Die Hochzeit unserer dicksten Freundin - Kritik

Bachelorette

US · 2012 · Laufzeit 87 Minuten · FSK 16 · Komödie · Kinostart
Du
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    Jeder scheisst auf jeden - Der Film.

    Der wohl menschenverachtendste Film, den ich - soviel Ehrlichkeit muss sein - sehr wach, sehr aufmerksam und auch sehr interessiert gesehen habe. Welche Szenen beim Zuschauer für Lacher sorgen sollen, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

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      Dieser Film weiß auch nicht genau was er sein will. Vor allem frage ich mich, ob er überhaupt gut sein möchte.
      Die Figuren sind absolut fragwürdig. Die drei Protagonistinnen kommen zu der Hochzeit ihrer „dicksten“ Freundin und man wird das Gefühl nicht los, dass die drei ihre „dicke“ Freundin nicht besonders mögen und nicht verstehen, wieso ihre „dicke“ Freundin heiratet, während sie alle noch single sind. Die drei Mädels werden einem also nicht gerade besonders sympathisch vorgestellt. Kirsten Dunst ist verklemmt, Lizzy Caplan spricht einfach immer nur vulgär und ist mies drauf und Isla Fisher spielt wie immer nur die Dumme, ist dabei aber die Einzige, die einem oder vielleicht auch nur mir sympathisch ist.
      Im Laufe des Filmes sollen einem die drei Protagonistinnen aber scheinbar sympathisch werden, wenn man erfährt, warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Allerdings ist der Zug bei mir dann schon längst abgefahren.
      Ich frage mich, was zum Geier das eigentlich soll. Ist es nicht möglich eine gute Komödie aus der Sicht von Frauen für Frauen zu machen? Muss da immer eine vulgäre Sprache verwendet werden, die pseudo lustig sein soll?
      Ist es so schwierig Frauen als sympathische, liebenswerte und gleichzeitig lustige Figuren zu zeigen? Anscheinend; weil ich bis jetzt noch keine Komödie mit einem großen weiblichen Cast gesehen habe, die ich wirklich gut finde und das ist traurig.

      Wie gesagt, der Film weiß nicht genau, was er will, da er ab der Mitte und zum Ende sogar fast dramatisch wird.
      Ich hab den Film jetzt schon zweimal gesehen und beide Male war ich zum Schluss verärgert. Was also bleibt, ist ein ärgerliches Gefühl, eine Isla Fisher, die den Film mit ihrem Charme noch versucht zu retten und ein James Marsden der hier noch in einer Arschlochrolle auftaucht. Meeeh, das war nix.

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        Framolf 15.03.2018, 14:49 Geändert 15.03.2018, 15:35

        Nicht mein Humor. Aber ist das, was hier gezeigt wird, überhaupt der Humor von irgendjemandem? "Faszinierend", wie man so viele leidlich bekannte Darsteller derart sinnfrei verheizen kann. Dialoge vom Wühltisch und Charaktere (zumindest manche davon), die man im realen Leben meiden würde, so gut es nur geht. Die Handlung ist dabei fast schon egal. Wenn man sie wenigsten etwas witziger präsentiert hätte... Positiv: Zumindest hebt sich der Film in seiner Gesamtheit noch knapp vom absoluten Bodensatz der Unterhaltung ab. Auf irgendeine abstruse Weise lässt er sich gerade noch ertragen.

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          Obgleich das Dreiergespann der Mädels von der Namen her eigentlich (und vor allem für mich) recht vielversprechend klang, bin ich im Endeffekt ziemlich enttäuscht gewesen.
          Auch wenn man hier, abgesehen von den Mädels, nicht so viel erwartet, wird man durch eine Vielzahl von absolut nicht witzigen und teils auch nervigen Szenen bombadiert. Es ist wirklich schon länger her, dass mir ein so unsympathisch wirkender Streifen unter die Augen gekommen ist.
          Lediglich die Mädels kann man sich gut angucken...

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          • 3 .5

            Ein weiterer belangloser Hangover-Klon, kombiniert mit 08/15 US-Drogentripfilm über Anfang 30er Großstadtfotzen mit Torschlusspanik. Durchweg unsympathisch und überflüssig. Schade für die paar guten Darsteller, die jetzt mit diesen Schandfleck auf der Vita rumrennen.

