Eine Weihnachtsgeschichte - Kritik

A Christmas Carol / AT: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte

US · 2009 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Animationsfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Ist ganz cool gemacht, aber ich werde weiterhin vehement die Zeichentrickversion bevorzugen. Hier der hat mir zu viel Tempo und zu wenig melancholischen Charme, die "Seele" fehlt irgendwie - das, was einen Film unverwechselbar und unmöglich zu vergessen macht. Handwerklich gibt es für mich hier nur wenig bis nichts zu meckern, darum lass ich's einfach und ordne die Neuauflage von "Eine Weihnachtsgeschichte" irgendwo im guten Mittelfeld ein.

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    • 6

      Roberts Zemeckis 3D-Variante des Dickens-Klassikers besitzt einerseits den Charme eines liebevoll gestalteten, »aufklappbaren« alten Kinderbuchs und andererseits den Reiz einer actionreichen Fahrt in der Geisterbahn. »Disneys: Eine Weihnachts-Geschichte « ist gute Familienunterhaltung, wie man so sagt. [barbara Schweizerhof]

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      • 6 .5

        Schön animiert, stellenweise aber ziemlich gruselig und daher für (kleinere) Kinder nicht geeignet. Die 3D Effekte sind sehr gelungen. Nur, wenn Scrooge zum gefühlt hundertsten Male irgendwo runterstürzt, droht es ein wenig nervig zu werden.

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        • 10

          Der einzige Film, der es schafft mich ins 19. Jahrhundert zu katapultieren. So warm, so herzlich ( also zum Schluss hin vorallem ^^ )

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          • 7

            Ich muss sagen, dass der Animationsstil überhaupt nicht mein Ding ist, vor allem, da an vielen Stellen der Film zur Slapstick-Orgie verkommt. Dies ist einfach nur unnötig und nervig. Sieht man jedoch davon ab wurde hier ein echt hübsches Weihnachtsmärchen abgeliefert. Es wurde sich sehr an Dickons Vorlage gehalten und man hat sich u. A. an zeitgenössische Illustrationen zum Buch orientiert. Außerdem glaube ich, dass dies hier die einzige größere Adaption ist, die auch im viktorianischen Zeitalter spielt. Ich mag den viktorianischen Stil in Kombination mit Weihnachten. Alles in allem ein Film, der ein schönes weihnachtliches Grundgefühl vermittelt.

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            • 7 .5

              Mein Fazit:

              Wer kennt die Geschichte um Ebener Scrooge nicht? In so vielen verschiedenen Varianten wird die Geschichte von Charles Dickens erzählt und doch übt sie immer wieder eine gewisse Faszination aus.

              Robert Zemeckis hat sich mit dieser besonderen Performance-Capture-Technik eine weitere faszinierende Produktion geleistet, die bildgewaltiger kaum sein könnte. Die Darsteller Jim Carrey und Gary Oldman schlüpfen dabei in verschiedene Rollen, wo man sie kaum wiedererkennt. Überhaupt ist Jim Carrey als Ebenezer Scrooge nicht zu erkennen, ob das nun gut oder schlecht ist, mag ich jetzt nicht beurteilen.

              Mir war das Farbenspiel zuweilen etwas zu viel und Ebenezer Scrooge an einigen Stellen etwas emotionslos und unglaubwürdig. Auch die anderen Figuren waren nicht immer überzeugend und so blieb die eigentliche Magie des Films etwas auf der Strecke.

              Insgesamt ist es ein interessanter Film, Weihnachtsstimmung kommt aber nicht wirklich auf, was ich sehr schade finde. 75% bekommt er von mir.

              • 7

                Ja, schon zigfach verfilmt in allen möglichen Varianten. Von Film bis Serie, von Murray bis Muppets. Doch diese Geschichte wird wohl niemals alt, zumindest zur Weihnachtszeit.
                Nun habe ich mich dann doch mal an den Animationsfilm von Disney gewagt und was soll ich sagen? Ich war positiv überrascht. Vor allem von der visuellen Ästhetik des Films. Ich finde den Stil der Animation einfach klasse. Ansonsten gibts nicht viel zu sagen. Man kennt die Story ja nun wirklich zur genüge. Große Überraschungen gibts daher nicht. Außer vielleicht, dass ich bei Disney von einer (Klein-)kinderfreundlicheren Umsetzung ausgegangen war und dann positiv überrascht war von der düsteren Grundstimmung des Films.

