Daredevil - Kritik

Daredevil

US · 2003 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 12 · Actionfilm · Kinostart
Du
  • 5 .5
    sodorasodi 23.08.2018, 00:07 Geändert 23.08.2018, 00:12

    (Bewertung für Directors Cut)
    Ganz gut.
    Klar hat der Film seine Schwächen und ist viel schlechter als die Serie, doch insgesamt ist er ganz unterhaltsam.
    Sowohl die Soundtracks als auch die Überleitungsszenen über NewYork sind stimmig und gut gewählt.
    Das CGI und die Kampfszenen sind dafür, dass es 2003 herausgekommen ist, ziemlich gut.
    Die Story ist unterhaltsam und teils auch lustig.

    Sehr großer Kritikpunkt ist allerdings Ben Afflecks Gesichtsausdruck, der blind wohl mit Ausdruckslos gleichgesetzt hat und auch bei den emotionalsten Momenten nur nichtssagend vor sich hinschaut.

    Ist es ein sehr guter Film? Nein.
    Ist es Wert mehrmals anzuschauen? Nicht unbedingt.
    Aber ist es schrecklich? Absolut nicht.
    Es ist einfach eine netter und teils lustiger Film, den man ohne hohe Erwartungen sogar gut genießen kann.

    2
    • 2 .5

      Am Anfang witzig, irgendwann anstrengend

      • 5

        Bewertung gilt für den Directors Cut

        • 0

          Der Film ist eine Null.
          Ben Affleck ist eine Null.

          • 4 .5

            Ich mag den Soundtrack. Aber der Film stört beim zuhören.

            1
            • 4 .5

              War klar: nachdem die „X-Men“ sowie der Spinnenkrabbler „Spider-Man“ Anfang der 2000er zu solchen Erfolgen wurden, wurd jeder andere alte Marvel-Superheld für die große Leinwand aufbearbeitet – „Daredevil“ fällt jedoch im Vergleich zu seinen Kameraden recht bescheiden aus.Klar, der Reiz an der Figur besteht darin, dass der Held blind ist – und das wird zunächst auf recht interessante Weise gezeigt und von Ben Affleck gut verkörpert. Aber das alleine kann keinen ganzen Film tragen. Immerhin gibt’s mit dem famosen Colin Farrell als Psychokiller Bullseye und „Alias“-Star Jennifer Garner als robuste Arschkick-Amazone ein paar lohnende Nebenfiguren, die den mit Absicht düster gestalteten Film etwas anheben. Retten können sie ihn aber nicht (auch nicht „Silent Bob“ Kevin Smith in einer Nebenrolle), der Film wird alles in allem zu einem bleischweren, humorlosen und finsteren Actiongrusler ohne hohen Spaßfaktor.Fazit: Ein paar gelungene Actionszenen und die guten Darsteller retten den düsteren Film leider nicht vor dem Sturz in die Belanglosigkeit!

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              • 4
                Leinzi 07.02.2018, 22:09 Geändert 18.02.2018, 14:48

                [Director's Cut - XXX min]

                Nach vielen Jahren gab ich DAREDEVIL mal wieder eine Chance, aber so richtig will der nicht funktionieren. Da helfen auch die zusätzlichen 28 Minuten nicht viel. Mich hat er im Mittelteil verloren. Die Story war nicht packend und zudem auch überladen. Elektra hätte ich beispielsweise komplett gestrichen, dafür hätte ich mehr von Origin-Geschichte sehen wollen. Die Geschichte des Jungen fängt ja gnz gut an, nur kommt dann plötzlich ein Cut und der Film stellt einen vor vollendete Tatsachen.

                Ich kann nichtmal sagen, was Daredevil eigentlich kann. Ich weiß, dass er blind ist und dafür seine anderen Sinne geschärft wurden, auch den Radarblick nehme ich ihm ab. Aber warum kann er so weit springen und warum ist er plötzlich so stark und schnell? Ein Erkunden der Fähigkeiten hätte mir gefallen - wie in SPIDER-MAN damals.

                Vielleicht sollte ich es mal mit der Serie probieren...

