Die Vögel - Kritik

The Birds

US · 1963 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Drama, Thriller · Kinostart
Du
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    Hitchcock Klassiker der noch heute ordentlich gruselt.

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    • 7

      Tja, ich bin nicht der größte Hitchcock Fan aller Zeiten aber ich kann den paar Filmen des dicken Mannes die ich gesehen habe durchaus einen gewissen Reiz abgewinnen - deshalb dachte ich mir auch diesen der ja schon einen großen Namen in der Filmgeschichte hat sollte man mal gesehen haben. Trotzdem: schlecht ist er nicht, aber von Alfred hab ich schon so manches besseres gesehen. Ok, nach heutigen Maßstäben sind die Tricks schlicht, die Frisuren simpel und die Heldin Tipi Hedgren ein Alptraum. Mein großer Kritikpunkt ist aber vor allem die Tatsache dass die Spannung erst im zweiten Teil so richtig auf Touren kommt, in der ersten lernt man zwar die Helden die dann im zweiten Stück in die Bredouille geraten ausführlich kennen, aber es zieht sich doch ziemlich. Was dann folgt ist hochspannender Tierhorror, nicht so brutal wie er es heute wäre und auch mit weniger Action, aber trotzdem vermag es der Film auch heute noch eine Gänsehaut zu produzieren. Wer auf diese ollen Streifen steht hat ganz sicher viel Spaß, ich selber schimpfe allerdings drauf dass die Antwort wo die Flattermänner denn nun eigentlich herkommen nie gegeben wird.

      Fazit: Sicherlich ein Klassiker, aber einer der im Laufe der Jahre merklich "Federn gelassen" hat - nett und gut!

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      • 8 .5

        Vögel attackieren gemeinschaftlich einen kleinen Küstenort. Etwa zeitgleich erscheint aus dem mondänen San Francisco die reiche Melanie Daniels mit 2 Liebesvögeln, die sie überraschender Weise völlig unerwartet der Schwester von Mitch Brenner (Rod Taylor) mitbringt.

        Immer heftiger werden die Angriffe, viele Bewohner sterben. Melanie, Mitch und dessen Familie verbarrikadieren sich schließlich im Haus, die Lage scheint hoffnungslos zu sein.

        SPOILER
        Trotzdem können (dürfen?) sie das Haus verlassen, beobachtet von den Vögeln. Mitchs Schwester holt sogar noch ihre Liebesvögel aus dem Haus. "Sie haben doch keinem etwas getan!"
        Und diese Sicht teilte ich als kleines Mädchen, was sich bis heute nicht geändert hat.
        SPOILER ENDE

        Spannend, beklemmend, unter die Haut gehend und absolut sehenswert!

        Aus Wikipedia
        Der Film beruht auf der in Großbritannien spielenden Kurzgeschichte Die Vögel (Originaltitel: The Birds) von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1952. Die im Sammelwerk The Apple Tree veröffentlichte Erzählung handelt vom Landarbeiter Nat Hocken, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf einer Farm in Cornwall lebt. Nach einem Wetterumschwung im Spätherbst erfährt der Kriegsinvalide am eigenen Leib, dass sich die See- und Landvögel der näheren Umgebung aggressiv verhalten. Aufgrund intensiver Beobachtungen vermutet er hinter der scheinbar ungeordneten Schwarmbildung am Himmel und in der nahe gelegenen Bucht eine Art kollektive Intelligenz. Im Gegensatz zu seinen Mitmenschen zieht er die richtigen Schlüsse aus der wachsenden Gefahr und beginnt, sein kleines Haus zu befestigen. Über Radiodurchsagen erfährt er von ähnlichen Vorgängen im ganzen Land. Nachdem alle Verbindungen zur Außenwelt unterbrochen und die benachbarten Bauern infolge der Attacken umgekommen sind, entwickelt Nat für sich und seine Familie einen Überlebensplan. Da die Vögel nur bei Flut aktiv werden, nutzt er die ruhigen Stunden zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Angriffe. Mit dem Anlegen von Vorräten an Lebensmitteln und Brennstoffen hofft er, die nächsten Tage zu überstehen. Die Geschichte endet offen.

