Der Goldene Kompass - Kritik

His Dark Materials: The Golden Compass

US · 2007 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 12 · Drama, Abenteuerfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 4 .5
    RoylesPika 18.09.2017, 11:59 Geändert 18.09.2017, 12:07

    Wann kapieren die Filmemacher mal, dass ein Kinderbuch in seiner Verfilmung nicht automatisch kindisch, dümmlich und lieblich sein muss?

    SPOILER
    Für alle Nicht-Buch-Kenner:
    Am Ende des ersten Buches wird eigentlich ein Kind gekillt, aber das zu zeigen wäre nach deren Auffassung ja nicht Kinderfilm tauglich....

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    • 4

      Die verzweifelte Suche: seit dem „Herr der Ringe“ versuchen alle Filmstudios eine eigene mehrteilige Fantasyserie zu etablieren; am besten natürlche ein bei der die Buchvorlagen schon geschrieben sind. Solche bescheidenen Versuche waren „Die Chroniken von Narnia“ und „Eragon“ - und nun kommt mit dem „Goldenen Kompass“ der nächste Versuch. Immerhin sind hier die Kritiken insgesamt wohlwollend; dem kann ich mich gar nicht anschließen. Fantasy ist sowieso nicht gerade mei Ding aber in diese total überladene Welt fand ich zu keinem Zeitpunkt wirklichen Einstieg, ebenso wenig in die Story (lediglich das ganze Spiel von den in Tierform auftauchenden Seelen hat mir gefallen). Da die Story ja eh der Auftakt einer Trilogie ist bleibt ne Menge unbeantwortet (und der Film läßt wohl mit Absicht die letzten Kapitel des Buches aus). Optisch gibt’s bei alledem ne Menge zu sehen, das ist dann auch der größte Pluspunkt: Effekte und Aufwand sind atemberaubend (erreichen aber zu keinem Zeitpunkt das große „Ringe“ Vorbild). Das womit sichd er Film dann besonders verkauft ist die Besetzung: Die „James Bond“ Stars Daniel Craig und Eva Green, Nicole Kidman oder Sam Elliott (der aussieht als habe er sein „Ghost Rider“ Outfit nicht mal abgenommen) stehen auf der Besetzungsliste – aber seid gewarnt, eigentlich sind es nur namhafte Leute in kleinen Nebenrollen die oftmals für lange Zeit aus dem Film verschwinden. Letztlich also Hardcore Fantasy für ein ausgewähltes Publikum – ob sich aber dadurch die Fortsetzungen finanzieren lassen bleib abzuwarten.

      Fazit: Optisch ansprechend; erschließt sich aber inhaltlich nur einem sehr begrenzten Publikum!

      • 5 .5

        Ich kenne die Bücher nicht, daher ist es etwas schwer sich in die Story einzufinden. Bildmäßig wirklich schön gemacht und auch die Schauspieler können was. Es fehlt leider irgendwie der letzte Schliff und das Ende hängt sehr offen. Leider gab es hier keine Fortsetzung.

        Kann man mal anschauen wenn man sonst nichts hat...

        • 2 .5

          Für mich wieder einmal ein unnötiger Fantasy-Film die Technik steht im Vordergrund, die Charakteren sind blass gezeichnet, lieblos und ohne Humor. Der Film ist nicht mal so gut gemacht ein weiterer Beweis das CGI einfach nicht gut aussieht. Der Film steht seit Jahren alleine da keiner hat Lust eine Fortsetzung zudrehen natürlich auch verständlich der Film war ein Flop an der Kinokasse. Der Film steht weit unter dem Niveau von "The Lord of The Ring" und "Narnja".

          Also ich wurde mal wieder so richtig enttäuscht.

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          • 7 .5

            Für mich ein guter Film, schöne Bilder und eine ganz niedliche Story. Bin ein wenig enttäuscht das es keine weiteren Teile gab.

            • 6
              aberaber 10.09.2016, 09:22 Geändert 16.09.2016, 17:37

              Für jemanden wie mich, der die Romane nicht gelesen hat, war die Story teilweise kaum verständlich und daher eher langweilig. Die Mythologie der Bücher scheint sehr komplex zu sein. Schauspielerisch und ausstattungsmäßig allerdings durchaus sehenswert. Hat mir zumindest den Anreiz gegebenen, mich mal mit den Büchern zu beschäftigen.

