Die fetten Jahre sind vorbei - Kritik

Die fetten Jahre sind vorbei

DE/AT · 2004 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Die Schauspieler sind glänzend in diesem Film. Daniel Brühl spielt Jan als etwas naiven Idealisten, der bei aller Gutmütigkeit etwas lauernd Gefährliches ausstrahlt. Und auch Peter, den Stipe Erceg verkörpert, wirkt auf faszinierende Weise unberechenbar. Julia Jentsch ist eine Entdeckung fürs Kino. [Martina Knoben]

    • 8 .5

      Weingartner hat die erste und wichtigste Lektion des Kinomachens beherzigt: nicht Pamphlete zu inszenieren, sondern Menschengeschichten. "Die fetten Jahre" mit Jule und Jan sind eine Ménage à trois wie Truffauts "Jules und Jim", eine Dreierkonstruktion wie Godards "Außenseiterbande", ein Emotionsgeflecht wie Bertoluccis "Dreamers". Und damit ist es das schönste Beziehungsdreieck aus Pop, Poesie und Politisierung, welches das deutsche Kino seit langem zustande gebracht hat.

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