        Drehbuchautor Evan Hunter übernahm für die Filmadaption nur das Motiv der angreifenden Vögel, während Charaktere, Handlungsorte und Dramaturgie unterschiedlich sind. Nach Absprache mit Hitchcock verlegte er die von ländlichen Einflüssen geprägte südwestenglische Landschaft an die kalifornische Küste, um die Kultiviertheit der Metropolregion San Francisco bei der Charakterisierung der agierenden Personen in den Vordergrund zu stellen.

        “Many filmmakers forget how important geography is to a story. I chose Bodega Bay because I wanted an isolated group of people who lived near an articulate community. Bodega Bay is a place where sophisticated San Franciscans drive to spend the weekend. The location provided the combination we wanted.”
        – Alfred Hitchcock im Interview mit dem San Francisco Chronicle

        Hitchcock entwickelte eine Vorliebe für diese Region, nachdem er im September 1940 gemeinsam mit seiner Ehefrau Alma ein privates Anwesen nahe Scotts Valley erworben hatte.[6] Über Die Vögel hinaus spielen die zuvor entstandenen Thriller Im Schatten des Zweifels und Vertigo – Aus dem Reich der Toten ebenso in der San Francisco Bay Area. Andere Werke wie Rebecca, Verdacht, Marnie und Familiengrab enthalten einzelne dort aufgenommene Szenen.

        Neben dem zugrundeliegenden Kurzroman orientierte sich Hitchcock an tatsächlichen Vorfällen, die sich ereigneten, nachdem die Arbeiten am Filmprojekt bereits begonnen hatten. Am frühen Morgen des 18. August 1961 wurden Bewohner der Küstenstadt Capitola aus dem Schlaf gerissen, weil Hunderte Vögel – die meisten davon Dunkle Sturmtaucher – gegen Hausdächer flogen, Fenster zerbrachen und Stromleitungen durchtrennten.[7] Der Filmdialog zwischen der Ornithologin und einem Handelsvertreter in der Restaurant-Szene nimmt Bezug auf dieses Geschehen. Jahrzehnte später stellte sich heraus, dass die Tiere von Domoinsäure, einem von Kieselalgen der Gattung Pseudo-nitzschia produzierten Nervengift, befallen waren.[8] Im September 1991 wurde in Monterey Bay ein ähnliches Massensterben von Braunpelikanen beobachtet und auf Algentoxine zurückgeführt, die über die Nahrungskette in die Vogelmägen gelangt waren. Ein Zusammenhang mit dem 30 Jahre zurückliegenden Ereignis in derselben Gegend konnte erst im Dezember 2011 im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen werden.

        Aus Zeitungen erfuhr Hitchcock von weiteren Vorkommnissen in Kalifornien. Im Gespräch mit dem französischen Filmemacher François Truffaut berichtete er von Raben, die Lämmer angegriffen hatten. Vom betroffenen Bauern erfuhr er weitere Details, die ihn zu der Szene mit dem toten Farmer und den ausgehackten Augen inspirierten.[9] Darüber hinaus gab es 1961 in La Jolla einen Zwischenfall mit Spatzen, die über den Kamin in ein Haus eingedrungen waren.[10] In der Verfilmung findet sich eine Analogie beim ersten gemeinsamen Abendessen mit Melanie im Haus der Brenners.

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          • 7

            Der Film lief damals im TV 1984 (Phantastische Film Reihe ZDF) und habe den als kleiner Bub geschaut. Ich erinnere mich, das ich und meine Schwerster uns so unglaublich gegruselt haben und nach dem Film kaum aus dem Hause gingen (weil wir Angst hatten, Vögel könnten uns angreifen). Ein Film der mich stark gefesselt hatte. Von der Handlung bis zum fast gespenstischen Tönen der Vögel. Tippi Hedren und Rod Taylor sind unglaublich stark und passen von der Handlung super gut zusammen.
            Nach diesen „Meisterwerk“ habe ich den Film nun mehr als 30 Jahre danach vor kurzem erst wieder im TV gesehen, weil so ein Meisterwerk muss man halt noch mal schauen. Beim zweiten Betrachten, hat der Film an seiner Wirkung verloren. Besonders die Tricks (aus heutiger Sicht, sieht man nun die unechten Vögel); aber man muss halt die Zeit zurückdrehen und für damalige Verhältnisse gut gemacht.