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              der film ist einfach nur unsymphatisch!!! angefangen bei den darstellerinnen, bis zu dialogen!! schade drum!!!

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                Die Gags kann man an einer Hand abzählen, das Timing ist mies und die Dialoge beschränken sich auf Weisheiten wie "Mit 12 eine Chemotherapie durchmachen ist echt mies". Ach was?? Ausgesprochen unsympathische Figuren und verklemmter Humor geben dieser traurigen Veranstaltung den Rest.

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                  was für n scheißfilm. dämlicher deutscher titel. und natürlich ist die rolle der dicken am ödesten und nichtssagend. is klar.

                  • 0 .5

                    Vorhersage: 7,5 Realität: Mit Mühe und Not 0,5 - selten so einen Schwachsinn gesehen. Die von Grund auf unsympathischen Charaktere entwickeln sich von hyperextremobermegabeschissenen Freundinnen zu "nur" noch halb so verdammtnochmalbeschissenen Freundinnen, die konstant an sich selbst denken. Und wo bleibt denn der Witz an der Komödie? Man muss aber auch sagen, dass ich solche Filme weder verstehe noch für relevant halte und daher der falsche Ansprechpartner bin. Trotzdem: Grauenhafter Film.

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                      Haltet mich/uns ruhig für niveaulos oder beschränkt - wir fanden Bachelorette einfach köstlich!
                      Evtl (zu zumindest meiner Verteidigung) funktioniert der Film nur als "Pärchen-Film" mit der Freundin; auf jeden Fall hatten wir einen Heidenspaß während der 90min.

                      Ich für meinen Teil hatte mir etwas im Stile von "Scary Movie" vorgestellt und mir insgeheim mal vorgenommen, meine (voraussichtlich wenigen) Lacher im Film zu zählen... Bei Minute 45 war ich dann bei 30 :)

                      Danach entschied ich mich, Die Hochzeit meiner dicksten Freundin zu geniessen, und habe das zählen eingestellt. Komisch eigentlich, denn normalerweise mag ich Filme mit Fäkalhumor überhaupt nicht.
                      Doch hier -würde ich sagen- sind Schlampen mit Niveau am Werk. Die Jokes passen einfach und in "gewissen Sozialen Schichten" ist solch ein "Benehmen" gar nicht mal so unüblich ;)

                      Am Ende haben wir beide hier uns gesagt "Hoffentlich gibt es da eine oder mehrere Fortsetzungen von, man könne ja die Hochzeiten der anderen 3 Freundinnen noch verfilmen..." Hat uns echt gefallen und wird einer derer wenigen Movies sein, die wir uns sicher noch 1 oder 2mal anschauen werden.

                      Die Darsteller sind allesamt charismatisch und es machte Spaß, ihnen zuzusehen. Besonders Lizzy Caplan ist riesig gewesen :)
                      Mit der Rolle der Dicksten Freundin war man allerdings seeeehr nah am "Scarymovie-Profil", zum Glück hatte Rebel Wilson nur wenig Screentime um den Rest nicht zu vermasseln. Evtl waren wir auch zum Teil so begeistert, weil Lizzy Caplan wie meine Ex-Freundin ausschaut & Isla Fisher wie die Freundin unseres Fitnessstudiobesitzers :))

                      Wie auch immer: Wir lehnen uns mal weit aus dem Moviepilot-Fenster und vergeben 7,0 Punkte für Die Hochzeit unserer dicksten Freundin.

                      *Sehenswert - Für leicht Verrückte / Empfehlenswert - Für ebenso verrückte*

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                        Die dicke Becky, einst Underdog einer Clique schöner Mädchen, will heiraten. Am Vorabend der Hochzeit zerreißen ihre bekoksten Freundinnen ihr Brautkleid. Die Reparatur des Malheurs wird zu einer nächtlichen Odyssee mit Sex und Drogen. Lesley Headlands komödiantisch angehauchte Verfilmung ihres Theaterstücks ist ein unfokussierter Blick auf weibliche »frenemies«, in dem Kirsten Dunst als verbitterte Karrierefrau hervorsticht. [Birgit Roschy]