              • 6 .5

                Für mich eindeutig kurzweiliger als "Der Herr der Ringe" ...

                • 6

                  Es tut mir wirklich weh diesen Film zu Bewerten. Deshalb bewerte ich den Film hier nicht wirklich, sondern schreibe nur meine Gedanken nieder:
                  Schon bei der ersten Sicht von "Der goldene Kompass" schlich mich das Gefühl ein, dass etwas nicht ganz rund war. Die Zutaten stimmten, aber der Teig ging nicht auf.
                  Ich versuchte mich zeitweise an dem Buch, aber damals sagte es mir nicht zu.
                  Jetzt, einige Jahre später habe ich es endlich geschafft das Buch zu lesen und wagte mich danach auch wieder an den Film heran, der aber auch über die Jahre hinweg nicht besser geworden ist.
                  Durch Zufall landete ich dann auf einem YouTube-Video, dass mir eine Rekonstruktion des eigentlichen Filmendes zeigte - teilweise waren hier Szenen zu sehen die im Film gar nicht vorkamen. Und so landete ich wiederum auf einer Website die sich mit all diesen herausgeschnittenen Szenen und dem Chaos, dass vor der Veröffentlichung von "Der Goldene Kompass" geherrscht haben muss befasst.
                  Dadurch hab ich ein ganz neues Bild von der Arbeit des Regisseurs bekommen und plötzlich erklärte sich auch das seltsame Gefühl, dass etwas mit dem Film nicht stimmte: Hier wurde rumgepfuscht! Und zwar gewaltig!
                  Etliche Szenen fielen der Schere zum Opfer! So sollte z.B. die erste Szene eine Katze in unserer Welt zeigen die durch ein Fenster dann in Lyra's Oxford landet. Wie auch in der Literatur gilt auch im Film: Zeigen! Nicht erzählen! Dieses Opening hätte mir viel besser gefallen.
                  Des Weiteren wurde das gesamte Ende herausgeschnitten und sollte zu Beginn der nie entstandenen Fortsetzung gezeigt werden. Bei dieser dramaturgischen Entscheidung seitens des Studios greife ich mir auch jetzt noch fassungslos an den Kopf.
                  Ja, allgemein hat man mit allen Mitteln Versucht einen Kinderfilm aus einem Buch zu machen, dass kein Kinderbuch ist. Und mit "man" ist hier das Studio gemeint, denn so wie sich unschwer erkennen lässt, hatte Chris Weitz ganz andere Pläne.
                  Ich glaube, der "Goldene Kompass" hätte wirklich gut werden können, hätte das Studio nicht zu viel eingegriffen. Scheinbar sollen es 45 min Material sein, die der Schere zum Opfer fielen.
                  Ich hoffe, irgendwann wird ein Directors Cut veröffentlich (selbst wenn das ganze CGI fehlt) und wir kommen in Genuss der Version des Goldenen Kompass, die Chris Weitz ursprünglich in die Kinos bringen wollte.

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                  • 5

                    Ich mochte die Eisbären.

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                    • 4 .5

                      Gut bebilderter Fantasy- Abenteuer Film, mit sehr ansehnlichen Effekten und guter Besetzung.
                      Leider ist das einer dieser Filme der einfach zu Keimfrei geraten ist, der Film berührt mich zu keiner Phase und genausowenig macht er mir auch spaß.
                      UNINTERESSANTES FILMCHEN!

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                      • 7
                        Moviegod 15.08.2015, 11:47 Geändert 27.11.2015, 18:37

                        Ein technisch einwandfreier Film. Super ausgestattet, klasse Effekte, ein top Cast. Leider hat die Geschichte, so kreativ sie auch wirken mag, viele Schwächen und einen zu religiösen Unterton.
                        Kann man sich aber ruhig mal ansehen.

