Der eisige Tod - Kritik

Wind Chill

US · 2007 · Laufzeit 91 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 3

    ACHTUNG, KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!
    (falls das hier jemenden interessiert)

    Oh man, was war das denn für ein Schmarrn?
    Also jedenfalls weiß ich jetzt warum der Film damals trotz der tollen Emily Blunt an mir vorbei gezogen ist.
    Der Anfang ist zwar nicht gerade vielversprechend, lässt aber auf ein nettes, kleines Psychospiel zwischen den beiden Protagonisten hoffen.
    Zwar wird die Fährte auch anfangs genau dorthin ausgelegt,
    wendet sich aber ab der zweiten Hälfte komplett in eine andere Richtung.
    Und genau da fängt der Film an ärgerlich, unlogisch und langweilig zu werden.
    Zwar waren einem die beiden Hauptpersonen schon am Anfang komplett egal und unsympathisch,
    aber ab dem auftreten der merkwürdigen Figuren im Wald sind sie einem total egal und man hofft nur deren schnellen Tod herbei.
    Überhaupt ist das ganze zum Ende hin so belanglos gemacht dass man einfach nie in Versuchung kommt zu irgendeiner Sekunde mitzufiebern.
    Die Auflösung ist dann auch genauso wie die gesamte vorherige Stunde,
    langweilig, nicht nachvollziehbar, unlogisch, ärgerlich, banal, und dumm!
    Oh ne, je länger ich über den Film schreibe und nachdenke, desto mehr ärgere ich mich.
    Am besten ganz schnell wieder vergessen.
    Die 3 Punkte gibt es für die ganz nette erste Hälfte. Für den Rest gibt es nix!

    • 2 .5

      Die Grundidee ist eigentlich ganz nett, die Durchführung ist jedoch absolut grottig und völlig undurchdacht. Null Struktur, null grusel, null Logik. Man weiß (horrorgenre technisch) prinzipiell nicht in welche Richtung der Film überhaupt geht, bis er dann auf einmal zu Ende ist.

      Als Horrorfilm hat "Der eisige Tod" versagt.

      • 7

        Zwei Studenten auf dem Weg nach Hause. Weihnachten bei der Familie. Vielleicht, aber vielleicht sagt auch einer der beiden nicht die Wahrheit. Schneesturm heißt es. Das Auto – nicht sehr vertrauenerweckend. Schneeflocken beginnen ihren stillen Tanz und es gibt eine Abkürzung. Scheinwerfer blenden auf. Das Steuer wird herumgerissen. Dann endet die unheilverkündende Fahrt in einer Schneewehe.

        Es gibt keine Hilfe. Das tragische Kammerspiel im tiefverschneiten Wald kann seinen verhängnisvollen Lauf nehmen. Dabei stellt sich die Frage, wer ist derjenige, mit dem man im Auto feststeckt. Und noch viel wichtiger, wer sind die Gestalten außerhalb?

        Die Kälte bahnt sich unaufhaltsam ihren Weg. So manches Mal lässt es einem den Atem gefrieren. Ist das da Raureif am Bildschirm? Schnee so weit das Auge reicht. Die Nacht ist hereingebrochen. Da kann einem die Wahrnehmung schon mal einen Streich spielen, oder?

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        • 3 .5

          Wenns einem bei einem Horrorfilm eiskalt den Rücken runterläuft ist das ja ne gute Sache, da kann man bei dem Film ja glatt sagen daß er hält was der Titel verspricht ... ist aber kein Kompliment wenn der Effekt passiert weil der Film selber so derart langweilig ist. Trifft aber leider hier völlig zu: mal ehrlich, wie soll man mit zwei Hauptfiguren warm werden wenn der FIlm nichtmal deren NAmen preisgibt? Und der plötzliche Kurswechsel bei dem der Film zunächst als Thriller beginnt und dann abrupt in GEisterhorror abkippt ist unpassen dund überrumpelnd, zumal man aus der eigentlich noch brauchbaren Grundkonstellation irgendwie garnichts macht. Der einzige Pluspunkt ist Emily Blunt (die Superzicke aus "Der Teufel trägt Prada") die viel mehr kann als dies hier, aber eben die kreischende Tussi sehr gut gibt, während mit Martin Donovan als Psychobullen einer der langweiligsten Filmfieslinge aller Zeiten parat steht. Bleibt das letztlich etwas überraschende Finale, aber das kommt am Ende eines Filmes der garnicht lohnt ihn durchzustehen.

