Die Bourne Identität - Kritik

The Bourne Identity

US/DE/CZ · 2002 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 12 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Eine tolle Idee und dazu noch gut umgesetzt.

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      der cineast 07.10.2018, 19:48 Geändert 10.10.2018, 00:35

      Matt Damon hat ein Gesicht wie eine unbetupfte Leinwand. Ähnlich wie Tom Hanks kann man diese beliebig betupfen: Ob nun Postbote oder Schuhverkäufer, Auftragskiller oder Serienmörder; Matt Damon ist ein Jedermann. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Jason-Bourne-Filme niemals das Angebot einer Verkleidung machen; obwohl es sich bei Jason Bourne um eine Person handelt, die ständig auf der Flucht ist, ja stets verschwindet, oder unsichtbar sein muss, so verwunderlich ist doch der Umstand, dass dieser gerissene Agent niemals eine Verkleidung wählt oder trägt. Aber genau das ist die Logik des Schauspielers und der Filmfigur: Weil er so aussieht wie ein Jeder, braucht er auch keine Verkleidung, erst durch sie könnte man ihn enttarnen. Matt Damon ist Jason Bourne. Ein Besetzungscoup.

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      • 8

        Matt Damon etablierte sich hier als Actionstar und gab den Startschuss für eine neue Agentenreihe frei. Doch "Die Bourne Identität" ist nicht nur hirnlose Ballerei, sondern bittet schon Action mit Hintersinn. Matt Damon entpupt sich für die Rolle des unter Amnesie leidenden Mannes auf der Suche nach seiner Identität als Idealbesetzung. Mal wirkt er total unschuldig, als könne er keiner Fliege was zuleide tun, doch wenn ihm einer doof kommt haut er seinem Gegner ordentlich eine rein.
        Damon ist ohnehin einer meiner Lieblingsschauspieler und als Jason Bourne finde ich ihn auch echt sympathisch. Selbst Franka Potente und Julia Stiles, die ich beide jetzt nicht so besonders mag, stören mich hier nicht.
        Daneben bittet der Film noch gute Kampfszenen und einen geilen Soundtrack.
        Die Wackelkamera ist sicherlich nicht für jedermann, aber mir persönlich macht sie nichts aus.
        Für mich ist der erste Teil der Actionreihe auch der beste Teil, weil hier noch alles neu und frisch war, im Laufe der Zeit nutzten sich die Bourne-Filme ja etwas ab, aber der Erste ist immer noch recht packend.

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        • 9

          Ich sag gestern den letzten Bondfilm an und heute den 1.Teil von Bourn und ich sage auch, M.Damon ist der bessere Bond auch Klasselocation, nette Gespielin aber eine Story die durchdachter ist. So muß ein Agentenfilm sein.

          • Bourne Filme kommen immer gut an.

            • 8
              Arminho 23.05.2018, 13:42 Geändert 23.05.2018, 13:43

              Jason Bourne (Matt Damon) wird von der Crew eines Fischerbootes aus dem Meer gezogen und gerettet. Die Mannschaft entdeckt abgesehen von seinen Schusswunden etwas unter seiner Haut. Für Bourne ist es der einzige Hinweis auf seine Vergangenheit, da er unter einer Amnesie leidet. Vom verwirrten Fischer wird er auf einmal zum gejagten Agenten und seine Vergangenheit holt ihn ein. Einer der besten Agententhriller überhaupt! Super Geschichte mit tollen Schauspielern. Für jeden Action-Fan ist dieser Film Pflicht!

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              • 7 .5
                Dr.Hasenbein 14.03.2018, 19:22 Geändert 14.03.2018, 20:09

