Das kleine Gespenst - Kritik

Das kleine Gespenst

DE/CH · 2013 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 0 · Komödie, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 4

    Bei der Kreation des Gespentes ist der Kopf etwas zu dick geraten und es gibt sich über die gesamte Laufzeit als etwas einfältiger Lachsack. Hmm. Die Geschichte mag allseits bekannt sein, dazu kommen dann die üblichen verschlechternden Abwandlungen, womit die Macher ihrer Selbstverwirklichung nachgehen. Bspw. gibt es schon am Anfang eine unsinnige Exposition in der ein Gemälde von Torstenson und das Gespenst die Geschehnisse der schwedischen Besatzung diskutieren. Klassischer Fehler: warum sollten sich zwei Charaktere gegenseitig etwas erklären, worüber beide Bescheid wissen, weil beide dabei waren? Klar, weil es dem Zuschauer erklärt werden muss, aber das realistisch hinzubekommen unterscheidet eben den Künstler vom Amateur.
    Schwerer ins Gewicht fallen die humoristischen Einlagen der Behördenvertreter, aber das dürfte wohl auf die eigentliche Zielgruppe ausgerichtet sein. Mit einer Geschichte allein scheint man die heute immer seltener zu erreichen.

    • 1

      Ein Film für die Zielgruppe Unter 6. Die Geschichte ist für Erwachsene nur in komatösem Zustand zu ertragen. Eine Sympathiefigur sucht man vergebens und das Ganze wird lieblos und völlig Humor befreit runtergenudelt. Mehr kann ich nicht bewerten, da mein Hirn noch in Schockstarre ist.

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      • 7 .5

        Machen wir uns mal nichts vor: Erwachsene sollten ganz dringend den Flachmann in der Tasche haben, wenn Sie nach diesen 92 Minuten nicht völligen Brei im Schädel haben wollen. Allerdings ist der Streifen anständig inszeniert. Die Kulissen Quedlinburg und Wernigerode sind optisch hübsch anzusehen. Die CGI sieht gut aus, hat astreine Texturen und bewegt sich noch vor Hui Buh. Die Tatsache, dass Uwe Ochsenknecht, Herbert Knaup und diverse Kinderdarsteller absolut over-the-top grimassieren und knallchargieren ist dem Umstand geschuldet, dass die laufenden Meter, Windelbedürftigen und Sabberschnuten vermutlich wenig empfänglich für subtilen Humor sind. Aber einen anständigen Kinderfilm aus deutschen Landen hat man eh so selten. Da darf man ruhig einen Blick riskieren und den Nachwuchs mal ruhigen Gewissens ans Medium 'Kino' heranführen.

        Fazit
        Die deutsche Casper – Variante.
        Krabbelgruppen freuen sich `nen Fleck in die Windel, Erwachsene haben es gefälligst zu ertragen.

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        • 2 .5

          Wenn man das Buch von Otfried Preußler mag, ist dieser weichgespülte Kinderquatsch wirklich schwer erträglich. Zwar übernimmt der Film die wichtigsten Elemente der Handlung, atmet aber nicht mehr den Geist der Vorlage (pun intended). Große animierte Kulleraugen machen noch keine Identifikationsfigur aus. Und wieso muss eigentlich jede deutsch-filmische Erzählung für Kinder dem "Kinder-lösen-zusammen-ein-Geheimnis-und-erleben-ein-Abenteuer-Schema" folgen? Im Buch war es über weite Strecken doch auch allein das Gespenst, das die Handlung vorantrieb. Dieser Film bleibt aber - genau wie sein lebendiges und animiertes Personal - seelenlos mit schwer zu schluckendem U-FSK6-Humor.

          • 6 .5

            Ein Film für die ganze Familie? Nein – das ist „Das kleine Gespenst“ nicht geworden. Er ist kindgerecht, die Kleinen werden sich sehr amüsieren – so wie die beiden sechsjährigen Töchter des Rezensenten, die den Film toll fanden. Es ist auch völlig in Ordnung, den Film als Vater oder Mutter mit seinen Kindern zu gucken. Großen Unterhaltungswert für Erwachsene sollte aber niemand erwarten. Größtes Manko: die schauspielerischen Leistungen der erwachsenen Akteure, darunter Herbert Knaup als Uhrmacher sowie Sanddra Borgmann und Stephan Kampwirth als Eltern von Karl. Ob Polizist, Burgverwalter, Bürgermeister oder Uhrmacher, die erwachsenen Schauspieler betreiben ausnahmslos theatralisches Overacting. Das mag es kleinen Kindern erleichtern, die Figuren zu verstehen, schmälert aber das Vergnügen erwachsener Zuschauer. Es ist allerdings zu verschmerzen, solange die eigentliche Zielgruppe begeistert ist, was als gegeben angenommen werden darf.

