Cloverfield - Kritik

Cloverfield

US · 2008 · Laufzeit 85 Minuten · FSK 12 · Horrorfilm, Thriller, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 6

    Auf jeden Fall einer der ersten FF-Projekte, die ich zu Gesicht bekommen habe. Leider ist dieses Konzept hier so sehr in perversestes Kameragewackel ausgeartet, dass das Anschauen nur mäßigen Spaß bereitet. Das Monster ist cool, eigentlich zu cool um so wenig Screentime zu erhalten und dafür den zahlreichen schlechten Schauspielern zu viel davon einzuräumen. "Cloverfield" ist für mich einer der wenigen Filme, die im Schatten ihres Nachfolgers (10 Cloverfield Lane) stehen - aber ich merke gerade, dass ich zu viele Negativpunkte hier ausführe, das spiegelt nicht meinen Gesamteindruck wieder.
    Im Komplettbild ist Cloverfield für mich ein durchschnittlicher Film, der aber noch einen Zusatzpunkt durch die (2008) innovative Verknüpfung von Found Footage und Monster-zerstört-die-Stadt-Film rausholt.

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    • 6
      EudoraFletcher68 30.07.2018, 07:48 Geändert 30.07.2018, 07:56

      Das war der erste Foundfootage-Film, den ich gesehen hatte, und auch wenn er mich zum Teil ungeduldig machte, fand ich ihn durchaus interessant.

      Anfang Handlungsspoiler
      Man erlebt halt den Weltuntergang aus Sicht einzelner junger Leute mit und weiß auch nicht mehr, als diese.
      Ende Handlungsspoiler

      Würde mir den nicht nochmal anschauen, aber im Rahmen einer (Post-)Apokalypsesichtung sollte der nicht fehlen.

      15
      • 5

        Stinklangweilige Startsequenz mit dämlichen Leuten (Party), Kopfschmerzen erzeugende Kameraführung (im Gegensatz zu Blair Witch Project) und die Erzähltiefe einer Pfütze - immerhin insgesamt einigermaßen unterhaltsam.

        • 4
          D4L0s3r 13.04.2018, 00:51 Geändert 13.04.2018, 00:54

          Was in "Blair Witch Projekt" ein tolles Konzept war passt hier leider gar nicht. Ich mag ja "Found Footage" ala VHS - aber hier ist es nur noch nervend hektisch - zumal die Charaktere in meinen Augen sehr lahm sind, viel mitfiebern kommt da nicht auf. Und die Monster, die man erst kurz vor Ende halbwegs sieht, sehen aus wie ausgegrabene Fehlkonstruktionen...

          • 8

            Auch wenn der Film an sich das Genre nicht neu erfindet, bietet er guten Unterhaltswert. Der Aktiongehalt sorgt schon dafür, dass die Handlung nicht dröge vor sich dahin plätschert. Sicher kann die ein oder andere Stelle besser sein, eine Wackelkamera ist für viele eher abschreckend. Dennoch fand ich, dass Cloverfield gut gemacht wurde, realistisch gewirkt hat, zum Mitfiebern anregte und nicht in den Darstellungen zu hölzern rüber kam.

            • 6

              "Cloverfield" ist über weite Strecken absolut nichts besonderes und unterscheidet sich eigentlich nur in seinem Rahmen von anderen Genre Vertretern. Die Charaktere sind flach und machen oftmals dumme Sachen, alles nichts neues. Aber immer wieder zaubert Reeves Momente die unglaublich eindringlich sind und unter die Haut gehen. Sei es eine leere Kutsche die durch New Yorks Straßen zieht oder ein besonders grausamer Zwischenfall in einem Quarantäne Zelt. Dadurch erhält der Film eine fast schon melancholische Atmosphäre, die letzten Endes in einem doch recht emotionalen Finale gipfelt.

              6
              • 7 .5

                Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Found-Footage Filme hasse. Aus diesem Grund hat es so lange gedauert, bis ich den Streifen hier gesichtet habe. Grund war der neueste Ableger, da wollte ich quasi am Anfang anfangen.

