Clair Obscur - Kritik

Tereddüt / AT: Tereddut

TR/PL/DE/FR · 2016 · Laufzeit 106 Minuten · Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    "Yeşim Ustaoğlu führt in Clair Obscur das Schicksal zweier unterschiedlicher Frauen in der Türkei zusammen, möchte auf die Universalität weiblicher Erfahrung hinaus – und flüchtet doch vor der entscheidenden Frage." [Manon Cavagna]

    • 6 .5

      [...] Dennoch liefert Ustaoğlu eine außergewöhnliche Analyse über das Verhältnis zwischen gesellschaftlicher Erstarrung, Sexualität und Selbstbefreiung, die scharfsinnig hinter die Kulissen der türkischen patriarchalen Gesellschaft und deren Kritiker schaut. [Bernd Buder]

      • 7

        So gelingt es diesem Film, wirkliche Einblicke auf ein von Nachrichtenbildern überlagertes Land zu geben. Er zeigt Lebensweisen, die sich nicht so einfach in den Konflikt zwischen Moderne und Tradition fassen lassen. [Katja Nicodemus]

        • 6

          Das Porträt zweier türkischer Frauen, deren Leben auf sehr unterschiedliche Weise von den patriarchalen Strukturen geprägt ist. Teilweise symbolüberfrachtetes, durch radikale Gesellschaftskritik und intensives Spiel der Darstellerinnen aber fesselndes Drama. [Patrick Seyboth]

          • 7 .5

            Ein bewegender Film, der von seinen beachtlichen, mitreißenden Darstellern lebt und klar macht, dass sich die Unterdrückung weiblicher Selbstbestimmung durch alle Schichten zieht. [Björn Schneider]