          Fazit: Wahrlich frostiger Geisterhorror der abgesehen von einer spannenden weiblichen Heldin einfach nichts zu bieten hat!

          • 2

            Total unstimmig, absolut lieblos hingeklatscht, langweilig, kein Stück gruselig und einfach nur dämlich.
            Alter, ist diese Story belämmert - Ich könnte immer ausrasten bei so viel Dummheit.
            Die Darsteller retten den verhunzten Streifen leider auch nicht mehr - "Der eisige Tod" kommt einfach zu lächerlich, zu stumpfsinnig und zu durchsichtig daher. Kopfschüttelnd saß ich da und dachte immer nur "Nanu, wie unvorhersehbar" :-D
            Nenene, absolut nicht mein Fall!

            • 6 .5

              Der eiskalte Tod ist zwar kein herausragender, aber dennoch ein durchaus passabler Horrorfilm, der von der Performance seiner beiden Hauptdarsteller lebt und das sogar recht gut.

              • 6

                Story nicht ganz ausgegoren, wenn auch durchaus intetessant. Gutes Setting, gute Atmosphäre, gute Darsteller. Mit Blunt kann man eh nichts verkehrt machen, und auch Holmes habe ich immer gerne gesehen. Sonst gibt es ja kaum Cast.
                Kann man ruhig mal anschauen, nicht spektakulär, aber er hat seine Momente und kann Spannung erzeugen.

                6
                • 6

                  Die Idee an sich hat eigentlich Potential aber die Handlung an sich ist zu einfältig gehalten, dennoch trägt Emily Blunt den Film erstaunlich gut mit einer herrausragenden Leistung, auch Ashton Holmes spielt seine Rolle ganz gut. Der Film an sich hätte zwar etwas besser werden können aber für einen unterhaltsamen Gruselabend reicht es dennoch.

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                  • 6

                    spannend...

                    • 7

                      wirklich spannend-die ganze zeit über!gute dialoge und das miteinander der beiden ist interessant!man fragt sich immer,was wohl dahintersteckt und was da wohl noch kommt...
                      der film wäre für mich super gewesen-leider mangelt es,für mich,am ende...
                      vielleicht hätte ich das ende drehen sollen,hätte da ne gute idee gehabt!(wo sogar mein freund neun punkte für den film gegeben hätte:))!
                      ja,leider war das ende eher dürftig und es gab keine überraschung mehr!
                      ansonsten,gut gemacht und gute athmosphäre,durchaus sehenswert!

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                      • 6

                        Zum teil etwas zu bizarr, trotzdem ein recht gelungener Film den man sich mal an einem langweiligen Abend anschauen kann.

                        • 5 .5

                          "Der eisige Tod" ist ein netter, kleiner B-Movie Horrorthriller, der vor Allem in der ersten Hälfte durch seine eisige Atmosphäre und den ein oder anderem Schockeffekt überzeugen kann. Die Story an sich ist natürlich bekannt und wurde auch schon mehrfach in verschiedener Form verarbeitet, trotzdem schafft es der Film, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Das liegt nicht zuletzt an den beiden Hauptcharakteren, die mir von Grund auf sympatisch waren und mich mehrmals mit ihren Wortgefechten zum Schmunzeln bringen konnten. Der Horror kommt zunächst schleichend und der Film bezieht lange Zeit seine gesamte Spannung allein aus der Situation, das man mit dem Auto im Schnee feststeckt, draußen der unheimliche Wald, in dem irgendetwas lauert, und das Auto ist der einzige, (vermeintlich) sichere Ort. Lange Zeit geht das auch verdammt gut und mir wurde durchaus der ein oder andere Gänsehaut-Moment spendiert.

