Die Insel der besonderen Kinder - Kritik

Miss Peregrine's Home for Peculiar Children / AT: Peregrine's Home for Peculiars

GB/US/BE · 2016 · Laufzeit 127 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Toller Film

    • 8
      littering 27.01.2018, 14:25 Geändert 27.01.2018, 14:51

      Ja was habt`s ihr denn mit dem Burton? So wie der mir eingeht ist er ein Gestallter der seinen Werkzeugen auch Eigenverantwortung zubilligt.
      Ich nehme mal an das die Unkenntnis der literarischen Vorlage den Filmgenuss fördert.( Ich bin gespalten ob des Glücks zuerst Peter Jackson oder R.R. Tolkien verkonsumiert zu haben, aber einem Unsereinen bleibt immerhin der Bombadil ). Sofern mag ich dann Kritik akzeptieren.
      Das Werk als solches lässt bei mir so gut wie keinen Wunsch übrig. Wunderschöne Geschichte, spannend bis gruselig, als auch actionreich, mit ganz feinfühligen Attributen versetzt, wird ein Fantasiemärchen a la bonheure erzählt. Dieses Werk werd` ich empfehlen!

      • 6
        Saskia1968 23.01.2018, 07:26 Geändert 24.01.2018, 10:47

        Ich bin kein Tim Burton-fan, manche seiner Filme gefallen mir richtig gut („Beetlejuice“, „Edward mit den Scherenhänden“, „Mars Attacks“) und andere richtig schlecht („Dark Shadows“, „Corpse Bride“). „die Insel der besonderen Kinder“ fand ich ok.
        Es fängt mit einem Jugendlichen an, der sich zu seinem anscheinend verwirrten Großvater fahren lässt. Relativ bald weiß man nicht, ob der Großvater verrückt ist oder nicht. Er stirbt in den Armen des Jungen, Jake. Dieser muss zum Psychotherapeuten und dissimuliert vermutlich.
        (Exkurs: Mal wieder ein Psychotherapeut im Film mit Megaluxus-Praxis)
        In Rückblenden erfährt man mehr über die Beziehung zwischen Großvater und Enkel. Es scheint so, als hätte der polnische Großvater seine Erfahrungen mit der NS-Zeit auf sehr fantasievolle „verarbeitet“. Bis zum Schluss ließe sich der gesamte Film auch so interpretieren. Die Darstellung der Familiendynamik finde ich schlüssig.
        Jedenfalls unternimmt der Vater mit Jake eine Reise auf die englische Insel zu dem Heim, in dem der Großvater aufgewachsen ist. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber auf jeden Fall so spannend, dass ich wissen wllte, wie es weiter geht.
        Er trifft auf die besonderen Kinder und ihre Aufseherin. Für Jake ist es zuerst eine Reise in die Vergangenheit seines Großvaters, dann wird es mehr und mehr seine eigene Geschichte. In der OV hat mir die Mischung aus für mich leicht verständlichem amerikanisch und schwer verständlichem aber schönem britisch sehr gut gefallen.
        Peinlich fand ich Samuel L. Jackson als Barron: wegen seiner künstlichen Zähne kann er kaum sprechen. Das hätte man irgendwie anders lösen müssen. So konnte ich ihn als Bösewicht gar nicht ernst nehmen.

        14
        • 8

          Für mich doch eine positive Überraschung: sehr schöne visuelle Effekte, eine wunderbare Liebe auch für die Details, hervorragende Schauspieler und eine vielleicht schräge, aber sehr fantasievolle Story: endlich zeigt Tim Burton mal wieder, wozu er fähig ist.

