Dark Shadows - Kritik

Dark Shadows

US · 2012 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 12 · Komödie, Horrorfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Dass eben auch ein Meister wie Burton mal danebengreift. Das sieht man hier, auch wenn alle Anlagen vorhanden sind, auch daraus einen guten Film zu machen, hat Burton es hier nicht geschafft, weil er zu sehr auf Publikumslacher aus war.

    • 5 .5

      [...] Ich bin ja grundsätzlich großer Fan des filmischen Schaffens von Tim Burton und entsprechend hat es mich doch ziemlich gefuchst, "Dark Shadows" so lange links liegen gelassen zu haben, wobei ich mich nun, nachdem ich die Sichtung endlich nachgeholt habe, durchaus frage, ob ich es nicht besser dabei hätte bewenden lassen, denn Burtons Adaption der alten TV-Serie (die ich zugebenermaßen nicht kenne) ist wohl das bisher durchwachsenste und enttäuschendste Werk seiner Laufbahn. Dabei scheint der Stoff im Grunde wie geschaffen für Burton und auch Depp und Green in den Hauptrollen sind eine durchaus naheliegende Wahl, doch springt der Funke einfach nicht über, was schon beim wenig überraschenden und für mein Gefühl auch zu langatmigen Einstand beginnt, der die Vorgeschichte von Barnabas, dem Vampir in spe und dem Dienstmädchen Angelique Bouchard, eigentlich ambitionierte wie fähige Hexe umreißen soll. Bis es dann mit der eigentlichen, im Jahr 1972 zu verortenden Handlung losgeht, dauert es nun zwar auch nicht übermäßig lange, doch hätte ich mir hier nun gewünscht, dass mit ein wenig mehr Esprit und Charme zu Werke gegangen würde. [...]

      • 5 .5

        Irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch.
        Ein paar leichte Schmunzler waren drin, ansonsten eher ein laues Lüftchen.
        Kann man sich mal ansehen, aber definitiv einer der schwächeren Burton Filme.

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        • 5

          Eine prominent besetzte Horror Comedy aus der Abteilung Vampire, Hexen und Zauberer. Aber nichts zum Gruseln sondern zum Schmunzeln. Hier sind die Vertreter der Gattungen keinesfalls böse, sondern fügen sich nur gegenseitig Unheil zu. Da sie aber unsterblich sind, werden sie nur arg gerupft, verbeult und anderweitig malträtiert. Trotz Rahmenhandlung, in der die Vorgeschichte der Familie Collins angedeutet wird, ist bei dem ganzen Klamauk kein echter Progress festzustellen. Da funkt und blitzt es, Menschen und Gegenstände fliegen durch die Luft, es gibt Kotzströme oder man reißt sich bei lebendigem Leib das pochende Herz aus der Brust. Erheiternd und lustig bis zum Wegschmeißen! Vielleicht ein Schmankerl für Grufties.
          Im Mittelpunkt steht Barnabas (Johnny Depp) als Obervampir. Er bekämpft abwechselnd die Mutter des Clans Elizabeth (Michelle Pfeiffer), die Hexe Angelique (Eva Green) oder die Psychiaterin Dr. Hoffmann (Helena Bonham Carter). Dabei kämpft er gegen einen Fluch an, der auf den Collins lastet. Seine wahre Liebe Josette (Bella Heathcote) stürzt sich von der Klippe und Barnabas gleich hinterher. Wiegesagt er ist unsterblich und sie geistert seither durch das schlossartige Anwesen der Familie. Ein echter Handlungsfaden ist kaum erkennbar, dafür rasen die Figuren in einem atemberaubenden Eiltempo durchs Bild. Die pyromanschen Effekte und das bunte Chaostreiben der Zombies sind wichtiger als eine plausible Handlung. Das ist ja auch nicht Sinn und Zweck des Films. Tim Burton, der alte Märchenerzähler kann hier voll und ganz die ‘Sau rauslassen‘ oder besser gesagt, den Mops fliegen lassen. Carolyn (Chloe Moretz) ist ein aufmüpfiger kleiner Werwolf.
          Das ist sinnfreie Unterhaltung zum Downchillen und abschalten, Zeit das Gehirn aufs Regal zu legen. Dann wundert man sich über gar nichts mehr. Auch nicht über den Titel, diese Tautologie. So geht Entertainment wohl heute.

