Denk wie ein Mann - Kritik

Think Like a Man

US · 2012 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 6 · Komödie · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Überraschend fluffige RomCom, die sicherlich viel davon profitiert, dass Nervensäge Kevin Hart nur eine Nebenrolle bekleidet. Ich hatte im Vorfeld das Schlimmste befürchtet, doch unterm Strich ist Denk wie ein Mann nette Nachmittagsunterhaltung, ein bisschen auf Hochglanz poliert, ohne zu viele Ecken und Kanten - also genau das richtige für Kaffee und Kuchen am verregneten Sonntag.

    • 4

      Kenne von Tim Story sonst nur die beiden Fantastic Four-Filme und die haben mir sehr gut gefallen.
      "Denk wie ein Mann" ist dagegen eine eher unterdurchschnittliche Beziehungskomödie auf dem Niveau von "Männerherzen", die mich überhaupt nicht abgeholt hat und gar nicht meinen Humor getroffen hat. Kann auch mal passieren.

      4
      • 6

        Der Titel enthält eine harmlose Ironie: sollte der Zuschauer eine „männliche“ Denkweise an den Tag legen wird er sich mit diesem Werk sicherlich kein Stück beschäftigen. Echt ehrlich. Das Genre „RomCom“ lässt sich hier zwar nicht so richtig anwenden, letztlich ist der Film aber schon die Art vn Komödie die sich eher eine Frau ansehen möchte. Das Grundthema gefällt mir allerdings: eine Truppe Typen läuft auf Grund weil die angeschmachteten Herzdamen an den Lippen eines Megapredigers kleben und kehren die Entwicklung brutal um indem sie sich selber den Ratgeber reinziehen und somit genau wissen was die Frauen erwarten und auf welche Reaktion welches Verhalten folgt. Der Stoff hätte auch vorzüglich als Satire geklappt, im vorliegenden Fall bleibts aber auf der recht wohltuenden Comedyebene die allerdings in 90 Minuten aufgebraucht ist und die verlängerte Laufzeit von fast zwei Stunden nicht gebraucht hätte. Was es auch erschwert: alle Darsteller haben zwar bekantne Gesichter, aber man wird trotzdem relativ wenig warm mit ihnen. Daher bleibt der Film ein netter Spaß den man immer mal gucken kann, aber niemand verpasst was wenn er ihn auslässt.

        Fazit: Mögenswerte Beziehungscomedy mit sehr guter Grundidee!

        • 9 .5

          Seit langem mal wieder eine richtig lustige Liebeskomödie. Hätte ich so nicht erwartet.

          • 8

            Wirklich gut gelungene Romantik-Komödie. Die üblichen Klischees dürfen natürlich nicht fehlen, aber dennoch habe ich herzlich gelacht. Ehrlich, genau mein Humor der da an den Tag gelegt wird!!! Ich kann den Film guten Gewissens weiter empfehlen, ob mit der besten Freundin oder dem Partner...Für nen Couchabend bestens geeignet!

            • 8

              Teilweise unrealistisch, zu kitschig, und teilweise sehr realistisch :-DD. Und ein toller Kevin Hart der Kollege wird der neue Eddie Murphy :-D
              freue mich schon auf weitere Filme mit Ihm.

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              • 5 .5

                Standard-RomCom auf mittelmäßig schlechtem Niveau.

                • 7

                  Toll :)
                  Hat uns Spaß gemacht, wirklich schöööön. Perfekt um mit der Freundin gemeinsam zu Lachen, zu Analysieren, zu Diskutieren und Philosophieren - auch über die eigene Beziehung bzw wie diese damals zu Stande kam. Mein Gott, bin (zumindest) ich froh, dass es bei den Co-Piloten damals wesentlich einfacher war als bei den Jungs und Mädels aus Think Like A Man^^

                  Aber auch als Single-Viewer macht der Film bestimmt echt Spaß, die relativ lange Dauer von 2Std verging bei uns wie im Flug. Nächste Woche auf jeden Fall den 2.Teil anschauen!!!