                Die Bewertung geht noch etwas nach oben von 2,5 auf mindestens GREEN LANTERN-Niveau. Ich sach mal: ne 4 wäre angemessen.

                Bewertung [04.02.2018]: ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒|▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒ | 38%

                7
                • 3

                  Nachdem ich so viel Gutes über den Directors Cut gehört hatte und darüber, wie sehr er den Originalilm aufwerte, kann ich dem nur vorbehaltlos zustimmen und erhöhe hiermit meine Bewertung deutlich auf 3 Punkte.

                  • 2

                    Als Fan der Marvel Serie fragt man sich natürlich, wie der Film so ist. Ich kann keinen Fließext dazu schreiben, also einfach mal hier ein paar Punkte, die mir besonders aufgefallen sind. [Achtung Spoiler folgen]

                    - Matt's letzten Worte beim Tod seines Vaters waren "Ich kann dich nicht sehen Dad, ich kann dich nicht sehen". Na ach was. Und wie wurde bitte sein Vater ermordet? Mit einem Faustschlag ins Gesicht?
                    - Was war das für ein Ding, in dem er aufgewacht ist? Eine seltsame Badewanne, die wie ein Sarg gebaut ist. Ich mein, Ok, was auch immer.
                    - Die Effekte sind selbst für 2003 peinlich
                    - Einige Moves sind ja etwas seltsam - erinnern sehr an Catwoman, also auch seine Gelenkigkeit.
                    - Er lässt einen Verbrecher auf einem Bahngleis liegen! Im Ernst...? Auch noch RICHTIG schadenfroh. Toller Katholike. Und dann hinterlässt er auch noch seine Unterschrift... bei einem MORD.
                    - Ben Affleck's Schauspieltalent versagt auf ganzer Reihe. Er zieht einfach 24/7 das gleiche Gesicht, so wie man es von ihm gewohnt ist.
                    - Kaum kommt eine schöne Frau rein, weiß Matt sofort Bescheid. Er benutzt seine Blindheit auch noch als Flirtmethode, sehr smooth Matt.
                    - Elektra fängt dann auch noch an sich mit einem Blinden zu prügeln und Matt macht einfach mal mit, WTF. Diskretion nicht existent, weil Blinde ja auch einfach so Battles auf Kindergartenhöfen anfangen.
                    - Fisk. Ein großer Schwarzer im Anzug, der eine Zigarre raucht und einfach aus Willkür zwei seiner Angestellten umbringt. Das Drehbuch von diesem Charakter ist so unglaublich klischeehaft, dass man als Zuschauer keine Sekunde damit verschwendet auch nur einen Hauch von einem vielseitigen und tiefgründigen Bösewicht zu erwarten.
                    - Die alte Frau im Flugzeug ist durch die Erdnuss erstickt. Ich bin zwar kein Arzt, aber ich fange normalerweise an zu husten, wenn mir etwas im Hals stecken bleibt. Und nach einer halben Minute ist man sicherlich noch nicht erstickt.
                    - Matt's Fähigkeiten werden echt seltsam dargestellt. Er kann den Mann in der U-Bahn Station nicht schniefen hören, aber durch Regentropfen Elektras Gesicht sehen. Aha...
                    - Die Sequenz vor und während des Todes von Elektras Vater war unglaublich lächerlich und lahm. Ich schätze sie war dafür da, dass Elektra einen Grund für Rache an Daredevil hat, auch wenn es offensichtlich nicht seine Schuld war.
                    - Die Musikwahl ist ziemlich oberflächlich. Es kommen fast ausschließlich Hits wie sie im Radio kamen und bei der Beerdigung von Elektras Vater kam im Hintergrund Evanescene's Immortal (Mein Gott).
                    - Jetzt kommt wieder coole Matt Action - seit wann verhält sich Matt wie ein Arschloch und läuft in Lederjacke herum? Sowas von lächerlich wie der sich benimmt, der scheißt echt total darauf, dass die ihn nicht mehr für einen normalen Blinden halten und apropros, niemanden wundert es, wenn Matt anfängt die zu verprügeln.
                    - Jetzt kommt auch noch Bring me to Life. "Wake me up inside" denkt sich wahrscheinlich gerade jeder, der sich diesen Schwachsinn gibt. Man sieht, wie Elektra übt und später auf Daredevil trifft.
                    - Daredevil ist halbtot, weil sie ihm in die Schulter gestochen hat. Elektra bekommt ihr verdammtes Messer durch die ganze Hand und verzieht nur leicht die Augenbrauen, während sie es herauszieht. Also ein Arzt hätte am Set nicht geschadet.
                    - Diese Sprünge. XDD Weder Medizin- noch Physikkenntnisse sind im Film zum Einsatz gekommen.
                    - Den Typen in der U-Bahn Station wirft er schadenfroh auf die Gleisen, aber Kingpin darf leben. Ah ja. *dramatischer Abgang von Daredevil*