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          • 4

            ach nö, das hätte Burton doch besser hinbekommen können!
            Es gab genau zwei Szenen, bei denen ich schallend Lachen musste, der Rest war einfach nur bunt, überdreht, aber nicht gut. Alice Coopers Auftritt war dann auch irgendwie das i-Tüpfelchen auf diesem seelenlosen Remake.

            4
            • 8

              Da ist der Film ja schon fast nebensächlich wenn eben nur diese Zwei aufeinander treffen: Johnny Depp und Tim Burton. „Dark Shadows“ markiert in der Tat schon ihre achte Zusammenarbeit und wie nicht anders zu erwarten gibt es nur ein Wort welches das fertige Werk passend umreißt: schräg. Die Basis ist eine sehr alte und langjährige Fernsehserie von der ich aber nie gehört habe, braucht man auch nicht. Letztlich ist der Film wie nicht anders zu erwarten die totale Johnny Depp Show der hier eine weitere Kultfigur seines Filmschaffens kreiert und mit gigantischem Spaß an der Sache zu Werke geht – dabei ist sein geniales Spiel oftmals nur von kleinen mimischen Gags oder minimalen Lauten abhängig. Depp beherrscht den Film so sehr dass die vorzügliche weitere Besetzung wahrlich verblasst: Michelle Pfeiffer, Hit Girl Chloe Grace Moretz, Neuentdeckung Bella Heathcote, Jonny Lee Miller, Bond Girl Eva Green, „Freddy Krüger“ Jackie Earle Haley und natürlich Helena Bonham Carter sind nur Stichwortgeber wenn Depp wieder die Szenerie betritt und eine weitere Lachnummer liefert. Gleichzeitig würdigt Burton aber in seiner eigenen Weise altmodische Horrofilme und bringt insbesondere in der Eröffnungsszene wie auch beim apokalyptischen Showdown gothischen, lauten und blutigen Horror auf die Leinwand. All dies ist in den eben Burton typischen Look gehüllt, vereint eine bizarre Atmosphäre mit schrägen Gags und absurden Ideen. Das kann nicht jedem so zusagen, aber wer mit Werken wie „Sleepy Hollow“ oder „Beetlejuice“ was anfangen konnte wird sich auch hierbei königlich amüsieren. Mein einziger Wehmutstropfen: die beiläufig massenhaft ermordeten Nebenfiguren trüben mir ein wenig das unbeschwerte Vergnügen.

              Fazit: Großer Spaß mit hoher Darstellerkunst und ausgeklügelter Inszenierung!

              VIdeoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=_nLK6bUVsd4

              • 7 .5
                cobaltstring 18.03.2017, 23:27 Geändert 18.03.2017, 23:29

                Burton, wie immer grandios. Auch wenn ich gerade erst merke, wie sehr mir dieser Stil zusagt.
                "Dark Shadows" ist auf jeden Fall super, zwar kein Meisterwerk, aber durchaus unterschätzt. Das Ende ist zwar absolut uninteressant, aber der gesamte Film strahlt die typische Magie Burtons Filmkunst aus und weiß fast über die volle Laufzeit seine Spannung zu halten.
                Depp passt perfekt in die Hauptrolle, Pfeiffer und Bonham Carter machen ihren Job auch gewohnt gut. Lediglich Eva Green (die ich eigentlich extrem gerne sehe) nervt ein wenig und macht leider nur optisch einen wirklich guten Eindruck. Der Rest spielt solide. Stimme aber auch zu, dass die meisten Charaktere ziemlich flach und langweilig sind. Carolyn hat mich auch erst neugieriger gemacht, als sie eigentlich dürfte. Der "Twist" um sie war da auch relativ läppsch und sieh eher unnötig für die Handlung.
                Auf jeden Fall eine teils rührende, teils urkomische Geschichte über Liebe, Macht und das Dasein als "Außenseiter". Und einer der wenigen Streifen, in denen Vampire einem nicht auf den Keks gehen.
                Empfehle ich weiter, viel verkehrt machen kann man da nicht. Burtons Stil allein zieht fast immer.

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                • 7 .5

                  Ein wunderbar abgedrehtes Vampir Horrormärchen vom Meister Tim Button persönlich.
                  Buttons Bildersprache ist wie immer phänomenal und seine teils altbekannte Cast ist sehr gut.
                  Depp als Barnabas ist eine Augenweide und Michelle Pfeffer weiß hier auch endlich mal wieder zu gefallen.
                  Das alles wird mit jeder Menge Humor gewürzt.
                  Vampirisch gute Filmunterhaltung!

