Dear Courtney - Kritik

Dear Courtney

DE · 2013 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 5

    Hübsch harmloses Roadmovie mit interessanter Grundidee, dem aber schnell die Luft ausgeht.

    1
    • Das ist ja Blasphemie:O

      6
      • 2

        Gesneaked. Irgendwo zwischen Coming of Age, RomCom und Roadmovie pendelt diese deutsche Perle des schlechten Geschmacks ziellos umher. Blasse Charaktere und der zähe Verlauf eines vieeeeeel zu langen Films runden diese totale Enttäuschung ab. Fazit: Vollkommen überflüssiges Machwerk, das alle negativen Klischees des "deutschen Films" wunderbar bedient. Sneak-Wertung: sehr gut: 6,47%, gut: 39,19%, geht so: 40,20%, schlecht: 14,14%

        • 4 .5

          Das Erstlingswerk von Rolf Roring wartet mit einer interessanten Idee auf, die einiges an Potential bietet. Die Einführung der Charaktere stellt sich anfangs als innovativ dar, diese wirken aber im Verlauf der Handlung zu oberflächlich und verblassen zunehmend. Auch dass der "Side-Kick" Klaas Heufer-Umlauf als eins der Highlights immer wieder gute Akzente setzt, sollte zu denken geben. Jochen Nickel hingegen, der den zwielichtigen Produzenten mimt, spielt gekonnt auf und sorgt mit seiner suspekten Art für einige Lacher. Der weitere Cast fällt allerdings nicht weiter auf.
          "Dear Courtney" kann als komödiantisches Roadmovie mit romantischen Einschüben angesehen werden, das aber leider zu viele Längen und unnötige Richtungswechsel aufweist.

          • 7 .5

            Dear Courtney,
            deine Geschichte ist ziemlich überwältigend. Du erzählst von einem Jungen, der schon seit vier Jahren einem Mädchen namens Saskia hinterher singt. Seit vier Jahren und mehr als hundert Liedern versucht "Paule" ihr Herz zu erobern, hat es aber bisher noch nicht geschafft. Umso weniger tröstlich ist es, zu sehen wie der harte Rocker Kalle ebenfalls an der Beziehung zu Saskia zweifelt und Paul sich auch noch betrogen vorkommt: Sein selbstgeschriebenes und seiner Meinung nach jeher bestes Lied für Saskia wurde von Kurt Cobain geklaut! Smells like Teen Spirit ist SEIN Lied! Mit perfekter Musikunterlegung (auch ganz ohne Nirvana) machen sich die beiden Verliebten auf den Weg, hinter Saskia und ihrem neuen Freund hinterher, um Kurt in die Finger zu kriegen. Dass dieser Trip nicht ganz so einfach ist, wie vorher gedacht, stellt sich bald heraus. Dabei glänzen die Schauspieler in ihrer Leistung und das Drehbuch in seinem Witz und seiner Liebe zum Detail. Manch ein Nirvana- oder Musikfan wird dort einige Sachen finden, doch auch jeder Andere kommt nicht zu kurz. Als Visions-Leser erfreute mich die Rolle um Herrn Lohrmann natürlich noch viel mehr. Aber auch der ein oder andere wird im Film einige bekannte Gesichter wieder erkennen - ob als Schauspieler oder gespielter Rolle.
            Es ist ein Film für Jedermann, der noch viel mehr als über jugendliche Liebe und Musik erzählt. Gewarnt sei doch jeder, der von Geschichten um und über Jugendliche nicht viel hält. Wer eher auf alte Klassiker mit "Oldschool"-Gesichtern und so-wenig-Kitsch-und-Liebe wie möglich steht, der sollte die Finger davon lassen.
            Also bis dann zum nächsten Mal (wie und wann auch immer das sein mag),
            der Taubendetektiv

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