                • 5 .5

                  Der Trailer zu diesem Film ist mir lange um die Ohren gehauen worden im Kino – und ewas soll ich sagen: ich hab ihn nicht geschaut. Erst ein Jahr später auf DVD. Pech für mich, denn dieser Film war wohl im weihnachtlichen „Avatar“ Vorfeld als fetter 3-D ABräumer geplant und es hätte sicherlich was aufs Auge gegeben. Und in der Tat: mit der Technik dass reale Schauspieler die Szenen gefilmt haben und dann alles in eine digitalisierte Kunstwelt verfrachtet wird entsteht ein optisch mitreißender Leckerbissen. Sehr oft vergisst man ach dass man keine echte Aufnahme sondern eine Animation sieht. Aber das Problem das Filme wie dieser nun mal haben tritt auch hier zu Tage: es sind keine Emotionen der Figuren machbar. Jim Carrey hat sich mitterweile erfolgreich zu einem Schauspieler hochgearbeitet der mehr ist als nur der hysterische Fratzenschneider sondern durchaus ein ernstzunehmender Akteur – und als solcher ist er in gleich 7 Rollen zu sehen. Leider jedoch sind die dann in digitalisierter Form extrem gebremst und man bleibt auf totaler Distanz zu den Charakteren. Was zusätzlich erschweren wirkt (obwohls ein guter Schritt ist): die Geschichte wird ohne jeden Gag vollkommen todernst und wohl auch sehr dicht an der literarischen Vorlage erzählt – das macht ihn trotz der weihnachtlichen und ja an sich sehr schönen Botschaft irgendwie total bleischwer und düster. Daher finde ich ihn (insbesondere aufgrund von ein paar deftigen Gruselpassagen) kaum kindergeeignet … aber was solls. Im Weihnachtsrummel ist dieser Film natürlich genau richtig – das 3D Versäumnis verkrafte ich aber locker :)

                  Fazit: Technisch hauts um, leider lässt die künstliche Optik kaum Mitgefühl mit dem gebotenen zu ..

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                  • 9 .5

                    Für mich der Film mit den schönsten Animationen überhaupt. Einfach großartig.

                    • 4

                      Fandet ihr den wirklich gut? Ich musste wegschalten!
                      Kein Vergleich zur Geschichte mit Bill Murray, der das Feld weit vorn anführt....

                      • 5 .5
                        Tina Scheidt 23.12.2016, 09:26 Geändert 16.01.2017, 14:00

                        Die alte Geschichte von Charles Dickens wird hier erzählt und computergeneriert gezeigt. Das bietet eine Fülle von Möglichkeiten, die aber leider auf Kosten der Handlung und Botschaft der Geschichte gehen.
                        Die Geister sind teilweise unnötig brutal und es kommen Elemente in die Handlung, die sie teilweise gummiartig in die Länge ziehen, wo es überhaupt nicht nötig gewesen wäre und auch zum Teil die Handlung verzerren und logische Umbrüche mit sich bringen.
                        In Zeiten, in denen sich offen über den Glauben lustig gemacht wird, dass man sich teilweise beinahe schämt zu sagen, man ist Christ, in Zeiten, in denen die Botschaft vom Gott, der zu uns Menschen gekommen ist im Stall in Bethlehem nichts zu gelten scheint, in Zeiten in denen die Werbung sich alter christlicher Lieder bedient und sie im Grunde verhöhnt, in Zeiten in denen Weihnachten zu Konsum und Kommerz und viel zu viel Glitter, Goldglanz und Kitsch verkommt, ja, da muss dann halt auch eine alte Geschichte "aufgepeppt" werden.
                        Wenn eine Heidi nicht mehr vom Glauben erzählt, Gläubige Menschen immer öfter unverhohlen verspottet werden, um sie dann jedoch wiederum um diesen verspotteten Glauben im Geheimen zu beneiden und das auch nur im Geheimen auszusprechen wagen, müssen wohl die Geister der Weihnacht einem das Gruseln bringen. Der Kleine Lord, Aschenbrödel, die Prinzessin mit dem goldenen Stern und alte weihnachtliche Filme und Geschichten werden so immer wieder hervorgekramt und verströmen ihre Magie und ihren Charme, dass ich mich doch wieder auf Weihnachten freuen kann.
                        Und auch Ebenezer Scrooge glauben kann, wenn er allen "Frohe Weihnachten" wünscht, was mich mit diesem Film wiederum etwas versöhnt. Aber mehr als 5,5 sind bei mir leider nicht drin.

