Cowboys & Aliens - Kritik

Cowboys & Aliens

US · 2011 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Western · Kinostart
Du
  • 7

    Mir gefallen ja Alien Invasionsfilme (Krieg der Welten, Skyline, etc...) und da denke ich das so eine Invasion im wilden Westen mal was neues ist, und da haben wir auch so gleich den ersten Knackpunkt des Films, die Aliens wirken deplaziert und kommen nur sagen wir mal so "eher" am Rande vor seine meiste Spielzeit über ist Cowboys & Aliens ein Western.
    Die Idee mit den Aliens im Wilden Westen ist primär interessant wie jeder Gerne Cross-Over hätte aber besser umgesetzt werden können.
    Man kenn das ja unbekannter Fremder im dem Fall 007 Daniel Craig kommt in eine Wüstenstadt in der Verbrecher das sagen haben, und weil Craig ein ebenso mysteriöser wie tougher Typ ist bekommt er auch gleich Ärger mit dem Sohn des Viehbarones Dolarhyde gespielt von Harriosn Ford.
    Und obwohl die Chemie zwischen Ford und Craig nicht stimmt was nicht daher rührt das beide auf unterschiedlichen Seiten stehen, sondern allgemein so hat der Film doch seine stärksten Momente wenn die Starpower mal so richtig aufgedreht wird, Finale zb oder der Überfall auf die Stadt wo sich Craig als Ein Mann Armee heraus stellt und für das überleben aller von aller größter Wichtigkeit ist.
    Olivia Wilde sieht optisch sehr gut aus, erfüllt in diesem Film aber eher ein hübsches Beiwerk.
    Die Außerirdischen sind gut getrickst, ein wenig Blut gibt es auch und die Idee mit der Zusammenarbeit der Cowboys und der Indianer wie das Geheimnis um Craig und auch um Wilde sind ebenfalls positiv zu vermerken.

    Western 70%
    Science Fiction 30%

    + als Western gelungen,....
    + Harrison Ford überzeugt auch als Cowboy, und erst recht gefällt mir Daniel Craig als smarter und rauher Einzelkämpfer,.....
    - ,... aber die Chemie zwischen Ford und Craig stimmt für mich nicht unbedingt
    - ,... die Aliens wirken deplaziert

    Alternative: Alien Desperados

    Fazit:
    Die Besetzung stimmt primär, und Daniel Craig gibt überzeugend das Rauhbein, und als Western einzeln gesehen auf jeden fall gelungen, nur wirken die Aliens deplaziert und wie ein Fremdkörper und die Chemie zwischen Ford und Craig war jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei für mich.

    • 6 .5

      "Cowboys & Aliens" erschien zu einer Zeit, als der Western tot war, zumindest im Kino kaum bis gar keine Beachtung fand. Umso bemerkenswerter ist, dass zumindest die erste Hälfte sehr sehr stimmig daherkommt und einen guten Western liefert. Ok, die Aliens muss man natürlich akzeptieren. Aber ansonsten verzichtet "Cowboys & Aliens" lobenswerterweise auf die Blockbuster-Western-Coolness á la "Wild Wild West" oder "Django unchained". Und Craig gibt schon einen passenden Revolverhelden ab, da stimmt die Mimik einfach. Vor allem die Kamera macht einen richtig guten Job und sorgt für tolle Aufnahmen. Einzig die Musik schafft es nicht, da mitzuhalten.
      Leider dreht sich das ganze im zweiten Teil doch um fast 180 Grad. Offenbar wollte man doch dem breiten Publikum etwas mehr Spektakel bieten und der Sci-Fi Anteil nimmt extrem zu, leider zu sehr. Man jagt die Protagonisten von einem Westernklischee ins nächste und lässt der Action jetzt freien Lauf in Form von Explosionen, Kämpfen und Laserkanonenfeuerwerk.

      Da beide Teile, Western- und Sci-Fi-Teil, sich nicht so recht zusammenfügen wollen, bleibt leider nach vielversprechendem Start eine unrunde Sache übrig, aus der mehr herausgeholt hätte werden können.