                Und was soll ich sagen, die wacklige Kamera hat unglaublich viel zu der Atmosphäre beigetragen. Der Film wäre nicht nur halb so gut gewesen, hätte man ihn normal gedreht. Die Ungewissheit, die Mitten-Drin-Perspektive lässt den Zuschauer mitfühlen, mitfiebern, da hat Mr. Abrams gut mitgedacht.

                Meine Empfehlung:
                Schaut euch den Film entweder im Kino (wird wohl nicht mehr gehen), oder mit einer guten Heimkino-Anlage an, kommt noch besser rüber.

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                • 6 .5
                  YellowLantern 06.02.2018, 20:45 Geändert 07.02.2018, 21:24

                  Cloverfield besticht durch seine spannenden und unerwarteten Handlungselemente. Die Kameraführung (Found-Footage) ist gewöhnungsbedürftig, aber geschickt eingesetzt. Die Effekte gehen bei dem Budget ganz klar in Ordnung.
                  Ein unterhaltsamer Actionfilm ohne tieferen Sinn.

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                  • 8 .5

                    Nun ist es schon fast 10 Jahre her, als ein Internethype um einen Film seinesgleichen suchte. "Cloverfield", ein Filmtitel der nicht zuzordnen war und zu den wildesten Spekulationen führte. Mysteriöse Internetseiten mit null Inhalt, Zeichnungen von Kreaturen oder Pseudovideomaterial kursierten im Netz. Schlicht der Name J.J. Abrams erzeugte bei der sich auf dem Höhepunkt befindenden Fangemeinde um die Serie "Lost" Spannung auf das Projekt "Cloverfield".

                    Das Ergbnis war, etwas unerwartetes. Zwar war es die Zeit der ausverkauften Kamerastative, doch dass "Cloverfield" ein so hohes Risiko eingeht überraschte, und das positiv.
                    Denn es wirkt, als hätte "Cloverfield" zeitweilig der Phase der aus meiner Sicht leidvollen Found Footage Belagerung einen Dämpfer verpasst. Stand es doch wie ein Monument das erst mal den Raum füllte.
                    Dass "Cloverfield" der teuerste Found Footage Film ist zeigt er durch eine sehr eindrucksvoll eingefangene Intensität, der ein gutes Setting und eine stimminge Lichttechnik vorausgeht. Die größtenteils subtil dargestellte Bedrohung erhält so eine durchaus realistische Authentizität in der zugleich eine gheimnisvolle Elektrizität schwebt. Es wäre durchaus interessant, würden Matt Reeves und J.J. Abrams, abgesehen von "10 Cloverfield Lane", dem Mysterium "Cloverfield" neue Impulse verleihen.

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                    • 9 .5

                      Der Film schafft eine sehr reale Atmosphäre. Sicherlich könnte man hier und da noch ein bisschen was besser machen, aber im großen Ganzen wurde mit dem Film etwas geschaffen, was man so noch nicht in anderen Filmen gesehen hat.

                      Manchmal gibt es Action, manchmal nur Andeutungen. Da wurde die richtige Balance gewahrt. Auch die Liebesgeschichte finde ich hier jetzt nicht übermäßig störend.

                      Daumen hoch

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                      • 7 .5

                        Bizzarer Mix aus zwei Filmen: zum einen ist dies ein schlichter "Godzilla" Ableger. Ein großes (etwas eigentümliches) Biest steigt in New York aus dem Fluß und greift die Stadt an, richtet großen Schaden an und das Militär ballert aus allen Rohren drauf. Interessant wird der Film erst dadurch daß er wie "The Blair Witch Project" inszeniert ist: der Film tut so als seien die Ereignisse real und man würde die mitgelaufene Chipkarte anschauen die im Camcorder drin war - als würde man ein Amateurhomevideo gucken auf dem hier und da das fette Monster rumläuft. Es liegt nur an einem selbst wie man das findet: durch den verwackelten Handkamerastil erreicht der Film eine Authenzität und erzeugt stellenweise echte Momente purer Panik, andererseits bekommt man bei dieser total eingeschränkten Sicht keine Antworten geliefert: was ist das Monster, wo kommt es her, was geschieht letztlich mit den Helden? Mir hat dieses "Experiment" gut gefallen - ich glaube zwar das J.J. Abrams sein Ziel ein Monster von "Godzilla" Format zu schaffen damit nicht erreicht, aber es reicht für ungewöhnlichen und hochspannenden Horror - wenn auch nur 70 Minuten lang (von denen die ersten 20 eine gähnend langweilige Party darstellen) und Charaktere wie auch Nebenhandlung (eine kleine Love-Story am Rande) sehr klischeebeladen sind.
                         