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                        • 5

                          Scheiss bin ich froh dass Zemeckis weg von solch durchschnittlichen Animationsfilmen ist. Diese Weihnachtsgeschichte zündet emotional überhaupt nicht, denn dazu ist das Ding zu düster, zu abgedreht und am Ende schlicht zu doof. Ok, die berühmte Vorlage von Dickens kann man an Naivität schlecht überbieten, dennoch haben doch schon andere Vertreter mit dem selben Hintergrund gezeigt, dass es durchaus hochklassiger sein kann.

                          Scrooge wandelt sich innerhalb von einer Nacht vom totalen Menschenfeind zum rumhüpfenden Weihnachtszwerg. Der Twist innerhalb der Figur war für mich zu keiner Zeit nachvollziehbar und eigentlich berührende Teile der Geschichte wirken zu belanglos um das gewünschte Mitgefühl zu erzeugen.

                          Die unheimlichen Besucher könnte man an Langweile kaum überbieten, sei es nun die zu gross gewachsene Rasenmäher-Mann-Kerze mit Sekten Stimme, der nervig lachende Fettsack und seinem Vergnügungspark-Ride oder der langweilige Schatten ohne Charakter.

                          In 3D bietet der Film durchaus einige nette Schauwerte und ein Hauch von Weihnachtsstimmung mag durchaus aufkommen, zumindest wenn man im Hintergrund noch Bing Crosby trällern lässt. "Beowulf" hatte den Vorteil dass man immerhin ein ansprechendes Action-Spektakel mit einem gewissen Erotik Faktor aufziehen konnte. "A Christmas Carol" bietet dagegen - eng an der Vorlage anliegend - nicht viel, ausser einem ewig rumfliegenden Jim Carrey Verschnitt.

                          Warum zieht man die Geschichte in bester Disney Manier eigentlich so naiv auf, wenn die ganz Kleinen sich in manchem Moment dafür in die Hosen machen? In einigen Sequenzen ist der Streifen nämlich recht düster gehalten. Düster sind aber auch manche Animationen, die ich auch für einen Film aus 2009 bereits erstaunlich angestaubt empfunden habe.

                          Vielleicht können sich jüngere Zuschauer mehr für dieses Werk begeistern, aber im Bereich Animationsfilm wird er sicher keinen bleibenden Eindruck hinterlassen (haben), und für einen Weihnachts-Klassiker ist er schlicht zu durchschnittlich.

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                          • 7

                            Schöner Weihnachtsfilm...ok, man kennt die Geschichte und es ist nichts neues...aber egal, trotzdem schön :-)

                            • 5

                              Technisch sicherlich nicht schlecht, sieht aber trotzdem relativ grausig aus meistens. Die Sprecher sind okay und der Film hat ein paar wirklich gruselige Szenen zu bieten. Für Kinder ja schon fast garnichts mehr. Problem ist aber einfach: die Vorlage kennt man so (bis auf die Motion Capture CG-Inszenierung) zu Genüge. Richtiger Kurzweil oder gar Stimmung will also nicht aufkommen.

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                              • 7

                                Zemeckis hat das Motion Capture Verfahren einfach gut im Griff. Gute Verfilmung des Stoffes. FSK ab 12 finde ich auch gerechtfertigt da er zu Beginn für die kleinen Zuschauer doch eine Spur zu Gruselig ist.