      4
      • 5 .5

        Lange Zeit habe ich mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt diesen Film zu schauen, doch nachdem mir partout nichts eingefallen ist, was ich mir zu Gemüte führen soll, dachte ich mir was solls. Und wenn ich es mir recht überlege, spricht eigentlich nichts dagegen, dass die Aliens im Wilden Westen landen, schließlich müssen die ja nicht warten, bis wir Autos und Computer haben.
        Natürlich war die Story ausgemachter Blödsinn und als ich mir die Cowboys und Indianer ansah, wie sie gegen die Invasoren kämpften, kam mir das Bild von Steinschleudern gegen Panzer in den Sinn. Aber wenigstens wurde das Ganze visuell gut umgesetzt. So ziemlich jedes Rollenklischee, das es im Westerngenre so gibt, wurde ausgiebig ausgelutscht, vom geläuterten Banditen, der zum Helden wird bis zum Weichei, das plötzlich mit einem "One Shot" ein Alien ausknipst war alles dabei. Und Harrison Ford durfte noch mal den Han Solo geben. Das "Happy End", bei dem der Held einsam in den Sonnenuntergang reitet, durfte da natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem ein seichter Genre Mix, der keinem weh tun dürfte.
        Fazit: Lädt nicht gerade zu mehrfachem Konsum ein, aber wenn die grauen Zellen mal auf Sparflamme laufen, kann man sich den mal geben

        4
        • 4

          Zumindest besser als Wild Wild West, das ist das einzig Positive.

          • 7

            Außerirdische sind im Moment omnipräsent auf den Leinwänden - und mit Ausnahme so netter Parodien wie "Paul" sind sie meist übelst gelaunt. So auch in diesem Film wo mal wieder außerirdische Schleimbeutel auf die Erde kommen - immerhin mal nicht um gleich die ganze Welt zu erobern sondern aus einem anderen, geradezu unfassbar banalen Grund. Die eigentlich originelle Variante ist dann eben: die Aliens landen vor hundert Jahren hier und attackieren den Wilden Westen. Cowboys gegen High-Tech Biester (die bewußt nach dem "Predator" und dem "Alien" gestaltet wurden) ist ein Konzept das man eigentlich nur absolut bescheuert nennen darf - oder eben restlos genial. Ich nenne es auf jeden Fall frisch und originell - und genau das Richtige was man im Moment als Alternative zu "Skyline" oder "Battle Los Angeles" gebraucht hat. Im weiteren hat man vieles sehr richtig und manches nicht so restlos optimal gemacht. Die Wahl der Hauptdarsteller ist famos, wenngleich Olivia Wilde mir hier nicht so gut gefällt wie im zweiten "Tron" Film, Danile Craig hingegen ist als wortkarger einsamer Held höchst sympathisch und macht in jeder Szene eine echt gute Figur. Lediglich bei Harrison Ford frage ich mich warum man ihn als riesiges Arschloch einbaut daß sich dann zum guten Kerl mausert. Ebenso ist es schade daß die Geschichte aus der übersteigerten Grundsituation nicht noch ein paar Lacher mehr herausgeholt hat - aber der FIlm setzt den Schwerpunkt felsenfest auf den Westernpart. Dieses Stück wird total nüchtern und nahezu todernst gebracht, inklusiver blutiger Revolverfights und wilden Reitduellen. Dabei kommt ein hoher Actionanteil heraus, extrem hohe Spannung und auch tolle Effekte. Über kleine Patzer kann man hinwegsehen (etwa als es mitten im Gefecht eine Hauptfigur erwischt und dann mal eben 2 Minuten Ruhe zur Trauer einkehren) und diese FIlm letztlich als originellste Nummer im derzeitigen Kinoprogramm ansehen.
             
            Fazit: Western Action und Science-Fiction Kracher mit kernigen Helden und hoher Spannung - absolut gelungen!

            Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=UKEO18yXsZs

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            • 5 .5

              "Cowboys & Aliens" ist ein sehr seltsamer Genre-Mix und hört sich auf den ersten Blick wie ein Trashfilm aus dem Tele 5-Programm an. Und eins muss man solchen Filmen ja oft schon von vornherein lassen: innovativ und kreativ sind sie sehr oft.
              Das trifft auch auf diesen Film hier zu. Der Unterschied ist, dass das Alienklatschen im Revolverland hochwertig produziert und besetzt ist. Independence Day trifft ein bisschen John Wayne, alles aufgepeppt mit neuester CGI-Technik und ein paar flotten Sprüchen. Ansonsten hat man es hier mit durchschnittlich solider, üblicher Action zu tun.

