Das Gesetz der Familie - Kritik

Trespass Against Us

GB · 2016 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Drama, Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Natürlich forciert Trespass Against Us schon aufgrund seiner Besetzung auch ein Duell der Darsteller, bei dem ein charismatischer Michael Fassbender und ein subtil unheimlicher Brendan Gleeson aufeinandertreffen. [Michael Pekler]

    • 6 .5

      In seinem ersten Kinofilm bündelt Adam Smith die befreienden und die beengenden Aspekte dieses Lebens, verschränkt die leise Tragödie und die polternden Streiche in 90 Minuten bündig, lässt das Ende aber so offen, wie es sich für diese Leute gehört, denen man alles Gute wünscht, obwohl man nicht viel Hoffnung für sie hat. [Stefan Benz]

      1
      • 6

        [...] "Das Gesetz der Familie" erfindet keines seiner bedienten Genres wirklich neu, agiert aber besonders auch für das Erstlingswerk von Adam Smith souverän in seinen Gefilden. Besonders die Actionsequenzen reißen mit. Dazwischen geht es zwischenzeitlich etwas zu banal und langatmig vor, doch hier kann Smith sich voll und ganz auf Fassbender und Gleeson verlassen, die den Film mühelos auf ihren Schultern tragen und denen man vermutlich auch 90 Minuten gebannt zusehen würde, wenn sie sich wortlos anstarren. Fans der beiden kommen entsprechend voll auf ihre Kosten.

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        • 7

          Wahrlich nichts Neues, und doch entwickelt der Film einen eigenen Sog, den er vor allem seinen Schauspielern verdankt. Brendan Gleeson verleiht Colby raumgreifende Wuchtigkeit und ist ein universeller Vater [...]. [Kirsten Taylor]

          • 7

            Mit einfachen Mitteln, realistischen Finten und einem Wahnsinns-Soundtrack von den befreundeten Chemical Brothers inszeniert der [Adam Smith] etwa Verfolgungsjagden, die alles, was in dieser Richtung zuletzt aus Hollywood kam, alt aussehen lassen. [Annekatrin Liebisch]

            • 7

              Der anschwellende Generationskonflikt ist das Zentrum des Films, in dem die Handlungen ansonsten eher beliebig, die beiden Hauptdarsteller aber extrem kraftvoll und überzeugend sind. [Bettina Peulecke]

              • 7 .5

                Angenehm ungeschminkt und stilsicher zeigt sich [Adam Smiths] Kinodebüt, das gekonnt Motive einer modernen Gangsterballade mit der äußerst englischen Tradition des sozialkritischen Kitchen-Sink-Dramas vereint. [David Kleingers]

                • 6

                  „Das Gesetz der Familie“ erzählt mit zwei darstellerischen Schwergewichten die eher dünne Geschichte einer Verbrecherfamilie. Das ist phasenweise sehenswert, gerade auch bei den Verfolgungsjagden. Während der Krimianteil Laune macht, enttäuscht der Dramateil jedoch durch fehlende Details und mangelnden Tiefgang.

                  • 5

                    Als Mischung aus Familien- und Krimidrama funktioniert „Das Gesetz der Familie“ recht gut, seine Botschaft bleibt aber unklar. Für einen Unterhaltungsfilm ist er in einigen Sequenzen zu unangenehm zu schauen, zu tiefergehender Auseinandersetzung mit Fragen zur britischen Unterschicht regt er aber auch nicht an. So bleibt sehenswertes Schauspielerkino, das aber vermutlich wenig Aufmerksamkeit erhalten wird.

                    Ausführlich bei DIE NACHT DER LEBENDEN TEXTE.

                    • 4

                      Trotz toller Hauptdarsteller und einzelnen Prunkstücken innerhalb der Inszenierung ist „Das Gesetz der Familie“ leider eine Produktion, der es nicht gelingt in voller Gänze zu überzeugen. Was dem Generationskonflikt vor allem fehlt ist Tiefe und Kraft. So dürfte der Film wirklich nur für nimmersatte Fassbender-Fans interessant sein.

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                      • 7 .5

                        Michael Fassbender und Brendan Gleeson im Vater-Sohn-Konflikt, der gleichzeitig auch Zeitenwende bedeutet, das ergibt enorme, gebündelte Leinwand-Power dieser beiden Giganten im komplexen Gegeneinander. [...] Bis zum großartigen Schlussbild zum Abgesang der Freiheit ein sehr gelungener Debütfilm. [Günter H. Jekubzik]

                        • 2

                          Im ländlichen England treibt eine Gangsterfamilie ihr Unwesen und schlägt der Polizei immer wieder ein Schnippchen. Die triviale Geschichte hat weder interessante Charaktere noch eine plausible Dramaturgie. Anstatt eine Haltung zu entwickeln, machen die Filmemacher sich die zerstörerische Moral ihrer primitiven Helden zu eigen. [Kai Mihm]

                          • 8

                            Trespass Against Us ist ein Familien/Krimi-Drama mit einem zufriedenstellenden doppelten Spiel von Fassbender und Gleeson. [Dan Jolin]

                            • 5 .5

                              Trespass Against Us hat eine dünne Geschichte, eine vage Thematik, ist aber trotzdem durchaus charmant. [Jeannette Catsoulis]

                              • 6
                                LATimes 20.01.2017, 11:51 Geändert 20.01.2017, 11:51

                                Für den Anspruch von Trespass Against Us, ist es genug. [Justin Chang]

                                • 3 .5

                                  Trespass Against Us ist ein nie enden wollendes Kriminaldrama, das sich selbst nicht wirklich ernst nimmt. [John DeFore]

                                  • 1 .5
                                    outnow 15.09.2016, 17:00 Geändert 15.09.2016, 17:00

                                    Trespass Against Us hätte eine interessante Story über einen Vater, seinen Sohn und ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe zu erzählen. Doch wird diese nie wirklich zentral behandelt [...]. [Christoph Schelb]