweiligen Charakteren, rum!

                                        • 4

                                          Lahmes Polit-Semi-Thrillerchen, was nur am Anfang mit Spannung zu unterhalten weiß. Immerhin wurden die Hauptdarsteller gut ausgesucht, denn Wahlberg, Zeta-Jones und Crowe haben nur jeweils einen Gesichtsausdruck drauf, macht dann mathematisch immerhin ganze 3 - aufregend!

                                          • 6
                                            Bletch 02.12.2015, 17:36 Geändert 02.12.2015, 17:41

                                            Das Fazit mal vorweg:
                                            'Broken City' ist zwar optisch und schauspielerisch gelungen, aber hinsichtlich der Handlung ein etwas zu verstrickter Polit-/Cop-Thriller.

                                            Mark Wahlberg spielt den abgebrühten und im doppelten Sinne schlagfertigen Privatdetektiv Billy Taggert, der seinen Job als New Yorker Cop aufgrund eines kaltblütigen Mordes an einen Verbrecher verlor. Doch vor Gericht wurde er nicht schuldig gesprochen, was Billy dem zwielichtigen Bürgermeister Nicholas Hostetler (Russel Crowe) zu verdanken hat, der ihn noch für seinen schmutzigen Wahlkampf benötigt.
                                            So gerät der loyale, aber auch recht naive Privatdetektiv in einen tiefen Sumpf aus Mord und Korruption. Als dann noch aufgrund des immensen Drucks seine Beziehung in die Brüche geht, greift der trockene Alkoholiker wieder zur Flasche...

                                            Die Story dieses vielschichtigen Thrillers hat durchaus Potenzial, doch die
                                            Geschichte wird im Laufe der Zeit immer verwirrender und unplausibler.
                                            Dazu fällt es irgendwie schwer zu der relativ unsympathischen Hauptfigur Billy Taggert Empathie aufzubauen. Seine selbstgefällige und cholerische Art machen ihn halt nicht zu Everybody's Darling.

                                            Dafür kann 'Broken City' mit einer stimmigen Atmosphäre und guten
                                            Nebendarstellern punkten, von denen sich jedoch nur Russel Crowe besonders hervorheben kann. Catherine Zeta-Jones, Barry Pepper, Kyle Chandler und Jeffrey Wright machen einen gewohnt guten Job, aber leider geben ihre Nebenrollen nicht viel mehr her. Auch hier wird Potenzial verschenkt.

                                            So rennt 'Broken City' seinen eigenen Ansprüchen hinterher und bleibt in seinem Genre lediglich Mittelmaß.
                                            Kein Wunder, dass er im Kinojahr 2013 weitestgehend untergegangen ist...

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                                            • 7 .5
                                              smartbo 14.11.2015, 16:04 Geändert 15.11.2015, 13:47

                                              Als ich vor der Filmsichtung die Beschreibung der Handlung gelesen habe, war ich anfangs sehr skeptisch, da ich angenommen hatte, dass es sich um einen der zahlreichen US-Politstreifen handelt, der voller Klisches ist und immer nur fast die gleiche Story zu bieten hat. Hinzu kam Mark Wahlberg, den ich nicht gerade zu den besten Schauspielern zähle.
                                              Am Ende war ich jedoch angenehm überrascht. Der Film hat insgesamt gute Dramaturgie und Spannung zu bieten. Auch Mark Wahlberg spielt durchaus überzeugend.
                                              Der Film hat mich nicht vom Hocker gehauen, ich habe mich aber ohne Leerlauf gut unterhalten gefühlt und kann den Film empfehlen. Was will man mehr.

                                              • 6 .5

                                                "Broken City " ist ein kleiner fieser Thriller der besser ist als sein Ruf. Das liegt wie finde an Mark Wahlberg der einen klasse Job macht. Sein Auftritt als Privatdetektiv der einen scheinbar harmlosen Auftrag bekommt ist wirklich gut. Genauso hat mich Barry Pepper Leistung ziemlich überrascht. Nur von Russell Crowe und Catherine Zeta-Jones war ich ein wenig enttäuscht. Achso wer ist eigentlich diese Natalie Martinez....sehr nett anzusehen!
                                                Die Story hält einen bei Laune und kann mit interessanten Wendungen überzeugen. Wie meist bei solchen Filmen ist nichts wie es scheint. Also bei Gelegenheit kann man sich diesen Thriller ohne Bedenken anschauen.

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                                                • 7

                                                  durchaus ein spannender und dramatischer thriller. leider kommt nach 30 minuten etwas langweile auf. das spannende final und die gute besetzung retten den film vom unteren durchschnitt.

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                                                    Ich sehe Mark Wahlberg gerne und auch Russell Crowe. Eigentlich habe ich mir den Film nur aus diesem Grund angeschaut und muss sagen, dass ich jetzt nicht vor Begeisterung an die Decke springe, aber auch nicht enttäuscht bin. Crowe spielt seine Rolle als zwielichtiger Bürgermeister sehr stark, Wahlberg ist gewohnt beinhart und solide. Solche Rollen stehen ihm einfach gut. Man könnte sagen, dass es dem Film an einigen Actionelementen und harten Szenen mangelt, letztlich stand aber der eigentliche Handlungsstrang einer derartigen Entwicklung dann doch im Weg. Eine Art "Spiel im Schatten" mitten im Wahlkampf in New York entwickelt sich und Stück für Stück kommt die Wahrheit über ein perfides Spiel ans Licht. Man kann am Ende sagen, dass es durchaus noch spannender hätte inszeniert werden können. Äußerst verwirrend ist die Beziehung Taggerts zu seiner Freundin, die eingangs thematisiert und auch vorgelebt wird, dann aber urplötzlich endet und im Sumpf des etwas holprig geschriebenen Drehbuchs zu verschwinden scheint. Summa summarum: "Broken City" ist ein recht solider Politthriller. Wer mehr in dem Film sieht, hat Werke wie "Zivilprozess" oder "Mord im weißen Haus" noch nicht gesehen. Ersterer ist übrigens mehr Drama als Thriller, aber trotzdem bärenstark inszeniert.

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