Das Bourne Vermächtnis - Kritik

The Bourne Legacy

US · 2012 · Laufzeit 135 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6

    Der erste Bourne-Film ohne Jason Bourne scheitert definitiv nicht am neuen Hauptdarsteller - nein, Jeremy Renner macht das schon ganz gut. Auch die weitere Besetzung kann sich sehen lassen. Dennoch bringt das Drehbuch und die Story keine PS auf die Strecke. Zwar ist "Das Bourne Vermächtnis" nicht langweilig, allerdings wirken Story und besonders die Action über weite Strecken sehr lahm. Das ist schade, hindert mich aber nicht an einer gewissen Vorfreude auf den nächsten Bourne-Film - dann auch wieder mit Jason Bourne.

    • 5

      Ob man Jeremy Renner für einen passenden Matt Damon Ersatz hält, ist wohl Geschmackssache. Dass dem Film nach spätestens der Hälfte der Laufzeit die Handlung ausgeht, allerdings nicht.
      Was man hier geliefert kriegt, ist kein Vermächtnis, sondern ein überflüssiger Nachklapp, den die Reihe nicht gebraucht hat und ihr wenig neues hinzufügen kann. Letztendlich geht es nur um ein paar eher unbedeutende Aufräumarbeiten in Zusammenhang mit den Ereignissen aus Bourne 3.
      Dass die CIA bzw. die für Black Briar und Threadstone zuständige Black Ops Abteilung nicht gerade zimperlich sind, wenn es um die Beseitigung von Spuren geht, wissen wir. Und dem kann Legacy auch nichts mehr hinzufügen. Da helfen dann auch "Chems" und noch viel gemeinere Superagenten nicht.

      • 10

        Spannend und gut gemacht.
        Das erschreckende an der Geschichte, die Nazis haben seinerzeit solche "Superkampfmaschinen" unter Zuhilfenahme von Chemie züchten wollen.
        Das die Amerikanischen "Sicherheitsbehörden???" Narrenfreiheit haben ist nach 9/11 normal.
        Ob sie noch unter Kontrolle sind bezweifele ich stark!!

        • 6

          Jeremy Renner bewies kurz vorher in "Mission:Impossible 4" schon seine Einsatzfähigkeit als Agent. Er macht auch hier seine Sache gut.
          Das "Vermächtnis" kann aber trotz einer recht guten Verfolgungsjagd zum Ende nicht an die Bourne Reihe mit Matt Damon herankommen.

          3
          • 6 .5

            na vor 4 jahren hat er mir besser gefallen...nehme jetzt ein punkt ab

            • 4 .5

              Folge vier der „Bourne“ Serie oder eigentständiges Spin-Off? Nun, er wäre gerne letzteres aber verstolpert diese Absicht bereits in den ersten paar Minuten. Wie eigenständig kann der Film sein wenn direkt am Anfang Szenen aus „Bourne 3“ noch mal aus einem anderen Blickwinkel präsentiert werden? Wäre an sich verzeihlich wenn nicht diese Szenen für den weiteren Ablauf relativ unerheblich sind. Das ist besonders schade weil die Ausgangslage eigentlich logisch ist: es ist absolut plausibel dass es Agenten geben soll die ähnlich wie Jason Bourne sind und ebenso macht es Sinn dass die Enthüllungen der Trilogie heftige Auswirkungen haben. Und mit Jeremy Renner als neuem Zentrum hat man auch ne solide, immer passende Wahl gefunden. Trotzdem aber enttäuscht der Film auf ganzer Linie was an zwei Gründen liegt: zum einen ergibt der Film kein vollständiges ganzes, entwirft zwar eigentlich einen brauchbaren Handlungsrahmen, aber zerfleddert darin unnötig. Edward Norton wird zu Beginn z.B. als treibende Kraft und starke Figur eingeführt, verschwindet dann aber ewig lange aus dem Film und hat dann am Ende kaum mehr zu tun als in dunklen Räumen auf und ab zu schreiten und böse Anweisungen zu bellen. Der zweite Punkt ist das Tempo: der Film beginnt ganz gemächlich und steigert sich nur ganz langsam, enthält endlose Dialogpassagen und befriedigt das Actionbedürfnis des Serienfans erst in den letzten paar Minuten bei einer rasanten Jagd (wobei die Ursprungsfilme pro Teil mehrere davon beinhalteten). Darstellerisch gibs wenig zu klagen, Renner und Weisz ergeben ein solides Team, auch die weiteren Figuren sind ordentlich gespielt. Aber was nützt das wenn sie dies in einem Film tun der im Keim lediglich die Story eines Junkies ist der auf der Suche nach seinem Stoff ist? Eben. Aufgeben sollte man die Serie nicht (ich denke in der Figur Aaron Cross steckt noch Potential, vor allem wenn man ihn mit Matt Damon verknüpfen würde), aber dass dieser hier ausreichend erfolgreich wird für eine weitere Runde darf stark bezweifelt werden.