                Doug Liman schuf 2002 mit "Die Bourne Identität" den Auftakt zu einer sehr guten Action/Agenten-Thrillerfilmreihe die ab Teil zwei von Paul Greengrass gekonnt weitergeführt wurde.
                Aber was unterscheidet Bourne von Bond, Hunt oder den ganzen anderen Spezialagenten?
                Als erstes fällt da wohl Hauptdarsteller Matt Damon auf,
                der mit seinem leicht speckigen Gesicht und seinem unauffälligen Josef Jedermann Auftreten erstmal nicht den Eindruck einer ausgebildeten Kampfmaschine macht.
                Dies meistert er aber nicht nur mit bravour, sondern verleiht dem ganzen noch den nötigen Tick Realismus.
                Hier wirkt jeder Kampf wunderbar altmodisch und handgemacht.
                Wo wir zum nächsten Pluspunkt des Films kommen.
                Auch die Action abseits der Mann gegen Mann Kämpfe wirkt realistischer, dreckiger und somit angenehm anders als in all den anderen Hollywoodhochglanzproduktionen.
                Darüber hinaus ist die Story wirklich alles andere als schlecht,
                und die Nebenfiguren sind mit Chris Cooper, Clive Owen, Julia Stiles, Franka Potente und Brian Cox gut und prominent besetzt.
                Was will man mehr ...!?

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                  necrotorian 11.03.2018, 16:02 Geändert 11.03.2018, 16:04

                  Als sich Matt Damon im Jahre 2002 zum ersten Mal als Jason Bourne auf die Suche nach seiner wahren Identität begab wurde auch eine neue Filmreihe mit einem Geheimagenten eingeläutet.

                  Was einem im Vergleich zu den üblichen Geheimagenten wie James Bond, Ethan Hunt etc bei "Die Bourne Identität" zu aller erst auffällt, ist dass man hier viel wert auf Realismus gelegt hat. Sind die Bond und M:I Filme noch auf Hochglanz getrimmt, so kommt der erste Bourne Film mit einem sehr schlichten Setting aus. Die Erzählweise ist sehr angenehm. Anfangs wird dem Zuschauer Zeit gelassen sich mit dem Hauptcharakter anzufreunden und mit der Zeit nimmt der Film immer mehr an Fahrt auf. Dadurch wird eine angenehm bedrückende Atmosphäre geboten mit genug Actionszenen. Der hervorragende Score von John Powell trägt sein Übriges zur tollen Atmosphäre bei.
                  Sehr eindrucksvoll ist auch der Sound, der in den Actionszenen perfekt abgestimmt ist und jeden Soundkanal mit eigenen Elementen belegt (Sehr schön zu hören als auf dem Feld mit einem Gewehr geschossen wird).
                  Matt Damon passt übrigens auch sehr gut in die Rolle des Jason Bourne und könnte sich im Laufe der nächsten Filme zu seiner absoluten Paraderolle entwickeln. In den Nebenrollen überzeugten mich vor allem Chris Cooper und Franka Potente.

                  Spionagethriller gibt es ja wie Sand am Meer, aber nur wenige stechen wirklich heraus. "Die Bourne Identität" ist ein solcher Ausnahmefilm. Wer mit Bond und Hunt nichts anfangen könnte, sollte sich mal an Bourne wagen.

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                  • 9 .5
                    realkontrol.com 10.03.2018, 22:50 Geändert 10.03.2018, 23:25

                    Klasse Actionthriller mit interessanten Drehorten, in Zürich, Paris und auch in (Praha) Prag im Kampa Park und dann nach 104 Minuten in und bei der alten Trojanův mlýn (Troja Mühle) im Prager Stadtteil Suchdol.

                    • 10

                      Jason Bourne > James Bond

                      • 7

                        Simples Konzept, effektiver Film. Ein Mann ohne Gedächtnis sucht nach seiner Vergangenheit – diese schon tausendmal runtergeleierte Story mündet in dieser Variante in einem spannenden Agententhriller wenngleich die Auflösung am Ende ungemein simpel und der Showdown alles in allem recht spärlich ausfällt. Insgesamt ist der Film nicht so actionreich wie er sich selbst verkauft, die Schwerpunkte liegen mehr im Bereich Story und der Konzentration auf die Thrillerelemente. Obendrein ist der Film das perfekte Vehikel für seine beiden Stars: Matt Damon konnte nach etlichen intellektuellen Flops als Killeragent endlich mal einen Hit verbuchen und Franka Potente erwies sich hierbei als absolut Hollywoodtauglich (wenn gleich ihr auch nur die obligatorische „die Frau an seiner Seite“ Rolle bleibt). .Fazit: Altbackene Amnesie-Story die zu einem rasanten Agententhriller mit spärlichem Showdown wird!