          • 8
            Co-Pilot 19.12.2017, 13:33 Geändert 19.12.2017, 13:34

            Ich, bzw wir beide in diesem Fall, mögen solche Filmchen halt sehr gern... Top in allem was wir erwartet haben; und Eva Green fand ich seltsamerweise hier erstmals so richtig sexy :()

            *Sehenswert - Ja! / Empfehlenswert - Ja!*

            #729

            • 10

              Einer meiner Lieblingsfilme

              • Maxi D. Winhold 05.11.2017, 19:11 Geändert 05.11.2017, 19:11

                Nein Mann ich fand den film echt nicht gut.
                Der film hat so viel potenzial allein vom buch her das mega ist und dann noch tim burton dazu? Alter hatte ich mich gefreut aber leider wurde ich extrem entäuscht.

                • 6 .5

                  War ganz nett anzusehen, kommt aber natürlich an die ganz großen Größen des Genres nicht heran.
                  Könnte ich mir an nem gemütlichen Sonntag durch aus nochmal vorstellen.

                  • 5

                    Der Film wich mir zu sehr vom Buch ab

                    • 4 .5

                      Ich vermiss den alten Tim Burton. Wo ist nur der Kinomagier, der dank skurriler Figuren und Geschichten gepaart mit optischer Finesse früher wahre Kunstwerke auf die Leinwand gezaubert hat?
                      Sein neuster Film ist (wieder einmal) ein modernes spannungsarmes Kinder-Märchen, das mich überhaupt nicht mitgerissen hat.
                      Trotz spielfreudiger Darsteller wie Eva Green und Samuel L. Jackson konnte mich der Cast nicht überzeugen. Die Figuren waren uninteressant und wirklich unterhaltsam wurde der Film erst am Ende, als Burton auf CGI-Action setzt. Das erklärt dann wohl ausreichend die dramaturgischen Defizite der Geschichte.
                      Ein Film, der optisch toll umgesetzt ist und eine schöne geheimnisvolle Atmosphäre bietet. Figuren und Story sind aber nicht der Rede der Wert.

                      5
                      • 6 .5
                        LivingDead 26.08.2017, 16:10 Geändert 26.08.2017, 16:11

                        Über weite Strecken überzeugt die "Insel der besonderen Kinder" durch seinen mystischen Flair, welcher durch Tim Burtons Blick fürs Visuelle (hier sind auch und vor allem die tollen visuellen Effekte zu nennen, die zudem mit einer schönen Stop-Motion-Szene aufwarten) und einem feinen Score, der manchmal an Jerry Goldsmith erinnert, noch untermalt wird. In klarer Abgrenzung zu Superheldenfilmen der Marke "X-Men" besinnt sich Burton dabei auf eine märchenhafte Inszenierung, die wie aus einem Kinderbuch entsprungen scheint, gleichzeitig aber in ihrer Düsternis auf ein erwachsenes Publikum abzielt.
                        Letztlich verpasst es Burton aber auf emotionaler Ebene zu berühren, sodass sich der Film gerade zum Ende hin in ähnlichen Effektschlachten zu verlieren droht wie die Superhelden aus dem Marvel-Universum.

                        1
                        • 6
                          Marc_McFly 25.08.2017, 20:37 Geändert 25.08.2017, 20:40

                          Mensch, Tim ...
                          Was als verträumte, interessante, kleine Mär beginnt, artet in seinem dritten Drittel völlig aus. Wie man es zuletzt viel zu oft von Burton sah, bleib dann nur noch absolut unbeeindruckender CGI-Schwachsinn. Aber wenigstens Eva und Samuel drehen ein bisschen durch.

                          3
                          • 4

                            Guter Anfang, mit schöner Musik. Verläuft sich jedoch zusehends in 0815 Hollywood Story, mit lahmer Action.
                            Und die Hollows sind eine dreiste Kopie von TOOL´s Musikvideo SCHISM!

                            1
                            • 9
                              AvarTitan 21.08.2017, 16:52 Geändert 21.08.2017, 19:18

                              Sehr schöner Film mit vielen Elementen in doch typischer Burton Art.
                              Sehr angenehm erzählt und mit einigen schönen musikalischen Akzenten geschmückt.
                              Fande ihn keinesfalls langweilig. Sehr unterhaltsam.