              Fazit: Inhaltlich zwar vertretbar, aber leider sehr geschwätzig und über große Strecken schlichtweg langweilig!

              Videoreview von mir:https://www.youtube.com/watch?v=AHHqlH_ATys

              • 5

                So, der Streifen ist also ab 12!? Gemessen daran, ist die erste halbe Stunde jedenfalls verdammt schwer zugänglich, oder aber ich werde allmählich begriffsstutzig. Zumindest habe ich zunächst echt nicht so recht gecheckt, was der Film mir eigentlich vermitteln will. Damit wir uns richtig verstehen: Die Rede ist nicht von einem raffiniert verpackten Handlungsstrang, der den Zuschauer an der Nase herumführt. Aber selbst im weiteren Verlauf hat der Plot insgesamt nicht besonders viel aufzuweisen, macht dabei aber auf dicke Hose. Wenigstens werden während der zweiten Filmhälfte ein paar anständige Action-Häppchen spendiert – nichts außerordentlich Geniales, aber zumindest ganz okay, wofür ich im Anbetracht des Auftakts dann schon recht dankbar war, was „Das Bourne Vermächtnis“ letztendlich so gerade eben noch auf ein durchschnittliches Level hievt.

                4
                • 5

                  NEIN! Ohne Matt Damon es nicht das Gleiche! Der Film an sich mit seinen Actionszenen ist nicht schlecht, aber trotzdem bleibt Matt Damon der einzig wahre Bourne!

                  1
                  • 8
                    Stereotype 03.05.2017, 08:57 Geändert 03.05.2017, 08:59

                    Guter Film. Abzug gab es für das extrem schnelle Ende. Total dämlich gemacht.

                    • 3 .5

                      Ist nicht das selbe ohne Damon.

                      • 8 .5

                        Ich finde den Film gut und würde mich über ein Crossover mit Jason Bourne freuen.
                        Ich kann die ganzen negativen Kritiken noch nachvollziehen.

                        • 6 .5
                          dwaddy 26.12.2016, 23:22 Geändert 26.12.2016, 23:35

                          Auf der einen Seite recht dreist, die Bourne-Reihe als Trittbrett für ein Spin-Off zu verwenden, auf der anderen Seite funktioniert's aber doch recht gut. Ist ja aber auch kein Mock-Up, sondern quasi eine "offizielle" Fortsetzung. Die Machart ist ähnlich, die Story ist simpel aber gut und die Besetzung spricht auch für sich. Besonders überzeugend: Edward Norton als aalglatter Schreibtischtäter der CIA.
                          Im ersten Drittel entwickelt sich die Story noch recht langsam, nimmt danach aber Gott sei Dank Fahrt auf. Die Action-Szenen sind imho nicht soooo gut wie in den ersten drei Teilen, können aber trotzdem gefallen. Allein die Verfolgungs-Szenen auf dem Motorrad quer durch Manila sind schon einen Blick wert.