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                          Ich habe eine Art Hangover nur mit Frauen erwartet und was ich dann bekommen habe, war mehr als nur enttäuschend.
                          Die Hochzeit unserer dicksten Freundin (Haha, welch tolles Wortspiel. Dick ist doppeldeutig, haha, ich lache mich tot..Nein!Irgendwann muss doch auch dieser pubertierender "wir-machen-uns-über-dicke-lustig-Humor" ein Ende finden)ist nicht nur nicht witzig, sondern teilweise auch recht langweilig.
                          Oft sind Komödien nicht zwingend zum Totlachen, sind aber immerhin unterhaltsam oder zumindest kurzweilig.
                          Hier war das nicht der Fall, die 87 Minuten kamen mir echt lang vor und das ist bei einer solchen Lauflänge doch recht ungewöhnlich und enttäuschend.
                          Ich sehe hier zwar durchaus ein paar gute Ansätze, vor allem im ersten Drittel, sieht man ihm sein Potential an, leider bleibt es aber auch dabei und von dem Potential hat man als Zuschauer nichts.
                          Man sitzt zwar da und weiß, dass da mehr drin gewesen wäre, aber dadurch nehme ich den Film leider auch nicht besser wahr.
                          Was mich außerdem stört (wie oben schon erwähnt) ist die Gattung des Humors.
                          Die Gags sollen gewagt wirken, sind aber dadurch, dass wir das alles schon so oft vorgesetzt bekommen haben, recht prüde.
                          Vielleicht kam da der Streifen einfach zur falschen Zeit heraus, hätte ich ihn vier Jahre früher gesehen, wäre er eventuell noch besser davon gekommen, wenn auch nicht bedeutend.
                          Der Stoff hätte vielleicht noch für einen Kurzfilm gereicht, aber nicht für einen normalen Spielfilm.
                          Wenn mir bei 87 Minuten ungefähr vierzig Minuten langweilig ist, dann ging auf jeden Fall etwas schief.
                          Tut mir leid, ich hatte viel erwartet und bin mit guter Einstellung an den Film herangetreten, wurde aber bitter enttäuscht und das obwohl man dem Streifen sein Potential ansieht. Leider unterhält mich durch dieses Potential der Film nicht besser...

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                            Kein leicht zu bewertender Film, denn obwohl er viel falsch macht und oft nervt, war ich doch sehr positiv überrascht, von diesen RomCom gegen den Strich, die irgendwo zwischen Katherine Heigl, Judd Appatow und Jason Reitman alles mitzunehmen versucht, was das Genre zu Bieten hat.
                            Klar, BACHOLERETTE ist erschreckend banal, hat kein Gespür für Timing und Gags und ist geprägt von so glorreichen Sätzen wie „Chemo mit 12 ist echt kacke“ oder aber auch „Ihr hattet eine Abtreibung und ich durfte nicht dabei sein?“ Aber was soll man auch von einem Film erwarten, in dem sich einer als intellektuell hervortun kann, weil er den Unterschied zwischen Potsdamer und Genfer Konferenz kennt?
                            BACHOLERETTE müht sich auch nicht ab, gute Dialoge oder glaubwürdige Szenarien zu entwickeln, ihr liegt viel mehr darin, die zerrissene Psyche der Protagonistinnen mit einem herzensguten Lacher zu begegnen. Das macht manchmal den Eindruck von heulenden Mädchen, die ihrem Psychiater erzählen, wie dick sie sich mal gefühlt haben, kann aber manchmal wirklich was erzählen. So nah wie in dem Moment, in dem Gena und Clyde auf dem Bett sitzen und "500 Miles" hören sind RomComs schon lange nicht mehr etwas gekommen, das man Gefühl nennen könnte. Generell sind Lizzy Caplan (die am Anfang noch tödlich nervte) und Adam Scott ein kleines Kinowunder inmitten von dem Girlie-Geschreie und den Fettklops-Witzen.
                            Zugegeben, BACHOLERETTE übernimmt sich ziemlich. Auf eine Art zweites BRAUTALARM lässt es sich nicht ein (zum Glück, denn noch mal diese Grütze hätte ich nicht gepackt) und steckt in seine schon fast dreist banale Handlung alle dem Menschen bekannten Übel von A wie Abtreibung über B wie Bullimie und S wie Suizidversuch bis hin zu Z wie Zeitdruck. Aber all das ist am Ende dann auch egal, wenn man sich auf dem Weg zum Altar noch mal nach Herzenslust mit seiner besten Freundin anrappen kann. Klingt dämlich, ist auch so. Aber das ist wie gesagt nur die eine Seite dieses sehr interessanten Filmes.
                            Immer wieder hat mich dieser Film überrascht und das nicht nur in der wirklich ernstgemeinten Anteilnahme, mit der er seine Figuren anfasst sondern auch in dem Schwung, den der Film in die sonst so passive (aber immer liebenswürdige) Kirsten Dunst bekommt. Und ich hatte schon immer gedacht, dass ich eines Tages mal in einem Film Aesop Rock (<3) hören würde, aber dass es in einer Szene sein würde, in der James Marsden auf dem Rücksitz einer Limo über Hannibal Lecter schwadroniert, das hätte ich nicht gedacht.
                            Vor allem das letzte Drittel dieses Filmes hat mächtig viel Kraft und Herz. Da reißen diese Mädels echt noch einiges an Power raus und lassen mich vergessen, dass sie vorher ewig über den rechten Kleiderschnitt monologisiert haben.
                            Gleichzeitig sackdämlich aber mit dem Herz am rechten Fleck, dieser Film ist wohl wie seine Protagonistinnen und in diesem Fall ist das ein Kompliment. Ein Film, der nicht unterschätzt werden sollte, weil er, auch wenn das Figurenarsenal diese Metapher nicht nahelegt, verdammt Eier hat.
                            P.S.: Wann hört Rebel Wilson eigentlich endlich auf Filme zu machen? Die Frau ist eine Beleidigung. Für sich, für uns, für die Welt. Und sie dämpft auch bei dieser Kinoperle meine Freude.

