Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Kritik

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

NZ/US · 2001 · Laufzeit 178 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 9 .5

    Ein cineastischer Orgasmus der in Sachen Epik, Inszenierung und Character Writing bis zum heutigen Tage seinesgleichen sucht.

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    • 8 .5
      Adventpuss 13.08.2018, 14:25 Geändert 20.08.2018, 15:43

      Irgendwie der Netteste der Trilogie. Mit dem ersten Teil der Saga hat Peter Jackson einen gelungener Start hingelegt. Es gibt einfach fast nichts zu meckern, außer dass er als alleinstehender Film kaum funktioniert, was aber nun mal der Sache geschuldet ist. Für einen Semi- Herr- der - Ringe-Fan absolut überzeugend und auch eine sehr gute Adaption der Vorlage. Top!

      • 10

        Jeder kennt mittlerweile J.R.R. Tolkiens Fantasysaga. Die filmische Umsetzung wurde schon im Vorfeld als das gewaltigste Filmprojekt aller Zeiten gefeiert - und enttäuschte nicht: Wuchtiger und bildgewaltiger kann man den Stoff nicht inszenieren. Der Lohn: 17 Oscars und über 2,9 Milliarden $ Einspielergebnis für die Trilogie!

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        • 10

          Ich war erst 14 Jahre alt als ich ihn damals das erste Mal im Kino sah. Das ist mittlerweile - ach du scheiße - fast 20 Jahre her.
          Natürlich ist es nicht mehr dasselbe, die Filme nun anzusehen, wie damals mit Kinderaugen. Aber sie gehören immer noch zu meinen Lieblingsfilmen, auch wenn ich mich nicht mehr so in den Zauber hineinversetzen kann.

          • 9 .5

            Kann nur insgesamt bewerten, denn ich altes Weib konnte nicht widerstehen und habe mich von 18.00 Uhr bis zum nächsten Morgen ins Kino gehockt und ... mich in eine einzigartige Fantasiewelt fallen lassen.
            Ich wünschte mir den kleinen Hobbit Sam zum Freund, ließ mich von Galadriel verzaubern und war vernarrt in den Psycho-Purzel Gollum. Den (für mich) interessantesten Charakter der Trilogie.
            Und kein Stück müde, aber mit einem kleinen bedauernden Lächeln, saß ich noch bis zum Ende des Abspanns. Es hätte gerne noch ein paar Stunden weitergehen können.

            Danke, Peter Jackson und allen, die zu diesem Fantasie-Erlebnis beigetragen haben. ;-)

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            • 10
              Turkish 13.06.2018, 01:13 Geändert 13.06.2018, 01:15

              Als erstes muss ich sagen dass mir all die Typen die dieser Trilogie eine 0 geben leid tun. Denn diese Typen haben weder die Fantasy, noch das Herz das sie öffnen können um eine Welt hinein zu lassen die es wert ist darin verloren zu gehen.
              All diese Klugscheisser die hier fehlende Logik oder sogar Realität anprangern haben für mich den Sinn von "Fantasy" wohl niemals verstanden. Das sind auch keine Träumer sind steht wohl ausser frage und Kind sind sie schon lange nichtmehr geblieben. Sie sind die Grauen Männer von Momo´s Welt, die Donald Trumps unserer Welt.

              Mir tun sie einfach nur leid.

              Zu "Der Herr der Ringe" will ich nur das sagen:

              J.R.R. Tolkien hat Jahrzehnte damit verbracht die Geschichte zu schreiben. Sein Herzblut steckt hier drin. So Detail verliebt und Literarisch Meisterhaft. Im ersten Weltkrieg als er in einem Schützengraben saß, floh er in eine Welt die ihn wohl die Gräueltaten vergessen ließ. Was blieb ihm wohl zu jener Zeit übrig. Ich kann es nachvollziehen. Er entwickelte eine eigene Sprache, das Sindarin. Er schrieb mit "Das Silmarillion" quasi eine Mittelerde Bibel, wo die Entstehung der Erde beschrieben wird und wie das Gute gegen das Böse im Ewigen Kampf gegeneinander aufgeführt wird. Wie gute Wesen von der Dunkelheit eingenommen werden, oder Götter selber Wesen erschaffen wollen, um angebetet oder gefürchtet zu werden. Dies ist ja nur die Bergspitze einer literarischen Welt die so umfangreich und detailreich ist, das man garnicht genug Zeit und Platz hat um das alles detailliert aufzuschreiben. Aber jeder der diese Meisterwerke kennt und liebt versteht mich. Für alle andern Hater, sind meine Worte entweder Fan Gelaber oder Mumpitz.

