Der Mandant - Kritik

The Lincoln Lawyer

US · 2011 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Gerichtsthriller sind einfach nicht mein Genre - dafür ist dieser Film aber noch ganz ordentlich.
    Die Wendung am Schluss ist nicht der erwartete Hammer.
    Dafür agieren aber die Darsteller fast allesamt ganz gut - nur Ryan Phillippe finde ich überbewertet.
    Kann man sich also ganz gut ansehen - ansonsten verpasst man m.E. aber auch nicht viel...

    • 6 .5

      war ganz in ordnung,mir fehlte da etwas der spannungsaufbau,der war nicht so vorhanden,wie man es bei gerichtsfilme erhofft. ansonsten ok.

      • 8

        tolle besetzung, klasse soundtrack.
        bin nicht so der fan von matthew mcconaughey-filme, aber ich muss sagen, in dieser rolle gefällt er mir sehr gut. man nimmt im die gewissensbisse ab die er gegenüber eines früheren mandanten hat, aber genauso auch den harten anwalt der sich das rechtssystem so hinlegt, wie er es gerade braucht.

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        • 5 .5
          FlintPaper 07.05.2018, 15:25 Geändert 07.05.2018, 15:26

          'The Lincoln Lawyer' erzählt eine recht vertrackte Kriminalgeschichte, die sich größtenteils durch Matthew McConaugheys überzogen cooler Darstellung seiner Hauptfigur auszeichnet. Viel überzeugender ist da fast schon Mit- und Gegenspieler Ryan Phillippe. Im Großen und Ganzen verschenkt der am Ende leider nur mittelmäßig spannende Film seine ganz gute Idee und vorallem eine Menge lustiger Nebendarsteller (William H. Macy z.B.) an unnötige, inhaltliche Hakenschläge und eine langweilige Auflösung. Der Soundtrack und die aufgesetzte Coolness waren mir auch noch einen Tick zuviel stellenweise.

          1
          • 8

            Hammer Film geile Musik sehr Spannend alles in einen Top Film kann ich empfehlen.

            1
            • 8

              Neo Noir Gerichts/Kriminalfilm der mit starken Bildern und nettem Sound berieselt wird.
              Dann gibt es hier noch eine außergewöhnlich gute Cast, die bis ins kleinste Rollenfach 1A besetzt ist.
              Matthew McConaughey zeigt hier das er mehrere Facetten seines besitzt.

              Regisseur Brad Furman schafft es, eine offensichtliche Story, wendungsreich, spannend und überraschend zu inszenieren.

              Ein perfekt ausbalancierter Top Thriller!

              10
              • 7

                Toller Film mit unbefriedigendem Ende.

                Liebe Filmemacher: Hört mit dieser faulen Art Filme zu machen auf, in dem ihr am Ende alles worauf der Film hingearbeitet hat in zwei drei Sätzen in akustischer Form von irgendeinem Protagonisten erzählt wird. Wenn ich sowas will, dann höre ich mir ein Hörbuch an. Hier handelt es sich um das Medium F I L M und ich will verdammt noch Mal am Ende diese emotionale Auflösung SEHEN und ERLEBEN, und nicht dass das mal eben ganz kurz in 12 Sekunden mündlich von irgendeiner Figur abgehandelt wird.

                Sowas begegnet mir in Filmen letzter Zeit immer häufiger und das ist so enttäuschend! Vor allem wenn ein Film wie hier eigentlich alles richtig macht und sich so mühselig aufgebaut hat, aber dann einfach versäumt, beim Finale die Lunte zu zünden, während das ganze Feuerwerk dahinten steht und nur darauf wartet hochgejagt zu werden.

                • 8
                  FA_14 01.10.2017, 23:01 Geändert 01.10.2017, 23:01

                  Spannend und unvorhersehbar mit interessanter Story und guter schauspielerischer Darbietung.
                  Es kommt eine durchaus düstere Stimmung auf und auch wie sich die einzelnen Teile der Story zusammenfügen, ist sehr gelungen, besonders die Hintergrundgeschichte um Mick Haller.
                  Absolut sehenswert.

                  1
                  • 7

                    Das Genre Gerichtsfilm ist ja mittlerweile restlos aus den Kinos verschwunden – was soll es da auch noch? Zum einen sind Geschichten die in einem Raum spielen in denen ein flinker Kerl im Anzug geschwollene Reden schwingt extrem arm an Schauwerten, zum anderen wird eben dieses Genre derzeit durch unzählige Fernsehshows bedient, auch gar nicht mal schlecht. Trotzdem hat sich dieser Film ins Kino verirrt – und ist genau dort genau richtig. Zumal Matthew McConaughey erster richtiger Hit die Rolle des Anwalts in „Die Jury war“, hier steigt er also wieder auf die Bühne als Jurist – und sollte nichts anderes mehr machen. Charmant, gelackt und doch stets mögenswert verkörpert er den Verteidiger der in einen scheinbar einfachen Fall gerät der sich in allen Belangen als heimtückisches Spiel erweist. Dabei ist die weitere Besetzung mit Ryan Phillippe, William H. Macy und Marissa Tomey erstklassig, die Story ist von geschickten Wendungen durchzogen und der ganze Film irgendwie so gehalten dass er stets leicht cool überhöht wirkt. Von daher: wer dem angestaubten Genre des Gerichtsfilms noch was abgewinnen kann und Spannung abseits von Schauwerten zu schätzen weiß liegt hier goldrichtig. Frauen die nur darauf warten dass Matthew sein Hemd auszieht werden eher enttäuscht: es reicht lediglich bis zum Unterhemd.