            • 7 .5

              Ich liebe ja so alte Horror Schinken. Dennoch fehlt mir in diesem Klassiker, den ich mir immer wieder mal gerne ansehe, weil der so eine schöne Urgemütlichkeit hat, einfach die Erklärung für all das. Und sei es nur eine Andeutung. Das offene Ende lässt mich auch jedes mal ein bisschen sauer werden. Mag ich gar nicht so Handlungsstränge ohne Begründungen. Deswegen hier nur 7 Punkte. Ansonsten ein Evergreen.

              • 8

                Ein Klassiker des Masters of Suspense. Die Romane der Daphne du Maurier, dieser wilden Hummel, haben ihm wohl besonders gefallen. Und hier vielleicht besonders das Frauenbild. Nach wie vor ist der Held Mitch (Rod Taylor) ein Mann. Aber das weibliche Pendant Melanie (Tippi Hedren) setzt ihm nach und bringt die Love Story ins Rollen. Sie steuert sogar das Boot selber. Das Geniale an diesem Film ist aber die Steigerung der Spannung in sechs Stufen ohne am Ende eine Erklärung zu liefern wieso, weshalb, warum…
                1. Ein harmloser Angriff eines Vogelschwarms aus dem Kamin.
                2. Erste Leiche mit ausgehackten Augen (ein Schocker!).
                3. Erste Vollversammlung der Raben/Krähen auf einem Spielplatz.
                4. Explosion mit Feuer und massiver Vogelangriff.
                5. Die tote Lehrerin Annie (Suzanne Pleshette) die Ex von Mitch. Er und Melanie gehen langsam durch ein ‘Vogelmeer‘.
                Eine lange, stille Phase ohne Worte. Es liegt ein Brummen in der Luft.
                6. Als Finale ein erneuter, heftiger Angriff der Vögel mit Großaufnahmen (Melanie) und Abzug aller Beteiligten. Mitch und die Mädels gehen gaaanz laaangsam zum Auto und fahren davon wie weiland der Cowboy, der in den Sonnenuntergang in die Prairie reitet.
                Daneben, bzw. parallel dazu gibt es aber noch ein Mutter – Sohn Problem: Mitch und Lydia (Jessica Tandy). Durch die Gefahr von außen muss Lydia das Verhältnis ihres Sohnes zu Melanie dulden. Mögen tut sie es nicht.
                Auch wenn wir heute durch viel brutalere Szenen Schwielen ins emotionale Kostüm bekommen haben, war das für die frühen 60er Jahre ein erstaunlicher Schocker, der mit seiner Machart immer noch beeindruckt.

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                • 7 .5
                  Matty 07.04.2017, 07:54 Geändert 28.07.2017, 19:24

                  Hat schon ein paar beängstigende Szenen zu bieten. Hitchcock lässt es ruhig angehen um dann mit kleinen Angriffen der Vögel den Spannungsbogen langsam nach oben zu treiben.

                  Spoiler:

                  MAGIC MOMENT: Hedren sitzt vor dem Klettergerüst und raucht genüsslich eine Zigarette. Vereinzelt sieht man ein paar Krähen die sich auf dem Gerüst niederlassen. Dann geht die Kamera nach hinten und die Krähen sind zu einer Armee herangewachsen.

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                  • 7
                    Nebular65 02.03.2017, 15:56 Geändert 02.03.2017, 17:34

                    Nebular guckt Alfred Hitchcock (#5)

                    Kaum ist ein Vogel da, bricht die Hölle los. Die Leute schreien, Scherben fliegen durch die Gegend, ein Feuerwehrwagen kommt plötzlich aus dem Nichts, Tankstellen explodieren, Massenpanik. Think about it. Now!
                    Alsoo... Birdcalypse Now ist eine Art Hitchcock Katastrophenfilm, der sich reichlich Mühe gibt, mir aber nicht voll und ganz gefallen will.
                    Sicher, das Gruppengespräch in der Bar ist klasse, die damaligen Effekte sind der Wahnsinn ("Wahnsinn" beschreibt den Film gut)
                    Schockierende Elemente gab es auch genug.
                    Empfohlen sei euch auch die Zusammenfassung der Neuverfilmung:

                    https://youtu.be/4-9mW8Hq3zY?t=1m7s

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                    • 7 .5
                      Helmholtz 31.01.2017, 18:16 Geändert 31.01.2017, 18:16