                        Fazit: Gewöhnlicher Monsterfilm mit ungewöhnlicher Betrachtungsweise die man eben mag oder nicht - ich fands ziemlich gut!

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                          Martin1988 04.10.2017, 07:32 Geändert 04.10.2017, 09:59

                          Schmerzhafter Found-Footage-Blödsinn der Extraklasse.

                          Bei einem eigentlich ganz nettem Konzept, mal wieder ein Monster auf New York City los zu lassen versagt der Film bei allem, was nicht Monster ist. Eine für die Laufzeit viel zu lange Einleitung von dümmlichen Protagonisten, ein absolut hanebüchener Plot, dem denkbar schlechtesten Kameramann (selbst für Found Footage), Logikfehler die einem mitten ins Gesicht springen und die wirklich schmerzhaftesten Dialoge der Filmgeschichte machen den Streifen wirklich unerträglich. Das Gemeine daran ist, dass das, was gut geworden ist, also das Monster, kaum zu sehen ist und man stattdessen gezwungen ist, seine Zeit mit dieser Deppentruppe zu verbringen.

                          Im Nachhinein wünschte ich, das Monster hätte die Protagonisten unmittelbar nach Beginn der Handlung gefressen und selbst die Kameraführung übernommen.

                          Fazit: Völliger Nonsens, der die Punkte nur für das Monster und die Effekte verdient.

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                          • 6 .5

                            Godzilla trifft auf Wackelkamera. Ist mit Sicherheit DER Found-Footage-Film mit den geilsten Effekten und dem meisten Krawall. Die Figuren sind natürlich auf's Notdürftigste beschränkt (gibt eine lang unerfüllte Romanze, um ein bißchen emotionale Tragweite reinzubringen) und handeln nicht immer nachvollziehbar, der Rest ist aber 'ne astreine Monster-Show mit schönen Höhepunkten und viel Kurzweil. Ist schon in Ordnung.

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                            • 5

                              Habe mir viel vom durchaus interessanten Konzept erhofft.
                              Leider kommt der "Horror" hier wirklich extrem kurz. Die Kameraführung ist stiltypisch sehr anstrengend, aber Mittel zum Zweck.
                              Der Effekt des "mittendrin" kommt bei mir leider kaum zur Geltung; deshalb wirkt der Film auf mich ggf. schwächer als bei anderen

                              • 3 .5

                                da ich "10 cloverfield lane" gucken wollte und das sozusagen der erste teil ist,wollte ich mir den erst mal geben und ich wurde ziemlich enttäuscht

                                vom prinzip her hab ich nichts gegen found footage aber das,was ich bei "cloverfield" gesehen habe war einfach mittelmäßig,nein unteres mittelmaß....zwei beispiele (SPOILER)

                                1. da rennen leute in der u-bahn rum,während über ihnen quasi die welt untergeht,dann kommt so ein dämlicher satz wie"stellt euch mal vor,hier würde jetzt ein brennender obdachloser vorbeilaufen"....das spricht wie so oft bei FF-vertretern,dass die dialoge total dämlich sind

                                2.da retten sie eine aufgespießte frau aus einem hochhaus,mehr tot als lebendig und 5 fünf minuten später rennt sie putzmunter mit ihren gefährten vor dem monster weg....

                                trotzdem werde ich mir "10 cloverfield lane" ansehen,da ich guter hoffnung bin

                                • 8

                                  Eigentlich wäre mir der Film vom Thrill her auch 9 Punkte wert... Aber ich hasse die Wackelkamera abgrundtief.