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              • 6

                Wenn man den Umstand betrachtet, dass hier zwei völlig unterschiedliche Genres zusammengewürfelt wurden, was auf den ersten Blick nur in einem totale Desaster enden kann, dann ist "Cowboys & Aliens" überraschend gut gelungen.

                Solche Crossover Filme laufen nämlich immer Gefahr, am Ende weder Fisch noch Vogel zu sein und keine Stilrichtung wirklich befriedigend auszuführen. Im Kern kann man den Streifen wohl als waschechten SciFi-Flick bezeichnen, der sich zufälligerweise eben im wilden Westen entfaltet.

                Im Nachhinein ist diese Idee eigentlich ziemlich reizvoll und unverbraucht, und ich würde mich über mehr Umsetzungen solche waghalsiger Story-Idee freuen. Auch wenn die Ernsthaftigkeit hier oft etwas deplatziert wirkt.

                Am Ende entscheiden wie so oft die persönlichen Präferenzen, ob man solch einem Film etwas abgewinnen kann oder eben auch nicht. Mindestens unterhaltsam ist "Cowboys & Aliens" aber auf sicher, auch wenn die Ausführung des Plots vor allem gegen Ende, vom Gehirn des Zuschauers nur noch geringste Aufmerksamkeit verlangt.

                Aber was möchte man bei diesem Film-Titel auch erwarten, welcher sich mit selbigem bereits als hochwertig-teuer produzierter Edeltrash entpuppt. Handwerklich kann man den Machern jedenfalls keinen Vorwurf machen, konnte man doch auch aus einem ansehnlichen 160 Millionen-Dollar Budget bedienen.

                Würde der Film nicht auf einer Comic-Vorlage beruhen, hätten die Geldgeber das Script wohl lauthals ausgelacht und mit faulen Eiern geschmissen. Man sollte solche aussergewöhnliche Umsetzungen also durchaus ein wenig zu schätzen wissen, selbst wenn das Endprodukt nicht gerade überdurchschnittlich zu überzeugen weis.

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                • 4 .5

                  Naja die Kombination eines Westerns mit einer Alien-Invasion klingt schon mal ziemlich albern, war dann auch so. Einmal angucken reicht.

                  2
                  • 3

                    ouch...dieser Film tut schon fast weh :)
                    ok...ein paar Aliens kommen auf die Erde und wollen Gold abbauen...naja...dass könnte ja sogar vorkommen :) aber dass ein paar Cowboys und Indianer dann solch eine hoch-entwickelte Kultur dann auch noch mit paar Pistolen vernichten, ist nun echt nur dämlich :)
                    Ausstattung und Spannung sind auch einfach nur flach:(
                    Fazit: wenn nichts anderes im TV kommt, kann man zur not einschalten. besser wäre wohl aber ein feines buch:)

