Drei Gesichter - Kritik

Se rokh / AT: 3 rokh; 3 visages; Trois visages; Three Faces; 3 Faces; 3 Gesichter

IR · 2018 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    [...] Drei Gesichter ist ein sehr intimer Film über drei Schauspielgenerationen [...].

    • 7

      Wenn in „Drei Gesichter“ eine verzweifelte Jugendliche wegen eines gescheiterten Schauspielwunsches ein Selbstmordvideo dreht, dann ist das der Auftakt für eine Reise durch den provinziellen heutigen Iran. Den insgesamt ernsten Themen, beispielsweise dem Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau, begegnet dieser lose Roadtrip mit Humor, trauriger Alltag wird mit kleinen Absurditäten angereichert.

      • 6 .5

        Im Vergleich zu dem quirligen, wortreichen Vorgänger Taxi Teheran ist Drei Gesichter deutlich in sich gekehrter.

        • 8

          Spannende Spurensuche im ländlichen Iran – Regisseur Jafar Panahi (»Taxi Teheran«) spielt sich erneut selbst und begibt sich in dieser gekonnten Mischung aus Doku und Fiktion auf die Suche nach einem angeblich in den Selbstmord getriebenen Mädchen. [Tim Lindemann]

          • 6 .5

            Mit seinem Fokus auf die Rolle und vor allem die Unterdrückung von Frauen ist [...] Jafar Panahi mit Drei Gesichter ein bemerkenswert zeitgeistiger Film gelungen.

            • 5 .5

              Ein mühsam artikulierter Kommentar zum Einfluss der modernen Medienlandschaft auf selbst den entlegensten Provinzort kann den Mangel an Inhalt und Dramatik nicht aufwiegen.

              • 7 .5

                Der iranische Regisseur Jafar Panahi darf sein Land nicht verlassen, und irgendwie hat er auch Berufsverbot. In Three Faces spielt er wieder eine Hauptrolle, guckt in der Provinz durch Zäune und gefällt sich selbst. Und doch kann man ihm dafür kaum böse sein. [Frédéric Jaeger]

                • 4

                  Schade ist es um die drei titelgebenden Schauspielerinnen. Diese werden Opfer eines zu stark auf Konzept und zu wenig auf Story getrimmten Drehbuches. So fährt Panahi in seinem neuen Film schlussendlich im Kreis herum. [Simon Eberhard]