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                  • 5 .5
                    Marcy123 23.08.2016, 17:15 Geändert 23.08.2016, 17:16

                    Der Film soll von dem Regisseur von Edward mit den Scherenhänden sein.....das kann man kaum glauben, denn dem Streifen fehlt es eindeutig an Charakter. Optisch macht er zwar eine tolle Figur, aber er wirkt lieblos zusammengestückelt und es kommt leider auch nur selten Gruselatmosphäre aus. Der Humor kommt leider auch viel zu kurz und wie man sieht müsste der Film eigentlich noch eine viel schlechtere Wertung bekommen. Das bringe ich aber bei Tim Burton nicht über mein Herz.......

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                    • 9

                      Mein Fazit:

                      Johnny is back – und das besser denn je! In der achten Zusammenarbeit von Tim Burton und Johnny Depp geht es in der herrlich schrägen Komödie um die Familie Collins, deren Mitglieder unterschiedlicher nicht sein können. Da ist z. B. Dr. Julia Hoffman (Helena Bonham Carter), die vor drei Jahren zur Therapie des jüngsten Spross engagiert wurde und irgendwie seither vergessen hatte, wieder auszuziehen. Ihr tristes Leben füllt sie mit Schnaps auf und erscheint regelmäßig noch gut angeschickert zum Frühstück. Die 15jährige Carolyn Stoddard (Chloë Grace Moretz) ist mitten in der Pupertät und macht es ihrer Mutter, dem Familienoberhaupt Elizabeth Collins Stoddard (Michelle Pfeiffer) reichlich schwer. Roger Collins (Jonny Lee Miller) hat nicht so wirklich Interesse an seinem halbverwaisten Sohn und frönt eher den zweifelhaften Beschäftigungen als sich um das heruntergekommende Familienunternehmen, der Fischfabrik, zu kümmern.

                      In diese chaotischen Verhältnisse kommt nach 200 Jahren Sarg-Verbannung Barnabas zurück. Gänzlich von einem Kulturschock getroffen, hat er in geheimen Kammern ein Vermögen gebunkert und gedenkt, dem angestaubten Image der Familie neuen Glanz zu verleihen, was ihm auch zum Teil gelinkt. Das Vampir-Dasein ist ihm zutiefst zuwider, viel lieber würde er ein normaler Mann sein. Das er seinen Durst nach Blut stillen muss, paßt ihm überhaupt nicht, nimmt es aber als notwendiges Übel hin. Normale Dinge wie Leuchtreklamen, Autos oder auch nur ein Fernseher sind ihm völlig fremd und er kann sich mit diesen Errungenschaften nur schwer anfreunden. Dennoch wahrt er stets die Fassung und gibt sich alle Mühe, nicht zu sehr aufzufallen.

                      Laut Johnny Depp und Tim Burton ist es eine Hommage an die gleichnamige Serie der 60er-Jahren, die hier in Deutschland wohl eher unbekannt ist. Johnny Depp ist ein großer Fan dieser Serie und wollte wohl zeigen, das er genauso spielen kann. Und man hat es ihm angesehen: Er hatte sichtlich Spaß dabei. Auch alle anderen hatten ihren Spaß, wobei ich denke, das Eva Green eine Fehlbesetzung ist. Aber Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter und die anderen Akteure geben dem Film einen besonderen Flair und ich bin mir sicher, das der Film auch Kult-Status erreichen wird.

                      Das Ende ist logisch konsequent, dennoch in meinen Augen ein bißchen zu viel des Guten – pardon – schrägen Humors. Es drifftet so ein bißchen ab. Alles in allem ist der Film mir aber 95% wert und ich würde ihn mehr gerne wieder ansehen!

                      Anmerkung: Die Rezension stammt vom 20.05.2012!

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                      • 8

                        gefällt mir sehr gut. Dieser Film hat einen gewissen Charme und Johnny Depp als Dracula und eine außergewöhnliche Michelle Pfeiffer machen den Film sehenswert

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                        • 5

                          Das größte Problem des Films ist das er leine Komödie ist, er ist einfach viel zu ernst und steif in seiner Darstellung und Erzählung.
                          Es gibt ein paar nette Gags wie das Mephistophelisch Schild und auch ein paar kleine gags von Johnny Depp dazwischen, aber dieser Film ist so ernst und so düster das dabei kaum Freude aufkommt.
                          Dazu kommen noch die ganz furchbaren CGI ``Kreaturen´´ und das furchtbar kitschige und grausame ende, eine Liebesbeziehung die keinerlei Existenzberechtigung hat und eine verschwendeter Cast.