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                    • 9

                      Endlich mal eine neue Idee: hier trifft Mars Attack auf Westernhelden. Klar, dass es dabei in Richtung Fantasy gehen muss und nicht nur wegen Harrison Ford kommt gegen Ende ein Indiana-Jones Gefühl auf. Der Held ist allerdings Jake (Daniel Craig der mehr als nur 007 kann). Er trägt eine blinkende Kralle am Handgelenk, die er als entscheidende Waffe im Kampf gegen die Außerirdischen einsetzt, die er damit wie Ungeziefer killt. Mit Lasso ähnlichen Riesenschlingen ziehen die Aliens die Erdbewohner an Bord ihres Raumschiffs.
                      Diese gelungene Mischung aus Western und Sci Fi bietet spannende Unterhaltung mit vielen tollen Stunts und packenden Animationen. Sogar die Lösung am Ende ist durchaus akzeptabel, wenn das Raumschiff zum Rückflug startet und…
                      Einige nette Einfälle dienen der Erheiterung des Publikums wie die kleinen Feen, die wir u.a. aus Peter Pan kennen. Bemerkenswert ist hier auch die Zusammenarbeit von Indianern und Weißen. Das klappt nach den üblichen Meinungsverschiedenheiten hervorragend. Beide Gruppen, die sogar noch von Jakes früheren Spießgesellen unterstützt werden, ergänzen sich und so gibt es im Finale zwei unterschiedliche Schauplätze: die offene Feldschlacht und Jakes Suche nach den Geiseln der Aliens im Inneren eines Felsmassivs, in dem das Raumschiff feststeckt.
                      Zwischen den Parteien inklusive Wiedergeburt agiert Ella (Olivia Wilde), die Jake hilft und statt für das Happy End am Leben zu bleiben, sich für die Bleichgesichter opfert. Und der an sich auf Psychopathen gebürstete Paul Dano vollzieht hier eine bemerkenswerte Wandlung vom nichtsnutzigen Muttersöhnchen zum netten Sohn von Harrison Ford.
                      Und nach guter alter Westernmanier reitet Jake davon, nachdem er die Bewohner befreit und seine eigene Freundin sicher im Jenseits weiß.
                      Da ist dem Multitalent Jon Favreau ein guter Coup gelungen und ein für fast alle glückliches Ende mit Schmackes statt Schmalz.

                      • 0

                        Und hier kommt die Ein-Millionen-Euro-Frage: Um was geht es im Film „Cowboys & Aliens ?“
                        a) Um Alligatoren und Flusspferde ?
                        b) Um Investmentbanker und Finanzhaie ?
                        c) Um einen Marathonläufer aus Namibia ?
                        d) Um „Cowboys & Aliens“ ?

                        Ihr dürft gerne jemanden anrufen. Ich überweise jedem 1 Million Euro, der es rausbekommt. Aber mal im Ernst !

                        Was muss man genommen haben, um auf so eine bescheuerte Idee zu kommen, das Wildwest-Genre mit Aliens IM KINO zu paaren ??? Ich will auch was davon haben, das muss ja ein geiles Gefühl sein, so drauf zu sein.

                        Der Stoff basiert auf einem wirklich erstklassig-gezeichneten Comic von Dennis Calero und Luciano Lima – basierend auf der Idee des Verlegers Scott Mitchell Rosenberg. Wollen wir mal was klarstellen ? Im Comic ist ALLES erlaubt, der grösste Dünnschissmix aller Zeiten, wenn es nur top illustriert ist. Darin liegt ja gerade die Stärke von Comics. Aber Comic ist nie Film, und Film nie Realität. Schwierig wird’s also, wenn man versucht, einen Comic-Stoff durch eine Verfilmung real wirken zu lassen. Das gelang gut mit „Spiderman“, aber ging völlig in die Hose mit „Asterix & Obelix“.

                        Und hier tuts wirklich weh, zumal sich kein Geringerer als der alte Harrison Ford hat ködern lassen. An seiner Seite – man glaubt es nicht – mischt James Bond Daniel Craig mit. Als wären alle von guten Geistern verlassen. Oder haben sie sich durch die fette Gage ein Anwesen auf den Malediven gekauft ? Warum ? Sind doch beide schon millionenschwer, und haben sicher beide bereits unzählige Immobilien auf der Erde.

                        Der Streifen selbst ist optisch erstklassig verfilmt – die Tricks sind Top - keine Frage. Aber der Inhalt ist bereits im Titel verbrannt worden. Ist halt blöd, wenn ich einen Film „Notdurft im rasenden Zug“ nenne, und es um einen Mann geht, der im rasenden Zug die Toilette sucht.

                        Regisseur Jon Favreau (Iron Man) scheint auf Machbarkeiten zu pfeifen. Und alte Stars lassen sich offenbar kaufen wie Nutten am Straßenrand. Hat Ford denn kein bisschen Schauspielerehre mehr ? Oder Craig ?

                        Sogar ein Score-Riese wie Harry Gregson-Williams ist mit von der Partie. Jaja – Geld regiert die Welt...