                    Fazit: Die Beziehung zwischen Fisk und Daredevil war eigentlich kaum da, er hat lediglich durch Zweite bzw. Dritte Elektra und seinen Vater töten lassen, was jetzt aber auch nicht wirklich durch Fisk verursacht wurde, sondern durch Eigenverschuldung des Vaters und - das mit Elektra hat eh keinen Sinn gemacht. Dieser "Hass" ist einfach nicht da, das Bekämpfen vom Bösen schon gar nicht. Daredevil hat nur Rache genommen, das wars. So allgemein waren die Kampfsequenzen billig gemacht, die Storyline hatte viele Lücken (die Handlung war sehr vorhersehbar) und alle Charaktere waren flach. Ben Affleck's Schauspiel war schlecht, aber so richtig schlecht.

                    1 Punkt für den halbswegs schicken Anzug von Daredevil und 1 Punkt für die seltenen ästhetisch ansprechenden Szenen (z.B. als DD bei den Gargoyles hockte).

                    • 0 .5

                      Schreckliche Marvel Verfilmung einfach nur schlecht.

                      Plot

                      AIs Kind kam Matt Murdock bei einem UnfaII mit radioaktivem MülI in Kontakt und erbIindete. GIeichzeitig erhielten aIIe seine übrigen Sinne eine übermenschIiche Schärfe. Nun - seit dem brutalen Mord an seinem Vater - sorgt Murdock tagsüber aIs Anwalt für Gerechtigkeit, während er nachts als akrobatischer SuperheId Daredevil den Verbrechern New Yorks das Fürchten Iehrt.

                      Wie kann ein Pussy wie Ben Affleck ein Superhelden verkörpern als Schauspieler ist der Kerl schon fragwürdig aber einen Superhelden oder gar einen Actionhelden verkörpern kann er nicht sorry an all diejenigen die ihm als Batman gut finden aber ich finde Affleck einfach schlecht und unsympathisch das gleiche gilt auch für Colin Farrell der ist auch so eine Null.

                      Die Actionszenen sind natürlich schlecht was auch üblich Marvel ist so wie das CGI auch.Also ich hatte gar keinen Spaß an diesem Film. Es gibt zwar gute Marvel/Dc Filmen aber die kann man an einer Hand abzählen und "Daredevil" gehört bestimmt nicht dazu.

                      Katastrophaler Film der nicht im geringsten unterhält, reine Zeitverschwendung.

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                      • 5 .5

                        Mit dem Kauf von Daredevil holt man sich einfach gestricktes, anspruchsloses Popcornkino ins Haus, mittelstarke Superheldenaction. Ist kein Blockbuster, aber auch nichts, wofür sich ein Studio schämen müsste - ist einfach ok der Film.

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                        • 5 .5

                          Daredevil macht vieles falsch, aber auch soviel richtig.....

                          Bin absolut hin- und hergerissen

                          Trotzdem:

                          5,5/10

                          • 2 .5

                            Die Story war schlecht. Das jemand der blind wurde auch plötzlich von Häuser runterspringen kann, ohne zu sterben, darüber konnte ich hinwegsehen. Aber der Rest des Filmes folgte keiner Logik. Das Verhalten der Charaktere war unlogisch und sie haben nicht mein Interesse geweckt. Das war der schlechteste Marvel-Film, den ich gesehen habe.