                          Ps: 20-25 Minuten zu lang ist er auch.

                          • 6

                            Ich mag das Flair und den dunklen Kitsch. Trotzdem muss man sagen das "Dark Shadows" gut 20 Minuten zu lang ist. Eva Greens herrlich überdrehte Performance bekommt indessen einen Daumen hoch.

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                            • 10

                              1a Dracula Komödie.

                              • 7
                                Zuckerspinne 06.12.2015, 18:40 Geändert 06.12.2015, 18:44

                                Endlich habe ich es mal geschafft mir Dark Shadows anzusehen.
                                Ich weiss gar nicht wieso ich so lange gewartet habe...
                                nun, es ist ein Tim Burton Film mit Johnny Depp.
                                Da hat man gewisse Erwartungen.

                                Mir gefiel Dark Shadows zwar, ich fand ihn aber jetzt nicht überragend.
                                Anfangs phantastisch, wird der Film je länger er geht immer gewöhnlicher.
                                Es fehlt irgendwie die Burton Genialität...

                                Es gibt einfach bessere Burton/Depp Filme und es gibt auch bessere Vampier Filme.

                                Vorallem gegen Ende wurde es mir etwas zu lahm, lieblos, ideenlos...

                                Aber ansonsten ein guter Film, mit überzeugenden Darstellern, düsterem Flair und einer genialen Kulisse.

                                So ein Häuschen hätt ich ja auch gerne.

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                                • 6
                                  Babastars 04.12.2015, 01:37 Geändert 10.12.2015, 05:45

                                  Eine reife aber megascharfe Michelle Pfeiffer. Je älter sie wird, desto schärfer wird sie. Ich weiß nicht wieso aber ich finde sie äußerst attraktiv. Da können sich viele jungen Damen etwas abschneiden. Johnny Depp wie so oft kurios und genial in seiner Rolle. Schräge Rollen passen ihm wie maßgeschneidert. Äußerst amüsanter Streifen mit guter Besetzung.

                                  • 6 .5
                                    mariega 03.12.2015, 23:24 Geändert 04.12.2015, 00:33