                              • 6

                                Kinder mit besonderen Fähigkeiten, von der Gesellschaft versteckt und von Abtrünnigen verfolgt. Genau der Stoff, aus dem Tim Burton Besonderes machen kann. Aber es fehlt an Magie. Die Geschichte plätschert für mich zu lange dahin, ohne dass man so richtig in die Welt der „besonderen Kinder“ eintaucht und ein Teil dessen wird. So stellt sich auch im weiteren Verlauf wenig Interesse ein. So richtig wirkt er nicht wie ein Burton-Film, fast schon zu normal.

                                Auch hier fällt mal wieder ein Zitat aus „Ted 2“ ein: „Wer ist Samuel L. Jackson?“ „Hast Du je irgendeinen Film gesehen? Er ist der Schwarze.“ Scheint SLJ doch momentan (mehr denn je) in gefühlt jedem 2. Film mitzuspielen.

                                3
                                • 7

                                  Tim Burton is so a bissel back. Naja, zumindest hat er das CGI - verseuchte Wunderland, bzw. die dunklen Schatten hinter sich gelassen. Nach dem Trailer hatte ich noch das Gefühl, Tim Burton hätte eine uninspirierte Grundschulversion der X - Men gedreht. Aber weit gefehlt. Der Film bietet eine kurzweilige, interessante, zum Teil spaßige und in der zweiten Hälfte durchaus spannende Geschichte. Hat Spaß gemacht.

                                  • 6
                                    Grimalkin 22.06.2017, 14:23 Geändert 22.06.2017, 14:50

                                    Nicht untypisch für die jüngere Vergangenheit ist auch dieser Film sicher nicht auf dem Niveau von Burtons früheren Werken, dennoch kann man sich "Miss Peregrine's Home for Peculiar Children" durchaus mal anschauen, auch wenn das Pacing der Handlung etwas packender hätte sein können.

                                    6
                                    • 6
                                      Petr 10.05.2017, 00:23 Geändert 10.05.2017, 00:37

                                      Überraschenderweise garnicht mal so schlecht für einen neuen Burton.

                                      Die Kritik der letzten Jahre hat gefruchtet und auf GCI wurde, trotz des Namens Burton und des Genres Fantasy mit Superkräften, für heutige Verhältnisse fast schon asketisch größtenteils verzichtet. Das, was es an GCI noch gibt, erscheint schon legitim. Naja, außer der übertrieben blaue Filter für die Strandszenen in Echtzeit. Der hat mich genervt.

                                      So bleibt mehr Zeit für Charaktere, "Magie", Gefühle und vor allem Gruselmomente. In allem nicht besonders toll, aber auch nicht schlecht. Nur beim Grusel wurde nicht gespart. Selbst ich fand einiges ziemlich unheimlich und das FSK 12 ist nicht gerade übertrieben.

                                      Leider flacht zum Ende hin alles ab und ergibt sich den üblichen Konventionen, also dem Verzicht auf Handlung im letzten Viertel zugunsten von Action und einer Zuspitzung der Ereignisse mit anschließendem Happy End.

                                      Ups, habe ich jetzt etwas gespoilert? Nein, ist ja ein amerikanischer Familienfilm. ;)

                                      Burton konnte auch einiges an Stars anlocken. Shootingstar Asa Butterfield zeigt zwar keine besonders tolle, aber auch keine schlechte Leitung und wurde wohl eher wegen des Faktors niedlich besetzt. So eröffnet sich schon eine neue Klientel der 14_jährigen Mädchen. Samuel L. Jackson überzeugt als richtig unheimlicher Bösewicht. So gruselig habe ich ihn nicht erlebt. Eva Green erinnerte mich etwas an Heike Makatsch, überzeugte aber auch mit ihrer Präsenz. Lediglich bei einigen der Kindern kann man über deren Superkräfte froh sein. Aber Kinder sollten bei Schauspielbewertungen sowieso außer Konkurenz sein.

                                      Die Handlung ist dabei kreativer und komplexer als bei allen Herr der Ringe und Star Wars-Folgen gemeinsam. Das ist aber nicht Burton geschuldet, sondern der Romanvorlage.