                  Auch prima (für mich); diverse NBA-Größen sind in kleinen Rollen dabei, zB. Ron "Metta World Peace" Artest & Matt Barnes etc. & Michael Ealy sehen wir beide eh total gern. Uns hat Denk Wie Ein Mann sehr gut gefallen - und dieses böse böse Buch gibts ja wirklich. OMG^^

                  *Sehenswert - Definitiv / Empfehlenswert - Ja*

                  • 8

                    zwar etwas zu lang geraten aber die klischees gut in szene gesetzt..
                    normal hätte er 8p. nicht verdient aber für so einen "typischen pärchen film" oder "frauenfilm" war er ziemlich wizzig kann man sich anschaun :)

                    • 5 .5

                      Evtl. Spoiler!
                      Ein Film mit Quoten-Weißen?
                      Schade, nicht nur das dieser Kerl weiß ist, sonder auch total blass rüber kommt in seiner Rolle - als weißer. Der einzige Typ der scheinbar keine Probleme hat.

                      Wozu benötigt dieser Film einen Chris Brown?

                      Fazit:
                      Ein Film für zwei, es werden beide Seiten unterhalten.
                      Kein Film für die Sammlung.

                      4
                      • 4

                        Mit einem für ihn vergleichsweise kleinen Budget von 12 Millionen Dollar konzentriert sich der Fantastic Four-Macher hier auf die nachvollziehbare Gestaltung seiner Figuren und ihrer Probleme. Zwar werden sie ebenso wie die Handlungsstränge als oberflächliche, klischeebeladene Konstrukte eingeführt, gewinnen aber im Laufe des Films dank der Spielfreude der soliden Besetzung junger, aufstrebender Hollywood-Mimen an Charakter. Besonders stechen dabei die attraktive Schönheit Meagan Good und der charmante Glatzkopf Romany Malco hervor, während der vielleicht bekannteste Star des Films, der Stand-up-Komiker Kevin Hart, als eher nervtötendes Beiwerk immer wieder dazwischen funkt. Die gegensätzlichen Stereotypen, die hier in vier parallelen Liebesgeschichten ins Gefecht geführt werden, sei es nun das Muttersöhnchen gegen die alleinerziehende Mutter oder der Frauenheld und die Frau auf der Suche nach einer festen Bindung, verharren zwar in ihren biederen Rollenmustern, werden einem aber zumindest nach und nach sympathischer, so dass man sich beim obligatorischen Happy-End dann doch wirklich freut. Das hilft dann auch über den Mangel an Humor und Einsicht und einige Durchhänger hinweg. Am besten goutiert man den Film ohnehin als einen unaufdringlichen wie unbedarften Hangout-Film über den nicht enden wollenden Geschlechterkrieg.

                        • 5

                          Etwas zu lang geratene Standard-RomCom. Kein großer Hit - aber leider auch nicht so mies, wie ich es mir wohl gewünscht hätte.

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                          • 2

                            Ich hatte echt Mühe mir diesen pathetischen, realitätsfremden, in typischer Hollywood-Manier, Fantasiefilm anzusehen. Ein grausamer Versuch der Gefühlsmanipulation, durch die ganzen Musikunterlegungen und der übertriebenen Gestiken, usw. .

                            Der einzig Witzige für mich, war der Schauspieler Kevin Hart. Ansonsten hoffe ich, dass mir dieser Dreck in Zukunft erspart bleibt. Ein Film der total an der Realität vorbei zischt und man einem trotzdem krampfhaft versucht ihn als wahrhaft zu verkaufen.

