Don't worry, weglaufen geht nicht - Kritik

Don't Worry, He Won't Get Far on Foot

US · 2018 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Lachen, bis es nicht mehr wehtut [...]. Biopic mit Humor und Hellsicht.

    • 7

      Wo Gus van Sant sentimental wird, bleibt Joaquin Phoenix erfreulich zynisch.

      • 5

        Die Film-Biografie Don’t worry, weglaufen geht nicht folgt eher trocken den zwölf Schritten eines Alkoholikers.

        • 7

          Gus van Sant lässt seinen Hauptdarsteller Joaquin Phoenix in seinem Biopic Dont worry, weglaufen geht nicht zu Höchstform auflaufen.

          • 6

            [...] Eine der anschmiegsameren, mainstreamigeren Arbeiten der einstigen Independent-Ikone Van Sant.

            • 8

              John Callahan avancierte während der Reagan-Ära zu einem ebenso gefragten wie anstößigen Cartoonisten. Gus Van Sant setzt dem Provokateur kein Denkmal, sondern lässt ihn zum Protagonisten eines Bildungsromans um Sucht und Selbstfindung werden. In Hauptdarsteller Joaquin Phoenix hat er einen großartigen Komplizen; Jonah Hill und Jack Black glänzen in Nebenrollen. [Gerhard Midding]

              • 7 .5

                Wenn ein querschnittsgelähmter Trinker, der seine Hände kaum benutzen kann, seine Liebe zum Comiczeichnen entdeckt, dann ist das eine mindestens ungewöhnliche Geschichte. Das Biopic über John Callahan schwankt dabei zwischen bitterem Alkoholdrama und humorvollem Feel-Good-Movie, kümmert sich weniger um den Künstler. Das hat nicht immer den gewünschten Tiefgang, ist aber allein schon aufgrund eines voller Inbrunst auftretenden Joaquin Phoenix sehenswert.

                • 8

                  fehlerbehafteter, intelligenter und sonderbar fesselnder Film, der das Publikum ungefähr gleichermaßen bewegen und ärgern könnte.

                  • 6

                    Leider wird Don't worry, weglaufen geht nicht [...] dieser reichen und komplexen Möglichkeit eine Geschichte zu erzählen nicht gerecht.

                    • 6
                      NewYorkTimes 13.07.2018, 11:00 Geändert 17.07.2018, 13:53

                      [...] leichtfüßig-cleverer, vertrackt-willkürlicher Kommentar auf den behinderten alkoholabhängigen Cartoonisten John Callahan.

                      • 7

                        [...] Der Preis für den schrecklichsten deutschen Verleihtitel dürfte dem Biopic über den querschnittsgelähmten Cartoonisten John Callahan (Joaquin Phoenix), der für seine pechschwarzen Cartoons berüchtigt war, schon sicher sein, denn Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot wird in Deutschland unter dem Titel Don’t Worry, weglaufen geht nicht in die Kinos kommen. Klingt im deutschen Verleihtitel wie eine 08/15-Feelgood-Komödie, doch das Porträt über den eigenwilligen Cartoonisten mit der krakeligen Federführung und den unnatürlich roten Haaren, den Robin Williams als den lustigsten Mann auf vier Rädern ehrte, ist deutlich mehr als durchschnittliches Wohlfühlkino. Regisseur Gus Van Sant ist inzwischen ein alter Hase im Filmgeschäft und weiß genau, welche Schrauben er beim Publikum zu drehen hat und wie weit er diese drehen kann, ohne diese emotional zu überspannen. Fast dokumentarisch gibt Van Sant Einblick in das von Zwängen und stetigen Wiederholungen bestimmte Leben des Alkoholsüchtigen John Callahan, der erst nach seinem Unfall mit dem zeichnen begann. Immer wieder werden die unrühmlichen Momente der Sucht eingefangen. Dabei verzichtet der Regisseur darauf, das traurige Spektakel durch andere Figuren zu kommentieren, sondern lässt die Szenen in ihrer Erbärmlichkeit für sich sprechen. Nur konsequent, dass der Films den Fokus auch weniger auf den schwerwiegenden Unfall und die Rückfindung in das Leben legt, sondern den auch im Rollstuhl weiter ausgetragenen Kampf gegen den Alkohol. Ganz unten angekommen, wird als letzter Ausweg der Gang zu den Anonymen Alkoholikern angetreten. Hier kommt John unter die Fittiche des gönnerhaften AA-Mitglieds und Berufserben Donnie, verkörpert von Jonah Hill, der dem eigentlichen Hauptdarsteller ein ums andere Mal die Szenen klaut, der John bei der Umsetzung des 12-Schritte-Programms mit seinen Erfahrungen zur Seite steht. Der Kampf gegen die Droge wird gleichzeitig auch eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Glaubensprinzip. Das Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot letztlich nicht in fragwürdig-spirituelle ebenen davonwabert, ist letztlich auch dem unbequemen Hauptcharakter zu verdanken, dessen bitterböse Zeichnungen, eingestreut als Cartoon oder in animierter Form, einen geerdeten Kontrast zur geistigen Selbstfindung bieten. [...]

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                        • 8

                          Joaquin Phoenix ist in Gus Van Sants Spielfilm Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot ein Ereignis. [...] Man darf in diesem Film lachen, aber auch weinen. [Andreas Fanizadeh]

                          • 7 .5

                            Mit elegant verknüpften Rückblenden entwickelt van Sant das faszinierende Porträt eines Außenseiters, der auf den ersten Blick als selbstgefälliger Kotzbrocken durchgehen könnte. Van Sant blickt in Don't worry, weglaufen geht nicht traditionell tiefer und kitzelt, wie so häufig, überraschende Sympathiewerte seiner schrägen Figuren heraus. [Dieter Oßwald]

                            • 7

                              Gus van Sant gelingt es, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, nicht zu übertreiben und ein einfühlsames Bild des Cartoonisten zu zeichnen. [...] Ein Biopic voller schwarzer Komik, tragisch und humorvoll zugleich. [Julia Stache]

                              • 7 .5

                                Für einen Film der fast zwei Stunden lang ist, bringt Don't Worry He Won't Get Far On Foot richtig Spaß in die doch gewöhnliche Geschichte. [David Rooney]

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