                        • 8 .5

                          Es ist dunkel. Das Meer tobt. Ein Fischkutter tanzt auf den Wellen. Die Besatzung spielt unter Deck Karten. Mittelmeer. 100 km südlich von Marseille. Es herrscht trotz des Seegangs ausgelassene Stimmung bei den Leuten an Bord.

                          Ein Schatten ist im Wasser auszumachen. Die Umrisse zeugen von einem Menschen, der auf dem Rücken in der aufgewühlten See treibt. Einer der Männer geht an Deck, um Fischabfälle über der Reling zu entsorgen. Es regnet stark. Durch seine beschlagenen Brillengläser entdeckt er einen Mann in den Fluten...

                          „Wer sind sie? Wie heißen sie? Wie ist ihr Name? - Ich weiß es nicht... oh Gott.“

                          Der namenlose Fremde arbeitet an Bord mit. Er scheint dazuzugehören. Nur wenn man sieht, wie er die Verbände an seinen Verletzungen wechselt, dann kommen dem unwissenden Beobachter Zweifel daran, ob er wirklich ein gewöhnlicher Fischer ist. Und wenn man noch näher an diesen Mann herantritt, dann wird die Verwunderung größer. Er spricht fließend mehrere Sprachen, beherrscht Fingerfertigkeiten, wie komplizierte Seemannsknoten, aber er weiß nicht, was vor seiner Rettung durch die Seeleute geschehen ist. Er weiß, dass er angeschossen wurde. Auch, dass er eine Kontonummer in der Hüfte implantiert hatte. Doch wie ist sein Name? Und welches Leben verbirgt sich hinter der Unwissenheit?

                          Er geht an Land. Nächster Halt Schweiz...

                          „Wer hat ein Schließfach bei einer Bank voll mit... Geld, sechs Reisepässen und 'ner Waffe?“

                          Als er von einem Killer ausgeschaltet werden soll, weiß er sich gekonnt zu wehren. Er liefert sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei mitten durch Paris – in einem Mini. Ich muss nicht erwähnen, wer diesen wilden Ritt am Ende für sich entscheidet.
                          Er ist so kontrolliert, sicher und gewandt in dem, was er tut, doch trotzdem bleibt die Verzweiflung darüber, nicht zu wissen, wer er eigentlich ist.
                          Mal scheint er dem Rätsel auf die Spur zu kommen, nur um dann ein weiteres Puzzleteil serviert zu bekommen, das die Jagd neu eröffnet.

                          Doch er geht weiter, er bleibt nie stehen...

                          „Wer bin ich? - Sie sind Eigentum der Regierung der Vereinigten Staaten. Sie sind eine völlig defekte 30-Millionen-Dollar-Waffe.“

                          Fäden werden entwirrt. Drahtzieher werden zu Problemen und beseitigt. An höherer Stelle wird vertuscht. Bourne verschwindet und taucht wieder auf. Es gibt ein Happy End, das einen zufrieden zurücklässt. Jedenfalls für diese erste Etappe auf der Reise des Jason Bourne.

                          Ein großartiger Action-Thriller, der so viel mehr ist: Eine Art von Road-Movie mit einem Hauch John le Carré, eine gut portionierte Love Story, ein wenig Drama... Viele Filme sind an derlei Ansprüchen schon kläglich gescheitert, doch dieser nicht. „Die Bourne Identität“ hat seiner Sparte zu neuem Glanz verholfen. Er bringt einen damals unverbrauchten Sympathieträger in Person von Matt Damon, den viele sich in solch einer Rolle nie hätten vorstellen können, doch er meistert die Ansprüche aus den verschiedenen Ecken, die dieser Film in sich vereint, bravourös.

                          Und dann gibt es da noch diesen grandiosen Score aus der Feder von John Powell, der die Stimmung so gut transportiert, dass der Zuschauer hautnah dabei ist im Geschehen. Ganz ruhig in seinen Anfängen, doch fesselnd von der ersten Sekunde an, nimmt er einen gekonnt mit, immer dicht an der Seite von Jason Bourne... bis man eins wird mit ihm.