                        • 4 .5
                          elmnope 07.08.2015, 23:35 Geändert 08.08.2015, 07:36

                          Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal den Goldenen Kompass gesehen habe, habe ich ihn als eine recht solide und ganz unterhaltsame Fantasy-Geschichte empfunden- auch wenn ich den Film schnell wieder vergessen hatte.
                          Jetzt habe ich die Bücher gelesen, den Film passend dazu noch einmal geschaut und gemerkt: Im Film passt von Vorne bis Hinten fast gar nichts!
                          Die Handlung des ersten Romans wird lieblos abgespielt, wobei die düsteren und grausamen Elemente des Buches aber komplett unter den Tisch fallen.
                          Der Erzählton des Films fühlt sich einfach grundsätzlich falsch an, weil er aus dem Ausgangsmaterial, das man nur unter Schwierigkeiten überhaupt als Jugendliteratur bezeichnen kann, versucht einen familienfreundlichen Fantasy-Blockbuster zu machen.
                          Nur zu gerne hätte ich gesehen, was Terry Gilliam aus dem Goldenen Kompass gemacht hätte, war er doch kurz für den Regieposten im Gespräch...
                          Bei dem vorliegenden Werk gibt es aber zumindest an der Besetzung nichts zu meckern. Dakota Blue Richards gibt eine überzeugende Lyra und Nicole Kidman ist herrlich fies. Nur Daniel Craig ist sichtlich unterfordert. Genauso wie der Zuschauer, dem die Macher des Films wohl einfach nicht mehr zugetraut haben als eine eben eine solide Fantasy-Geschichte. Kein großer Verlust, dass das nicht fortgesetzt wurde.
                          Ein kompletter Neustart der Geschichte wäre allerdings interessant- auch wenn es ihn so schnell wohl nicht geben wird.

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                            Daymare 14.05.2015, 12:56 Geändert 14.05.2015, 13:30

                            180 Mio. $ Budget. Ein vorzeigbares Ensemble. Und dennoch macht das ambitionierte Großprojekt einfach keinen Spaß. Zu uninteressant ist die Welt, zu spannungsfrei die Geschichte. Insofern ist es auch nicht schade, dass der Film kein richtiges Ende hat.

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                            • 6 .5

                              Im Prinzip ganz nett gemacht - auch die Besetzung ist oscarreif, der Film qualitativ hochwertig. Storytechnisch aber wohl eher ein Film für Kinder.

                              • 7 .5

                                Ich fand den Film eigentlich ganz gut. Schade nur, dass es keine Fortsetzung gibt...

                                • 8 .5

                                  Und was passiert, wenn mal die Zahlen nicht stimmen? Genau, dann wird eine großartige Trilogie einfach nicht beendet. Wäre ja auch nicht schlimmm, allerdings ist der Film so angelegt, dass man am Ende schon nach ein paar Jahren vielleicht eine Fortsetzung sehen möchte?
                                  Anscheinend hat der Film in den USA nicht so viel Geld gebracht, wie in Europa. Zudem seien die DVDs zwar gut angekommen aber halt die Kinokasse selber entsprach wohl nicht den Erwartungen. Falls das wirklich stimmt, ist es eine Bezeichnende Tragödie von der Abhängigkeit der kurzzeitigen Berechnung und dem kulturell-künstlerischen Wert eines Films. Das letztere obligt dem ersteren vollends ... gut, glaube 180 Mio Dollar soll der Film gekostet haben...schon eien Stange Geld, die sich ja auch erstmal refinanzieren muss, hätte man also ein bisschen weniger Budget eingesetzt, den ein oder anderen Starschauspieler mit einem "billigeren" ersetzt, 2-3 Hexen weniger reingeCGIed, ect., dann wären die schwarzen Zahlen wohl höher ausgefallen, da weniger Budget benötigt werden würde ...hätte hätte popette.

                                  Die Zehnjahresgrenze ist noch nicht überschritten. Sodenn hoffe ich auf eine Fortsetzung der Trilogie auf Leinwand und vielleicht auch mal ein Grund in die Bücher reinzuschnuppern.

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                                  • 6

                                    Kam dem Buch schon sehr nahe, aber eben nicht ganz. Trotzdem sehr unterhaltsamer und spannender Film!

