Du hast es versprochen - Kritik

Du hast es versprochen

DE · 2012 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Solider Horrorfilm aus Deutschland, der zwar so manches Déja Vu beschert, aber durchweg gut unterhält ...

    • 7

      Zwar ist Schmidts Debütfilm nicht herausragend originell oder frei von Unglaubwürdigkeiten und hölzernen Dialogzeilen. Aber dennoch schafft sie es mit gekonnten Griffen in die Genre-Trickkiste, den Zuschauer dauerhaft in den unguten Nebel auf der Insel und in die Köpfe der Protagonisten mitzunehmen.

      • 3

        Sneak: Naja ein deutscher Horrorofilm bedient sich jeglichen Klischees die man sich nur vorstellen kann. Story ist interessant gewählt aber man hätte schon eher den Stecker ziehen müssen. Das war leider zu viel gewollt aber nichts gekonnt.

        3
        • 2

          Ich möchte, dass die ZDF Filmförderung mir meinen 6stündigen Dokumentarfilm über die Logikfehler der "Handlung", der "Dialoge", das "Verhalten" der Charaktere und nicht zu vergessen des "Twists" bezahlt.
          Die 2 Punkte gibts dafür, dass der Film vor Horrorfilmklischees nur so überquoll.

          1
          • 6

            Das negative zuerst. Oft hatte ich das Gefühl die Beteiligten haben in eine Kiste gegriffen auf der steht "Horror Klischees". An dieser hat man sich dann so oft bedient bis sie geradezu leer war. Knatschende Treppe, Keller, Ruine, Wald + einsam stehendes Haus, einen merkwürdigen "Hausmeister", der gute alte "ich mache die Kühlschranktür (wahlweise ersetzbar durch andere Gegenstände) zu und dann steht dort aus heiterem Himmel jemand" Effekt, oder auch plötzlich steht neben mir jemand, der dann auch so schnell im Nirvana verschwindet wie er gekommen ist, einer Insel die nur mit einer (!) Fähre erreichbar ist, Bewohner die nicht ganz knusper wirken, nervige Kinder, zwei davon gleich gekleidet, die mich an Shining erinnern, typischer und oft gehörter Horror Score, schaurige Kinder Kritzeleien etc.
            Es gibt bestimmt noch mehr, aber allein das fiel mir auf Anhieb ein. Ich finds erschreckend. Einige Dinge gebündelt sind nun einmal im Horror Genre üblich, aber doch nicht gleich die ganze Bandbreite.
            Mir machte es den Anschein als haben die deutschen Verantwortlichen gedacht "wir packen einfach alles rein, was einen guten Horror Film ausmacht, dann klappt das schon!" Im großen und ganzen gesehen, ist das Resultat wirklich solide, aber es wirft für mich kein gutes Licht auf den deutschen Film.
            Wie soll ich es am besten ausdrücken..vielleicht hat man Angst, dass die Leute sich nicht genug gruseln, aber es unbedingt wollen. Also wird der Zug auf einer sicheren Schiene gefahren und reingepackt werden mehrfach offensichtliche Schreckmomente, damit das Ziel doch erreicht wird. Ich wurde auch jedesmal damit erschreckt, aber ich empfand das mehr negativ als positiv. Kann mich ebenfalls hinter einer Tür verstecken und den hereinkommenden mit dem obligatorischen "Buh!" zusammenzucken lassen, wow welch Kunst... Das kann jeder Amateur und für mich ist es ein Armutszeugnis. Weniger ist hier definitiv mehr!
            Positiv war die gute Story, die sich im nachhinein zusammenfügte und natürlich auch, wie es sich gehört, mit einem Twist auftrumpfen konnte. Möchte mehr dazu nicht verlieren, schaut es euch selber an. Empfehlung gibt es von mir an diejenigen, den die negativen Aspekte nicht abschrecken und einen ansehnlichen Horror Streifen aus deutscher Küche sehen wollen.
            Durch die gute Story gibts 6,0 von mir.

            2
            • 6 .5

              Letztens in der Sneak gesehen...
              Für einen deutschen Film eine wirklich positive Überraschung.
              Zudem findet man einen Horrorfilm mit einer guten Handlung recht selten.
              Hat zu unterhalten gewusst und hält an einigen Stellen auch gute Schocker parat.

              Kann man sich auf jeden Fall mal anschauen :)