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                          • 7 .5

                            Bei dem Thema Action ist es wohl schwer an der "Bourne-Reihe" vorbei zukommen. Diese Filme haben in diesem Genre einfach neue Maßstäbe gesetzt. Weshalb ich mir auch letztens dachte mich mal wieder mit den Filmen zu befassen. Den Auftakt macht da natürlich "Die Bourne Identität".
                            Doug Liman's furiose Einführung in die Geschichte des Jason Bourne beeindruckt mich damals wie heute. Schon das die Wahl des Hauptprotagonisten auf Matt Damon fiel schien auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich. Nur bei genaueren hinsehen merkt man gleich das er scheinbar wie geschaffen für die Rolle ist. Neben Damon ist es wie erwartet die Action mich begeistert hat. Eher Realistisch, hart, brutal und vor allem bei den Fights geht es richtig ab. Neben den genannten Punkten ist es auch die Story die dem Ganzen die nötige Spannung verleiht.
                            Also, wer auf hochklassiges Actionkino steht sollte diesen Film gesehen haben!

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                            • 10

                              Der beste Auftakt-Film der besten Agenten-Thriller-Trilogie - schon bei den ersten sieben Mal anschauen grandios, wird er immer noch besser. Neben der perfekten Besetzung, praktisch ausnahmslos herausragender Schauspielerleistung, sehr guter Kamera, über den markanten Score, äußerst gelungenem Schnitt und erkennbar gutem Drehbuch bis zur ebensolchen Postproduktion und nicht zuletzt tollen Action-Szenen-Choreographien fallen jedes weitere Mal noch wieder Details ins Auge, die die ganze Geschichte nur umso runder und gelungener machen.

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                              • 2

                                Das seichte Action-Kino gefällt mir gar nicht. James Bond reicht mir völlig aus. Matt Damon und Action das passt gar nicht zusammen. In Sachen Action agiert er überfordert und ich musste mich für ihn schämen.
                                Ob Mark Wahlberg, Keanu Reeves,Liam Neeson,Denzel Washington oder Ben Affleck hier zusehen ist kommt nicht drauf an. Sie alle sind keine Actionhelden und ich nehme denen die Rolle eines Actionhelden keine Sekunde ab. So kann es nicht funktionieren es gäbe extra Schauspieler dafür aber die in Hollywood begreifen das nicht.
                                Aber ich stehe sowieso nicht auf seichte FSK-12 massentauglichen Actionfilme. Für alle die Spaß daran haben ist das auch Ok aber diese Reihe ist gar nichts für mich.

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                                • 9

                                  Die Bourne Identität ist in meinen Augen bis heute der beste Agentenfilm, den ich gesehen habe. Hier stimmt von Drehbuch über Regie bis zum Casting einfach alles. Hinzu kommt, dass die Kameraführung in den Actionszenen für das Jahr 2002 revolutionär war. Auch die Distanz zu dem mitunter üblen Geschäft der Geheimdienste, wie wir nicht zuletzt seit Snowden wissen, gefiel und gefällt mir außerordentlich gut. Der Film hat an Aktualität nichts verloren.

                                  Leider ist es wie bei Die Hard, The Terminator und Co.. Durch die vielen Nachfolger, die im Grunde genommen die gleiche Geschichte actionreicher und im größerem Kontext (was in meinen Augen zu der im Grunde genommen bodenständigen Inszenierung nicht passt) immer wieder von neuem erzählen, hat das Franchize etwas an Schaden genommen.

                                  Das mindert für mich aber nicht die Genialität des ersten Teils. Ein actionreiches Meisterwerk!

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                                  • 9

                                    Intensiv-, emotional und körperlich hart, als auch verdammt fokusiert dieser Bourne....
                                    Alle 3 Teile ein Fest und sollten fester Bestandteil einer DVD-Grundausstattung sein.
                                    Was danach kam war mehr oder weniger "melke die Kuh" Prinzip. Darf man also ruhig ignorieren.

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                                    • 8 .5

                                      Der Mann und sein Rucksack geht in die erste Runde.