                        Satte 160 Mio. Dollar (!!!) gab Paramount für diesen Mist aus, gerade mal 170 kamen wieder rein. Was einer klaren Niete gleichkommt. Über 15 Produzenten saßen anscheinend zusammen bekifft im Whirlpool (darunter Steven Spielberg), und schienen den Satz zu ignorieren: Zuviele Köche verderben den Brei.

                        Fazit: An wen sich dieser hochwertig-aufgemotzte Schund richtet, ist klar. An Comic-Fans. Deswegen wurde das Projekt auch auf der San Diego Comic-Con vorgestellt. Ich frage mich aber, wieso sich ein Harrison Ford und Daniel Craig so etwas antun. Das Schlimmste aber ist, dass der Streifen bierernst abgedreht wurde. Als Parodie ließe man sich sowas ja sogar mal gerne gefallen. Ein Gutes hat die Sache dennoch: Es ist schön, mal wieder einen glatten Nuller vergeben zu dürfen.

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                        • 5

                          Nette Idee, aber einfach völlig abstrus und absolut ohne Sinn und Gehalt.
                          Ich erwartete eigentlich ein Film a la "Independence Day", wo ein paar Alien aus der Zukunft auf die gute alte Western Art in den Arsch getreten wird. Aber das hat damit nichts zu tun ...
                          Irgend einem nichtssagenden Cowboy, der plötzlich aus dem Nichts die Hauptrolle übernimmt, fällt eine Alien-Waffe in die Hand, er weiss antürlich sofort wie er die bedient und wird zum Rambo des Wilden Westens ...
                          Ach bitte!

                          • 3

                            Die fehlende Chemie zwischen den Hauptdarstellern Ford / Craig ist noch das geringste Problem der Hochglanztrashgurke.

                            • 7 .5
                              Rassilon 04.10.2016, 13:51 Geändert 04.10.2016, 16:57

                              Der Film bekommt von meinen Copiloten nicht die Liebe, die er verdient.
                              Ist er ein Meisterwerk? For Sure not, aber verdammt nochmal, es gibt Cowboys UND Aliens in diesem Film. TL DR unten

                              Wenn man mal das Hirn ausschalten kann, nicht unbedingt nach Logik oder Drehbuchlöcher fragt, der kann sich hier gut amüsieren.

                              Dabei hat der Film aber mehr zu bieten, als reines Effektgemetzel ala Transformers.

                              Ähnlich wie in Avatar wird hier ( in vertauschten Rollen ) der Imperialismus Amerikas hinterfragt und ein gut aufspielender Daniel Craig ( Layer Cake ) sorgt auch für den ein oder anderen dramatischen Moment.

                              Neben Craig machen aber auch Sam Rockwell ( Green Mile ) und Paul Dano ( There will be Blood ) eine ziemlich gute Figur.

                              Dann spielt da auch noch Harrison Ford mit, diesen Schauspieler kennt der ein oder andere vielleicht aus "Das Kartell". Der allerdings spielt so gelangweilt und verkrampft, dass seine spätere Aussage, er habe es nur wegen dem Geld gemacht, durchaus sinn ergibt.

                              Als weibliche Hauptrolle ist Olivia Wilde ( Cold Blood ) zu sehen. Der ein oder andere weiß von mir vielleicht: Sie ist meine Lieblingsschauspielerin.

                              Wirklich großen Freiraum hat sie hier nicht, macht ihre Sache aber durchaus überzeugend ( scheußliche dt. Syncro ) und kann in einigen Szenen durchaus punkten ( Die Dame hat so eine fragile-psycho Aura <3 )

                              TL DR. Der Film erfindet das Rad nicht neu, ist ein Actioner mit dramatischen Einlagen, die aber eben Einlagen bleiben und dem Film keine richtige Tiefe verleihen können. Neben den gelungen Effekten punktet das Design der Aliens und die muntere Versammlung an herrvorragenden Nebendarsteller.

