Die Insel - Kritik

The Island

US · 2005 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    Caligula1982 04.10.2018, 18:50 Geändert 04.10.2018, 18:51

    Ich hab es schon immer geahnt: Scarlett Johansson ist gar kein Mensch, sondern ein Klon. So viel Schönheit muss aber auch künstlich sein!

    Cooles Actionspektakel das ich inzwischen ganz gern hab', vielleicht 'n Tick zu lang, ansonsten aber ein recht fantasievoller Mix aus "Coma", "Gattaca" und "Flucht ins 23. Jahrhundert".

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    • 8

      Sehr gelungene und stimmige Dystopie.

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      • 7
        der cineast 18.08.2018, 02:47 Geändert 18.08.2018, 02:56

        Wenn man THE ISLAND mit heutigen Blockbustern vergleicht, so konnte man damals bestimmt noch nicht vom Tod des (Blockbuster-)Kinos sprechen. Der Vergleich ist ernüchternd. Für viele Filme von heute. Bays unverkennbare Ästhetik ist in THE ISLAND auf ihrem Höhepunkt, die klinische Präzision der Bilder und Töne, die Glattheit der Farben und Bildformen findet in einer Geschichte von mörderischer Reinlichkeit und Selbstoptimierung seine Entsprechung. Die Handschrift des Regisseurs, seine Hypervisualisierung hat wahrlich die bestmögliche Geschichte gefunden. Dieser drastisch montierte Wille nach filmischer Kraft und Melodramatik, nach Bildern Abseits von abgestorbenem Schmuck - nach Gesichtern in Großaufnahme - ruft die Hauptcharakter in der ersten halben Stunde auf den Plan, das perfektionistisch abgesteckte (tolle) Areal und Setting, das Bay für sie entworfen hat, zu verlassen und zu durchbrechen, als würden sie sich aus dem Korsett des strengen Formbewusstseins befreien wollen, ehe sie dann am Ende wieder in dieser Welt landen. Bay findet keinen Weg, sich selbst zu entkommen. Eine filmische Kreisreise. Ein verlorener Diamant. Michael Bays bester Film.

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        • 4 .5

          Sind die ersten 30 Minuten noch interessant und hat so etwas wie einen kritischen Ansatz, verpufft es dann in der für Michael Bay typischen Action mit handwerklich schlechten Schnitten und Wendungen die vorhersehbarer sind als bei einer RTL2 Doku Soap. Es ist immer schade wenn prinzipiell gute Storys zu reinen Actionfilmen verwurstet werden, samt guter Schauspieler die so agieren als wären sie in einem Asylum Film. Obwohl Michael Bay Filme sind im Grunde auch nichts anderes, eben nur überteuert. Gute Story und Ansätze leider verschwendet.

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          • 7 .5

            Kaum der Kontamination entkommen, müssen sich Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) und Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) einem strengen Alltag stellen. Keinem Überlebenden ist es möglich seinen Tag selbst zu gestalten und selbst der Kontakt zum anderen Geschlecht ist aus unbekannten Gründen untersagt. Einzig das Warten auf die Lotterie schenkt den Menschen noch Hoffnung. Die Gewinner bekommen Zutritt zur Insel, dem letzten nicht verseuchten Gebiet der Erde. Eine Entdeckung von Lincoln Six-Echo verändert allerdings ihr Leben schlagartig. Sie sind keineswegs die letzten Überlebenden sondern etwas ganz Anderes. Ein spannender Actionthriller mit einer interessanten Story. Einige Actionszenen sind leider maßlos überzogen und passen so gar nicht zum Film. Ansonsten wirklich sehenswert, dank der guten Story und dem Cast.

            • 6

              Ein solider Film von Michael Bay, sieht man auch nicht alle Tage!

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              • 8

                Driftet in der zweiten Hälfte für meinen Geschmack viel zu sehr ins klassische Actiongenre mit viel Tempo ab, aber hey: es ist nun mal ein Michael Bay, damit muss ich mich wohl oder übel abfinden. Wenn auch nicht gänzlich neu, fasziniert mich die behandelte Thematik. Wie weit ist es noch hin, dass so die Realität aussieht?
                Weitere Pluspunkte sind die rasante Inszenierung, die sich allerdings mit der Einführung des Zuschauers in die Sci-Fi-Dystopie mehr Zeit hätte nehmen können und die grandiose Besetzung, die mit sehr guten Leistungen daherkommt.
                Außerdem Scarlett Johanssons Schauwert.