                          In der zweiten Hälfte verliert sich der Film leider zusehends in irgendwelchen Zeitsprüngen, die Schockeffekte und teilweise auch ganze Szenen wiederholen sich ständig und spätestens wenn der Typ, der unsere (Achtung: Spoiler!) weibliche Hauptfigur in seinem Auto mitnimmt und sie über die grausamen Morde aufklärt dann schließlich den Polizeimann retten will, über den er fünf Minuten vorher noch berichtet hat, dass er in den 50ern zahlreiche Menschen ermordet hat, fragt man sich als Zuschauer doch irgendwie was das Ganze soll. Das plötzliche Pseudo-Happy End hat mir das Ende dann ganz versaut. Hier hätte man sich doch ein wenig mehr einfallen lassen können!

                          Fazit: Fängt stark an, fällt in der zweiten Hälfte jedoch sehr ab. Nur die sympatischen Hauptfiguren und die eisige Atmosphäre wissen zu unterhalten. Für einmal ausleihen reichts, mehr aber nicht!

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                          • 8

                            Ich finde Geschichten in dem Stil latent öde, aber mir gefiel der Aufbau, die Steigerung und die Beziehungskiste. Besetzung, bis auf den Mörder, durchaus gelungen. Da sehe ich über die vorhersehbaren Dinge und ein kleines, markantes plot hole gern hinweg. Stimmung und Charaktere haben mich bei Laune gehalten. Ein stimmungsvoller Film für nebenbei...

                            • 6

                              gute story mit dürftiger umsetzung...ein paar schockeffekte mehr hätten 'wind chill' um einiges aufgewertet, schade!

                              • 4 .5

                                Nuja, was soll ich sagen? Der Film hatte definitiv gute Momente - andere wiederum wirkten eingestreut ohne Sinn und Verstand. Kann mir beispielsweise jemand die Bedeutung der Toilettenszene im Diner für den Rest des Films verraten? Warum war die Tür verschlossen?
                                Wie auch immer: Schockmomente oder wirklich gruselige Szenen habe ich persönlich nicht finden können. Diese sind für mich jedoch in einem Horrorfilm essentiell. Daher gibt es für gute Unterhaltung aber fehlenden Grusel lediglich eine Drei nach Schulnotensystem.
                                Kann man sich ohne Reue ansehen aber es gibt weitaus bessere Vertreter des Genres.

                                • 6 .5

                                  Zwei einsame Studenten von denen der Eine sich verfährt, dazu die eiskalte Nacht in einem verschneiten Tal und eine unheimliche Geschichte aus den 50ern. An sich nicht schlecht, aber irgendwie fand ich Emily Blunt in "The Devil wears Prada" etwas besser. Dennoch gute Unterhaltung und an manchen Stellen auch recht gruselig.

                                  • 7

                                    Spannende Geschichte, klasse Akteure, Super Atmpsphare

                                    • 5

                                      Nicht gut und in jeder Hinsicht inkonsistent. Hier stimmt leider fast gar nichts außer Emily Blunt. Sie und die zweieinhalb gruseligen Momente im ersten Drittel bewahren "Wind Chill" davor, wirklich schlecht zu sein. Der Rest ist dafür derartig unstimmtig, dass es zu mehr nicht reicht. Schade.

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                                      • 4

                                        Überzeugt als Kurzgeschichte, also in Worten, wahrscheinlich mehr.

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                                        • 7

                                          Waren einige ganz schön gruselige Szenen mit dabei.