                              Für einen unterhaltsamen Fernsehabend und Olivia Wilde Fanboys wie mich sehr geeignet :)

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                              • 6
                                Nospheratu99 28.09.2016, 09:15 Geändert 28.09.2016, 09:19

                                >>> Achtung!! Enthält Spoiler!!! <<<<
                                Gut gemachte Genre-Mischung, hat mir gefallen. Die üblichen Western-Gegner (Indianer – Cowboys, Banditen – Sheriff) gehen dabei für den Fortbestand er Erde ein Zweckbündnis ein und erhalten dabei auch Unterstützung von einem außerirdischen Rache-Engel, der die Erde ebenfalls vor der Zerstörung retten will. Die Außerirdischen werden dabei als technisch und physisch überlegen dargestellt, nur durch den Zusammenhalt verfeindeter Genre-Gruppen kann die Rettung gelingen. Dabei sind Empathie und gegenseitiger Respekt gefragt, um die unterschiedlichen Gruppen zusammenzubringen. Die beste Szene des Films war eindeutig die Fürsprache Nat´s für den Colonel, das hatte wirklich eine gute Schwingung. Die Probleme und deren Lösungen jedenfalls gut ausgearbeitet. Action und Kampf waren dabei weder über- noch unterrepräsentiert, überhaupt hatte der Streifen einen guten Rhythmus und auch die Atmosphäre war durchgängig in Ordnung.
                                Gegen die Inszenierung kann man nichts sagen, wie gesagt wird die Handlung unaufgeregt und konsequent vorangetrieben, auch die Charaktere waren scharf gezeichnet, wenngleich man sich auch durch die Bank Stereotypen bedient hatte (was meiner Ansicht aber weniger dramatisch ist, ist es doch genretypisch). Weniger begeistert war ich von den Computereffekten. Wenngleich die Ufo´s noch ganz gut designt waren, so sprach mich die Optik der Aliens nicht wirklich an, auch die Bewegungen manchmal etwas hölzern und ruckelnd. Besonders die Szene im Wasser nach dem Absturz nicht passend. Dafür die Sequenzen mit dem Phönix aus der Asche (übrigens ein toller und überraschender Einfall) und der darauffolgenden drogeninduzierten Trance sehr gut. Drehbuch und Synchronisation auch so weit in Ordnung, gaben sich keine Blöße, das kam alles recht ansprechend daher.
                                Von Seiten der Darsteller bekam man durch die Bank Qualität geliefert, jeder tat, was er am Besten konnte. Harrison Ford brachte einen mürrischen und schwierigen Han-Solo-Westernhelden, Daniel Craig den coolen Schweiger. Sam Rockwell stilsicher in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle, ebenso wie Raul Trujillo. Aber auch die Damen wussten zu gefallen, Olivia Wilde und Abigail Spencer brauchten sich hinter den männlichen Darstellern keinesfalls zu verstecken.
                                Fazit: Ein durchaus empfehlenswerter Genre-Mix, der eigentlich Fans beider Stilrichtungen gleichermaßen bedienen sollte. Ich persönlich kann mit solchen Experimenten durchaus etwas anfangen, obwohl das Western-Genre (das hier doch eher stärker repräsentiert ist) jetzt nicht unbedingt meins ist. Trotzdem punktet der Streifen durch einen ansprechenden Plot und eine gute Atmosphäre. Auf überbordende Action wurde zu Gunsten der Entwicklung der Charaktere dankenswerter Weise verzichtet, ein weiterer Pluspunkt. Klassiker wird aus dem Streifen jedoch wohl keiner, aber zum immer wieder mal schauen taugt er allemal, ohne dass es zu Längen kommt.

                                • 6 .5

                                  Außergewöhnlicher Genre Mix Western vs Science-Fction von Jon Favreau.
                                  Bildgewaltiges CGI Gewitter mit Mega Staraufmarsch über Craig, Ford, Wilde, Rockwell, Dano... das sich hier im Wilden Westen gegen eine Invasion von Aliens zurwehr setzen muß.
                                  Bei allem unterhaltungswert, bleibt ein irgendwie Fader unzufriedener Beigeschmack, das diese Genre-Fusion nicht wirklich Prickelnd ist.

                                  Kurzweilige Unterhaltung die von ihren Staraufgebot über durchschnitt gehalten wird.

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                                  • 5

                                    Eine Aneinanderreihung von Klischees war mein Wunsch. Aber dass diese nicht im mindesten untergraben, auf dünnes Eis geführt oder an der Nase herumgeführt werden, sondern mit dicker amerikanischen Soße übergossen werden? Bäh...