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                • 7
                  BossMarco 14.11.2017, 16:18 Geändert 14.11.2017, 16:22

                  Der letzte wirklich gute Film von Michael Bay.
                  Danach drehte er bis auf wenigen Ausnahmen nur noch “Transfomers“ Filme.
                  “Island“ ist ein cleverer und spannender Sci-Fi Film. Ewan McGregor und Scarlett Johansson machten mir Spaß und Sean Bean als Schurke was will man mehr?
                  Die Actionszenen sind auch nicht schlecht und rücken durch die Spannung schnell im Hintergrund.

                  Mitte des 21. Jahrhunderts: LincoIn Six-Echo lebt in einer scheinbar utopischen jedoch abgeriegelten AnIage. Wie alle Bewohner dieser sorgfäItig kontroIlierten Welt hofft auch Lincoln, auf „Die lnsel“ reisen zu dürfen – angebIich der letzte Ort auf der Erde, an dem die Umwelt noch intakt ist. Doch dann macht LincoIn eine schreckliche Entdeckung. Sein gesamtes Leben erweist sich als eine einzige Lüge – und eines wird klar: Tot ist er wertvoIler als lebendig. Mit der schönen Bewohnerin Jordan Two-DeIta wagt LincoIn die FIucht aus der Anlage in die WeIt ausserhaIb, die er nie vorher gesehen hat. Die Sicherheitskräfte des lnstituts, das sie bis dahin beherbergte, auf den Fersen, rennen Lincoln und Jordan um ihr Leben.

                  Ein recht unterhaltsamer Blockbuster der bis zur letzten Minute spannend bleibt.

                  Der Film erinnert stark an “The 6th Day“ mit Schwarzenegger “Island“ kann aber dessen Niveau nicht topen.

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                  • 7 .5

                    Michael Bay geht fremd - diesen Science-Fiction Kracher inszenierte er mal nicht für Jerry Bruckheimer sondern für Steven Spielberg ... aber hätte man es nicht gesagt, würde es einem auffallen? Optisch auf gar keinen Fall, es ist wieder mal ein Hochglanzstreifen mit strahlend blauem Himmel, epischen Sonnenuntergängen und coolen, verschwitzen Helden, was aber merklich zurückgeht ist der Action und Gewaltanteil (ist aber gut so, Bays letzter Film "Bad Boys 2" reichte da für zwei!). Es dauert fast eine Stunde bis der Film da in Fahrt kommt, aber das heißt nicht dass er vorher schlecht ist - auf interessante Weise schildert er das Leben der Klone in der Einrichtung und gibt McGregor sowie Johansson ein paar recht nette Szenen in denen sie sich als mögenswertes Heldenduo erweisen können. Sobald die beiden dann aus dem Komplex entkommen sind wird das Ganze zur xten "Auf der Flucht" Variante und bemüht zahlreiche Klischees - trotzdem, wenn's auch inhaltlich an etlichen Stellen hakt und man es nicht hinterfragen sollte kriegt man ein hohes Tempo und ordentliche Actionszenen geboten. Von allen Beteiligten hats schon besseres gegeben, aber bei diesem unterhaltsamem Mix kann man sich nicht groß beschweren.

                    Fazit: Wenn mans nicht hinterfragt oder nachdenkt ist spannende Unterhaltung geboten mit glaubhaftem Hintergrundszenario!

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                    • 5 .5
                      WithOpenEyez 17.06.2017, 22:50 Geändert 29.10.2017, 00:55

                      "I'll see you on the island."