                      Vielleicht ist The Birds nicht einmal einer der größten Filme seines Regisseurs, was aber bei Alfred Hitchcock selbstverständlich nicht viel heißen mag. Was aber sicher ist: Es ist vielleicht sein buntester und sicherlich der, der die Möglichkeiten des Tonfilms am großzügigsten ausschöpft. Für einen Regisseur der zeitlebens betonte diesen neuartigen Stilmitteln des Kinos skeptisch gegenüber zu stehen, scheint Hitchcock sich mit ihnen nicht nur arrangieren zu können sondern sich im Umgang mit ebendiesen auch offensichtlich wohl zu fühlen. Was die Farben betrifft kann man sich, ausnahmsweise kurz halten, denn The Birds sieht ganz einfach umwerfend aus. Technicolor at it's best, so malerisch, so sinnlich, so meisterhaft. Die Möglichkeit des Tonfilms nutzt Hitchcock vor allem um ein nervenzehrendes Unbehagen hervorzurufen, wenn er seinen Film in hysterischen Lärm oder grausame Stille wickelt. Es ist ein Horrorfilm des Unbehagens, nicht zwangsläufig der Angst. Und es ist auch ein Film der herrlichen Uneindeutigkeit, auch wenn so mancher Kritiker den Film in eine ausschließlich ökologische oder psychologische Leseart zwängen wollte. Es ist ein Film der solche Lesearten oder Subtexte zwar anbietet aber dennoch sorgfältig zurück hält. Der Versuch einer fadenscheinigen Deutung ist damit nicht nur zum Scheitern verurteilt nein, er wird gewissermaßen vom Film selbst veräppelt. Denn was sind wir spekulierenden Zuschauer denn Anderes als die Dorfbewohner, die sich in der Hafenbar mit schiefen Theorien und Blödsinnigen Aberglauben erklären wollen, was das jetzt eigentlich alles zu bedeuten hat? Horror bleibt eben am besten undefiniert.

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                      • 5 .5
                        HugoWuga 22.12.2016, 18:48 Geändert 22.12.2016, 18:49

                        Die zeitweise vorhandenen Logiklöcher und das schwache Ende drücken die Bewertung. Polanskis "Rosemaries Baby", etwa aus der gleichen Zeit, war doch einiges mutiger als der teiweise doch sehr prüde "Die Vögel".

                        • 8 .5
                          VinniVega73 14.12.2016, 21:28 Geändert 16.12.2016, 09:42

                          Hitchcock zaubert MAL WIEDER ein Meisterwerk...viele ahmten das nach..mal sehr mal weniger gut !

                          Eine kleine Anekdote vorweg ..wie ich zu der Bluray kam...muss keiner lesen..genauso wie den Kommentar.
                          Letztes Jahr muss Ende Oktober gewesen sein..ging ich wie immer auf mein Balkon um eine zu rauchen.
                          2 sehr große Bäume stehen genau gegenüber...in diesen Bäumen sind meist weniger Vögel zu sehen.
                          Doch diesmal...waren sie voll vom Federvieh...derart voll das es schon abnormal war.
                          Das Licht schon eher dunkel..der Mond war da...und das ganze sah mehr als unreal aus.
                          Ich greife nach dem Feuer schaue leicht nach rechts auf die Häuserfront...die ca. 30m lang ist....
                          Voll mit Krähen/Raben...wie an der Perlenschnur hocken sie da...keine cm Platz zwischen Ihnen !
                          Völlig abnormal...
                          Was zur Hölle...haha ein Bild für die Götter !
                          Ich trete nach vorne...schaue auf die linke Häuserfront.....natürlich...ca.50m lang nur Federvieh !
                          Hier will mich doch einer verarschen...
                          Meine Frau kommt dazu ...und kraischt woooww was geht denn hier ab...
                          Ich sage zu Ihr ....hätten wir jetzt 1964 und wir wären gestern im Kino gewesen......
                          Hat sie natürlich nicht verstanden..egal.
                          Dachte innerlich ok ok ja ich kauf die Bluray Alfred...aber ein wenig subtiler wäre auch ok gewesen...und indem steigen die Vögel in einem kraischen alle auf !
                          Der Himmel dunkel pechschwarz und ein Lärm vom allerfeinsten ...müssen Hunderte gewesen sein ......