              Ich habe die "Der Herr der Ringe" Bücher schon 3x gelesen und 2x Die Hörbücher auf meinen langen Autobahnfahrten angehört. Die Versionen die von Achim Höppner vorgelesen werden und sogar die Filmversionen, mit den Originalstimmen und Sequenzen der Trilogie.
              Das Silmarillion habe ich mir als Hörbuch, gelesen von Achim Höppner schon 2x reingezogen.

              Diese Welt, die J.R. erschaffen hat ist einmalig und für die Ewigkeit.

              Sowie P.J´s Interpretation dieser Meisterwerke. Diese sind auch für die Ewigkeit.

              Grandios Epische Geschichte.

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              • 10

                Bester Fantasiefilm aller Zeiten

                • Kinovergnügen pur.

                  • 8 .5

                    Für mich ist diese (extended) Trilogie ein einziger Film. Alles aus einem Guss, und, obwohl ich eigentlich kein Fantasy-(Mittelalter-Rollenkram-ect.)Freund bin, finde ich, es ist einfach fantastisch. Ich habe keine bessere, stimmigere Trilogie gesehen in diesem Leben.
                    Mit den Jahren ist dieses Gesamtwerk, als das ich die Filme betrachte, nur noch besser geworden.
                    Die Hobbit-Trilogie fand ich dagegen erschreckend schwach, aber das ist ein anderes Thema für mich.
                    Das einzigste, was mich am "Herr der Ringe" etwas störte, war die "Armee der Toten"; diese Umsetzung des Stoffes misfällt mir bis heute und stört für mich zu einem winzig kleinen Teil den an sich für mich besten dritten Teil der Geschichte.
                    Episch, einfach episch.
                    Wenn ich mal wieder abtauchen will und alles andere um mich herum vergessen mag, dann schaue ich diese Bombastfilme.

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                    • 8 .5

                      Der erste Teil der genialen Trilogie von Meisterregisseur Peter Jackson. Was er hier erschaffen hat ist eine wunderschöne, detailverliebte und perfekte Welt, mit großartigen Figuren. Meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe!!!!!!

                      BOROMIR, LEGOLAS und SAM ICH LIEBE EUCH!!!!!!!!!!!

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                        JordanBelfort 11.05.2018, 12:36 Geändert 11.05.2018, 12:36

                        Der Film hat natürlich wie bei so vielen in meinem Alter die Kindheit und Jugend geprägt. Der erste Film, den ich auf DVD besaß. Jetzt bin ich das erste mal dazu gekommen die Extendedversion im O-Ton auf Bluray zu schauen. Und was kann ich sagen. Die erweiterten Szenen erweitern die Charaktertiefe stark, die Landschaften sind traumhaft, die Effekte hauen mich immer noch vom Hocker, die Musik-Themes entwickeln sich über dreieinhalb Stunden zu einem brachialen Höhepunkt, das Skript umwebt meisterhaft die wichtigsten Informationen aus dem Buch und lädt jeden Fantasynerd sowie den Average-Kinobesucher zu einem beeindruckenden Abenteuer ein. Einer der besten Filme, die je gedreht wurden.

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                        • 9

                          "Die Gefährten" ist der erste Teil des Tolkienschen Epos "Der Herr der Ringe". Es geht um den einen Ring der Macht. Frodo (Elijah Wood) ist ein Hobbit, ein friedliches kleines Geschöpf, und er bekommt diesen einen Ring vererbt. Sein weiser Freund Gandalf (Ian McKellen) ist ein Zauberer und weiß, dass dieser Ring zerstört werden muss. Das Schicksal von ganz Mittelerde liegt nun in Frodos Händen. Diese Bürde muss er aber nicht alleine tragen, er bekommt von verschiedensten Völkern Hilfe. Die Fantasygeschichte kurz zusammenzufassen ist schwierig. Diesen Film muss man selbst gesehen haben, um in die Faszination Mittelerde einzutauchen. Einzigartige Bilder kombiniert mit einer tollen Geschichte und einem genialen Soundtrack! DIE Triologie des frühen 21. Jahrhunderts! Chapeau Peter Jackson!

