Casting - Kritik

Casting

DE · 2017 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 0 · Drama · Kinostart
Du
  • 9
    TwoLips 09.06.2018, 16:14 Geändert 09.06.2018, 16:22

    Hat mich an die Venus im Pelz erinnert.

    Menschen manipulieren, Menschen lügen. Man spielt sich eben was vor. Nebenbei entsteht emotionaler Aufruhr. Der Film muß Satire sein! Casting ist authentisch und durch die Bank weg genial gespielt. Der Film ist lebensnah. Man vergisst die Zeit, was mich ermächtigt zu sagen ohne große Analyse mitten über die Drüse direkt in's Hirn. Geben. Sofort!

    • 8

      Tolle Darsteller! Man ahnt von den Problemen und Problemchen im künstlerischen Schaffensprozess, der auch nie losgelöst von Finanzierungen und Eitelkeiten vonstatten geht.

      • 7 .5
        taz 03.11.2017, 10:26 Geändert 03.11.2017, 10:27

        Obwohl Wackerbarth die leicht zu machenden Witze über eitle Schauspieler und besessene Regisseure vermeidet, ist ihm ein überraschend unterhaltsamer Film gelungen. [Barbara Schweizerhof]

        • 8

          Aus der lustvollen Verwischung der Grenzen zwischen Sein und Spiel, die Wackerbarth und sein Cast in den grösstenteils improvisierten Szenen auf die Spitze treiben, gewinnen alle Beteiligten maximale Glaubwürdigkeit – und die Zuschauer so etwas wie eine höhere Wahrheit. [Christina Tilmann]

          • 8

            Casting ist ein Ensemblefilm im besten Sinn – alle Darstellerinnen und Darsteller sind grandios, keinen möchte man sich wegdenken, gemeinsam haben sie den Film ohne detailliertes Drehbuch improvisiert, nach vager Weisung des Regisseurs in die gewünschte Richtung. [Peter Kümmel]

            • 8
              Deutschlandradio 02.11.2017, 09:48 Geändert 02.11.2017, 09:48

              Casting ist ein großartiger Film, weil die kluge Regie und ein virtuoses Schauspielerensemble uns auf äußerst unterhaltsame Weise die Abgründe menschlicher Beziehungen vorführen. [Anke Leweke]

              • 7 .5

                Und so erzählt Casting ganz universell und über das Filmset hinaus von der Verstrickung und Abhängigkeit, von Macht und Erpressbarkeit. Kurz: vom großen, fiesen Casting-Spiel des Lebens. [Katja Nicodemus]

                • 8

                  Casting lebt ganz entscheidend von seinem virtuosen (und hervorragend gecasteten) Ensemble. In gewisser Weise verdoppelt und reflektiert der Film nicht nur die Erfahrung der Schauspielerinnen [...] – auch als Zuschauerin übernimmt man unweigerlich die Rolle der beurteilenden Instanz. [Esther Buss]

                  • 7

                    Eine pointierte Komödie, die wie alle guten Komödien auch etwas Tragisches hat, vor allem aber zutiefst menschlich ist. [Michael Meyns]

                    • 9

                      Wackerbarths Porträt eines komplizierten Casting-Prozesses ist zugleich ein grandioses Panaroma des Filmgeschäfts, das dessen alltägliche Machtkämpfe perfekt abbildet. [Sascha Westphal]

                      • 7

                        ""Casting" erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück." [Philipp Schwarz]

                        1