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                                  Filmfan30 09.12.2015, 00:23 Geändert 09.12.2015, 00:27

                                  Überraschend gut für eine Neuverfilmung und trotz Jim Carrey doch recht ernst und gefühlvoll, mal abgesehen von etlichen rasanten Actionscenen, die nicht zur Geschichte passen, aber als Zugeständnis an die moderne Zeit wohl sein mussten. Ganz nett.

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                                  • 3
                                    Lydia Huxley 29.09.2015, 18:36 Geändert 30.09.2015, 12:22

                                    War ich vielleicht noch nicht in Stimmung?
                                    Zugegeben, es ist etwas früh für Weihnachtsfilme, aber irgendwie hatte ich Lust auf etwas märchenhaftes, etwas vertrautes. Und "A Christmas Carol" von Charles Dickens unter der Hand von Zemeckis hätte mir genau das geben können.

                                    Die Geschichte über Ebenezer Scrooge und seine Läuterung ist klassisch erzählt, mit vielen bekannten Zitaten. Es gab Schnee, Weihnachtsmusik und schummrigen Kerzenschein.
                                    Ab der ersten Minute hat mich aber schon die Optik gestört. Ich dachte, ich gewöhne mich mit der Zeit dran, doch ich bin jedes Mal wieder angeeckt. Ich konnte mich mit dieser recht lieblosen, detailarmen Animation einfach nicht anfreunden. Falten im Gesicht und tolle Mimik dank Motion-Capture, alles gut und schön, aber auch die Nebenfiguren und die Kulissen sollten nach was aussehen. Oftmals sahen die Gesichter so puppenhaft glattpoliert aus, und gerade die, der glubschäugigen Kinder, dass es arg befremdlich wirkte.
                                    Hinzu kam, dass Jim Carreys Gesicht nicht nur für Mr. Scrooge herhalten musste, sondern auch für die Geister. Überall sein grimassiges Gesicht, dass ich zwar gerne sehe, aber einfach nicht in einer Geschichte, in der kein Platz für Klamauk ist. Auch seine durchblitzende Gestik bei Scrooge macht diese Rolle weniger glaubhaft als in anderen Verfilmungen. Es läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass ich Carrey als fehlbesetzt empfinde, obwohl ich es mir im Vorhinein ganz gut vorgestellt habe.

                                    "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte" hat dafür einen interessanten Einschlag ins Gruselige. Viele Szenen sind düster und bedienen sich Elementen des Horror-Genres, inklusive kleiner Jump-Scares. Für mich wäre es um einiges spannender gewesen, wenn der Film dieses Konzept durchgezogen hätte. Denn eigentlich gibt es ja schon genug schmusig, schnulzige Versionen dieser Geschichte.
                                    Stattdessen sprengt der Film einmal zu oft seine Atmosphäre mit Ulk und Albernheiten. Ich denke da an den geschrumpften Ebenezer, der mit Quiekestimme durch Abflussrohre hüpft oder eine Kerzenflamme mit Carrey-Face, dass mimikstarr vor sich hin flüstert. Trotz der kurzen Spielzeit verstecken sich hier einfach zu viele unnötige und manchmal auch blöde Szenen, die Emotionen und heimelige Gefühle keine Chance lassen.

                                    Auch Scrooges Wendepunkt geht irgendwie an einem vorbei und plötzlich hängt er sich an eine Kutsche und lässt sich fröhlich im Morgenmantel durch den Schnee ziehen. Ne, ich war echt enttäuscht - von Disney, von Zemeckis, von septemberlicher Vorweihnachtsstimmung.
                                    Wenn ich schöne Verfilmung von Dickens Klassiker sehen will, dann schaue ich lieber "Die Muppets Weihnachtsgeschichte" mit Michael Cain, "Die Geister, die ich rief..." mit Bill Murray oder, wenn es Disney sein soll, "Mickys fröhliche Weihnachten" mit Dagobert Duck, (der ebenso ein besserer Scrooge als Jim Carrey ist).