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                                  • 3

                                    Mein erster und letzter Found Footage Streifen. Viel zu nervtötend, echt nicht meine Welt

                                    • 0

                                      Ich hatte die Ahnung bereits beim Kindergeburtstags-Alien aus "Signs", aber nun weiß ich es endgültig: Found Footage ist mir zu krass! Ich habe den Film nach ca. 30 Minuten abgebrochen ... das ist mir zuletzt bei "Dead Alive" passiert. Dort aber aus anderen Gründen ...

                                      • 8

                                        Endlich wieder ein Film in dem Found-Footage funktioniert.

                                        Schon der Trailer war großartig, denn er verriet nichts und machte den Zuschauer heiß auch mehr. Nichts im Vergleich zu heute, wo Trailer 3min. laufen den ganzen Film zusammenfassen, alles verraten oder auch nur die besten Szenen zeigen... Bei Cloverfield war es Gott sei dank völlig anderes, man hatte keine Ahnung was auf einen zu kommt und das Wort wörtlich! Spannung pur, mit toller Action, bedrückende Kamerafahrten in denen man das Gefühl hatte mitten drin zu sein, zudem noch das Setting von New York und das alles noch versüßt durch ein gutes Ende.
                                        Vielleicht handelt es sich hier um keinen Meilenstein der Filmgeschichte, dennoch unterhält Cloverfield und das ganz ordentlich... bis zum Schluss!

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                                          Sinneast 14.12.2016, 02:07 Geändert 14.12.2016, 02:16

                                          Cloverfield lebt von seiner beklemmenden Nähe zu der Szenerie. Man meint als Bodycam dabei zu sein und es gefühlt hautnah mitzuerleben. Diese Atmosphäre bildet das unbehagliche Fundament dieses düsteren Ausritts durch eine monströse Horrornacht mitten in New York. Auf mich hat Cloverfield gewirkt, nicht zuletzt aufgrund seiner sich verengenden Atmosphäre, der passenden Optik + gut dosierten Effekten und natürlich der sich zuspitzenden Hoffnungslosigkeit.

                                          • 5

                                            Wohl Geschmackssache...Ich fand den Streifen großteils einfach nur langweilig...

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                                              999CINEASTOR666 06.09.2016, 09:21 Geändert 13.11.2016, 16:09

                                              Cloverfield / US / 2008 durch den Found Footage-Stil fühlt man sich mittendrin statt nur dabei und es wird eine subversive Intensität sowie eine düstere und klaustrophobische Atmosphäre geschaffen. Die Wackelkamera hat mich persönlich nicht genervt, genauso wenig wie dass immer draufgehalten wurde, denn der "Kameramann" sagt ja, dass die Welt das gesehen haben muss. Dafür ging mir das ständige Geplärre des "Kameramannes" auf den Sack. Im Grunde ist CLOVERFIELD ein altmodischer Monsterfilm, der durch neumodische Stilmittel und großartige Effekte aufgehübscht wird. Natürlich ist der Film nicht halb so clever wie er vielleicht sein möchte, insbesondere wegen den unentwickelten und dadurch uninteressanten Figuren, aber dafür holt der Streifen einen ab und befördert geradewegs in ein New York voller Panik, Massenhysterie und Terror.

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                                              • 8

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                                                  Maniac 16.08.2016, 23:59 Geändert 17.08.2016, 00:00

                                                  Cloverfield bietet eine Story, in der Found Footage nicht nur gut rein passt sondern auch wirklich Sinn macht.
                                                  Denn gerade durch die verwackelten Bilder fühlt man sich regelrecht mit angegriffen und bedroht, Eine zerstörende Optik, die Wirkung hinterlässt.
                                                  !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Leichter Spoiler!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
                                                  Wie so viele Filme lässt auch "Cloverfield sich Zeit, um auf dem Punkt zu kommen aber spätestens wenn der Kopf der Freiheitsstatur durch die Gegend purzelt, ist es mit der Freiheit endgültig vorbei.Ein schier atmosphärisch guter Vernichtungsfeldzug, den sich weder die Beteiligten, noch der Betrachter erklären können, nimmt seinen Lauf und so macht "Cloverfield" nicht nur Manhattan platt, sondern auch sein Publikum..
                                                  Fazit : Nett geht anders, Godzilla bekommt ernst zunehmende Konkurrenz !

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                                                    Prädikat: Nervtötend.

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