                    Fazit: Spannender und wendungsreicher Thriller, toll gespielt und unterhaltsam – alles bestens!

                    • 6

                      Nicht wirklich ein Brüller. Matthew macht den Film, das ist zu wenig.

                      • 8 .5

                        Ganz kurz nur: dieser Streifen hat mich mit seiner Unvorhersehbarkeit überzeugt. Der Cast und die Filmhandwerker haben zudem das ganze recht unterhaltsam in 118 Minuten gegossen, die sicher auch niemand anders beim Filmabend bereuen wird.
                        Auch wenn der Plott am Anfag etwas zäh erscheinen mag, erfährt 'Der Mandat' eine stetige nicht endende Beschleunigung der Erzählweise bis zum Schluss. Besonders gut gelungen war auch die Darstellung der Hintergrundgeschichte zu Mick Haller - dem Anwalt.
                        Der Krimi- zu Thriller-Anteil ist sehr gut ausbalanciert und stimmt diesmal in der Genre-isierung.

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                        • 6

                          Der Film wirkt, wie als wäre er aus den 90ern: alles ziemlich klassisch, der Plot allenfalls Durchschnitt, die wenigen privaten Momente (mit seiner Ex) wirken aufgesetzt, sie ist keine vielschichtige Figur, sondern nur eine Funktion (sein "Ohr" und ab und zu hat sie eine Info für ihn). Somit ist der Film okay, auch weil McConaughey routiniert cool spielt, aber so richtig riss er mich nicht vom Hocker.

                          • 5 .5

                            Gerichtsdramen kommen aus Amerika in schöner Regelmäßigkeit, in allen Facetten - hier ist es die, worin der Angeklagte seine Unschuld beteuert, es aber in Wirklichkeit faustdick hinter den Ohren hat. Mit üblen Aktionen übt er zusätzlichen Druck auf den Anwalt aus.

                            Was Matthew McConaughey als Anwalt des ‘Mandanten‘, und Marisa Tomei aus der Staatsanwaltschaft abliefern, geht vom Auftritt her in Ordnung. Die Story ist bestenfalls durchschnittlich und schafft es über den Inhalt nicht, die packende, knisternde Spannung aufzubauen, die man von einem starken Gerichtsdrama erwartet.

                            Gerade in diesem Bereich des Genres kommt es auf eine clever erdachte Handlung, Logik und geschliffene Dialoge/Plädoyers/Verhöre an, doch damit sieht es eher düster aus. (SPOILER) Z.B., dass die Mutter des Mandanten den Ermittler des Anwalts umbringt, weil er einen unumstößlichen Beweis eruiert hat, ist nicht nachvollziehbar, denn erstens müsste sie davon ausgehen, dass der Anwalt die Information bereits hat, und zweitens müsste es auch der ehrgeizigsten Mutter einleuchten, dass sie mit so einer Aktion den Verdacht der Mordtat sofort auf ihre eigenen Kreise lenkt (SPOILER ENDE).

                            Leider nur Mittelmaß und stellenweise überkonstruiert, um vergeblich etwas Dramatik zu schüren, die sich eigentlich aus dem Gerichtssaal ergeben sollte.

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                            • 8

                              Sehr guter Gerichtsdrama mit 2 umwerfend spielenden Hauptdarstellern. Die Atmosphäre, die Kulisse und die Handlung machen den Streifen zu etwas besonderem. Die gelassene, eher coole Art des Mc Conaughey 's als Anwalt macht den Film noch sehenswerter als er schon ist. Dazu noch die süße Tomei ist wie die Kirsche auf der Torte. Einer der lässigsten, vielleicht sogar der lässigste Justizfilm den ich je gesehen habe. Die Handlung und auch die Auflösung haben mich überzeugt und deshalb gibt es von mir die 8.

                              • 6 .5

                                Gut und spannend inszeniert auch wenn die Auflösung mich nicht mehr vom Hocker gerissen hat. McConaughey glänzt gegen einen blassen R.Phillippe.

                                • 7 .5

                                  Spannender Thriller der von Minute zu Minute ne Schippe drauflegt.