                            • 4

                              Ein Superheldenfilm aus einer Zeit in der es nur sehr wenige gute Superheldenfilme gab. Und genau in diese Reihe der schlechten Comic-Verfilmungen reiht sich auch Daredevil ein. Besetzt mit einer großen Menge bekannter Schauspieler wird doch nicht nur Einheitsbrei, sogar schon schlechte Kost serviert.
                              Aber fangen wir mal etwas geordneter an, nämlich mit den Schauspielern. Am besten wirken hier wirklich noch die Nebencharaktere wie Jon Favreau und auch die kleine Rolle von Coolio. Ben Affleck kann man auch noch zusehen, der Rest der Riege spielt aber extrem hölzern und teils auch wirklich einfach nur überzogen schlecht. Besonders Colin Farrell hat mich da enttäuscht. Den Psychopathen überzeugend zu spielen liegt wohl nicht jedem.
                              Der zweite Punkt wäre dann die Effekte. Ok, der Film ist nicht sonderlich neu, sondern von 2003, aber das was dort an Effekten gezeigt wird ist teilweise wirklich lächerlich. Da hätten dem Film ein paar gute Stuntmänner besser gestanden als diese CGI Figuren.
                              Der nächste Punkt. Die Story, naja, da habe ich schon schlimmeres gesehen, aber gut sieht anders aus. Ebenfalls wie alle Twists der Story, welche extrem vorhersehbar ist.
                              Positiv an dem Film ist, dass er doch für zwei Stunden Unterhaltung bietet, ohne dass man sonderlich viel denken muss.

                              Fazit ist also, man kann wenn man will, man muss aber definitiv nicht und sollte auch nicht zu viel erwarten. Blasse Figuren, schlecht spielende Schauspieler und schlechte Effekte.

                              Eine kleine Anmerkung noch: Wieso kann in diesem Film eigentlich jeder mindestens 20 Meter weit springen?

                              • 8 .5

                                Ich mochte die Action, die Mitwirkung von Colin Farrell
                                ( Zitat: "Ich will auch so ein bescheuertes Kostüm !" ) und
                                Michael Clarke Duncan ( The Green Mile ) als Bösewicht.
                                Ich mag es auch, wenn Helden nicht aalglatt sind, sondern durch ihre Vorgeschichte wie hier menschlich werden.
                                Ben Affleck ( State Of Play ) kann mit der richtigen Rolle durchaus ein angenehmer Schauspieler sein.

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                                • 8
                                  VinniVega73 22.08.2016, 01:27 Geändert 16.12.2016, 00:45

                                  Klare 8 Punkte für Daredevil ...aber nur für den Director's Cut !

                                  Wer den Film mit 5,4 oder weniger bewertet hat...aufgrund der Kinofassung kann ich gut verstehen ! Diese Fassung ist einfach scheisse !

                                  Der Director's Cut wird über 30 Minuten länger...jetzt denken viele..oh bitte nicht noch länger :) !
                                  Aber diese Version ändert vom Tierchen nicht die Farbe sondern es mutiert zu einem komplett anderen Tier !
                                  Es wirkt als hätte der Regisseur einfach nur die schlechten Szenen in die Kinofassung gesteckt !

                                  Der göttliche Humor fehlt völlig ..ganze Handlungsstränge fehlen Pantoliano,Farrell,Duncan und insbesondere Favreau mit deutlich mehr Screentime im DC !
                                  Marc Johnson begründet es mit dem Tempo Argument !
                                  Wollen die Menschen eine tiefere Story oder schlicht Tempo..er entschied sich für Tempo ! Big fail !
                                  Selbst heute auf der Blu ray schwafelt er noch davon die Kinogeschichte wäre besser !
                                  Ich würde sagen Beruf total verfehlt ! Entlassen und an kein Filmset mehr lassen !
                                  Der Humor im DC kann locker mit jedem Marvel von heute mithalten !
                                  Die Story kann sich nun auch sehen lassen... und wirkt nicht mehr so schrecklich verstümmelt !!