                          Nun wer noch nicht eingeschlafen ist....
                          Ja der Film ist natürlich verdammt stark...die Bluray zaubert ein tolles Bild !
                          Hitchcock hatte wieder ein Projekt wo er etwas völlig banales zu einem Gruselszenario zaubern konnte.
                          Respekt das selbst 1963 zu versuchen...hätte auch nach hinten losgehen können.
                          Aber Alfred ist eben ein grandioser Meister.

                          Ca. 52 Minuten verstreichen...ähnlich wie bei Psycho lässt er das Publikum lange warten.
                          Hat in meinen Augen aber bei Psycho besser funktioniert...dort baut sich eine gewisse Spannung auf...hier wählte er fast schon eine Art Screwball Comedy Story zwischen Hedren und Taylor.
                          Die packte mich leider überhaupt nicht...insofern muss ich ehrlich zugeben...relativ langweilig !
                          Danach zaubert er natürlich Suspense pur in Bildern...
                          Wir kennen die Szenen alle ...sie stehen für sich !!
                          Hedren das erste Mal vor der Kamera...sieht toll aus..macht Ihre Sache gut.
                          Rod Taylor eine Gestalt von Kerl sehr routiniert...wenn auch seine Rolle eher undankbar ist.
                          Der Fokus liegt eher bei den Damen...den Zwist zwischen Mutter und der Neuen.
                          Zwischen der alten und neuen Liebe !
                          Und natürlich dem Federvieh !

                          Versuchte mich zu erinnern wie der Score war bei Die Vögel..bevor die Bluray in den Player kam...kam zu keinem Ergebnis !
                          Klar weil es keinen gibt...Hitch kommt hier völlig ohne Musik daher.
                          Meiner Meinung genau richtig...das einzige Geräusch als Musik kommt von den Birds. Musik hätte das ganze wahrscheinlich verwässert !

                          Das Ende grandios...obwohl das Ende ganz anders sein sollte wählte er hier für den Zuschauer Kopfkino...was könnte noch passieren...passiert überhaupt noch was ?
                          Auch das er nicht erklärt warum wieso weshalb...war natürlich sehr schlau !
                          Jede Variante die er uns angeboten hätte wäre unglaubwürdig gewesen.
                          Er wollte sich wahrscheinlich auch nicht selbst aufs Glatteis stellen...also purer Eigennutz !
                          Mit einem Schuss von...sollen sich doch meine Zuschauer ein Kopf drüber machen warum die austicken !

                          Fazit :
                          Toller Film... der uns noch ein paar andere starke Filme brachte...
                          Spielberg sollte Ihm in alle Ewigkeiten danken dafür...
                          Schon sehr krass wie sich die Szenen aus dem Hai Film mit dem hier ähneln.
                          Die Grottenfilme...die andere billig drehten... vergessen wir mal.

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                          • 10
                            Copacabanasun 12.12.2016, 22:33 Geändert 12.12.2016, 22:35

                            *♡*Die Vögel*♡*
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                            Was für ein Meisterwerk.
                            Die geilste Vögelei der Filmgeschichte.
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                            • 8 .5
                              Sternenkind68 23.10.2016, 18:50 Geändert 23.10.2016, 18:53

                              Ich habe nicht wirklich eine Beziehung zu Vögeln...
                              Ich mag die Geräusche oft nicht, die Kacke, und schwarze Vögel erst recht nicht.
                              In Filmen sind das immer Unheilsboten, Du weißt dann sofort:
                              Gleich stirbt jemand.
                              Aber gerade deshalb ist Hitch so erfolgreich gewesen, er spielt mit den
                              Ängsten der Zuschauer. Ob es Höhenangst ist, Angst vor Vögeln, Angst vor diebischen Elstern ( Marnie ), er packt Dich bei den Eiern, falls Du welche hast.