                            • 3

                              Lauren, Mya, Candace und Kristen sind vier befreundete Endzwanzigerinnen - und alle vier sind mit ihrem Liebesleben unzufrieden. Denn ihre Männer oder Auserwählten sind entweder Muttersöhnchen oder notorische Schürzenjäger. Da kommt ein erfolgreicher Beziehungsratgeber gerade recht. Die Damen versuchen die empfohlenen Strategien und können schnell erste Erfolge verbuchen! Bis die Herren ihrerseits herausfinden, dass sie mittels einer Strategie zurechtgebogen werden. Als die Herren der Schöpfung den Spieß umdrehen wird es interessant - bis alles aus dem Ruder läuft... Die in den USA kommerziell erfolgreiche Liebeskomödie, die lose auf einem tatsächlich existierenden Beziehungsratgeber beruht, wärmt tausend Mal gesehene Geschlechterklischees auf, ohne sie nur ansatzweise zu variieren, geschweige denn zu hinterfragen. Männer wollen Sex, Frauen einen Ehering. Das ist seichte, äh, leichte Unterhaltung mit stereotypen Charakteren ohne wirkliche Höhepunkte, außer vielleicht dem vorherbaren Happy-End. Am Ende sind alle bessere Menschen geworden und haben sich lieb. Auch wenn man hoffen darf, dass Männer und Frauen 2013 bei dem einen oder anderen Klischee weiter sind als vor 60 Jahren, kann man so eine Geschichte erzählen. Hirn ausschalten, einfache Stereotypen reichen für ein simples Unterhaltungsvergnügen. Warum man dafür allerdings knapp zwei Stunden braucht, die das ohnehin schon simple Vergnügen noch zäher machen, wird wohl ein Rätsel bleiben.

                              • 7

                                Ganz unterhaltsam und ansehnlich gemacht, gut zwischen Klischee und Tiefgründigkeit aufgestellt.

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                                • 7

                                  Auf jeden Fall unterbewertet.
                                  Zwar teilweise sehr kitschig und oberflächlich, aber dennoch sympathische Darsteller und unkomplizierter Film. Perfekt für 'nen Filmabend mit der Freundin!

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                                  • 4

                                    Gutaussehend, gutverdienend stolpern die Akteure durch aufgepimpte Ikeaeinrichtungen und begreifen das Lesen eines Büchleins als intellektuellen Machtanspruch. Vielleicht wird dem geschriebenen Wort in dieser Sozialisation Zauberkraft zugeschrieben. War hier vor 300 Jahren nicht anders.

                                    • 6 .5

                                      Ich fand den Film ganz unterhaltsam,unkompliziert und die Schauspieler waren auch symphatisch.Entweder mag man diese Art von Komödien oder nicht,aber es gab keine zu übertriebenen Slapstickeinlagen,was ich ebenfalls als positiv betrachte und hin und wieder romantische Momente.Das Ende ist natürlich etwas schnulzig und mit Happy End aber bei dieser Art von Film finde ich das sogar passend:)

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                                      • 6

                                        Selbst wenn auch Denk wie ein Mann letztlich am Reißbrett entstanden sein sollte, so kann der Film immerhin für sich in Anspruch nehmen sich dies nicht allzu sehr anmerken zu lassen und mit einem gut aufgelegten und motivierten Ensemble sowie immer wieder aufflackerndem Dialogwitz für ansprechende Unterhaltung zu sorgen – ohne dabei zu langweilen oder gar zu nerven. Und das ist ja schon was.

                                        • 4

                                          Denk wie ein Mann gehört zu jenen romantischen Hollywood-Komödien, die mit leichter Hand gewichtige Aussagen über die Liebe und das Verhältnis der Geschlechter treffen wollen. Doch die Drehbuchautoren kratzen nur anspruchslos an der Oberfläche.