                                      Mittlerweile schon 15 jahre auf dem Buckel...ohne Worte wie die Zeit rennt.
                                      Doug Liman verschafft uns einen wunderbaren Einstieg in das Franchise.
                                      Der Film hat Tempo...aber auch ruhigere Phasen... die andere dann gerne als Längen bezeichnen :).
                                      Für mich steht der Film mit diesen "Längen" absolut im Einklang und Liman inszeniert das alles sehr Europäisch.
                                      Die Drehorte unterstreichen das nur noch.

                                      Damon spielt das wunderbar und ist einfach Bourne durch und durch.
                                      Franka Potente steht zwar bei mir nie hoch im Kurs passt hier aber ganz gut.
                                      Mit Damon einfach auch eine Einheit.
                                      Chris Cooper sehr solide muss man aber eigentlich auch nicht erwähnen.
                                      Walton Googins ist hier leider nur zum Inventar verdammt :).
                                      Clive Owen gefiel mir sehr gut...ein wenig mehr Screentime wäre nett gewesen.

                                      Kritik am System scheint in diesen Filmen immer mehr als durch.
                                      Oft werden Demonstrationen geschickt in den Film eingebaut...die zwar einerseits zur Atmosphäre beitragen sollen...aber es dürfte nicht nur das alleinige Ziel sein.
                                      Der ganze Machtapparat CIA kommt ebenso wenig gut davon.
                                      Damon gilt ja auch als jemand..im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen...der nicht alles Awesome und Amazing findet auf diesem Planeten.

                                      John Powell's Musik passt perfekt zu diesem und dem Franchise insgesamt.
                                      Moby's Song mittlerweile schon Kult für die Reihe.

                                      Abschließend kann man sagen ein würdiger Auftakt...ein realistischerer Ansatz als Bond oder Hunt...aber diese Reihen sollte sowieso nicht miteinander verglichen werden.
                                      Bond steht ausserhalb jeder Konkurrenz dafür gibt es die Reihe viel zu lange.
                                      Für mich ist Bourne einfach eine willkommende Abwechslung zu den anderen Tierchen.
                                      Jede Reihe hat Ihren eigenen Ansatz ohne besser oder schlechter zu sein.
                                      Alles nur eine Frage was mir in Momenten besser gefällt.

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                                      • 8 .5
                                        Filmfreak96 21.05.2017, 06:56 Geändert 21.05.2017, 06:57

                                        Richtig guter Actionfilm. Nicht der beste Teil, aber trotzdem richtig geil!

                                        • 9

                                          Realistische Action Scenen , Nah Kampf Scenen auf sehr hohem Niveau und Matt Damon und Franka Potente in Höchstform und in sehr sympathischen Character Rollen. Der Film hatt so ziemlich eine konsequente Spannung und macht einfach Spaß ! Realistischer Agenten Thriller der Spitzenklasse der die übertriebenen James Bond und Mission Impossible Filme hinter sich liegen lässt

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                                          • 3

                                            Pure und ausschließliche Aktion war noch nie meins, daher habe ich mir den Film bis Dato nicht angesehen, aber wie es so ist: die anderen meinten er sei toll, und ich müsse ihn sehen, also anschauen.
                                            Der Anfang ist auch noch recht spannend bis zur Autoverfolgungsjagd in Paris, da überkam mich große Langeweile. Ich finde Matt Damon nicht sooo überzeugend; ihm kaufe ich die Story nicht ab. Irgendwie finde ich auch diese Vorgehensweisen à la ex machina nicht so toll und schon gar nicht überzeugend.
                                            Franka Potente finde ich zwar super natürlich, aber ihre Rolle war irgendwie seltsam dargestellt.
                                            Der Film ist ziemlich langatmig und wird dem entsprechend gegen Ende mal so richtig langweilig. Obwohl ich ihn gerade gesehen habe, kann ich eigentlich schon gar nicht mehr richtig sagen, was da eigentlich nun Sache ist; die Auflösung ist so wirr, wie viele Filmszenen. Das Ende- Ende ist mal eben wieder möchte gern Happy End, naja, hätte man ruhig sein lassen können.
                                            War auch keiner mehr am Schluss im Raum, war dann doch nicht so toll für die anderen. Als ich kommentiert habe, dass der Film langweilig sei, hieß es, naja, das Ende ist immer langweilig... eigentlich nicht, nur bei diesem Film.
                                            Als ich genauer wegen dem Ende nachgefragt habe, wussten die nicht einmal zwischenzeitliche Handlungsstränge (wtf?!) - trotzdem würden sie den Film nicht so schlecht bewerten, wie ich... und ich frage mich wieso? Die Hälfte des Films ist langweilig und die Geschichte ist augenscheinlich nicht so wichtig.
                                            Für diejenigen, die einfach nur Aktion haben wollen, die werden wohl ihre Freude mit dem Film haben, andere eher nicht...
                                            Ich wüsste noch nicht einmal, ob ich mir den zweiten Teil anschauen wollen würde. Für mich eher eine Reihe, die man nicht gesehen haben muss.