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                          • 6 .5

                            Das Bourne Vermächtnis ist ein guter Actionfilm, der auch ohne Matt Damon zu unterhalten weiß. An die Klasse der original Trilogie kommt er zwar nicht ganz ran, aber schlechter als den neuen Bourne fand ich ihn auch nicht. Und das ist nicht als Kritik zu verstehen. Beide Filme erfinden das Rad nicht neu, aber wissen zu unterhalten.
                            Das Vermächtnis hat mit Jeremy Renner, Rachel Weisz, Stacy Keach, Corey Stoll und Edward Norton erneut einen hervorragenden Cast. Die Action ist stimmig, auch wenn ich nach wie vor kein Fan von Wackelkameras bin. Bourne Fans sollten zugreifen, alle anderen erst mal den Trailer checken. Man bekommt nämlich genau das, was man erwarten würde.

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                            • 5

                              Ohne Bourne ist Bourne zwecklos.

                              • 8
                                sachsenkrieger 06.11.2016, 21:11 Geändert 07.11.2016, 09:13


                                Ist doch irgendwie witzig mit der individuellen Wahrnehmung, oder? Da haben wir einen witzigen, lockeren und gechillten Outcome-Agenten namens Aaron Cross, eine nahezu bündige und manchmal sogar tiefgehende, hintergründige Story, die sich mit dem Bourniversum verknüpft, rasante Action, endlich mal nahezu ohne Wackelkamera, keine Schnitte aus der Änderungsschneiderei, einen wesentlich besseren Regisseur als Paul Greengras ... und das Teil liegt in der Kommune einen ganzen Punkt unter den anderen drei Teilen. Ich fand den schon bei der ersten Sichtung mindestens so geil wie den ersten Part der Reihe und da hat sich nichts dran geändert.

                                - - - Edit: Habe gerade gesehen, das ich den beim ersten Mal nur mit 7 Punkten veranschlagt habe. So ist das mit der Wahrnehmung ;D - - -

                                Jeremy Renner, den ich mittlerweile auch sehr mag, wohl auch (Wahrnehmung!) wegen seiner geilen, deutschen Synchro, liefert hier seine wohl beste Performance seit HURT LOCKER und stemmt das Ding, trotz vieler, guter Nebendarsteller, fast im Alleingang. Das viele andere mal wieder anders denken, sollte mich vielleicht stutzig machen. Aber solange mein Mädchen und ich, über 90% Übereinstimmung haben, sehe ich davon ab. Stutzig macht mich da eher, das sie für den fünften Teil, wieder den Wackeldackel, auf den Stuhl in der ersten Reihe gesetzt haben...

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                                • 7

                                  Ich mag das Filmchen. Hat mMn alles was einen guten Thriller ausmacht.
                                  Natürlich gibts ein paar Schwächen, dennoch alles in allem sehr sehenswert.

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                                  • 7 .5

                                    Nicht ganz so gut wie die ersten 3 Teile, aber unterm Strich, ein gelungener und sehenswerter Actionfilm.

                                    • 6

                                      (Hatte ich irgendwie besser in Erinnerung...)
                                      The Bourne Legacy spinnt den Plot sinnvoll weiter, leider ist der Film ziemlich langatmig, das liegt an mehreren Dingen: Es gibt wenige Actionsequenzen, die ja mit ein Markenzeichen der Bourne-Trilogie waren. Dann ist der Plot an sich eher unspannend, weil die Stakes nicht besonders hoch sind, man hat nicht das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist, dass man einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Wenn man nach dem Film noch mal Revue passieren lässt, dann merkt man, dass eigentlich kaum etwas passiert ist. Es gibt keine direkte Konfrontation des Teams um Edward Norton und Aaron Cross. Es gibt etwas zu viel Exposition durch die Control-Room-Szenen. Edward Norton ist ziemlich verschwendet, Rachel Weisz war ok, Jeremy Ranner war ganz gut, auch wenn ihm etwas das Charisma von Damon fehlt. Aber der etwas verschiedene Charakter geht in Ordnung. Allerdings ist man auch nicht so ganz emotional verbunden mit Cross. Die berüchtigte Shaky Cam ist schlechter gemacht als bei Greengrass.
                                      The Bourne Legacy wirkt wie ein Add-On für das Franchise und ist ja auch eins. Insgesamt ein kompetent gemachter Actionfilm mit einem starken Anfang, einigen Längen in der Mitte, einer eher schwachen Story, einem spannenden Finale, das aber etwas zu lang hinausgezögert wurde, der aber zu keinem Zeitpunkt ansatzweise an die Damon-Trilogie herankommt.