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                                          • 6 .5

                                            Sehr stark angefangen. Zum fürchten ist diese Stimmung in der eisigen Kälte ***SPOILER*** wenn dann auch noch ein Mann vorbei humpelt und man nicht weiß warum dieser nicht reagiert... Fand ich wirklich sehr interessant. Dann kam jedoch der Knackpunkt in welchem meine Begeisterung tief nach unten fiel... Zeitsprünge, das immerwieder erscheinende Lied (aller Jeepers Greepers) usw. War am Ende nur noch kitschig.

                                            • 5 .5

                                              Eigentlich ganz schön fieser, kleiner Grusel-Thriller, mit einer hervorragenden Emily Blunt. Leider dreht sich die Story oft im Kreis; kein Kammerspiel aber auch kein packender Horrorfilm. So richtig das Blut in den Adern gefriert einem dabei nicht - vieles bleibt im Dunkeln - optisch wie auch von der Inszenierung her.

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                                              • 4 .5

                                                Mit der Brechstange auf mysteriös und gruselig getrimmt, ohne sich groß Gedanken über Story und Sinn zu machen. Mit einer fast dreisten Selbstverständlichkeit werden einem hier irgendwelche merkwürdigen Verwicklungen und Szenen um die Ohren gehauen, ohne dass eine zufriedenstellende Erklärung geliefert wird. Es gibt Filme, da funktioniert das, doch hier nicht. Man hat sich einfach keine Mühe gegeben den dünnen Plot zu präsentieren. Lediglich die kalte Atmosphäre und die gute Optik reißen hier noch etwas raus. Emily Blunt und Ashton Holmes nerven einfach nur die ganze Zeit, was das Mitfiebern ebenfalls schwierig gestaltet.
                                                Hätte nett werden können, aber die Story ist nicht durchdacht und scheint nur auf einer fixen Idee zu beruhen.

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                                                • 7

                                                  Ich hatte gerade Kopfschmerzen, Schüttelfrost und konnte nicht schlafen. Was lag da näher, als sich auf einen Film namens "Der eisige Tod" einzulassen? Der Film nahm mich schnell gefangen und kühlte mich noch weiter ab. Die zwei in ihrem Auto mitten auf dem verschneiten Bergweg, gefangen durch Kälte und ohne Hilfe: da steigt die Beklemmung in einem, egal wie sehr man sich freihustet.

                                                  Mitten im Film erblickte ich mich dann selbst, blaugefroren mit steifen Händen und einer übel belegten Zunge. Als sie dem Wesen dann allerdings rausfiel und rumzischte, erkannte ich, dass es doch jemand anders war, vielleicht meine Schwiegermutter?

                                                  Gegen Ende wurde der Film immer spannender, leider auch unlogischer und mystischer. Als die nette Dame dann zum zweiten Mal ihren hübschen Kopf anschlug, fühlte ich mich ihr mit meinen Kopfschmerzen sehr verbunden. Ich nahm eine Flasche WickMedinait und sah, wie auch der Bildschirm plötzlich warm und feurig wurde. Kurze Zeit später war der Film vorbei und mir fröstelte wieder. Nachdem ich mich warmgefönt hatte, konnte ich endlich gut schlafen.

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                                                  • 10

                                                    Wenn ich mir einen Film anschaue und auch ein paar Tage später ab und an daran denke, dann ist das für mich ein guter Film.
                                                    So war es hier.
                                                    Ich kann nicht wirklich sagen, was mir genau an diesem Film gefallen hat, denn von der Handlung weicht er eher nicht von anderen Horrorfilmen ab.
                                                    Was mich aber fasziniert hat waren die beiden Hauptprotagonisten. Von vielen hier und wo anders werden sie als simpel und schlecht dargestellt.
                                                    Ich allerdings fand die beiden wirklich gut, verwunderlich, da ich keinen von ihnen bisher in einem anderen Film gesehen habe. Aber irgendwie stimmt die Chemie zwischen den beiden und genau das gefällt mir, obwohl ich mir sicher bin, dass einige hier das ganz anders sehen werden.
                                                    Außerdem ist die Titelmusik sehr gut.

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