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                          • 7

                            Wenn ich sehe wie hier irgendwelche Orks aufeiander einschlagen und man dazu noch Zauberer, diese Elfen mit ihren spitzen Ohren, Zwerge, Hobbits und sonstige Fabelwesen hat, dann ist das für mich ein wenig zu klischeehafte Fantasy.
                            Trotzdem möchte ich dem Film nicht seine Klasse absprechen.
                            Genrefans können sich hier sicher über diesen 3 stündigen Epos und seine Nachfolger freuen.
                            Hier konnte ich aber insbesondere mit den Hauptcharakteren nichts anfangen.

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                            • 9

                              Mein Bruder bezeichnete die Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" einmal als "Märchen für Erwachsene". Und damit liegt er gar nicht falsch. Unser schnöder Alltag bietet meistens wenig Interessantes, sodass die Reise in eine Fantasiewelt, wo es noch wahre Helden und Abenteuer gibt, guttut.
                              Schon der zugrunde liegende Roman "Der Herr der Ringe" von J. R. R. Tolkien ist gewaltig und galt als unverfilmbar. Zwölf Jahre lang schrieb der Oxforder Literaturprofessor an dieser Trilogie. Ausgehend von der germanischen und keltischen Mythologie schuf Tolkien eine eigene Welt mit Elben, Hobbits und Zwergen. Fantastische Gestalten wie monsterähnliche Orks, sprechende Baumwesen oder eine Riesenspinne wurden gedanklich zum Leben erweckt. Tolkien entwickelte um seinen Roman ein eigenes Universum mit Sprachen, Stammbäumen von Geschlechtern und der Historie von Mittelerde, wo der Roman spielt.
                              "Der Herr der Ringe" steht in der Traditon des Bildungsromans, in dem der anfangs unerfahrene Held, der Hobbit Frodo, im Laufe der Handlung zu einer reifen Persönlichkeit wird, was die Erfolgsaussichten seiner Mission, Mittelerde zu retten, erhöht.
                              Der tiefgläubige Tolkien brachte in diesem Werk seine christliche Weltanschauung ein, denn Frodo erscheint als eine Messiasgestalt, auserwählt für eine besondere Aufgabe. Er opfert sich selbst auf, um das Böse in Gestalt des allmächtigen Schicksalsring zu zerstören.
                              Die germanische und keltische Mythologie, auf der der Roman basiert, spielte im Volksglauben weit über das Mittelalter hinaus eine große Rolle.
                              Einige Fantasiewesen wie die Feen wurden dabei im Laufe der Jahrhunderte abgewandelt. Man verknüpfte die Feen mit den Zwergen, was zur Folge hatte, dass man nunmehr an die Existenz sogenannter "kleiner Leute" glaubte, die je nach Wesen und Situation gut- oder bösartig waren. Sie lebten in einem unterirdischen Reich, in das man durch finstere Höhlen gelangen konnte. Es ist möglich, dass Tolkien, als er die Figur des Hobbits erschuf, an diese Wesen dachte. Bei den Isländern ist der Glaube an das "kleine Volk", dem Huldufólk, das den Menschen ab und zu einen Streich spielt, noch tief verwurzelt.
                              Die Elfen, ursprünglich Elben genannt, stellte man sich über Jahrhunderte hinweg als Gestalten zwischen Gott und Mensch vor. Man vermutete, dass die Elfen, ausgestattet mit großer Macht, in einem eigenen Reich mit einem König, dem Elfen- oder Erlkönig, an der Spitze lebten. Dabei wurde zwischen guten Licht- und fragwürdigen Dunkelelfen unterschieden, wie es auch in Tolkiens Roman geschieht.
                              Andere Wesen, vor denen sich die Menschen des Mittelalters fürchteten, waren der Alp, auch Mahr oder Faun genannt, der als Nachtgespenst die Menschen drangsalierte, der gefährliche Waldschrat und der Troll, der als Riese in der Nacht sein Unwesen trieb. Vorsehen musste man sich auch vor Hexen, Dämonen und den Kobolden, kleinen Hausgeistern, die im Dienste ihres Herrn anderen Menschen Schaden zufügten.
                              Was bringt es nun außer exzellenter Unterhaltung, wenn man sich mehr als 12 Stunden die Extended-Version von HdR ansieht? Vor allem lässt einen die Trilogie mit einem Gefühl tiefer Zufriedenheit zurück, wenn nach allem Leid, das die Protagonisten zu erdulden hatten, letztlich das Gute über das Böse triumphiert hat.