                                  Schwächen bleiben...der Sountrack funktioniert überhaupt nicht...was Revell hier liefert ist gelinde gesagt Müll !
                                  Die Effekte sind natürlich die gleichen...aber der Film ist von 2003...das kann man Ihm nicht wirklich anlasten !
                                  Der Kingpin mit mehr Screentime... aber immer noch deutlich zu wenig !
                                  Im DC tötet er zwar dann auch mal...aber der Charakter bleibt trotzdem blass !
                                  Der Endfight ist im DC deutlich länger und es geht auch härter zur Sache...rettet leider Duncan natürlich nicht !
                                  Müsste man wieder Johnson fragen was in seinem kleinen stübchen so rund geht !
                                  Andere Filmgestalter kommen auch zu Wort...einer blickt es noch weniger...der die Kinofassung immer noch als das Nonplus Ultra sieht !
                                  Rausschmeissen !!! Und solche Nulpen sacken eine Heidenkohle ein !

                                  Fazit : keine deutliche Steigerung im DC...schlichtweg ein anderer Film !!
                                  Kinofassung schrott..DC sehr gut !
                                  Wer dem ganzen eine Chance geben möchte...
                                  Herzlichen Glückwunsch ! Alles richtig gemacht !

                                  • 4
                                    RoboMaus 30.04.2016, 18:40 Geändert 30.04.2016, 19:29

                                    Man ersetze Spidermans Spinnenseide mit einem Stahlseil, setze dem Kostüm zwei Hörnchen auf, lasse Mund und Kinn frei, und schon schwingt sich ‚Daredevil‘ zwischen den Hochhäusern New Yorks von Bösewicht zu Bösewicht. Um nichts zu verschwenden, schneide man die Mitte des Spinnennetzes aus dem Kostüm und brenne sie dem Gegenspieler ‚Bull’s Eye‘ auf die Stirn. Ja, bei Marvel verkommt nichts, schliesslich ist man dort sogar Meister im Recyceln von Ideenlosigkeit.

                                    Man nehme dazu eine einfallslose Rächerstory, lasse den Helden sich in eine schöne Amazone verlieben, die ihm tragischerweise durch einen Winkelzug der Bösen abspenstig gemacht wird, rühre kräftig um, und schon erhält man den Marvel-Einheitsbrei.....

                                    Von dem Cast konnte mich nur Colin Farrell überzeugen, der dem stereotypen Herumgehopse als übelster Bösewicht wenigstens etwas Profil verleiht, aber wie es sich für Marvel gehört, ist sowieso schon von seinem ersten Auftreten an klar, wie es mit ihm ausgeht.

                                    Überflüssig und langweilig.

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                                    • 5 .5

                                      Naja, er ist mit Sicherheit keine Glanzleistung, aber als Marvel oder Comic Fan, sollte man Ihn zumindest mal gesehen haben. Farrell ist der Beste ;-)!

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                                        cycloo77 22.02.2016, 03:04 Geändert 22.02.2016, 03:48

                                        Deutlich zu altbacken und Fade geratener Marvel Aufguß.
                                        Der Superheld hat ein Riesen Austrahlungsdefiziet. Die Bösewichte sind ohne jede Strahlkraft, Kingpin wirkt lethargisch und Bullseye ist eher ein kleiner Zappelphilip ohne Charisma.
                                        Elektra ist nette Staffage.
                                        Daredevil ist düster aber ohne Überzeugungskraft.

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                                        • 4

                                          Ja das was hier alles vermasselt wurde, wird meiner Meinung nach in der Serie alles besser gemacht.
                                          Schon Duncan in dieser Rolle zu besetzen War nicht gut. Er ist zwar ein guter Schauspieler, dennoch tat ihm das nicht gut. Ja, der gute Ben Affleck ist jetzt nicht so meiner doch gebe ich Ihm als Batman eine letzte Chance.

                                          Der Film ist leider so, das ich ihn nach einer Sekunde schon vergessen wollte.