                                          • 5

                                            Mit einem Ratgeberbuch lernt eine Gruppe Frauen zu denken wie Männer, weshalb sie es schaffen die Kerle bald hoffnungslos an die Wand zu nageln - bis, ja bis die Jungs spitz bekommen woher der wind weht... Im Geschlechterkampf geht es freilich auch um Liebe, es darf gelacht werden, doch insgesamt bleibt der Film an seinen polierten Oberflächen haften und und schafft es weder...(weiter auf 2501)

                                            • 5 .5

                                              Zwar erzählt Tim Story seine Geschichte Denk wie ein Mann leichtfüßig und bringt auch einige sympathische bis amüsante Momente unter, doch so richtig zünden will sein Beziehungsguide nicht.

                                              • 3 .5

                                                Schon wieder so eine 08/15 Romantik-Komödie... und das sogar in 4-facher Ausführung, denn bei "Denk wie ein Mann" handelt es sich um einen Episodenfilm.
                                                Leider läuft für jedes der 4 Pärchen alles nach Schema F, wie man es aus schätzungsweise 97% aller romantischen Komödien kennt, was um so ärgerlicher ist, da man es parallel 4 mal sieht. Gegen Ende wird der Film dann auch noch so schnulzig, dass es schwer zu ertragen ist. Außerdem fand ich den Erzähler ziemlich nervig (die Figur, weniger den Darsteller). Wenn man über all das hinwegsehen kann gibt es wenigstens das ein oder andere mal was zu Lachen und die Schauspieler sind auch ganz ok. Was ich dem Film auch noch zugutehalten muss: endlich kommt eine Komödie mal wieder ohne Fäkalien oder Erbrochenes aus. Danke Dafür!
                                                Totzdem, kann ich nicht viele Punkte vergeben, da ich mich zu sehr an dem 08/15-Storyverlauf und dem schwachen Ende gestört habe.

                                                • 8

                                                  Gestern gesneaked und wirklich total überrascht von diesem Film.

                                                  Amüsant, schnell, romantisch. Es geht hin und her zwischen den beiden Geschlechtern. Der Kampf beginnt, die Punkte sind 8.0!

                                                  • 4 .5

                                                    Gerade in der OV-Sneak gesehen.
                                                    Schwierig zu bewerten dieser Film.

                                                    Alles in allem war er zwar an einigen Stellen unterhaltsam, aber größtenteils bediente er zuviele Klischees und war "verhollywoodet", wenn es so ein Adjektiv gibt.

                                                    Die Charaktere sind generell gut gespielt und der ein oder andere wird sich in einem dieser Charaktere wiederfinden, doch am Ende des Films bleibt zumindest von meiner Seite aus nur für eine von ihnen Sympathie übrig, der Rest schwimmt in einem Meer aus Antipathie, was nicht unbedingt an den Schauspielern liegt, sondern viel eher daran, wie ihre Rollen geschrieben sind.
                                                    SPOILER!
                                                    Im Laufe der Zeit mag die ein oder andere Rolle ihre Prinzipien ändern und sich "bessern", aber am Schluss geht doch für ein Hollywood-Ende einiges an Storytelling verloren. Natürlich MUSS es ein Happy End sein und so springt auch der einzig sympathische Hauptdarsteller letztlich über seinen zu Recht aufgebauten Schutzwall, um doch noch seine Frau zu bekommen, die es eigentlich überhaupt nicht verdient hätte. Seltsame Sache.
                                                    Der einzige Sympathieträger in dieser Rom-Com war für mich ärgerlicherweise (für den Film) der verheiratete Kumpel, der zu wenige Szenen hatte und nicht einmal ein Liebesscharmützel vor der Kamera austragen durfte.
                                                    SPOILER!

                                                    Das Thema ist schon zigmal durchgekaut worden. Das ist wohl das Hauptproblem des Films. Dass es dieses Buch, wovon dieser Film letztlich handelt, tatsächlich gibt, ist ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, und dass sogar ein Film darüber gedreht werden muss, macht die Sache nicht direkt besser.

                                                    Naja, ein Fazit:
                                                    Einige wirklich gute Stellen, aber zuviele sehr schwache Szenen und das absolut inkonsequente Ende lassen in mir einen äußerst... gemischten Eindruck zum Film zurück.

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