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                                    • 7

                                      Durchaus gut gemachter Film, mit starken Schauspielern und gutem Drehbuch aber sehr extravaganter Story. Der Film hatte durchaus Längen, ich hab ihn aber in der Extended Fassung gesehen.Kann man sich durch aus mal ansehen.

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                                      • 4

                                        was haben wir gelernt? Zwei an sich coole Genres zu mixen, heißt noch lange nicht, dass dann was Cooles rauskommt. Tut es hier leider wirklich nicht. Daniel Craig ging mir noch nie so auf die Nerven mit seinem Gesichtsausdruck wie hier. Und das Ende, ach das Ende...

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                                        • 7 .5
                                          RingoRockstar 03.07.2016, 12:37 Geändert 03.07.2016, 12:40

                                          @ Ali34... Das kann man auch anders sehen
                                          Genrekino ist Zitatkino. Aber Cowboys, so möchte man meinen, haben im Fantastischen Film nun wirklich nichts zu suchen. Doch bereits 1966 verlief sich in dem B-Film »Jesse James Meets Frankenstein's Daughter« der gesuchte Western-Outlaw auf der Flucht vor dem Sheriff im Schloss von Frankensteins Enkelin Maria, die seinen Kameraden Hank per Hirntransplantation prompt in einen willenlosen Zombie verwandelte und ihn Igor taufte. In dem durchaus gesellschaftskritischen »Westworld« vom späteren Erfolgsautor Michael Crichton aus dem Jahr 1973 war es ein eiskalter Revolverheld-Cyborg mit dem Antlitz von Yul Brynner, der in einem futuristischen Vergnügungspark Amok lief.
                                          Doch der Film »Cowyboys & Aliens« von »Iron Man«-Regisseur Jon Favreau kommt seriöser daher, als es der absurde Titel des Genre-Crossovers vermuten lässt. Dabei verharmlost das kleine Wörtchen »und« das Konfliktpotenzial der Begegnung schon gewaltig. Man könnte glatt erwarten, die Westernhelden würden im Film mit den Aliens Friedenspfeife rauchend am Lagerfeuer sitzen. Das Gegenteil ist in dem Science-Fiction-Western, basierned auf dem gleichnamigen amerikanischen Comic von Scott Mitchell Rosenberg, natürlich der Fall. Die insektenhaften Krustentiere mit schleimigem Innenleben sind im Jahr 1873 aus dem Weltall in den Wilden Westen nach Arizona gekommen, um Gold zu stehlen und die Cowboys mit ihren Frauen und Kindern für Forschungszwecke zu kidnappen. Doch die Außerirdischen haben ihre Rechnung ohne den Fremden ohne Namen und Gedächtnis gemacht.
                                          Wie ernst Favreau seinen Film und die Genres nimmt, in denen er wildert, zeigt die Besetzung der Hauptrollen mit namhaften Hollywoodschwergewichten. Harrison Ford, der mit Cowboyhut natürlich aussieht wie »Indiana Jones«, spielt den grimmigen Colonel Dolarhyde. Daniel Craig, der ohne seinen Hut aussieht wie »James Bond«, spielt den namenlosen Fremden in schnörkelloser Anlehnung an Clint Eastwood in den Spaghetti-Western von Sergio Leone. Die Ehrfurcht, die auch Nebendarsteller wie Sam Rockwell ihren Rollen entgegenbringen, zahlt sich im Laufe des Films aus. Denn gerade wenn man die abziehbildhaften, wohlbekannten Figuren im inhaltlich vorhersehbaren Genrekino nicht mit billigen Witzen verrät, werden aus ihnen Ikonen, zu denen man gerne aufschaut und denen man auch bedingungslos glaubt, dass sich Cowboys mit Indianern verbünden, um ein Raumschiff voll wütender Aliens aus der Wüste von Arizona in den Orbit zu katapultieren. Die völlig ironiefreie Inszenierung mag den Film für ein junges Publikum, für das er letztendlich gemacht ist, etwas altbacken und wenig originell erscheinen lassen. Große Jungs werden in »Cowboys & Aliens« jedoch rechtschaffenen und soliden High-End-Trash erkennen, der sich ausnahmsweise mal nicht selbst auf den Arm nimmt, sondern die Grenzen des Genrekinos mit Bedacht erweitert.