                                            • 7

                                              Auf Matt Damon konnte ich ja noch nie, aber der Erstling aus dieser Reihe gefällt mir auch bei der zweiten Sichtung noch ganz gut. Der Rhythmus wechselt geschickt zwischen ruhig und krachend, die Kampfszenen zum Beispiel in der Pariser Wohnung haben hohes Niveau. Franka Potente ist der originellste weibliche Sidekick in einem Actionfilm seit Emma Peel. Gute Musik, schöne Außenaufnahmen, nur die krassen Löcher in der Handlung verhindern bei mir bessere Noten. Und bitte wo war Walton Goggins?

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                                              • 6 .5

                                                Wer ist dieser Jason Bourne? Erst wird er mit zwei Kugeln im Rücken aus dem Mittelmeer gefischt, dann entpuppt er sich plötzlich als Sprachtalent, das sich von einer Sekunde auf die nächste flüssig auf Französisch, Schweizerdeutsch oder Niederländisch unterhalten kann und dann ist er auch noch eine wahre Ein-Mann-Armee, die schwerbewaffnete Widersacher mit wenigen Handgriffen außer Gefecht setzt.
                                                In Doug Limans "The Bourne Identity" ist man über diesen Mann ebenso verwundert wie er selbst, denn Jason Bourne ist ein wandelndes Rätsel ohne Erinnerungen, das immer genau zum richtigen Zeitpunkt von den offenbar antrainierten körperlichen Reflexen und geistigen Kapazitäten Unterstützung erhält, um sich auf eine ruhelose Suche nach der eigenen Identität zu begeben. Inszeniert ist dieser Auftakt einer auf mehrere Teile angelegten, mit Elementen des Agenten-Thrillers versehenen Reihe gewissermaßen als Gegenentwurf des Bond-Franchise, das Vorzeigebeispiel des Genres schlechthin.
                                                Matt Damon spielt Bourne vor allem zu Beginn als fast schon eingeschüchterte Person, die introvertiert, verwirrt und überfordert von Schauplatz zu Schauplatz, von einem Land ins nächste hetzt. Im Gegensatz zum durch James Bond geprägten Bild des abgeklärten, lässigen Charmeurs bringt "The Bourne Identity" wieder die nötige, geerdete Bodenständigkeit in das Genre und stellt einen Protagonisten in den Mittelpunkt des Geschehens, der sich nicht in die Karten schauen lässt, da er die Karten selbst gar nicht in der Hand hält und noch dazu von einer Frauenfigur begleitet wird, die äußerlich keineswegs dem Rollentypus entspricht, der in Filmen dieser Art gerne verwendet wird. Liman unterbricht die geradlinige Schnitzeljagd, bei der sich aus einzelnen Puzzleteilen langsam ein Bild zusammensetzt, dabei mit konzentrierten Action-Szenen, in denen er überwiegend auf präzise, physische Auseinandersetzungen setzt, die sich in beachtlich choreographierten Nahkämpfen entladen.
                                                Als Gesamtwerk ist dieser erste Teil inhaltlich allerdings ein wenig zu sehr an seiner repetitiven Struktur verhaftet. Bourne erreicht ein neues Ziel, sucht nach einem weiteren Indiz, die CIA, die im Fall der Bourne-Identität eine maßgebliche Rolle spielt, verfolgt seine Spur, es kommt zum Kampf und das Schema beginnt von vorne. Zu Beginn erzeugt Liman hierdurch noch ein reibungsloses Pacing, doch spätestens in der zweiten Hälfte gerät der ansonsten temporeiche Erzählfluss ein wenig ins Wanken.
                                                Am Ende steht dann die Auflösung des Filmtitels. Wer dieser Jason Bourne ist, dürfte nun klar sein. Wo die weitere Reise mit ihm hingeht, bleibt hingegen offen.