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            • 1 .5

              Scheiss Verfilmung des Meisterwerkes von Ottfried!

              • 4

                Mir muss mal jemand erklären, warum man kleine Kinder nicht fordern darf. Platter geht es nicht - aber es wurde gelacht. Also: Auftrag erfüllt. Irgendwie...

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                • 7

                  Das kleine Gespenst wirkt etwas hausbacken und der gesamte Streifen bewegt sich kanpp über Fernsehfilm Niveau. Ob das nun 40 Euro für einen Kinonachmittag rechtfertigt, wage ich aus der Sichtweise der Eltern zu bezweifeln. Die Kinder waren jedenfalls begeistert und somit hat es seinen Zweck erfüllt.

                  Fazit: Warum man sich das im Kino antut? Auf dem Weg zum Ausgang sagte meine 3-jährige Tochter mit einem honigkuchenpferdigen Gesichtsausdruck "Papa, das kleine Gepennst hat gefliiiiegt" ....wahrscheinlich deswegen...:)))

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                  • 6

                    #5 (2014)
                    Das kleine Gespenst spukt durch das Schloss, munter und irgendwie sympatisch. Auch singen kann es und das noch nicht mal schlecht.

                    Letztendlich bietet der Film für Kinder jede Menge Spaß, für Erwachsene eher weniger.
                    Aber trotzdem ein guter Film.

                    6.0 Punkte

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                    • ?

                      Ein billiger abklatsch des ältern Filmes das Gespenst ist häßlich ,schde um das Geld für die Producktion.Die kinder die das alte Gespenst kennen sind entsetzt.

                      • 6

                        Regis­seur Alain Gspo­ner bewahrt der Adap­tion, deren High­lights die Ani­ma­tio­nen des ganz dem Kind­chen­schema ent­spre­chen­den Gespensts und sei­nes Ver­trau­ten, dem Uhu Schuhu, dar­stel­len, eine ange­nehm alt­mo­di­sche Art. Und allen klein­geis­ti­gen Schwarz-​​Weiß-​​Malern sei gesagt, dass sich die Macher auch bei der Moder­ni­sie­rungs­dis­kus­sion poli­tisch kor­rekt aus der Affäre ziehen.

                        • 6

                          Ottfried Preußlers Das kleine Gespenst ist ein Kinderbuch. Konsequenterweise ist der Film ebenfalls klar auf Kinder ausgerichtet. Die Handlung orientiert sich weitesgehend am Buch, erzählt jedoch die Geschichte nicht ausschließlich aus Sicht des kleinen Gespenstes, sondern gibt jedoch den menschlichen Nebenfiguren wesentlich mehr Spielzeit. Auch wurde das finale künstlich dramatisiert. Das alles schadet dem Film aber nicht besonders. Für mich zählt Das kleine Gespenst, gerade im Vergleich zu den Hotzenplotz-Büchern, aber auch verglichen mit der Die kleine Hexe nicht zu meinen liebsten Preußler-Büchern. Entsprechend war der Film auch nicht unbedingt meins. Meinen Kindern hat es gefallen. Das war das wichtigste.

                          • 9 .5

                            Ich habe den Film mit meiner Tochter im Kino gesehen. Ist einer der schönsten und tollsten Kinderfilme der letzten Jahre, wir waren ganz glücklich als wir den Saal verlassen haben. Dann habe ich hier den Trailer gesehen und bin schockiert. Wie kann man von einem so tollen Film einen so schlechten Trailer machen. Der Film ist so viel besser als der Trailer.

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                            • 5 .5

                              Das kleine Gespenst ist herzig, keine Frage. Wer mit kleinen Kids ins Kino will, macht hier nichts falsch. Allerdings fehlt es dem Film deutlich an Pepp und Humor.

                              • 7 .5

                                Auch wenn Otfried Preußler nicht mehr lebt, ist Das kleine Gespenst doch in seinem Sinne gemacht. [...] Ein zeitloses Kinomärchen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.

                                • 7

                                  Das kleine Gespenst entfaltet sich als sanft-sympathische Fantasie, die den einzelnen Romanstationen mit Respekt und Zuneigung begegnet und zudem reizvoll mit dem Thema „Zeit“ spielt.

                                  • nachdem ich den Trailer gesehen hab muss ich sagen:

                                    Und wieder wird eine Kindheitserinnerung zerstört

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