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                                            BébelAli 02.07.2016, 18:54 Geändert 03.07.2016, 17:13

                                            Ein Dialog der Kreativität --- Los Angeles, 2010

                                            Produzent A: So, Leute. Wir brauchen mal wieder eine tolle Idee für einen Cowboy Film. Die gabs ja in letzter Zeit nicht mehr so häufig. Es muss auf jeden Fall spannend sein und braucht viele Actionszenen. Vergesst aber nicht, dass wir Daniel Craig die Hauptrolle geben werden.

                                            Drehbuchautor: Sagt mir was ihr wollt und ihr kriegt es in zwei wochen.

                                            Produzent B: Klasse! Ich dachte daran, dass wir versuchen die Menschlichen Gefühle und die Einsamkeit des Helden in ein neues Licht zu rücken. Wir brauchen Stärke, aber viel Sentimentalität. Die Geschichte muss poetisch sein und viele Fragen über das Leben aufgreiffen. Wir sollten zeigen das, obwohl der Held Gewalt sehr oft benötigt, dies nicht der richtige Weg ist, sondern einzig und alleine die Liebe unseren Helden schützen und ihn Lehren können. Er wird lernen was es heißt, ein Mensch zu sein.

                                            Produzent A: Ach scheiß drauf, wir nehmen Cowboys und packen die in ein Alienfilm.

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                                              Hasan Tamer 29.05.2016, 23:57 Geändert 30.05.2016, 00:02

                                              Peinlich...wie weit muss mann in sachen Einfallslosigkeit sinken um auf so eine lächerliche Idee zu kommen??? Ich denke sehr Tief und das noch mit eine Topbesetzung.Hollywood tut mir echt sehr Leid. Aus diesen Gründen habe ich mir das angeschaut.Hallooooo es gibt 1 mio Storys mindestens.Echt schade für die Finanzierung,das hätten sie der San Marita spenden können,hätte viel mehr Wirkung gebracht,anstatt sich so zu blamieren. Bewertung 0 .

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                                                Die Actionszenen waren ok. Die Story war eher weniger spannend. Und die meisten Szenen waren gespickt mit "grade noch so ankommen", "Die Maid im letzten Moment vor der Gefahr retten" und "Ist er Tod? Nein er hat überlebt" Momenten.

                                                Die Idee dahinter ist eigentlich ganz interessant. Nicht unbedingt eine gut überlegte Meisterleistung, weil Independence Day nehmen und einfach in die Zeit zurückdrehen auf Wilder Westen ist nicht DIE abgefahrene Idee, aber mal irgendwie schon was neues.

                                                Im Grunde war das einzige was mir nicht so gefallen hat, das sich der eher kurze Handlungsstrang so extrem gezogen hat.

                                                Wie gesagt mittelmäßiger Film. Kann man sich ansehen. Man verpasst aber auch nichts wenn man ihn nicht gesehen hat.

                                                • Also ich muss sagen, ich kann die durchschnittlichen Bewertungen und Verisse nicht nachvollziehen. Endlich mal wieder ein auflockerndes, mutiges Action-Kino. Die Idee mit den beiden Szenarien Western & Sci-Fi Aliens bedrohen die Menschen ist sehr gut eingefangen und meiner Meinung nach beispielhaft umgesetzt. Craig und Ford spielen ihre Rollen top und könnten nicht besser besetzt sein. Die Story ist völlig OK und für nen Kino-Poppcorn-Actioner wirklich gelungen. Die Dialoge sind cool und spritzig und auch das Art-Design der Aliens und deren Zubehör kann meiner Meinung nach überzeugen.
                                                  So absurd diese Mischung aus den beiden Genres auch im ersten Moment sein mag, so flüssig und beständig sind sie auch zusammengefügt. Seh ich mir gerne wieder an

                                                  • 4 .5

                                                    Wenn er sich wenigstens nicht so ernst nehmen würde.
                                                    Etwas Spaß wäre hier angebracht gewesen.