                      Es beginnt alles mit einem verstörenden Traum, den Lincoln Six Echo zu Beginn hat. Die Bewohner einer Kolonie in einem unterirdischen Bunker haben den gemeinsamen Traum vom großen Lotteriegewinn: Auf die Insel zu dürfen. "I wish there was more than just waiting to go to the island." Die erste Filmhälfte empfand ich als spannend, packend, emotional ansprechend, nachdenklich und erschreckend. Diese Klone müssen unwissentlich als Ersatzteillager bzw. Produkte für reiche Menschen dienen, ihnen wird aber vorgegaukelt, sie wären die ausgewählten Überlebenden einer großen Katastrophe. Der moralische Faktor beim Thema Klonen und wie Mächtige das Fußvolk für perfide Zwecke manipulieren, Gehirn waschen und belügen, das waren gute Themen (wenn sie auch viel mehr als Aufhänger dienten und nicht wirklich zu sehr vertieft wurden). Anders als von Bay gewohnt gab es in der ersten Hälfte und Stunde kaum Action zu sehen, dafür auch 10 Jahre später noch optisch sehenswerte Bilder und ein weitgehend stimmiger Score.

                      Ab dem Zeitpunkt wo dann die Action einsetzte war's für mich allerdings ganz klar vorbei mit der Herrlichkeit. Klar mochte ich den Film früher, sicher weiß ich wofür Bay steht. Dennoch war das was folgte für mir viel zu seelenlos, wie ein SWAT Team mit Helikoptern unser Traumduo immer und immer verfolgte, extrem viel Sachschaden anrichtete und doch das Ziel verfehlte. So etwas hat jeder schon 1000x gesehen, die Story geriet ganz klar in den Hintergrund und konnte sich in der zweiten Filmhälfte auch nicht mehr aufrappeln. Danach war fast alles überraschungsfrei aus dem Filmbausteinlehrbuch für Actionfilme entnommen. Die Guten entkommen dem Gegner und am Ende retten sie den Tag - mit all den typischen Wendungen und Klischees. Vor allem störte mich, dass die beiden Klone, die nachweislich bisher fast nichts mit der realen Außenwelt zu tun hatten, agieren als wären sie nie etwas anderes als ganz normale Bürger gewesen. Genauso empfand ich die schnellen Schnitte, die unübersichtliche Action, das Laute, die vielen Eindrücke als anstrengend. Eigentlich schade, denn die Idee war eine Gute. Ein "The 6th Day" mit Arnie hat mich da um ein Hauseck mehr überzeugt. Ich hab einfach das Gefühl, dass die prinzipiell gute Story nur als Vorwand genommen wurde, damit Bay seine Krachboomaction drauf- und drunter mischen konnte. Trotz sympathischer Darsteller bleibt am Ende um einiges weniger übrig, als hätte sein müssen. Wäre statt einer Actionorgie mehr Wert auf moralische Fragen, Dialoge und Schauspiel gelegt worden...aber warum suche ich nach etwas, was Bay Filme gar nicht haben möchten. Somit bleibt solides Mittelmaß übrig, was für Bay Verhältnisse auch schon gar nicht schlecht ist.

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                      • 5 .5