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                                            Mafioso 17.09.2015, 15:22 Geändert 17.09.2015, 15:23

                                            "Daredevil" ist in seiner Gesamtheit an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, so dass ich eigentlich nicht glauben kann, dass das so wirklich alles ernst gemeint ist.
                                            Die Inszenierung ist dermaßen plump, da bleibt einem fast nur Lachen übrig.
                                            Angefangen bei einem unfassbar miesen Soundtrack, der volle Lautstärke aus dem nichts einsetzt, nachdem Daredevil einen seiner coolen Einzeiler rausgehauen hat, und genauso abrupt wieder aufhört. Genauso ist es mit dem Wetter. In einigen Szenen setzt von einer Sekunde auf die andere strömender Regen ein, sei es um Romantik oder Tragik zu verdeutlichen.
                                            Jennifer Garner ist als Elektra genauso fehlbesetzt, wie ich es wäre und generell schien es mir ziemlich unnötig, Elektra überhaupt in die Geschichte einzubauen, denn so sieht man Daredevil selbst viel zu selten und erfährt recht wenig.
                                            Der Story selbst fehlt es an jeglicher Tiefe und jedweden Überraschungen, bei der Vorlage ist das einfach viel zu wenig.
                                            Colin Farrell's Overacting als exzentrischer Bösewicht Bullseye unterhält hingegen ungemein und kann einfach nicht ernst gemeint sein.
                                            Ich hab den Film während der Sichtung als unterhaltsamen Trash gesehen, so war es einigermaßen erträglich und recht amüsant.

                                            • 4

                                              [...] „Daredevil“ aber ist kein guter Film geworden, hinter den milchigen Augen des Matt Murdock wartet zwar eine Geschichte, die erzählt werden möchte, aber nicht mit den mäßigen Mitteln, wie sie Regisseur und Drehbuchautor Mark Steven Johnson gefunden hat. Die uninspierte Inszenierung seinerseits wirkt bemüht um Style und fesche Ästhetizismen, ist sich inhaltlich aber kaum über die moralisch/ethische Tragweite der Vorlage bewusst. Allein wie halbgar und breitärschig „Daredevil“ die Zwienatur seines Helden mit dem Katholizismus in Verbindung bringt, lässt geradewegs darauf schließen, dass sich Johnson nicht vollkommen darüber im Klaren war, wie extrem Daredevil seinen persönlichen moralischen Kompass am christlichen Glaubenssystem abgleicht. Ohnehin aber ist es „Daredevil“ nicht an introspektiven Blickwinkeln gelegen, viel lieber baut der Film auf cheesy Kampfakrobatik, Schmalz und Pathos (unterlegt von abträglichem Alternative-Rock und Nu-Metal) und lässt seine Schauspieler (damit sind auch Jennifer Garner und vor allem Colin Farrell gemeint) ohne Sinn und Verstand ins Fremdschamnirvana acten.

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                                              • 2 .5

                                                benijjer...2 meiner hass schauspieler zusammen in den wohl schlechtesten superheldenfilm ever!(da bleibt nur zu hoffen der ben macht nie wieder in einer comic verfilmung mit)
                                                colin muss wohl dauerbesoffen gewesen sein um da mitgemacht zu haben!
                                                nur coolio seine rolle war ok und das ist doch ne beängstigende aussage

                                                • 6

                                                  Nicht nachdenken ist ja oft beim leichten Filmgenuss keine schlechte Idee, aber wenn sich etwas unstimmig anfühlt, ist ja mein Gehirn gar nicht nötig, um den Unterhaltungswert zu mindern. Aber gut, trennt man hier erst die tragische Ebene und comichaft kitschige, dann hat man durchaus mehr Spaß, als man zunächst zugeben hätte wollen. Und den liefern vor allem die Bösewichte und deren Darsteller, mit ihrer „Over the Top“ Spiellaune retten sie so manche Momente.

                                                  • 0

                                                    "Daredevil"? Mehr Ben Afflecks Bewerbung für "Batman v. Superman"!