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                                    • 10

                                      Mit einer der besten Weihnachtsfilme jedoch find ich ihn sehr brutal gehalten.

                                      • 0 .5

                                        schwer erträgliche grütze, seine läuterung ist an den haaren herbeigezogen und so platt und unglaubwürdig, dass es schmerzt. musste wiederholt vorspulen, anders hätte ich das nicht durchgehalten. vorausschaubar, unglaubwürdig, lieblos. 0,5 gibts für das ende, an dem ein paar freundliche gesichter etwas gute stimmung verbreiten.

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                                        • 7 .5

                                          Ein Film durch den man Weihnachten noch mehr zu schätzen lernt.

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                                          • 9
                                            cycloo77 25.12.2014, 23:06 Geändert 25.12.2014, 23:19

                                            Eine Weihnachtsgeschichte ist ein Klassiker und dieser Klassiker wird hier im neuen Gewandt wunderbar verfilmt.
                                            Absolut überzeugendes und wunderbares Stück Weihnachten fürs Heimkino!
                                            Charles Dickens Weihnachtsgeschichte für die Ewigkeit!

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                                            • 8

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                                              • 10

                                                Ich habe mir beide Versionen angesehen. Und beide sind wirklich fabelhaft!

                                                Doch in dieser wäre ich allzu gerne im Kino gewesen und hätte wie konzentriert jede Szene angestarrt. Schade eigentlich, das ich diesen Film nur Daheim genießen durfte.

                                                Anfangs nicht wirklich bunte Darstellung und als ich Jim Carrey las, war ich natürlich wieder etwas skeptisch. Aber dies reduzierte sich von Szene zu Szene.

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                                                  Alle Jahre wieder gibt es in irgendeiner Form eine Neuinterpretation von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" rund um den alten mürrischen und geizigen Knochen Ebenezer Scrooge.
                                                  Und weil 2009 wohl mal wieder Disney an der Reihe war holte man schnell Robert Zemeckis mit an Bord der kurz davor seinen Fetisch für Motion Capture entdeckt hat und schon den Schnarchnasenexpress äh "Polarexpress" und den Totalreinfall "Die Legende von Beowulf" verbrochen hat.
                                                  Ich würde eine Petition unterzeichen die es Zemeckis verbietet jemals wieder einen solchen Film zu drehen.
                                                  Denn eines haben alle drei Filme gemein,
                                                  alle drei können eine tolle Optik und super Technik vorweisen,
                                                  sind aber komplett seelenlos, blass und uninteressant.
                                                  Wobei natürlich der Polarexpress noch ein bisschen besser davon kommt.
                                                  Aber "Eine Weihnachtsgeschichte" reiht sich direkt hinter Beowulf ein und ist leider komplett uninteressant und langweilig.
                                                  Den ganzen Film verbringt man damit durch eine toll animierte Welt zu fliegen ohne dass uns irgendwas davon berührt.
                                                  Hier hat man durch das ganze technik Pipapo ganz vergessen etwas mehr Liebe und Herz in die Geschichte und ihre Figuren zu stecken.
                                                  Apropo Figuren, der zweite Geist war mir dann mit seinem Lachflasch wirklich zu viel des guten.
                                                  Schde auch dass sich der Film viel zu ernst nimmt, etwas lockerer und schwarzhumoriger hätte es ruhig sein dürfen.
                                                  Dann doch lieber Mickys Weihnachtserzählung oder Die Muppets-Weihnachtsgeschichte.
                                                  Und Zemeckis bitte, keine Motion Capture Filme mehr!

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                                                  • 10

                                                    Die für mich schönste Version von Charles Dickens Vorlage. Dies liegt nicht nur an der Klasse Arbeit von Zemeckis in Sachen Buch und Regie, sondern auch an der grandiosen Leistung von Jim Carrey, der jeder Rolle seine ganz eigene Note verpasst (was auch super in der deutschen Synchro rüberkommt). Die Botschaft ist toll, die Musik super und die Bilder einfach atemberaubend. Schade, dass Zemeckis nach diesem Film die Arbeit im Animationsbereich aufgegeben hat.

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