                        >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
                        Optisch ansprechende Sci-Fi-Dystrophien-Action mit inhaltlicher Luft nach oben. Das eigentliche Thema wurde so weit so gut behandelt und dargestellt. Vor allem die nicht zu übertrieben futuristische Optik ein guter Hinweis, dass die moralischen Probleme im Zusammenhang mit der Klontechnik eigentlich ein gar nicht so weit in der Zukunft liegendes, sondern bereits real existierendes Thema ist. Die Klon- und Reproduktionstechnik ist heutzutage schon viel weiter fortgeschritten als ich dachte, entsprechende gesetzliche Regelungen fehlen jedoch weitgehend. Wobei die sogenannten Entwicklungsländer teilweise strengere Bestimmungen haben als die westliche Welt, geheime Forschungen abseits der Öffentlichkeit sind jedoch da und dort nicht ausgeschlossen.
                        Ab dem Mittelteil verkommt die Handlung jedoch leider weitgehend in eine einzige Fluchtaction, die die eigentliche Aussage de facto nicht mehr weiterbehandelt, sondern in dieser Form eher zum Selbstzweck verkommt. Damit wird die an sich ansprechende Grundhandlung ziemlich verwässert und dem Streifen eine Oberflächlichkeit verliehen, die so eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Die wirklich relevanten, über den Streifen hinausgehenden Fragen wurden nicht behandelt, wie etwa: Wie geht es den Klonen nach ihrer Flucht in der „richtigen“ Welt? Können sie sich in die Gesellschaft integrieren? Wie geht die Öffentlichkeit mit der „Organ-Brutstation“ um bzw. schafft es diese überhaupt in die Schlagzeilen oder wird alles vertuscht und als Verschwörungstheorie abgetan? – Gut, diese Fragen lassen einen gewissen Denk-Spielraum, jedoch ohne dass der Streifen diese Fragen überhaupt nur stellt. Meiner Ansicht nach hätte man statt der Zerstörungs-Action mehr auf diese Ansätze eingehen können, der Film hätte damit ungemein an Tiefe und Aussage gewonnen.
                        Optisch bietet der Streifen doch einiges, zu Anfang gab es auch eine wirklich gute Atmosphäre, die jedoch im Mittelteil schwand, als der Streifen zunehmend zu einem reinen Action-Reißer degradiert wurde. Die Figurenzeichnung jedenfalls in Ordnung, die Unbedarftheit der Klone kontrastierte die zynische und letztendlich feindliche Außenwelt recht gut. Zwischen den Klonen und ihren Machern entbrannte ein Kampf nahezu biblischen Ausmaßes. Die Klone brachen aus dem vermeintlichen Garten Eden aus, nachdem sie die Frucht der Erkenntnis gekostet hatten, bis zur Erlösung gab es einige Hürden zu überwinden - sozusagen ein Krieg gegen den übermächtigen und zürnenden „Gott in weiß“, der zuvor seine Racheengel ausgesandt hatte.
                        Der Cast lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ewan McGregor mit einer sehr guten Leistung, Scarlett Joansson mühte sich nach Kräften, kam gegen seine Darstellung aber nicht so recht an. Steve Buscemi tat, was er am Besten kann, die verschrobenen Typen, ja, das sind seine. Sean Bean mit guter Leinwandpräsenz, allein Djimon Hounsou etwas zu leger für einen Söldner. Ethan Phillips mit Wiedererkennungswert (er spielt den „Neelix“ in Star Trek), ebenso wie Michael Clarke Duncan, den sieht man auch oft in Nebenrollen.
                        Fazit: Action-Fans werden mit dem Streifen sicher glücklicher sein als die Nachdenker, einer durchaus interessanten moralischen Grundsatzfrage steht eine donnernde Umsetzung gegenüber, die in ihrer Ausprägung durchaus Längen produziert. Die Optik und Atmosphäre zu Anfang aber in Ordnung, eine leicht überdurchschnittliche fünfeinhalb halte ich für angemessen.

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                        • 6

                          Der Aktion-Part war nicht wirklich mein Fall. Die Geschichte an sich fand ich jedoch spannend. Hätte mir gewünscht, dass der Film sich doch hauptsächlich auf die Geschichte konzentriert hätte.

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                          • 5 .5

                            Leider dient die interessante Geschichte nur als Aufmacher für einen langatmigen Actionfilm.
                            Aber die Auto-Stunts sahen schon gut aus.

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                              Atalantia 14.12.2016, 16:41 Geändert 28.06.2017, 15:37

                              Spannender Sci-Fi mit mässiger Besetzung. Ich mag sonst keine Autoverfolgungsjagdten aber in diesem Film ist sie absoluter Hammer. Ich finde MCGregor zwar etwas schmierig aber in diesen Film passt er recht gut.

                              • 8 .5
                                J-S-S 03.12.2016, 16:06 Geändert 03.12.2016, 16:08

                                "Die Insel" zeigt ein packendes Sci-Fi Szenario, fesselt damit ungemein und thematisiert vor allem Menschlichkeit.

                                Auch wenn Michael Bay sich an "Saat des Wahnsinns – Clonus Horror" bedient hat und die Handlung komplett übernommen wurde, ist seine Umsetzung dieser spannenden Thematik hevorragend geworden.

                                Die geheimnisvoll wirkende "Forschungseinrichtung" die nach und nach entdeckt wird, ist sehr gelungen, mit der Geschichte die große Stärke des Films und die Besetzung von Ewan McGregor und Scarlett Johansson ist ebenso passend, wie das Erzähltempo und die Nebencharaktere.

                                Negative Wertungen könnte ich mir nur damit erklären, dass eine Lasagne danach bewertet wird wie süß sie schmeckt, denn "Die Insel" ist kurzweilig, zeigt dabei tolle Bilder, besticht mit hervorragender Kameraarbeit und so kann ich nur wenige bis keine Kritikpunkte feststellen.