                                    HOMMAGE AUF MAGIC (ElMagico)
                                    Ich habe gerade "Dark Shadows" gesehen und wollte etwas dazu schreiben (wie immer eher kurz und bündig). Ich las zu dieser Gelegenheit noch einmal den Kommentar von ElMagico kurz Magic genannt. Magic ist ein Mp User und einer meiner besten MpFreunde. Er verschwand vor einem Jahr von der Bildfläche wortlos. Ich weiß, dass er von irgendwo das Ganze mit einem Auge verfolgt, aber ich weiß auch, dass er nicht mehr an dem Geschehen teilnehmen möchte. Ich respektiere aber ich vermisse ihn, seine Kommentare auch! Er sagte immer, er fühle sich wie Edward mit den Scherenhänden. Wir liebten ihn deshalb auch.
                                    Ich wollte etwas zu dem Film schreiben, aber wozu, Magic hatte in seinem Kommentar alles gesagt und so schön! Also, dachte ich, ich präsentiere euch noch einmal seinen wunderbaren Text:
                                    ElMagico vor etwa 1 Jahr
                                    "Nun geht es endlich an Burtons filmisches Schaffen, welches ich noch nicht kenne. Aber gleich "Dark Shadows" weist die gleiche Problematik auf, an der auch schon seine Filme zuvor krankten. Der eine wichtige Schritt fehlt einfach. Auch "Dark Shadows" macht es einen eigentlich schwer ihn nicht zu mögen, erschafft sich Burton eine Ausgangslage, die eine große Erwartung und Vorfreude wecken. Doch an einem gewissen Punkt des Films schlägt er einen Weg ein, der einfach schon zu ausgetrampelt ist und bei dem man als Zuschauer kaum mehr gefordert ist. Er richtet ein Mahl an, welches auf den ersten Blick so opulent und fantastisch wirkt, auf das man sich einfach nur stürzen will, man aber nachdem man alles probiert hat merkt, dass es doch schmeckt wie am Tag zuvor.
                                    Denn was das Äußere betrifft, da ist "Dark Shadows" wirklich herausragend. Zwar wird auch er von CGI-Bildern geprägt, doch merkt man das kaum, da sich diese hier mal wirklich harmonisch ins Gesamtbild fügen. Visuell schafft es Burton einen zu entführen und man ist nur allzu gerne bereit ihm zu folgen, den der Plot des Vampirs, den es in die 70er verschlägt, verspricht ja noch dazu einiges. Und es sollte wirklich ein ganz einfaches Ding für Burton sein, diese Geschichte zu erzählen. Er hat Raum für sein visuelles Gespür, hat eine Horde an außergewöhnlichen Figuren und hat durch Barnabas auch die Möglichkeit, sich einem seiner Lieblingsthemen, dem Außenseiter in der modernen Welt, zu widmen. Das will aber nur in der ersten Hälfte des Films funktionieren, in der sich Burton auf seine Figuren bzw. seine Story konzentriert und sich dabei halbwegs Zeit nimmt. Doch scheint er damit nur das nötigste erzählen zu wollen, um ab hier auf ein Spektakel hinzuarbeiten. Sinnlos wird in der zweiten Hälfte jede Möglichkeit genutzt Schauwerte zu erzeugen, während sich die Geschichte im Standby-Modus befindet. Dass das beeindruckt, will ich auch gar nicht bestreiten, aber es lässt einen auch relativ kalt. Denn so toll der finale Showdown dann auch ist, so ist er auch etwas, das man von Burton nicht will und nicht erwartet: Ein Kampf zwischen Freaks, die einem zu fremd sind, als das man da irgendwie Herzblut reinstecken würde. Diese letzten 10 Minuten machen vielen anderen Filmen vor, wie man es richtig macht, wie ein imposantes Finale aussieht....nur, dies hier ist der komplett falsche Film dafür. Schon vorher stockte Burton dabei, uns diese Kreaturen als Menschen näherzubringen, während dieses Endes jedoch, macht er sie selbst wieder gänzlich zu unmenschlichen Monstern.
                                    Wie gesagt, man tut sich trotzdem schwer "Dark Shadows" nicht zu mögen und ich könnte jetzt auch wieder etwas davon schreiben, dass Burton hiermit im Blockbuster-Bereich immernoch einen der oberen Plätze einnimmt....aber irgendwie hatte ich diesen Eindruck bei seinen letzten Filmen zu oft. Burton stagniert, vielleicht im oberen Mittelfeld, aber er steht still. Diese Unentschlossenheit zwischen Markt und eigenen Anspruch entschuldigt man einmal gern, vielleicht auch zweimal...doch irgendwann muss dann auch wieder etwas kommen, bei den man sagt: Ja, das ist es! Das ist toll!"

                                    Originaltext von ElMagico

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                                    • 8

                                      Grandioser Burton/Depp Film. Ein guter Soundtrack und ein bestens aufgelegter Cast.

                                      • 2

                                        Story ist ziemlich schlecht und auch so fehlt es diesem Film einfach an Biss.

                                        • 5
                                          Johnny_F 22.11.2015, 19:51 Geändert 22.11.2015, 19:53

                                          Ein paar gute Lacher, top besetzt (auch wenn hier mal wieder niemand an seine Grenzen geht) und visuell teilweise stark inszeniert. Aber nach dem Film hab ich mich noch leerer gefühlt als vorher.

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                                          • 7

                                            Fand den Film überraschend unterhaltsam (hatte aber die Serie nicht gesehen). Die Schauspielerischen Leistungen sind auf jeden Fall toll.

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                                            • 6 .5

                                              War unterhaltsam. Kann man durchaus anschauen.

                                              • 8

                                                Tim Burtons Hommage an die gleichnamige US-Serie spielt vergnüglich auf allen Klaviaturen von Retrocharme und Kulturschock, handelt insgeheim jedoch vom Wesen familiären Zusammenhalts. [Gerhard Midding]

                                                • 6 .5

                                                  Toll inszeniert und gute schauspielerische Darbietungen... aber das hilft auch nicht, wenn das Drehbuch nichts hergibt.
                                                  Die Story ist schlicht uninteressant. Schade, Potential wäre durchaus vorhanden.

                                                  • 6

                                                    Bis auf diese komische Eva Green hat mir der Film sehr gefallen.