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                              • 8 .5

                                Es ist Sonntag Mittag 12:00 Uhr ,normalerweise gibt es jetzt Mittagessen . Ich aber sitze im Kino ,es läuft ein Film den ich auf Blu Ray habe und der auch schon öfters im TV lief . Es läuft Hitchcock " Die Vögel " . Das Licht geht aus der Film beginnt . Melanie Daniels (Tippi Hedren )will in einer Tierhandlung Vögel kaufen und lernt dabei Mitsch Brenner ( Rod Tayler ) kennen . Die beiden verlieben sich , er fährt übers Wochenende zu seiner Familie ,sie folgt ihm . Eine nette Liebesgeschichte bei der Hitchcock zeigt das er auch Komödie kann . Denn das Timing bei den Pointen sitzt perfekt . Dann am Küstenort angekommen beginnen langsam die Angriffe der Vögel. Erst ganz langsam dann immer mehr . Bis es scheinbar kein entrinnen mehr gibt da die Vögel überall sind und die Menschen angreifen . Warum sie das machen läßt der Meister der Spannung natürlich offen . Liegt es am Futter ? Oder an Melanie Daniels ,die in mehrerer Hinsicht von den Angriffen profitiert ? Langsam zieht Hitchcock die Schlinge um sein Publikum zu . Um ein Publikum das er schon mit den ersten Szenen in der hand hatte . Wie heißt es so schön :" Kino dafür werden Filme gemacht ". Bei "Die Vögel " möchte man sagen :Solche Filme dafür wurde das Kino gemacht . Nach zwei Stunden Unterhaltung und Spannung geht das Licht an ,man verläßt das Kino . Und wenn man auf der Straße bei einer Taube die am Straßenrand nach Brotkrümmeln sucht kurz zusammen zuckt dann möchte man an Anlehnung an einem Buchtitel fragen :"Mr Hitchcock wie haben sie das gemacht ?"

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                                • 7 .5

                                  Schocktober <Nr.2 / 13>
                                  „Die Vögel“ ist wirklich kein schlechter Film. Habe mir aber tatsächlich etwas mehr erwartet, dass liegt daran das ich von Psycho und der Unsichtbare Dritte echt begeistert war.
                                  Einige Scenen haben wirklich nichts von ihrer Scham verloren. Beispielsweise die Scene in der Schule war wirklich schockierend. Auch der letzte Home-Invasion-Part ist wirklich nett.
                                  Leider sind die Effekte etwas in die Jahre gekommen und es wirkt manchmal etwas komisch, wenn einige Vogelpuppen auf irgendwelchen Kindern rumliegen und mit ihrem Schnabel auf sie ein picken. ^^
                                  Im Ganzen war es doch ein wirklich guter Horrorstreifen und sollte unbedingt mal gesehen werden.
                                  Zum Ende des Monats werde ich sowas von Paranoid gegenüber allem sein :D

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                                  • 7

                                    Stimmungsvoller und vor allem CGI-befreiter Film-Klassiker bei dem, trotz längst verjährter Sichtung, noch viele Szenen verankert sind!
                                    Alfred Hitchcocks DIE VÖGEL gefallen auch heute noch!
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                                    7 / 10 horrenden Luftangriffen

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                                    • 7

                                      Nicht der beste Hitchcock , aber auch hier war sein großes Können durchaus zu sehen.

                                      • 7

                                        Wenn so was wirklich mal vorkommen sollte, das wäre glaub ich wirklich "das Ende der Welt". Am besten find immer das Ende, Gänsehaut pur. Hätten aber ruhig mehr Vogelarten nehmen sollen als Möwen und Krähen. Mit Adlern und Eulen zum Beispiel hätte ich es noch spannender gefunden

                                        • 7 .5
                                          Ailton32 03.03.2016, 19:41 Geändert 07.03.2016, 18:02

                                          Hitchcocks “Die Vögel ist einer der ersten Filme, die mit dem „Master of Suspense“ assoziiert werden und ich habe mich sehr gefreut diesen Klassiker nun auch nachholen zu können. Der Film wirkt zu Beginn eher wie ein Vertreter des Abenteuer-Genres mit leicht romantischem Bezug, entwickelt sich aber dann allmählich immer mehr zum Katastrophen-Film. Ich verstehe warum dieser Film meist dem Genre des Horrors zugeordnet wird und er enthält nicht nur viele Elemente von diesem, sondern war zur Zeit seines Erscheinens sicherlich auch ein echter Schocker-Film. Ich habe (Im Jahr 2016) allerdings auch über einige Szenen der Vögelangriffe laut lachen müssen, nicht weil sie technisch schlecht gemacht würden, was überhaupt nicht zuträfe, sondern weil die pure Idee von einer Möwe, die ein kleines Kind zersticht, mir einfach zu skurril um wahr zu sein erscheint. Spannend ist der Film aber dennoch sehr und ich muss auch zugeben nach der Sichtung dieses Filmes trotz besseren Wissens den Vögeln auf dem Baum meines Nachbarn einen skeptischen Blick zugeworfen zu haben. Die technischen Aspekte des Filmes übrigens sind für das Jahr 1963 gerade zu erstaunlich. Der Sound des Filmes besteht nahezu nur aus verschiedenen aufgenommenen Vogelgeräuschen und durch die Entscheidung nur mit echten Vögeln zu drehen ist die Optik des Filmes hervorragend und es werden keinen billigen Grafikeffekte, wie in einigen neueren Tierfilmen benötigt.