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                                • 8

                                  super Film
                                  allerdings gefällt mir der Teil des Films indem sie noch in dieser Einrichtung sind wesentlich besser als der Rest

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                                  • 6

                                    Was bei Filmen wie London has fallen nicht funktioniert, klappt hier einigermaßen. Hirn aus und durch.

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                                    • 6
                                      The Woman 22.08.2016, 12:38 Geändert 22.08.2016, 15:11

                                      Evtl. Spoiler:

                                      Die Insel ist mal wieder so ein Film, den ich mir wohl nur einmal hätte anschauen sollen.
                                      Leider sinkt meine Bewertung nach Zweitsichtung ein wenig, weil ich hier doch ziemlich viele Schwächen entdecken konnte, die mir beim ersten mal noch verborgen geblieben sind, da hat Style over Substance doch noch ganz gut funktioniert.
                                      Auch hier ist die Grundstory richtig gut und beängstigend und überzeugt mich auch jetzt noch, nur die Umsetzung ist ziemlich löchrig.
                                      Hier wird, ganz Michael Bay, sehr viel mehr Wert auf actionreiche Verfolgungsjagden mit bombastischem Zerstörungswahn gelegt, als auf eine sinnvolle und logische Charakterentwicklung der Klone in der echten Welt.

                                      Schauspielerisch läuft hier alles, McGregor, Johannsen, Bean♥ und natürlich Steve Buscemi überzeugen komplett in ihren Rollen und können nix für das für sie teiweise echt merkwürdiges Verhalten....
                                      Tatsächlich würde ich mir hier ein tiefergehendes und mit mehr Gefühl inszeniertes Remake wünschen, meinetwegen sogar mit den gleichen Darstellern, das die Action jetzt nicht komplett verbannt, dem aber nicht ganz soviel Aufmerksamkeit schenkt, wie es Bay getan hat.

                                      Und wieder lerne ich: nicht immer ist eine Zweitsichtung sinnvoll, manchmal sollte ich in meiner verklärten Erinnerung der rosa Wattewölkchen bleiben, in der ich fast alles einfach mal gerne hab....;-)

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                                      • 7

                                        Hatte den Film ursprünglich mit einer "ganz gut-6,5" bewerten wollen,
                                        doch in Betracht des hochinteressanten George Orwell'schen Szenario bewerte ich den Film dann doch besser,...äh, zu dem Film hatte ich bei dessen Erscheinen in der Presse gelesen, dass sich Scarlett Johansson vehement und energisch dafür stark gemacht hätte, auf dem damaligen Kinoplakat ihre nackte Brust präsentieren zu dürfen, doch [in Anbetracht einer (publikumsträchtigeren) amerikanischen Altersfreigabe verständlicherweise] hatten die Produzenten wohl eine Absage erteilt, genau wie angeblich Michael Bay auf Scarlett Johanssons Bitte, in den Film eine Sexszene mit ihr und Ewan McGregor einzuflechten

                                        • 10

                                          Inhalt: Ewan McGregor (stark) und Scarlett Johansson (wie immer unfassbar sexy und menschgewordene Männerphantasie) sind die beiden Agnaten, die als menschliches Ersatzteillager für ihre Sponsoren gezüchtet werden. Der Klonpopulation wird eine Verseuchung der Erde vorgegaukelt, um sie ruhig zu stellen. Eine Lotterie verspricht den Klonen den Ausweg auf die Insel, eine traumhaftes Eiland. Doch die angeblichen Lottogewinner erwartet die Ausweidung ihres Körpers, da ihre Sponsoren oft schwer krank sind, und DNA-gleiche Organe benötigen.

                                          Action- und Blockbuster-Regisseur Michael Bay (Bad Boys, Armageddon; Pearl Harbor ) lässt es auch hier gewaltig krachen. Es rummst an allen Ecken, da werden gusseiserne Zugachsen auf der Schnellstraße vom LKW geworfen, und die getroffenen Autos tanzen nur so durch die Luft.

                                          Dabei ist „Die Insel“ ein intelligenter Science Fiction-Film, der die Grundfrage nach dem Wert eines menschlichen Lebens stellt.