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                              OH HILFE!
                              Gott sei Dank machen es einem oft schon die Titel oder Mitwirkenden leicht entsprechende Filme zu ignorieren... Puh

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                                Verrückte Schlampen, die durch ihr hinterhältiges Tussengehabe ein fettes Kleiderproblem kriegen und durch Bedienung sämtlicher Klischees natürlich wieder alles ins Lot bringen.

                                Da ich vor 2 Tagen gezwungenermaßen 5 Minuten Bollywood sehen musste und mich beinahe übergeben hätte, fand ich diesen Film echt erfrischend.

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                                  zielgruppe: frauen die mario barth lustig finden

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                                    der geht ja garnicht...einfach nur nervig und unlustig

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                                    • 2 .5

                                      Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: "Eine missratene Chaos-Komödie ohne Gespür für dramaturgisches Timing oder witzige Situationen. Der bieder-verklemmte Humor und ausgesprochen unsympathisch gezeichnete Frauenfiguren laden weder zur Anteilnahme noch zur Identifikation ein."
                                      Dem kann ich nur hinzufügen, dass sowohl der Film "Die Hochzeit meines besten Freundes", woran man aufgrund des dreist geklauten Titels zwangsläufig denken muss, als auch der oft als Vergleich zitierte "Brautalarm" wahre Perlen komödiantischer Unterhaltung darstellen.

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                                        ...Becky sagt: "Ich bin so aufgeregt, ich könnte mich erschießen!", für mich galt während des Films nur letzteres...

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                                        • 4 .5

                                          Trailer sah vielversprechend aus...aber alles schon mal dagewesen...
                                          Irgendwie ne Mischung aus "Die Hochzeit meines besten Freundes" und "Brautalarm"...1x anschauen reicht vollkommen!!!

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                                            „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ – Noch so ein Frauenschmarn. Wie kommt es eigentlich dazu, dass ich immer solche Perlen der Filmkunst bewerte?
                                            Ein Mal pro Woche treffen sich ein schwuler Freund, eine Freundin und ich ritualsmäßig zum „Chillen“. Neben dem neusten Klatsch über die Promis aus der Welt sowie unserer kleinen Stadt wird dabei auch oft der Wunsch laut, einen Film zu schauen. Da ich jedes Mal überstimmt werde, bewerte ich für moviepilot in lockerer Regelmäßigkeit Meisterwerke wie „Bridget Jones 2“, „New in Town“ oder eben „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“.

