Das Lied des Lebens - Kritik

Das Lied des Lebens

DE · 2013 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 0 · Dokumentarfilm, Musikfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Zehn Jahre nach DAMEN UND HERREN AB 65 und fünf nach YOUNG@HEART begleitet Irene Langemann zwei musikalische Projekte mit alten Menschen in Deutschland, die der Musiker Bernhard König initiiert hat und mit Ausdauer und Leidenschaft betreibt. [Silvia Hallensleben]

    • 7

      Ein souverän montierter Film, der sich darauf beschränkt, seine Akteure mit merklicher Sympathie zu beobachten und der dabei ohne Off-Kommentar oder in die Kamera gesprochene Statements der Beteiligten auskommt.

      • 7

        Die eingeblendeten Betrachtungen von herbstlichen Bäumen oder das nachahmende Gesumm von Laubgeraschel tragen nicht zur filmischen Originalität von Das Lied des Lebens dieser eher Fernsehformat-tauglichen Dokumentation bei.

        • 7 .5

          Respekt verdienen diejenigen, die alles erdacht, vorbereitet, mit monatelanger Geduld einstudiert und schließlich durchgeführt haben bei Das Lied des Lebens: Bernhard König und seine Kolleginnen Ortrud Kegel und Alexandra Neumann, die Neuen Vokalsolisten, die Gruppe Uwaga – und natürlich die Regisseurin Irene Langemann.

          • 8

            Gelungene Dokumentation der Arbeit des Komponisten Bernhard König mit alten Menschen. [...] Leider haftet der Film sehr stark an Bernhard König, anstatt den alten Menschen auch mal Raum ohne ihn zu geben. Dadurch wirkt der Film oft etwas oberflächlich. Aber die alten Menschen machen vieles wett und faszinierend ist diese Art der Musiktherapie allemal.

            1
            • 8

              Was Das Lied des Lebens so interessant macht, ist, dass sich die Proben und die Biografien der Menschen, die in ihnen mitwirken, einander in faszinierender Weise überlagern.