                                          Die schockierende Story ist gar nicht so weit hergeholt. Denn auch heute gibt es ja bereits Leihmutterschaft gegen Geld, und Organhandel mit ärmeren Ländern. Das wirft völlig neue Fragen nach Ethik und Moral auf. Denn wir können immer nur so ethisch argumentieren, wie der jeweilige Stand unserer Wissenschaft ist. Es ist durchaus anzunehmen, dass in 100-200 Jahren organische Ersatzteillager für Sponsoren existieren, für die diese Unsummen bezahlen. Dann müssen neue Richtlinien und Gesetze geschaffen werden, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können und wollen.

                                          Sean Bean ist wieder der Böse, und spielt den Leiter des üblen Konzerns mit Bravour.

                                          Djimon Hounsou spielt den Kopfgeldjäger, der mit Helikoptern und fliegenden Motorrädern den Agnaten hinterherjagt. Aber er ist als Schwarzer auch das Gewissen des Films, wie sich am Ende herausstellt.

                                          Steve Buscemi darf wieder einen total abgefahrenen Charakter darstellen, was wir an ihm so lieben.

                                          Der Score von Steve Jablonsky ist brilliant, teilweise majestätisch, was dem Befreiungswillen der Agnaten perfekt entspricht.

                                          Fazit: Astreines Blockbuster-Kino. Da gibt es nix zu meckern. Volle Punktzahl.

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                                          • 7

                                            Der Film vereint geradlinige Action mit Gesellschaftskritik und einer Portion schwarzem Humor- unsere leistungsorientierte menschenfeindliche Gesellschaft wird überzeichnet und routiniert durch den Kakao gezogen. Hauptaugenmerk wurde aber auf den Spannungsfaktor- es gibt tatsächlich kaum Längen im Film- und die Action-Sequenzen gelegt, beides ist top. Die Charaktere sind allerdings nicht wirklich ausgearbeitet und bleiben schablonenhaft- ist halt keine Charakterstudie oder Drama
                                            Wer einen spannenden Action-Film mit sympathischen Hauptfiguren und Sozialkritik dabei erwartet, wird gut bedient, suchst Du allerdings einen Arthouse Film oder in die Tiefe gehendes Schauspiel/Dialoge, rate ich ab.
                                            Für einen amerikanischen Popcorn-Actionthriller erstaunlich viel Sozial/Gesellschaftskritik! Hat mich gut unterhalten, zwei mal werde ich ihn aber nicht sehen.

                                            • 8 .5

                                              Ein Film der von Anfang bis zum Ende den Zuschauer fesselt! Top Darsteller in einem düsteren Science Fiction Film! Dieser Film lässt keine Wünsche offen! Gehört zu den Filmen: Kann man sich immer wieder ansehen!

                                              Frage an die Community: Wie heißt die Darstellerin, die Steve Buscemis Frau spielt mit dem Krankenschwester Kostüm?

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                                              • 7 .5

                                                Interessante Coming-Of-Age-Story. :)

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                                                • 7 .5

                                                  Aufregend inszenierter, wie auch technisch klasse umgesetzter SF-Actioner, der ein paar tolle Twists in petto hat, und somit vor allem bei der ersten Sichtung zu kontaminieren vermag!
                                                  ...
                                                  Hollywood-Größen wie Ewan McGregor (Freeze), Scarlett Johansson (Lucy), Sean Bean (Outlaw), Steve Buscemi (Reservoir Dogs), Michael Clarke Duncan (The Green Mile) und Djimon Hounsou (Blood Diamond) geben sich die Ehre und überzeugen durch die Insel weg!
                                                  ...
                                                  Michael Bays (The Rock) zweistündiger High-Budget-Kracher birgt ein ernstes Thema, das mittels wuchtiger Action und köstlich-trockenem Humor überaus kurzweilig verpackt wurde!
                                                  ...
                                                  McGregor: 'Was ist Gott?'
                                                  Buscemi: 'Weißt du, wenn du Dir etwas unbedingt wünscht, und du schließt die Augen und bittest darum, ist Gott der Kerl, der Dich ignoriert!' :D
                                                  ...
                                                  7 / 10 gepackte Reisetaschen für, THE ISLAND

                                                  15
                                                  • 8

                                                    Spannend, thrillerartig mit vielen interessanten Zukunftsideen. Und auf eine gewisse Art auch sehr schön! Nicht zu viele, aber gute Action.