                                          Obwohl der Film auf mich aufgrund der heutigen Einflüsse nicht wirklich horrorartig wirkt, hat es Hitchcock doch geschafft eine ganz eigene Atmosphäre zu erschaffen, die mich durchaus in seinen Bann gezogen hat. Ein Geheimnis des Erfolgs dieses Filmes war sicherlich auch die bewusste Entscheidung das Motiv für das Aufkommen der Vögelangriffe nicht zu erklären. Sehr zu empfehlen ist übrigens darüber hinaus das Trailer-Video mit Hitchcock persönlich, das vielleicht ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen vermag.

                                          • 8

                                            Wow ich bin sehr positiv überrascht wie gut der Film in Szene gesetzt wurde.
                                            Was anfänglich noch aussieht wie eine kleine, süße Romanze, entwickelt sich nach 'ner Zeit zu einem tollen Horrorfilm mit tollen effekten, der sogar fast ohne Soundtrack auskommt.
                                            Ich besitze die Blu-ray Fassung und bin zudem begeistert von der guten Bildqualität!
                                            Fazit: Nach "Psycho" wieder ein richtig guter, alter Horrorfilm von Alfred Hitchcock!

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                                            • 7

                                              Das Drehbuch ist schwach, das Schauspiel kann dem nichts hinzufügen. Die Regie ist dennoch große Klasse. Der Film ist spannend, atmosphärisch und gar etwas angsteinflößend. Das Ende spukt immer mal wieder in meinem Kopf herum, so schaurig-einprägsam ist es. Trotz allen Stärken tut der Film sich bei solch einem plattem Drehbuch schwer.

                                              • 6

                                                Batmans Horrorctober 6 von 13: Die Vögel

                                                Alfred Hitchcocks Tierhorror erweist sich als durchaus gelungene, aber nicht besonders packende Erfahrung. Der Maestro des Suspense Kinos vergisst hier nämlich eine Sache. Suspense. Die Vögel würde wunderbar als Romanze funktionieren. Hitchcock bekommt das Zwischenmenschliche wunderbarhin, seine Charaktere sind außerdem authentisch und bieten Identiefikationspotential. Leider sind die Angriffe der Vögel recht platt inszeniert. Die Kreaturen hacken stupide auf alles ein, Musik fehlt generell und die Kamera hält einfach drauf. Technisch bestimmt voller Finess und der Zeit vorraus, wirkt der Film nicht bemüht Spannung zu erzeugen. Die flache Geschichte verläuft leider recht unbefriedigend. Die Vögel ist ein toll geschauspielerte, technisch guter und verdammt unterhaltsamer Film, aber eben kein besonders spannender.

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                                                • 10
                                                  cycloo77 07.10.2015, 21:52 Geändert 31.01.2016, 20:29

                                                  Ein absolut Geniales Horror-Meisterwerk vom großen Alfred Hitchcock.

                                                  Alfred Hitchcocks Bildersprache bleibt für alle Zeiten unerreicht,du kannst bei ihm einen Film an einer beliebigen Stelle anhalten und du hast ein Gemälde zum bewundern.

                                                  Heutzutage können die Filmemacher noch soviel aus dem CGI Wahnsinn herausholen,da kommt in 1000 Jahren keiner ran,das rüberzubringen was Hitchcock hier gelungen ist.

                                                  Meisterwerk der Filmgschichte!

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                                                  • 8 .5
                                                    replicant-10 28.09.2015, 12:49 Geändert 28.09.2015, 12:52

                                                    Die Vögel ist ein absolut genialer Suspense- Kult-
                                                    Klassiker von Meister Hitchcock !!!

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