                                  • 7

                                    "Der Mandant" zählt für mich schon zu den Filmen die einen anderen Matthew McConaughey zeigen. Weg von dem Schönling mit der eher fragwürdigen Rollenauswahl. Hier überzeugt er als Anwalt der in eine ziemliche miese Sache mit rein gezogen wird. Dazu kommt Oscarpreisträgerin Marisa Tomei die sowieso immer in allen Punkten zu beeindrucken weiß. Zwar braucht der Film eine Weile um so richtig in Gange zu kommen. Doch ab einem gewissen Punkt war ich dann voll dabei und saß gespannt vor der Flimmerkiste. Also...wer "Der Mandant" noch nicht gesehen hat sollte das bald mal nachholen.

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                                    • 9

                                      Mega-spannender sowie durch die Bank gut besetzter Justiz-Thriller, der sich deutlich von der Trockenheit vieler Genre-Vertreter abhebt. Phasenweise geht es hier sogar ziemlich gut zur Sache, was auch daran liegen mag, dass Protagonist Mick Haller ein Anwalt ist, der dahin geht, wo es weh tut.
                                      Um an Informationen zu gelangen, ist keine Ecke zu finster und keine Gefahr zu groß. Dabei ist er stets in seinem Büro, einem Auto, unterwegs, immer unterstützt durch seinen Chauffeur, einem ehemaligen Klienten, dessen alte Kontakte im kriminellen Milieu ihm ebenso nützlich sind wie dessen Führerschein. Zu Micks Mandantenkreis zählen Drogendealer, Prostituierte, Rocker-Clans sowie neuerdings reiche und arrogante Millionärssöhne, die meinen, niemand könne ihnen irgendetwas anhaben. Viel interessanter ist allerdings, dass besagte Millionärssöhne ebenso der Auffassung sind, sie könnten Mick Haller verscheißern und ob das tatsächlich hinhaut, ja davon handelt diese ausgesprochen sehenswerte Geschichte.

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                                      • 10
                                        schnappes 08.08.2016, 21:26 Geändert 08.08.2016, 21:26

                                        Einer meiner absoluten Favoriten =)

                                        Ich liebe den Film ! --> einfach bombastisch
                                        Ich liebe die Figur Mick Haller ! ---> Dieser Wandel eine Offenbarung
                                        Ich liebe die Story ! --> Definitiv aufregend und nachdenklich
                                        Ich mag Earl ! --> taffer Typ =)

                                        Und allen voran dieses klasse gespielte "Arsc.....".

                                        Wow Wow und nochmals Wow.

                                        Hat mich total umgehauen und mitgerissen von der ersten bis zur letzten Sekunde.

                                        • 6 .5

                                          Der Film war nicht schlecht und hatte auch seine Momente. Insgesamt wirkt er aber eher wie ne Pilotfolge aus 'ner Serie. Der smarte McConaughy-Jurist, ne on/off-Beziehung zu einer Juristin, die ihm am Ende der Staffel nach einem großen Streit den Hintern rettet, der zottelige Geheimdetektiv, gut vernetzt und immer neue Gadgets am Start sowie natürlich der Fahrer, richtig authentisch direkt aus der Hood. Der Endgegner ist dann wie im Film son Christian-Bale-in-Shaft-Typ aus voll der wichtigen Familie. Wenn das nicht nach einer ersten Staffel schreit...

                                          • 7

                                            Kann man mal machen.

                                            • 7 .5

                                              In der Wandlungsphase vom Sonnyboy zum ernsthaften Darsteller ist McConaugheys Performance als abgebrühter Anwalt sicherlich als mittendrin zu bewerten. Eine starke Leistung des späteren Oscar-Preisträgers. Auch von Marisa Tomei war ich mittelschwer begeistert, einziger Ausfall ist für mich Ryan Phillipe, dem auch die Rolle nicht so gewichtig angeschrieben wurde. Bleibt die Frage offen, ob man ihm einen zentraleren Part hätte zusprechen sollen, denn so werde ich das Gefühl nicht los, als hätte man ihm nur das Nötigste spendiert (was er auch noch ein wenig versemmelt). Nun gut, dafür ist die Story bis auf´s Finale mal richtig spannend aufgebaut. Zum Ende wird dann leider noch einer zuviel draufgesetzt, kurz mal angeschnitten - fertig ist die Kost. Von ein paar kleinen Mängeln wie diesem abgesehen genau das Richtige für Thriller- und Gerichtsfilmfans.

                                              • 10

                                                sehr spannender film, kann ich jedem empfehlen.

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                                                • 8

                                                  gerichtsthriller der sich überraschend entwickelt. wer zwielicht oder die jury mag wird den film hier ne menge abgewinnen können.

                                                  • 7 .5

                                                    Weniger spannend dafür eine gute & interessante Story. Das Ende hätte ein bisschen runder sein dürfen. Trotzdem gut und sehenswert!