                                      Es bleibt ein Burton, der wegen seiner Konventionen und etwas zu rasanten Handlung, nicht an seine frühen werke heranreicht, aber besser ist als der gefühllose Murks der letzten Jahre.

                                      6
                                      • 7
                                        Tanzveit 28.04.2017, 21:06 Geändert 28.04.2017, 21:07

                                        Burton. Eigentlich ist der mir immer zu burtonesk, doch hält er sich in seinem neuen Film angenehm zurück und inszeniert einen fantastischen Kindergrusler, nicht frei von Längen, reich an Härten und wunderschönen Bilden. Wäre ich 10, ich hätte mal wieder nen Lieblingsfilm.

                                        1
                                        • 7 .5

                                          Ja, es gibt in der Grundidee einige Parralelen zu den X-Men. Trotzdem schafft es Tim Burton dem Film seinen ganz eigenen Charme zu verpassen und den Zuschauer in keiner Sekunde zu langweilen. Super!

                                          1
                                          • 8

                                            Typischer Tim Burton Film. Ist wirklich gut gemacht. Fantasy Elemente sind gut umgesetzt. Kann man sich wirklich gut anschauen.

                                            • 6
                                              Markbln 21.04.2017, 22:59 Geändert 21.04.2017, 22:59

                                              Asa Butterfield ist supersweet und Eva Green ebenso. Tim Burton erholt sich langsam, nichts richtig Neues, aber seine kreierten Welten sind immer noch faszinierend.

                                              3
                                              • 7

                                                Burton bleibt in seiner Komfortzone, was sich hier durchaus auszahlt. "Die Insel der besonderen Kinder" ist ein sympathischer und grundsolider Fantasyfilm, der sich kräftig an bekannten Genremustern bedient, diese aber gut einzusetzen weiß. Kam mir manchmal vor wie eine Märchenversion von "X-Men", was ich absolut positiv meine. Der Cast ist stimmig und leistet gute Arbeit, etwas anderes hatte ich von der großartigen Eva Green, Mister Obercool Samuel L. Jackson himself und dem stets sehenswerten Asa Butterfield auch nicht erwartet. Die Geschichte gewinnt nun keinen Preis für Kreativität, tritt jedoch selten auf der Stelle und hat stets etwas Humor im Gepäck. Auch der Showdown auf dem Rummelplatz mit der Skelettarmee ist irre witzig. Da ist es fast egal, dass die Effekte eher mittelprächtig sind.
                                                Mir ist die Buchvorlage nicht bekannt, aus der Ferne würde ich aber denken, dass sie schon sehr den Klischees des Genres verfallen ist, wenn ich die Story so sehe. Doch egal ob es Burtons verdienst ist oder ich hinsichtlich der Vorlage im Irrtum bin, die Verfilmung funtkioniert gut, und das ist die einzige Erkenntnis, die hier an dieser Stelle zählt.

                                                1
                                                • 7

                                                  Optisch ansprechend ( Unterwasserszene !!! ) , akzeptable , etwas plätschernde Handlung und nettes drumherum . Ab ca. der Hälfte legt der Film noch mal eine Schippe drauf , und hat ein für mich gelungenes Finale .

                                                  3
                                                  • 3

                                                    Was war den das bitte? Ich kenne zwar das Original-Buch nicht aber der Film hat mich praktisch zu Tode gelangweilt. Langsam glaube ich sie klatschen den Namen Tim Burton nur unter den Film damit er sich besser verkauft. Also ich habe vom typischen Burton Style nicht viel gesehen. Ich kann den Film leider nicht anders beschreiben als fad. Ich glaube das einzig faszinierende waren Eva Green's Augen. Hab den Film nicht mal bis zum Ende gesehen. Ich wollte den Film unbedingt sehen, weil ich ein Fan von Tim Burton bin, aber seine letzten Filme verlieren deutlich an Qualität.

                                                    2