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                                                  sachsenkrieger 03.11.2016, 20:36 Geändert 04.11.2016, 12:04


                                                  Bourne to run - damit ist nicht die Biographie von Bruce Springsteen gemeint, sondern eher die von Jason Bourne, seines Zeichens, zumindest im ersten Teil der Reihe, ein seines Gedächtnisses beraubter Froschmann. Welcher Zeitpunkt könnte besser passen, eine ca. vierte Sichtung des Franchises zu starten, als die Reaktivierung des Originals? Und das Teil ist immer noch ´ne Feier wert. Klar ist das nicht mehr der totale Flash, wie damals vor 15 Jahren, als die meisten von euch noch Aü-a-ah zur Polizei gesagt haben. Aber durch eine damals recht zeitlose Inszenierung, mit einem ziemlich coolen Sound, schaffte Doug Liman es, zumindest diesen Teil über die mittlerweile 15 Jahre zu retten. Nicht allzu viele Schnitzer, die Chemie zwischen Damon und Potente stimmt, die Nebenrollen sind mit Burnern, wie Chris Cooper, Brian Cox oder Clive Owen besetzt ... was will man selbst nach so langer Zeit noch mehr. Mir fällt im Moment kein anderes Agenten-Franchise ein, das ich sogar noch ein fünftes Mal sehen möchte...

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                                                  • 8 .5

                                                    Gestern mal wieder in den Player gezimmert und eines fiel schnell auf, er hat wenig von seinem Charme verloren. Matt Damon als Jason Bourne gefiel mir damals schon sehr und bei dem ersten Teil, der mittlerweile recht ausgereizten Reihe, stimmt so gut wie fast alles. Die Story über einen Agenten, der sein Gedächtnis verloren hat, und durch temporeiche Verfolgungen und Bedrohungen auf der Suche nach seiner wahren Identität ist, ist spannend und mit einigen gelungenen Nahkampfszenen, die ich, wenn sie gut gemacht sind, in Filmen dieser Art liebe, inszeniert. Auffällig, im positiven Sinne, sind die fürs Auge angenehmen Schnitte. Man kann den Nahkampfszenen gut folgen, ohne dass einem die Kotze aus der Fresse fliegt, da das Schnittgewitter mancher Regisseure meist dazu einlädt, sich Antikonvulsiva, folglich Tabletten gegen Epilepsie, einzupfeifen, die man bei 3 Cuts pro Sekunde und etlichen Nahaufnahmen von Händen und Füßen auch bitter nötig hat, im dritten Bourne Teil tobte man sich nämlich diesbezüglich schon ordentlich aus.....

                                                    Es war sehr schön mal wieder Matthias Hinze zu hören, DIE Stimme von Matt Damon. Hinze verstarb leider vor knapp 9 Jahren im Alter von nur 38 Jahren, ein großer Verlust für die Synchronwelt. Ein paar Probleme hatte ich mit Franka Potente, vor allem aufgrund ihrer furchtbaren Eigensynchronsation. Ich finde es schlimm, wenn deutsche Schauspieler sich selbst synchronisieren, es wirkt immer wie schlecht auswendig runtergeleiert, genau so ins Klo greift auch immer Diane Kruger. Man sollte die Synchronisation einfach den Profis überlassen... Neben bekannten Gesichtern in Nebenrollen, vor allem ein junger Clive Owen als Profikiller, ist es auch der geniale Titel von Moby im Abspann, der die ganze Sache rund abschließt. "Bourne Identität" ist ein wahrhaft klasse Vertreter im Genre , den ich sicherlich nicht das letzte mal gesehen habe.

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