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                              • 10

                                beste film, cast, Lauflänge, spannend, und flacht nicht ab

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                                • 9 .5

                                  Nach so vielen Jahren immer noch einer meiner Lieblingsfilme. Der erste Teil ist mir am liebsten, weil er mehr Abenteuer-Fantasy ist, während es in den anderen Teilen dann mehr um Schlachten geht. Habe letztes Jahr sogar die Herr-der-Ringe-Tour in Neuseeland für Nerds gemacht. Die Landschaft ist fantastisch und der Film wurde noch zu Zeiten gedreht, in denen sich noch niemand darüber beschwert hat, dass hier keine "social diversity" gezeigt wird.

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                                  • 10

                                    Diese Trilogie ist, besonders in der Extended Version, immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Das fängt schon damit an, dass ich „Herr der Ringe“ niemals ganz spontan gucken würde, weil ich grade Lust drauf habe, sondern ich nehme es mir ganz bewusst vor. Einen ganz besonderen Anteil hat Howard Shore, der einen Soundtrack für die Ewigkeit geschaffen hat. Vor allem das Stück „Breaking of the Fellowship“ hat es mir angetan, das berührt mich immer wieder auf ganz besondere Weise. Was soll ich noch groß sagen: Andere Filme schaut man, „Herr der Ringe“ erlebt man.

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                                    • 10

                                      Erst kürzlich "Lego Herr der Ringe" gezockt (:D)

                                      Amon Hen war ja wohl echt eine sehr emotionale Szene ;(

                                      Farewell, Boromir, Sohn von Denethor

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                                      • 9 .5

                                        Da ich die dazugehörigen Bücher nie gelesen habe, kann ich bei diesem Film keine Vergleiche zwischen Film und Buch ziehen, aber das macht nichts. Auch ein „Laie“ wie ich merkt, dass mit Peter Jackson ein wahrer Könner am Werk war, der die Vorlage abgöttisch lieben muss und bemüht ist, ihr treu zu bleiben. Trotz der Länge (die Extended Version ist noch mal gut 30 Minuten länger, also fast drei einhalb Stunden!) ist das ganze kurzweilig, in den Action-Szenen und Kämpfen rasant, bombastisch und wahnsinnig spannend, in den ruhigen Szenen sorgen wundervolle (wenn auch computererzeugte) Landschaften für fantastischen Sehgenuß, die Special-Effects-Details sind hervorragend und die Darstellerriege ist bis in die kleinsten Nebenrollen einzigartig. Herausragend natürlich: Elijah Wood als Frodo, Ian McKellen als Gandalf und der sonst eher auf Fieslinge festgelegte Viggo Mortensen als Aragorn. „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ ist gigantisches Fantasy-Kino vom Feinsten, das für Auge, Ohr und Hirn eine Menge bietet.

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                                        • 10

                                          Ja, verurteilt mich, aber ich finde "Der Herr der Ringe" immer noch das beste, was das Kino bisher zu bieten hatte...Nein, im Ernst...habe gerade "Die Gefährten" denke (nicht gefühlt, ich denke wirklich) das 20ste mal angesehen und er wir von mal zu mal noch besser und emotionaler. Vor einigen Jahren, als die Teile im Kino gelaufen sind: Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein "Die zwei Türme" und " Die Rückkehr des Königs" her ;)

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                                          • 8 .5

                                            Komischerweise mag ich nur den ersten Teil der HdR Trilogie. Liegt wohl daran dass ich endlos langen Schlachtszenen (so wie in den beiden anderen Teilen) nicht viel abgewinnen kann. Die Gefährten ist einfach ein düsteres & spannendes Abenteuer in einer wunderbar inszenierten Fantasywelt.

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                                            • 9

                                              weihnachtszeit....herr der ringe marathon-zeit...angefangen mit dem hier und morgen geht es weiter,wahrscheinlich mit ein wenig glühwein,mal sehen :)

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                                              • 7

                                                Ehrlich gesagt war ich in Bakshi`s Zeichentrick viel näher dran und drin als in Jackson`s Umsetzung, ist aber dennoch natürlich nicht weniger sehenswert.

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                                                  Heute mal wieder gesehen und die Meinung bleibt bestehen.

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                                                  • 9

                                                    Einfach Genial. Nach dem eher Mittelgutem Zeichen Trick Film war ich ja Skeptisch, aber Peter Jackson hat mit diesem Film einen wirklich genialen Startschuss für die wohl beste Fantasy Filmreihe aller Zeiten gegeben.

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