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                                    • 6

                                      Viele bekannte Gesichter - Nicole Kidman, sehe ich immer gerne - und 180 Mio. Dollar Budget, Wahnsinn. Ton/Bild und Animationen sind auch auf top Niveau, und ausnahmsweise nerven hier die Kinderdarsteller mal nicht, im Gegenteil, fand sie sogar gut.
                                      Mehr gibt es dann auch nicht zu sagen, zumal ich die Romanvorlage nicht kenne.
                                      Der Streifen macht das was er machen soll - unterhalten!
                                      Gut für zwischendurch und wenn man mal Lust auf etwas weniger anspruchsvolles hat.

                                      • 4 .5

                                        Die Komplexität der literarischen Vorlage wird in Ihrer Tiefe wohl nur selten erreicht. "Der Goldene Kompass" ist zwar eine schön bebildertes, aber mitunter recht wirres Filmspektakel, dessen unkundiger ohne der literarischen Vorlage, Kenntiss besitzender Zuschauer wohl stellenweise leicht den Überblick verlieren dürfte. So bietet das Fantasyspektakel zwar epochale Bildernis mit allen erdenklichen Fantasybildgestalten, verliert aber durch den recht konzeptlosen inhaltlichen Zusammenhang viel an der anfänglichen Magie ohne dabei wirkliche Gefühle beim Zuschauer zu entwickeln.

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                                        • 5 .5
                                          lennardB. 01.08.2014, 01:36 Geändert 23.07.2015, 12:55

                                          Von der goldene Kompass habe ich das Hörbuch gehört, also kenne ich das Buch und es ist viel komplexer und spannender als der Film. Bei dem Film fehlen ganze und wichtige Dialoge und es fehlt sähmtliche Characterenwicklung. Am meisten stört aber das sehr viel potential fehrlohren geht, indem mindestens in jeder Storyentwicklung die helfte fehlt, bestes Beispiel die Eisbären szene und der List.Die Szene ist so unheimlich kurz.
                                          Man hätte locker einen GUTEN 4 Stunden Film draus machen können, aber nein er ist nur um die 114 minuten lang. Was aber gut ist sind die Kulissen und der super Cast. Alle Schauspieler machen einen guten Job und das mit den Dämonen ist auch gut umgesetzt.

                                          • 6

                                            Diese Verfilmung von großartigen, aber schwer umsetzbaren Büchern ist deutlich besser gelungen, als sie von vielen Kritikern hingestellt wird.

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                                            • 5

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                                              Kann man vielleicht mal machen, wenn man Langeweile hat und das im TV läuft. Ansonsten würde ich den Film nicht wirklich weiterempfehlen, da er einfach sein Potential (Optik und Story) liegen lässt.

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                                                Ich habe zuerst den Film gesehen, und dann die Bücher verschlungen. Der Film hat mir optisch gut gefallen, die Fantasy-Geschichte hat mich gefesselt, und die dargestellte Kirchenkritik hat mich begeistert - endlich wird mal in einem Film das wahre Böse gezeigt ;-D Und Kidman konnte Dank ihrer Null-Emotionen-Botox-Gesichts-Maske sogar Mal wieder in einer Rolle so richtig brillieren, hat sehr gut gepasst!

                                                • 5 .5

                                                  Man wird das Gefühl nicht los das das Buch vermutlich viel besser ist. Insofern funktioniert der Film als etwas überteuerter Werbefilm für das Buch vorzüglich. Als eigenständiger Kinofilm dagegen scheitert er fast auf allen Ebenen. Man rast förmlich durch das Geschehen ohne wirklich etwas mitzubekommen. Andauernd hat man das Gefühl 90% zu verpassen. Dabei wirkt die Welt wirklich interessant und man wünscht sich bei den meisten Szenen das man etwas länger dort verweilen könnte.
                                                  Da das ganze ja als Film gefoppt ist und man keine Fortsetzung mehr plant, hätte ich eine wirklich gute Idee: wie wärs HBO??? Mit Game Of Thrones hat es doch auch ganz gut geklappt:)

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                                                  • 2 .5

                                                    Das Buch ist schon schlecht, der Film noch schlechter...