                                            Die Regisseurin und Autorin (in beiden Disziplinen ihr Debut) wusste wohl selbst nicht so wirklich, was der Film werden soll, denn ein Genre ist ziemlich schwer zu bestimmen, genauso wie eine kurze Beschreibung dessen, worum es eigentlich geht. Das liegt aber nicht daran, weil der Film so vielfältig wäre, sondern weil er derart langweilig daherkommt. Für eine Komödie gibt es viel zu wenige Lacher, der Gagcounter wird zudem noch dadurch dezimiert, dass die wenigen Witzchen oftmals nicht zünden. Und für ein Drama ist die Handlung einfach zu dünn.
                                            Die Charaktere geben sich reichlich Mühe, dass man sie hasst: ständig schreien sie andere an, handeln fies, zeigen keine Gefühle aber dafür viel Ignoranz und Dummheit. Selten habe ich Filmfiguren dermaßen verachtet. Eine emotional abstoßende Handlung jagt die nächste, Identifikationsfläche wird vehement verweigert. Bei einem derart handlungsarmen Film muss man sich als Zuschauer aber auf die Charaktere verlassen können, sie sind es, die das gesamte Gerüst eigentlich tragen sollten.
                                            Die Figuren benehmen sich alle so daneben, dass man am liebsten einen dreifachen Fus-Ro-Dah-Tableflip hinlegen will. Da hätten wir die zickige Kirsten Dunst, die ihrem Freund mit einem Arschloch auf der Toilette fremdgeht (als solches wird er durch den Film ausgewiesen, nicht durch mich!), nur weil dieser nicht zu der Hochzeit der Freundin seiner Freundin erscheint; noch dazu terrorisiert sie alle ihre Mitmenschen. Dann wäre da Isla Fisher, ein egalitäres Dummbeutelchen, das mit jedem Typen ins Bett springt, weil sie es noch nicht einmal auf die Reihe bekommt, ein simples Gespräch zu führen. Lizzy Caplan spielt noch die interessanteste Figur, aber auch ihr Charakter ist arrogant, nervig, egoistisch und dazu noch dauernegativ. Das Quartett wird von Rebel Wilson vervollständigt – da sie aber für zwei zählt, sprechen wir doch lieber gleich von einem Quintett. Ihre Figur ist eine einfältige Braut, die mir Tourett-Anfälle aufhalste, bei denen ich immer wieder „Fette Sau!“ in meine Armbeuge husten musste.
                                            Die männlichen Figuren sind übrigens nicht weniger lächerlich.
                                            Unerklärlich ist mir, wie viele hochkarätige Namen im Vorspann zu sehen sind: Das Ganze ist von Will Ferrell produziert und die Schauspieler sind allesamt ziemlich bekannt und hochwertig. Doch die darstellerischen Leistungen sind weit unter dem Standard. Da hat die Debut-Regisseurin wohl viel zu häufig nicht aufmerksam genug hingeschaut.
                                            Einige Worte möchte ich noch über die Synchronisation bemerken: Der Synchronregisseur merkte wohl im Voraus, dass sich die Mühe nicht lohnt, anders kann ich mir das Endergebnis nicht erklären. Schon bei der Stimmenwahl fangen die Fehler an: So klingt doch keine Kirsten Dunst, oder war ihre Figur etwa mal im Frauenknast? Adam Scott, der kleine, niedliche Mann hat doch nicht so eine Reibeisenstimme?! In letzter Zeit bemängele ich häufig die Synchronisationen, dabei ist es aber nicht so, dass ich einen gut synchronisierten Film nicht genießen könnte. (Wie etwa „Die Monster Uni“) Aber ein bisschen Mühe sollte man schon erwarten können.
                                            Diesen Film durchzieht die Unsympathie wie den gewöhnlichen Menschen Blut. „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ ist hochgradiger Schund, den sich kein halbwegs um seine Zeit bemühter Mensch ansehen sollte.

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                                                selbst zum Ausleihen war das Geld zu schade, hätte auch fürn Sonntag Mittag bei Pro7 gereicht... etwas plumpe Kinder Scherze....

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                                                  Meine Güte ist Lizzy Caplan süß.
                                                  Ansonsten gibt es nichts Positives über den Film zu sagen. Ich empfand ihn als äußerst anstrengend und nervend ohne einen wirklichen Lacher. Enttäuschend!

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                                                    Ich habe wirklich noch nie einen Film vor Ende abgedreht. Ich gehöre zu den Leuten, die sich vorher immer Trailer ansehen und später noch die Credits, aber hier... bei Gott ich wäre vor Langeweile beinahe gestorben. Außer ein kurzes Mundwinkelzucken war in 60 Minuten gar nichts los. Sry aber das war echt nicht berauschend...