                                      • 7 .5

                                        Auch das VERMÄCHTNIS übernimmt die Eigenart der vorangegangenen Filme und filmt spektakuläre, aber unfassbar langatmige Verfolgungsjagden, die einfach kein Ende nehmen. Das ist alles nicht neu, funktioniert aber durch Jeremy Renner ganz gut. Ohnehin ist Renner schon optisch etwas kerniger als Matt Damon und passt sehr gut auf die Rolle. Rachel Weisz fungiert hauptsächlich als Stichwortgeberin.

                                        • 5 .5
                                          RoboMaus 06.08.2016, 07:44 Geändert 06.08.2016, 14:12

                                          'Bourne Legacy' würde auch ohne Matt Damon als solider Agenten-Actioner funktionieren, da das Team Jeremy Renner-Ed Norton-Rachel Weisz in ihren Rollen überzeugt. Doch leider entfernt sich der vierte Teil der Reihe noch weiter vom clever aufgebauten, spannenden Plot des Erstlings und setzt dabei mehr auf Action, die aber kaum beeindruckt. Vor allem die sehr lange Auto-/Motorradverfolgung zum Ende hin wirkt überzogen.

                                          Die Story läuft auf eine Art 'Universal Soldier' heraus, wobei die überzeugende inhaltliche Ebene der ersten Teile zugunsten einer wirren Handlung um total kontrollierte, mit Hilfe von Viren physisch und psychisch aufgerüsteten Agenten verlassen wird. Das glaubhafte Konzept des anfänglichen Treadstone-Projektes wird zum hanebüchenen Gerenne um spezielle Pillen, die die Superagenten ständig schlucken müssen, um nicht zu kollabieren.....

                                          Nur noch leidlich spannend und magerer Durchschnitt - Matt Damon wusste, weshalb er hier nicht mehr mitmachen wollte.

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                                          • 6 .5

                                            Der Film hat eigentlich gute Schauspieler was aber nichts daran ändert, das dies der schlechteste Film aus der Bourne-Reihe ist. Es ist eigentlich eine Frechheit, diesen Film in die Bourne-Reihe einzubinden da er außer das es hin und wieder Querverweise auf die älteren Filme gibt. Die Story ist sinnlos und die Charaktäre sind schlecht geschrieben. Es kommt in den Film trotz zahlreicher Actionszenen kaum Spannung auf und ich bin bei der Verfolgungsszene fast eingeschlafen. Ich habe wenig erwartet da ich die weniger Guten Kritiken gesehen habe aber auch die wurden unterboten. Dies ist wohl der schlechteste Bourne Film der gesamten Reihe.E inzig und alleine hervorzuheben ist die Leistung der Schauspieler die akzeptabel ist.

                                            • 3

                                              Bodenlose Frechheit. Völlig inhaltsloser Quatsch, der den Titel Bourne nicht im entferntesten verdient. Story wie aus nem 90er-jahre Actionthriller. An sich gute Schauspieler gefangen in einem Script ohne Charaktere. Regie völlig langweilig und nichts führt am Ende irgendwo hin. Richtig peinlich...

                                              • 4

                                                Eine ganz miserable Fortsetzung, selten habe ich mir ein Ende so herbei gesehnt. Gibt ein paar nette Actionszenen die aber wirklich nichts besonderes sind und außerdem gibt es davon viel zu wenig um über die schwache Story hinweg zu täuschen.

                                                • 7
                                                  udowegener 20.04.2016, 22:52 Geändert 01.05.2016, 17:50

                                                  hätte nicht gedacht, dass die lange verfolgungsjagd aus bourne3 noch getopt werden könnte. schöne action und akmpfszenen. inhaltlich zwar nur ein abklatsch, aber auch eine ereiterung des bourne universums.
                                                  gut gespielt. gut inszeniert. top unterhaltung

                                                  • Moviegod leider ist es aber heute mal so das die bösen vor dem PC sitzen und nicht mehr draußen rumrennen Drohnenpiloten sitzen Tausende Kilometer weit weg